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  • Fußball: Der DFB-Torwart des WM-Endspiels in Wembley Hans Tilkowski ist im Alter von 84 Jahren gestorben
    Beim weltberühmten Wembley-Tor im Finale der WM 1966 zwischen Deutschland und England stand Hans Tilkowski im Tor der DFB-Elf. Wie seine Familie am Montag (06.01.2019) dem Sport Informations Dienst bestätigte, ist der gebürtige Dortmunder jetzt im Alter von 84 Jahren gestorben. Der Torwart begann 1952 seine Fußballer-Karriere beim SC Kaiserau. Drei Jahre später wechselte er zu Westfalia Herne, wo er bis 1962 219 Spiele in der Oberliga West bestritt. 1959 gewann er mit den Hernern die westdeutsche Meisterschaft. In Dortmund hatte er seine beste Zeit Zum Start der Bundesliga 1963 stand er bei Borussia Dortmund im Tor. In den folgenden vier Jahren absolvierte er 81 Partien für die Schwarz-Gelben. Der "König des Stellungsspiels" hatte in Dortmund seine beste Zeit. Er gewann mit dem BVB als erster deutscher Club gegen den FC Liverpool (2:1) den Europapokal der Pokalsieger, im Jahr zuvor den DFB-Pokal. Und noch lange saß er bei den Heimspielen auf der Tribüne und erlebte hautnah die glorreichen und schweren Zeiten der Borussia. Spätestens 1966 wurde der Keeper weltweit bekannt. Im Dress der deutschen Nationalmannschaft hütete er das Tor der DFB-Elf im Endspiel der WM gegen Gastgeber England, als in der 101. Minute ein Schuss von Geoff Hurst an die Unterkante der Latte knallte, auf den Boden prallte und von Wolfgang Weber per Kopf ins Aus befördert wurde - das weltbekannte Wembley-Tor. Trotz Wembley Gegner der Torlinientechnik Trotz Wembely - die moderne Torlinientechnik lehnte Tilkowski ab. Nicht nur, weil ihm der Mythos des Wembley-Tores einen Großteil seines Ruhms einbrachte. "Ich bin dagegen, weil dadurch die Attraktivität des Fußballs und die Diskussion um Fußball verloren geht. Wer wird zukünftig noch jahrelang über so ein Tor wie das von Wembley sprechen können?", hatte Tilkowski in einem Interview zu seinem 80. Geburtstag gesagt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 06-01-2020
  • England, FA Cup, 3. Runde: Tottenham muss nach 1:1 bei Zweitligist Middlesrough ins Wiederholungsspiel
    In Middlesbrough kam Tottenham am Sonntag (05.01.2020) in der dritten Runde nur zu einem 1:1 (0:0) und muss damit ein Wiederholungsspiel im eigenen Stadion austragen. Für das Team von Trainer Jose Mourinho war es bereits das dritte Spiel in Serie ohne Sieg. Tottenham dominierte beim Ballbesitz, wurde aber in Sachen Chancen seiner Favoritenrolle selten gerecht. Dann nutzte Ashley Fletcher (50.) eine missglückte Abseitsfalle der Gäste zur Führung für den Tabellensechzehnten der Football Championship, der zweiten Liga. Diese hielt elf Minuten, ehe Lucas Moura (61.) mit einem Kopfballtreffer der Ausgleich gelang. Der Brasilianer hatte zehn Minuten vor dem Ende mit einem Schuss von der Strafraumgrenze die Chance zur Führung, doch "Boro"-Torwart Tomas Mejias entschärfte den Versuch. Rooney-Team überrascht Crystal Palace Mit Crystal Palace musste sich ein Erstligist dagegen in der dritten Runde verabschieden. Im heimischen Selhurst Park unterlag der Premier-League-Klub dem Zweitligisten Derby County mit 0:1 (0:1). Den Treffer des Tages für den Außenseiter, bei dem Routinier Wayne Rooney seinen zweiten Einsatz als Spielertrainer bestritt, erzielte Mittelstürmer Chris Martin (32.). Palace, bei dem der ehemalige Schalker Max Meyer in der Startelf stand und später ausgewechselt wurde, musste ab der 63. Minute nach einer Roten Karte gegen Luka Milivojevic in Unterzahl gegen das drohende Aus kämpfen - vergeblich. Chelsea mit B-Elf erfolgreich Der FC Chelsea und Sheffield United ließen als weitere Erstligisten dagegen nichts anbrennen. Die "Blues" setzten sich dank der Treffer von Callum Hudson-Odei (6.) und Roos Barkley (33.) mit einer B-Elf gegen Zweitligist Nottingham Forrest durch. Überraschungsaufsteiger Sheffield erreichte nach Toren von Callum Robinson (8.) und Leon Clarke (60.) bei einem Gegentreffer von Jordan Williams (78.) gegen den fünftklassigen Amateurklub AFC Fylde knapp aber erfolgreich die Runde der letzten 32. red/sid/dpa | Stand: 05.01.2020, 17:39 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 05-01-2020
  • England, FA Cup, 3. Runde: Manchester City lässt Port Vale keine Chance
    Der englische Fußball-Meister Manchester City hat im FA Cup den ersten Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung gemacht. Das Team von Trainer Pep Guardiola bezwang den Viertligisten Port Vale vor heimischer Kulisse mit 4:1 (2:1) und erreichte nach leichten Anlaufschwierigkeiten letztlich souverän die vierte Runde. Kuriose Geschichte um Stones Eine kuriose Geschichte begleitete die Partie der Citizens. Port-Vale-Stürmer Tom Pope hatte im Sommer via Twitter über City-Innenverteidiger John Stones gelästert und angekündigt 40 Tore pro Saison zu erzielen, wenn er jede Woche gegen den englischen Nationalspieler spielen würde. Dank der Auslosung im FA Cup durfte der Angreifer nun gegen Stones ran und traf tatsächlich in der 35. Minute zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Doch Olexander Sintschenko (19.), Sergio Agüero (42.), Taylor Harwood-Bellis (58.) und Phil Foden (76.) sorgten für klare Verhältnisse zugunsten des Teams des in der 77. Minute ausgewechselten deutschen Nationalspielers Ilkay Gündogan. ManUnited muss nachsitzen Stadtrivale Manchester United muss dagegen um den Einzug in die Runde der letzten 32 bangen. Der zwölfmalige Titelträger kam bei den Wolverhampton Wanderers nicht über ein 0:0 hinaus und muss im heimischen Old Trafford zum Wiederholungsspiel antreten. Im Vorjahr waren die Red Devils im Viertelfinale an den "Wolves" gescheitert. Farke und Hasenhüttl eine Runde weiter Der deutsche Teammanager Daniel Farke und der ehemalige Bundesliga-Trainer Ralph Hasenhüttl haben mit ihren Mannschaften ebenfalls die vierte Runde erreicht. Farke meisterte mit Norwich City und fünf deutschen Profis in der Startelf die Auftakthürde beim Zweitligisten Preston North End souverän mit 4:2 (3:0), Hasenhüttl gewann mit dem FC Southampton nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 2:0 (0:0) gegen den Zweitligisten Huddersfield Town. Der Premier-League-Zweite Leicester City gab sich beim 2:0 (2:0) gegen Zweitligist Wigan Athletic ebenfalls keine Blöße. Für die Mannschaften aus der Premier League und der zweitklassigen Championship war die dritte Runde der Einstieg in den ältesten Fußballwettbewerb der Welt. red/sid/dpa | Stand: 04.01.2020, 20:40 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 04-01-2020
  • Primera Division: Real Madrid schenkt Toni Kroos Sieg zum 30. Geburtstag
    Spaniens Fußball-Rekordmeister mit dem deutschen Weltmeister von 2014 gewann 3:0 (1:0) beim Madrider Vorstadtclub FC Getafe und hat nun 40 Punkte. Titelverteidiger FC Barcelona kann im Stadtderby gegen den Tabellenletzten Espanyol aber wieder vorbeiziehen. Kroos mit Assist Kroos war am zweiten Tor direkt beteiligt, seinen Freistoß köpfte Raphael Varane in der 53. Minute ein. Der französische Abwehrspieler wurde zunächst auch als Schütze des Führungstreffers geführt, der dann jedoch als Eigentor des herauseilenden Getafe-Schlussmanns David Soria gewertet wurde. Der Keeper sah bei dem Tor in der 34. Minute ganz schlecht aus, als er beim Herauslaufen den Ball nicht zu fassen bekam. Sein Gegenüber Thibaut Courtois verhinderte gegen den mutigen Außenseiter in der ersten Halbzeit mehrfach den Ausgleich, ehe Real die Partie dann besser in den Griff bekam. Den Schlusspunkt setzte Luka Modric mit seinem Tor in der Nachspielzeit (90.+6 Minute). Kroos durfte den Platz nach 70 Minuten verlassen. dpa/sid | Stand: 04.01.2020, 18:09 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 04-01-2020
  • Bayern München verpflichtet Torwart Nübel von Schalke 04
    Die Münchner verständigten sich mit dem 23-Jährigen auf einen ab Sommer gültigen Fünfjahresvertrag. Das teilten die Bayern am Samstag (04.01.2020) mit. Nübel wechselt ablösefrei nach München. Zunächst Nummer zwei hinter Neuer Der ehemalige U21-Nationaltorhüter hatte im Dezember eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags bei Schalke abgelehnt. In München wird Nübel zunächst die Nummer zwei hinter Nationaltorhüter Manuel Neuer. Er soll zum Nachfolger des 33-jährigen Nationaltorhüters aufgebaut werden. Neuer steht in München noch bis 2021 unter Vertrag. Im Gespräch ist seit längerem eine Verlängerung bis 2023. Neuer schloss in einem "Kicker"-Interview eine Fortsetzung seiner aktiven Laufbahn selbst bis zur Heim-Europameisterschaft 2024 nicht aus. "Noch bin ich fit und von daher bereit", sagte Neuer. Nübel geht denselben Weg wie Neuer, der im Sommer 2011 ebenfalls als Schalker Nummer eins nach München gewechselt war. Die Voraussetzungen sind aber deutlich andere. Neuers Konkurrent war damals Routinier Hans-Jörg Butt, der zuvor mit Thomas Kraft um den Platz zwischen den Pfosten gekämpft hatte. Neuer selbst ist hingegen beim FC Bayern momentan unantastbar. Nübel verpasst Spiel bei den Bayern Nübel muss sich nach dem Vollzug des Transfers auf schwere, letzte Monate bei Schalke einstellen - nicht zuletzt bei den Fans. Den Auftritt der Schalker in München am 25. Januar wird Nübel auf dem Rasen verpassen. Seine Sperre nach einem Tritt gegen den Frankfurter Mijat Gacinovic läuft erst danach ab. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 04-01-2020
  • Sport: FC Bayern: Mit Kampfansage ins umstrittene Trainingslager
    Sportdirektor Hasan Salihamidzic erklärte am Samstag bei der Abreise des deutschen Fußball-Serienmeisters ins Trainingslager in Katar eine erfolgreiche Bundesliga-Aufholjagd nach der Winterpause zum Ziel des Tabellendritten. "Wir sind alle guter Dinge. Wir wissen, dass wir im Trainingslager sehr, sehr gute Bedingungen haben freuen uns, richtig Gas geben zu können und attackieren zu können", sagte Salihamidzic vor dem verspäteten Abflug der Sondermaschine des FC Bayern nach Doha. Das Trainingslager steht bei vielen Fans aus der Südkurve allerdings wegen der problematischen Menschenrechtsbedinungen im Staat Katar offen in der Kritik. Ziel: Meisterschaft und PokalDie Bayern starten Mitte Januar mit einem Rückstand von vier Punkten auf Leipzig und zwei auf Gladbach in die Rückrunde. Trotzdem bleibt der achte Meistertitel nacheinander der logische Anspruch. "Unser Ziel ist es immer, die Meisterschaft und den Pokal zu gewinnen", betonte Salihamidzic. In der vergangenen Saison hatten die Münchner nach 17 Spieltagen sogar sechs Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Dortmund. Am Ende reichte es trotzdem zum Titelgewinn.Wintertransfer möglichDabei stellte Salihamidzic auch einen möglichen Wintertransfer in Aussicht: "Wir halten uns alle Optionen offen und schauen, wie das Trainingslager läuft, was der Trainer vielleicht noch braucht und werden dann entsprechend reagieren oder eben nicht", sagte er. Ein heißer Kandidat für die verletzungsanfällige Bayern-Abwehr ist der Rechtsverteidiger und Nationalspieler Benjamin Henrichs von AS Monaco. Insgesamt muss Trainer Hansi Flick die ein oder andere Baustelle beim Rekordmeister vor dem Rückrundenstart am 19. Januar bearbeiten. Einen Transfer bestätigten die Bayern indes offiziell: Torwart Alexander Nübel wechselt im Sommer ablösefrei nach München.26 Spieler dabei in DohaDie Münchner reisen mit 26 Spielern ins Trainingslager (bis 10. Januar) nach Doha: Wie angekündigt fehlten Torjäger Robert Lewandowski nach seiner Operation, sowie die verletzten Javi Martinez, Kingsley Coman und Niklas Süle. Dagegen waren Weltmeister Lucas Hernandez nach wochenlanger Pause wegen einer Sprunggelenks-OP sowie die zuletzt angeschlagenen Michael Cuisance und Fiete Arp dabei. Auch Jerome Boateng gehört dem Aufgebot neben zahlreichen Talenten an. Zuletzt war über einen Verkauf des Rio-Weltmeisters bei einem entsprechenden Angebot spekuliert worden. "Er kommt mit ins Trainingslager wie jeder andere Spieler und wird dort ganz normal trainieren", sagte Salihamidzic. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 04-01-2020
  • Spanien, Primera Division, La Liga, live: FC Sevilla hat Athletic Bilbao zu Gast
    [unable to retrieve full-text content]Der FC Sevilla will als Drittplatzierter der spanischen Primera Division dranbleiben an Barcelona und Madrid. Mit einem Sieg über Athletic Bilbao könnte dies gut gelingen.
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 03-01-2020
  • Regelhüter stellen klar: Knappes Abseits bleibt Abseits
    Am Neujahrstag erlebte die technologische Betrachtung des Fußballspiels einen kleinen Meilenstein. Als Burnley gegen Aston Villa spielte, sollte der Video-Assistent bei einer möglichen Abseitsposition quasi klären, welcher Spieler die Ferse höher hatte. Das Echo auf diese und zahlreiche ähnliche Entscheidungen mit Lot und Linien vor allem in der englischen Premier League war deutlich: "Das will doch keiner!" IFAB: "Auch ein Zentimeter Abseits ist Abseits" Englische und deutsche Medien berichteten, dass die Fußball-Regelhüter vom IFAB (International Football Association Board) den Video-Assistenten deshalb bei knappen Entscheidungen künftig untersagen wollen, sich beim Schiedsrichter zu melden. Doch im Gespräch mit sportschau.de stellt IFAB-Geschäftsführer Lukas Brud klar: Es wird keine Änderungen geben. "Wenn die Bilder mit kalibrierten Linien und dem Lot zeigen, dass eine Abseitsstellung vorliegt, dann soll sich der Video-Assistent weiterhin melden. Auch wenn es nur um einen Zentimeter geht. Abseits ist Abseits." Auch eine "Toleranzgrenze" komme nicht in Frage. Brud, der in den englischen Berichten zitiert wird, habe nach eigenen Worten lediglich an das Grundprinzip des "klaren, offensichtlichen Fehlers" erinnern wollen. "Es geht darum, dass dem Video-Assistenten schnell klar sein muss, ob Abseits vorliegt. Er soll nicht minutenlang auf jede Perspektive die Linien anlegen." Dabei warb er für mehr Vertrauen für die Unparteiischen an den Bildschirmen, die mittlerweile "ein gutes Gespür haben". Was Abseits beim VAR schwierig machen kann Es klingt wie eine Handlungsempfehlung: Such nicht so lange, wenn du nichts findest. Die Frage, ob sich ein Spieler im Abseits befindet, ist mit ja oder nein vordergründig schlicht zu beantworten, einen Ermessensspielraum wie beim Handspiel oder bei Fouls gibt es für Schiedsrichter nicht. Die kalibrierten Linien und das virtuelle Lot des Video Assistant Referees (VAR) sollten den Streit um das Abseits beenden. Und die Technik brachte zunächst tatsächlich die lang vermisste Klarheit - dann aber auch Diskussionen um Ungenauigkeiten der Messung beim Zeitpunkts des Abspiels. Das IFAB stellte zwar klar, dass der "erste Impuls gegen den Ball" beim Abspiel der entscheidende Zeitpunkt sei. Doch eine Sekunde besteht bei dem Videomaterial aus 25 oder 50 Bildteilen, sogenannten "Frames". Es kann vorkommen, dass ein Frame den Fuß kurz vor der Ballberührung zeigt, der Ball aber beim nächsten Frame den Fuß fast schon wieder verlassen hat. Hinzu kommt, dass sich Spieler in vollem Lauf auch zwischen zwei Frames aus oder ins Abseits bewegt haben könnten. Die Technik ist also keineswegs perfekt. Sie ist aber die genaueste, die bislang vorliegt - worauf soll sich ein Video-Assistent sonst berufen? Was hinter der Diskussion steckt Früher klagte man über große Fehler, nun also über zu große Genauigkeit. UEFA-Präsident Aleksander Ceferin, der nie als Freund der Technik auftrat, hatte sich Anfang Dezember über die knappen Abseitsentscheidungen beklagt. "Wenn du eine große Nase hast, bist du heutzutage im Abseits", sagte er über die ersten Erfahrungen der UEFA mit dem Video-Assistenten. Er fügte an, dass er sich vom IFAB eine "Toleranzgrenze" beim Abseits von "zehn bis zwanzig Zentimetern" wünsche. Dass eine "Toleranzgrenze" nicht die Lösung sein kann, ist allerdings augenscheinlich. Denn was wäre bei einer knappen Entscheidung an der Grenze zur Toleranzgrenze? Wenn es einen echten Spielraum bei Abseitspositionen geben würde, gehört zudem nicht viel Fantasie dazu, sich die neuen Diskussionen auszumalen: Denn wenn ein Fernsehsender dann ein noch so knappes, aber nicht korrigiertes Abseits nachweisen könnte, würden sich Klubs und Fans ebenfalls schnell verschaukelt vorkommen. Der Ruf nach einer Technik, die eigentlich vorliegt und sogar schon im Einsatz gewesen sein wird, wäre die wahrscheinliche Folge. Lebt man besser ohne Video-Assistent? Die Diskussion um die knappen Abseitsentscheidungen werden also bleiben. Die Frage, die sich beim Videobeweis aufdrängt, ist schlicht die Sinnfrage. Passen das Regelwerk des Fußballs, passt die Sportart im Geiste überhaupt zum Video-Assistenten? Hat der VAR die Schiedsrichter ihres Ermessensspielraums beraubt, was nun zu überkorrekten Entscheidungen führen kann? Für die Schiedsrichter ist das Hilfsmittel meist eine große Erleichterung. Aktive Fanszenen stellen das in Deutschland in den Stadien dagegen immer wieder in Frage und beklagen die Emotionen unter Vorbehalt. In England ist die Ablehnung groß, manche Fans singen: "Das ist kein Fußball mehr." Doch das Rad wird kaum zurückgedreht werden, der Video-Assistent wird wohl Teil des Spiels bleiben - und mit ihm der Streit. "Entweder bist du im Abseits oder nicht. Das sind klare Entscheidungen", hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino nach der in Sachen Video-Assistent erfolgreichen WM 2018 in Russland frohlockt und fragte bei einer Pressekonferenz die Journalisten: "Wie oft haben Sie darüber geschrieben, ob ein Spieler im Abseits ist oder nicht? Jetzt müsst ihr andere Fragen klären, denn das mit dem Abseits ist vorbei." Wie man sich irren kann. Stand: 03.01.2020, 14:31 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 03-01-2020
  • Sportschau History: Sebastian Deisler – das Jahrhunderttalent wird 40
    Sportschau. 03.01.2020. 01:44 Min.. Verfügbar bis 03.01.2021. Das Erste. Sebastian Deisler wurde als junges Talent hochgejubelt und ist durch eine übertriebene Erwartungshaltung an seine Person an Depressionen erkrankt. Verletzungen verstärkten die missliche Lage des Lörrachers und er beendete seine Karriere 2007 mit 27 Jahren. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 03-01-2020
  • Tor des Monats Dezember – jetzt abstimmen!
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    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 03-01-2020
  • Kritik am Trainingslager der Bayern in Katar
    Sportschau. 03.01.2020. 02:25 Min.. Verfügbar bis 03.01.2021. Das Erste. Der FC Bayern München reist seit mehreren Jahren nach Doha ins Trainingslager und erntet dafür Kritik. WDR-Journalist Benjamin Best äußerst sich im Interview über die wirtschaftliche und politische Dimension der Debatte. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 03-01-2020
  • Fußball, Bundesliga: Borussia Dortmunds Erling Haaland startet mit dem Team in die Vorbereitung
    Als der erste Arbeitstag von Erling Braut Haaland bei Borussia Dortmund begann, war es noch dunkel. Am Freitagmorgen (03.01.2019) um kurz vor halb neun erreichte der 19-jährige Norweger als Beifahrer von Integrationsmanager Joel Kunz das BVB-Trainingszentrum in Brackel. Gemeinsam mit seinen neuen Teamkollegen nahm der Sturm-Rohdiamant beim BVB die Rückrundenvorbereitung auf. Dortmund hatte zuletzt das Tauziehen um den Shootingstar gewonnen und ihn für die festgeschriebene Ablöse von 20 Millionen Euro vom österreichischen Meister FC Salzburg nach Westfalen gelotst. Österreichs Fußballer des Jahres 2019 besitzt in Dortmund einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024. Nach den Tests fliegt der BVB nach Spanien Auf Haaland, der seit dem vergangenen Sommer eine steile Karriere vom Geheimtipp zum international gejagten Top-Talent hingelegt hat, wartete beim neuen Klub zum Einstand gleich ein straffes Programm: Laktat- und Leistungstests, Videoshooting für das Vereins-TV, die neuen Kollegen und das Umfeld kennenlernen. Und dann noch Koffer packen für das achttägige Trainingslager in Marbella (Spanien), in das sich der BVB-Tross am Samstagmorgen aufmacht. Kein Angebot für Alcácer, Weigl offiziell weg Ungeachtet der jüngsten Spekulationen über seinen möglichen Abschied war auch Paco Alcácer beim Laktattest dabei. Die Chancen des zuletzt nur sporadisch eingesetzten Stürmers aus Spanien auf einen Stammplatz sind nach der Verpflichtung von Haaland weiter gesunken. Laut Sportdirektor Michael Zorc liegt dem Bundesliga-Vierten jedoch noch kein Angebot eines anderen Vereins für Alcácer vor. Neben Haaland und Alcácer sollen auch die zuletzt angeschlagenen Profis Marco Reus, Mats Hummels, Axel Witsel, Thomas Delaney, Marcel Schmelzer und Thorgan Hazard mit nach Marbella reisen und mit dosiertem Training wieder an das Team herangeführt werden. Aufgefüllt wird der Trainingslager-Kader mit den Nachwuchskräften Giovanni Reyna, Immanuel Pherai und Chris Führich. Nicht mehr dabei ist Julian Weigl, dessen Wechsel zu Benfica Lissabon für 20 Millionen Euro am Freitag auch offiziell über die Bühne ging. Testspiele gegen Lüttich, Rotterdam und Mainz Im Trainingslager absolviert der Vizemeister Testspiele gegen den belgischen Klub Standard Lüttich (7. Januar) sowie am 11. Januar einen Doppeltest gegen Feyenoord Rotterdam (Niederlande) und den deutschen Ligarivalen FSV Mainz 05. Im öffentlichen Fokus wird in jeder dieser Partien höchstwahrscheinlich dann aber nur einer stehen: Erling Haaland. jti/dpa/sid | Stand: 03.01.2020, 10:20 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 03-01-2020
  • Premier League: Der FC Liverpool und Jürgen Klopp sind auch von Sheffield United nicht aufzuhalten
    Die Mannschaft von Teammanager Jürgen Klopp besiegte Aufsteiger Sheffield United am Donnerstag (02.01.2020) mit 2:0 (1:0) und hat damit 13 Punkte Vorsprung auf Leicester City. Die "Reds" haben zudem noch ein Spiel weniger ausgetragen. Mohamed Salah (4. Minute) und Sadio Mané (64.) sorgten mit ihren Toren für den 19. Sieg im 20. Saisonspiel des Champions-League-Siegers und Klub-Weltmeisters. Druckvoll von Beginn an Liverpool machte von Beginn an Druck und ging durch den starken Salah früh in Führung. Nach einer Flanke von Außenverteidiger Andrew Robertson erzielte der schnelle Stürmer aus knapp fünf Metern seinen zehnten Saisontreffer. Sheffield verteidigte tapfer, doch der Aufsteiger kam nur selten zu Entlastungsangriffen. Die Gastgeber dominierten auch in der zweiten Halbzeit, hatten deutlich mehr Ballbesitz und Chancen. Salah traf in der 61. Minute nur den Pfosten, ehe er den zweiten Liverpool-Treffer durch Mané vorbereitete. Ein Jahr ungeschlagen Liverpool ist damit ein Jahr in der Liga ungeschlagen. Das bislang letzte Mal verlor das Klopp-Team am 3. Januar 2019 (1:2 bei Manchester City). Mit 58 Punkten nach 20 Spielen stellten die "Reds" zudem den Rekord von Manchester City aus der Saison 2017/18 ein. Stand: 02.01.2020, 22:51 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 02-01-2020
  • Wechselbörse – Hertha BSC holt Stuttgarts Ascacibar
    Transfers im Winter 2019/20 Wechselbörse - Hertha BSC holt Stuttgarts Ascacibar Der Wechsel hatte sich bereits angedeutet: Santiago Ascacibar verlässt den VfB Stuttgart und wechselt zu Hertha BSC. Ein Eigengewächs verlässt den Hauptstadtklub dafür in Richtung 2. Bundesliga. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 02-01-2020
  • FC Arsenal gewinnt mit Mesut Özil gegen Manchester United
    Nach fast drei Monaten ohne Heimsieg in der Premier League überzeugte der FC Arsenal beim 2:0 (2:0) gegen ein enttäuschendes ManUnited, Nicolas Pepé (8.) und Sokratis (43.) schossen am Neujahrstag die Tore. Die "Gunners" wirkten überraschend selbstbewusst, obwohl sie wettbewerbsübergreifend aus den jüngsten 15 Spielen nur einen Sieg geholt hatten. Arsenals neuer Trainer Mikel Arteta holte damit im dritten Spiel den ersten Sieg. Wie angekündigt setzte der Spanier auch gegen Manchester auf Mesut Özil, mit dem er noch drei Jahre gemeinsam als Spieler im Mittelfeld beim FC Arsenal gespielt hatte. Özil hatte zu Beginn der Saison nur noch eine Nebenrolle gespielt, durfte in den ersten zehn Spielen lediglich einmal ran. Özil und Xhaka fleißig Gegen Manchester genoss Özil als klassischer Zehner alle Freiheiten, wich immer wieder auf die Außenbahnen aus. Er behauptete und verteilte Bälle, trug so zu Arsenals flüssigem Offensivspiel bei. Vor allem aber war er fleißiger Bestandteil des Londoner Kollektivs, das von Beginn an giftig in die Zweikämpfe ging, klug verschob und dadurch Manchester kaum Raum zur Entfaltung gab. Auch der Ex-Gladbacher Granit Xhaka betrieb auf der Sechserposition Eigenwerbung - er ist umworben von Hertha BSC. Der frühe Führungstreffer aber war eine Co-Produktion zweier anderer ehemaliger Bundesligaprofis: Pierre-Emerick Aubameyang und Sead Kolasinac nutzten auf der linken Seite einen Abwehrfehler, sodass Kolasinac freistehend vors Tor passen konnte. Mit etwas Glück landete der Ball bei Pepé, der problemlos einschoss. Kolasinac wertvoll, Leno zu Null Der Ex-Schalker Kolasinac war auch in der Folge an vielen gefährlichen Aktionen beteiligt, musste aber später angeschlagen vom Feld (69.). Arsenal kontrollierte die Partie, hatte ein klares Chancen-Plus und Pech bei Pepés Pfostenschuss. Kurz vor der Pause haute der ehemalige Dortmunder Innenverteidiger Sokratis den Ball nach einem Eckball aus kurzer Distanz ins Netz - die 2:0-Halbzeitführung war hoch verdient. Nach dem Wechsel überließ Arsenal den Gästen deutlich mehr Spielanteile, kam zunächst kaum noch selbst zum Abschluss. Manchester spielte sich einige Chancen heraus, aber auch Bernd Leno im "Gunners"-Tor erwischte einen guten Tag. Der Ex-Leverkusener spielte zu Null, was Arsenal in der laufenden Premier-League-Saison zuvor erst dreimal gelungen war. Jetzt FA-Cup für beide Teams Durch den Sieg vergrößerte Arsenal den Vorsprung auf die Abstiegsränge auf sieben Punkte und schiebt sich auf vier Zähler an Manchester heran. United liegt auf Platz fünf und damit auf einem Europa-League-Platz, hat aber bereits fünf Zähler Rückstand auf den Champions-League-Platz vier. Für Arsenal steht nun am Montag (06.01.20) das nächste Heimspiel an. In der dritten Runde des FA-Cups ist Leeds United zu Gast. Bereits am Samstag bestreitet ManUnited sein Drittrundenspiel bei den Wolverhampton Wanderers. Stand: 01.01.2020, 22:50 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 01-01-2020

T-Online

  • Nationalspieler als “Pendler”: Kimmich hofft beim FC Bayern auf feste Position
    Doha (dpa) - Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich hofft im neuen Jahr darauf, dass für ihn das Pendeln zwischen der Position des rechten Außenverteidigers und dem defensiven Mittelfeld ein Ende nimmt. Fußball aktuell "Das ist natürlich die Entscheidung des Trainers, wo ich am Ende spielen werde. Die Position ist mir egal, aber wichtig ist mir, dass man eine gewisse Konstanz hineinbekommt", sagte der 24-Jährige am Montag im Trainingslager des deutschen Meisters in Katar. "Wenn man auf Topniveau immer wieder konstant seine Leistung abrufen möchte, ist es schwierig, wenn man alle ein, zwei Wochen wieder die Position wechselt", erläuterte Kimmich. Seine Wunschposition ist im Mittelfeld, wo er auch in der deutschen Nationalmannschaft von Bundestrainer Joachim Löw seit anderthalb Jahren aufgeboten wird. "Beim DFB ist es klar, auf welcher Position ich spiele. Bei Bayern war es immer ein Wechsel", kommentierte Kimmich. "Bei Hansi Flick hat man schon gemerkt, dass er mich auf der Sechs sieht", sagte Kimmich zur Präferenz des aktuellen Bayern-Trainers. Die Verletzungsprobleme der Münchner erforderten aber auch unter Flick mehrfach, dass Kimmich außen verteidigte, wenn der Franzose Benjamin Pavard ins Abwehrzentrum rückte. Flick hat darum den Wunsch nach der Verpflichtung eines weiteren rechten Außenverteidigers noch in diesem Winter geäußert. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 06-01-2020
  • Abschied – Der Torwart von Wembley: Fußball-Welt trauert um Tilkowski
    Dortmund (dpa) - Drin oder nicht? Keine andere Frage hat Hans Tilkowski in seinem Leben häufiger beantwortet als die nach dem legendären Wembley-Tor.Der Treffer zur vorentscheidenden 3:2-Führung der Engländer im WM-Finale von 1966 gegen Deutschland war eng mit seinem Namen verknüpft. Das Bild des damaligen deutschen Torhüters, wie er dem von Geoff Hurst an die Unterkante der Latte beförderten Ball hinterherschaut, wird auch seinen Tod überdauern. Der Kronzeuge von Wembley starb am Sonntag im Alter von 84 Jahren nach langer Krankheit im Kreise seiner Familie. "Hans Tilkowski zählte nicht nur im Sommer 1966 zu den besten Torhütern der Welt. Der Weltmeistertitel wäre die verdiente Krönung seiner Karriere in der Nationalmannschaft gewesen", sagte DFB-Präsident Fritz Keller auf der Verbands-Homepage und würdigte Tilkowski als eine der "größten Persönlichkeiten des deutschen Fußballs". Dem pflichtete Dortmunds Vereinsboss Reinhard Rauball bei: "Mit Hans Tilkowski verliert der deutsche Fußball einen auch international hoch angesehenen Sportler. Mit Borussia Dortmund schrieb er Fußballgeschichte. Die BVB-Familie trauert um einen großartigen Menschen und drückt der Familie des Verstorbenen ihr Beileid aus." Fußball aktuell Die zweifelhafte Entscheidung des Schiedsrichters in London brachte den "König des Stellungsspiels" um den größten Triumph seiner Karriere. Seiner Popularität war sie hingegen eher förderlich. Obwohl der Ball wohl nicht in vollem Umfang die Linie überschritt, entschied der Schweizer Referee Gottfried Dienst auf Geheiß des sowjetischen Linienrichters Tofik Bahramow auf Tor. Das ebnete den Engländern den Weg zum 4:2-Erfolg. In den zahllosen späteren Interviews pflegte Tilkowski ein Ritual. "Ich habe immer gleich am Anfang gesagt, dass der Ball nicht drin war. Dann war das Thema durch", verriet er. "Hätte ich für diese Antwort jedes Mal eine Mark verlangt", wäre ich Millionär." Die Nachricht vom Tod des deutschen Torhüters sorgte auch beim Schützen des legendären Wembley-Treffers für Trauer: "Ein großartiger Spieler für seinen Verein, Borussia Dortmund und sein Land und ein sehr feiner Mann. Ich habe die Zeit, die wir über die Jahre zusammen verbracht haben, sehr genossen", twitterte der heute 78 Jahre alte Hurst, der von der Tilkowski-Familie telefonisch informiert wurde. "Das hat mich sehr berührt." "Und ewig fällt das Wembley-Tor" - einen treffenderen Titel hätte Tilkowski seinen Memoiren nicht geben können. Als tadelloser Sportsmann der alten Schule machte er aus dem historischen Fehlurteil indes kein großes Aufheben. Es passte ins Bild, dass er die vor wenigen Jahren eingeführten Torlinientechnologie ablehnte. "Ich bin dagegen, weil dadurch die Attraktivität des Fußballs und die Diskussion um Fußball verloren geht", kommentierte er wenige Tage vor seinem 80. Geburtstag. "Wer wird zukünftig noch jahrelang über so ein Tor wie das von Wembley sprechen können?" Auch ohne Weltmeistertitel erreichte der gelernte Stahlbauschlosser Legenden-Status. Als sein BVB als erstes deutsches Team 1966 einen Europapokal gewann, hütete der gebürtige Dortmunder das Tor. Zudem wurde Tilkowski, der neben dem Engländer Gordon Banks und dem Russen Lew Jaschin zu den weltbesten Keepern seiner Zeit gehörte, ein Jahr vor dem WM-Finale als erster Torwart zum "Fußballer des Jahres" gewählt. Das erfüllte ihn noch Jahrzehnte später mit Stolz: "Mit der Auszeichnung habe ich nachfolgenden Torhütern einen Weg geebnet. Sie werden heute ganz anders eingestuft." Tilkowski, der 1955 bei Westfalia Herne seinen ersten Profivertrag unterschrieb, erlebte beim BVB von 1963 bis 1967 seine beste Zeit. Nicht ganz freiwillig wechselte er 1967 zu Eintracht Frankfurt, wo er noch drei Jahre spielte. Für die deutsche Nationalmannschaft bestritt er 39 Spiele. Nach seiner aktiven Karriere erwarb er seine Fußballlehrer-Lizenz und arbeitete als Trainer bei Werder Bremen, 1860 München, beim 1. FC Nürnberg, dem 1. FC Saarbrücken und AEK Athen. "Ich habe so beide Seiten sehen können, aber auch, wie ohnmächtig ein Trainer sein kann", kommentierte Tilkowski am Ende seiner Trainer-Wanderjahre. Als "Fußball-Rentner" spielte er in Prominenten-Teams für wohltätige Zwecke. Als "Botschafter der guten Tat" trug er danach unter anderem für das Weltkinderhilfswerk UNICEF und für Mukoviszidose- und Multiple-Sklerose-Kranke mehr als eine Million Euro zusammen. Die Leidenschaft für den Fußball hat er nie verloren. Bis kurz vor seinem Tod saß er bei den BVB-Heimspielen auf der Tribüne. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke würdigte die Verdienste des Verstorbenen: "Hans Tilkowski war ein äußerst erfolgreicher und immer tadelloser Sportsmann, der bekannt war für sein soziales Engagement." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 06-01-2020
  • Auftakt beim Herbstmeister – RB legt los: Werner verschnupft – Nagelsmann geheimnisvoll
    Leipzig (dpa) - Julian Nagelsmann genoss den Applaus der etwa 500 Fans, gab die ihm überreichte Mini-Meisterschale aus Pappe aber schnell einem Mitarbeiter. Fußball aktuell Als letzter Verein der Fußball-Bundesliga ist RB Leipzig am Montag in die Rückrundenvorbereitung gestartet und bemühte sich gleich, den Ball möglichst flach zu halten. "Unser Ziel ist es nach wie vor, unter die besten Vier zu kommen. Und das impliziert ja Platz eins", sagte Nagelsmann nach der gut anderthalbstündigen Einheit. Von den Kampfansagen der Konkurrenz wollte man sich nicht locken lassen. Die Spielerumfrage im "Kicker" schmeichelte Nagelsmann aber schon. Von 239 teilnehmenden Profis hatten 43,1 Prozent auf einen Meister RB getippt, nur 36 Prozent auf Bayern. "Es ist natürlich schön, wenn man in Umfragen vorn steht. Wenn Spieler das sagen, ist für uns wichtig, dass sie in allen Spielen Gas geben, weil sie den nötigen Respekt haben", sagte der 32-Jährige. Vielleicht lässt Nagelsmann sich deshalb in der Vorbereitung nicht in die Karten schauen. Das einzige Testspiel findet am Samstag komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. "Man kann sonst weniger testen und die Bewertung der Spiele haben manchmal eine größere Tragweite als gerechtfertigt", begründete der Trainer. Immerhin verriet er, dass er in der Vorbereitung an einer vierten Grundordnung, einer besseren Spieleröffnung und an den Flanken arbeiten will. Vorerst verzichten muss Nagelsmann dabei auf Timo Werner. Der Nationalmannschaftsstürmer fehlte am Montag wegen einer Erkältung, trainierte nur sehr dosiert in der Akademie. Außerdem fehlten Kevin Kampl (Reha nach Knöchel-OP) und Stefan Ilsanker (krank). Das Duo wird aber in der nächsten Woche im Training zurück erwartet. Deutlich düsterer sieht es beim an der Hüfte verletzten Ibrahima Konaté und bei Kapitän Willi Orban nach seiner Knie-OP aus. Mit dem Franzosen rechnet Nagelsmann frühestens Mitte Februar, mit Orban erst im April. Eine Neuverpflichtung soll es dennoch nicht geben. "Uns wird niemand seinen besten Innenverteidiger für ein halbes Jahr ausleihen. Ein Kauf kommt nicht infrage", sagte Nagelsmann. Denn sein Geld will RB für Benjamin Henrichs ausgeben. Mit dem Defensiv-Allrounder von der AS Monaco ist man sich einig, bei der Ablöse mit dem Club noch nicht. "Er ist ein sehr interessanter Spieler. Aber im Moment geht es um Dinge, die nicht bei uns liegen", sagte Sportdirektor Markus Krösche. RB will angeblich 20 Millionen Euro zahlen, die Monegassen wollen aber 25 Millionen haben. Ein Punkt, an dem man bereits im Sommer war. Auf der linken Abwehrseite ist aber durchaus Handlungsbedarf. Denn Marcelo Saracchi steht kurz vor einer 18-monatigen Leihe zu Galatasaray Istanbul. "Dort steht der Medizincheck noch aus", sagte Krösche. Zudem ist geplant, Luan Candido beim brasilianischen Schwesterclub Bragantino Erfahrungen sammeln zu lassen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 06-01-2020
  • Abschied nach 30 Jahren: 96-Pokalheld “Colt” Sievers vor Wechsel nach Schottland
    Hannover (dpa) - Hannover 96 hat die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte in der 2. Fußball-Bundesliga ohne eine echte Vereinslegende begonnen. Fußball aktuell Der Torwarttrainer und Pokalheld Jörg Sievers steht nach mehr als 30 Jahren im Verein vor einem Wechsel zum schottischen Erstliga-Club Heart of Midlothian, wo er künftig als Assistent des früheren 96-Coaches Daniel Stendel arbeiten will. Am Montag bestätigten die Hannoveraner via Twitter entsprechende Berichte des "Sportbuzzers". ""Colt" befindet sich bekanntlich zu Vertragsgesprächen in Schottland", heißt es in dem Tweet. Der 54 Jahre alte Sievers kam 1989 als Spieler nach Hannover und wurde 2003 nach dem Ende seiner Karriere neuer Torwarttrainer des Clubs. Zur Legende stieg er in Hannover im Jahr 1992 auf, als sein Verein sensationell den DFB-Pokal gewann. Im Endspiel gegen Borussia Mönchengladbach hielt Sievers zwei Elfmeter. Im Halbfinale gegen Werder Bremen verwandelte er selbst einen und parierte den letzten Bremer Schuss von Nationalspieler Marco Bode. "Sievers hat die Zusage, dass wir seiner Vertragsauflösung zustimmen und ihn freigeben werden", sagte Hannovers Geschäftsführer Martin Kind dem "Sportbuzzer". "Es gab keine Spannungen, er wurde auch nicht gemobbt. Jörg war immer loyal und hat engagiert gearbeitet." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 06-01-2020
  • Meister-Ambitionen – Eberl zu Gladbachs Chance: “Natürlich träumen wir auch”
    Jerez de la Frontera (dpa) - Sportchef Max Eberl glaubt an die Meisterchance von Borussia Mönchengladbach. "Natürlich träumen wir auch. Wir haben Ambitionen", sagte Eberl im Trainingslager im spanischen Jerez. Fußball aktuell Zwar sei Herbstmeister RB Leipzig aktuell Favorit auf den Titel, doch die Ausgangsposition der Borussia als Bundesliga-Zweiter vor Bayern München und Borussia Dortmund sei gut. "Wir haben uns in diese Phalanx reingemogelt. Diese Ausgangslage, die wir uns geschaffen haben, gilt es zu veredeln", sagte Eberl weiter. Dass bislang kein Gladbacher offen das Ziel Meisterschaft ausgesprochen habe, solle man nicht falsch verstehen. "Wir versuchen, das nach außen normal zu formulieren. Wir haben aber in der Kabine vielleicht auch Ansprüche, die nicht so nach außen dringen", sagte der 46-Jährige weiter. Einen Einbruch in der Rückrunde der Fußball-Bundesliga wie im vergangenen Jahr erwartet Eberl nicht: "Ich bin positiv und optimistisch, dass wir es in dieser Saison in der Rückrunde besser hinbekommen." Im Vorjahr unter Trainer Dieter Hecking hatte Gladbach zur Winterpause mit 33 Punkten nur zwei Zähler weniger als aktuell unter dem neuen Coach Marco Rose. Nach nur 22 Punkten in der Rückserie fiel Borussia aber noch aus den Champions-League-Rängen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 06-01-2020
  • FC Bayern – Manuel Neuer: Nübel? “Bin kein Statist, sondern Protagonist”
    Nach der Nübel-Verpflichtung des FC Bayern äußert sich Manuel Neuer kritisch zu seinem künftigen Konkurrenten. Dabei verrät er, dass er nicht freiwillig auf Einsatzzeiten in Spielen verzichten werde – und lässt seine Zukunft offen.Für Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer spielt die Verpflichtung von Schalke-Keeper Alexander Nübel keine maßgebliche Rolle für die eigene Zukunftsplanung beim FC Bayern München. "Das ist eine Entscheidung des Vereins im Hinblick auf die nächsten Jahre. Alex Nübel ist ein Top-Torwart, dem vielleicht auch irgendwann die Zukunft gehört. Aber für mich spielt das keine Rolle, dass er zum FC Bayern kommt", sagte der Kapitän am Montag im Trainingslager des deutschen Rekordmeisters in Katar. Es sei "unerheblich" für ihn. Der 33 Jahre alte Neuer will in der kommenden Saison auch keine Spiele an den designierten Nachfolger als Nummer 1 abtreten. "Ich bin Sportler, ich bin Profi - und ich will immer spielen", sagte Neuer: "Ich bin kein Statist, sondern Protagonist und möchte immer spielen." Alexander Nübel wird im Sommer vom FC Schalke 04 zum FC Bayern München wechseln. Zunächst wird er sich beim Rekordmeister wohl hinter Manuel Neuer als Nummer zwei zurecht finden müssen. Bleibt Nübel Schalkes Stammtorhüter? Obwohl Nübels Vertrag bei den Königsblauen noch ein halbes Jahr gilt, wurde ihm in der Winterpause das Kapitänsamt entzogen. Noch ist unklar, ob der 23-Jährige bis zum Sommer Stammtorwart der Gelsenkirchener bleibt oder ob Trainer David Wagner den momentanen Ersatztorwart Markus Schubert in der Rückrunde zur neuen Nummer eins macht. Die Thematik wird in den laufenden Gesprächen mit der Münchner Vereinsführung über eine vorzeitige Verlängerung des noch bis 30. Juni 2021 laufenden Vertrages um zwei Jahre eine Rolle spielen. Ebenso die, wer in der kommenden Saison Trainer in München ist. "Es macht sehr viel Spaß, mit Hansi Flick zusammenzuarbeiten", erklärte Neuer: "Und es ist für mich natürlich auch ausschlaggebend, wer langfristig Trainer wird." Eine "Deadline" für seine Zeit in München und die gesamte Karriere als Profi setzt Neuer nicht. Er hoffe vielmehr, noch "lange" spielen zu können. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 06-01-2020
  • Sturm-Juwel: Spekulationen über Vertragsklausel von BVB-Neuzugang Haaland
    Marbella (dpa) - Sturm-Juwel Erling Haaland stand noch keine Minute für seinen neuen Club Borussia Dortmund auf dem Platz, aber über die weitere Zukunft des 19-jährigen wird schon spekuliert.Sein Vater Alf-Inge Haaland sagte in einem Interview mit "Sport1": "Wir erwarten, dass Erling viele Jahre erfolgreich beim BVB bleiben wird." Dafür forderte er Geduld mit seinem Sohn: "Er ist erst 19 Jahre jung und wird wahrscheinlich einige Zeit brauchen, um sich in der Bundesliga zurechtzufinden." Zuletzt gab es Medienberichte über eine angebliche Ausstiegsklausel im bis 2024 datierten Vertrag des Winterneuzugangs. Demnach berichtet unter anderem das englische Portal "The Athletic", dass der BVB mit Haaland erstmals seit Jahren wieder einem Profi eine solche Klausel zugestanden habe. Eigentlich hatte der Fußball-Bundesligist dies vor Jahren für die Zukunft ausgeschlossen, als Mario Götze 2013 eine solche Klausel für seinen Wechsel zum FC Bayern München nutzte. Der Verein äußerte sich dazu nicht. Trotz seiner 19 Jahre hat der Norweger einen Marktwert von 45 Millionen Euro. Aber dank eben einer Ausstiegsklausel durfte er im Winter RB Salzburg für 20 Millionen in Richtung BVB verlassen. Auf Grund von Kniebeschwerden hat Haaland jedoch noch nicht mit seinen neuen Mitspielern trainieren können, die sich derzeit im Trainingslager in Marbella auf die Rückrunde vorbereiten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 06-01-2020
  • Ehemaliger Nationaltorwart – Kronzeuge von Wembley: Fußball-Welt trauert um Tilkowski
    Dortmund (dpa) - Drin oder nicht? Keine andere Frage hat Hans Tilkowski in seinem Leben häufiger beantwortet als die nach dem legendären Wembley-Tor.Der Treffer zur vorentscheidenden 3:2-Führung der Engländer im WM-Finale von 1966 gegen Deutschland war eng mit seinem Namen verknüpft. Das Bild des damaligen deutschen Torhüters, wie er dem von Geoff Hurst an die Unterkante der Latte beförderten Ball hinterherschaut, wird auch seinen Tod überdauern. Der Kronzeuge von Wembley starb am Sonntag im Alter von 84 Jahren nach langer Krankheit im Kreise seiner Familie. "Hans Tilkowski zählte nicht nur im Sommer 1966 zu den besten Torhütern der Welt. Der Weltmeistertitel wäre die verdiente Krönung seiner Karriere in der Nationalmannschaft gewesen", sagte DFB-Präsident Fritz Keller auf der Verbands-Homepage und würdigte Tilkowski als eine der "größten Persönlichkeiten des deutschen Fußballs". Dem pflichtete Dortmunds Vereinsboss Reinhard Rauball bei: "Mit Hans Tilkowski verliert der deutsche Fußball einen auch international hoch angesehenen Sportler. Mit Borussia Dortmund schrieb er Fußballgeschichte. Die BVB-Familie trauert um einen großartigen Menschen und drückt der Familie des Verstorbenen ihr Beileid aus." Fußball aktuell Die zweifelhafte Entscheidung des Schiedsrichters in London brachte den "König des Stellungsspiels" um den größten Triumph seiner Karriere. Seiner Popularität war sie hingegen eher förderlich. Obwohl der Ball wohl nicht in vollem Umfang die Linie überschritt, entschied der Schweizer Referee Gottfried Dienst auf Geheiß des sowjetischen Linienrichters Tofik Bahramow auf Tor. Das ebnete den Engländern den Weg zum 4:2-Erfolg. In den zahllosen späteren Interviews pflegte Tilkowski ein Ritual. "Ich habe immer gleich am Anfang gesagt, dass der Ball nicht drin war. Dann war das Thema durch", verriet er. "Hätte ich für diese Antwort jedes Mal eine Mark verlangt", wäre ich Millionär." "Und ewig fällt das Wembley-Tor" - einen treffenderen Titel hätte Tilkowski seinen Memoiren nicht geben können. Als tadelloser Sportsmann der alten Schule machte er aus dem historischen Fehlurteil indes kein großes Aufheben. Es passte ins Bild, dass er die vor wenigen Jahren eingeführten Torlinientechnologie ablehnte. "Ich bin dagegen, weil dadurch die Attraktivität des Fußballs und die Diskussion um Fußball verloren geht", kommentierte er wenige Tage vor seinem 80. Geburtstag. "Wer wird zukünftig noch jahrelang über so ein Tor wie das von Wembley sprechen können?" Auch ohne Weltmeistertitel erreichte der gelernte Stahlbauschlosser Legenden-Status. Als sein BVB als erstes deutsches Team 1966 einen Europapokal gewann, hütete der gebürtige Dortmunder das Tor. Zudem wurde Tilkowski, der neben dem Engländer Gordon Banks und dem Russen Lew Jaschin zu den weltbesten Keepern seiner Zeit gehörte, ein Jahr vor dem WM-Finale als erster Torwart zum "Fußballer des Jahres" gewählt. Das erfüllte ihn noch Jahrzehnte später mit Stolz: "Mit der Auszeichnung habe ich nachfolgenden Torhütern einen Weg geebnet. Sie werden heute ganz anders eingestuft." Tilkowski, der 1955 bei Westfalia Herne seinen ersten Profivertrag unterschrieb, erlebte beim BVB von 1963 bis 1967 seine beste Zeit. Nicht ganz freiwillig wechselte er 1967 zu Eintracht Frankfurt, wo er noch drei Jahre spielte. Für die deutsche Nationalmannschaft bestritt er 39 Spiele. Nach seiner aktiven Karriere erwarb er seine Fußballlehrer-Lizenz und arbeitete als Trainer bei Werder Bremen, 1860 München, beim 1. FC Nürnberg, dem 1. FC Saarbrücken und AEK Athen. "Ich habe so beide Seiten sehen können, aber auch, wie ohnmächtig ein Trainer sein kann", kommentierte Tilkowski am Ende seiner Trainer-Wanderjahre. Als "Fußball-Rentner" spielte er in Prominenten-Teams für wohltätige Zwecke. Als "Botschafter der guten Tat" trug er danach unter anderem für das Weltkinderhilfswerk UNICEF und für Mukoviszidose- und Multiple-Sklerose-Kranke mehr als eine Million Euro zusammen. Die Leidenschaft für den Fußball hat er nie verloren. Bis kurz vor seinem Tod saß er bei den BVB-Heimspielen auf der Tribüne. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke würdigte die Verdienste des Verstorbenen: "Hans Tilkowski war ein äußerst erfolgreicher und immer tadelloser Sportsmann, der bekannt war für sein soziales Engagement." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 06-01-2020
  • Nach Nübel-Verpflichtung: neuer Konkurrent für Neuer “unerheblich”
    Nach der Nübel-Verpflichtung des FC Bayern äußert sich Manuel Neuer kritisch zu seinem künftigen Konkurrenten. Dabei verrät er, dass er nicht freiwillig auf Einsatzzeiten in Spielen verzichten werde – und lässt seine Zukunft offen.Für Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer spielt die Verpflichtung von Schalke-Keeper Alexander Nübel keine maßgebliche Rolle für die eigene Zukunftsplanung beim FC Bayern München. "Das ist eine Entscheidung des Vereins im Hinblick auf die nächsten Jahre. Alex Nübel ist ein Top-Torwart, dem vielleicht auch irgendwann die Zukunft gehört. Aber für mich spielt das keine Rolle, dass er zum FC Bayern kommt", sagte der Kapitän am Montag im Trainingslager des deutschen Rekordmeisters in Katar. Es sei "unerheblich" für ihn. Der 33 Jahre alte Neuer will in der kommenden Saison auch keine Spiele an den designierten Nachfolger als Nummer 1 abtreten. "Ich bin Sportler, ich bin Profi - und ich will immer spielen", sagte Neuer: "Ich bin kein Statist, sondern Protagonist und möchte immer spielen." Alexander Nübel wird im Sommer vom FC Schalke 04 zum FC Bayern München wechseln. Zunächst wird er sich beim Rekordmeister wohl hinter Manuel Neuer als Nummer zwei zurecht finden müssen. Bleibt Nübel Schalkes Stammtorhüter? Obwohl Nübels Vertrag bei den Königsblauen noch ein halbes Jahr gilt, wurde ihm in der Winterpause das Kapitänsamt entzogen. Noch ist unklar, ob der 23-Jährige bis zum Sommer Stammtorwart der Gelsenkirchener bleibt oder ob Trainer David Wagner den momentanen Ersatztorwart Markus Schubert in der Rückrunde zur neuen Nummer eins macht. Die Thematik wird in den laufenden Gesprächen mit der Münchner Vereinsführung über eine vorzeitige Verlängerung des noch bis 30. Juni 2021 laufenden Vertrages um zwei Jahre eine Rolle spielen. Ebenso die, wer in der kommenden Saison Trainer in München ist. "Es macht sehr viel Spaß, mit Hansi Flick zusammenzuarbeiten", erklärte Neuer: "Und es ist für mich natürlich auch ausschlaggebend, wer langfristig Trainer wird." Eine "Deadline" für seine Zeit in München und die gesamte Karriere als Profi setzt Neuer nicht. Er hoffe vielmehr, noch "lange" spielen zu können. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 06-01-2020
  • Bundesliga-Fernsehrechte: Mehr Milliarden durch mehr Free-TV und mehr Pay-Anbieter?
    Berlin (dpa) - 50 Prozent mehr Bundesliga-Spiele im frei empfangbaren Fernsehen - das hört sich zunächst einmal gut an. Tatsächlich handelt es sich aber nur um drei zusätzliche Fußballpartien, die ab der Saison 2021/22 im Free-TV laufen könnten. Fußball aktuell Die beiden Relegationsspiele zwischen 1. und 2. Liga sowie der Zweitliga-Auftakt sollen in der kommenden Rechteperiode nicht mehr für Pay-TV-Anbieter ausgeschrieben werden. Das hatte zuerst das Fachmagazin "Sponsors" berichtet und wurde nun von DFL-Chef Christian Seifert in der "Bild am Sonntag" indirekt bestätigt: "Die Anzahl der Spiele im Free-TV wird bei der nächsten Ausschreibung größer sein." Derzeit sind drei Erstligaspiele, die Relegation zwischen 2. und 3. Liga sowie der Supercup im Free-TV zu sehen. Drei weitere Partien, das ist nicht viel - vor allem vor dem Hintergrund, dass es bis 2017 montags Zweitliga-Spiele beim Free-TV-Sender Sport1 gab. Insofern wirkt der nun geplante Zuwachs bescheiden und wie eine Beruhigungspille für die Fans. Drei weitere Live-Spiele im Free-TV versprechen auch ein bisschen mehr Geld. Aber der große Zuwachs soll wieder aus dem Bezahl-Bereich kommen. "Den großen Schub gibt es erst, wenn Konzerne aus den USA oder Asien einsteigen", hatte Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge noch im Juli gesagt: "Aber ich kann nicht sagen, wann das sein wird." Knapp fünf Monate später war es dann schon soweit, als der US-Riese Amazon in den deutschen TV-Markt einstieg und erstmals Champions-League-TV-Rechte kaufte. Auch die Telekom investierte zuletzt wieder kräftig, erwarb überraschend die EM-Rechte 2024. Die Liga darf sich also auf ein Wettbieten von Sky, DAZN und neuen Pay-Anbietern freuen, wenn sie demnächst ihre Ausschreibung beginnt. Der Termin dafür steht noch nicht fest, die DFL will den Verkaufsprozess aber möglichst vor dem EM-Beginn im Juni abgeschlossen haben. 4,64 Milliarden Euro aus dem Vertrag von 2017/18 bis 2020/21 sind zu übertreffen. Zahlen muss dafür am Ende der Fan, schließlich investieren die Medien-Unternehmen, um Geld zu verdienen. Wie sich der Medienmarkt verändert hat, ist zuletzt bei der Champions League deutlich geworden. Sie ist von 2021 an - bis auf das Endspiel im ZDF - nur für die Kunden von DAZN und Amazon im Internet zu sehen. DFL-Geschäftsführer Seifert will ein Abo-Chaos für die Bundesliga-Fans vermeiden. Der "Welt am Sonntag" hatte er gesagt: "Wenn man drei Abos benötigt, um die Bundesliga komplett zu konsumieren, würde das die Schwelle des Erträglichen aus unserer Sicht stark strapazieren." Seifert wies aber auch darauf hin, dass die Liga nicht alleine über die Rechtevergabe entscheide: "Die Auktion findet unter Aufsicht des Kartellamtes statt. Dortige Vorgaben berücksichtigen wir, und eine davon ist, dass eine Auktion offen für viele Bieter und damit auch ergebnisoffen ist." Nach der von "Sponsors" veröffentlichten und von der DFL nicht bestätigten Ausschreibung könnte es theoretisch so sein, dass ein Unternehmen alle Bezahl-Rechte erwirbt. Es könnte aber auch anders kommen, denn es gibt nach Angaben des Fachmagazins vier verschiedene Live-Rechte-Pakte für die Pay-Verwertung. Da wären drei Spiele mehr im Free-TV ein schwacher Trost. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 06-01-2020
  • Bayern-Neuverpflichtung – “Bin kein Statist”: Neuer will trotz Nübel “immer spielen”
    Doha (dpa) - Für Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer spielt die Verpflichtung von Schalke-Keeper Alexander Nübel keine maßgebliche Rolle für die eigene Zukunftsplanung beim FC Bayern München."Das ist eine Entscheidung des Vereins im Hinblick auf die nächsten Jahre. Alex Nübel ist ein Top-Torwart, dem vielleicht auch irgendwann die Zukunft gehört. Aber für mich spielt das keine Rolle, dass er zum FC Bayern kommt", sagte der Kapitän am Montag im Trainingslager des deutschen Rekordmeisters in Katar. Es sei "unerheblich" für ihn. Der 33 Jahre alte Neuer will in der kommenden Saison auch keine Spiele an den designierten Nachfolger als Nummer 1 abtreten. "Ich bin Sportler, ich bin Profi - und ich will immer spielen", sagte Neuer: "Ich bin kein Statist, sondern Protagonist und möchte immer spielen." Die Thematik wird in den laufenden Gesprächen mit der Münchner Vereinsführung über eine vorzeitige Verlängerung des noch bis 30. Juni 2021 laufenden Vertrages um zwei Jahre eine Rolle spielen. Ebenso die, wer in der kommenden Saison Trainer in München ist. "Es macht sehr viel Spaß, mit Hansi Flick zusammenzuarbeiten", erklärte Neuer: "Und es ist für mich natürlich auch ausschlaggebend, wer langfristig Trainer wird." Eine "Deadline" für seine Zeit in München und die gesamte Karriere als Profi setzt Neuer nicht. Er hoffe vielmehr, noch "lange" spielen zu können. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 06-01-2020
  • BVB: Warum Mats Hummels im Trainingslager der wahre Kapitän ist
    Borussia Dortmund bereitet sich derzeit im spanischen Marbella auf die Bundesliga-Rückrunde vor. t-online.de ist vor Ort und verrät Ihnen, auf wen der BVB im Titelkampf setzen kann – und auf wen nicht. Das Wetter meint es schon einmal nicht sonderlich gut mit dem BVB bei der "Mission Titelkampf": kühle 12 Grad und ein Wolken behangener Himmel begrüßen die Dortmunder Mannschaft im spanischen Küstenort Marbella zum Wintertrainingslager. In Abwesenheit des einen Muskelfaserriss auskurierenden Kapitäns Marco Reus und des noch individuell trainierenden Königstransfer Erling Haaland ist es ein anderer Führungsspieler, der in den Hügeln Andalusiens auf sich aufmerksam macht: Mats Hummels. Was den Ex-Nationalspieler so herausstechen lässt, und welcher Weltmeister das genaue Gegenteil zu Hummels darstellt, erklärt Ihnen t-online.de-Reporter Dominik Sliskovic, der die Trainingseinheiten des BVB vor Ort ganz genau beobachtet hat, oben im Video.
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    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 06-01-2020
  • Trauer: Ex-Nationaltorwart Hans Tilkowski gestorben
    Dortmund (dpa) - Der deutsche Fußball trauert um Hans Tilkowski. Der einstige Torhüter der deutschen Nationalmannschaft starb am Sonntag im Alter von 84 Jahren nach langer Krankheit, wie sein früherer Club Borussia Dortmund unter Berufung auf Tilkowskis Familie bestätigte.Sein Name ist eng verknüpft mit dem legendären Wembley-Tor aus dem WM-Finale von 1966. Obwohl der Ball nicht in vollem Umfang die Linie überschritt, entschied der Schweizer Referee Gottfried Dienst auf Tor. Das ebnete den Engländern den Weg zum 4:2-Erfolg über Deutschland und brachte den Keeper des BVB um den größten Erfolg seiner Karriere. Gleichwohl trug dieser Treffer zum Legenden-Status von Tilkowski bei. Genau wie das "Wunder von Glasgow", bei dem die Dortmunder im Jahr 1966 mit dem 2:1 über den hoch favorisierten FC Liverpool als erstes deutsches Team einen Europapokal gewann. Zudem wurde Tilkowski, der neben dem Engländer Gordon Banks und dem Russen Lew Jaschin zu den weltbesten Keepern seiner Zeit gehörte, ein Jahr vor dem WM-Finale als erster Torwart in Deutschland zum "Fußballer des Jahres" gewählt. Fußball aktuell Der in Dortmund geborene Tilkowski unterschrieb 1955 bei Westfalia Herne seinen ersten Profivertrag. Seine beste Zeit erlebte er beim BVB von 1963 bis 1967. Er bestritt 39 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft. Nach knapp drei weiteren Jahren bei Eintracht Frankfurt beendete er seine Profi-Karriere. Für die deutsche Nationalmannschaft bestritt er 39 Spiele. Dem Fußball blieb Tilkowski als Trainer erhalten. Von 1970 bis Anfang 1982 coachte er Werder Bremen, den TSV 1860 München, 1. FC Nürnberg, 1. FC Saarbrücken und bei AEK Athen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 06-01-2020
  • Auftakt beim Herbstmeister: Werner krank – RB Leipzig startet in die Vorbereitung
    Leipzig (dpa) – Ohne den erkrankten Timo Werner ist Herbstmeister RB Leipzig als letzter Club der Fußball-Bundesliga in die Rückrundenvorbereitung gestartet. Fußball aktuell Als Coach Julian Nagelsmann am Montag um 11.33 Uhr unter dem Applaus von etwa 500 Fans erstmals in diesem Jahr den Trainingsplatz betrat, absolvierte der angeschlagene Nationalstürmer nur leichte Übungen in der RB-Akademie. Außerdem fehlten Kevin Kampl, Ibrahima Konaté, Willi Orban, Stefan Ilsanker, Marcelo Saracchi und Luan Candido. Neuzugänge hat RB noch nicht verpflichtet, allerdings steht der Club vor einem Kauf von Benjamin Henrichs von der AS Monaco. Während Kampl (Reha in Österreich nach Knöchel-OP), Konaté (Einzeltraining nach Hüftverletzung) und Ilsanker (krank) kurzfristig im Mannschaftstraining zurückerwartet werden, könnte es bei Kapitän Orban noch etwas länger dauern. Der Innenverteidiger laboriert an einer Knieverletzung, ging zu Weihnachten noch an Krücken. Linksverteidiger Saracchi steht indes kurz vor einer anderthalbjährigen Leihe zu Galatasaray, lediglich die Bestätigung des Clubs aus Istanbul steht noch aus. Der 18 Jahre alte Candido soll beim brasilianischen Schwesterclub Bragantino in den kommenden 18 Monaten Erfahrungen sammeln. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 06-01-2020
  • BVB-Legende Hans Tilkowski stirbt im Alter von 84 Jahren
    Als Torwart der legendären Europapokalsieger-Elf des BVB spielte sich Hans Tilkowski in die Herzen der Dortmund-Fans. Nun ist der ehemalige Nationalspieler im Alter von 84 Jahren gestorben. Dies berichten verschiedene Medien aus dem Ruhrgebiet. 
    Foto-Serie mit 59 Bildern Fußballidol Hans Tilkowski ist gestorben. Dies berichtet unter anderem die "WAZ". In den 1950er und 60er Jahren stand er vor allem bei Westfalia Herne und Borussia Dortmund zwischen den Pfosten.  Mit dem BVB gewann er zudem den DFB-Pokal (1965) und den Europapokal der Pokalsieger (1966). Auch für Deutschland stand Tilkowski zwischen den Pfosten. Bei den Weltmeisterschaften 1962 und 1966 hütete er für die deutsche Nationalmannschaft das Tor.  Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 06-01-2020