Bundesliga

  • Ozan Kabak: Leistungsträger des FC Schalke 04mit großer Zukunft
    Als „sicher eines der größten Abwehrtalente in Europa“ beschrieb Trainer David Wagner Neuzugang Ozan Kabak gleich beim ersten Training der Schalker Sommervorbereitung im Juli und betonte, dass er sich persönlich für eine Verpflichtung stark gemacht hatte. 15 Millionen Euro zahlte Schalke um seine Ausstiegsklausel in Stuttgart zu aktivieren – nie investierten die Königsblauen mehr für einen Abwehrspieler und machten ihn damit nebenbei zu einem neuen Transferrekordhalter. Denn: Der VfB zahlte sechs Monate zuvor elf Millionen an Galatasaray Istanbul für Kabak. Weltweit ist er damit der einzige Spieler für den vor seinem zwanzigsten Geburtstag zwei verschiedene Vereine mehr als zehn Millionen Euro an Ablöse bezahlt haben. Champions League als 18-Jähriger Doch schon vor seinem Wechsel nach Deutschland sorgte der 19-Jährige für Aufsehen. In der Türkei gilt er schon lange als großes Talent, spielte schon als Kind bei Traditionsklub Galatasaray Istanbul und war ab der U15 Stammspieler in den Jugendnationalmannschaften seines Landes. Trainerlegende Fatih Terim machte ihn Anfang der vergangenen Saison zum Stammspieler bei "Gala", vertraute ihm in Liga und Champions League – da war der Rechtsfuß grade 18 Jahre alt. Doch schon nach einem halben Jahr zog es Kabak weg aus Istanbul. „Das Tempo“ so äußerte er sich vor kurzem „ist in der türkischen Liga viel niedriger als in der Bundesliga.“ Der im Abstiegskampf steckende VfB Stuttgart überzeugte das Talent von einem Winterwechsel. Ein ungewöhnlicher Transfer, doch der immer noch erst 18-Jährige bewies schnell, dass er nicht nur eine Investition für die Zukunft sondern auch eine Soforthilfe im Abstiegskampf sein kann. Abstieg mit dem VfB Trotz schwankender Leistungen gehörte er zu den Lichtblicken in einer schwachen Stuttgarter Rückrunde, und verpasste bis zum letzten Ligaspiel gegen Schalke in dem er geschont wurde keine Minute. Doch in der entscheidenden Relegation gegen Union Berlin war auch ihm die Verunsicherung anzumerken. Einem 2:2 im Hinspiel folgte ein 0:0 im Berlin und – der Stuttgarter Abstieg war besiegelt. Kabak, das war schnell klar, werde den Gang in Liga zwei jedoch nicht mit antreten. Er galt als Schnäppchen – in seinem Vertrag war für den eingetretenen Abstiegsfall eine 15-Miollionen-Ausstiegsklausel verankert. Schalkes Technischer Direktor Michael Reschke, bis Mai noch Sportvorstand in Stuttgart wusste von der Klausel und Kabak ging trotz namhafteren Interessenten ins Ruhrgebiet. Leistungsträger auf Schalke „Wir haben mit Bayern gesprochen, also mein Berater und ich. Ich bin ein junger Spieler. Für meine Entwicklung ist es wichtig, viel zu spielen. Darum habe ich mich nach sehr guten Gesprächen für Schalke entschieden“, begründete er seinen Wechsel nach Gelsenkirchen kürzlich gegenüber der "Sport Bild". Ein Plan der aufzugehen scheint: Nach einer Fußverletzung in der Vorbereitung zunächst nur Ergänzungsspieler nutzte er Mitte der Hinrunde die Ausfälle von Benjamin Stambouli und Salif Sané um auf sich aufmerksam zu machen. Trainer Wagner lobte: „Wie er das macht ist absolut bemerkenswert.“ Die Startschwierigkeiten hätten sogar geholfen, da er sich zunächst „an den Verein, das Training, an uns gewöhnen“ konnte. Im Spiel gegen Mainz 05 vergangene Woche fehlte er aufgrund einer Oberschenkelzerrung in der Startelf - erstmals seit Anfang November. Auch dem türkischen Nationaltrainer Senol Günes blieb die positive Entwicklung auf Vereinsebene nicht verborgen: Mitte November stand Kabak erstmals für sein Heimatland auf dem Feld – ist mit 19 Jahren und sieben Monaten der jüngste Innenverteidiger der türkischen Nationalmannschaftsgeschichte. Die Premier League als Ziel Kabak gehört mittlerweile zu den auffälligsten jungen Innenverteidigern Europas und scheint endgültig in der Bundesliga angekommen. Trotzdem, das betonte er schon mehrfach, ist die Premier League „die größte und beste Liga der Welt“ und damit das erklärte Ziel. „Ich möchte noch einige Jahre in Deutschland bleiben, aber ich hoffe dann, den Sprung nach England zu schaffen“, erklärt er und hat wohl auch auf Schalke vorgesorgt: Ab 2021 soll er dem Vernehmen nach für eine festgeschriebene Ablösesumme von circa 50 Millionen Euro wechseln dürfen. Er könnte nach Caglar Söyüncü der nächste türkische Innenverteidiger werden, der den Sprung aus der Bundesliga in die Premier League wagt. Der ehemalige Freiburger wechselte 2018 zu Leicester City und ist seit dieser Saison unumstrittener Stammspieler beim englischen Meister von 2016. Ein Beispiel nimmt sich der Schalker aber vor allem an Liverpool-Star Virgil van Dijk: „Ich mag es wie er spielt und kann sagen, dass er mein fußballerisches Vorbild ist.“ Der Plan ist damit klar: Das große Abwehrtalent Ozan Kabak will schon bald zu den besten Innenverteidigern Europas gehören. Stand: 21.02.2020, 08:30 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 20-02-2020By sportschau.de
  • DFB belegt Fans von Borussia Dortmund nach wiederholten Schmähungen gegen Dietmar Hopp mit drei Jahren Stadionverbot in Hoffenheim
    Nach Informationen der Sportschau und der "Ruhr Nachrichten" wird der Verein einem Antrag des DFB-Kontrollausschusses zustimmen, die Bewährung einer im November 2018 verhängten Strafe auszusetzen. Da es aufgrund der klaren Faktenlage sinnlos sei, gegen den Antrag des Kontrollausschusses vorzugehen, werde der BVB auf eine Verhandlung vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes verzichten, heißt es im Verein. Somit dürfte in den nächsten Tagen ein Urteil rechtskräftig werden. Seit Jahren schwieriges Verhältnis Das Verhältnis zwischen Teilen der Dortmunder Fans und speziell dem Hoffenheimer Mehrheitseigner Dietmar Hopp ist seit Jahren sehr schwierig. Immer wieder gab es heftige Kritik an Hopp von den Anhängern des BVB, auch unter der Gürtellinie. So gab es ein Banner, das Hopps Gesicht im Fadenkreuz zeigte. Nachdem es am 22. September 2018 bei einem Spiel des BVB in Sinsheim erneut zu Zwischenfällen gekommen war, verhängte der DFB einen Zuschauerausschluss für drei Jahre auf Bewährung, eine Geldstrafe von 50.000 Euro und diverse weitere Auflagen. "Nie wieder Hoffenheim" Beim Spiel in Sinsheim am 20. Dezember 2019 war schnell zu merken, dass Dortmunder Fans die nun folgende Aussetzung der Bewährung provozieren wollen. Wieder wurden Plakate gezeigt, sie sich gegen Hopp richteten. "Nie wieder Hoffenheim", tönte es dazu aus dem Gästeblock. Entschädigungen an die TSG Nach Informationen der Sportschau wird der BVB deswegen auch eine Geldstrafe von 60.000 Euro aufgebrummt bekommen. Außerdem muss er die TSG für entgangene Einnahmen entschädigen. Möglicherweise haben sich die Dortmunder wegen ausstehender Beratungen in diesem Punkt noch nicht dazu entschlossen, der Strafe auch förmlich zuzustimmen. bar | Stand: 20.02.2020, 06:00 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 20-02-2020By sportschau.de
  • Profifußball knackt 15. Umsatzrekord in Folge
    In der vergangenen Saison beliefen sich die Gesamterlöse der 36 Klubs aus der Bundesliga und der 2. Liga auf 4,8 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es 4,42 Milliarden gewesen. Das geht aus dem am Dienstag (18.02.2020) veröffentlichen "Wirtschaftsreport 2020" der Deutschen Fußball Liga (DFL) hervor. "Wir haben den deutschen Profifußball in den vergangenen Jahren gemeinsam mit unseren Partnern zu einem sehr erfolgreichen Wirtschaftszweig entwickelt", sagte DFL-Boss Christian Seifert: "Bundesliga und 2. Bundesliga verfügen zwischenzeitlich in Summe über eine verlässliche wirtschaftliche Stabilität. Weitere Wachstumsperspektiven ergeben sich künftig vor allem aus digitalen Innovationen und im internationalen Bereich." 28 der 36 Profiklubs mit Überschuss Den Hauptanteil am Rekord haben die Bundesligisten mit 4,02 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Zweitligisten liegen bei 782 Millionen Euro. 28 der 36 Profiklubs haben die Spielzeit 2018/19 mit einem Überschuss abgeschlossen. Das Eigenkapital in beiden Ligen hat ein Rekordniveau erreicht. In der Bundesliga lag es bei 1,8 Milliarden Euro, in der 2. Liga bei 174 Millionen Euro. sid/dpa | Stand: 18.02.2020, 10:04 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 18-02-2020By sportschau.de
  • Vier Spiele in Serie ohne Sieg – dem FC Schalke 04 fehlt das Herz
    Ausfälle von Serdar und Caliguri wiegen schwer Wie abhängig das Schalker Spiel vom Spielertyp Serdar ist, wird jetzt erst deutlich. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Daniel Caligiuri hat sich das Problem sogar noch einmal potenziert. Denn im von Trainer Wagner präferierten System sind Serdar und Caligiuri unersetzlich. Beide nehmen im Mittelfeld die Rolle als Bindeglied zwischen der Abwehr mit Aufbauspieler Omar Mascarell, der sich gerne zwischen die Innenverteidiger zurückfallen lässt, und der Offensivabteilung ein. Vor allem bei Schalker Ballbesitz ist das Fehlen dieser Bindeglieder unübersehbar. Serdar und Caligiuri bringen Fähigkeiten mit, die Königsblau momentan im Mittelfeld fehlen. Dazu zählen Tempo und Dynamik, vor allem aber Ballsicherheit auch unter Gegnerdruck. Wagner braucht diese Attribute, weil er im Angriff auf schnelle Kombinationen durch die Mitte setzt. Vertreter Schöpf und McKennie wirken auf den Achter-Positionen überfordert Auf den Achter-Positionen in der Mittelfeld-Raute fallen diese Aufgaben nun Alessandro Schöpf und Weston McKennie zu, die für Serdar und Caligiuri aushelfen. Beide wirkten sowohl gegen Paderborn als auch in Mainz genau damit überfordert. Für Schalke ergeben sich sogar noch Folgeprobleme. Weil Schöpf und McKennie nicht das gewohnte Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff darstellen, verhalten sich auch die Außenverteidiger vorsichtiger. Bastian Oczipka und Jonjoe Kenny scheuten in Mainz mutigen Offensivdrang. Die Folge: Schalkes Flügelspiel, das ohnehin schon schwach ausgeprägt ist, kommt seit Wochen fast vollends zum Erliegen. Außerdem wirkt Schalkes Offensive wie abgeschnitten vom Spiel. Gerade Amine Harit, der sonst die Vorarbeit von Serdar und Caligiuri mit Vorlagen oder Toren gerne veredelte, verkümmert fast. Zudem ließ sich der junge Marokkaner dazu hinreißen, die Rolle als Bindeglied selbst übernehmen zu wollen. Dafür ließ sich Harit in Mainz tief in die eigene Hälfte fallen, um dann gegen gleich mehrere Gegenspieler ins Dribbling zu gehen. Schalke hatte Mühe und Glück, die folgenden Ballverluste nicht mit Gegentoren bezahlen zu müssen. Schalke kämpft offensiv mit stumpfen Waffen Während Caligiuri noch einige Wochen fehlen wird, ist bei Serdar die Hoffnung groß, dass er am Samstag gegen Leipzig wieder in die Startelf zurückkehren kann. Coach Wagner und die Mannschaft sehnen die Rückkehr herbei. Denn das Herzstück im Schalker Spiel sorgt dafür, dass seine Mitspieler in die Lage versetzt werden, in ihren Kernaufgaben zu glänzen. Gleichzeitig steht Serdar mit sieben Saisontoren für die Torgefährlichkeit, die Schalke zuletzt abging. Ohne Serdar und Caligiuri kämpft Schalke offensiv mit stumpfen Waffen. Weil Trainer David Wagner aber nicht bereit ist, von seinem System abzurücken und die defensive Stabilität für mehr Offensivpower zu opfern, wirkten Schalkes Auftritte zuletzt zäh, langweilig und übervorsichtig. "Wenn du die Spiele nicht gewinnen kannst, musst du zusehen, dass du nicht verlierst", brachte es Wagner auf den Punkt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 17-02-2020By sportschau.de
  • Bundesliga: Die Sportschau-Elf des 22. Spieltages
    Angriff - Wout Weghorst (VfL Wolfsburg): Auch wenn zwei seiner drei Treffer durch Elfmeter zustande kamen - der Niederländer war der beste Mann auf dem Platz. Wieder einmal bewies Weghorst, dass er nicht nur treffen kann, sondern auch als Wandspieler und Arbeiter wichtig ist. Das beweisen über elf Kilometer Laufleistung, die meisten Sprints aller Akteure (34) und die zweitmeisten Torschüsse. Weghorst ist der erste Wolfsburger, der drei Liga-Dreierpacks geschnürt hat. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 17-02-2020By sportschau.de
  • 1. FSV Mainz 05 – FC Schalke 04: 0:0, 22. Spieltag: Mainz 05 erkämpft sich gegen Schalke 04 ein Remis
    Am Ende konnten sich zumindest Mainz 05 über dieses 0:0 freuen. Die Rheinhessen haben sich damit wieder ein Stück von den Abstiegsrängen entfernt. Der FC Schalke 04 hat mit diesem Unentschieden auch die vierte Partie in Folge in der Bundesliga-Rückrunde nicht für sich entscheiden können. Damit rücken die Champions-League-Plätze für die Mannschaft von Trainer David Wagner in weitere Ferne. Beide Teams lieferten sich in der ersten Hälfte ein ausgeglichenes Spiel. Die Schalker hatten durch Michael Gregoritsch ihre größte Möglichkeit kurz vor Ende der ersten Hälfte. Nach Hereingabe von Alessandro Schöpf scheiterte der Angreifer allerdings aus kurzer Distanz an Mainz-Torhüter Robin Zentner. Wenige Tormöglichkeiten Die Rheinhessen wirkten zwar etwas bemühter als der Ruhrgebietsklub, einen Treffer zu erzielen, aber sie scheiterten immer wieder ihrer Ungenauigkeit im Abschluss oder an der mangelnden Durchschlagskraft. Vor allem Danny Latza hatte die große Chance für die Mainzer, nachdem Schalke-Torhüter Alexander Nübel wieder einmal einen Ball beim Herauslaufen falsch einschätzte. Latza traf den viel zu kurz abgewehrten Ball nicht richtig und damit auch das leere Tor nicht. Ansonsten waren die Offensiv-Bemühungen beider Teams von wenig Überzeugung geprägt. Es ging sowohl Mainz als auch den Schalkern darum, möglichst wenig Fehler zu machen und den Gegner zu kontrollieren. In der zweiten Hälfte drehten die Schalker deutlich mehr auf. Weston McKenny mit einem zu ungenauen Distanzschuss und Michael Gregorisch mit einem zu unplatzierten Freistoß gelang es in der Anfangsphase aber nicht, den Ball über die Mainzer Torlinie zu befördern. McKenny mit der größten Möglichkeit Auch Mainz versuchte, das Tempo zu erhöhen. Auch die Drangphase in der Mitte der zweiten Hälfte brachte den Gastgebern keine echte Torchance. Doch die sollten noch folgen. In der 78. und 79. Minute hatte Robin Quaison gleich zwei gute Einschussmöglichkeiten. Zunächst scheiterte der Mainzer Angreifer mit seinem Schuss aus kurzer Distanz an Jonjoe Kennys Fuß-Blockade, kurz darauf schoss er den Ball aus sieben Metern an die Querlatte. Die Schalker ließen mit zunehmender Spieldauer zwar immer mehr nach, sie hatten in letzter Sekunde durch McKenny nach einem Eckball aber noch die große Kopfballchance - aber der Ball strich um Zentimeter am Mainzer Tor vorbei. Am kommenden Spieltag empfängt Schalke RB Leipzig zum Topspiel am Samstag (22.02.2020, 18.30 Uhr), Mainz 05 muss wieder am Sonntag (18.00) auswärts beim VfL Wolfsburg ran. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 16-02-2020By sportschau.de
  • 1.FC Köln – Bayern München 1:4, 22. Spieltag
    Nach nicht einmal einer Viertelstunde war am Sonntag (16.02.2020) das Bundesligaspiel zwischen dem 1. FC Köln und Bayern München entschieden. Robert Lewandowski (3. Minute), Kingsley Coman (5.) und Serge Gnabry (12.) machten kurzen Prozess mit in jeder Hinsicht völlig überforderten Kölnern. Gnabry (66.) erhöhte für die Münchner, Mark Uths Treffer zum Endergebnis von 1:4 (0:3) aus Kölner Sicht war nur noch Kosmetik. Bayern wie im Training Dabei hatte die Mannschaft von Markus Gisdol mächtig Glück, dass es im ersten Durchgang nicht noch eine viel schlimmere Abreibung gegeben hatte. Aus Sicht des FCB war die Partie ein besseres Trainingsspielchen. Chance auf Chance Die Münchner kreierten Torchancen nach Belieben. Lewandowski (14.), Gnabry (15.) und Thiago (20.) hätten schon früh für ein totales Kölner Debakel sorgen können. Wiederum Gnabry setzte den Ball nach einer knappen halben Stunde an die Querlatte, nachdem er schon FC-Torhüter Timo Horn umkurvt hatte. Kollege Joshua Kimmich (37.) traf den Pfosten. Nach 45 Minuten lautete das Torschussverhältnis aus Kölner Sicht 1:18! Cordoba mit zwei Abseitstoren Mit Beginn des zweiten Durchgangs versuchten die Kölner dann, die Statistenrolle abzulegen. Stürmer Jhon Cordoba (48./55.) brachte den Ball zweimal im Münchner Tor unter, stand aber jedesmal abseits. Auch in der Folge bekamen die Münchner immer wieder Probleme, weil sie mit der klaren Führung im Rücken zwei Gänge zurückschalteten. In das Drängen der Rheinländer hinein platzte dann wiederum Gnabry, als er drei Kölner aussteigen ließ und die Kugel ins lange Eck schlenzte. Uth belohnte das deutlich gesteigerte Kölner Engament im zweiten Durchgang mit dem Ehrentreffer. Cordoba (78.) frei vor Bayerns Schlussman Manuel Neuer oder Anthony Modeste (86./89.) mit zwei Riesenchancen hätten das Ergebnis weiter verbessern können, doch es blieb beim 1:4. Köln spielt nun am Samstag (22.02.2020) um 15.30 Uhr bei Hertha BSC. Der FC Bayern eröffnet tags zuvor den 23. Spieltag mit der Heimpartie gegen den SC Paderborn. red/sid/dpa | Stand: 16.02.2020, 17:24 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 16-02-2020By sportschau.de
  • Borussia Mönchengladbach bezwingt Fortuna Düsseldorf
    Jonas Hofmann (22.), Lars Stindl (51./77.) und Florian Neuhaus (82.) trafen im 50. Bundesliga-Duell beider Teams für die Gäste, die nach dem ausgefallenen Derby gegen den 1. FC Köln zudem noch eine Partie in der Hinterhand haben und zuletzt fünf Mal in Folge in der Fremde nicht gewonnen hatten. Die abstiegsbedrohte Fortuna blieb auch im dritten Spiel unter Coach Uwe Rösler ohne Sieg in der Liga. Erik Thommy (29.) hatte zwischenzeitlich den Ausgleich erzielt. Die Fortuna startete vor 51.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena nervös, Spielfluss kam zunächst nicht auf. Als Matthias Zimmermann die erste gefährliche Flanke von der rechten Seite in den Gladbacher Strafraum schlug, wurde es aber gleich gefährlich: Winterzugang Valon Berisha scheiterte mit seinem Kopfball am glänzend reagierenden Torhüter Yann Sommer (15.). Zuvor hatte Kaan Ayhan auf der Gegenseite gegen den einschussbereiten Marcus Thuram gerettet (11.). Hofmann und Thommy treffen Beim Vorjahresduell (3:1) waren nach 16 Minuten bereits drei Düsseldorfer Tore gefallen - diesmal passierte in der Anfangsphase deutlich weniger. Das hatte mit der überwiegend gut stehenden Düsseldorfer Verteidigung zu tun, die nach dem ersten krassen Stellungsfehler dann aber bestraft wurde. F95-Linksverteidiger Kasim Adams lief bei einem Gladbacher Konter erst Thuram hinterher und ließ sich dann simpel ausspielen, der angespielte Hofmann schoss sicher ins lange Eck ein. Die Fortuna schockte der Rückstand nicht - im Gegenteil: Röslers Mannschaft mischte gegen den Europapokal-Kandidaten munter mit. Nach einem langen Ball von Ayhan setzte sich Thommy im Strafraum gegen Stefan Lainer durch und überwand Sommer im Fallen. Wenig später verpasste Düsseldorfs Topstürmer Rouwen Hennings aus zentraler Position sogar knapp eine mögliche Führung (34.). Thuram überzeugt Gladbach bejubelte später Hofmanns zweites Tor, das aufgrund einer Abseitsposition im Vorfeld jedoch berechtigterweise nicht anerkannt wurde (38.). Es blieb ein ausgeglichenes Spiel, welchem Gladbach durch seine spielerischen Vorteile zunehmend seinen Stempel aufdrücken konnte. Thuram, der mit seinem Doppelpack das Hinspiel (2:1) entschieden hatte, sorgte fast immer für Gefahr. Auch bei der sehenswert erspielten erneuten Führung war der Franzose beteiligt, als Stindl so gut freigespielt wurde, dass dieser nur noch einschieben musste. Das brachte spürbar Sicherheit. Die Kombinationen bei den Gästen liefen deutlich flüssiger, die fußballerisch nun klar schwächere Fortuna kam nur noch selten in die Nähe von Sommers Tor und suchte ihr Glück aus der Distanz. Hennings Schuss rauschte aber knapp am Tor vorbei (73.). Dann schlug erneut Stindl zu, ehe Neuhaus mit einem abgefälschten Versuch den Schlusspunkt setzte. sid/dpa/red | Stand: 15.02.2020, 20:26 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 15-02-2020By sportschau.de
  • Fußball, Bundesliga: Leipzig stürzt Bremen noch tiefer in die Krise
    Die Leipziger setzten sich zu Hause gegen desolate Nordlichter völlig verdient mit 3:0 (2:0) durch und übernahmen mit 45 Punkten zumindest für einen Tag wieder die Tabellenspitze. Bayern München kann am Sonntag beim 1. FC Köln nachlegen. Blitz-Tor von Mukiele im zweiten Durchgang Vor 41.308 Zuschauern in der ausverkauften Leipziger Arena erzielten Lukas Klostermann (18.), Patrik Schick (39.) und Nordi Mukiele (46.) die Tore für die überlegenen Sachsen. Durch den ersten Sieg nach zuvor vier Pflichtspielen ohne Dreier holte sich RB neues Selbstvertrauen für die Champions League. In der Königsklasse muss Leipzig am Mittwoch (19.02.20) im Achtelfinal-Hinspiel bei Tottenham Hotspur antreten. Für Werder Bremen sieht es mit weiterhin 17 Punkten äußerst düster aus. Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt lieferte einen spielerischen Offenbarungseid ab und kassierte die achte Niederlage aus den letzten neun Ligaspielen. Die Debatte um eine Entlassung des beliebten Trainers dürfte noch einmal an Dynamik gewinnen. Nach vorn kam von Bremen fast nichts Bei Bremen rückte Gebre Selassie nach überstandener Oberschenkelverletzung auf die rechte Abwehrseite, Maximilian Eggestein und Davy Klaassen sollten von der Sechserposition aus das Spiel gestalten, fanden aber keine Mittel. Ein Weitschuss von Friedl (33.), der knapp übers Tor strich, war lange die einzige Torchance. Leipzigs Coach Julian Nagelsmann ließ Spielmacher Emil Forsberg zunächst wieder auf der Bank, Winter-Neuzugang Dani Olmo erhielt den Vorzug. Die Gastgeber spielten konsequent über die Flügel, kamen ziemlich einfach in den Rücken der Bremer Dreierkette und hätten schon in der ersten Halbzeit deutlich höher führen können. Für die Tore benötigten die Gastgeber aber Standardsituationen. Nach einem Freistoß von Angelino verlängerte der starke Schick auf Lukas Klostermann, und der Nationalspieler netzte aus kurzer Distanz ein. Schlecht bei Standards verteidigt Noch simpler fiel das 2:0. Nach einer Ecke verschaffte sich Schick am Fünfmeterraum mit einem leichten Schubser gegen Milos Veljkovic den nötigen Platz und köpfte ungehindert ein. Nach der Halbzeit gab Leipzig weiter den Ton an. Ein langer Ball von Konrad Laimer reichte, um die Bremer Abwehr erneut zu überlisten. Niklas Moisander verschätzte sich, und der aufgerückte Mukiele ließ Bremens Keeper Jiri Pavlenka keine Chance. Werder rappelte sich noch einmal auf und erhöhte endlich das Tempo, doch weitaus gefährlicher blieb Leipzig, das bei den Kontern viel Platz hatte. Nagelsmann schonte in der Folgezeit seine Stammkräfte und nahm Klostermann und Laimer aus dem Spiel. Spieler aus der zweiten Reihe wie Ethan Ampadu und Amadou Haidara erhielten Bewährungschancen, doch große Auswirkungen auf das Spiel hatten die Wechsel nicht. Bremen blieb zu zaghaft und harmlos und muss sich deutlich steigern, um die Klasse zu halten. Leipzig jetzt in Tottenham Die Bremer spielen nun nächsten Samstag (22.02.20) gegen Borussia Dortmund. Für Leipzig geht es nach der Champions-League-Partie in der Bundesliga mit dem Duell beim FC Schalke 04 weiter. Thema in: Sportschau, Das Erste, Samstag, 15.02.2020, ab 18 Uhr Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 15-02-2020By sportschau.de
  • Bayer Leverkusen siegt glücklich bei Union Berlin
    Von der Glanzleistung eine Woche zuvor gegen Borussia Dortmund (4:3) war Leverkusen aber meilenweit entfernt. Christian Gentner (7.) hatte die Eisernen in Führung gebracht, ehe Nationalspieler Kai Havertz (22.) und Moussa Diaby (83.) die Partie für Bayer drehten. Bülter gelang nochmals der Ausgleich (87.), doch Bellarabi (90.+4) belohnte aus spitzem Winkel die spät aufgewachte Werkself. Union mit dem besseren Start Die heimstarken Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start. Die Köpenicker waren griffiger im Zweikampf, lauffreudiger und hatten auch den größeren Zug zum Tor. Nachdem Sebastian Andersson (3.) und Marvin Friedrich (6.) noch knapp gescheitert waren, sorgte Gentner mit seinem fulminanten Distanzschuss für die verdiente 1:0-Führung. Die Leverkusener schienen anfangs von der sehr robusten Spielweise der Berliner überrascht zu sein. Der Ausgleich durch Havertz, der nach einer Kopfballablage von Lars Bender den Ball über Union-Keeper Rafal Gikiewicz ins Tor hob, fiel quasi aus dem Nichts. Vom Ausgleich zeigte sich Union unbeeindruckt, der Aufsteiger hatte durch Andersson (30.) und Bülter (39.) noch in der ersten Hälfte zwei gute Chancen zur erneuten Führung. Mehrere Pyro-Unterbrechungen Bayer-Trainer Bosz reagierte in der Halbzeit und brachte für den gelb-rot-gefährdeten Mitchell Weiser den Chilenen Charles Aranguiz, der zuletzt mit einem Muskelfaserriss gefehlt hatte. Auch der schnelle Offensivspieler Diaby kam neu in die Partie. Am Spiel änderte sich aber nur wenig: Union machte geschickt die Räume eng und war aggressiv in den Zweikämpfen, die Leverkusener konnten dadurch ihr Kombinationsspiel nicht wie gewohnt aufziehen. Die zweite Halbzeit musste mehrmals unterbrochen werden, weil Gäste-Fans wiederholt Pyrotechnik zündeten. In der 64. Minute schickte Schiedsrichter Harm Osmers die Spieler sogar für eine längere Pause an die Seitenlinie. In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst nutzte Diaby die zweite echte Chance der Werkself, doch Bülter konnte mit einem traumhaften Schlenzer schnell ausgleichen. Der Schlusspunkt gehörte allerdings Karim Bellarabi.  Mäßige Generalprobe für Porto Leverkusen konnte somit für das Zwischenrunden-Hinspiel in der Europa League am kommenden Donnerstag (20.02.2020/21 Uhr) gegen den portugiesischen Topklub FC Porto kein neues Selbstvertrauen tanken. Für Union geht es am 22. Bundesliga-Spieltag montags (24.02.2020/20.30 Uhr) zum Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 15-02-2020By sportschau.de
  • SC Paderborn 07 gegen Hertha BSC 1:2, 22. Spieltag, Saison 2019/20
    Tore von Dedryck Boyata (10.) und Winter-Zugang Matheus Cunha (67.) per Hacke bescherten Interimstrainer Alexander Nouri den ersten Erfolg nach zuletzt 21 sieglosen Partien in Serie als Cheftrainer. Joker Dennis Srbeny (51.) hatte für den bemühten SCP zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen. Am Dienstag war der frühere Bundestrainer Klinsmann nach nur 76 Tagen bei der Alten Dame via Facebook-Video völlig überraschend vom Traineramt zurückgetreten - und stellte damit einiges auf den Kopf. Zum Start in die Wochen der Wahrheit gelang der Hertha aber der erste Erfolg nach drei sieglosen Pflichtspielen. Zusätzlich sammelten die Blau-Weißen wertvolles Selbstvertrauen für die kommenden Partien gegen die direkten Konkurrenten 1. FC Köln, Fortuna Düsseldorf und Werder Bremen. Paderborn (16 Zähler) bleibt weiter Tabellenletzter. Cunha in der Hertha-Startelf Nouri, zuletzt Co-Trainer unter Klinsmann, war von der "Endgültigkeit" der Entscheidung des Weltmeisters von 1990 "überrascht", versuchte den Fokus in einer chaotischen Woche aber auf das Sportliche zu legen. Personell hatte Nouri, der erstmals seit November 2018 (damals beim FC Ingolstadt) als Cheftrainer an der Seitenlinie stand, die Qual der Wahl. Einzig Marius Wolf fehlte gesperrt. In der Offensive stürmte erstmals Cunha, der 20-jährige Brasilianer hatte am Freitag die Spielberechtigung erhalten. Zwar erwischte der SCP vor 14.687 Zuschauern den besseren Start, die frühe Führung gelang aber den Berlinern. Boyata brachte eine weite Flanke von Santiago Ascacibar per Kopf in hohem Bogen im langen Eck unter. Die Hertha gewann an Selbstvertrauen, auch der neue 40-Millionen-Sturm Krzysztof Piatek/Cunha wirbelte immer besser durch die Abwehrreihen der Ostwestfalen. In der 18. Minute jubelte Cunha über das vermeintliche 2:0, doch Piatek hatte den Ball zuvor mit der Hand berührt - das Tor wurde von Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus (Langenhagen) unter Mithilfe des Videoassistenten aberkannt. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Kai Pröger (45.) die große Chance zum Ausgleich, verzog aber. Srbeny trifft aus spitzem Winkel Nach dem Seitenwechsel machte es Srbeny besser, der aus spitzem Winkel unter kräftiger Mithilfe von Hertha-Torhüter Rune Jarstein traf. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, in dem Cunha (62.) völlig freistehend mit einem lässigen Heber an Leopold Zingerle scheiterte. Wenige Minuten später machte er es dann besser und traf etwas glücklich per Hacke. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 15-02-2020By sportschau.de
  • Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt: 4:0, 22. Spieltag
    Mit dem ungefährdeten 4:0 (1:0) am Freitag (14.02.2020) verbesserte sich das in der Defensive verbesserte Team von Trainer Lucien Favre zumindest für einen Tag auf Rang zwei. Dank der Treffer von Lukasz Piszczek (33. Minute), Jadon Sancho (50.), Erling Haaland (54.) und Raphaël Guerreiro (74.) vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion gelang dem BVB zudem eine gelungene Generalprobe für das Champions-League-Duell mit Paris Saint-Germain vier Tage später an gleicher Stätte. Dagegen mussten die Frankfurter die erste Rückrunden-Niederlage hinnehmen. Mit 28 Punkten hängt die Eintracht, die so erfolgreich wie noch nie in ihrer Vereinsgeschichte ins neue Jahr gestartet war, weiter im Tabellenmittelfeld fest. BVB dominiert über weite Strecken Nach massiver Kritik an der anhaltenden Abwehrschwäche seines Teams zog BVB-Coach Favre Konsequenzen und strich Stammspieler Manuel Akanji aus der Startelf, an dem er zuvor über Wochen trotz schwacher Leistungen festgehalten hatte. Die nach den Verletzungen von Marco Reus und Julian Brandt verwaiste Rolle des Spielgestalters übernahm Thorgan Hazard. Auch ohne die beiden Leistungsträger dominierte der BVB weite Strecken der Partie. Eine Verunsicherung nach den zwei Pleiten zuletzt war nicht zu sehen. Von Beginn übernahm der BVB die Regie und war bei einem Freistoß von Guerreiro an den Pfosten der frühen Führung nahe (9.). Dagegen verlegten sich die Frankfurter auf die Defensivarbeit. Zum Leidwesen der Borussia erwies sich die Eintracht-Abwehr wie schon in den bisherigen fünf Pflichtspielen in diesem Jahr ohne Niederlage zunächst als sattelfest. Zwar bemühte sich der BVB redlich, fand aber erst spät in der ersten Halbzeit weitere Lücken. Gerade als die Gäste sich anschickten, sich vom Druck zu befreien, brach der ins Team gerückte Piszczek den Bann. Sein verdeckter Flachschuss von der Strafraumgrenze ins untere Eck war für Eintracht-Torhüter Kevin Trapp unerreichbar. Haaland mit seinem achten Saisontor Früh nach dem Seitenwechsel durfte der BVB erneut jubeln. Axel Witsel schickte Sancho mit einem überlegten langen Ball weit an den Frankfurter Strafraum, wo der 19 Jahre alte Engländer Frankfurts Abwehrchef David Abraham ins Leere grätschen ließ und zum 2:0 traf. Supertalent Haaland legte wenig später mit seinem achten Saisontor aus kurzer Distanz nach, Guerreiro beseitigte allerletzte Zweifel. Ein Aufbäumen der Frankfurter gegen die weiterhin sicher stehende BVB-Abwehr blieb aus. Das Favre-Team konnte sich nach Guerreiros Treffer endgültig auf das Achtelfinal-Hinspiel am Dienstag gegen Paris konzentrieren. In der Bundesliga reisen die Dortmunder reisen am nächsten Spieltag samstags zu Werder Bremen, die Frankfurter empfangen zwei Tage darauf Union Berlin zu einer Montagspartie. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 14-02-2020By sportschau.de
  • Fußball – Challenge beim Videobeweis: Absage an Italiens Vorstoß
    Die FIGC habe von zahlreichen Klubs der Serie A Anfragen erhalten, dass eine solche Vorgehensweise getestet werden solle, teilte der Verband mit. Dabei könnten Trainer eine bestimmte Zahl an Einsprüchen pro Spiel oder Spielhälfte erhalten, mit denen sie den Schiedsrichter um eine Ansicht der Bilder bitten. Der italienische Verband verweist auf seinen innovativen Geist, schließlich habe er den Video Assistant Referee (VAR) schon getestet, bevor er Einzug in das von den Regelhütern des International Football Association Board (IFAB) verwalteten Regelwerks hielt. Aber das IFAB hält bislang nicht viel von der Challenge. Was gegen die Challenge spricht Lukas Brud, Geschäftsführer des IFAB, erteilt der Idee eine Absage. "Es wird alles vom Video-Assistenten überprüft. Wie soll ein Trainer das besser erkennen? Die Schiedsrichter sind Experten im Regelwerk, die Trainer nicht", sagt Brud im Gespräch mit sportschau.de. Das Konzept des VAR laute, dass sich der Schiedsrichter und die Assistenten gegenseitig helfen. "Und nicht, dass jemand Externes die Entscheidungen in Frage stellen kann." Ein weiteres großes Problem bei der Challenge: Sind die Einsprüche verbraucht und es ergibt sich ein für alle ersichtlicher Fehler, bleibt dieser ohne Korrektur bestehen. Die Argumentetion "Pech gehabt" wird wohl nicht lange zu halten sein und neue Diskussionen bringen. Auch denkbar: Gegen Spielende könnten Trainer ihre Challenge zur Spielverzögerung oder zur Störung des Spielflusses nutzen. Was für die Challenge spricht Die Challenge hat allerdings für viele Beobachter und Aktive Charme, sie ist immer wieder im Gespräch. Zuletzt forderte Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe bei einer Veranstaltung in Berlin, dass man den VAR "nur bei faktischen Sachen" nutzen sollte, also beispielsweise bei Abseits oder der Festlegung des Tatortes eines Fouls. Bei allen anderen Situationen sollten die Trainer nach einem Videobeweis verlangen dürfen. Die Vorteile: Die Verantwortung und die Last, die derzeit auf den Schiedsrichtern liegt, wäre kleiner. Die Trainer hätten die gleichen Chancen und Voraussetzungen - niemand könnte sich beschweren. Hinzu kommt, dass die leidigen Diskussionen darüber, ob und wann der Video-Assistent eingreifen soll - Stichpunkt "klarer, offensichtlicher Fehler" - hinfällig wären. Welche Chancen die Challenge hat Italiens Verband beschreibt die Challenge als "die Fortsetzung des eingeschlagenen Weges", der den Fans entgegen komme, ohne "die Autorität des Schiedsrichters zu beeinträchtigen". Zunächst wird die Idee aber keine Rolle spielen. Am 29. Februar die Generalversammlung der Regelhüter in Belfast/Nordirland statt - dort könnte theoretisch das Protokoll des Video-Assistenten verändert werden. "Bei uns liegt keine Anfrage zu diesem Thema vor", sagt Brud. Stand: 14.02.2020, 13:00 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 14-02-2020By sportschau.de
  • Abstiegskampf und Relegation in der Bundesliga – wie viele Punkte zur Rettung reichen können
    Fortuna Düsseldorf (17 Punkte), Werder Bremen (17) und der SC Paderborn (16) belegen derzeit die drei letzten Plätze der Bundesliga-Tabelle - im Abstiegskampf beginnt die Rechnerei. Die Frage, wie viele Punkte für den direkten Klassenverbleib und für den Relegationsplatz reichen werden, wird sich mit Gewissheit natürlich erst am Saisonende beantworten lassen. Die Geschichte gibt aber immerhin einen Fingerzeig. So viele Punkte reichten bisher zur Relegation Seit der Wiedereinführung der Relegationsspiele zur 1. Bundesliga in der Saison 2008/09 waren im besten Fall nur 27 Punkte nötig, um die Relegation zu erreichen - im schlechtesten Fall waren es 35 Punkte. Seit 2008/09 brauchte eine Mannschaft durchschnittlich 30,8 Punkte, um Platz 16 zu erreichen. 2018/19 gab es einen historisch schlechten Abstiegskampf, der mit nur 22 Punkten den Sprung auf den Relegationsplatz ermöglichte. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 14-02-2020By sportschau.de
  • Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt: Lucien Favre unter dem Brennglas
    "Wir bauen auf unsere Heimstärke", sagte Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc vor der Partie gegen Eintracht Frankfurt, mit der die Bundesliga am Freitag (14.02.20) den 22. Spieltag eröffnet. Das ist ein Plan, der aufgehen könnte, denn der BVB hat von 30 möglichen Punkten in dieser Saison zu Hause 24 geholt. Als einzige Mannschaft der Liga ist er im eigenen Stadion noch ohne Niederlage, zudem wurden die vergangenen acht Heimspiele gegen die Eintracht gewonnen. Zorc merkte auch noch etwas an, das ebenfalls gut mit Zahlen zu belegen ist: "Tore schießen wir genug." Schon 59 Treffer gelangen den Dortmundern, mehr als jedem anderen Bundesligisten. Genauso viele Gegentore wie Union Berlin Trotzdem ist es mal wieder so, dass die Stimmung gedämpft ist, dass der Trainer schon wieder unter das Brennglas rückt. Das liegt daran, dass der BVB viel zu viele Tore kassiert - 32 schon, mehr als acht andere Klubs, genauso viele wie die TSG Hoffenheim und der 1. FC Union Berlin.  Viel zu viele auf jeden Fall für eine Mannschaft, die Meister werden will, und das wollen sie ja immer noch. Jedenfalls ist nur von einem etwas anderes zu hören. "Oh lalalalalala, ich will nicht darüber sprechen", sagte derjenige nach dem 3:4 in Leverkusen am vergangenen Spieltag, als er auf die Titelchancen angesprochen wurde. Es war Trainer Lucien Favre. Zögern, Fremdeln, Zaudern Von ihm hieß es vor Saisonbeginn, dass er hinter dem ambitionierten Ziel stehe. Aber es war schnell zu spüren, dass er damit fremdelte, dass ihm die Erwartungshaltung zu hoch war. Dass Favre der Zögerliche, der Zurückhaltende, der im Zweifel Zaudernde ist, muss allen Beteiligten klar gewesen sein. Inzwischen stellt sich aber auch die Frage, ob Trainer, Verantwortliche und Spieler aneinander vorbei reden, wenn es um elementare Aspekte ihrer Arbeit geht. "Wieder zu passiv" So wiederholte Zorc in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Frankfurt, dass jeder Spieler mehr Bereitschaft zeigen müsse, "das eigene Tor zu beschützen". Leidenschaft, harter körperliche Einsatz, aktives Verteidigen, das forderte der Sportdirektor genau wie Mats Hummels. Der Innenverteidiger bemängelte in Leverkusen, dass der BVB bei einer 3:2-Führung "wieder zu passiv" geworden sei. Favre hingegen forderte, dass seine Mannschaft "kontrollierter" hätte spielen müssen, mit "mehr Geduld". Auch wenn stets berücksichtigt werden muss, dass Favre weiterhin Probleme mit der deutschen Sprache hat und dass er in der Öffentlichkeit nur herzlich wenig von seinen fußballerischen Überlegungen preisgibt: Die unterschiedlichen Auffassungen, die aus den Zitaten herauszulesen sind, die erscheinen als Erklärung für die immer wiederkehrenden Probleme in der Defensivarbeit plausibel. Gute Zweikämpfer, wenig Zweikämpfe Lucien Favre galt auf seinen Stationen bei Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach als jemand, der die Defensive mit der Zeit stärkte und Probleme in den Griff bekam. Es gibt beim BVB Indikatoren, dass sein Stil erfolgreich. So gehört es zu Favres Plan, den Gegner zu Abschlüssen aus Positionen zu bringen, die nur eine geringe Wahrscheinlichkeit eines Treffers ergeben. In dieser Saison kamen nur die Gegner des FC Bayern seltener im Strafraum zum Abschluss als die des BVB. Trotzdem gelangen ihnen verhältnismäßig viele Tore. Dortmund gewann ligaweit die meisten Zweikämpfe in der Defensive und die meisten Kopfballduelle in der Defensive. Mit nur drei Gegentoren nach Kontern führt der BVB auch diese Statistik an. Riesenproblem Flanken Letzter sind die Dortmunder hingegen bei den Gegentoren nach Flanken, und das nicht nur auf diese Saison bezogen, sondern seitdem Favre im Sommer 2018 seine Arbeit bei den Westfalen antrat. Der Trainer legt großen Wert darauf, dem Gegner im Zentrum möglichst wenig Raum zu lassen. Flanken erlaubt er ihm deshalb. In seiner Gladbacher Zeit ging das nach den Daten des Statistikdienstleisters "deltatre" noch auf. In Dortmund leiten Flanken des Gegners häufig Tore. Das dürfte an mangelhaftem Defensivverhalten der Spieler liegen, die mit ihrem Tempo für viel Gefahr in der Offensive sorgen, etwa Jadon Sancho und Achraf Hakimi. Es mag aber auch einem nur vermeintlichen Spitzenwert liegen. Denn der BVB gewinnt zwar die meisten Zweikämpfe in der Defensive, er führt aber auch die wenigsten. Anders gesagt: Er agiert zu passiv. Was die Zahlen auch verraten: Frankfurt ist nach Flanken die gefährlichste Mannschaft der Bundesliga. So gelangen der Eintracht schon 13 Treffer. Stand: 14.02.2020, 09:30 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 14-02-2020By sportschau.de