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  • Bundesliga: Bayern unaufhaltsam – Rekorde für Darida, Wirtz und Gjasula
    Berlin (dpa) - Die Meisterfrage scheint nach dem neunten Bayern-Sieg in Serie in der Fußball-Bundesliga endgültig geklärt. Die Münchner setzten sich am Samstag trotz eines frühen Rückstandes mit 4:2 bei Bayer Leverkusen durch.Der große Gewinner unter den Verfolgern ist Borussia Dortmund, das nach dem 1:0 gegen Hertha BSC sieben Punkte Vorsprung auf den Fünften Leverkusen hat. Spannender geht es im Abstiegskampf zu, wo selbst der Tabellenletzte SC Paderborn noch hoffen darf. Außerdem in der Liga im Fokus: Drei Rekorde, ein Millionen-Transfer und das Ende einer jahrzehntelangen Ära. SIEGESSERIE: Selbst ein früher Rückstand in Leverkusen kann den FC Bayern in dieser Saison nicht schocken. Am Ende lautete das Ergebnis 4:2 für die souveränen Münchner, die schon nächste Woche ihren achten Meistertitel in Serie feiern könnten. "Es war ganz gut, dass wir in Rückstand geraten sind, weil die Mannschaft sich dann aufgerappelt hat", sagte Trainer Hansi Flick. Einzig die je fünfte Gelbe Karte für Thomas Müller und Robert Lewandowski trübte die Stimmung - beide fehlen damit kommende Woche zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach. NUTZNIEßER: Die Konkurrenten Gladbach, Leipzig und Leverkusen patzten - und der BVB nutze dies mit einem 1:0-Sieg gegen Hertha BSC. Der Vorsprung auf Platz drei beträgt nun vier Punkte. Doch in Dortmund stand nicht allein das Sportliche im Fokus, sondern auch der Wirbel um den Friseur-Besuch von Jadon Sancho und Co. "Bei solchen Sachen muss er einfach schlauer sein, erwachsener sein, erwachsener werden", sagte Torschütze Emre Can über den 20-Jährigen. "Wir sind als Mannschaft da auch verantwortlich." Sancho müsse in Zukunft aus den Fehlern lernen. Die Berliner mussten sich mit der Bestmarke für den besten Dauerläufer trösten: Vladimir Darida lief 14,65 Kilometer und damit so viel wie kein anderer Profi seit der Datenerfassung in der Saison 2013/14 (Quelle: Opta). PROTESTE: Die Dortmunder und Berliner Profis setzten geschlossen ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Alle Spieler knieten vor dem Anpfiff um den Mittelkreis und schwiegen für einige Momente. Auch der Mainzer Pierre Kunde Malong war nach seinem Tor zum 2:0 gegen Eintracht Frankfurt am Nachmittag auf ein Knie gegangen. Die Bayern-Profis trugen Armbinden mit der Aufschrift: "Black Lives Matter". Die Bundesliga-Spieler solidarisierten sich mit den Demonstranten in den USA, die seit dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz zu Tausenden auf die Straßen gehen. Eine Bestrafung dafür gibt es nach einer entsprechenden DFB-Entscheidung nicht. YOUNGSTER: Der von zahlreichen Topclubs umworbene Kai Havertz fehlte verletzt, dafür glänzte bei der Niederlage von Bayer Leverkusen gegen den FC Bayern das nächste Toptalent. Florian Wirtz traf mit einem sehenswerten Schlenzer zum 2:4 und ist mit 17 Jahren und 34 Tagen nun jüngster Bundesliga-Torschütze. Die Partie gegen den Tabellenführer war der vierte Liga-Einsatz für den eingewechselten Mittelfeldspieler. Bayer-Trainer Peter Bosz lobte den Youngster als "Riesen-Talent. Er ist ein guter Spieler, ein intelligenter Spieler." WECHSELGERÜCHTE: Timo Werner bereitete Leipzigs Führungstreffer vor, das enttäuschende 1:1 gegen den Tabellenletzten SC Paderborn konnte aber auch der Nationalspieler nicht verhindern. Nach dem Abpfiff war jedoch ohnehin der sich anbahnende Wechsel Werners zum FC Chelsea das Topthema. Der frühere Nationalspieler und Chelsea-Profi Michael Ballack hält den möglichen Transfer für eine "gute Entscheidung für beide Seiten". "Für Timo, weil er dorthin passt, weil die Art Fußball zu spielen für ihn passt", sagte er im TV-Sender Sky. KARTENKÖNIG: Paderborns Klaus Gjasula sah gegen RB Leipzig seine 16. Gelbe Karte in dieser Bundesliga-Saison - so viele schaffte vorher nur Tomasz Hajto in der Saison 1998/99 für den MSV Duisburg. Mittelfeldspieler Gjasula ist zwar nicht glücklich über seine unrühmliche Bestmarke, macht sich aber auch nicht allzu große Gedanken. "Ich gehe damit um, wie ich es immer getan habe. Ich mache mein Spiel, manchmal sieht man dafür Karten", sagte der 30-Jährige. ABSTIEGSKRIMI: Für Spannung sorgt in dieser Bundesliga-Saison vor allem die untere Tabellenhälfte. Selbst der Tabellenletzte Paderborn hat nach dem 1:1 in Leipzig trotz acht Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz noch eine theoretische Chance auf die Rettung. Fortuna Düsseldorf verpasste beim 2:2 gegen Hoffenheim trotz früher Führung und langer Überzahl einen wichtigen Sieg. Werder Bremen könnte am Sonntag mit einem Sieg beim VfL Wolfsburg profitieren und nach Punkten gleichziehen. Nach dem Mainzer 2:0 in Frankfurt sind am Sonntag auch der nun punktgleiche 1. FC Union (31 Zähler) gegen den FC Schalke und der FC Augsburg (31) gegen den 1. FC Köln gefordert. UMBRUCH: Aus vier Spielen nach der Corona-Pause holte der FC Schalke 04 keinen einzigen Punkt - und auch abseits des Platzes kommt der Club vor dem Duell in Berlin am Sonntag nicht zur Ruhe. Am Freitag gab Schalke den Abschied von Finanzvorstand Peter Peters nach insgesamt 27 Jahren zum 30. Juni bekannt. "Der Posten Finanzvorstand bei Schalke ist nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig", urteilte der frühere Schalke-Manager Christian Heidel. "Vielleicht ist irgendwann auch der Punkt gekommen, zu sagen, es reicht." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 07-06-2020
  • KSC ohne Stürmer Hofmann beim FC Erzgebirge Aue
    Der Karlsruher SC hofft heute (13.30 Uhr/Sky) auf einen wichtigen Sieg für den angestrebten Klassenverbleib in der 2. Fußball-Bundesliga. Die stark abstiegsbedrohten Badener sind auswärts beim FC Erzgebirge Aue gefordert. Nur mit drei Punkten kann der Tabellen-16. mit dem 1. FC Nürnberg auf Rang 15 gleichziehen, der am Ende der Saison den Klassenerhalt bedeuten würde. Allerdings muss Trainer Christian Eichner wegen einer Gelbsperre auf seinen besten Torschützen Philipp Hofmann verzichten. Gegner Aue wird vom früheren KSC-Profi Dirk Schuster trainiert und will nach zuletzt drei sieglosen Spielen die Marke von 40 Punkten überschreiten.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 07-06-2020
  • Nach Ende der Corona-Pause: Skyliners spielen wieder
    Nach monatelanger Zwangspause wegen der Corona-Pandemie greifen die Basketballer der Skyliners Frankfurt heute wieder ins Geschehen ein. Zum Auftakt der Meisterschaftsfinalrunde der Basketball-Bundesliga in München treffen sie auf Alba Berlin. Verzichten müssen die Hessen dabei auf ihren Starting Center Leon Kratzer. Er muss wegen einer Muskelverletzung in den ersten beiden Partien noch pausieren.Forward Shaquille Hines ist zudem gesundheitlich angeschlagen und wird erst später nach Bayern nachreisen. Ziel der Skyliners ist der Einzug ins Viertelfinale. In der Fünfergruppe, in der sich auch noch die Riesen Ludwigsburg, Rasta Vechta und Brose Bamberg befinden, müssen sie dafür mindestens ein Team hinter sich lassen. Insgesamt zehn Clubs der Basketball-Bundesliga wollen bis zum 28. Juni in München doch noch ihren deutschen Meister 2020 ausspielen. Es gelten strenge Hygienevorschriften, Zuschauer sind nicht zugelassen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 07-06-2020
  • FC Augsburg hofft auf Bundesliga-Punkte gegen den 1. FC Köln
    Der FC Augsburg muss im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga dringend punkten. Zum Abschluss des 30. Spieltags empfängt der FCA heute (18.00 Uhr) den 1. FC Köln. Im Duell mit dem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib peilt Trainer Heiko Herrlich mit seiner Mannschaft auch ohne Zuschauer im Stadion einen Heimsieg an. "Die Situation ist ernst", sagte Herrlich zur sportlichen Situation. Man werde aber daran arbeiten, dass sie nicht bis zum Ende der Saison ernst bleibe. Augsburg hat 31 Punkte auf dem Konto. Mit einem Erfolg würden die Schwaben zu den Kölnern aufschließen.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 07-06-2020
  • Basketball: BBL-Finalturnier – FC Bayern patzt zum Auftakt
    Zum Auftakt ins Final-Turnier der Basketball-Bundesliga gibt es direkt eine kleine Sensation: Die Bayern leisten sich einen schweren Ausrutscher. Zuvor gewann bereits Göttingen gegen Crailsheim – dank eines überragenden Spielers.Der deutsche Meister Bayern München ist auf dem Weg zur Titelverteidigung gleich zum Auftakt des Finalturniers der Basketball Bundesliga (BBL) gestolpert. Der Gastgeber unterlag im Audi Dome in der Gruppe A überraschend mit 85:95 (40:41) gegen ratiopharm Ulm. Die beste Mannschaft der abgebrochenen Hauptrunde trifft im zweiten von vier Vorrundenspielen am Montag (16.30 Uhr/MagentaSport) auf die Hakro Merlins Crailsheim, die zum Auftakt unerwartet gegen die BG Göttingen verloren. In der ersten Halbzeit zogen die Münchner zweimal auf acht Punkte Vorsprung davon, nicht zuletzt nach zahlreichen Turnovers des deutschen Meisters ging Ulm aber 1:21 Minuten vor der Pause erstmals in Führung. "Vorne haben wir viel zu viele Unklarheiten", klagte Mannschaftskapitän Danilo Barthel bei MagentaSport. Auch nach der Pause vergaben die Bayern unter dem Korb der aggressiv verteidigenden Ulmer zu viele Möglichkeiten. Ulm zog im letzten Viertel davon Angeführt von Tyler Harvey (21 Punkte) zogen die Ulmer, die beim Abbruch der regulären Saison nur Rang zehn belegt hatten, im letzten Viertel langsam aber stetig davon, zwischenzeitlich bauten sie ihren Vorsprung auf zwölf Punkte aus. Bester Schütze der phasenweise wenig treffsicheren Münchner war Vladimir Lucic (23). Crailsheim hatte zuvor im Auftaktspiel des Turniers ebenfalls überraschend gegen die BG Göttingen verloren. Überragender Spieler beim 89:78 (51:42) der Niedersachsen war der 21 Jahre alte Bennet Hundt mit einer persönlichen Bestleistung von 30 Punkten. Die fünfte Mannschaft in der Gruppe A sind die EWE Baskets Oldenburg, die am Montag (16.30/MagentaSport) gegen Ulm in das Turnier einsteigen. Die zehn Teams spielen zunächst in zwei Fünfergruppen die Viertelfinalteilnehmer aus. Die K.o.-Runde wird in Hin- und Rückspielen ausgetragen, auch der Meister wird am Ende in zwei Partien (26. und 28. Juni) ermittelt. Alle Mannschaften sind in München in einem Hotel untergebracht, das sie nur zum Training, zu den Spielen oder in Gruppen von maximal drei Personen zum Spazierengehen verlassen dürfen. Vor dem Betreten der Halle müssen die aktiv Beteiligten durch eine Desinfektionszelt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 06-06-2020
  • BBL-Meisterturnier: Bayern-Basketballer patzen zum Auftakt gegen Ulm
    München (dpa) - Topfavorit Bayern München hat den Auftakt in das Meisterturnier der Basketball-Bundesliga verpatzt. Der Ausrichter und Titelverteidiger verlor am Samstagabend im heimischen Audi Dome ohne Zuschauer überraschend gegen ratiopharm Ulm mit 85:95 (40:41).89 Tage nach dem letzten Spiel vor der Saisonunterbrechung durch die Corona-Krise lief bei den Bayern vor allem offensiv nicht viel zusammen. Das Fehlen von Star-Center Greg Monroe war deutlich zu merken. Ulm überzeugte dagegen mit einem geschlossen Auftritt. Bester Werfer bei den Ulmern war Tyler Harvey mit 21 Punkten, bei den Bayern kam Vladimir Lucic auf 23 Zähler. "Wir haben schlecht gespielt und waren noch überhaupt nicht im Fluss", sagte Bayerns Nationalspieler Maodo Lo bei Magentasport. "Wenn wir hier so weiterspielen, werden wir nicht viel gewinnen." Ulms Trainer Jaka Lakovic war dagegen total zufrieden. "Großes Kompliment an meine Spieler. Sie haben ein tolles Spiel gemacht", sagte der Slowene. Im ersten Spiel hatte sich die BG Göttingen etwas überraschend mit 89:78 (51:42) gegen die Hakro Merlins Crailsheim durchgesetzt. Die Basketballer ermitteln in einem rund dreiwöchigen Quarantäne-Turnier den deutschen Meister. Am Sonntag (15.00 Uhr/Magentasport) greift unter anderem Pokalsieger Alba Berlin gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt ins Geschehen ein. Die Bayern zeigten insgesamt eine enttäuschende Vorstellung. Dem Team von Trainer Oliver Kostic fehlte der nötige Biss, um die hoch motivierten Ulmer zu schlagen. Den Münchnern waren die lange Pause und das Fehlen von Monroe und Nihad Djedovic deutlich anzumerken. Neuzugang und Nationalspieler Ismet Akpinar kam etwas überraschend gar nicht zum Einsatz. Zwar stemmte sich Ex-NBA-Profi Paul Zipser im Schlussviertel noch gegen die Niederlage, das war aber zu wenig für die Bayern. Überragender Akteur im Auftaktspiel war der Göttinger Bennet Hundt. Der 21 Jahre alte Jungnationalspieler war mit 30 Punkten bester Werfer und stellte eine persönliche Karrierebestleistung auf. 89 Tage nach den letzten Begegnungen erzielte Hundt auch die ersten drei Punkte des Meisterturniers. "Ich habe mich von Anfang an gut gefühlt. Der erste Dreier ist gleich reingegangen, von da an lief es", sagte Hundt nach der Partie bei Magentasport. Bis kurz vor Beginn des ersten von insgesamt 35 Spielen hatten die Verantwortlichen im Audi Dome noch an den letzten Hygiene-Maßnahmen gefeilt, dann flog wieder der Basketball durch die Luft. Ein paar Verantwortliche der Liga um BBL-Geschäftsführer Stefan Holz, eine Handvoll Sanitäter, Feuerwehrleute und Sicherheitspersonal sowie wenige Medienvertreter - das waren neben der Entourage der beiden Teams die einzigen Zuschauer im sonst bei den Heimspielen von Bayern München mit 6700 Zuschauern brodelnden Audi Dome. Dennoch bedeutete der Neustart für die Liga einen fast schon historischen Moment. Während im Handball und Eishockey die Saison längst abgebrochen wurde, ermitteln die Basketballer unter strengen Hygienevorschriften bis zum 28. Juni doch noch ihren deutschen Meister. Alle Teams sind dafür in einem Münchner Hotel abgeschottet, um das Risiko von Corona-Infektionen zu minimieren. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 06-06-2020
  • Coronavirus-Pandemie – Djokovic: Drakonische Maßnahmen für US Open geplant
    Belgrad (dpa) - Der Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic hat sich unglücklich über die geplanten strengen Hygienemaßnahmen für die US Open gezeigt, sollte das Grand-Slam-Turnier ab Ende August tatsächlich noch wie geplant in New York stattfinden. Sport aktuell Im serbischen Sender Prva TV sprach er angesichts der Corona-Pandemie von extremen Maßnahmen und drakonischen Vorschlägen der Verantwortlichen, zeigte jedoch auch Verständnis. Er habe mit Verantwortlichen im Welttennis über die Fortsetzung der Saison gesprochen, vor allem aber über die US Open, berichtete der 33 Jahre alte Serbe. Ob das Turnier stattfinden könne, sei immer noch ungewiss, die ihm genannten Maßnahmen seien extrem. Djokovic nannte indes nur einige Details. "Ich kann nicht viel sagen, aber wir hätten zum Beispiel keinen Zugang nach Manhattan, wir müssten in Flughafenhotels schlafen, uns zwei-, dreimal pro Woche testen lassen und nur eine Person auf das Turniergelände mitbringen, was schlicht unmöglich ist", sagte Djokovic. "Wir werden sehen, was passiert." Der Weltranglisten-Zweite Rafael Nadal hatte große Zweifel geäußert, dass die US Open angesichts der Lage im stark betroffenen New York und weltweiter Reisebeschränkungen stattfinden können. "Wir können nicht zurückkehren, bis die Situation in Bezug auf die Gesundheit völlig sicher ist", hatte der 33-jährige Spanier gesagt. Die Tennis-Tour pausiert wegen der Pandemie derzeit weltweit bis zum 31. Juli, die US Open sollen eigentlich vom 31. August bis zum 13. September stattfinden. Eine Woche später sollen bereits die French Open in Paris nachgeholt werden, die offenbar eigenmächtige Verlegung durch die Veranstalter hatte für viel Kritik gesorgt. Der Rasen-Klassiker in Wimbledon fällt in diesem Jahr aus. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 06-06-2020
  • Herthas Dauerläufer Darida: Rekord gegen Dortmund
    Vladimir Darida von Hertha BSC hat am Samstagabend im Spiel bei Borussia Dortmund einen Rekord aufgestellt. Der 29 Jahre alte Tscheche lief laut des Datendienstleisters Opta im Verlauf der 0:1(0:0)-Niederlage insgesamt 14,65 Kilometer. Seit Beginn der Erfassung dieser Daten in der Saison 2013/14 hat demnach kein Bundesliga-Profi eine längere Distanz abgespult. "Das ist eine schöne Statistik, aber ich hätte lieber ein Tor in der Statistik gehabt", sagte der Berliner Mittelfeldspieler bei Sky.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 06-06-2020
  • Can: Sancho “ein super Junge” – muss “erwachsener werden”
    Nationalspieler Emre Can hat seinen Dortmunder Teamkollegen Jadon Sancho nach dessen Friseur-Fehltritt in Schutz genommen. "Bei solchen Sachen muss er einfach schlauer sein, erwachsener sein, erwachsener werden. Solche Fehler darf er sich in Zukunft nicht mehr leisten, wir sind als Mannschaft da auch verantwortlich", sagte Can nach dem 1:0 (0:0) des BVB gegen Hertha BSC am Samstagabend bei Sky. Er glaube aber nicht, dass der 20-jährige Engländer "das extra macht, das ist ihm vielleicht manchmal nicht bewusst. Vielleicht vertraut er in manchen Dingen zu sehr anderen Menschen. Das muss er in Zukunft lernen."Sancho und Manuel Akanji (24) hatten sich unter der Woche daheim von einem Star-Friseur die Haare schneiden lassen und dabei gegen die strengen Corona-Bestimmungen verstoßen. Die Deutsche Fußball Liga verhängte eine Geldstrafe, Sancho zeigte mit einem Tweet wenig Einsicht. BVB-Trainer Lucien Favre beorderte beide gegen Berlin in die Startelf. "Man muss Jadon ein bisschen führen. Trotz der Dinge, die er manchmal macht, ist er ein super Junge, auch außerhalb des Platzes", sagte Can. Im Anschluss plädierte der 26-Jährige für den Verbleib von Favre in Dortmund. "Er ist ein großartiger Trainer, zu 100 Prozent. Es wird manchmal gemeckert und über den Trainer geredet, was ich persönlich nicht verstehen kann", sagte Can. "Wenn man die Punkteausbeute in der Rückrunde sieht, da haben wir bis auf zwei Spiele immer gepunktet. Er ist ein großartiger Trainer, der zu 100 Prozent zum BVB passt und ich hoffe, dass ich noch mehrere Jahre mit ihm hier arbeiten kann." Favre lobte seinen Mittelfeldspieler, der am Samstag in der Abwehr spielte, als einen der "Leader, die sagen, du musst das so oder so machen. Das ist nötig." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 06-06-2020
  • BVB nach Sieg über Hertha weiter sieben Punkte hinter Bayern
    Borussia Dortmund hat in der Fußball-Bundesliga den zweiten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter FC Bayern München gefestigt. Die Dortmunder gewannen am Samstagabend 1:0 (0:0) gegen Hertha BSC. Nationalspieler Emre Can erzielte in der 58. Minute das Siegtor. Der BVB liegt vier Spieltage vor Schluss weiter sieben Punkte hinter dem Rekordmeister aus München, aber nun vier vor dem Tabellendritten RB Leipzig und sogar jeweils sieben vor Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen. Die Berliner verloren im fünften Spiel erstmals unter Trainer Bruno Labbadia und belegen Platz neun.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 06-06-2020
  • 30. Spieltag Bundesliga – Nächster Bayern-Erfolg – BVB siegt – Leipzig nur 1:1
    Berlin (dpa) - Trotz anfänglicher Mühe hat der FC Bayern mit einem souveränen Sieg bei Bayer Leverkusen den nächsten Schritt zur achten Meisterschaft in Serie gemacht. Fußball aktuell Die Münchner setzten sich am Samstag nach 0:1-Rückstand mit 4:2 (3:1) durch. Verfolger Borussia Dortmund zog im Topspiel mit einem 1:0 (0:0) gegen Hertha BSC nach. RB Leipzig kassierte am 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga beim 1:1 (1:0) gegen den SC Paderborn in Unterzahl spät den Ausgleich. Im Abstiegskampf kam Fortuna Düsseldorf trotz Überzahl und Führung nicht über ein 2:2 (1:1) gegen die TSG Hoffenheim hinaus. Der FSV Mainz holte mit einem 2:0 (1:0) im Derby bei Eintracht Frankfurt einen wichtigen Sieg. Für die Münchner begann die Partie mit einem frühen Schreck. Lucas Alario brachte die Werkself, die kurzfristig auf den verletzten Kai Havertz verzichten musste, in Führung (9. Minute). Doch Kingsley Coman (27.), Leon Goretzka (42.) und Serge Gnabry (45.) drehten die Partie. Robert Lewandowski erhöhte (66.), Florian Wirtz verkürzte (89.). Der Rekordmeister liegt damit an der Tabellenspitze weiterhin sieben Zähler vor dem BVB, der am Abend gegen Hertha BSC gewann. Die Westfalen fügten dem Hauptstadtclub nach zuletzt zehn Punkten aus vier Spielen unter Coach Bruno Labbadia die erste Niederlage nach der Corona-Pause zu. Die Gastgeber hatten dabei einige Mühe, siegten am Ende aber dank eines Treffers von Emre Can (57.) verdient. In Leipzig bereitete Timo Werner, der laut Medien vor einem Wechsel zum FC Chelsea steht, die Führung durch Patrik Schick vor (27.). Dayot Upamecano schwächte die Gastgeber durch seine Gelb-Rote Karte (43.), Paderborn traf durch Christian Strohdiek zum 1:1 (90.+2). RB verpasste den Sprung auf Rang zwei, Paderborn liegt trotz des Remis vier Spieltage vor Schluss acht Zähler hinter dem Relegationsrang. Mainz dagegen kann mit nun 31 Punkten auf Rang 15 zumindest etwas aufatmen. Moussa Niakhaté (43.) und Pierre Kunde Malong (77.) sicherten den Gästen den wichtigen Sieg im Rhein-Main-Derby. Die Hessen sind mit 35 Zählern weiterhin noch nicht endgültig gerettet. Turbulent startete die Partie in Düsseldorf: Nach der Fortuna-Führung durch Rouwen Hennings (5.) sah Hoffenheims Benjamin Hübner die Rote Karte (9.). Hoffenheim glich durch Munas Dabbur aus (16.), ein Tor von Hennings wurde nach Videobeweis nicht gegeben. Hoffenheims Steven Zuber (61.) brachte die Gäste in Führung, erneut Hennings (77.) sorgte immerhin noch für das Remis. Düsseldorf liegt nun drei Zähler vor dem 17. Werder Bremen, der Sonntag den VfL Wolfsburg empfängt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 06-06-2020
  • Sport kompakt: Ende der Geisterspiele? Seehofer macht Hoffnung auf Rückkehr der Fußballfans
    Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf der Welt mal mehr, mal weniger bedeutende Wettkämpfe statt, die wegen der Dominanz weniger Sportarten kaum Beachtung finden oder auch ganz untergehen. Zu Unrecht, finden wir – und berichten an dieser Stelle auch und vor allem über hochklassigen Sport abseits des Fußballs.+++ Seehofer denkt über Ende der Geisterspiele nach +++Die Debatte um ein Ende der Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga nimmt Fahrt auf. Nach Ansicht von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) könnte es in der kommenden Spielzeit auch wieder Partien mit Zuschauern in den Stadien geben. Die Proficlubs und die Fans werden diese Botschaft aus dem höchsten Kreis der deutschen Politik gerne hören. Beim Branchenführer Bayern München etwa gibt es schon erste Gedankenspiele, wie wenigstens wieder ein Bruchteil der Zuschauerplätze besetzt werden könnte.Diese Stoßrichtung verfolgte in einem Interview für die Zeitungen der Funke Mediengruppe auch der in Deutschland für den Sport zuständige Innenminister Seehofer. "Ich habe schon die Zuversicht im Herzen, dass wir in der neuen Saison nach und nach wieder Publikum zulassen können. Nicht sofort, nicht wie vor dem Corona-Ausbruch, aber mit reduzierten Zuschauerzahlen und so, dass die Abstände zwischen den Stadionbesuchern eingehalten werden. Wir werden hier - wie in anderen Bereichen auch - kluge Lösungen finden, bei denen wir Lebensfreude und Infektionsschutz miteinander vereinen", sagte der 70-Jährige. +++ Julian Weigl nach Anschlag auf Teambus im Krankenhaus +++Nationalspieler und Ex-BVB-Profi Julian Weigl ist am Donnerstagabend bei einem Anschlag auf den Teambus seines jetzigen Vereins Benfica Lissabon verletzt worden. Unbekannte hatten den Bus nach einem Spiel gegen Tondela mit Steinen beworfen. Wie Benfica mitteilte, wurden Weigl und sein Mannschaftskollege Andrija Zivkovic von Splittern getroffen und ins Krankenhaus gebracht. Die Verletzungen sind aber offenbar nicht schwerwiegend, wie "ntv.de" berichtet. Bei Julian Weigl dürfte das Erlebnis Erinnerungen an den Bombenanschlag auf den BVB-Bus im Jahr 2017 wecken. Seinerzeit war er Teil der Dortmunder Mannschaft, die Opfer des Attentats wurde. Er wechselte in der vergangenen Winterpause nach Portugal. Der BVB wünschte seinem ehemaligen Spieler bei Twitter gute Besserung. Quelle: "ntv.de"+++ BVB-Profis mit Zeichen gegen Rassismus: Kniend in Herzform +++Die Bundesliga-Profis von Borussia Dortmund haben gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt und ihre Solidarität mit dem Afroamerikaner George Floyd bekundet, der infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in den USA starb. Am Mittwoch knieten 28 BVB-Spieler in Herzform auf dem Trainingsplatz nieder, als Zeichen gegen Rassismus. Dazu schrieb Abwehrchef Mats Hummels bei Twitter: "Wir, die Spieler von Borussia Dortmund, unterstützen die Black Lives Matter-Bewegung voll und ganz. Wir akzeptieren keinerlei Rassismus. Für eine aufgeschlossene und tolerante Welt, für eine bessere Welt!".Den Kniefall hatte 2016 Quarterback Colin Kaepernick von den San Francisco 49ers erstmals vor einem Football-Spiel gemacht, um ein Zeichen gegen Polizeigewalt und Rassismus zu setzen. Bereits am Mittwochabend vor dem Drittligaspiel zwischen dem FC Bayern München II und SC Preußen Münster knieten auch dort die Spieler vor dem Anpfiff gemeinsam am Mittelkreis nieder.
    We the players of Borussia Dortmund fully support the Black Lives Matter Movement. We do not accept racism of any kind. For an open minded and tolerant world, for a better world! pic.twitter.com/wPW7M7NyMO— Mats Hummels (@matshummels) June 4, 2020 +++ Boateng schocken Bilder aus USA: "Kein Kind wird als Rassist geboren" +++ Ex-Nationalspieler Jérôme Boateng schockieren die Bilder aus den USA nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd infolge eines brutalen Polizeieinsatzes. "Was man jetzt alles auf Social Media zu sehen bekommt, ist schon brutal", sagte der 31 Jahre alte Fußballprofi des FC Bayern München, der sich häufig in den USA aufhält, im Interview der Deutschen Welle. Leider nähmen jetzt aber auch die Proteste "schwierige Formen" an, meinte Boateng. Der Fall "George Floyd" führe vor Augen, "wie weit verbreitet Rassismus gegen Schwarze in Amerika immer noch ist" und welche Rolle "Racial Profiling", also rassistisch motivierte Polizeikontrollen, dort spielten. "Ich finde das extrem traurig, auch weil ich selbst oft in Amerika bin und das Land und die Kultur sehr mag. Aber es ist nichts Neues, sondern eine Sache, die immer präsent ist. Rassismus gibt es überall, aber in den USA ist es schon extrem", sagte Boateng.Eine Verbesserung der Situation muss aus Sicht von Boateng bei der Erziehung der Kinder ansetzen. "Kein Kind auf dieser Welt wird als Rassist geboren. Es liegt immer an den Eltern und an dem, was sie ihren Kindern mitgeben. Das Schlimmste, was passieren kann, wäre, dass meine Kinder jemals derartige Erfahrungen machen müssen. Es ist wichtig, dass wir ihnen mitgeben, dass Rassismus nicht geht. Und wenn sie mitbekommen, dass jemand beschimpft wird, denjenigen verteidigen und sich wehren. Das muss in den Schulen beginnen und fester Bestandteil des Unterrichts sein. Nur so kommen wir weiter", sagte Boateng, der in Berlin geboren und dort bei seiner deutschen Mutter aufgewachsen ist. Sein Vater stammt aus Ghana.+++ Profi-Topligen können mit Millionen-Nothilfe des Bundes rechnen +++Berlin (dpa) - Die Profi-Topligen im Basketball, Handball, Eishockey und Volleyball können mit einer Nothilfe vom Bund rechnen. In dem milliardenschweren Konjunkturpaket werden die "Profisportvereine der unteren Ligen" als eine Branche erwähnt, die als Folge der Corona-Krise Überbrückungshilfe bekommen können. "Wir sind sehr dankbar, dass im Koalitionsausschuss klar die Absicht festgehalten wurde, semi- und professionellen Mannschaftssportarten zu helfen und dass wir Teil des Konjunkturpaketes sind", sagte der CDU-Politiker Frank Steffel, Initiator einer Härtefallregelung für die Topligen.+++ Kiels Handballer feiern zurückhaltend die Rückkehr der Meisterschale +++Ohne Fans, ohne Sektfontänen, dafür mit Abstand und Schutzmasken. Vor leeren Rängen haben die Handballer des THW Kiel erstmals nach fünf Jahren wieder die Meisterschale in die Luft gereckt. Wegen der Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie mutete die feierliche Ehrung des neuen Handballmeisters am Donnerstag etwas bizarr an. "Das war einfach surreal, sich so dafür feiern zu lassen vor einer fast leeren Halle", sagte Nationalspieler Hendrik Pekeler.Außer der Mannschaft, Betreuern, Vereinsvertretern und Offiziellen waren nur Pressevertreter in der Halle, in die zu den Heimspielen des THW regelmäßig mehr als 10 000 Fans kommen. Die Spieler nahmen auf einem Podest auf Hockern Platz - mit Mund-Nase-Schutz im "Zebra-Look", weißen Handschuhen und Abstand. Der norwegische Rückraumspieler Harald Reinkind war aus Studiengründen nicht dabei. Dafür leuchtete sein Bild von einer LED-Wand.+++ Sportdirektor
    Quelle: Stern SportPubliziert am 06-06-2020
  • 30. Spieltag Bundesliga – Nächster Bayern-Erfolg in Leverkusen – Leipzig nur 1:1
    Berlin (dpa) - Trotz anfänglicher Mühe hat der FC Bayern mit einem souveränen Sieg bei Bayer Leverkusen den nächsten Schritt zur achten Meisterschaft in Serie gemacht. Fußball aktuell Die Münchner setzten sich am Samstag nach 0:1-Rückstand mit 4:2 (3:1) durch. RB Leipzig kassierte am 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga beim 1:1 (1:0) gegen den Letzten SC Paderborn in Unterzahl spät den Ausgleich. Im Abstiegskampf kam Fortuna Düsseldorf trotz Überzahl und Führung nicht über ein 2:2 (1:1) gegen die TSG Hoffenheim hinaus. Der FSV Mainz holte mit einem 2:0 (1:0) im Derby bei Eintracht Frankfurt einen wichtigen Sieg. Für die Münchner begann die Partie mit einem frühen Schreck. Lucas Alario brachte die Werkself, die kurzfristig auf den verletzten Kai Havertz verzichten musste, in Führung (9. Minute). Doch Kingsley Coman (27.), Leon Goretzka (42.) und Serge Gnabry (45.) drehten die Partie. Robert Lewandowski erhöhte (66.), Florian Wirtz verkürzte (89.). Der Rekordmeister vergrößerte seinen Vorsprung vor dem Spiel von Borussia Dortmund gegen Hertha BSC am Abend auf zehn Zähler. In Leipzig bereitete Timo Werner, der laut Medien vor einem Wechsel zum FC Chelsea steht, die Führung durch Patrik Schick vor (27.). Dayot Upamecano schwächte die Gastgeber durch seine Gelb-Rote Karte (43.), Paderborn traf durch Christian Strohdiek zum 1:1 (90.+2). RB verpasste den Sprung auf Rang zwei, Paderborn liegt trotz des Remis vier Spieltage vor Schluss acht Zähler hinter dem Relegationsrang. Mainz dagegen kann mit nun 31 Punkten auf Rang 15 zumindest etwas aufatmen. Moussa Niakhaté (43.) und Pierre Kunde Malong (77.) sicherten den Gästen den wichtigen Sieg im Rhein-Main-Derby. Die Hessen sind mit 35 Zählern weiterhin noch nicht endgültig gerettet. Turbulent startete die Partie in Düsseldorf: Nach der Fortuna-Führung durch Rouwen Hennings (5.) sah Hoffenheims Benjamin Hübner die Rote Karte (9.). Hoffenheim glich durch Munas Dabbur aus (16.), ein Tor von Hennings wurde nach Videobeweis nicht gegeben. Hoffenheims Steven Zuber (61.) und erneut Hennings (77.) trafen in der zweiten Halbzeit. Düsseldorf liegt nun drei Zähler vor dem 17. Werder Bremen, der Sonntag gegen Wolfsburg spielt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 06-06-2020
  • Basketball: BBL-Finalturnier – Top-Start für BG Göttingen
    Zum Auftakt ins Final-Turnier der Basketball Bundesliga erwischt die BG Göttingen den besseren Tag und schlägt die Hakro Merlins Crailsheim. Dabei überragt ein Spieler.Die BG Göttingen hat dank eines herausragenden Bennet Hundt zum Auftakt des Finalturniers der Basketball-Bundesliga (BBL) überraschend die Hakro Merlins Crailsheim entzaubert. Das Team von Trainer Johan Roijakkers gewann das Auftaktspiel der Gruppe A im Münchner Audi Dome mit 89:78 (51:42). Die abgebrochene reguläre Saison hatte Göttingen auf Rang neun beendet, Crailsheim auf Rang drei. "Ich habe mich von Anfang an gut gefühlt. Der erste Dreier ist gleich reingegangen, und dann lief's", sagte Hundt, der mit 30 Punkten eine persönliche Bestleistung aufstellte, bei MagentaSport. Unter anderem traf er fünf seiner acht Dreier-Versuche. "Wir haben gut den Ball laufen lassen, dadurch habe ich viele freie Würfe bekommen", sagte der Matchwinner, der betonte: "Wir sind weiter heiß, wir sind weiter hungrig." Nächster Gegner der Göttinger sind am Mittwoch (16.30 Uhr/MagentaSport) die EWE Baskets Oldenburg. Erster Dreier nach 25 Sekunden Der 21 Jahre alte Hundt war vor allem im ersten und im dritten Viertel kaum zu stoppen. Der Aufbauspieler erzielte nach 25 Sekunden mit einem Dreier die ersten Punkte des Zehner-Turniers, danach führte der gebürtige Berliner die Veilchen zum Sieg. Javontae Hawkins (17) erzielte die meisten Punkte für Crailsheim, das nie in Führung lag und nur im dritten Viertel bis auf drei Punkte an Göttingen herankam. Gespielt wird das Turnier, dessen Hygiene- und Sicherheitskonzept sich sogar die NBA besorgt hat, komplett in der Halle des deutschen Meisters Bayern München, der am Abend das zweite Spiel der Gruppe A gegen ratiopharm Ulm bestreitet. Fünfte Mannschaft in der Gruppe A sind die EWE Baskets Oldenburg, die beim Abbruch der regulären Saison auf Platz fünf standen. Gruppe B steigt am Sonntag ein Die zehn Teams spielen zunächst in zwei Fünfergruppen die Viertelfinalteilnehmer aus. Die K.o.-Runde wird in Hin- und Rückspielen ausgetragen, auch der Meister wird am Ende in zwei Partien (26. und 28. Juni) ermittelt. Alle Mannschaften sind in München in einem Hotel untergebracht, das sie nur zum Training, zu den Spielen oder in Gruppen von maximal drei Personen zum Spazierengehen verlassen dürfen. Die ersten beiden Spiele der Gruppe B finden am Sonntag statt. Die Fraport Skyliners Frankfurt, bei Abbruch der Vorrunde als einzige der Finalturnier-Teilnehmer nicht unter den ersten zehn der Tabelle platziert, treffen dabei auf Titelanwärter Alba Berlin (15 Uhr). Anschließend spielt Rasta Vechta gegen die MHP Riesen Ludwigsburg (19 Uhr). Fünfte Mannschaft dieser Gruppe ist Brose Bamberg. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 06-06-2020
  • Borussia Dortmund – Klopp: “Muss kein Plädoyer für Lucien Favre halten”
    Dortmund (dpa) - Champions-League-Sieger Jürgen Klopp hält sich aus der Diskussion um Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre heraus. Fußball aktuell "Ich muss kein Plädoyer für Lucien Favre halten", sagte der Coach des englischen Tabellenführers FC Liverpool beim TV-Sender Sky. Klopp war während seiner Zeit in Dortmund von 2008 bis 2015 mit dem BVB zweimal Meister geworden und gilt bei vielen Fans bis heute als idealer Trainer für den Revierclub. "Wenn ich einen anderen Trainer einschätze, gucke ich, wie seine Mannschaft spielt", sagte Klopp. Unter zehn Teams würde er dabei das von Favre wahrscheinlich erkennen. "Das ist ein Qualitätsmerkmal", sagte der 52-Jährige. Er halte den Schweizer "für einen guten Trainer". Ob dieser zum BVB passe, müssten anderen entscheiden. Die BVB-Verantwortlichen hatten vor der Saison den Titel als Ziel ausgegeben, Meister wird aber aller Voraussicht nach wieder der FC Bayern. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 06-06-2020

Kicker Aktuell

  • Behrens: “Wir waren näher dran”
    Der 1. FC Nürnberg hat im Abstiegskampf ein wichtiges Signal gesetzt und dem Tabellenführer Bielefeld ein verdientes 1:1 abgetrotzt. Vor dem anstehenden Derby gegen Fürth ist dieser Punktgewinn Gold wert. Gewackelt, Stand gehalten und nun mental gestärkt ins Derby: Nürnberg um Kapitän Hanno Behrens (Mitte) entführte in Bielefeld einen Punkt. picture alliance Der FCN wartet nach der Corona-Zwangspause noch immer auf ein großes Erfolgserlebnis - nach dem 0:1 zum Auftakt beim FC St. Pauli reihte die Mannschaft von Trainer Jens Keller durch das samstägliche Remis auf der Bielefelder Alm nun schon vier Punkteteilungen aneinander. Aus dem Tabellenkeller kommt man mit dieser Hamstermethode natürlich nicht unbedingt auf dem schnellsten Weg. Am Sonntag droht so abermals das Abrutschen auf Platz 16, wenn der KSC in Aue gewinnen sollte. Anderseits war der eine Zähler beim souveränen Spitzenreiter so auch nicht voll eingeplant. Keller zeigt sich zufrieden Nach einer schwierigen Anfangsphase, in der die Arminen viel Druck machten und so mancher leichtfertige Ballverlust des FCN die eigene Defensive mächtig beschäftigte oder aus den Angeln hob, sortierte sich der Club neu und hielt gut dagegen. "Wir haben taktisch sehr gut umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben", bilanzierte FCN-Trainer Jens Keller zurecht, auch wenn seine Mannschaft das Quäntchen Glück bei einigen Offensivaktionen der Bielefelder auf seiner Seite hatte. Am Ende versäumen wir es, sogar drei Punkte mitzunehmen. Wir waren näher dran. Nürnbergs Kapitän Hanno Behrens Als auch im zweiten Abschnitt der DSC-Offensivschwung unter Kontrolle gebracht wurde, ergaben sich für die Nürnberger sogar Möglichkeiten, das Spiel zu Ihren Gunsten zu drehen. "Wenn man unsere Großchancen nach der Pause sieht, hätten wir das Spiel eigentlich gewinnen müssen. Man hat gesehen, dass meine Mannschaft an sich glaubt", erinnerte Keller an die Gelegenheiten von Fabian Schleusener (62., 64.) und dem in der 70. Minute eingewechselten Michael Frey. Dem Schweizer Dauerjoker nach der Corona-Pause prallte ein abgefälschter Schuss von Robin Hack ans Knie - und Bielefelds Keeper Stefan Ortega wischte den Ball aus drei Metern gerade noch von der Linie (89.). Diese Aktion meinte auch Club-Kapitän Hanno Behrens, als er nach Schlusspfiff sagte: "Am Ende versäumen wir es, sogar drei Punkte mitzunehmen. Wir waren näher dran." Behrens und Keller nahmen nach der Partie diese Leistung als Maßstab für die folgenden Aufgaben. "Genauso müssen wir die nächsten Spiele auch angehen", sagte der Mittelfeldspieler, fast wortgleich forderte sein Trainer, dass "wir diese Leistung auch in den nächsten Spielen bringen müssen". Derby, Wiesbaden, VfB: Der Club muss liefern Ein guter Vorsatz, denn die Nürnberger stehen vor den Wochen der Wahrheit. Am kommenden Samstag steht das prestigeträchtige Duell mit dem Lokalrivalen SpVgg Greuther Fürth auf dem Programm (Samstag, 13 Uhr, LIVE! bei kicker), ehe es dann zum direkten Abstiegskonkurrenten Wehen Wiesbaden (derzeit nach vier Niederlagen am Stück fünf Punkte Rückstand) geht und anschließend der aufstiegswütige VfB Stuttgart kommt. Mental und für die Tabelle war deshalb das eine Pünktchen im Duell der beiden Rekord-Absteiger aus der Bundesliga (Bielefeld sieben, Nürnberg acht Abstiege) Gold wert. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 06-06-2020
  • Klepeisz und Harvey als Favoritenschreck
    BBl-Finalturnier powered by Mangeta Sport 06.06.2020 Klepeisz und Harvey als Favoritenschreck 4:35Anfangs sah es nach dem erwarteten Münchner Favoritensieg aus, doch angespornt von Thomas Klepeisz und später von Tyler Harvey holten die Ulmer auf und gingen kurz vor der Pause sogar in Führung. Greg Monroe fehlte den Bayern an allen Ecken und Enden, das letzte Viertel sollte entscheiden - und Ulm baute die Führung kontinuierlich aus. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 06-06-2020
  • Das “Drecksspiel” geht an Dresden: “Entscheidend ist, dass du wieder aufstehst”
    Zwei Wochen Zwangs-Quarantäne, lange Zeit kein Mannschaftstraining und die beiden Niederlagen zum Re-Start gegen Stuttgart (0:2) und in Hannover (0:3). Doch wer hier Dynamo Dresden schon abgeschrieben hatte, der irrte: Die Sachsen sind zurück im Abstiegskampf! Jubelschrei: Dynamo-Trainer Markus Kauczinski brüllt Siegtorschütze Simon Makienok nach dem 3:2 vor Freude an. imago images Ein turbulentes Spiel entwickelte sich da an diesem Samstag in Wiesbaden, wo der SVWW Zweitliga-Schlusslicht Dynano Dresden zum Tanz der Abstiegskandidaten bat. Der Geschichte im Zeitraffer: Die SGD ging durch ein Eigentor von Dominik Franke in Führung (9.), ehe die Gastgeber das Spiel innerhalb von nur 115 Sekunden durch Daniel-Kofi Kyereh (24.) sowie Moritz Kuhn (25.) drehten und obendrein gleich mehrfach das 3:1 hätten erzielen können. So aber stach Patrick Schmidt (44.) noch vor der Pause mit dem wichtigen 2:2-Ausgleich der Dresdner. Und damit nicht genug: Dynamo konnte am Ende dank Simon Makienok (89.) sogar über den ersten Dreier seit Re-Start jubeln. Doch nicht nur das: Während Wehen Wiesbaden dadurch bereits die vierte Niederlage in Serie schlucken musste, schoben sich die Sachsen mit dem ersten Sieg seit dem 8. März (2:1 über Aue) bis auf einen Punkt an den 17. heran - bei noch zwei ausstehenden Nachholspielen. Klar, dass die Freude im Anschluss riesig war - zumal auch der Klassenerhalt wieder in greifbarer Nähe liegt (vor allem wenn der KSC nicht in Aue am Sonntag ab 13.30 Uhr gewinnt). "Wir haben alles reingehauen" "Wir haben dieses Spiel auf die Art und Weise gewonnen, wie man so ein - sorry für die Wortwahl - "Drecksspiel" auch gewinnen muss", meinte ein überglücklicher SGD-Stürmer Schmidt, der mit seinem überragenden Kopfball zum 2:2 zunächst den Rückstand wettgemacht und in der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote Karte gesehen hatte, nach diesem nervenaufreibenden Spiel. "Wir haben alles reingehauen und uns im zweiten Durchgang immer wieder gesagt, dass wir noch eine Chance bekommen werden. Und so kam es dann am Ende auch. Weltklasse, wie Simon das als "Baumstamm" da vorne gemacht hat." ... dann haben wir den Lucky Punch gemacht und damit gezeigt, dass wir noch leben. Markus Kauczinski, Trainer von Dynamo Dresden SGD-Coach Markus Kauczinski zeigte sich nach dem erst siebten Dreier in dieser schwierigen Saison ebenfalls höchst erleichtert - und besonders stolz auf sein Team, gerade nach den beiden Niederlagen zum Re-Start gegen Stuttgart und in Hannover: "Entscheidend ist, dass du wieder aufstehst." Dass diese 90 Minuten aber auch ordentlich Nerven gekostet hatten, verhehlte der 50-Jährige auch nicht: "Das war ein schönes Auf und Ab. Wir sind gut gestartet, waren gut im Spiel - dann verlieren wir völlig den Faden. Die zweite Halbzeit war dann im Großen und Ganzen ausgeglichen - und dann haben wir den Lucky Punch gemacht und damit gezeigt, dass wir noch leben." Der Rest der Liga habe nun gesehen, dass sich Dresden noch lange nicht aufgegeben hat. Kauczinski: "Wir haben gesehen, wie es geht. Jedes Spiel hilft uns weiter - und wir werden fitter. Und wir haben auch noch zwei Spiele, um nachzulegen (das nächste am Dienstag ab 19.30 Uhr gegen Fürth; Anm.d.Red.). Deshalb glaube ich, dass uns das unheimlich Aufwind gibt. Wir haben gezeigt, dass wir wirklich zusammenhalten und dass wir darum kämpfen." Hier geht's zur aktuellen Tabelle der 2. Bundesliga Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 06-06-2020
  • “Damit kann ich nie gut leben”: Labbadia und das neue, bekannte Gefühl
    Hertha BSC hatte sich seit dem Re-Start stark präsentiert und zehn Punkte in vier Spielen eingefahren. In Dortmund erwischte es die Alte Dame aber mal wieder - was zugleich die erste Niederlage unter dem neuen Trainer Bruno Labbadia war. Hat nach vier Spielen und zehn Punkten die erste Niederlage als Hertha-Trainer kassiert (0:1 in Dortmund): Bruno Labbadia. imago images 3:0 in Sinsheim, 4:0 gegen Union, 2:2 in Leipzig und 2:0 gegen Augsburg: Der Re-Start von Hertha BSC unter dem neuen Trainer Bruno Labbadia hatte sich mehr als sehen lassen können - schließlich war sogar Kontakt Richtung Europa-League-Plätze hergestellt. An diesem Samstag in Dortmund erwischte es die Berliner aber mal wieder, 0:1 hieß es nach 90 arbeitsintensiven Minuten mit wenigen Highlights. Labbadia selbst analysierte das Spiel im Anschluss gegenüber "Sky" - und lobte allen voran den Gegner: "Erst einmal sind wir auf eine sehr, sehr gute und spielstarke Mannschaft getroffen. Da mussten wir auch ein Stück weit leiden und viel laufen - was die Mannschaft aber hervorragend gemacht hat." Allen voran Mittelfeldmotor Vladimir Darida: Der Tscheche spulte tatsächlich 14,65 Kilometer ab. Seit Beginn der Erfassung dieser Daten in der Saison 2013/14 hat kein Bundesliga-Profi bislang eine längere Distanz abgespult. "Das ist eine schöne Statistik, aber ich hätte lieber ein Tor in der Statistik gehabt", sagte der 29-Jährige. Frei von Fehlern agierte das Team um Darida an diesem Abend aber eben auch nicht, was einige Chancen für die Schwarz-Gelben und natürlich das entscheidende Gegentor dokumentierten. "Wir haben auch viele einfache Ballverluste gehabt", so Labbadia. "Auch die totale Sicherheit der letzten Spiele hat heute gefehlt, was aber eben auch am Gegner lag." Alles in allem muss man der Mannschaft ein Kompliment machen. Bruno Labbadia über seine Hertha-Schützlinge Trübsal blasen kam für den ehemaligen Wolfsburger, Hamburger, Stuttgarter und Leverkusener nach seinem 250. Bundesliga-Spiel als Verantwortlicher aber nicht infrage: "Trotzdem hat die Mannschaft alles getan, hat viele Wege gemacht. Was man ansonsten braucht, ist natürlich auch in Dortmund das Quäntchen Glück. Wenn zum Beispiel der Schuss von Alexander Esswein (56. Minute; Anm.d.Red.) reingeht, dann steht es 1:0 für uns und dann wird es nochmals interessant. Dazu hatten wir in kürzester Zeit zwei Ausfälle, das hat man gemerkt. Uns hat Tiefe und Tempo gefehlt (Javairo Dilrosun und Dodi Lukebakio mussten vor und in der Halbzeit ausgewechselt werden; Anm. d. Red.). Alles in allem muss man der Mannschaft ein Kompliment machen." Labbadias Credo Zufrieden sei Labbadia aber natürlich nicht, Spiele ohne errungene Punkte liegen dem 54-Jährigen schließlich nicht: "Das 0:1 muss man akzeptieren und anerkennen, dass Dortmund eine klasse Mannschaft hat. Nichtsdestotrotz kann ich mit Niederlagen nie gut leben, kann mich daran nie gewöhnen - und will es auch nicht. Ich muss es aber halt akzeptieren." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 06-06-2020
  • So bekennt sich der Fußball gegen Rassismus
    Geste ohne erforderliche Erklärung Gladbachs Marcus Thuram jubelte am vergangenen Spieltag gegen Union mit einer stillen Geste. Der Kniefall sei eine Geste, für die "keine Erklärung erforderlich" sei, wie sein Klub twitterte. imago images Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 06-06-2020
  • Glänzend aufgelegter Hundt führt Göttingen zum Auftaktsieg
    BBl-Finalturnier powered by Mangeta Sport 06.06.2020 Glänzend aufgelegter Hundt führt Göttingen zum Auftaktsieg 4:36Angeführt vom heute mit 30 Punkten überragenden Jung-Nationalspieler Bennet Hundt gewann BG Göttingen zum Auftakt gegen des Finalturniers der Basketball-Bundesliga gegen die Hakro Merlins Crailsheim, die nur nach der Pause das Spiel kurzzeitig offen lassen konnten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 06-06-2020
  • Sieggarant Can über Sancho: “Da muss er erwachsener werden”
    Bis auf die Niederlage im Spitzentreffen gegen Bayern München (0:1) bleibt Borussia Dortmund nach dem Re-Start voll auf Kurs Richtung Vizemeisterschaft. Der Dank gebührte dieses Mal Matchwinner Emre Can, der im Anschluss auch nochmals über Jadon Sancho sprach. Fingerzeig: Dank Matchwinner Emre Can hat der BVB die Hürde Hertha BSC übersprungen und Tabellenplatz 2 gefestigt. imago images Vier Punkte vor Leipzig - und das vier Spieltage vor Bundesliga-Schluss: Der BVB hat mit einem 1:0 über Hertha BSC den zweiten Tabellenplatz gefestigt und steht demzufolge kurz davor, das Ticket für die nächste Champions-League-Gruppenphase zu lösen. Berauschend war der Heimauftritt im nahezu leeren Signal-Iduna-Park allerdings nicht, das Wörchen Arbeitssieg machte die Runde. "Das kann man so sagen", redete auch Siegtorschütze Emre Can nicht um den heißen Brei im Anschluss der Partie gegenüber "Sky". "Wir haben gut verteidigt, meines Wissen hat Hertha keine richtige Chance gehabt - und dann muss man eine Chance nutzen. Das haben wir gemacht. Es ist mir - oder uns - heute einfach gelungen, kein Tor hinten zu bekommen. Und dann habe ich ne Chance gehabt, versucht das Tor zu machen - und das hat geklappt." Innenverteidiger Can: "Ich kann mich an diese Position gewöhnen" Der im Winter von Juventus Turin zu den Schwarz-Gelben gekommene Nationalspieler wurde außerdem wieder seinem Ruf gerecht, ein Führungsspieler mit der Tendenz zu klaren Worten zu sein. Der 26-Jährige sagte zum Beispiel: "Man muss auch vielleicht mal ehrlich sein: Manchmal fehlt dem ein oder anderen Spieler die Spannung ohne Fans im Stadion, heute war vielleicht mal so ein Spiel." Das sah auch Vorlagengeber Julian Brandt so: "Für alle Spieler in der Bundesliga - nicht nur für uns beim BVB - ist es schwer wieder, diesen Rhythmus und die Eigenmotivation auch ohne Fans wieder reinzubekommen." Doch dann müsse eben in erster Linie die Defensive stehen - und auch hier hatte Matchwinner Can seinen Anteil daran, indem er die zentrale Position für den gesperrten Mats Hummels ausübte und seinen Job auch mit einer gewissen Portion Offensivdrang interpretierte. Ob er sich nun in der Innenverteidigung der Borussia einnisten könne? Can: "Ich kann mich auf jeden Fall an diese Position gewöhnen. Doch ich weiß auch, dass Hummels diese Position gehört, er ein Weltklass-Spieler ist und sicherlich wieder zurück auf diese Position rückt." "Da sind wir als Mannschaft auch gefragt" "Man muss den Jadon manchmal ein bisschen führen": Emre Can hat sich auch nochmals über Mitspieler Jadon Sancho geäußert. imago images Thema war letztlich auch wieder einmal Jadon Sancho. Auf dem Feld ist der 20-jährige Engländer mit 17 Toren und 17 Assists der herausragende Akteur bei den Dortmundern, hat sich abseits des Platzes aber zusammen mit Manuel Akanji mit seinem Frisörtermin einen Verstoß gegen das DFL-Hygienekonzept geleistet, eine Geldstrafe kassiert und das Urteil auch noch öffentlich kritisiert. Can fand auch hier nochmals klare Worte - direkt bezogen auf seinen Mitspieler: "Man muss den Jadon manchmal ein bisschen führen. Er ist ein super Junge, auch außerhalb des Platzes - ehrlich. Ich verstehe mich sehr, sehr gut mit ihm. Klar braucht jeder Mensch mal einen Frisör. Bei solchen Sachen muss er aber einfach schlauer und erwachsener sein - erwachsener werden. Das darf er sich in Zukunft nicht mehr erlauben. Da sind wir als Mannschaft auch gefragt, da muss der ein oder andere Spieler von uns auch mal mit ihm reden." Wir wissen, dass er in manchen Dingen disziplinierter sein muss. Emre Can über Jadon Sancho Genervt auf den Dribbelkünstler sei Can mit seinen BVB-Mitspielern deswegen aber nicht: "Wir wissen, dass er in manchen Dingen disziplinierter sein muss. Ich glaube auch nicht, dass er das extra macht, um einen Skandal zu machen oder sonst was. Ihm ist das vielleicht einfach nicht bewusst, vielleicht vertraut er manchmal auch den falschen Menschen. Da sind dann eben auch wir gefragt, das Umfeld ist sehr wichtig." Lesen Sie zum Thema auch einen Kommentar von kicker-Reporter Matthias Dersch: Jadon Sancho setzt der dreisten Aktion noch die Krone auf Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 06-06-2020
  • Bayern kurz vor der Meisterschaft – Dortmund festigt Platz 2
    Nach dem 4:2 in Leverkusen und mit nunmehr 70 Punkten ist der achte Titel in Serie nur noch Formsache für den FC Bayern München. Im Keller landete Mainz einen wichtigen Sieg, während Fortuna Düsseldorf Big Points verschenkte. Das gilt auch für RB Leipzig, das in der Nachspielzeit gegen Paderborn den Ausgleich kassierte. Was Dortmund im Abendspiel gegen Hertha nutzte, um sich abzusetzen. Zum Auftakt des 30. Bundesliga-Spieltags hatte Gladbach bei Angstgegner Freiburg verloren. Emre Can erzielte das Tor des Tages für den BVB, Robert Lewandowski machte die 30 voll. Getty Images Dortmund nutzte am Samstagabend den Patzer von Leipzig gegen Paderborn und konnte sich mit einem 1:0 gegen Hertha BSC etwas vom Konkurrenten um Platz 2 absetzen. Im ersten Durchgang hatte der BVB zwar mehr vom Spiel, ohne jedoch zu großen Torchancen zu kommen. Erst nach der Pause erhöhten die Westfalen den Druck. Nachdem Sancho noch das Gehäuse knapp verfehlt hatte (51.), war es dann Can, der mit einem überraschenden und überlegten Schuss in der 57. Minute das Siegtor erzielte. Dortmund ist weiter Zweiter, nun mit einem Polster von vier Punkten. Die Hertha bleibt nach der ersten Niederlage unter Trainer Bruno Labbadia im Mittelfeld der Tabelle. Klarer Sieg in Leverkusen: Bayern-Meisterschaft fast perfekt Alle Augen waren vor dem Topspiel zwischen Leverkusen und Bayern am Samstagnachmittag auf Havertz gerichtet, den auch FCB-Chefcoach Flick gerne an der Säbener Straße sehen und trainieren würde. Doch überraschend fiel der 20-Jährige wegen muskulärer Probleme aus. Unbeeindruckt davon ging die Werkself durch Alario früh in Führung (9.) und ließ die Bayern durch eine konzentrierte Verteidigung zunächst zu keiner echten Torchance kommen. Dann aber legte der Rekordmeister den Schalter um und drehte das Spiel in weniger als 20 Minuten: Coman (27.), Goretzka (42.) und Gnabry (45.) sorgten für eine doch noch standesgemäße Führung. Über Konter blieben die Münchner auch im zweiten Durchgang gefährlich. Lewandowski mit seinem 30. Treffer machte endgültig den Sack zu (66.). In die Torschützenliste sowie in die Bundesliga-Geschichte als jüngster Torschütze trug sich kurz vor Schluss noch Leverkusens Wirtz mit seinem Treffer zum 2:4-Endstand ein. Die Bayern können somit am nächsten Samstag gegen Gladbach die Meisterschaft perfekt machen. Fehlen werden dann Lewandowski und Müller, die sich ihre jeweils 5. Gelbe Karte einhandelten. Vom Tabellenführer zum Schlusslicht: Der SC Paderborn kam in Leipzig zu einem Last-Minute-Punkt. Strohdiek staubte in der Nachspielzeit zum 1:1 ab und belohnte den SCP damit für sein unermüdliches Anrennen. RB war nur im ersten Durchgang überlegen, Schick hatte das Chancenplus zur Führung verwertet (27.). Doch Upamecanos Platzverweis kurz vor der Pause veränderte die Kräfteverhältnisse. RB wartet damit weiterhin auf einen Heimsieg nach der Corona-Zwangspause und fuhr mit dem Remis gegen den SC die dritte Punkteteilung in Folge ein. Düsseldorf spielt trotz Führung und Überzahl nur remis Im Fernduell um den Klassenerhalt befanden sich Düsseldorf und Mainz. Für die Fortuna hätte es gegen Hoffenheim nicht besser beginnen können: frühe Führung durch Hennings (5.) und (harte) Rote Karte gegen Hoffenheims Hübner (9.). Mit einem Mann weniger kam die TSG aber zum Ausgleich (16. Dabbur) - und drehte das Spiel in der 61. Minute durch Zuber sogar, obwohl Düsseldorf eigentlich überlegen war. Durch einen von Hennings verwandelten Foulelfmeter kam Fortuna zwar noch zum 2:2, muss sich letztendlich aber über zwei verschenkte Punkte ärgern. Während Düsseldorf den Dreier verpasste, fuhr Mainz im Nachbarschaftsduell bei der FRankfurter Eintracht einen 2:0-Sieg ein und verschaffte sich im Keller immerhin etwas Luft. Nach komplett ausgeglichenen 40 Minuten ging der FSV nach einem Standard durch Niakhaté (43.) in Führung. Nachdem zwei weitere Mainzer Treffer wegen Abseitspositionen keine Anerkennung fanden, machte Kunde doch noch den Sack zu (77.). Drei wichtige Punkte für Mainz im Abstiegskampf. Petersen kann es einfach - Doppel-Rot für Gladbach Beschwerden einreichen: Gelb-Rot-Sünder Alassane Plea (links) und Jonas Hofmann regen sich beim Referee auf - vergebens. imago images Dass die Stadt Freiburg für die Gladbacher Borussia kein gutes Pflaster ist, ist schon seit geraumer Zeit bekannt. Das änderte sich auch nicht an diesem Freitag zum Start des 30. Spieltags: Der VfL ist bereits seit 2003 im Breisgau sieglos, hat bei 14 Anläufen nur zwei Remis geholt (zwölf Niederlagen). Die Gründe dieses Mal beim 0:1: Nach einer guten Vorstellung fand BMG zunächst trotz bester Chancen das Tor nicht, musste dann im zweiten Abschnitt das Gegentor von Petersen, dem nach wie vor besten Bundesliga-Joker, schlucken. Auch die versuchte Aufholjagd missglückte. Obendrein sahen Stürmer Plea (Gelb-Rot) und Manager Max Eberl (Rot) noch Platzverweise. Deswegen überwog am Ende der Frust darüber, einen wichtigen Dreier im Kampf um das Champions-League-Ticket verpasst zu haben - während der Sport-Club weiter von Europa träumen darf. Nordduell: Bremen empfängt Wolfsburg Bremen eröffnet um 13.30 Uhr gegen Wolfsburg die restlichen drei Partien am Sonntag. Werder kämpft in dieser Saison vor allem gegen die Heimschwäche an (1/3/10), - erinnert sich aber gerne an die letzten vier Duelle gegen den Nordrivalen, die jeweils siegreich gestaltet wurden. Der VfL wiederum fühlt sich in der Fremde wohl und brachte von seinen bisherigen Reisen stolze 24 Zähler aus 14 Spielen mit. Für die Glasner-Elf gilt es, im Rennen um Europa das 1:2 gegen Frankfurt zu reparieren. Union gegen Schalke und beide gegen die Serie Wenn nicht jetzt, wann dann? Union Berlin empfängt mit Schalke um 15.30 Uhr das schlechteste Team der letzten elf Runden, in denen für die Königsblauen nach größtenteils schwachen Vorstellungen vier Remis und sieben Niederlagen zu Buche stehen. Jetzt heißt es "kratzen, beißen, kämpfen", fordert Schalkes Caligiuri. Bringt die Wagner-Elf diese Attribute auf den Rasen, ist eine Partie zu erwarten, bei der die Basics im Vordergrund stehen werden: Denn Einsatzfreude und Leidenschaft sind auch das Motto der Köpenicker, die zuletzt auch nicht gerade brillierten und nach sechs Partien ohne Sieg (0/2/4) der Abstiegszone immer näher gekommen sind. Holt Augsburg Köln ein? Das mit den Eisernen punktgleiche Augsburg (ebenfalls 31) beschließt gegen Köln (34) um 18 Uhr den Spieltag. In Berlin (0:2) wartete der FCA
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 06-06-2020
  • Labbadia: “An Niederlagen gewöhne ich mich nicht”
    So sahen die Trainer die Leistungen ihrer Mannschaften ... Hertha-Coach Bruno Labbadia (li.) und sein Dortmunder Gegenüber Lucien Favre. imago images Borussia Dortmund - Hertha BSC 1:0 (0:0) Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): "Das 1:0 war ein schönes Tor. Entscheidend war die Verlängerung von Julian Brandt. Wir hatten mehrere Torchancen, der Sieg war klar verdient. Wir haben die Torchancen kreiert, das ist das Wichtigste. Wir müssen weiter Spiel für Spiel schauen." Bruno Labbadia (Trainer Hertha BSC): "Wir sind auf eine sehr, sehr gute und spielstarke Mannschaft getroffen. Dortmund hat uns viel laufen lassen, meine Mannschaft hat aber alles getan. Mit einem Quäntchen Glück macht Alexander Esswein das Tor. Der Mannschaft muss ich trotzdem ein Kompliment machen. Ich muss die Niederlage akzeptieren, weil ein Quäntchen gefehlt hat. An Niederlagen gewöhne ich mich aber nicht." Bayer Leverkusen - Bayern München 2:4 (1:3) Peter Bosz (Trainer Bayer Leverkusen): "Wir haben heute gegen eine Topmannschaft verloren. Auch die ersten 30 Minuten, als wir noch mitgespielt haben, habe ich schon gespürt, dass wir nicht in normaler Verfassung sind. Das lag sicher an Bayern, aber auch an uns. Wir haben heute zu viele Fehler gemacht. Das kann man sich gegen Bayern nicht leisten. Es darf einer Mannschaft wie uns auch nicht passieren, dass man in den letzten drei Minuten vor der Pause zwei Gegentore bekommst. Bayern hat heute zu Recht gewonnen." Hansi Flick (Trainer Bayern München): "Leverkusen ist eine sehr spielstarke Mannschaft. Für uns war es deshalb wichtig, dass wir möglichst wenig Fehler machen. Wir hatten davon heute trotzdem den einen oder anderen zu viel. Wir haben ein bisschen gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Der Rückstand war dann ein kleiner Weckruf. Es zeigt die Einstellung und Mentalität der Mannschaft, wie sie dann zurückgekommen ist." RB Leipzig - SC Paderborn 1:1 (1:0) Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): "Ich bin mit dem Spiel bis zur Gelb-Roten Karte zufrieden. Wir hatten eine gute Leidenschaft. Dann wurde es schwer, wir sind tiefer gekommen, haben auf Konter gelauert, hatten vier, fünf hundertprozentige Chancen. Wir haben einen Punkt gut gemacht, aber nur, weil die anderen auch nicht geliefert haben. Ohne Platzverweis hätten wir das Spiel gewonnen." Steffen Baumgart (Trainer SC Paderborn): "Ich fand unsere zweite Halbzeit sehr gut. Aber wenn Timo Werner da zweimal durchläuft, kann es am Ende auch ganz anders aussehen. Grundsätzlich muss ich sagen, Kompliment an meine Jungs. Acht Punkte Rückstand sind ein dickes Brett, aber wir reden nicht darüber. Nächste Woche wird es wieder ein Abenteuer gegen Bremen geben. Wir wollen da gewinnen." Eintracht Frankfurt - 1. FSV Mainz 05 0:2 (0:1) Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): "Das war eine verdiente Niederlage. Mainz war besser in den Zweikämpfen, hat es geschafft dem Gegner wehzutun. Wir sprechen von einer sehr, sehr unangenehmen Niederlage und sind sehr enttäuscht." Achim Beierlorzer (Trainer FSV Mainz 05): "Das war für uns ein ganz wichtiger Sieg. Ich betone auch, dass wir ohne Gegentreffer blieben. Wir haben alles drangesetzt, diesen Sieg heute zu erreichen. Es hat insgesamt sehr, sehr gut funktioniert. Der Sieg gibt eine kleine Zufriedenheit, die nun ein paar Stunden Einzug halten darf. Die Erleichterung ist natürlich groß." Fortuna Düsseldorf - TSG Hoffenheim 2:2 (1:1) Uwe Rösler (Trainer Fortuna Düsseldorf): "Wir haben sehr gut angefangen, waren griffig und haben sehr gut gepresst. Aus der zweiten Halbzeit sind wir nicht so rausgekommen, wie wir wollten, schießen aber noch das zweite Tor. Man kann so ein Spiel leicht verlieren, das wäre eine Katastrophe gewesen für uns. Der Punkt ist am Ende etwas zu wenig. Die Mannschaft ist niedergeschlagen und frustriert, aber wir werden wieder aufstehen."Alfred Schreuder (Trainer TSG Hoffenheim): "Mit dem 2:2 kann ich leben, wir haben es in der zweiten Halbzeit sehr gut gemacht. Die Rote Karte ändert das Spiel. Es geht darum, wie man mit Änderungen umgeht, und das hat die Mannschaft sehr gut gemacht. Wir schießen zwei Tore in Unterzahl und haben zwei super Möglichkeiten, um noch ein Tor zu machen. Wie sie kämpfen, ist sehr schön zu sehen. Wir nehmen den Punkt mit, ich bin stolz auf die Mentalität der Jungs." SC Freiburg - Borussia Mönchengladbach 1:0 (0:0) Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Es war extrem schwierig. Gladbach ist unglaublich ballsicher und hat ein überragendes Positionsspiel. Aber wir haben mit allem dagegengehalten. Jetzt steigen wir nicht mehr ab." Marco Rose (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir haben eine hervorragende erste Halbzeit gespielt. Wir hatten extrem viel Dominanz. Dann bekommen wir einen völlig unnötigen Standard, den wir richtig schlecht verteidigen. Den Schuh müssen wir uns anziehen." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 06-06-2020
  • LIVE! Bayern fordert Ulm
    Liveticker | Bayern München - ratiopharm Ulm 9:8 | 1. Spieltag | BBL-Finalturnier 2020 - kicker Fußball weiterer Sport Basketball BBL Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 06-06-2020
  • Ballack: “Werner muss sich an das höhere Tempo in England gewöhnen”
    Noch ist es nicht offiziell, dass Timo Werner von RB Leipzig zum FC Chelsea wechselt. Doch die Gesprächsrunden zu diesem Thema suggerieren dies. Am Samstag meldete sich Michael Ballack zu dieser Personalie zu Wort. Kennt sich aus an Chelseas Stamford Bridge und traut Timo Werner den Wechsel voll zu: Michael Ballack. picture-alliance Grundsätzlich steht der frühere Nationalmannschaftskapitän dem sich anbahnenden Deal sehr positiv gegenüber. Er nannte diesen möglichen Schritt eine "gute Entscheidung für beide Seiten" und konkretisierte: "Für Timo, weil er dorthin passt, weil die Art Fußball zu spielen für ihn passt", so Ballack in der Sendung "Wontorra - der Fußball-Talk" des TV-Senders Sky. Für den 24-jährigen Stürmer, der bei den Bundesliga-Torjägern als Zweiter hinter Robert Lewandowski vom FC Bayern (aktuell 30 Saisontreffer) bereits 25 Mal ins Schwarze traf, ist laut Ballack der FC Chelsea auch genau die richtige Adresse auf der Insel - auch der Klopp-Klub FC Liverpool hatte sich für den Leipziger interessiert. "Ich glaube, mit Chelsea hat er sich für einen Verein entschieden, wo er eine größere Chance hat zu spielen, was sehr wichtig ist für ihn", so Ballack, der selbst zwischen 2006 bis 2010 für die Blues aus London gespielt hatte. Nachdem die Elf von Trainer Frank Lampard in den vergangenen Jahren nicht mehr zum allerengsten Kreis der Titelanwärter in der Premier League zählte, sieht es so aus, als würde Chelsea nun wieder mehr angreifen wollen. "Die Mannschaft wird erneuert, sie wird mit Sicherheit verstärkt, auch in Chelsea wird viel Geld in die Hand genommen, um wieder ganz oben anzuklopfen", sagt Ballack über den aktuellen Tabellenvierten. "Da wird eine gute junge Mannschaft aufgebaut, das ist sehr vielversprechend." Ein Wechsel zu einem Topklub ins Ausland befördere immer auch die Karriere in der Nationalmannschaft, in der der treffsicherste deutsche Stürmer noch immer auf den ganz großen Durchbruch wartet. Werner werde laut Ballack in der DFB-Auswahl den "den nächsten Schritt machen", denn durch einen Auslandswechsel zu einem renommierten Klub "wird sich das Standing erhöhen". "Der Rhythmus ist natürlich viel intensiver" Natürlich geht das nicht von alleine, ein Vertrag bei einem englischen Topklub befördert einen nicht automatisch unter die erste Elf von Bundestrainer Joachim Löw. Vor allem hofft Ballack, dass sich Werner schnell eingewöhnt. In der Premier League erwarte Werner "eine gewisse Härte im positiven Sinne, dass er mit noch besseren Spielern zusammenspielt", so der 98-malige Nationalspieler. Trotz Werners Schnelligkeit auf dem Platz, glaubt Ballack, dass sich der Noch-Leipziger an das höhere Tempo gewöhnen müsse. "Der Rhythmus ist natürlich viel intensiver als in Deutschland. Gerade für Stürmer ist es viel intensiver, es gibt viel mehr Zweikämpfe." 50 Millionen Euro Ablöse Zuletzt hatte der kicker berichtet, dass Werner die Entscheidung über seine sportliche Zukunft gefällt habe. Der Nationalstürmer wolle ab der nächsten Spielzeit für den FC Chelsea spielen - dafür sollen in der kommenden Woche die letzten Modalitäten geklärt und der ausgehandelte Fünf-Jahres-Vertrag unterschrieben werden. Werner verfügt über eine Ausstiegsklausel zum 15. Juni. Nach kicker-Informationen liegt die festgeschriebene Summe bei 50 Millionen Euro und ist damit nicht so hoch wie bislang angenommen. Bisher war kolportiert worden, dass die Leipziger knapp 60 Millionen Euro kassieren. Lesen Sie auch: Ballacks Kollaps und Terrys Augen, leerer als jede Flasche Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 06-06-2020
  • Anti-Rassismus: Starke Gesten – nicht nur in Dortmund
    Weltweit solidarisieren sich derzeit Menschen mit den Demonstranten in den USA, die seit dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz zu Tausenden auf die Straßen gehen, um gegen Rassismus zu protestieren. Auch der Fußball war darum bemüht, Zeichen zu setzen. Ein Zeichen gegen Rassismus: Berliner und Dortmunder knieten vor Anpfiff. Getty Images Vor dem Topspiel am Samstagabend zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC gab es eine emotionale Szene zu beobachten. Alle 22 Spieler knieten vor dem Anpfiff um den Mittelkreis und schwiegen für einige Momente, auch die Ersatzspieler, Trainer und Betreuer am Spielfeldrand machten mit. Eine Geste, die 2016 der NFL-Profi Colin Kaepernick gegen Unterdrückung von Schwarzen und gegen Polizeigewalt in den USA gestartet und (weltweit) bekannt gemacht hat. Der heute 32-Jährige war während der Nationalhymne auf ein Knie gegangen und hatte sich damit nicht nur Freunde gemacht. Es gab auch viel Kritik - seit 2017 ist er auch vertraglos. Mittlerweile steht auch die NFL wegen ihres Verhaltens in der Kritik. Kaepernicks Geste aber hat sich etabliert und war an diesem Samstag nicht nur in Dortmund zu sehen. So hatten sich die Teams der Drittligisten SV Waldhof Mannheim und von Viktoria Köln sowie das Schiedsrichtergespann um Referee Patrick Alt bei der Partie vor dem Anpfiff rund um den Anstoßkreis jeweils hingekniet. Nach einer Ansprache des Stadionsprechers gegen "jede Form von Diskriminierung" verharrten die Protagonisten auf dem Rasen kurz in Stille und applaudierten anschließend. "Rot gegen Rassismus" Farbe bekannte auch der FC Bayern München, der mit seiner Aktion "Rot gegen Rassismus" ein Zeichen für mehr Toleranz, Respekt und Menschlichkeit setzen möchte. "Die Botschaft gibt es ja permanent von uns Spielern. Wir sind tolerant, wir sind offen, wir sind weltoffen. Wir sehen keinen Zwischenraum, um da Platz zu lassen. Das haben wir, glaube ich, ganz klar dokumentiert", sagte Manuel Neuer. Kunde und Morales gehen auf die Knie In Düsseldorf kniete sich der US-Amerikaner Alfredo Morales bei seiner Einwechslung in der 66. Minute hin. Das gleiche tat auch der Mainzer Kunde in Frankfurt, der nach seinem Treffer zum 2:0 die Kaepernick-Geste zeigte. Bereits am vergangenen Spieltag hatten mehrere Bundesliga-Profis vergleichbar protestiert. Eine Bestrafung dafür gibt es nach einer entsprechenden DFB-Entscheidung nicht. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 06-06-2020
  • “Das ist, was uns auszeichnet”: Goretzka und der “Modus Matchday”
    Auch Leverkusen war kein Stolperstein: Bayern München eilt in Richtung Meisterschaft - auch dank des "Modus Matchday". Faust drauf: Leon Goretzka (li.) mit Kingsley Coman. imago images "Wir sind heute nicht gut reingekommen", gab Leon Goretzka bei "Sky" zu. Die zuletzt so dominanten Bayern taten sich zu Beginn gegen Bayer 04 Leverkusen durchaus schwer, gerieten sogar in Rückstand. Doch nach rund 20 Minuten waren sie wieder da, die Bayern der letzten Wochen. "Das ist das, was uns auszeichnet", analysierte Goretzka, "dass wir zurück ins Spiel finden. Wir sind über den Kampf und die Zweikämpfe reingekommen. Gegen so eine starke Mannschaft musst du das Spiel erstmal drehen." Dass es soweit kam, daran hatte Goretzka einen großen Anteil. Mit seiner Balleroberung mit anschließendem Steilpass auf Kingsley Coman leitete er das wichtige 1:1 ein, den Führungstreffer zum 2:1 erzielte er dann selbst. "In der Situation kann ich vorher schon abspielen. Wenn ich das Tor nicht mache, hätte es Ärger mit unseren Stürmern gegeben", erklärte der Nationalspieler, der nun alle seine fünf Saisontore in der Rückrunde erzielt und damit seinen Anteil an der bis zu diesem Zeitpunkt zweitbesten Rückserie der Bundesliga hat. Nur gegen RB Leipzig (0:0) ließ die Flick-Elf Punkte liegen. Fällt nun ein Uralt-Rekord? Nun befinden sich die Bayern nicht nur auf Titel- sondern auch auf Rekord-Kurs. Nach 30 Spieltagen steht der Spitzenreiter bei 90 Toren. So viel hat zu diesem Zeitpunkt noch kein Team geschafft. Der eigene Rekord aus der Saison 1971/72 (101 Tore) wackelt damit beträchtlich. In vier Spielen elf Tore - durchaus im Bereich des möglichen für den FCB. Goretzka lieferte noch eine weitere Erklärung für die Hochform, in der sein Team seit Wochen auftritt: "Gerade jetzt ohne die Zuschauer bist du auf deine Mitspieler angewiesen, die dich pushen", erklärte der Mittelfeldspieler. Das klappt bei uns sehr gut. Wir schaffen es gut, uns in den Modus Matchday zu bringen." Dieser Modus könnte in der kommenden Woche unter Umständen schon zum vorzeitigen Titelgewinn führen. Allerdings muss der FCB dann seinen Top-Torjäger und seinen Top-Vorbereiter ersetzen: Sowohl Robert Lewandowski als auch Thomas Müller sahen in Leverkusen ihre fünfte Gelbe Karte und fehlen am kommenden Samstag beim Spiel in Mönchengladbach. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 06-06-2020
  • Auftaktsieg für Göttingen – Bayern abends gegen Ulm
    Mit den ersten beiden von insgesamt 35 Spielen startete heute in München das Finalturnier der BBL. Zum Auftakt der Veranstaltung mit zehn Teams trafen im Audi Dome die Außenseiter BG Göttingen und Hakro Merlins Crailsheim aufeinander. Um 20.30 Uhr spielt Gastgeber und Titelverteidiger Bayern München gegen ratiopharm Ulm. Erstes Spiel der BBL-Finalrunde: Crailsheim JaVontae Hawkins (Crailsheim, Nr.26) gegen Terry Allen (Göttingen, Nr.25). imago images Die BG Göttingen hat das Auftaktspiel beim Meisterturnier der Basketball-Bundesliga gewonnen. Die Niedersachsen setzten sich am Samstag in München gegen die Hakro Merlins Crailsheim mit 89:78 (51:42) durch und machten damit einen ersten Schritt in Richtung Playoffs. Überragender Akteur bei den Göttingern war Bennet Hundt. Der 21 Jahre alte Jungnationalspieler war mit 30 Punkten bester Werfer und stellte eine persönliche Karrierebestleistung auf. 89 Tage nach den letzten Begegnungen erzielte Hundt auch die ersten drei Punkte des Meisterturniers. "Ich habe mich von Anfang an gut gefühlt. Der erste Dreier ist gleich reingegangen, von da an lief es", sagte Hundt nach der Partie bei Magentasport. Bis kurz vor Beginn des ersten von insgesamt 35 Spielen hatten die Verantwortlichen im Audi Dome noch an den letzten Hygiene-Maßnahmen gefeilt, dann flog wieder der Basketball durch die Luft. Ein paar Verantwortliche der Liga um BBL-Geschäftsführer Stefan Holz, eine Handvoll Sanitäter, Feuerwehrleute und Sicherheitspersonal sowie wenige Medienvertreter - das waren neben der Entourage der beiden Teams die einzigen Zuschauer im sonst bei den Heimspielen von Bayern München mit 6700 Zuschauern brodelnden Audi Dome. Dennoch bedeutete der Neustart für die Liga einen fast schon historischen Moment. Während im Handball und Eishockey die Saison längst abgebrochen wurde, ermitteln die Basketballer unter strengen Hygienevorschriften bis zum 28. Juni doch noch ihren deutschen Meister. Alle Teams sind dafür in einem Münchner Hotel abgeschottet, um das Risiko von Corona-Infektionen zu minimieren. Sportlich zeigten Göttingen und Crailsheim zum Auftakt trotz der sehr kurzen Vorbereitungszeit eine sehr ansehnliche Partie. Vor allem die Göttinger, zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung Anfang März als Tabellenneunter knapp außerhalb der Playoffränge, erwischten einen guten Start. Trotz einiger prominenter Abgänge dominierten die Niedersachsen die Partie gegen das Überraschungsteam der Saison und lagen zur Pause mit neun Punkten vorne (51:42). Nach dem Seitenwechsel fand Crailsheim zwar besser in die Partie und kam durch einige erfolgreiche Dreier wieder heran. Doch angetrieben vom überragenden Hundt überstanden die Göttinger diese Schwächephase und feierten einen wichtigen Sieg auf dem möglichen Weg in die Playoffs. Dafür ist mindestens Platz vier in der Fünfer-Gruppe nötig. Im zweiten Spiel des ersten Tages stehen sich ab 20.30 Uhr Titelverteidiger Bayern München und ratiopharm Ulm gegenüber. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 06-06-2020
  • Hübner: “Was Kaan Ayhan daraus macht, ist eine Schande”
    Fortuna Düsseldorf und Hoffenheim trennten sich am Samstagnachmittag mit 2:2. Eine Szene in der 9. Minute beeinflusste die Partie nachhaltig, denn Benjamin Hübner musste wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit vom Feld. Nach der Partie sprach der Defensivmann Klartext und richtete deutliche Worte an Kaan Ayhan. Sah in der 9. Minute die Rote Karte: Hoffenheims Benjamin Hübner. picture alliance Düsseldorf startete brillant in die Partie und ging durch Rouwen Hennings in der 5. Minute in Führung. Kurz später dann die Szene, um die sich alles nach der Partie drehte: Hübner und Ayhan gerieten vor einer Ecke aneinander, Schiedsrichter Sören Storks unterbrach und gab dem Hoffenheimer glatt Rot, er hatte eine Tätlichkeit gesehen. Was war passiert? Die Szene ist durchaus knifflig, es entwickelte sich ein Gerangel im Strafraum, beide Spieler nahmen Körperkontakt auf. Plötzlich ging Ayhan zu Boden, nachdem er Hübners Hand im Gesicht gespürt hatte. Doch auf den Fernsehbildern ist deutlich zu sehen, dass der Düsseldorfer den Arm seines Gegenspielers nach oben schlägt. Die Protagonisten sahen die Szene natürlich unterschiedlich. "Ich habe eine Faust gespürt im Gesicht, der erste Instinkt und Impuls war bei mir, dass ich relativ deutlich eine Faust gespürt habe. Dann habe ich gemerkt, dass es nicht ganz so doll weh tut. Die Rote Karte kann man so geben", urteilte Ayhan nach der Partie am "Sky"-Mikrofon. Auch Hübner wurde befragt - und der Hoffenheimer Kapitän wurde überdeutlich: "Mein Arm ist ganz klar auf seinem Körper. Und dann schlägt er mit seinem Arm meinen Arm nach oben. Meine Hand fährt in sein Gesicht, nicht fest. Meine Hand soll einfach nur zum Körper gehen, weil ich Abstand halten will. Und was Kaan Ayhan daraus macht, muss ich ganz ehrlich sagen, ist für mich eine ganz große Frechheit und eine Schande. Das nimmt mir ganz ehrlich auch den Spaß am Fußball - und das bringt meine Mannschaft ins Hintertreffen. Wenn ich zugeschlagen hätte - und das habe ich noch nie getan -, würde ich es sagen, dass es eine Dummheit und ein Fehler war. Ich würde das zugeben." Die allerbeste Figur machte auch Schiedsrichter Storks nicht. Die Szene wurde zwar in Köln geprüft und dann nicht für eine klare Fehlentscheidung befunden, doch der Referee verpasste es, sich alles noch einmal selbst anzuschauen. Punkte zu wenig für Düsseldorf In Unterzahl machte es die TSG dann ordentlich, ging sogar in Führung - und musste dann noch den Ausgleich durch Hennings hinnehmen. Für Düsseldorf zu wenig im Abstiegskampf, da sie ab der 9. Minute ein Mann mehr waren. "Das war wieder ein Spiel, wo wir hätten mehr mitnehmen können, fast müssen", haderte Hennings. Die Fortuna hat aktuell drei Punkte Rückstand auf Platz 15 und drei Zähler mehr als der 17. Bremen, der am Sonntag gegen Wolfsburg spielt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 06-06-2020

Formel 1

Box

  • Boxsport – Short News
    Wir hatten in den letzten Wochen einen Corona-bedingten Stillstand im Boxsport zu verzeichnen. Es durfte nicht wie sonst üblich in den Gyms trainiert werden und Veranstaltungen fanden ebenfalls wochenlang nicht statt. Viele Boxer/innen suchten und fanden private Möglichkeiten, um sich einzeln oder in kleinen Gruppen fit zu halten. Jetzt kommt wieder Bewegung ins „Spiel“, wenn auch mit veränderten Bedingungen. Unter Auflagen darf in manchen Ländern wieder richtig trainiert werden. Veranstaltungen gibt es auch wieder. Zwar ohne zahlendes Live-Publikum, aber immerhin. An diese Wochenende finden kleinere Events in China, Südkorea, Mexiko und den USA statt. Wollen wir mal hoffen, dass die Corona Krise abflacht und Schritt für Schritt die gewohnte Normalität zurück kehren kann. Wie lange man noch auf besondere Hygienevorschriften achten muss, ist ungewiss und hauptsächlich von den Auflagen der regionalen Behörden abhängig. Egal ob Kleinstadt-Boxbude oder ein großes Gym in einer Weltmetropole – es waren und sind immer noch alle betroffen. Viele Trainingsstätten hat der Stillstand bis an den Rand des Ruins gebracht. Es gab in den Medien zahlreiche Appelle von Gym-Besitzern und -Betreibern. Zu denen, die sich an die Öffentlichkeit wenden, gehört auch Bruce Silverglade, der Betreiber des New Yorker „Gleasons Gym“. Der Name dieses altehrwürdigen Gyms steht eng in Verbindung mit Weltklasse-Boxern wie Jake LaMotta, Muhammad Ali, Roberto Duran und Mike Tyson. Im „Gleasons“ wurden bisher 136 spätere Weltmeiser ausgebildet. Silverglade besitzt dieses Gym seit fast 40 Jahren. Die gegenwärtige Pandemie hat auch von ihm, allen dort beschäftigten und trainierenden Leuten große Opfer gefordert. Auf Anweisung des Gouvaneurs Andrew Cuomo wurden alle Gyms ab dem 16. März geschlossen. Silverglade gab der Internetseite nypost.com ein Interview, wo er seine Situation schildert und Vorschläge macht, unter welchen Umständen das Gym wieder eröffnet werden kann. Schließlich trainieren dort normalerweise ca. 50 Profiboxer und auch einige gute Amateurboxer mit ihren Teams. Alle New Yorker Boxer sind im Nachteil, weil in anderen Bundesstaaten die Vorschriften bereits lockerer gehandhabt werden. Bisher fand Silverglade im Büro des Gouvaneurs noch kein Gehör, aber er wird nicht aufgeben, bis eine Regelung getroffen ist. Bei den gegenwärtig weltweit stattfindenden Kundgebungen und Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt sind auch bekannte Boxer mit auf den Straßen unterwegs. In Hollywood / Florida schloss sich Evander Holyfield einer Gruppe von friedlichen Demonstranten an. Hier ein Bericht darüber: (Klick) Auch der 3-fache Schwergewichtschamp Anthony Joshua war in seiner Heimatstadt Watford (Nähe London) auf der Straße bei einer „Black Lives Matter“-Demonstration zu sehen. Der 30-jährige sollte eigentlich am 20. Juni gegen Kubrat Pulev zu einer IBF-Pflichtverteidigung antreten. Das wurde aus den bekannten Gründen vorläufig abgesagt. Es ist anzunehmen, dass der Kampf ohnehin geplatzt wäre, weil Joshua sich kürzlich beim Training eine Knieverletzung zugezogen hat. Er trägt auf Anraten seines Physiotherapeuten eine Beinschiene und war bei der Kundgebung erst mit Unterarmstützen und dann mit einem E-Roller zu sehen. In den nächsten 4 bis 6 Wochen ist für Joshua erst einmal kein Training möglich. Gegenwärtig machen sich, gewiss bedingt durch diese boxerisch ereignisarme Zeit, viele Spekulationen breit. Eines der momentan wieder einmal kursierenden Gerüchte besagt, dass Manny Pacquiao gegen IBF-Mittelgewichtschamp Gennady Golovkin kämpfen will. Er könnte damit im Falle eines Siegs in der 9. Gewichtsklasse Weltmeister werden. Über diese Kampfpaarung wurde schon vor Jahren immer wieder gesprochen. Auf der Seite boxingnews24.com ist erneut davon zu lesen. Man kann durchaus daran zweifeln, ob es jemals dazu kommen wird. Hier mal ein Clip mit einigen spektakulären Szenen beider Boxer: [embedded content] Stöbert man auf youtube, finden sich manchmal recht interessante Clips, die nur teilweise mit dem Boxsport zu tun haben. Hier mal ein etwas längerer „Spiegel-TV“ Bericht über die Hamburger St. Pauli Kiezkneipe „Die Ritze“. Aufgenommen wurde diese Reportage im Februar, wo noch nicht zu erahnen war, was die nächsten Monate für ein Chaos bescheren werden. [embedded content] Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 07-06-2020By reineckefuchs
  • Tom Schwarz – jetzt entscheidet der Staatsanwalt
    Tom  Schwarz – jetzt entscheidet der Staatsanwalt Der Trip nach Las Vegas zum Kampf von Tom Schwarz gegen Tyson Fury sollte für den deutschen Schwergewichtler und seine damalige Freundin Tessa eigentlich der Startschuss ins Eheleben werden. Doch zwei Monate nach dem Kampf, den Schwarz im Juni 2019 durch TKO2 verlor, stand die Beziehung vor dem Aus. „Unsere einzelnen Zukunftsvorstellungen gehen einfach zu weit auseinander.“ hieß es seinerzeit unisono. „Aber wir bleiben freundschaftlich verbunden. Allein schon wegen unserer Hunde, um die wir uns gemeinsam kümmern werden“, hatte Tessa die mit ihren zwei Chihuahuas in Heyrothsberge wohnt, erklärt. Doch diese Freundschaft hat nun wohl einen empfindlichen Riss bekommen: Schwarz soll die selbstständige Friseurin auf einem Parkplatz durch einen Fausthieb ins Gesicht krankenhauseif geschlagen haben. Der Coronavirus hat den für Mai geplanten Kampf von Tom Schwarz verhindert. Statt mit einem Sieg im Ring von sich Reden zu machen, ist Schwarz nun leider auf andere Art und Weise in die Schlagzeilen geraten: die Polizei ermittelt gegen den Schwergewichtler aus dem Magdeburger SES-Stall wegen gefährlicher Körperverletzung. Soweit bekannt, soll Schwarz bereits am 31. Mai seiner Ex-Freundin mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Möglicherweise hatte der junge Boxer in einem Pizza-Restaurant in Lostau mit rund 20 Personen seinen Geburtstag nachgefeiert. Zu Gast: auch seine Ex. Warum die beiden in Streit geraten sind, ist bisher nicht bekannt. Als Schwarz daraufhin das Lokal verließ – so Augenzeugen – sei die junge Frau ihm gefolgt. Was dann passierte, liegt noch im Dunklen. Fest steht lediglich: Schwarz verletzte die 26-jährigen mit einem Hieb ins Gesicht. Wie ein Polizeisprecher der „BILD“ sagte: „Die Frau kam verletzt ins Krankenhaus und musste operiert werden.“ Der Vorfall ist am 2. Juni zur Anzeige gebracht worden. Nun bleibt abzuwarten, welche Folgen das Ganze für Tom Schwarz hat. Der 26-jährige hat seine Accounts in den sozialen Netzwerken deaktiviert und war bislang für Nachfragen nicht erreichbar. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, könnte das für Schwarz üble Folgen haben: im Falle einer Verurteilung drohen bis zu zehn Jahre Haft. Damit wäre die Boxkarriere des SES-Schwergewichtlers zu Ende. Auch sein Boxstall hat Konsequenzen aus dem Fall gezogen und Schwarz vorerst suspendiert. Wie SES-Pressesprecher Christof Hawerkamp der Magdeburger Tageszeitung „Volksstimme“ erklärt hat, sei Schwarz vom Training freigestellt worden. Auch die Schlüssel zum Gym in Magdeburg musste Schwarz abgeben: „Weitergehende Maßnahmen behalten wir uns vor. Wichtig ist zudem, dass wir uns nachdrücklich von jeglicher Form von Gewalt distanzieren!“ Nun wird die Staatsanwaltschaft Stendal nach der Vernehmung von Zeugen entscheiden, wie sie in diesem Fall weiter vorgeht. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 06-06-2020By Schreiberling
  • Steht die Karriere von Tom Schwarz vor dem Aus?
    Nachdem bekannt wurde, dass der Schwergewichtsboxer aus Magdeburg eine Frau durch einen Fausthieb niedergeschlagen haben soll und von seinem Boxstall SES Boxing suspendiert wurde, gibt es nun weitere Details. Laut „Volksstimme“ ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Tom Schwarz. Am 31. Mai 2020 soll der SES-Boxprofi seiner Ex-Freundin Tessa im Rahmen seiner Geburtstagsfeierlichkeiten im Pizza-Haus in Lostau (Jerichower Land) attackiert haben. Dabei seinen zwanzig Personen anwesend gewesen. Nach einem Streit sei die 26-jährige Frau dem Boxer auf den Parkplatz gefolgt, wo sie einen Faustschlag ins Gesicht erlitten haben soll. Gegenüber Bild äußerte ein Polizeisprecher: „Die Frau kam verletzt ins Krankenhaus und musste operiert werden.“ Vor drei Tagen sei der Fall angezeigt worden. Eine dramatische Wende, wenn man bedenkt, dass das ehemalige Liebespaar sogar verlobt war. Die Beiden trennten sich Mitte 2019, nachdem der IBF-International-Champion den größten Kampf seiner Karriere bestritt: Am 15. Juni 2019 stieg Schwarz in Las Vegas gegen Tyson Fury in den Ring und musste sich in Runde zwei durch technischen Knockout geschlagen geben. Jetzt drohen dem Profiboxer bis zu zehn Jahre Haft, wenn er verurteilt wird. Es könnte das Aus für seine Box-Karriere bedeuten. Dazu hat sich sein Arbeitgeber SES Boxing bereits von ihm entfernt: Schwarz wurde bis zur Klärung des Falls suspendiert. Damit gibt es für ihn auch keinen Zutritt mehr in das SES-Gym in Magdeburg. Foto: Facebook Fanpage SES Boxing Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 06-06-2020By Boxen.de-Redaktion
  • Ulli Wegner – erneute OP
    Ulli Wegner – erneute OP Steht Kubrat Pulev nun endgültig ohne Trainer da? Sein Coach Ulli Wegner musste sich erneut operieren lassen. Nachdem Wegner wegen eines Oberschenkelhalsbruchs schon im Dezember unters Messer kam, war jetzt eine erneute Operation nötig.  Soweit bekannt, hatte sich ein Nagel verschoben. Der Knochen war nicht stabil und hätte wieder brechen können. Ärgerlich für Wegner, der schon drei Monate Reha hinter sich gebracht hatte. „Da muss ich jetzt durch, jammern hilft nicht. Ich war schon immer willensstark, da werde ich mich schon durchkämpfen und durchbeißen”, gab sich der 78-jährige im Gespräch mit RTL/ntv kämpferisch. Fraglich ist, welche Konsequenzen die erneute Operation auf Wegners Rolle als Trainer hat. Wegner, der schon Sven Ottke, Markus Beyer und Arthur Abraham zu Weltmeisterehren führte, würde auch mit seinem Schützling Kubrat Pulev gerne einen Weltmeistergürtel holen. Pulevs Kampf gegen WBA, IBF und WBO-Weltmeister Anthony Joshua hätte eigentlich am 20. Juni in London stattfinden sollen, aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Duell aber verschoben und soll nun im Herbst stattfinden. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 05-06-2020By Schreiberling
  • Die Geschichte von Anthony Ogogo
    Die Geschichte von Anthony Ogogo Viele Boxer sind nach einem Medaillengewinn bei den Olympischen Spielen mit großem Erfolg ins Profilager gewechselt: Muhammad Ali – damals noch als Cassius Clay – gewann 1960 in Rom die Goldmedaille, Joe Frazier begann seine Profikarriere nach dem Olympiasieg 1964 in Tokio, George Foreman wurde mit 19 Jahren im Jahr 1968 Olympiasieger in Mexiko, Michael Spinks gewann 1976 Gold bei Olympia in Montreal. Auch Lennox Lewis (1988), Oscar de la Hoya (1992) und Wladimir Klitschko (1996) waren bei den Olympischen Spielen siegreich, bevor sie Profis wurden. So wie auch Henry Maske, Guillermo Rigondeaux, Vasiliy Lomachenko und Anthony Joshua. Dass eine Goldmedaille nicht zwangsläufig ein Garant für eine große Karriere ist, dafür ist wohl Audley Harrison ein beredtes Beispiel: Harrison holte im Jahr 2000 den Olympiasieg im Superschwergewicht in Sydney. Der 1,97 m-Mann wurde im Folgejahr Berufsboxer. Nach 19 Siegen in Folge geriet der Brite nach einer SD-Niederlage gegen den „Brixton Bomber“ Danny Williams ins Trudeln, in späteren Kämpfen wirkte Harrison fast verängstigt. Nach einer blamablen KO1-Niederlage gegen Deontay Wilder erklärte Audley Harrison 2013 sein Karriereende. Auch David Price könnte man hier noch erwähnen. Der Hüne aus Liverpool gewann 2008 in Peking die Bronzemedaille im Superschwergewicht, hatte 2009 seinen ersten Profikampf. Als Problem stellte sich allerdings heraus, dass Price nicht genug „wegstecken kann“, um ganz vorne mitzuboxen. Hier und heute geht es allerdings um einen anderen Boxer: den britischen Mittelgewichtler Anthony Ogogo. Der mittlerweile 31-jährige fing im Alter von 10 Jahren an zu boxen, wurde 2005 englischer Juniorenmeister im Weltergewicht und gewann im Oktober desselben Jahres auch die Goldmedaille im Halbmittelgewicht bei den Kadetten-Weltmeisterschaften. 2008 wurde Ogogo englischer Meister im Weltergewicht, 2010 englischer Meister im Mittelgewicht. Bei den Olympischen Sommerspielen in London im Jahr 2012 bezwang Ogogo im Viertelfinale den Deutschen Stefan Härtel, musste sich aber im Halbfinale  dem Brasilianer Esquiva Falcão Florentino geschlagen geben. Ogogo beendete die Spiele mit einer Bronzemedaille. Grund genug „Golden Boy Promotions“, den jungen Boxer zu verpflichten. „Anthony Ogogo hat alles, wonach Sie in einem Boxer suchen”, erklärte seinerzeit Richard Schäfer, CEO von Golden Boy Promotions: „Er kann kämpfen, er hat Stil und Charisma und er hat ein erstaunliches Crossover-Potenzial. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Anthony die Fähigkeiten im Ring und die Persönlichkeit außerhalb davon besitzt, um ihn zu einem globalen Boxstar zu machen.“ Im April 2013 gab Ogogo sein Profidebüt auf der Undercard von Amir Khan. Sein Gegner Kieron Gray verlor durch KO2. Auch die nächsten 10 Kämpfe konnte der junge Brite für sich entscheiden, sechs Mal siegte Ogogo durch TKO, kämpfte im Vorprogramm von Terence Crawford und George Groves. Auch als Floyd Mayweather im Mai 2014 mit Marcos Maidana in der MGM Grand Garden Arena in Las Vegas im Ring stand, hatte Ogogo auf der Undercard seinen Gegner Jonel Tapia aus Puerto Rico in Runde 3 geschlagen. 2015 stieg Sauerland als Co-Promoter ein. Alles schien gut zu laufen für den jungen britischen Boxer. Bis zum 22. Oktober 2016. Im Kampf um den WBC International-Titel im Mittelgewicht gegen seinen Landsmann Craig Cunningham hatte Ogogo Probleme, sich auf seinen Gegner einzustellen. Distanz und Timing stimmten nicht. Schon in der zweiten Runde ging er nach einem rechten Haken des Rechtsauslegers zu Boden. Auch im weiteren Verlauf des Kampfes blieb Cunningham der bessere Mann. Das Ende kam in der achten Runde, als Ogogos Trainer Tony Sims seinen Boxer aus dem Kampf nahm. Schon unmittelbar danach deutete sich an, dass es ein Problem gab: Ogogos Augenhöhlenknochen war gebrochen. Doch niemand hätte zu diesem Zeitpunkt vermutet, dass damit die Boxkarriere des jungen Briten zu Ende war. In den nächsten zweieinhalb Jahren musste sich Ogogo neun Augenoperationen unterziehen. Er wurde als „technisch blind” eingestuft und musste deshalb unter anderem auch seinen Führerschein abgeben. Um die Operationen bezahlen zu können, verpfändete er sein Haus und verkaufte sein Auto. Trotzdem dachte Ogogo lange an ein Comeback. Im März 2019 folgte er dem Rat der Ärzte und erklärte seinen Rücktritt. Und hier könnte Ogogos Geschichte eigentlich enden. Doch der Ex-Boxer wollte sich nicht damit abfinden, nicht mehr kämpfen zu können und startete im Oktober 2019 eine Karriere als Wrestler. Im hier zu sehenden Video führte sich der Ex-Boxer bei einer Show der britischen Liga „Southside Wrestling” standesgemäß ein. Ob es Sinn macht, dass Anthony Ogogo, der auch schon bei Big Brother und der Tanzshow „Strictly Come Dancing“ teilgenommen hat, jetzt wieder kämpft? Vermutlich nicht. Aber das ist eine andere Geschichte … Hier der verhängnisvolle Kampf gegen Craig Cunningham [embedded content] Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 05-06-2020By Schreiberling
  • SES suspendiert Schwergewichtler Tom Schwarz nach Prügel-Vorwürfen
    Tom Schwarz sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt: Der Schwergewichtsboxer soll eine Frau durch einen Schlag mit der Faust zu Boden geschlagen haben. Folge: SES Boxing suspendierte den Boxer. Die Mitteldeutsche Zeitung berichtete, dass Tom Schwarz am 31. Mai in Lostau (Sachsen-Anhalt) eine 26-jährige Frau durch einen Schlag mit der Faust niedergeschlagen haben soll. Das zuständige Polizeirevier habe einen Vorfall, ohne Angaben zum Beschuldigten, bestätigt. Doch der 26-jährige IBF-International-Champion im Schwergewicht äußerte sich bisher nicht zu den Anschuldigungen. Dafür entfernte er alle Fotos seines Instagram-Accounts, wahrscheinlich um negativen Kommentaren zu entgehen. Derzeit laufen die Ermittlungen. Dennoch hat SES Boxing, sein Boxstall, aus Magdeburg bereits reagiert und Tom Schwarz freigestellt. Gegenüber Bild sagte der SES-Pressesprecher Christof Hawerkamp: „Wir haben Schwarz nach den ersten Informationen zu diesem Vorgang sofort suspendiert und ihm den Zutritt zum Trainingsgym gesperrt. Dies gilt bis zur endgültigen Klärung des Vorfalles. Weitergehende Maßnahmen behalten wir uns vor. Wichtig ist zudem, dass wir uns nachdrücklich von jeglicher Form von Gewalt distanzieren!“ Foto: Facebook Fanpage SES Boxing Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 05-06-2020By Boxen.de-Redaktion
  • Berlin: Jack Culcay versus Howard Cospolite
    Es sind nur noch wenige Tage bis zur ersten Boxveranstaltung nach Corona, denn Agon Sports & Events veranstaltet am 12. Juni in den Berliner Havelstudios einen Boxabend mit acht Kämpfen. Wieder einmal ist es Agons Matchmaker Hagen Doering gelungen, eine gute Fightcard zusammenzustellen: Golden Jack verteidigt seinen WBO International gegen Howard Cospolite Einen auf den man sich besonders freuen darf, ist „Golden Jack“ Culcay. Agons Superweltergewichtler will gegen Howard Cospolite, (18-7-3, 6 K.o.)  seinen International Titel der World Boxing Organization (WBO) verteidigen. Der Kampf ist auf zwölf Runden angesetzt. Der Franzose Cospolite lebt in Seine-Saint-Denis einem Vorort der französischen Hauptstadt Paris, ist 37 Jahre alt und seit November 2010 als Profiboxer aktiv. Er ist der amtierende Landesmeister und ein geschickter Konterboxer, der auch in brenzligen Situationen die Ruhe bewahrt. Keine leichte Aufgabe für Agons 34-jährigen Ex-Weltmeister der Profis und Amateure: „Ich habe mir Videos von Cospolite angeschaut. Er ist einer, der Biss hat und nicht einfach zu boxen ist.“ Dennoch sind die Experten der Meinung, dass Culcay schon in absehbarer Zeit wieder um eine WM Boxen wird, den Sieg gegen den Franzosen natürlich vorausgesetzt. Björn Schicke gegen Cousin von Arthur Abraham Mittelgewichtler Björn Schicke (16-0-1, 7 K.o.) wird in einem „Zwölf-Runder“ seinen EU-Gürtel der European Boxing Union (EBU) gegen Marten Arsumanjan (9-1-1, 4 K.o.) verteidigen. Der 26-Jährige ist der Cousin des Ex-Weltmeisters Arthur Abraham und amtierender Intercontinental Champ der GBU. Jetzt hat er Hunger auf den EU-Gürtel. Doch dafür müsste er an Schicke vorbeikommen. Für den Kreuzberger ist verlieren jedoch keine Option: „Ich hasse Niederlagen!“ Vincenzo Gualtieri gegen K.o.-Kracher aus Hamburg Vincenzo Gualtieri, ehemaliger Schützling der verstorbenen Boxlegende Graciano Rocchigiani, erhält seine erste Titelchance. „Il Capo“, so Gualtieris Kampfname, will die Deutsche Meisterschaft des BDB erobern. In einem „Zehn-Runder“ wird Agons Mittelgewichtler gegen den Hamburger Alexander Pavlov antreten. Der Wuppertaler Gualtieri bestritt bisher 14 Kämpfe und gewann sie alle. Der 31-jährige Pavlov stand bis jetzt zehnmal im Ring. Auch er gewann seine Fights. Seine K.o.-Quote ist hoch. Acht seiner zehn Gegner schickte er vorzeitig zum Duschen. Als Amateure waren beide erstklassig. Gualtieri stand bei Deutschen Meisterschaften mehrfach auf dem Podest und gilt als brillanter Techniker. Über Pavlovs Amateurerfolge nur so viel: 110 Siege in 117 Kämpfen. Artur Mann will gegen Rad Rashid zurück auf Überholspur Cruisergewichtler Artur Mann (16-1-0, 8 K.o.) bekommt es mit Rad Rashid (18-7-0, 14 K.o.) zu tun. Mann ist der amtierende WBO International Champion. Seine einzige Niederlage gab es in Südafrika im WM-Kampf gegen Kevin Lerena. Der Hannoveraner will schnellstmöglich wieder auf die Überholspur. Dafür wäre der Sieg nicht die Kür, sondern die Pflicht. Sein Gegner Rashid steht mit 40 Jahren im Zenit seiner Karriere. Der international erfahrene Hesse möchte sich noch einmal für Kämpfe mit großen Börsen empfehlen. Dafür wäre allerdings ein Erfolg gegen den „Thunderman“ die Voraussetzung. Berliner Fabian Thiemke gegen starken Ukrainer Taras Oleksiyenko „The German Dream“ Fabian Thiemke (4-0-0, 3 K.o.) wird vermutlich zu seinem letzten Sechs-Runder antreten, bevor er die Chance auf einen Titelkampf erhält. Thiemkes Gegner ist Taras Oleksiyenko. Der 36-jährige Ukrainer bestritt bisher 13 Kämpfe, von denen er acht gewann. Thiemkes lange Geraden könnten bei seiner für das Halbschwergewicht überdurchschnittlichen Größe kampfentscheidend werden. Jama Saidi gegen Jay Spencer Der Wahl-Kölner Jama Saidi (16-1-0, 7 K.o.) wird vom Superwelter- ins Mittelgewicht aufsteigen und gegen Jay Spencer (11-1-0, 7 K.o.) aus Düsseldorf antreten. Jama Saidi war Europameister der IBF und WBO, zwei der vier großen Weltverbände. Wie Artur Mann gewann er 16 seiner Profikämpfe und verlor nur einen. Die Niederlage musste der 26-Jährige gegen einen Agon-Boxer hinnehmen. Es war „Golden Jack“ Culcay, der seinen WBO International Titel gegen ihn erfolgreich verteidigte. In den weiteren Kämpfen wird Agons Halbmittelgewichtler Haro Matevosyan (10-0-0, 6 K.o.) gegen Said Rahimi (11-4-0, 9 K.o.) und Adam Amkhadov (7-0-0, 1 K.o.) gegen Thomas Piccirillo (6-0-1, 2 K.o.) antreten. Beide Kämpfe gehen über die Distanz von acht Runden. Aufgrund der hohen Sicherheitsstandards sind Zuschauer und Medienvertreter zu der Veranstaltung nicht zugelassen. Agon plant am 12. Juni, ab 17.30 Uhr auf seinem Youtube-Kanal die Kämpfe von Jama Saidi, Haro Matevosyan und Adam Amkhadov zu zeigen. Ab 19.30 Uhr übernimmt dann Bild und wird den weiteren Kampfabend auf Bild.de im Livestream übertragen. Foto: Agentur Freitag; Management Cospolite Quelle: Agon Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 05-06-2020By Boxen.de-Redaktion
  • Mike Tyson – Ein Leben auf der Achterbahn (Teil 2)
    Tyson ging schon sehr früh davon aus, dass er einmal nicht sehr alt werden wird: „Naja, ich habe immer gesagt, dass ich keine 40 werden würde. Alle meine Freunde aus Brownsville (Brooklyn) sind schon tot. Entweder wurden sie erschossen oder starben durch Drogen. Ich habe mit neun Jahren angefangen, Gin zu trinken, dann mit Wodka weitergemacht und holte mir einen Tripper. Ich habe also nicht allzu viel erwartet.“ Eine erste Ehe war 1988/89 nur von kurzer Dauer. Seine damalige Frau Robin Givens bezichtigte in im Fernsehen häuslicher Gewalt und plauderte jede Menge private Dinge aus, die sie sich mehrheitlich zusammengereimt zu haben schien. Tyson fühlte sich „vorgeführt“ und es kam ausgerechnet am Valentinstag 1989 zur Scheidung. Dabei kassierte seine Ex die Hälfte seines Vermögens. Tyson überschaute seine finanzielle Lage nie richtig. Geld interessierte ihn nicht sonderlich, weil immer genügend da war. Das machte sich sein Umfeld zunutze. Er wurde u.a. von seinem Promoter Don King schamlos ausgenommen. King beschenkte ihn zwar medienwirksam mit einer Krone und einem Königsgewand, aber das sein “fürsorglicher” Promoter ihm allein für frische Handtücher 8000 Dollar pro Woche in Rechnung stellte, bemerkte Tyson nicht. [embedded content] Tyson hatte bis 2003 hunderte Millionen Dollar verdient, besaß zwischenzeitlich 60 Luxusautos und führte einen dekadenten Lebensstil. Die Scheidung von seiner zweiten Ehefrau Monica Turner kostete ihn nach 6 Jahren Ehe angeblich 100 Millionen Dollar. Er war Pleite und musste Insolvenz anmelden. Eine Kapitalanlage, die sein Ziehvater Cus D`Amato ohne sein Wissen für ihn eingerichtet hatte, rettete ihn vor dem völligen Ruin. Sein „Entdecker“ schien zu ahnen, dass Tyson später einmal in finanzielle Schwierigkeiten kommen würde und half ihm so viele Jahre später, also noch aus seinem Grab heraus, wieder auf die Beine zu kommen. Tyson stand in den Jahren 2003 bis 2005 jeweils noch einmal im Ring. Die letzte beiden Kämpfe verlor er vorzeitig. Die Motivation war weg und das exzessive Leben verlangte seinen Preis. Die zuletzt verdienten Börsen reichte allerdings aus, auch weiterhin ein Leben auf der vermeintlichen Überholspur zu führen. Bereits im Jahr 2000 lernte Tyson die damals 23-jährige Lakiha „Kiki“ Spicer kennen. Don King warnte ihn mit Worten wie „Bleib weg von ihr“… „Rede nicht mit diesem Mädchen“ und „Lass diese Leute in Ruhe. Mit denen solltest du dich nicht anlegen“ vor dieser Bekanntschaft. „Kiki“ war die Tochter eines einflussreichen muslimischen Geistlichen aus Philadelphia, der in der Boxszene bekannt war. Tyson schlug Don Kings Worte (zu seinem späteren Glück) in den Wind und traf sich in den nächsten Jahren immer wieder mit ihr. Kiki Spicer war auch nicht so ganz der blütenreine Unschuldsengel. Sie wurde wegen Unterschlagung zu einer Haftstrafe verurteilt und saß 6 Monate in einem Bundesgefängnis, während Tyson in Freiheit weiter seinem Lebensstil mit all seinen Suchtproblemen fortsetzte. Dann kam er an einen Punkt, wo er am Ende zu sein schien. Dazu ereignete sich noch der plötzliche Unfalltod eines seiner Kinder. Als Kiki Spicer 2009 aus der Haft entlassen wurde, hat er sie geheiratet. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder. Tyson ist der Vater von insgesamt 8 Kindern. Scheinbar hat Kiki Spicer einen guten Einfluss auf Tyson und er hat sein Leben oder besser gesagt: seine “Dämonen” wieder besser im Griff. Nach und nach ging es mit ihm wieder aufwärts. Letztendlich hat er nach vielen Fehlschlägen jetzt mit seiner Plantage und dem Einstieg in das offizielle Cannabis-Geschäft einen dauerhaften finanziellen Erfolg zu verzeichnen. [embedded content] Dass er jetzt noch einmal für Showkämpfe in den Ring steigen will, ist aller Ehren wert. Er will damit Geld sammeln und Menschen helfen, die wegen ihrer Suchtprobleme in Schwierigkeiten sind. Auch wenn es die wildesten Spekulationen gibt: Mehr als Show wird es kaum werden. Letztendlich hilft es ihm auch selbst. Er wog zu „Spitzenzeiten“ 175 kg und hat jetzt wieder einen durchtrainierten Körper mit einem Gewicht von knapp über 100 kg. Warten wir mal ab, was kommt. Das letzte Kapitel der „Mike Tyson Story“ ist jedenfalls noch nicht geschrieben. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 05-06-2020By reineckefuchs
  • Mike Tyson – Ein Leben auf der Achterbahn (Teil 1)
    In den letzten Wochen macht, wie wir alle wissen, ein ganz bedeutender Vertreter des Boxsports wieder von sich reden: Mike Tyson. Der mittlerweile fast 54-jährige „Iron Mike“ hat ein äußerst bewegtes Leben hinter sich wie kaum ein anderer Boxer . Dabei wechselten sich absolute Höhen und abgründige Tiefen ab. Das Leben von Tyson glich bis vor etwa 10 Jahren der Bewegung einer Gondel bei einer rasanten Achterbahnfahrt. Erst das Zusammensein mit seiner dritten Ehefrau Lakiha „Kiki“ Spicer brachte nach einigen Anfangsschwierigkeiten etwas mehr Ruhe und Ordnung in Tysons Leben. Hier ein paar Begebenheiten aus Mike Tysons wechselvoller Biografie, die vielleicht nicht ganz so geläufig sind: Sein boxerischer Weg ist allerseits bekannt. Er wurde 1986 der jüngste Schwergewichtsweltmeister aller Zeiten. Sein Leben bis dahin und auch der spätere Verlauf seiner Karriere hing im Wesentlichen mit den Geschehnissen in seinem Privatleben zusammen. Was man von ihm hörte, war nicht immer besonders glorreich. Die Leute, die ihn kannten oder sich zumindest für ihn interessierten, teilten sich bald in zwei Gruppen. Viele Boxfans liebten ihn, aber viele Menschen verurteilten ihn auch für seine Lebensweise. Man bezeichnete ihn als „the baddest man on the planet“, was nicht gerade schmeichelhaft klang. Seine Karriere und auch sein Privatleben sind auf Wikiwand.com dokumentiert. [embedded content] Seine Wege im Ring bahnte er sich rücksichtslos, doch seine Vergangenheit und der in jungen Jahren erworbene Ruhm schien sein Privatleben aus dem Ruder laufen zu lassen. Im Jahr 1990 verlor er seine drei WM-Gürtel (IBF, WBA und WBC) in Japan überraschend gegen James Douglas. In einem viele Jahre späteren Interview mit der Journalistin Emanuela Audisio sagte Tyson dazu: „Ich war immer eine Bestie, ein dressierter Gorilla, ein armer Säufer, ein arroganter Psychopath, der jüngste Schwergewichts-Weltmeister und ein Arschloch. Ich hätte den Titel am 11. Februar 1990 in Tokio nicht an Buster Douglas verloren, wenn ich damals nicht mein gewohntes, „spezielles Aerobics“ praktiziert hätte: alle Zimmermädchen des Hotels zu vögeln. Ich hätte die Frauen lieber wegschicken sollen.“ Es muss bei Tysons „Aerobics“ heftig zugegangen sein. Tyson hatte Douglas am Ende von Runde 8 am Boden. Nur die Ringglocke rettete den Herausforderer. In Runde 10 wendete sich das Blatt zu Gunsten von Douglas. Tyson boxte unkonzentriert und schien seine Kraft verpulvert zu haben. Nach einer Serie von Kopftreffern ging Tyson KO. Es war die erste Niederlage seiner Karriere. [embedded content] Die nächsten vier Kämpfe trugen ihm vier Siege nacheinander ein. Schließlich brachte ihn 1992 die Anschuldigung einer Frau, er habe sie vergewaltigt, ins Gefängnis. Tyson sagte damals vor Gericht aus, dass es einvernehmlicher Sex mit ihr war. Man glaubte ihm nicht, weil er schon früher wegen Rohheitsdelikten auffällig war. Er wurde zu 6 Jahren verurteilt, von denen er 3 absitzen musste. Er lies sich zu seinem eigenen Schutz erst einmal in Einzelhaft versetzen und begann Bücher zu lesen. Er konvertierte zum Islam. Tyson lernte im Gefängnis Leute kennen, die zu langen Strafen verurteilt waren. Einige davon besucht er auch heute noch. Auch der weitere Werdegang von Tyson wird auf Wikiwand.com hinlänglich beschrieben. Allerdings wirkt das Interview, was Tyson 2017 der bereits oben genannten Journalistin Emanuela Audisio weniger schön gefärbt, weil Tyson offen und knochentrocken Auskunft über sich selbst gibt und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Er habe seinen Vater nicht gekannt, seine Mutter sei eine Prostituierte gewesen, für die es nach ihrem Tod nicht einmal einen Sarg gab, weil er sich den schlichtweg nicht leisten konnte. Tyson gibt zu, dass er nach ihrer Beerdigung losgezogen und in Häuser eingebrochen ist. Dann ging er in eine Bar und hat sich betrunken. Das tat er auch noch, nachdem er den WM-Gürtel gewonnen hatte. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 05-06-2020By reineckefuchs
  • ‚Canelo‘ Alvarez – nächster Gegner Anthony Dirrell?
    ‚Canelo‘ Alvarez – nächster Gegner Anthony Dirrell? Angeblich – so berichten US-amerikanische Medien unter Berufung auf BoxingScene.com – gehört Anthony ‚The Dog‘ Dirrell zu den möglichen Gegnern für Saul Alvarez` Kampftermin im September. Soweit bekannt, geht „Golden Boy Promotions“ davon aus, dass auch dieser Fight wohl noch als Geisterkampf ohne Zuschauer stattfinden wird. Vermutlich aus diesem Grund sucht Oscar de la Hoya einen preiswerteren Boxer als Billy Joe Saunders, der – zumindest Gerüchten zufolge –  etwa  8 Millionen US-Dollar für den Kampf gegen Alvarez haben möchte. Neben Dirrell soll auch Sergiy Derevyanchenko auf der Liste stehen. Das hat Box-Insider Mike Coppinger am gestrigen Abend getweetet. Damit rückt nicht nur eine Begegnung mit Billy Joe Saunders, sondern auch ein dritter Kampf gegen Gennadiy Golovkin erst einmal in weite Ferne. Fraglich ist, ob ein Fight gegen Golovkin, der im August schon 39 Jahre alt wird, im kommenden Jahr noch sehenswert ist. Fraglich ist, ob es ‘Canelo’ & Co überhaupt darum geht. Kritiker des Mexikaners behaupten, Alvarez Gegner wären in der Regel handverlesen würden kaum eine ernsthafte Gefahr darstellen. Einer dieser Kritiker ist Anthony Dirrell. ‚The Dog‘ geht davon aus, dass auch Alvaraz` Sieg über Sergey Kovalev am 2. November 2019 nicht „ganz echt“ war: „Er hat sich hingelegt!“ erklärte Dirrell nach dem Fight: „Das hat jeder gesehen … selbst seine Mutter! Anthony Yarde traf (ihn) viel härter als Canelo. Komm schon, Mann. Lass es uns bei der Wahrheit bleiben!“ Unterm Strich kann man in der Tat den Eindruck bekommen, dass „Golden Boy Promotions“ noch so lange wie möglich viel Geld mit seinem Zugpferd ‚Canelo‘ machen will. Nun bleibt abzuwarten, wo und mit wem ‚Canelo‘ in den Ring steigt, auch das Datum steht noch nicht fest, es soll sich aber um den 14. September handeln. Ist Anthony Dirrell der Mann, der Saul Alverez schlagen kann? Der 35-jährige (33-2-1, 24 KOs) käme nach einer Niederlage zurück in den Ring: Dirrell verlor seinen letzten Kampf und seinen WBC-Titel im September 2019 durch KO9 gegen David Benavidez. ‚The Dog‘ boxt allerdings im Supermittelgewicht, während Derevyanchenko im Mittelgewicht zuhause ist und eine Gewichtsklasse aufsteigen müsste. Das könnte der in Brooklyn ansässige Ukrainer natürlich tun. Und würde  – im Falle einer Niederlage gegen ‚Canelo‘ – wieder Gerüchte befeuern, wonach der 29-jährige nur machbare Gegner schlagen würde. Zudem plant Derevyanchenko (13-2-0, 10 KOs) eigentlich eine Begegnung mit WBC-Mittelgewichtschampions Jermall Charlo. Wie „Golden Boy Promotions“-Präsident Eric Gomez, im Interview mit ESPN dargelegt hat, seien ohne Kartenverkäufe die Zahlen für den Gesamtumsatz stark geschrumpft. Die Realität sei, dass derzeit weniger Geld zur Verfügung stehe: „Es wird schwierig. Es gibt bestimmte Kämpfer, die es akzeptieren werden. Sie verstehen es. Es gibt andere Kämpfer, die es ablehnen werden.” Heißt wohl im Klartext: der Gegner, der mit der kleinsten Börse antritt, hat den Fight in der Tasche. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 04-06-2020By Schreiberling
  • Super-Schwergewicht: Uwe Hück plant Charity-Kampf gegen Mike Tyson
    Pforzheim (dpa) - Der frühere Porsche-Gesamtbetriebsratschef und Ex-Europameister im Thaiboxen, Uwe Hück (58), will im nächsten Jahr gegen die Box-Legende Mike Tyson (53) antreten. Dafür will der 58-Jährige Tyson zu einem großen Charity-Kampf im Super-Schwergewicht nach Baden-Württemberg holen. +++ Aktuelle Promi-News +++ Hück, der seit einem Jahr als SPD-Politiker Schlagzeilen macht, will dafür mit Wladimir Klitschko trainieren. "Die Linke langgezogen ist meine Chance. Mit Links gewinne ich", sagte Hück am Donnerstag auf Anfrage. Auch wenn er danach Kopfschmerzen habe: "Acht Runden halte ich durch." Der Erlös des Kampfes soll benachteiligten Jugendlichen zugutekommen. Für seine "fast 60 Jahre" sei Hück noch erstaunlich fit, lobte Klitschko ihn in einer Videobotschaft. Hück, der in Pforzheim wohnt, plant schon seit längerem einen Boxkampf gegen Tyson: "Wir sind mittendrin in den Verhandlungen. Sobald wir wieder in die USA fliegen können, werden wir mit dem Manager reden." Angepeilt sei ein Termin "Mitte nächsten Jahres zwischen Mai und Juni". Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online BoxPubliziert am 04-06-2020
  • Kommt Pacquiao vs Crawford?
    Kommt Pacquiao vs Crawford? Angeblich gibt es „ersthafte Gespräche“ zwischen dem ‚Pacman‘ und WBO-Weltmeister im  Terence Crawford. Pacquiaos Promoter Bob Arum hat in einem Interview erklärt, dass der Kampf in diesem Jahr stattfinden könnte. Arum nannte sogar schon einen möglichen Austragungsort: den Inselstaat Bahrain. Pacquiao zählt mittlerweile 41 Lenze und ist seit dem Juli 2019 und dem Sieg über Keith Thurman WBA-Weltmeister im Weltergewicht. Crawford  trägt seinen Titel seit dem Oktober 2018. Ein Jahr vorher hatte sich ‚Bud‘ zum König im Leichtgewicht gekrönt, als er im August 2017 Julius Indongo durch KO schlug und sich damit Indongos IBF-, WBA-, WBO- und WBC-Titel sicherte. Nach weiteren Siegen über Jeff Horn, Jose Benavidez jr, Amir Khan und Egidijus Kavaliauskas war eigentlich zu vermuten, dass Crawford auf Errol Spence treffen würde. Doch der WBC- und IBF-Weltmeister baute um Oktober 2019 einen Horrorunfall, zerlegte – ohne einen Sicherheitsgurt zu tragen – seinen Ferrari.Schon im Januar „beharkten“ sich Crawford und Spence aber wieder online. Zu einer konkretenVereinbarung kam es allerdings nicht. Vermutlich ist neben der Coronaviris-Pandemie auch die geschäftliche Konstellation ein Problem: Spence arbeitet mit Al Haymons PBC zusammen und wird auf FOX übertragen, Crawford ist bei Bob Arums Top Rank und auf ESPN zu sehen. Nun scheint ein Kampf gegen Manny Pacquiao in greifbare Nähe zu rücken. „Wir haben Kontakt zu Bob (Arum) und Manny aufgenommen”, hat Crawford am Montag in „The Ak And Barak Show” sinngemäß erklärt: „Sie wollen den Kampf. Wir wollen den Kampf.  (…) Wissen Sie, wegen der Pandemie ist es im Moment ziemlich schwierig, einen großen Kampf ohne Publikum zu machen und nicht zu wissen, wie die Finanzen aussehen! Wir müssen zuerst alle Details herausfinden, bevor wir das angehen können!“ Crawford soll in diesem Zusammenhang  an anderer Stelle geäußert haben, er würde keine kleinere Börse akzeptieren, auch wenn sein nächster Kampf ohne Publikum stattfände. „Ich hatte meine Fühler schon draußen, bevor all dies mit dem Coronavirus passierte”, hat Bob Arum in einem Interview gesagt: „Aber dann löste sich alles in Luft auf! So wie ich das sehe, wollen Crawford und Pacquiao diesen Kampf.  Aber die Welt ist anders als Ende Januar, Mitte Februar. Wir müssen sehen, wie es aussieht, wenn wir das durchstehen.” Fraglich ist, warum Arum nicht in den USA oder in Großbritannien veranstalten will. Zu vermuten ist, dass dem 88-jährigen Top Rank-Boss ein gutes Angebot des Inselstaates  vorliegt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 03-06-2020By Schreiberling
  • Floyd Mayweather übernimmt die Kosten für die Beerdigung von George Floyd
    Es hat nur am Rande mit dem Boxsport zu tun, trotzdem hat das soziale Engagement von Floyd Mayweather mal Beachtung verdient. Die Familie des bei einem brutalen Polizeieinsatzes getöteten George Floyd hat die Hilfe dankend angenommen. Mayweather wird nicht nur die eigentliche Beerdigung (9. Juni im Houston) bezahlen, sondern auch die Kosten für weitere landesweit stattfindende Trauerfeiern in den USA tragen. So hat es zumindest Leonard Ellerbe (Mayweather Promotions) den Medien mitgeteilt. Es ist nicht das erste Mal, dass Floyd Mayweather, der am besten verdienende Boxer aller Zeiten, die Kosten für Beisetzungen trägt. Er bezahlte im Jahr 2011 die Beerdigungen von Genaro „Chicanito“ Hernandez, gegen den er 1998 zum ersten mal Weltmeister wurde und trug auch die Kosten für eine würdige Beisetzung von „Smokin“ Joe Frazier. Sowohl in den beiden Fällen damals, als auch jetzt macht er daraus kein großes Aufheben. Man kann von Mayweather und seiner sonst üblichen Protzerei halten was man will, aber in solchen Fällen wäre es ihm lieber, wenn nicht darüber gesprochen wird, wofür er sein Geld ausgibt. Er will mit seinem Geld bei dieser Tragödie helfen. Mehr kann auch er nicht mehr tun. Die gegenwärtige Lage in den USA ist erschreckend, weil viele Dinge zusammen kommen. Bei 40 Millionen neuen Arbeitslosen, die größtenteils ohne soziale Absicherung sind und 100 000 Corona-Toten war dieser rassistische Übergriff eines weißen Polizisten auf einen schwarzen US-Bürger scheinbar nur das Streichholz am Pulverfass. Wenn sich dann auch noch Präsident Trump hinstellt und „seinem“ Volk mit Militäreinsatz droht, statt mit ein paar versöhnlichen Worten die Lage zu deeskalieren, ist das nicht gerade hilfreich. Die Stimmung in den USA ist aufgeladen. Brennende Polizeiautos und Plünderungen sind in vielen US-Städten an der Tagesordnung. Um so erstaunlicher ist das Handeln vieler Polizisten, die auf der Straße aus Respekt nieder knien, statt den Knüppel zu schwingen, wie es Trump gerne sehen würde um seine Staatsmacht zu demonstrieren. Völlig unverständlich ist auch, dass der Polizist, der den gewaltsamen Tod von George Floyd zu verantworten hat, noch immer auf freiem Fuß ist. Er und die anderen drei Polizisten, die an diesem Übergriff beteiligt waren, wurden sofort aus dem Polizeidienst entlassen. Alle haben gesehen, wie George Floyd um sein Leben bettelte, aber es wurde ihm nicht geholfen. Das alles geschah im Rahmen einer Festnahme, weil Floyd ein Päckchen Zigaretten mit einer angeblich gefälschten 20-Dollar Banknote bezahlen wollte. Derek Chauvin, der (jetzt ehemalige) Polizeibeamte, der minutenlang auf dem Nacken seines Opfers kniete und die Hauptschuld am qualvollen Tod von George Floyd trägt, ist gegenwärtig wohl der am meisten gehasste Mensch in den USA. Selbst seine Ehefrau hat sich sofort nach bekanntwerden dieses Vorfalls von ihm getrennt und hat die Scheidung eingereicht. Sie hat von vorn herein erklärt, dass sie von diesem Mann keinen Cent Unterhalt annehmen wird. So nebenbei wurde bekannt, dass Chauvin und Floyd sich möglicherweise schon vor dem Zwischenfall persönlich begegnet sind. Maya Santamaria, die ehemalige Besitzerin des „El Nuevo Rodeo Club“ in der Lake Street / Minneapolis gab an, dass sowohl George Floyd, als auch Dereck Chauvin seit Jahren für eine Sicherheitsfirma gearbeitet haben, die in ihrem Club als Sicherheitsbeamte tätig waren. Ob und in wie weit sie da miteinander zu tun hatten und ob es womöglich eine „offene Rechnung“ zwischen den beiden gab, ist nicht bekannt. Sollte es aber so sein, wird sich Chauvin womöglich nicht wegen Totschlag, sondern wegen einem vorsätzlichem Mord zu verantworten haben. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 02-06-2020By reineckefuchs
  • Floyd Mayweather: Ex-Box-Champion zahlt Beerdigung von George Floyd
    Der abgetretene Ex-Boxweltmeister Floyd Mayweather will die Beerdigung des in den USA an Polizeigewalt gestorbenen Afroamerikaners George Floyd tragen – und zeigt sich bescheiden. Floyd Mayweather will die Bestattungskosten für George Floyd tragen. Das erklärte sein Chef-Promoter Leonard Ellerbe dem US-Sportmedium ESPN. Ellerbe sagte: "Er wird wahrscheinlich wütend auf mich sein, dafür, dass ich es sage, aber: Ja, er wird definitiv die Beerdigung zahlen." Die Familie Floyd habe das Angebot angenommen. Mayweather zeigt sich bescheiden  Mayweather habe "Dinge dieser Art in den vergangenen 20 Jahren" getan, sagte Ellerbe. Der 43-jährige Mayweather, der in seiner Karriere in 50 Profikämpfen ungeschlagen blieb, wolle sich zu seiner Geste nicht äußern. Die Beerdigung von George Floyd ist am 9. Juni in Houston geplant. Zuvor sind Trauerzeremonien in Minneapolis sowie in North Carolina geplant. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online BoxPubliziert am 02-06-2020
  • Henry Maske vs Graciano Roccigiani – Punktrichter waren „umgarnt“
    Nach fast genau 25 Jahren äußert sich der damalige Matchmaker Jean-Marcel Nartz in einem Interview auf RTL.de zum beinahe schon legendären Kampf zwischen Henry Maske und Graciano Roccigiani. Gemeint ist die erste Begegnung am 27. Mai 1995 in der Dortmunder Westfalenhalle. Dieser Kampf wurde im Vorfeld als „Ost-West Duell“ hochgejubelt. Der offizielle Kampftitel war damals „Eine Frage der Ehre“. Es war ein Fight zwischen „Gentleman“ Maske und Rocky, dem „Berliner Straßenköter“. Zwei Boxer, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Jean-Marcel Nartz sagt nach so langer Zeit genau das, was viele Boxfans bereits damals dachten. Das Kampfurteil (116:114, 116:112 und 117:111) war nicht sauber. Nartz sagt auch klar und deutlich, was er von diesem Kampf hielt: “Ich persönlich wollte den Kampf nie. Ich war damals bei Sauerland angestellt und musste für Maske sein, aber mein Herz schlug auch für Rocky. Denn Rocky hat unter meiner Regie als Matchmaker keinen einzigen Kampf verloren. Er war ja zwischendurch weg, weil ihn Sauerland nicht so gut behandelte, wie er den Henry behandelte, weil Rocky immer der Beschissene war. Deswegen wollte ich den Kampf nicht, obwohl ich wusste, dass er viel Geld bringen würde für beide. Und Rocky brauchte das Geld dringender als Henry.” Auf die Frage nach seiner Meinung zu dem damaligen Urteil sagt Nartz : “Ein Skandalurteil würde ich es nicht nennen. Auf meinem Punktzettel stand ein Unentschieden mit Tendenz zu Rocky. Das spiegelte sich ja auch in der Zuschauerreaktionen wider. Als Rocky als Erster in den Ring kam, wurde er ausgepfiffen und Henry danach bejubelt. Nach dem Kampf wurde Rocky bejubelt und Henry ausgepfiffen. Das sagt eigentlich alles aus. Ich würde es eher RTL-Heimurteil nennen. Die Punkturteile, also die Einzelwertungen, die waren skandalös, machten am Ende aber nichts aus. Es war ja egal, ob Henry zwei oder vier oder sechs Punkte vorne lag. Das war nicht korrekt, wie die Punktrichter gepunktet haben. Aber das lag wahrscheinlich daran, dass die drei Herren im Vorfeld mit Samthandschuhen behandelt und umgarnt wurden.” Nicht nur die Punktrichter waren damals auf Maskes Seite, auch der Ringrichter schien seine „Order“ zu haben. Als Maske in Runde 12 geschwächt zu Boden ging, war das nicht weil Rocky ihn runter geschoben hätte. Maske wäre auch ohne Berührung von seinem Gegner runter gegangen. Ringrichter Robert Ferrara lies weiter boxen und zählte Maske nicht an. Es war eines von den Urteilen, wo die Punktrichter so urteilten, wie sie urteilen sollten. Das war nicht nur bei diesem Kampf so. Solche Urteile gibt es bis heute immer wieder. Denken wir nur zurück an Huck vs Ramirez als man Huck unbedingt zum WBO-Weltmeister machen wollte oder den Kampf gegen Lebedev, den er eigentlich verloren hat. Das gleiche Spiel gibt es auch bei Frauenkämpfen. Das Urteil im Kampf zwischen Katie Taylor und Delfine Persoon war ebenso wenig ok, wie die Punktrichterentscheidung beim Kampf zwischen Ema Kozin und Maria Lindberg. Kozin hat keine einzige Runde tatsächlich gewonnen und wurde dennoch mit 98:94 und zwei Mal 96:94 zur Siegerin gemacht. Ähnliche Verhaltensweisen der Punktrichter gibt es immer wieder. Ein ehemaliger Ringarzt (Name der Redaktion bekannt), der früher häufig bei Universum-Veranstaltungen dabei war, brachte es auf den Punkt: „Wer auch bei der nächsten Gelegenheit als Punktrichter eingesetzt werden will, urteilt im Sinne des Veranstalters.“ Hier noch einmal dieser sehenswerte Kampf, den 13 000 Zuschauer in der Halle und 13 Millionen auf RTL live verfolgten: [embedded content] Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 02-06-2020By reineckefuchs