Sport News

  • VfB-Coach Matarazzo kümmert sich in Corona-Pause um Abwasch
    VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo übernimmt während der Fußball-Zwangspause auch Arbeiten im Haushalt. "Ich muss mich daran gewöhnen, auch wieder ein bisschen Abwasch zu machen", erzählte der 42-Jährige am Freitag in einem Video des Stuttgarter Zweitligisten. "Ich koche auch gerne mit meiner Frau." Ansonsten hilft der US-Amerikaner mit italienischen Wurzeln auch seinem Sohn bei den Hausaufgaben. Aber hauptsächlich bei den Fächern Mathe und Englisch, scherzte der ehemalige Mathematik-Student. "Deutsch wäre dagegen nicht so gut, das macht eher meine Frau."Matarazzo hofft, dass es möglichst bald wieder losgeht mit dem Fußball. So lange halten er und seine Spieler sich zum Teil mit gemeinsamen Videoschalten fit, in denen ein Fitnesstrainer Übungen mit ihnen durchführt. Zuletzt stand unter anderem eine Yoga-Einheit auf dem Programm. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 03-04-2020
  • Aufsichtsratschef widerspricht – HSV-Präsident Jansen über Hecking: “Schätze ihn sehr”
    Hamburg (dpa) - Der neue HSV-Aufsichtsratschef Marcell Jansen hat Spekulationen widersprochen, er sei von Trainer Dieter Hecking nicht überzeugt. Fußball aktuell Er könne darüber "nur ungläubig den Kopf schütteln", sagte der Präsident des Hamburger Fußball-Zweitligisten der Deutschen Presse-Agentur. "Ich schätze Dieter Hecking sehr. Ich pflege zu ihm ein gutes, vertrauliches Verhältnis", meinte der 34-Jährige. Über die Spekulation "haben wir auch schon miteinander gesprochen und gelächelt", sagte er weiter. Auch nach seiner Wahl zum Aufsichtsratschef der HSV Fußball AG am vergangenen Samstag hätten beide bereits miteinander telefoniert. Meldungen zufolge hatte er sich im letzten Punktspiel des Hamburger SV vor der Corona-Pause gegen Jahn Regensburg (2:1) am 7. März kritisch auf der Tribüne geäußert. Wenn jede "Unmutsäußerung eines Vorstandes oder Aufsichtsrates bei Spielen einer Profimannschaft als Kritik am Trainer bewertet werden würde, gäbe es nach jedem Bundesligaspieltag etliche Krisensitzungen", meinte er nun. Die Frage, ob der 55-jährige Hecking auch im Fall eines Nicht-Aufstiegs beim HSV bleibt, wollte Jansen nicht beantworten. Trainerentscheidungen würden nicht zum Aufgabenbereich des Aufsichtsratsvorsitzenden gehören. Diese Frage müsste Sportvorstand Jonas Boldt gestellt werden. "Allerdings bin ich davon überzeugt, dass wir, sofern die Corona-Krise eine Fortsetzung der Saison zulässt, unsere sportlichen Ziele erreichen werden und sich diese Frage ohnehin erübrigt." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 03-04-2020
  • Jogginghosen und Leggings im Sale – Bequem, lässig und stark reduziert
    Entspannen, trainieren oder arbeiten: In Jogginghose oder Leggings ist das für zuhause kein Problem. Unser Schnäppchen-Tipp sind stylische Jogginghosen für Damen und Herren im Sale, darunter verschiedene Modelle von bekannten Marken wie Bench, Adidas und Nike. Wir zeigen Ihnen stark reduzierte Jogginghosen, die sich optimal als Freizeit- und Sporthose eignen. Überblick Komfortabel, bequem und stylish: Unser Top-Deal für Herren ist die Jogginghose Vocal Sweatpant von Adidas Originals. Für Damen haben wir gleich zwei Top-Deals recherchiert. Zum gemütlichen Leben und Arbeiten zu Hause eignet sich die reduzierte Relaxhose von Bench und für ein bisschen Fitness daheim ist die Ka Leggings von Puma unser Tipp des Tages.  Unsere Schnäppchen-Tipps Bequem und lässig soll sie sein: die Jogginghose. Mit unseren Top-Deals des Tages können Sie auch zu Hause schick aussehen und müssen nicht auf Bequemlichkeit und Tragekomfort verzichten. Der Klassiker unter den Trainings- und Freizeithosen ist die Jogginghose. Anstatt schlabbriger Hosen haben wir für Sie Modelle mit sportlichen Schnitten und angenehmen Tragekomfort recherchiert, die heute im Sale sind. Das sind unsere Favoriten: Top-Deal 1: Jogginghose Vocal Sweatpant von Adidas Originals stark reduziert ANZEIGE Die stylishe Jogginghose Vocal Sweatpant von Adidas Originals für Herren ist heute bei Otto im Sale. Erhältlich ist die Jogginghose in den Farben Grau und Schwarz sowie den Größen 44/46 bis 60/62. Die bequeme Hose ist schlicht gehalten. Das Logo von Adidas befindet sich lediglich am unteren Bund der Hose. Die Jogginghose verfügt außerdem über praktische Reißverschlusstaschen an den Seiten und einen elastischen Kordelzug am Bund. Die lässige Hose ist aus 100 Prozent Baumwolle. Die Jogginghose ist am Knöchel etwas kürzer geschnitten. Damit sind Sie auch für den Gang vor die Haustür modisch gekleidet. Sie sparen heute bei Otto 38 Prozent gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung von 64,99 Euro. Ein Top-Deal, der uns überzeugt hat. Top-Deal 2: Relaxhose von Bench für Damen 40 Prozent günstiger ANZEIGE Die bequeme Relaxhose von Bench für Damen ist heute bei Otto im Sale. Die Hose ist erhältlich in den Farben Rosa, Schwarz und Wollweiß sowie in den Größen 32/34 bis 48/50. Die sportlich geschnittene Relaxhose sieht modisch aus und ist gleichzeitig lässig. Durch den Einsatz von Modal ist die Hose kuschelweich und bietet ein angenehmes Tragegefühl. Modal wird aus Zellulose gewonnen und als bessere Viskose bezeichnet. Die Hose ist dadurch glatter, saugfähiger und hat eine höhere Festigkeit. Das Logo der bekannten Marke Bench ist auf dem linken Hosenbein zu sehen. Das sportliche Bündchen und die Eingrifftaschen machen die Hose zum perfekten Begleiter für den häuslichen Alltag. Der reduzierte Preis von 29,99 Euro liegt 40 Prozent unter der unverbindlichen Preisempfehlung von 49,99 Euro. Ein echtes Schnäppchen in Top-Qualität. Für den kompletten Look Die Relaxhose ist nur ein Teil aus einer ganzen Serie von Bench, die aktuell reduziert ist. Bequem und trotzdem schick sind beispielsweise die Sweatshorts, das Sweatkleid und die Kapuzensweatjacke. Sie sind auch im Sale und eine bequeme Ergänzung Ihres Homeoffice-Looks. Top-Deal 3: Ka Leggings von Puma im Angebot ANZEIGE Die elastische Ka Leggings von Puma für Damen ist heute ebenfalls bei Otto im Sale. Die Leggings ist erhältlich in der Farbe Schwarz sowie den Größen 34 bis 42. Die Leggings aus elastischem Material mit elastischem Bund passt sich Ihren Bewegungen optimal an. Sie eignet sich sowohl für Fitness zu Hause als auch für die entspannte Auszeit auf dem Sofa. Das angenehme Material und die gute Anpassungsfähigkeit machen dies möglich. Die Hose ist auf der Wade mit einem Labelschriftzug und am Oberschenkel mit einem kleinen Logoprint von Puma versehen. Die sportliche Leggings ist heute stark reduziert. Der Preis von 19,99 Euro für eine hochwertige Marken-Leggings hat uns überzeugt. Bequeme Hosen für Herren stark reduziert Jogginghosen eignen sich für Fitness zu Hause und Homeoffice gleichermaßen. Umso besser, dass viele lässige Modelle heute bei Otto reduziert sind. Aber auch bequeme Freizeithosen wie die elastische Jerseyhose aus der Kollektion von Guido Maria Kretschmer sind heute im Sale. Wir haben Ihnen weitere Top-Angebote des Tages für Herren zusammengefasst: Die kurze Alternative: Sweatshorts stark reduziert Für die bevorstehenden frühlingshaften Temperaturen sind kurze Jogginghosen eine gute Alternative zu den langen Jogginghosen. Die Sweatshorts sind beliebte Modelle aus Baumwolle, die sich für Freizeitaktivitäten und Fitnessübungen gleichermaßen eignen. Wir haben Ihnen reduzierte Sweatshorts für Herren zusammengestellt: Im Sale: Stylishe Jogginghosen für Damen Trotz Jogginghose gut gekleidet: Wir haben Ihnen verschiedene Modelle von angesagten Marken herausgesucht, die sich für die Arbeit von zu Hause oder die tägliche Sporteinheit eignen. Unser Tipp: die Relaxhose von Kangaroos. Sie ist heute im Sale für nur 9,99 Euro. Schnell sein lohnt sich. Hier finden Sie weitere reduzierte Jogginghosen: Sportlich und bequem: Reduzierte Leggings für Damen Neben den Jogginghosen werden Leggings immer beliebter. Die Fitnesshosen sind nicht nur bequem, sondern betonen gleichzeitig die Figur. Dadurch eignen sie sich sowohl für die tägliche Sporteinheit als auch für gemütliche Stunden. Wir haben für Sie einige reduzierte Leggings recherchiert: Bei der Auswahl der Produkte achten wir auf bekannte Marken und den aktuell günstigsten Preis. Wir werden den Artikel stetig aktualisieren und Sie regelmäßig mit den besten Angeboten versorgen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 03-04-2020
  • HSV-Präsident Jansen über Hecking: “Schätze ihn sehr”
    Der neue HSV-Aufsichtsratschef Marcell Jansen hat Spekulationen widersprochen, er sei von Trainer Dieter Hecking nicht überzeugt. Er könne darüber "nur ungläubig den Kopf schütteln", sagte der Präsident des Hamburger Fußball-Zweitligisten am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Ich schätze Dieter Hecking sehr. Ich pflege zu ihm ein gutes, vertrauliches Verhältnis", meinte der 34-Jährige.Über die Spekulation "haben wir auch schon miteinander gesprochen und gelächelt", sagte er weiter. Auch nach seiner Wahl zum Aufsichtsratschef der HSV Fußball AG am vergangenen Samstag hätten beide bereits miteinander telefoniert. Meldungen zufolge hatte er sich im letzten Punktspiel des Hamburger SV vor der Corona-Pause gegen Jahn Regensburg (2:1) am 7. März kritisch auf der Tribüne geäußert. Wenn jede "Unmutsäußerung eines Vorstandes oder Aufsichtsrates bei Spielen einer Profimannschaft als Kritik am Trainer bewertet werden würde, gäbe es nach jedem Bundesligaspieltag etliche Krisensitzungen", meinte er nun. Die Frage, ob der 55-jährige Hecking auch im Fall eines Nicht-Aufstiegs beim HSV bleibt, wollte Jansen nicht beantworten. Trainerentscheidungen würden zum Aufgabenbereich des Aufsichtsratsvorsitzenden nicht gehören. Diese Frage müsste Sportvorstand Jonas Boldt gestellt werden. "Allerdings bin ich davon überzeugt, dass wir, sofern die Corona-Krise eine Fortsetzung der Saison zulässt, unsere sportlichen Ziele erreichen werden und sich diese Frage ohnehin erübrigt." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 03-04-2020
  • Fußball-Bundesliga: Hansi Flick bleibt Bayern-Trainer: Vertrag bis 2023
    Hansi Flick kann seine erfolgreiche Arbeit beim FC Bayern München über das Saisonende hinaus fortsetzen. Der deutsche Fußball-Rekordmeister wird den Vertrag mit dem 55-Jährigen um drei Jahre bis zum 30. Juni 2023 verlängern. Darauf verständigten sich die Vereinsbosse und der Coach, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Das Engagement des ehemaligen Co-Trainers, der im November die Nachfolge von Niko Kovac angetreten hatte, war davor bis Sommer vorgesehen.Der FC Bayern ist mit der Arbeit von Hansi Flick sehr zufrieden. Die Mannschaft hat unter ihm eine sehr gute Entwicklung genommen, spielt attraktiven Fußball, der sich auch in den Ergebnissen widerspiegelt", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. "Wir sind der einzige deutsche Verein, der noch in allen drei Wettbewerben vertreten ist. Dazu gefällt mir die Art und Weise, wie er die Mannschaft führt, seine menschlichen Qualitäten überzeugen, seine Empathie spricht für ihn. Der FC Bayern vertraut Hansi Flick und wir sind davon überzeugt, dass wir mit ihm auch in der Zukunft unsere Ziele erreichen werden."
    Kovac stabilisiert und wieder an die Spitze der Bundesliga geführt."Diese Ergebnisse sprechen für sich", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. "Hansi und ich wissen, in welche Richtung wir die Mannschaft entwickeln wollen. Der Fußball steht vor großen Herausforderungen. Wir glauben, dass Hansi auch der richtige Cheftrainer für diese Zeit ist."Erfolge im DFB-Pokal und der beeindruckende Auftritt im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Chelsea bestärkten die Club-Verantwortlichen in der Personalentscheidung. Und Flick selbst ergriff beherzt die Chance seines (Trainer-)Lebens. "Wir haben zusammen die Ausrichtung für die kommenden Jahre festgelegt. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam viel erreichen können", sagte er.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern SportPubliziert am 03-04-2020
  • Deutsche Fußball Liga: Mit offenbar drastischen Maßnahmen will die Bundesliga die Saison retten
    Ist Belgien ist man schon weiter. Am gestrigen Donnerstag empfahl der Verwaltungsrat der Pro League den 24 Profi-Fußballteams des Landes, die Saison  wegen der Coronakrise abzubrechen. Tabellenführer FC Brügge soll zum Meister gekürt werden. Offiziell ist die Entscheidung noch nicht, die Clubs müssen noch zustimmen. Auch in den Niederlanden ist eine reguläres Ende der Spielzeit in weite Ferne gerückt. Ministerpräsident Mark Rutte verordnete eine Spielpause bis zum 1. Juni.In der Bundesliga stemmen sich die Vereine hingegen mit aller Macht gegen ein vorzeitiges Ende. In Deutschland wie in den anderen großen Ligen Europas ist die Angst vor den wirtschaftlichen Schäden zu groß. Viele Vereine würden den massiven Einnahmeausfall nicht überleben, befürchtet man. Deshalb spielt die Deutsche Fußball Liga (DFL) auf Zeit - und schmiedet Pläne, wie man trotz der Coronakrise die Meisterschaft retten kann.Alle drei Tage einen SchnelltestDer Mitteldeutsche Rundfunk hat nun berichtet, dass die frisch eingerichtete medizinische Task Force unter anderem folgende Maßnahmen vorschlägt: Alle drei Tage sollen die Spieler einem Corona-Schnelltest unterzogen werden. Ist der Befund bei einem Profi positiv, wird nur der Infizierte in Quarantäne geschickt, nicht aber die restliche Mannschaft. Eine Mannschaft muss antreten, wenn mindestens 13 Feldspieler und zwei Torhüter gesund sind, sonst wird die Partie als verloren gewertet.Bestätigen wollte die DFL den Bericht des MDR nicht. Ein Sprecher sagte lediglich: "Die Taskforce hat ihre Arbeit aufgenommen, es liegen aber noch keine Ergebnisse vor. Der Fußball wird immer alle behördlichen Vorgaben einhalten."
    "Sport im MDR", "Sportbuzzer", DPALet's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern SportPubliziert am 03-04-2020
  • Coronavirus-Krise – Keine Absteiger: Handball-Bundesliga rüstet sich für Abbruch
    Stuttgart (dpa) - Die Handball-Bundesliga (HBL) rüstet sich trotz der Hoffnung auf eine baldige Fortsetzung der Saison für das Szenario eines Abbruchs. Sport aktuell Sollte es tatsächlich zu einem vorzeitigen Ende der Spielzeit wegen der Corona-Krise kommen, würde es keine Absteiger geben. Darauf verständigte sich die HBL gemeinsam mit der Handball Bundesliga Frauen (HBF) und dem Deutschen Handballbund (DHB), wie es in einer Mitteilung heißt. Dennoch soll der Bundesliga-Spielbetrieb am 16. Mai im Idealfall fortgesetzt werden, um die derzeit unterbrochene Saison noch wie geplant bis zum 30. Juni zu Ende zu bringen. Eine Verlängerung der Spielzeit bis in den Juli oder sogar August, wie sie die EHF für die Europacup-Wettbewerbe plant, schloss die Liga nach rechtlicher Prüfung aus. Darauf einigten sich die HBL und die Clubchefs bei einer Videokonferenz. "Wir werden noch bis zum 20. April abwarten, danach muss eine Entscheidung fallen", sagte Sportvorstand Stefan Kretzschmar von den Füchsen Berlin. Wie die Bundesliga-Spielzeit bei einem Abbruch gewertet würde, wer also beispielsweise dann Meister wäre, ist aber noch offen. Einen entsprechenden Plan dafür will das HBL-Präsidium den Vereinen in der nächsten Woche vorstellen. Aber noch geben Liga und Clubs die Hoffnung nicht auf. Einen Schritt weiter ging dagegen der Deutsche Handballbund (DHB), dessen Präsidium den Landesverbänden eine Beendigung der Saison in allen Spielklassen unterhalb der 3. Liga empfahl. Zudem sprach sich das Gremium dafür aus, dass in der nächsten Spielzeit weder bei Frauen noch bei Männern der DHB-Pokal durchgeführt wird. "Absoluten Vorrang haben Gesundheit und eine bestmögliche Bekämpfung des Coronavirus", sagte DHB-Präsident Andreas Michelmann. Die Bundesliga wehrt sich unterdessen weiter gegen einen Abbruch und will sich an den Entscheidungen der Bundesregierung orientieren, die für den 20. April eine neue Bewertung der derzeit gültigen Alltagsbeschränkungen angekündigt hat. Anders als im Fall der bereits abgebrochenen Spielzeit in der Frauen-Bundesliga bleibt eine Fortsetzung des Spielbetriebs das Ziel von Clubs und HBL. "Ich begrüße zunächst einmal die Entscheidung der Liga, wirklich alle Möglichkeiten für einen sportlichen Abschluss der Saison zu prüfen. Wir alle möchten die Saison natürlich gerne sportlich beenden", sagte die Geschäftsführerin der Rhein-Neckar Löwen, Jennifer Kettemann, dem "Mannheimer Morgen". "Es ist aber auch klar, dass dies nicht um jeden Preis geschehen wird. Die Gesundheit wird immer an erster Stelle stehen." Kretzschmar stufte die Chancen auf eine Fortsetzung der Spielzeit als "eher gering ein". Aus anderen Teilen der Liga waren die Rufe nach einem Abbruch der Saison zuletzt lauter geworden. Nach dem TVB Stuttgart hatte am Donnerstag auch Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten für ein vorzeitiges Ende plädiert. DHB-Kapitän Uwe Gensheimer von den Rhein-Neckar Löwen äußerte sich im Sport1-Interview am Freitag zumindest skeptisch, was eine Fortsetzung angeht. "Und wenn, wäre es sehr, sehr schwierig, mit einer hohen Zuschauerzahl zu spielen. Da wären dann wahrscheinlich nur Geisterspiele eine Option – und da hat keiner Lust drauf", sagte der 33-Jährige. Die Clubs dürften nun mit Spannung darauf warten, welches Abbruch-Szenario das HBL-Präsidium vorstellen wird. Es wird dabei hauptsächlich um die Fragen gehen, wer Meister wird und welche Tabellenplätze für die Teilnahme an den europäischen Wettbewerben berechtigen. Die wirtschaftlichen Argumente für eine Fortsetzung der Spielzeit sind dagegen eher schwach. Die Fernsehgelder, die man durch die Ausstrahlung der restlichen Spiele generieren könnte, machen nur einen geringen Anteil im Budget der Vereine aus. Da die Partien höchstwahrscheinlich ohne Zuschauer stattfinden müssten, würde ein Großteil der wichtigen Spieltags- und Sponsoring-Einnahmen dagegen wegfallen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 03-04-2020
  • Vertrag bis 2023: Flick bleibt länger Bayern-Trainer
    Hansi Flick kann seine erfolgreiche Arbeit beim FC Bayern München über das Saisonende hinaus fortsetzen. Der deutsche Fußball-Rekordmeister wird den Vertrag mit dem 55-Jährigen um drei Jahre bis zum 30. Juni 2023 verlängern. Darauf verständigten sich die Vereinsbosse und der Coach, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Das Engagement des ehemaligen Co-Trainers, der im November die Nachfolge von Niko Kovac angetreten hatte, war davor bis Sommer vorgesehen."Der FC Bayern ist mit der Arbeit von Hansi Flick sehr zufrieden. Die Mannschaft hat unter ihm eine sehr gute Entwicklung genommen, spielt attraktiven Fußball, der sich auch in den Ergebnissen widerspiegelt", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. "Wir sind der einzige deutsche Verein, der noch in allen drei Wettbewerben vertreten ist. Dazu gefällt mir die Art und Weise, wie er die Mannschaft führt, seine menschlichen Qualitäten überzeugen, seine Empathie spricht für ihn. Der FC Bayern vertraut Hansi Flick und wir sind davon überzeugt, dass wir mit ihm auch in der Zukunft unsere Ziele erreichen werden." Anfangs war Flick eine Kurzzeitlösung für zwei Spiele, dann eine bis Weihnachten, ehe er zumindest für die laufende Spielzeit zum Chef befördert wurde. Schnell hatte der frühere Weltmeister-Assistent von Bundestrainer Joachim Löw die Münchner nach dem Aus von Kovac stabilisiert und wieder an die Spitze der Bundesliga geführt. "Diese Ergebnisse sprechen für sich", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. "Hansi und ich wissen, in welche Richtung wir die Mannschaft entwickeln wollen. Der Fußball steht vor großen Herausforderungen. Wir glauben, dass Hansi auch der richtige Cheftrainer für diese Zeit ist." Erfolge im DFB-Pokal und der beeindruckende Auftritt im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Chelsea bestärkten die Club-Verantwortlichen in der Personalentscheidung. Und Flick selbst ergriff beherzt die Chance seines (Trainer-)Lebens. "Wir haben zusammen die Ausrichtung für die kommenden Jahre festgelegt. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam viel erreichen können", sagte er. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 03-04-2020
  • Fortuna Düsseldorf trainiert künftig in Kleingruppen
    Düsseldorf (dpa) - Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf trainiert von Montag an in Kleingruppen wieder auf dem Platz. Zuvor hatten die Spieler wegen der Coronavirus-Pandemie mit individuellen Plänen daheim trainiert. Künftig sollen die Profis in Zweiergruppen mit dem nötigen Abstand trainieren. Das teilte die Fortuna am Freitag mit. Die Spieler sollen demnach zeitversetzt zum Vereinsgelände am Flinger Broich anreisen und nach Beendigung des Trainings sogleich wieder abreisen. Die wegen der Corona-Krise aktuell pausierende Bundesliga will von Mai an die Saison mit Spielen ohne Zuschauer beenden.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 03-04-2020
  • Eichner skeptisch: Corona wird Fußball wohl nicht ändern
    KSC-Trainer Christian Eichner steht dem Szenario einer grundlegenden Veränderung des Profifußballs nach der Corona-Krise skeptisch gegenüber. "Ich bin vorsichtig, ob's den Fußball nachhaltig verändert. Das ist immer leicht gesagt in schlechten Phasen, dass sich gewisse Dinge verändern", sagte der Coach des Karlsruher Fußball-Zweitligisten am Freitag in einem Skype-Interview des Clubs."Wir haben schon oft im Fußball tragische Dinge gehabt, wenn ich beispielsweise an die Geschichte mit Robert Enke denke. Da hat sich aus meiner Sicht bis zum heutigen Tag relativ wenig bis gar nichts geändert." Darum tue er sich auch extrem schwer zu sagen, dass der Fußball wegen Corona komplett auf den Kopf gestellt werde. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 03-04-2020
  • LSB in Austausch mit Senat: Vereine können Ausfälle melden
    Berlin (dpa) – Der Landessportbund (LSB) Berlin steht mit dem Senat in einem konstruktiven Austausch über die Einsetzung eines Solidaritätsfonds für die von der Coronavirus-Krise betroffenen Vereine. Eine Einigung gäbe es aber noch nicht, sagte LSB-Sprecher Oliver Weiß am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.Der LSB will laut Weiß zunächst so "schnell wie möglich Daten für einen Überblick sammeln", um in etwa die Ausfälle der Mitgliedsvereine beziffern zu können. Dafür hat der LSB am Freitag ein digitales System zur Meldung finanzieller Schäden im verbandseigenen LSB-Portal eingerichtet. Unter dem Menüpunkt "Corona-Meldebogen" können die Vereine ihre Einbußen melden. LSB-Präsident Thomas Härtel sprach im Berliner Radiosender "105‘5 Spreeradio" "von einem Millionenbetrag", der nötig sei, um die Not der rund 2500 Sportvereine in der Hauptstadt zu lindern. Die Regierung in Schleswig-Holstein hat bereits am Freitag Soforthilfen für deren Sportverbände und –vereine in Höhe von bis zu 12,5 Millionen Euro zugesagt. Laut dem Statistik-Portal Statista waren Ende 2019 in dem nördlichsten Bundesland 2537 Sportvereine gemeldet. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 03-04-2020
  • Neues Freiburger Stadion: Erschließungsarbeiten im Zeitplan
    Auch in der Corona-Krise schreiten die Erschließungsarbeiten am neuen Stadion des SC Freiburg derzeit planmäßig voran. Am Montag sollen die Arbeiten an einer Abbiegespur im südlichen Teil der neuen Arena beginnen, wie die Stadt Freiburg am Freitag mitteilte. Bereits im Februar waren die Arbeiten am geplanten Busbahnhof sowie an einigen Pkw-Stellplätzen aufgenommen worden. Der Fußball-Bundesligist will ab nächster Saison in der neuen Arena spielen. Wann genau das Stadion fertig ist, konnte die Stadt aber noch nicht sagen."Auch wenn die Erschließungsarbeiten voll im Zeitplan liegen, ist noch nicht abzusehen, in welchem Umfang sich die Beeinträchtigungen durch die Corona-Krise auf die verschiedenen Arbeitsbereiche auswirken werden", heißt es in der Mitteilung. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 03-04-2020
  • Coronavirus-Krise: Handball-Bundesliga hofft weiter
    Stuttgart (dpa) - Die Handball-Bundesliga (HBL) zögert die Entscheidung über einen Abbruch der Saison wegen der Coronavirus-Krise weiter hinaus - hat sich aber eine Frist für eine mögliche Fortsetzung des Spielbetriebs gesetzt. Sport aktuell Spätestens am 16. Mai muss wieder gespielt werden, soll die derzeit unterbrochene Saison noch wie geplant bis zum 30. Juni zu Ende gebracht werden. Eine Verlängerung der Spielzeit bis in den Juli oder sogar August, wie sie die EHF für die Europacup-Wettbewerbe plant, schloss die Liga nach rechtlicher Prüfung aus. Darauf einigten sich die HBL und die Clubchefs nach dpa-Informationen bei einer Videokonferenz. "Wir werden noch bis zum 20. April abwarten, danach muss eine Entscheidung fallen", sagte Sportvorstand Stefan Kretzschmar von den Füchsen Berlin. Noch geben Liga und Clubs die Hoffnung nicht auf. Dennoch wurde auch über die Möglichkeit eines Abbruchs diskutiert. In der kommenden Woche wird das HBL-Präsidium ein Szenario vorstellen, wie die Saison in diesem Fall gewertet werden könnte. Diesbezüglich wollen Liga und Clubs weiter die politischen Entscheidungen im Zuge der Corona-Krise abwarten. Eine Fortsetzung des Spielbetriebs, der momentan bis Ende April ruht, bleibt aber weiter das Ziel. "Ich begrüße zunächst einmal die Entscheidung der Liga, wirklich alle Möglichkeiten für einen sportlichen Abschluss der Saison zu prüfen. Wir alle möchten die Saison natürlich gerne sportlich beenden", sagte die Geschäftsführerin der Rhein-Neckar Löwen, Jennifer Kettemann, dem "Mannheimer Morgen". "Es ist aber auch klar, dass dies nicht um jeden Preis geschehen wird. Die Gesundheit wird immer an erster Stelle stehen." Kretzschmar stufte die Chancen auf eine Fortsetzung der Spielzeit als "eher gering ein". Aus anderen Teilen der Liga waren die Rufe nach einem Abbruch der Saison zuletzt lauter geworden. Nach dem TVB Stuttgart hatte am Donnerstag auch Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten für ein vorzeitiges Ende plädiert. DHB-Kapitän Uwe Gensheimer von den Rhein-Neckar Löwen äußerte sich im Sport1-Interview am Freitag zumindest skeptisch, was eine Fortsetzung angeht. "Und wenn, wäre es sehr, sehr schwierig, mit einer hohen Zuschauerzahl zu spielen. Da wären dann wahrscheinlich nur Geisterspiele eine Option - und da hat keiner Lust drauf", sagte der 33-Jährige. Einige Clubs dürften mit Spannung darauf warten, welches Abbruch-Szenario das HBL-Präsidium vorstellen wird. Es wird dabei hauptsächlich um die Fragen gehen, wer Meister wird und wie eine für alle Clubs der 1. und 2. Liga akzeptable Auf- und Abstiegsregelung aussehen könnte. Die wirtschaftlichen Argumente für eine Fortsetzung der Spielzeit sind dagegen eher schwach. Die Fernsehgelder, die man durch die Ausstrahlung der restlichen Spiele generieren könnte, machen nur einen geringen Anteil im Budget der Vereine aus. Da die Partien höchstwahrscheinlich ohne Zuschauer stattfinden müssten, würde ein Großteil der wichtigen Spieltags- und Sponsoring-Einnahmen dagegen wegfallen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 03-04-2020
  • Dieter Hecking: Innehalten und über das Leben nachdenken
    Trainer Dieter Hecking vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV kann trotz aller Probleme durch die Corona-Pandemie der gegenwärtigen Ruhephase in der Gellschaft auch Positives abgewinnen. "Vielleicht ist es gar nicht schlecht, dass alles mal entschleunigt worden ist", sagte Hecking am Freitag in einem HSV-Podcast. "Vielleicht werden alle jetzt wieder ein bisschen auf den Boden zurückgeholt."Man solle sich fragen, ob es "vielleicht mal wichtig sei, dass man innehält und einfach mal über sich und das Leben nachdenkt", meinte der 55 Jahre alte Coach und fragte, ob die Forderungen der modernen Gesellschaft nach "noch schneller, immer mehr, immer leistungsorientierter, immer mehr Erfolgsdruck - ob das vielleicht nur der halbe Sinn des Lebens ist". Hecking, der in Bad Nenndorf bei Hannover wohnt, genieße jetzt "regelmäßige Essenszeiten", sagte er, in denen die Familie gemeinsam am Tisch in Ruhe reden kann. Dabei handele es sich um Dinge, "die lange, lange Zeit nicht mehr gelebt worden sind bei uns in der Familie, weil wir alle immer unterwegs sind und versuchen, in der Tretmühle Arbeitswelt unseren Platz zu rechtfertigen". Nach den Corona-Zeiten befürchtet der erfahrene Coach, dass "alles wieder übertrieben nachgeholt werden möchte, was man gerade hat liegen lassen. Das ist auch die große Kunst, trotzdem aus dieser Phase ein bisschen was mitzunehmen für den normalen Wahnsinn, der irgendwann wieder losgehen wird", sagte Hecking. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 03-04-2020
  • Prozess um Olympia-Pferd: Gericht legt Fragenkatalog vor
    Im Prozess um das in einer Tierklinik möglicherweise falsch behandelte Olympia-Pferd "Cosmo" hat das Landgericht Frankfurt den Prozessbeteiligten einen Fragenkatalog vorgelegt. In einem am Freitag bekanntgewordenen Beschluss hieß es, der klagende Pferdebesitzer sowie die beklagte Tierklinik sollten sich innerhalb von sechs Wochen zu den Lebensgewohnheiten des Pferdes, dessen Ernährung sowie weitere Details äußern. Danach wird möglicherweise ein tiermedizinisches Gutachten in Auftrag gegeben. AZ 2-19 O 192/18Der in Bad Homburg (Hochtaunuskreis) ansässige Besitzer von "Cosmo" verlangt mit seiner Klage Schadenersatz für die falsche Behandlung einer Nierenerkrankung des Pferdes, die zu einem Leistungsverlust geführt habe. Im Raum stehen Forderungen von bis zu zehn Millionen Euro. Das Gericht regte darüber hinaus ein sogenanntes schriftliches Verfahren an. Sollten die Beteiligten zustimmen, würde bis zu der Verkündung eines abschließenden Urteils keine mündlichen Verhandlung mehr nötig sein. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 03-04-2020

Kicker Aktuell

  • Przondziono: “Wichtig, dass alle zusammen agieren konnten”
    Auf dem weiten Weg zurück zur Normalität erlebten die Profis des SC Paderborn in dieser Woche eine Premiere. Erstmals präsentierte der Aufsteiger dank der modernen Technik eine Gruppeneinheit der besonderen Art. Ein wichtiges Zeichen: Sport-Geschäftsführer Martin Przondziono. imago images Ein Fußball-Training, das nicht auf dem grünen Rasen stattfindet? Grundsätzlich hat ein Mann der Praxis wie Steffen Baumgart naturgemäß so seine Probleme damit. "Wir wollen möglichst wieder draußen trainieren", sagte der Trainer des SC Paderborn entsprechend kürzlich im großen kicker-Interview. "Dass sich vier Leute auf dem Fahrrad-Ergometer gegenseitig anstrampeln - das ist nicht mein Ding." Dass sich vier Leute auf dem Fahrrad-Ergometer gegenseitig anstrampeln - das ist nicht mein Ding. Steffen Baumgart Mit dem, was der SC Paderborn in dieser Woche in Zeiten der Corona-Krise auf die Beine stellte, kann sich aber auch der 48-Jährige anfreunden: In einem Cybertraining fanden erstmalig alle Spieler nach langen Tagen der Quarantäne und des einsamen individuellen Heimtrainings wieder zusammen, zumindest virtuell. Eine Art "Trainings-Skype" machte es möglich - die Spieler wählten sich ein, wurden im Trainingscenter auf einem großen Bildschirm zusammengeschaltet und absolvierten unter Beobachtung von Baumgart gemeinsam Übungen, zu denen sie SCP-Athletikcoach Felix Sunkel, der schon die Heim-Trainingspläne erstellt hatte, und Physiotherapeut Robert Wezorke anleiteten. "Natürlich kann ein Cyber-Training die Gemeinschaft der Spieler bei den üblichen Trainingseinheiten nicht ersetzen", kommentierte Sport-Geschäftsführer Martin Przondziono auf der klubeigenen Website die Idee mit dem besonderen Stil. "Es war aber sehr wichtig, dass alle wieder einmal zusammen agieren konnten. Wir arbeiten intern intensiv daran, die Fitness der Spieler bestmöglich aufrechtzuerhalten." Gleichzeitig sei man sehr gut vorbereitet, wenn Einheiten im Trainingszentrum wieder möglich sind. Erste Schritte auf dem weiten Weg zurück in die Normalität sind jedenfalls gemacht - wenn auch zunächst kleine und für eine Dauer von nur 45 Minuten. Michael Richter Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 03-04-2020
  • Flick toppt alle: Die Punkteschnitte der Bayern-Trainer
    [unable to retrieve full-text content][weiter...]
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 03-04-2020
  • “Dauerhaft Cheftrainer”: FC Bayern verlängert mit Flick bis 2023
    Hansi Flick bleibt über den Sommer hinaus der Trainer des FC Bayern München. Beide Parteien haben sich auf einen neuen Vertrag geeinigt. Hat die Bayern überzeugt: Trainer Hansi Flick. imago images Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte Flick zu seinem Geburtstag im Februar bereits ein vielsagendes Geschenk überreicht. "Für die, die nicht wissen, was da drin ist in dem roten Päckchen: Das ist ein Stift. Und mit Stiften unterschreibt man beim FC Bayern ja manchmal auch Papiere..." Dies ist nun geschehen: Flick verlängert vorzeitig bis 2023. Dies sei das Ergebnis "vertrauensvoller Gespräche" zwischen Rummenigge, Vorstand Oliver Kahn, Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Flick, wie die Bayern am Freitagabend mitteilten. Sie nutzten die derzeitige Fußball-Zwangspause also konstruktiv, um die Zukunft auf dem Trainerstuhl langfristig zu klären - unabhängig von Flicks Abschneiden in der aktuellen Bundesliga- und Champions-League-Saison. "Seine menschlichen Qualitäten überzeugen, seine Empathie spricht für ihn" "Der FC Bayern ist mit der Arbeit von Hansi Flick sehr zufrieden", erklärt Rummenigge. "Die Mannschaft hat unter ihm eine sehr gute Entwicklung genommen, spielt attraktiven Fußball, der sich auch in den Ergebnissen widerspiegelt. Wir sind der einzige deutsche Verein, der noch in allen drei Wettbewerben vertreten ist. Dazu gefällt mir die Art und Weise, wie er die Mannschaft führt, seine menschlichen Qualitäten überzeugen, seine Empathie spricht für ihn. Der FC Bayern vertraut Hansi Flick und wir sind davon überzeugt, dass wir mit ihm auch in der Zukunft unsere Ziele erreichen werden." Flicks ursprüngliches Arbeitspapier als Co-Trainer - eine Rolle, die für ihn persönlich ohnehin nicht mehr infrage gekommen wäre - lief noch bis 2021. Zuletzt hatte es "einige Anfragen" (Flick) anderer Klubs auch aus der Premier League gegeben. Flick: "Gespräche von großem gegenseitigem Vertrauen geprägt" "Ich freue mich darauf, zusammen mit meinem Trainerteam und der Mannschaft die kommenden Aufgaben anzugehen", sagt Flick nach Gesprächen, die er als "sehr gut und von großem gegenseitigem Vertrauen geprägt" empfand. "Wir haben zusammen die Ausrichtung für die kommenden Jahre festgelegt. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam viel erreichen können." Flick hatte das Amt nach der Entlassung von Niko Kovac Anfang November übernommen, den Rekordmeister schnell wieder in die Erfolgsspur gebracht und auch in der Kabine viele Führsprecher gewonnen. Im Sommer war Flick, der zwischen 1985 und 1990 104 Bundesligaspiele für die Bayern absolvierte, als Nachfolger von Co-Trainer Peter Hermann zu Kovacs Trainerteam gestoßen. "Für den FC Bayern München ist es wichtig, dass ein Trainer auch die Philosophie des Vereins versteht. Hansi war Spieler beim FC Bayern, er war Co-Trainer. Jetzt wird er dauerhaft Cheftrainer. Das ist ein guter Weg", findet Kahn. Auch für die Herausforderungen der Corona-Krise "der richtige Cheftrainer" Und Salihamidzic betont: "Wir hatten ja von Tag eins an, als Hansi die Mannschaft übernahm, einen Plan, wie wir mit der Situation umgehen. Zunächst hat Hansi für zwei Spiele übernommen, dann bis Weihnachten, dann gab es die Vereinbarung, dass er bis Ende der Saison unser Trainer ist. Daran hat sich Hansi loyal und diszipliniert gehalten, das ist eine Qualität." Der Fußball stehe "vor großen Herausforderungen", so der Sportdirektor. "Wir glauben, dass Hansi auch der richtige Cheftrainer für diese Zeit ist." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 03-04-2020
  • HBL: Fortsetzung spätestens 16. Mai – Bei Abbruch keine Absteiger
    Die Handball-Bundesliga (HBL) hat sich mit ihren Klubs auf den spätmöglichsten Termin für eine Fortsetzung der Saison geeinigt. Auch über einen möglichen Abbruch wurde gesprochen. Der Verband teilte am Nachmittag seinerseits weitere Beschlüsse mit. Wann werden die Spielfelder in der HBL wieder freigegeben? imago images In einer Videokonferenz legten sich die Vereinschefs und die HBL am Freitag nach dpa-Informationen fest, dass die derzeit unterbrochene Spielzeit spätestens am 16. Mai fortgesetzt werden müsste. Bis Ende Juni müsste die Saison dann beendet werden. Eine Fortsetzung der Saison über den 30. Juni schloss die Liga nach rechtlicher Prüfung aus. Auch über die Möglichkeit eines Abbruchs wurde diskutiert. In der kommenden Woche will das HBL-Präsidium ein Szenario vorstellen, wie die Saison gewertet werden könnte unter der Voraussetzung, dass sie abgebrochen werden müsste. Eine Fortsetzung des Spielbetriebs bleibt aber weiter das Ziel. Derzeit ruht der Spielbetrieb bis Ende April. Diesbezüglich wollen Liga und Klubs weiter die politischen Entscheidungen im Zuge der Corona-Krise abwarten. Verband beschließt: Kein Pokal kommende Saison Ebenfalls am Freitag ließ der Deutsche Handball-Bund wissen, dass auch er wichtige Beschlüsse gefasst hat. So bleibt der Spielbetrieb - wie bereits am 13. März beschlossen - deutschlandweit bis einschließlich 19. April ausgesetzt. Für die folgende Zeit empfiehlt das DHB-Präsidium die Beendigung des Spielbetriebes der Saison 2019/20 in den Landesverbänden, also in den Klassen unterhalb der 3. Liga. Das reguläre Saisonende ist der 30. Juni. Außerdem spricht sich das Präsidium dafür aus, den DHB-Pokal der Männer und Frauen sowie den Amateurpokal der Männer in der Saison 2020/21 nicht durchzuführen. Regelungen zu den Final-Four-Turnieren um den DHB-Pokal liegen in der Zuständigkeit der Ligaverbände HBL und HBF. DHB, HBL und HBF haben sich darauf verständigt, dass es auch bei Saisonabbrüchen keine Absteiger (mit Ausnahme schon zurückgezogener Mannschaften bzw. "wirtschaftlicher Absteiger"), sondern lediglich Aufsteiger in die Saison 2020/21 geben soll. Dies gilt entsprechend für die 3. Ligen. Bezüglich der Wertung der Saison 2019/20 ist noch keine Entscheidung getroffen. Diese findet in Abstimmung zwischen den Ligen und Landesverbänden und mit der hierfür eingesetzten DHB-Arbeitsgruppe statt. Lesen Sie auch:"Ich habe noch nie so jemanden erlebt": Timo Kastening im großen kicker-Interview Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 03-04-2020
  • Bis 2023: FC Bayern verlängert mit Trainer Flick
    Hansi Flick bleibt über den Sommer hinaus der Trainer des FC Bayern München. Beide Parteien haben sich auf einen neuen Vertrag geeinigt. Hat die Bayern überzeugt: Trainer Hansi Flick. imago images Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte Flick zu seinem Geburtstag im Februar bereits ein vielsagendes Geschenk überreicht. "Für die, die nicht wissen, was da drin ist in dem roten Päckchen: Das ist ein Stift. Und mit Stiften unterschreibt man beim FC Bayern ja manchmal auch Papiere..." Dies ist nun geschehen. Flicks neuer Vertrag als Cheftrainer läuft bis Sommer 2023. Sein ursprüngliches Arbeitspapier als Co-Trainer - eine Rolle, die für ihn persönlich ohnehin nicht mehr infrage gekommen wäre - lief noch bis 2021. Zuletzt hatte es "einige Anfragen" (Flick) anderer Klubs auch aus der Premier League gegeben. "Der FC Bayern ist mit der Arbeit von Hansi Flick sehr zufrieden", so Rummenigge am Freitag. "Die Mannschaft hat unter ihm eine sehr gute Entwicklung genommen, spielt attraktiven Fußball, der sich auch in den Ergebnissen widerspiegelt. Wir sind der einzige deutsche Verein, der noch in allen drei Wettbewerben vertreten ist. Dazu gefällt mir die Art und Weise, wie er die Mannschaft führt, seine menschlichen Qualitäten überzeugen, seine Empathie spricht für ihn. Der FC Bayern vertraut Hansi Flick und wir sind davon überzeugt, dass wir mit ihm auch in der Zukunft unsere Ziele erreichen werden." Flick hatte das Amt nach der Entlassung von Niko Kovac Anfang November übernommen, den Rekordmeister schnell wieder in die Erfolgsspur gebracht und auch in der Kabine viele Führsprecher gewonnen. Im Sommer war Flick, der zwischen 1985 und 1990 104 Bundesligaspiele für die Bayern absolvierte, als Nachfolger von Co-Trainer Peter Hermann zu Kovacs Trainerteam gestoßen. Weitere Informationen folgen... Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 03-04-2020
  • Training: Hessen prüft offenbar Lockerung
    Nachdem Nordrhein-Westfalen bereits am Dienstag grünes Licht gab für Kleingruppen-Training in Zweiergruppen auf dem Platz, könnte Hessen schon in Bälde nachziehen, zumindest erklärte das Bundesland, eine Lockerung prüfen zu wollen. Davon wären aus dem Profifußball Eintracht Frankfurt, Darmstadt 98 und der SV Wehen-Wiesbaden betroffen. Wartet auf weitere Entscheidungen: Darmstadt-Sportdirektor Carsten Wehlmann. imago images Denn noch findet das Training bei diesen drei Klubs auf minimalstem Niveau statt. "Individualisiertes Kleinstgruppentraining", so erklärte SVWW-Sprecher Jörg Bock gegenüber dem kicker, was im Endeffekt Läufe und Kraftraumübungen mit entsprechenden Abstandsregelungen bedeutet. Ähnlich laufen die Einheiten bei der Eintracht ab, deren Profis größtenteils bis Donnerstag in Quarantäne waren: Athletik in Zweiergruppen mit Abstand in der Mixed Zone mit abgetrennten Kabinen. Während etwa der SV Darmstadt 98 noch gar nichts dergleichen unternimmt. "Unsere Spieler sind bis Sonntag mit individuellen Trainingsplänen zu Hause, wie es die DFL empfohlen hat. Wir warten sozusagen auf weitere Entscheidungen", sagte Lilien-Sportdirektor Carsten Wehlmann dem kicker.
    Eintracht Frankfurt - Vereinsdaten Gründungsdatum08.03.1899 VereinsfarbenRot-Schwarz-Weiß Eintracht Frankfurt - Vereinsdaten Gründungsdatum08.03.1899 Mitglieder77.000 VereinsfarbenRot-Schwarz-Weiß AnschriftMörfelder Landstraße 36260528 Frankfurt/MainE-Mail: info@eintrachtfrankfurt.de Internetwww.eintracht.de Vereinsinfo SV Darmstadt 98 - Vereinsdaten Gründungsdatum22.05.1898 VereinsfarbenBlau-Weiß SV Darmstadt 98 - Vereinsdaten Gründungsdatum22.05.1898 Mitglieder8.000 VereinsfarbenBlau-Weiß AnschriftNieder-Ramstädter Straße 17064285 DarmstadtTelefon: 06151/2752398 Internetwww.sv98.de/ Vereinsinfo SV Wehen Wiesbaden - Vereinsdaten Gründungsdatum01.01.1926 VereinsfarbenRot-Schwarz-Gold SV Wehen Wiesbaden - Vereinsdaten Gründungsdatum01.01.1926 Mitglieder630 VereinsfarbenRot-Schwarz-Gold AnschriftSV Wehen 1926 WiesbadenBerliner Straße 965189 WiesbadenE-Mail: info@svww.de Internetwww.svww.de/ Vereinsinfo Unter Umständen könnte sich für die drei hessischen DFL-Klubs in Bälde etwas tun. Zwar unterstreicht das für den Sport zuständige Innenministerium in Wiesbaden gegenüber dem kicker: "Die Eindämmung des Corona-Virus hat für die Hessische Landesregierung höchste Priorität. Das übergeordnete Ziel ist, nach wie vor Infektionsketten zu unterbrechen und die Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems zu gewährleisten." Aber, so teilte die Landesbehörde eben auch mit: "Ob eine Lockerung für Berufssportler gestattet werden kann, wird zurzeit geprüft." Davon betroffen wären dann, wie auch in NRW, zum Beispiel Leistungssportler an Olympiastützunkten des Landes. Benni Hofmann Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 03-04-2020
  • Premier League beschließt: Keine Fortsetzung Anfang Mai
    Die Premier League hat nach einem Treffen am Freitag die Hoffnung aufgegeben, Anfang Mai wieder zu starten. Die Spieler sollen auf 30 Prozent ihrer Gehälter verzichten. Zwei Siege fehlen Jürgen Klopp und dem FC Liverpool noch, um Meister 2019/20 zu werden. imago images Die Bundesliga-Klubs hoffen, bereits im Mai wieder mit Geisterspielen loslegen zu können, die Premier League glaubt jetzt offiziell nicht mehr daran: Die ursprünglich bis 30. April datierte Pause wurde bei einer Videokonferenz der 20 Klubs am Freitag auf unbestimmte Zeit verlängert. "Es wurde eingestanden, dass die Premier League Anfang Mai nicht fortgesetzt wird", heißt es in einem Statement der Premier League. Es soll erst wieder gespielt werden, "wenn es sicher und angemessen ist". Es bleibe aber das Ziel, alle ausstehenden Liga- und Pokalspiele nachzuholen, die Saison also zu Ende zu spielen. Außerdem einigten sich alle Klubs darauf, ihre Spieler um eine Gehaltskürzung von 30 Prozent zu bitten, wobei ein Teil davon zu einem späteren Zeitpunkt noch ausbezahlt werden könnte. Geld für kleinere Klubs - und das Gesundheitssystem Die Verbände EFL und National League, die die Ligen unterhalb der Premier League verantworten, werden mit 125 Millionen Pfund unterstützt - das soll kleineren Klubs helfen, die Folgen der Corona-Krise zu bewältigen. 20 Millionen Pfund stellt die Premier League zudem dem gesellschaftlichen Kampf gegen das Coronavirus zur Verfügung. Einen Teil erhält direkt der staatliche Gesundheitsdienst NHS, andere Gelder fließen an Unterstützungsprogramme der Klubs. "Klopp will keine weiten Einwürfe": Einwurftrainer Grönnemark im Interview Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 03-04-2020
  • Rösler: “Die Spieler können es kaum erwarten”
    Kleiner Ortswechsel wegen besonderer Umstände: Am Montag nimmt Fortuna Düsseldorf in kleinen Gruppen das Training wieder auf. Allerdings nicht am Stadion im Norden der Stadt, sondern am Flinger Broich. Freut sich auf die Rückkehr zu seiner Mannschaft: Düsseldorfs Trainer Uwe Rösler. imago images Die Fortuna-Profis werden zu den Trainingseinheiten individuell anreisen, zeitversetzt unter Einhaltung der vorgegebenen Mindestabstände in Kleingruppen zu je zwei Spielern trainieren und unmittelbar nach Beendigung des Trainings die Heimreise antreten. Dies allerdings nicht auf dem gewohnten Trainingsgelände am Stadion in der Nähe des Flughafens im Stadtteil Stockum, sondern quasi in der alten Heimat in Flingern. Die Infrastruktur am Flinger Broich macht es möglich, dass die jeweiligen Gruppen während des Trainings sowie bei der An- und Abreise keinen Kontakt zueinander haben. Für die Profis, die zuletzt in Eigenregie unter Berücksichtigung ihrer Trainingspläne daheim an ihrer Fitness arbeiteten, ist dies natürlich ein immens wichtiger Schritt und eine äußerst positive Entwicklung. Was alle Beteiligten in dieser noch nie da gewesenen Lage leisten, ist sensationell. Uwe Rösler "Zunächst möchte ich die Spieler loben, mit welcher Selbstdisziplin und Eigenmotivation sie die außergewöhnliche Situation angenommen und in den letzten Wochen ihre individuellen Trainingspläne abgearbeitet haben. Das nötigt mir großen Respekt ab", betont Cheftrainer Uwe Rösler. "Ich bin mir sicher, dass die Spieler es kaum erwarten können, auf den Trainingsplatz zurückzukehren, auch wenn an ein normales Mannschaftstraining natürlich erst einmal nicht zu denken ist." Die nun anstehende Phase werde genutzt, "um uns auf eine mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs vorzubereiten", so Rösler. "Was alle Beteiligten in dieser noch nie da gewesenen Lage leisten, ist sensationell." Oliver Bitter Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 03-04-2020
  • Baier: “Man könnte nachdenken, die Liga aufzustocken”
    Bereits seit zehn Tagen trainiert der FC Augsburg wieder in Gruppen auf dem Platz - unter Einhaltung der notwendigen Schutzmaßnahmen. Kapitän Daniel Baier freut sich, dass er nicht mehr alleine durch den Wald rennen muss - und hat mit Blick auf die Zeit nach der Corona-Pandemie eine spannende Idee. "Es tut für den Kopf gut, die Jungs zu sehen": Daniel Baier. picture alliance "Ich bin froh, dass wir in kleinen Gruppen trainieren können", sagt Baier im Gespräch mit dem kicker und der Augsburger Allgemeinen. "Es tut für den Kopf gut, die Jungs zu sehen und mit einer Gruppe zu trainieren. Es macht nicht den allergrößten Spaß, alleine durch den Wald zu laufen. Diese Variante ist das Beste, was man im Moment machen kann." Schon am 23. März nahm der FCA das Training auf dem Rasen wieder auf, was bei anderen Klubs teils für Kritik und Kopfschütteln sorgte. Inzwischen üben mehrere Teams wieder in kleinen Gruppen auf dem Platz, etwa Dortmund und Leverkusen. Eine Wettbewerbsverzerrung sieht Baier im Augsburger Vorgehen nicht. Und er betont: "Wir halten uns dabei an alle Vorgaben." So würden Abstände eingehalten, Zweikämpfe und Spielformen seien tabu, stattdessen stünden Läufe, Flugbälle oder Torschüsse auf dem Programm, manchmal in Form kleiner Wettkämpfe. "Das ist alles unterschiedlich und nicht fair" Wann es wieder richtig losgeht, weiß natürlich auch Baier nicht. Bei einer Fortsetzung der Bundesligasaison stellt sich der Mittelfeldspieler auf Geisterspiele ein. "Uns ist allen klar, dass Spiele ohne Zuschauer die einzige Chance sind", sagt der 35-Jährige und betont: "Wir müssen eine Lösung finden, die Saison so fair wie möglich fortzusetzen. Manche Mannschaften haben gerade viele Verletzte, die wieder zurückkommen. Andere haben 14 Tage Quarantäne hinter sich. Vielleicht erwischt es auch uns mit einem Corona-Fall, dann müssten wir in Quarantäne. Das ist alles unterschiedlich und nicht fair." Deshalb hat Baier einen Vorschlag mit Blick auf die Zeit nach der Corona-Pandemie: "Auch wenn wir die Saison zu Ende spielen, könnte man darüber nachdenken, die Liga im nächsten Jahr auf 20 Vereine aufzustocken. So könnte man verlorene Gelder durch zusätzlichen Spiele wieder hereinholen. Ich würde das befürworten, aber das ist nur meine spekulative Meinung als Fußball-Fan. Entscheiden müssen das die Verantwortlichen, die den Überblick über die Zahlen und die Spielpläne haben." David Bernreuther Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 03-04-2020
  • Kein Training: Bremen lässt Werder abblitzen
    Dank Ausnahmegenehmigungen haben einige Bundesligisten das Mannschaftstraining in Kleingruppen wiederaufgenommen. Nicht aber der SV Werder, der vom Bundesland Bremen eine Absage erhielt. Keine Trainingsgenehmigung für Werder Bremen: Der Rasen vor dem Weserstadion bleibt unbenutzt. imago images Erste Bundesligisten finden sich dieser Tage zumindest in Kleingruppen wieder auf dem Rasen zusammen und starten das Mannschaftstraining für eine mögliche Fortsetzung der Bundesliga-Saison 2019/20. Bei Werder darf dagegen nicht gegen den Ball getreten werden: Das Bundesland Bremen ließ den Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung abblitzen. Der Senat warte auf eine Abstimmung der Länder in dieser Frage, sagte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD): "Das ist kein Thema, bei dem es einen Flickenteppich geben darf." Angesichts der Infektionslage könne sich der Senat ein normales Fußballtraining noch nicht vorstellen, sagte Mäurer, der auch die Pläne der DFL, ab Mai wieder spielen zu wollen, kritisierte. Die Regierung sei sich völlig einig, "dass diese Botschaft der DFL keine gute ist", sagte er. Auch bezweifle er, dass die geplanten Geisterspiele ohne Publikum kommen würden.
    Werder Bremen - Vereinsdaten Gründungsdatum04.02.1899 VereinsfarbenGrün-Weiß Werder Bremen - Vereinsdaten Gründungsdatum04.02.1899 Mitglieder39.500 VereinsfarbenGrün-Weiß AnschriftFranz-Böhmert-Straße 1c28205 Bremen Internetwww.werder.de Vereinsinfo Der SVW hatte beantragt, ab Montag (6. April) wieder auf den Rasen zurückkehren zu dürfen. Werder ist in akuter Abstiegsgefahr, steht mit Rang 17 auf einen direkten Abstiegsplatz und hat vier Punkte Rückstand auf den Relegationsrang sowie deren acht auf das rettende Ufer. In der Bundesliga-Saison 2019/20 sind noch neun Spieltage zu absolvieren - Bremen hat zudem noch ein Nachholspiel gegen Eintracht Frankfurt. Die SGE erhielt bereits eine Freigabe für ein reduziertes Mannschaftstraining in Kleingruppen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 03-04-2020
  • Wechsel, Fristen, Nachwuchs: Die DFB-Anpassungen im Überblick
    Der DFB hat auf die Corona-Krise reagiert und umfassende Anpassungen in seiner Spiel- und Jugendordnung vorgenommen. Diese sind mit sofortiger Wirkung bis zum 30. Juni 2021 gültig und sollen dringend nötige Flexibilisierungen sowie Erleichterungen für die Vereine ermöglichen. Mit Beginn der Saison 2021/2022 sollen dann wieder die vorherigen Bestimmungen in Kraft treten. Die wichtigsten Änderungen im Überblick. Die DFB-Zentrale in Frankfurt am Main. imago images DFB-Spielordnung Saisonwertung (§ 4) Bisher galt der Grundsatz, dass in einer Saison jeder gegen jeden in Hin- und Rückrunde antritt - bei wechselseitigem Heimrecht. (...) Sollte jedoch ein Wettbewerb in der aktuellen Saison aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie nicht zu Ende gespielt werden, können die Mitgliedsverbände abweichende Regelungen beschließen - unter anderem zur Regelung von Auf- und Abstieg oder beispielsweise einer möglichen Nichtwertung der Saison. Vorgehen bei Insolvenzfällen (§ 6) Wenn ein Verein der 3. Liga, der Regionalliga, der Frauen-Bundesliga oder 2. Frauen-Bundesliga einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellt, bekam er bislang neun Punkte in den Herren-Ligen und - aufgrund der geringeren Anzahl an Spielen - sechs Punkte in den Frauen-Ligen in der betreffenden Saison abgezogen. Diese Bestimmung ist für die Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021 gelockert worden. Bei Stellung eines Insolvenzantrags während der laufenden Saison wird kein Punktabzug verhängt. Tritt der Fall in der Saison 2020/2021 ein, werden in den Herren-Spielklassen dem jeweiligen Klub drei Punkte abgezogen, in den Frauen-Spielklassen wären es zwei Zähler. Für Spielklassen unterhalb der Männer-Regionalliga und 2. Frauen-Bundesliga gilt: Die zuständigen Regional- und Landesverbände können nun abweichende Regelungen für ihre Spielklassen (auch für die Regionalligen) treffen - mit maximaler Gültigkeit bis 30. Juni 2021. Beginn und Ende des Spieljahres (§ 7) In der Regel beginnt ein Spieljahr im Fußball am 1. Juli und endet mit dem 30. Juni des folgenden Jahres. Jetzt sind Abweichungen möglich, sofern Spielansetzungen über den 30. Juni 2020 hinaus notwendig sein sollten, um das Spieljahr sportlich abschließen zu können. Auch der Beginn des Spieljahres 2021/2022 kann entsprechend angepasst werden. Für DFB-Bundesspiele ist hierfür dann ein Beschluss des DFB-Präsidiums notwendig. Die Vorgabe, wonach jeder Regional- und Landesverband verpflichtet ist, innerhalb einer Saison eine - frei wählbare - Spielpause von mindestens vier Wochen einzulegen, ist bis zum Ende der Saison 2020/2021 aufgehoben. Spielerlaubnis für Amateure (§ 10) Normalerweise darf in der 3. Liga, den Regionalligen sowie den Jugend- und Frauen-Bundesligen an Nicht-EU-Ausländer eine Spielerlaubnis als Amateurspieler jeweils nur bis 30. Juni erteilt werden. Dies gilt nicht mehr, sollte die laufende Saison über den 30. Juni hinaus verlängert werden. In diesem Fall verlängert sich die Spielerlaubnis eines Spielers oder einer Spielerin für das laufende Spieljahr entsprechend. Voraussetzung ist dabei, dass die betreffende Person eine Verlängerung ihrer Niederlassungs- bzw. Aufenthaltserlaubnis beantragt hat und der Antrag von der zuständigen Behörde noch nicht abschlägig beschieden wurde. Wechselperioden für Amateure (§ 16) Die regulären Wechselperioden sind grundsätzlich vom 1. Juli bis 31. August sowie vom 1. bis 31. Januar. Lässt die FIFA davon Ausnahmen zu, kann der DFB-Vorstand jetzt erforderliche Anpassungen für den deutschen Amateurfußball beschließen. In Bezug auf weitere feste Stichtage - beispielsweise der 30. Juni für die Abmeldung eines Spielers bzw. einer Spielerin vom alten Verein oder der 31. August für die Einreichung eines Antrags auf Spielerlaubnis - können ebenfalls abweichende Regelungen für die laufende und kommende Saison getroffen werden. Erfolgt eine einheitliche Festlegung durch den DFB-Vorstand, so ist diese verbindlich. Abweichungen in den einzelnen DFB-Landesverbänden sind in diesem Falle nur mit Genehmigung des DFB-Vorstands zulässig. Wegfall der Wartefristen beim Vereinswechsel von Amateuren (§ 17) Normalerweise gilt, dass Amateure, die mindestens sechs Monate kein Spiel bestritten haben, den Verein wechseln können, ohne dass es dafür der Zustimmung des abgebenden Klubs bedarf. Zum Schutz der Klubs können die zuständigen Regional- und Landesverbände nun festlegen, dass Zeiträume, in denen aufgrund der COVID-19-Pandemie kein Spielbetrieb durchgeführt werden konnte, bei der Berechnung des Sechs-Monats-Zeitraums nicht berücksichtigt werden. Bestimmungen für Vertragsspieler (§ 22 und § 23) Verträge mit Vertragsspielerinnen und -spielern müssen normalerweise bis zum 30. Juni eines Jahres datiert sein. Auch hier können nun Abweichungen vorgenommen werden, sofern das Ende des Spieljahres 2019/2020 nicht auf den 30. Juni fällt. Wichtig für den Fall eines Vereinswechsels: Mit Beginn eines bereits wirksam geschlossenen Vertrages mit dem neuen Verein erlischt die bis dahin geltende Spielerlaubnis für den bisherigen Klub nicht, wenn aufgrund der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie der Vertrag mit dem bisherigen Verein fortbesteht bzw. verlängert wurde, um die noch ausstehenden Pflichtspiele der Spielzeit 2019/2020 bei dem bisherigen Verein absolvieren zu können. Eine bereits erteilte Spielerlaubnis für den neuen Verein würde bis zur Beendigung des Vertrages mit dem bisherigen Klub ruhen. DFB-Statut 3. Liga Beiträge/Spielabgaben (§ 24) Von allen Meisterschaftsspielen der 3. Liga hat der gastgebende Klub einen Beitrag von 5 % der Zuschauereinnahmen, mindestens jedoch 1.000 Euro pro Spiel, als Spielabgabe zu entrichten. Die Verteilung gestaltet sich wie folgt: 3 % erhält der DFB, die restlichen 2 % steht als Beitrag dem Regional- oder Landesverband zu, dem dieser Verein angehört. Nun ist beschlossen worden: Müssen Meisterschaftsspiele der 3. Liga während der Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021 aufgrund der Corona-Krise ohne Zuschauer stattfinden, entfällt der dem DFB zustehende Anteil am Mindestbeitrag für diese Spiele (600 Euro pro Partie). DFB-Jugendordnung Vereinswechsel (§ 3 und § 3a) Sofern durch zeitliche Verschiebungen der Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021 nötig, können von den zuständigen Verbänden auch Stichtage in Bezug auf Vereinswechsel und Beantragungen der Spielerlaubnis im Jugendbereich angepasst werden. Gleiches gilt für damit verbundene Wartefristen. Wie bei den Herren und Frauen gilt: Bei der Berechnung der Sechs-Monats-Frist können die zuständigen Verbände festlegen, dass Zeiträume, in denen aufgrund der Covid-19-Pandemie kein Spielbetrieb durchgeführt werden kann, ausgeklammert werden. Altersklassen (§ 5) Juniorinnen und Junioren bleiben auch dann noch für ihre Altersklasse der Spielzeit 2019/2020 spielberechtigt, sollten Meisterschaftsspiele ihrer Mannschaft nach dem 30. Juni 2020 stattfinden. Für den jeweils ältesten spielberechtigten Jahrgang können die Landesverbände des DFB allerdings ein Datum festlegen, an dem das Spielrecht für die jeweilige Altersklasse verfällt.
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 03-04-2020
  • Unter Auflagen: Hoffenheim nimmt das Training auf
    Nach zwei Wochen mit individuellen Trainingsplänen im "Homeoffice" fährt der Kraichgauer Bundesligist Hoffenheim in der kommenden Woche den Trainingsbetrieb behutsam wieder hoch. Dieses Signal dürften die Spieler der TSG herbeigesehnt haben. Endlich wieder am Ball und auf dem grünen Rasen. Endlich ein Ende der Isolation. Am Freitag gab die TSG bekannt, dass die Profis ab der kommenden Woche wieder ins Trainingszentrum in Zuzenhausen zurückkehren werden. Dort sollen Kleingruppen in Schichten nacheinander ihre Einheiten absolvieren. "Der Kader wird in diesen Kleingruppen jeweils unter sorgfältigster Beachtung der aktuellen Hygiene- und Verhaltensvorgaben der Behörden sowie den Empfehlungen der DFL trainieren", erklärt Manager Alexander Rosen. Um die Spieler und engsten Mitarbeiter noch einmal zu sensibilisieren, hat die TSG auch ein Video produziert, in dem Mannschaftsarzt Dr. Ralph Kern und Physiotherapeut Peter Geigle konkret auf die wichtigsten Vorgaben eingehen. "Wir wollen damit explizit auf die grundsätzlichen Anordnungen hinweisen und über angepasste Verhaltensregeln für den Aufenthalt im Trainingszentrum sowie den Umgang mit den Teamkollegen informieren", so Rosen. Bis zum 5. April solle der Trainingsbetrieb ruhen, hatte die DFL beschlossen, der Spielbetrieb mindestens bis 30. April. Ab Montag also wird der erste Schritt zurück in Richtung Normalität vollzogen. Natürlich unter strengen Auflagen. So sollen sich die Spieler auf dem Gelände zu keiner Zeit zu nahe kommen, weder in Kabine, Kraftraum oder Dusche noch auf den Plätzen. Kleingruppen und Schichtsystem Dem Vernehmen nach sollen jeweils nur Kleingruppen zeitgleich üben, der Kader in unterschiedlichen Schichten das Pensum absolvieren. Genügend Möglichkeiten und Auslauf bietet die Anlage in Zuzenhausen genügend. Neben vier Trainingsplätzen können die Profis auch in Kraft- und Fitnessräumen oder im Footbonauten belastet werden. Auch auf dem Spielfeld sollen die Abstände gewahrt werden. Passübungen, auch mit Abschluss sind da durchaus denkbar, Zweikämpfe oder komplexe Spielformen dagegen nicht. Geduscht wird danach entweder nach den Einheiten zu Hause für die Spieler, die in der Nähe wohnen oder getrennt in den auf dem Gelände vorhandenen Tageszimmern. Michael Pfeifer Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 03-04-2020
  • Hütter freut sich auf den Rasen – und die Trikots
    Nach tagelanger Quarantäne sehnt auch Adi Hütter die Rückkehr auf den Fußballplatz herbei. Eintracht Frankfurts Trainer freut sich auf den Geruch des Rasens und die gestreiften Trikots. "Besonders schön": Eintracht-Trainer Adi Hütter (li., mit Filip Kostic) freut sich auf den Rasen und die Trikots. imago images Stadion statt Wohnung, Rasen statt Parkett, Ball statt Spinningbike - nach Tagen der Quarantäne in den eigenen vier Wänden steigt auch Eintracht Frankfurt auf Kleingruppen-Training um. Genau das kann Hütter kaum erwarten. "Ich freue mich sehr darauf, dass die Jungs wieder ins Stadion kommen und wir uns in kleinen Gruppen individuell mit ihnen beschäftigen können", sagt der SGE-Trainer in einem Interview auf der Vereinswebsite und versichert: "Wir müssen uns an die Vorgaben halten, weshalb wir nur in ganz kleinen Gruppen mit maximal drei Spielern trainieren. Natürlich fehlen die größeren Trainingsgruppen, in denen auch Zweikämpfe stattfinden können. Aber wir nehmen komplette Rücksicht auf die Situation und halten uns an die Maßnahmen, die festgelegt werden." Vorbei sind die Zeiten in der Isolation, in der der 50-jährige Österreicher die bisherige Saison Revue passieren ließ. "Ich habe sehr viel nachgedacht, denn ich bin auch ein Mensch, der immer wieder versucht, sich zu reflektieren", so Hütter. "Wenn man in Quarantäne ist, dann kann man das Haus nicht wirklich verlassen, von daher ist es sehr schön, mal wieder an die frische Luft zu kommen. Es ist ein Anfang und wir können deutlich intensivere Gespräche mit den Spielern führen. Dadurch werde ich den einen oder anderen vielleicht noch mehr motivieren können."
    Eintracht Frankfurt - Vereinsdaten Gründungsdatum08.03.1899 VereinsfarbenRot-Schwarz-Weiß Eintracht Frankfurt - Vereinsdaten Gründungsdatum08.03.1899 Mitglieder77.000 VereinsfarbenRot-Schwarz-Weiß AnschriftMörfelder Landstraße 36260528 Frankfurt/MainE-Mail: info@eintrachtfrankfurt.de Internetwww.eintracht.de Vereinsinfo Trainersteckbrief Hütter Hütter Adolf Es ist einfach eine Freude, den frischen Rasen zu riechen und gegen den Ball zu treten. Adi Hütter Genau darauf freut sich Hütter und kann die Einheiten auf grünem Gras kaum noch erwarten: "Es ist einfach eine Freude, den frischen Rasen zu riechen und gegen den Ball zu treten", so der Coach. "Die Jungs freuen sich auch darauf, nach dem Heimtraining mit dem Fahrrad und den Stabilisationsübungen endlich wieder auf dem Platz zu stehen." Ein kleines Licht und gestreifte Trikots Bis auch in der Bundesliga wieder der Ball rollt, können dagegen noch Wochen vergehen. "Wir sehen gerade ein kleines Licht am Ende des Tunnels, aber wir müssen trotzdem abwarten, wie es weitergeht. Das entscheiden die DFL und die Politik und daran halten wir uns", sagt Hütter. Das Gestreifte hat einfach ein anderes Flair, das mag ich so daran. Adi Hütter Immerhin hat Frankfurts Trainer auch Sehnsucht nach den Trikots seiner Mannschaft. "Ich finde das gestreifte, rot-schwarz-weiße Trikot besonders schön", verrät er. "Am Anfang habe ich mich gefragt, wie das ankommen wird. Aber als ich die Jungs in dem Dress auf dem Platz gesehen habe, fand ich es cool. Mir gefällt dieses Trikot wirklich besonders gut. Natürlich sind die ganz schwarzen und ganz weißen Trikots schön, weil sie ein wenig traditioneller wirken. Das Gestreifte hat aber einfach ein anderes Flair, das mag ich so daran." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 03-04-2020
  • Fahrbericht: Audi A4 Avant 40 TFSI
    Im allgegenwärtigen SUV-Hype verliert so mancher Käufer den Kombi aus den Augen. Zu Unrecht, wie der Audi A4 Avant zeigt: Der in den Gefilden der Premium-Mittelklasse angesiedelte Ingolstädter überzeugt mit elegantem Design, topmodernem Infotainment und - im Falle des mildhybridisierten, 190 PS starken Zweiliter-Benziners - sparsamem Gebaren. Besser kann ein Kombi kaum sein - wenn da nicht der Preis wäre. Wie er aussieht: Erst im vergangenen Sommer hat Audi seine Mittelklasse-Baureihe einem umfangreichen Facelift unterzogen - nicht nur die Limousine, sondern auch den in Deutschland besonders beliebten Kombi Avant. Mit 4,76 Metern liegen beide Karosserievarianten längentechnisch gleichauf. Beim Update bewiesen die Designer eine stilsichere Hand: In typischer Audi-Manier verzichtet der Avant auf jegliche Verspieltheiten, seine elegant-technoide Kühle sieht schlichtweg sehr schön aus. Dass Audi schon beim Basismodell von "Scheinwerfern in LED-Technologie" spricht, ist allerdings etwas irreführend, denn die "richtigen" LED-Scheinwerfer kosten 990 Euro extra, dann in Kombination mit LED-Heckleuchten und dynamischem Blinklicht. Wie er eingerichtet ist: Premiumwürdig - Verarbeitung tipptopp, Materialauswahl erstklassig, Ambiente sachlich-technoid. In digitaler Hinsicht hat der Fortschritt in Gestalt des Modularen Infotainment-Baukastens dritter Generation Einzug gehalten. Ein Wortungetüm, hinter dem sich der Abschied vom Dreh-Drück-Regler auf der Mittelkonsole und der Einbau eines 10,1 Zoll großen Touchscreens auf dem Instrumententräger verbirgt. Über den berührungsempfindlichen Bildschirm werden jetzt die Lebensfunktionen des A4 angesteuert, auf jeden Fingertipp erfolgt - klick - eine dezente akustische Rückmeldung, nicht jedoch eine haptische, wie es in A6 oder A8 der Fall ist. Premium-Ambiente: Cockpit mit topmodernem Infotainment. Hersteller Ästhetisch mag der aufgesetzte Bildschirm weniger befriedigen als eine elegant integrierte Lösung. Die Menüführung aber ist logisch aufgebaut, die Bildschirmauflösung von gestochen scharfer Brillanz. Dass es keine gute Idee ist, sich während der Fahrt in die vielen Funktionen einzuarbeiten, versteht sich von selbst. Dankenswerterweise versteckt sich aber nicht alles im Infotainment; es bleibt bei klassischen Drehknöpfen für Klimatisierung und Lautstärke sowie diversen Direkttasten, beispielsweise für Fahrmodi und Sitzheizung. Ganz vorzüglich funktioniert die Sprachsteuerung. Vorteilhaft zudem: Verschiedene Infotainment-Bausteine - MMI Navi plus, Digitalradio, Smartphone-Interface - kann der Kunde noch nachträglich buchen. Das nennt sich "functions on demand", geht via App (" my Audi") vonstatten und ist auch testhalber möglich. Über "Audi connect" kann sich der A4 mit anderen Mitgliedern der Audi-Familie vernetzen und wird dann beispielsweise mit Gefahrenwarnungen versorgt. In ausgewählten Städten verbindet sich der Audi zudem mit einem Ampel-Zentralrechner und empfiehlt dem Fahrer das passende Tempo, um auf der " Grünen Welle" zu surfen. Wie viel Platz er hat: Der A4 Avant ist kein Raum-Riese, bietet aber sehr ordentliche Platzverhältnisse. Vorne wie hinten fühlen sich die Passagiere komfortabel untergebracht, der geräumige Kofferraum (495 bis 1495 Liter) ist über eine niedrige Ladekante zugänglich, da weiß man wieder, was man - im Vergleich zum SUV - an einem Kombi hat. Im Avant ist die dreifach geteilte (und vom Kofferraum aus umklappbare Rücksitzlehne) ebenso serienmäßig wie die elektrische Laderaumabdeckung. Schienensystem (205 Euro), eine variabel faltbare Gepäckraummatte (125 Euro) oder der elektrische (490 Euro) und in Kombination mit dem Komfortschlüssel (590 Euro) auch sensorgesteuerte Mechanismus für die Kofferraumklappe kosten extra. Antrieb auf die Vorderräder: Eine "Quattro"-Variante steht für den A4 Avant 40 TFSI nicht zur Verfügung. Hersteller Was ihn antreibt: Der 40 TFSI nutzt die mittlere Ausbaustufe des für den A4 Avant angebotenen Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziners. Er leistet 140 kW/190 PS und ist mit einem 12-Volt-Mildhybridsystem samt Riemenstartergenerator (RSG) teilelektrifiziert. Lupft der Fahrer den Gasfuß, kann der RSG bis zu 5 kW Leistung zurückgewinnen und füttert damit eine Lithium-Ionen-Batterie der Kapazität 10 Ah. Im Geschwindigkeitsfenster zwischen 55 und 160 km/h ist " Segeln" bei deaktiviertem Motor möglich. Wir haben die Antriebsquelle des A4 Avant 40 TFSI als leise, kultiviert, drehbegabt und - sofern die Devise "Reisen statt Rasen" lautet - auch als völlig ausreichend bei Kräften erlebt. Serienmäßig überträgt das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe "S-tronic" die Antriebskräfte an die Vorderachse, es schaltet ebenso treffsicher wie schnell. Wie er sich fährt: Wunderbar. Unser Avant war mit Komfortfahrwerk samt Dämpferregelung ausgestattet, sanft reagiert er auf Unebenheiten und vermittelt ein überaus komfortables Fahrgefühl. Dabei eilt er auch engagiert um Kurven, er lenkt präzise ein und wirkt rundum ausbalanciert. Absicherung leistet eine Vielzahl von Assistenzsystemen, die meisten aufpreispflichtig und in Paketen wie "Stadt" (1440 Euro) oder "Tour" (1400 Euro) gebündelt. Eine Empfehlung sind die hervorragenden Matrix-LED-Scheinwerfer (1590 Euro). Was er verbraucht: Auf unserer Sparrunde 5,1 l/100 km, im Schnitt 6,7 l, bei schneller Gangart 8,8 l/100 km. Was er bietet: In der Basisausführung des A4 40 TFSI Avant sind unter anderem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, Aluräder, Audiosystem, Bluetooth-Schnittstelle, Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer, Klimaautomatik und elektrische Laderaumabdeckung serienmäßig. Selbst in den besseren Varianten (advanced, S line) müssen Wünsche wie Sitzheizung (380 Euro) oder Digitalradio (350 Euro) aber noch gesondert bezahlt werden. Gepäckabteil: Der A4 Avant packt 495 bis 1495 l weg. Hersteller Was er kostet: Ab 41.550 Euro. Schon das ist ein stolzer Preis. Unser Testwagen in S-line-Ausstattung, der unter anderem mit Extras wie Dreizonen-Klimaautomatik, zahlreichen Assistenzsystemen, Matrix-Licht, der aufwendigen MMI Navigation plus inklusive MMI touch bestückt war, kam auf knapp 63.000 Euro. Was wir meinen: Der Audi A4 Avant 40 TFSI ist ein edel-eleganter Mittelklasse-Kombi mit tollem Multimedia-System, sehr guten Fahreigenschaften und sparsamem Antrieb. Ein Gesamtpaket, das allerdings einen hohen Preis hat. Ulla Ellmer Die Daten des Audi A4 Avant 40 TFSI Hubraum 1984 ccm, Zylinder 4, Leistung 140 kW/190 PS bei 4200 - 6000/min, max. Drehmoment 320 Nm bei 1450 - 4200/min, Spitze 238 km/h, Beschleunigung 0 auf 100 km/h in 7,5 sec, Normverbrauch innerorts 7,6 - 7,4, außerorts 5,3 - 4,9, kombiniert 6,1 - 5,9 l/100 km S, Testverbrauch 6,7 l/100 km, CO2-Emission 138 - 134 g/km, Schadstoffklasse Euro 6d-Temp, Energie-Effizienzklasse B, Länge 4,76 m, Breite 1,85 m ohne, 2,02 m mit Außenspiegeln Höhe 1,46 m, Kofferraum 495 - 1495 l, Kraftstoff-Tank 54 l, Leergewicht 1510 kg, zulässiges Gesamtgewicht 2115 kg, Anhängelast
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 03-04-2020
  • “Teil dieses verrückten Haufens”: Auch Knezevic verlängert in Bayreuth
    Die SpVgg Bayreuth schreitet bei der Bindung ihrer Leistungsträger weiter voran. Nun hat auch Publikumsliebling und Co-Kapitän Ivan Knezevic unterschrieben. Auch bleibt der "Altstadt" erhalten: Ivan Knezevic. SpVgg Bayreuth Nach dem Defensivtrio um Steffen Eder, Edwin Schwarz und Tobias Weber sowie den beiden Mittelfeldakteuren Christopher Kracun und Alexander Piller verlängert mit Knezevic bereits die sechste Stammkraft in dieser Woche in Bayreuth ihren Vertrag. Wie die Oberfranken vermelden, wird der seit 2017 für die SpVgg wirbelnde Knezevic trotz verschiedener Angebote auch in der kommenden Spielzeit für die Altstädter aktiv sein. "Der Verein hat sich, seit ich hierher gewechselt bin, unglaublich entwickelt. Das sind wirklich Welten. Und man hat Ambitionen auf mehr, da gehe ich voll mit und will meinen Beitrag dazu leisten", so Knezevic in einer ersten Stellungnahme. 89 Partien hat der Offensivmann bislang für Bayreuth bestritten und dabei 26 Tore erzielt, viele weitere vorbereitet. "Irgendwie bin ich stolz, Teil dieses verrückten Haufens zu sein", umschreibt der 26-Jährige die gute Stimmung bei der SpVgg. "So einen Zusammenhalt wie hier in der Mannschaft habe ich selten erlebt. Bei der Altstadt sind alle ein wenig positiv verrückt, angefangen von den Fans bis hin zur Mannschaft und den Verantwortlichen."
    Spielersteckbrief Knezevic Knezevic Ivan Trainersteckbrief Rost Rost Timo Rost: "Hätte sein Glück mit Sicherheit auch woanders versuchen können" Trainer Timo Rost freut sich über die Vertragsverlängerung mit dem Co-Kapitän: "Ivan ist ein absoluter Leistungsträger und eine wichtige Identifikationsfigur in unserer Mannschaft. Er versprüht auf dem Platz eine unglaubliche Spielfreude, ist mit vollem Einsatz dabei und macht uns offensiv unberechenbar. Das wäre für uns nur schwer zu ersetzen gewesen." Knezevic "hätte sein Glück mit Sicherheit auch nochmal woanders versuchen können. Das zeigt uns auch, dass wir auf dem richtigen Weg sind." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 03-04-2020

Formel 1

Box

  • Plant Dillian Whyte einen Wechsel in den Käfig?
    Plant Dillian Whyte einen Wechsel in den Käfig? Auch wenn Bob Arum vor über 10 Jahren im Rahmen einer Pressekonferenz den anwesenden Journalisten erklärte, dass MMA-Kämpfer „Typen sind, die wie Homosexuelle herumrollen”, hat der Käfigkampf dem traditionellen Boxen teilweise den Rang abgelaufen. Kein Wunder also, dass es im Laufe der Zeit immer wieder Boxer gereizt hat, gegen MMA-Kämpfer anzutreten. Wenn man will, könnte man auch den Kampf von Muhammad Ali gegen Antonio Inoki im Jahr 1976 dazuzählen. Für diesen Fight wurden Regeln aus Boxen und Wrestling gemischt. Inoki kämpfte ohne Handschuhe, Ali mit. Doch die auf 15 Runden angesetzte Begegnung verlief größtenteils ereignislos. Inoki befand sich zumeist auf dem Ringboden und trat gegen Ali`s Beine. Der hatte deswegen dort für den Rest seiner Karriere chronische Entzündungen. Der Kampf wurde   unentschieden gewertet. Auch der ehemalige Schwergewichts-Boxchampion Ray Mercer machte am 23. Juni 2007 im Rahmen der Cage Fury Fighting Championship 5 einen Sprung in die MMA. Gegner Kimbo Slice gewann den Kampf in der ersten Runde. Zwei Jahre später kämpfte Mercer gegen den ehemaligen UFC-Schwergewichts-Champion Tim Sylwia und erzielte einen KO-Sieg in der ersten Runde. James ‚Lights out‘ Toney wechselte 2010 ebenfalls die Lager und unterschrieb einen Vertrag bei UFC-Präsident Dana White. Einige Monate später kämpfte Toney dann gegen den ehemaligen UFC-Champion Randy Couture, verlor aber durch einen Aufgabegriff in der 1. Runde. Nun scheint erneut ein Boxer mit dem Wechsel in den Käfig zu liebäugeln: der britische Schwergewichtsboxer Dillian Whyte. Der ‚Body Snatcher‘, der vor seiner Boxkarriere Kickbox-Champion im britischen Superschwergewicht war und 2008 auch einen MMA-Kampf siegreich bestritt, gab am 13. Mai 2011 sein professionelles Debüt  als Profiboxer und musste sich in bisher 28 Kämpfen nur Anthony Joshua geschlagen geben. Warum Dillian Whyte vor kurzem eine öffentliche Nachricht an Dana White adressiert hat, in der er den UFC-Boss auffordert, sich wegen eines möglichen Crossover-Kampfes mit ihm in Verbindung zu setzen, wird wohl Whytes Geheimnis bleiben. Möglichweise entspringt diese Idee der gleichen Quelle wie Billy Joe Saunders Videoanleitung über  häusliche Gewalt: der Langeweile in der Coronakrise. Andererseits könnte auch Dillian Whytes unbefriedigende Position in der „Dauerwarteschleife“ als WBC-Pflichtherausforderer Auslöser für die Gedankengänge über einen MMA-Einsatz sein. Whyte hat in einem Boxpodcast und auf seinem eigenen YouTube-Kanal gleich mehrere MMA-Kämpfer namentlich genannt, mit denen er sich gerne messen würde. Auf Whytes Wunschliste steht zum Beispiel der zweifache UFC-Weltmeister Stipe Miocic. „Ich werde ihm ins Gesicht treten. Ich werde Stipe einen Ellbogen geben. Alles was ich mit Stipe tun muss, ist ihn in Bewegung zu halten. Er wird nur versuchen, mich runter zu bringen, er könnte schlafen gehen, bevor ich runtergehe.“ erklärte der ‚Body Snatcher‘ und ließ verlauten, dass er auch gerne gegen den gebürtigen Kameruner Francis Ngannou – Kampfname: ‚The Predator‘, 14-3-0 – antreten würde: „Ich würde ihn schlagen. Er hat kein Kinn und ist ein feiger Bruder. Ich würde ihn ausschalten, vertrau mir. Er kann nur versuchen, mich runter zu bringen, das war’s.“ Nun bleibt abzuwarten, ob Dana Whyte auf das Angebot des ‚Body Snatchers‘ reagiert: „Ein Boxkampf, ein MMA-Kampf, sogar Muay Thai. Ein Deal über drei Kämpfe!“ Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 03-04-2020By Schreiberling
  • Eddie Hearn: Jeder erwartet, dass Saunders vs Alvarez kommt
    Eddie Hearn: Jeder erwartet, dass Saunders vs Alvarez kommt Nachdem der britische WBO-Weltmeister Billy Joe Saunders aufgrund einer Videoveröffentlichung vorläufig ohne Lizenz dasteht und deswegen eine geplante Begegnung zwischen Saunders und ‚Canelo‘ Alvarez fraglich ist, gibt sich Saunders` Promoter Eddie Hearn trotzdem optimistisch. „Ich denke, jeder erwartet immer noch, dass dieser Kampf stattfinden wird”, hat Hearn im Interview mit „iFL TV“ behauptet. Doch das dürfte wohl nur Zweckoptimismus sein und ist vermutlich vor allem dem Umstand geschuldet, dass der Streamingdienst DAZN die Zahlungen an seine Vertragspartner stoppen will.  Das berichten zumindest die Branchendienste „Sportspromedia“ und „Sportsbusinessdaily”. Unterm Strich heißt das: Geld für Übertragungsrechte an Wettkämpfen und Events, fließt erst dann wieder, wenn sie auch stattfinden. Zwar gibt es angeblich auch Sonderregelungen, denen zufolge in manchen Profisportligen auch dann Zahlungen stattfinden müssen, wenn Spiele nicht ausgetragen werden, doch Boxen dürfte kaum dazugehören. Nachdem in Großbritannien gerade erst das legendäre Tennisspektakel in Wimbledon nicht nur verschoben, sondern für 2020 komplett abgesagt wurde, ist fraglich, wann wieder auch nur annähernd „sportliche Normalität“ auf der Insel herrschen wird. Das Grand-Slam-Turnier hätte vom 29. Juni bis zum 12. Juli stattgefunden. Doch zurück zu Billy Joe Saunders. Dem 30-jährigen Supermittelgewichtler liegen auf seinem Weg zum besten Zahltag seiner Karriere – angeblich gibt es 7,5 Millionen US-Dollar für den Fight gegen Alvarez – nun gleich mehrere  Steine im Weg. Zum einen liegt das an der Sperre von Billy Joe Saunders. Nicht nur, dass das British Boxing Board of Control die Lizenz von Saunders vorläufig ausgesetzt hat, auch die WBO hat angekündigt, die Ermittlungen des britischen Boxverbands zu verfolgen und möglicherweise zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen. Darüber hinaus hat die California State Athletic Commission ebenfalls Konsequenzen gezogen und Saunders bis zum 30. November suspendiert. Ob die Kommissionen anderer US-Bundesstaaten folgen, bleibt abzuwarten. Schon allein dadurch hat sich der Fight zwischen Saunders und Alvarez eigentlich „erledigt“. Dazu kommt, dass die USA mit über 164.000 Coronafällen (Stand 31. März, 8:30 Uhr) die mit Abstand meisten Infizierten weltweit aufweisen. Die Einreise von Europäern in die USA  wird möglicherweise noch länger nicht möglich sein. Und damit ist der Kampf zwischen Billy Joe Saunders und Saul Alvarez eigentlich schon Geschichte. Eddie Hearn geht von anderen Voraussetzungen aus und rechnet damit, dass das British Boxing Board of Control sich mit einer Geldstrafe zufriedengibt. Falls nicht, so Hearn in einem Interview, sei das in den USA nicht unbedingt ein Problem: „Wenn er (Billy Joe Saunders) beim British Boxing Board of Control weiterhin suspendiert bliebe, würde ihn das natürlich nicht in eine hervorragende Position bringen, um eine Lizenz in den USA zu beantragen. Aber es würde nicht automatisch bedeuten, dass er nicht zum Kampf zugelassen wird!“ erklärte der Matchroom Boxing-Boss sinngemäß in einem Interview. Sollte sich aber – aus welchen Gründen auch immer – die Ansetzung noch weiter verschieben, dürfte der Kampf aus einem weiteren Grund „ins Wasser fallen“:  ‚Canelo‘ Alvarez und Gennady Golovkin sollen sich schon auf einen dritten Kampf geeinigt haben, der voraussichtlich am 12. September im AT&T Stadium in Dallas stattfinden wird. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 02-04-2020By Schreiberling
  • Trotz Corona-Pandemie: AGON gibt erste Neuverpflichtung für 2020 bekannt
    AGON trotzt der Corona-Krise und rüstet seinen Kader auf. Der Kubaner William Scull schloss einen Mehrjahresvertrag mit dem Berliner Boxstall. Sobald die Corona-Pandemie besiegt ist, wird der 27-Jährige an die Spree ziehen. Derzeit lebt Scull in Trelew, Argentinien. Sein Trainer und Landsmann Franquis Aldama unterschrieb ebenfalls bei AGON und soll zukünftig Headcoach Michael Stachewicz entlasten. William Scull boxt im Supermittelgewicht. Er wurde am 6. Juni 1992 in Matanzas, Kuba geboren, absolvierte als Amateur 380 Kämpfe, war kubanischer Meister und gewann viele internationale Turniere. Seit seinem Profidebut im November 2016 bestritt Scull 14 Kämpfe. Er gewann sie alle, sechs davon durch Knockout. Im Juli 2019 wurde er durch einen Abbruchsieg über den Argentinier Sebastian Papeschi Südamerikameister. Scull wird im unabhängigen BoxRec-Ranking bereits unter den Top 40 geführt. AGON CEO Ingo Volckmann: „Ich freue mich, dass wir William Scull und Franquis Aldama für uns gewinnen konnten. Er hat ja schon mehrfach für AGON Sports geboxt und so hatte ich die Gelegenheit Scull auf zwei Veranstaltungen in Deutschland zu beobachten und kann sagen, dass William eine Bereicherung für AGON und den deutschen Boxsport sein wird. Er passt als Mensch super in unser Team und ich bin mir sicher, William wird schon bald um eine WM boxen. Franquis Aldama wird nicht nur William trainieren, er wird auch die benötigte Entlastung für unseren Headcoach Michael Stachewicz bringen. Franquis ist ein talentierter Trainer, der mit seiner kubanischen Boxschule eine Bereicherung für unsere Trainingskonzeption sein wird.“ Foto: Wolfgang Wycisk Quelle: AGON Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 02-04-2020By Boxen.de-Redaktion
  • Der Boxpodcast: Das sagt ein Arzt über Corona & die Auswirkungen auf die Sport-Welt
    Der Boxpodcast hat einen Arzt als Interviewpartner eingeladen. Im Fokus steht die Besprechung der aktuellen Lage der Corona-Pandemie und die möglichen Folgen auf den Sport und die Welt. Natürlich gehen wir auch näher auf den internationalen Boxsport ein. Oder können durch Antikörpertests bald wieder Boxkämpfe stattfinden? Diese und viele andere gesellschaftliche Fragen werden in dem Boxpodcast erörtert. [embedded content] Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 01-04-2020By Boxen.de-Redaktion
  • EM: Igor Mikhalkin vs. Callum Johnson wird verschoben
    PPV-Event in London muss sich Covid-19 beugen Die ursprünglich für den 04. Mai vorgesehene Box-Gala in Manchester, England kann nicht wie geplant über die Bühne gehen. Das British Boxing Board of Control (BBBofC) hat dem aufgrund der anhaltenden Situation rundum das Coronavirus eine Absage erteilt. Davon betroffen ist auch der Kampf von Igor Mikhalkin (25 Kämpfe, 23 Siege, 10 Knockouts) um die vakante Europameisterschaft im Halbschwergewicht. Der 34-Jährige sollte dort auf den britischen Lokalmatadoren Callum Johnson (19 Kämpfe, 18 Siege, 13 Knockouts) treffen. Das komplette Event, bei dem Dillian Whyte und Alexander Povektin den Hauptkampf bestreiten sollten, wird um zwei Monate verschoben. Der offizielle Termin ist nun der 4. Juli. „Wir mussten mit dieser Nachricht rechnen, konnten also entsprechende Vorkehrungen treffen. Igor hält sich so gut es geht fit, um für den 4. Juli in der bestmöglichen Verfassung zu sein. Wir hoffen, dass sich die Lage auf der Welt bis dahin entspannt hat, alles andere liegt nicht in unserer Hand“, so Mikhalkins Promoter Erol Ceylan über die Verschiebung. Der Chef von EC Boxing ist derzeit wie alle anderen im Boxsport tätigen Akteure an die strengen Vorschriften gebunden. Das Duell zwischen Mikhakin und Johnson ist auf mehreren Eben interessant. Zum einen steht hier natürlich der prestigeträchtige EBU-Titel auf dem Spiel, zum anderen ist es aber auch ein Kampf zweier aufopferungsvoll agierender Boxer, die Ambitionen hinsichtlich einer weiteren WM-Chance hegen. Ein Sieg könnte einen der beiden Athleten in diese Position manövrieren. Vor allem Mikhalkin, der vor drei Jahren schon im Madison Square Garden gegen Superstar Sergey Kovalev den Ring bestieg, scheint mehr denn je bereit zu sein die Spitze im Halbschwergewicht zu attackieren. Foto: Torsten Helmke Quelle: ECB Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 01-04-2020By Boxen.de-Redaktion
  • Jama Saidi: „Ich glaube nicht, dass die Olympischen Spiele den Verlust eines Menschen aufwiegen könnten!“
    Der Dürener Profiboxer Jama Saidi, 26 Jahre alt, ist der jüngste Neuzugang des Berliner Boxstalls AGON Sports & Events. Der frühere IBF- und WBO-Europa-Champion im Superweltergewicht spricht offen über die Corona-Krise, die Schwierigkeiten in seiner Karriere und sagt, warum sein Bruder der wichtigste Mensch in seinem Leben ist. Jama, du solltest am 21. März in Wuppertal dein Debüt für AGON Sports & Events geben. Trotz aller Anstrengungen hat AGON die Veranstaltung wegen der Corona-Krise abgesagt. Jama Saidi: „Das war wirklich enttäuschend. Wir Athleten hatten uns neun Wochen auf unsere Fights vorbereitet. Zuerst zwei Wochen im Trainingslager auf Mallorca, dann weitere sieben Wochen Quälerei im Gym. Wir brannten darauf zu boxen, zur Not auch ohne Zuschauer. Besonders schmerzlich war es für Vincenzo Gualtieri. Er wäre in Wuppertal der Lokalmatador gewesen und hatte exzellente Chancen, Deutscher Meister zu werden. Ingo Volckmann und das AGON-Management haben alles gegeben, damit der Event hätte stattfinden können. Dass AGON letztendlich abgesagt hat, geschah aus Verantwortung gegenüber den Fans, Sportlern, Trainern und Offiziellen. So gerne ich geboxt hätte, ich stehe zu 100 Prozent hinter dieser Entscheidung.“ Der Sport hat sich seit Corona dramatisch verändert. Selbst die Olympischen Spiele sind verschoben worden. Jama Saidi: „Das ist ein wenig kurz gesprungen, denn ich glaube nicht, dass die Olympischen Spiele den Verlust eines geliebten Menschen aufwiegen könnten. In Deutschland haben sich bereits über 63.000 mit Corona infiziert und fast 600 sind schon verstorben. Deshalb kann ich nicht verstehen, warum einige die Sicherheitshinweise der Regierung und der Ämter ignorieren und Party feiern. Ich will nicht der sein, der den Zeigefinger hebt, aber das ist gegenüber der Gesellschaft unverantwortlich.“ Du hältst dich an die Regeln? Jama Saidi: „Ja, ich nehme sie sehr ernst. In meiner Familie gibt es Menschen, die wegen Herzproblemen zur Risikogruppe gehören. Doch vor allem gilt meine Sorge meinem älteren Bruder Kaneshka.“ Hat er auch Herzprobleme? Jama Saidi: „Kaneshka leidet an Trisomie 21, einer Form des Down-Syndroms. Sein Immunsystem ist sehr anfällig.“ Belastet Dich das sehr? Jama Saidi: „Kaneshka ist der wichtigste Mensch in meinem Leben. Für ihn würde ich alles aufgeben. Ich bin wahnsinnig stolz auf ihn. Kaneshka muss auf alles verzichten und hat trotzdem so viel Liebe zu vergeben. Ohne ihn wäre ich nicht da, wo ich jetzt stehe.“ Du bist nicht der einzige bekannte Boxer in Düren. Jama Saidi: „Ernst Müller, Boxring Düren. 1978 Dritter der WM in Belgrad und 1979 Europameister in Köln. In Düren weiß das jedes Kind. Ernst ist Legende, an dem werde ich niemals vorbeikommen.“ Du kamst über das Kickboxen zum Profiboxen. Jama Saidi: „Zuerst habe ich bei den Bambini Fußball gespielt. Damals war ich vier. Mit acht Jahren ging es zum Kickboxen. Das habe ich damals aber nur halbherzig verfolgt und bin zum Tischtennis gewechselt. Nach einem Jahr wieder zurück zum Kickboxen, diesmal mit wesentlich mehr Biss. Ich wurde dreimal deutscher Meister und mit 17 Jahren der Champ ‚King of under 18‘. Im gleichen Jahr bestritt ich meinen ersten Profikampf, obwohl ich immer nur Kickboxer war und nie olympischer Boxer.“ Dein erste Profiboxkampf war im Halbschwergewicht. Für AGON wirst Du vermutlich im Superweltergewicht boxen. Sei ehrlich Jama, warst Du früher „Mamas Pummelchen“? Jama Saidi (lacht): „Nein, nein, ich sollte damals in Kassel im Mittelgewicht boxen und war top vorbereitet. Zu meiner Enttäuschung hatte mein Gegner kurzfristig abgesagt, genauso wie der des Lokalmatadoren Eduart Konstan. Mehr im Spaß meinte der Veranstalter: ‚Wenn du Lust hast, dann kannst du ja gegen Eduart boxen.‘ Ich weiß noch, der war locker zehn Kilo schwerer als ich. Er hatte auch schon einige Kämpfe auf dem Buckel. ‚Was soll´s“, dachte ich. Ich fühlte mich top und hatte großes Selbstvertrauen. Diesen Kampf werde ich niemals vergessen. Zuerst hatte das Publikum nur für ihn geschrien, dann drehten die Sympathien und seine Fans feuerten mich an. In der fünften Runde kam sein vorzeitiges Aus.“ Siegen kannst du. Jama Saidi: „Bis zu meinem Kampf gegen Jack Culcay stand ich 16 Mal im Ring und hatte nur gewonnen. Anfangs waren es mehr oder minder Aufbaukämpfe. Ich wollte im Ranking steigen und wusste, je früher du die Fights beendest, desto höher kommst du im Ranking. Siegen hat aber nicht nur Vorteile, sondern birgt auch Nachteile.“ Nachteile? Jama Saidi: „Mein Respekt vor einer Niederlage ist mit der Anzahl der Siege proportional gewachsen. Durch diesen emotionalen Zwang verliert man seine Unbekümmertheit und die mentale Leichtigkeit. Ich habe mehr als einmal im Leben eine Niederlage einstecken müssen. Aber im Ring ist es etwas anderes, es baut sich über die Zeit ein enormer psychischer Druck auf. Vielleicht liegt die Begründung in dem zunehmenden Bewusstsein, dass man seine Fans enttäuschen könnte.“ Und dann kam der Fight gegen Jack Culcay. Jama Saidi: „Wenn ich antrete, dann will ich siegen. So war es auch gegen Jack Culcay. Ich war bestens vorbereitet und hatte faire Chancen zu gewinnen. Ich habe verloren. Das Interessante ist, dass durch die Niederlage meine verloren geglaubte Leichtigkeit zurückgekehrt ist. Im Nachhinein glaube ich, dass dies am Zuspruch meiner Fans und Kritiker lag.“ Bei AGON ist Jack Culcay jetzt dein Stallgefährte. Ist da nicht Stress vorprogrammiert? Jama Saidi: „Jack ist ein megaguter Typ und ein echter Champion. Er wird eine weitere Chance bekommen, um eine WM zu kämpfen. Das weiß ich. Konkurrenzdenken und Stress? Nicht die Spur. Jack und ich sind Sportler. Wenn wir kämpfen, dann wollen wir siegen, egal gegen wen wir antreten. Trotz aller Härte des Boxens darf man nicht vergessen, dass es immer noch Sport ist und nicht, wie gerne stilisiert wird, Krieg bedeutet.“ Jama, wenn man junge Profis nach ihren Zielen fragt, dann lautet die Antwort fast immer: „Ich will Weltmeister werden.“ Wie wäre deine Antwort gewesen? Jama Saidi: „Ich hätte geantwortet, dass ich Profiboxer werden möchte. Dadurch dass man für einen Boxkampf ein paar Euro bekommt, ist man noch lange kein
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 01-04-2020By Boxen.de-Redaktion
  • Michael Wallisch: Ich bin noch nicht am Ende meiner Karriere!
    In der Sporthalle Hamburg fand am 27. März 2010 eine Box-Gala statt, bei der sich renommierte Namen wie Yuriorkis Gamboa und Juan Carlos Gomez die Ehre gaben und ihr Talent unter Beweis stellten. Auf dem Event, das damals von Privatsender Sat.1 live übertragen wurde, tummelte sich zudem ein 24-jähriger Schwergewichtler, der erstmals als Profi die Boxstiefel schnürte. Sein Name: Michael Wallisch. Als erster Boxer der gerade frisch gegründeten EC Boxpromotion traf dieser auf den Ukrainer Taras Varava. Der vorzeitige Sieg an dem Abend war der Startschuss für eine turbulente Karriere. Nun, ein Jahrzehnt später, ist Wallisch wieder bei EC Boxing unter Vertrag – dort, wo einst alles begann: „In den letzten zehn Jahren ist viel passiert, Höhen und Tiefen inklusive. Ich bin froh, dass ich seit letztem Jahr wieder bei EC Boxing bin, denn hier bekomme ich die Gelegenheiten, auf die ich lange gewartet habe“, so der 34-Jährige. Aktuell ist der 1,97 m große Hüne wie seine Teamkollegen auf das Training in den eigenen vier Wänden angewiesen. Wenn die aktuell ungewisse Zeit überstanden ist, möchte Wallisch beweisen, dass mit ihm noch zu rechnen ist: „Wenn wir die Corona-Krise hinter uns haben, will ich unbedingt wieder angreifen. Ich bin auf jeden Fall noch nicht am Ende meiner Karriere angekommen.“ Foto: Torsten Helmke Quelle: ECB Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 01-04-2020By Boxen.de-Redaktion
  • Kocht Corona Eddie Hearn weich?
    Kocht Corona Eddie Hearn weich? Bislang war von Eddie Hearn immer nur eines zu hören: „Ich kann mir nicht vorstellen, wie wir einen Kampf (..) ohne Publikum inszenieren können. Für mich ist Boxen in vielerlei Hinsicht einzigartig, insbesondere in Bezug auf die Rolle, die die Fans spielen, wenn es darum geht, einen Kämpfer in einem sehr wichtigen Moment seiner Karriere zu pushen!“ Mittlerweile hat der 40-jährige Promoter wohl verschiedene Szenarien durchdacht, selbst die Verlegung von Kämpfen ins Ausland soll dabei eine Rolle gespielt haben. Nun ist Hearn möglicherweise da angekommen, wo Bob Arum schon vor Wochen war: bei der Vorstellung Boxkämpfe ohne „Live-vor-Ort“-Publikum durchzuführen. Arum hatte das vorübergehend ins Auge gefasst. Die Kampfabende am 14. März (Stevenson gegen Marriaga) und am 17. März (Conlan gegen Preciado)  sollten „hinter verschlossenen Türen” über die Bühne gehen. Bei beiden Events im Madison Square Garden wären dann nur die Kämpfer, deren Teams und Produktions- bzw. Hilfspersonal anwesend gewesen. Doch der Top Rank-Chef entschied sich nach Beratungen mit der New York State Athletic Commission dann doch dafür, die Kampfabende zu verschieben. „Die Gesundheit und Sicherheit der Kämpfer, ihrer Teams und aller anderen Beteiligten erforderten diesen Schritt.” ließ Arum seinerzeit sinngemäß in einer Top Rank-Erklärung verlauten. Hearn würde – Corona hin oder her – gerne wieder Boxevents auf die Beine stellen. „Vielleicht passiert das zuerst hinter verschlossenen Türen … oder es sind nur kleine Events.  Wir hoffen, dass wir noch im Juni wieder größere Shows machen können!“ äußerte Hearn in einem Interview mit dem Sportradiosender „Talksport“. Fraglich ist, an welche Kämpfe Hearn dabei denkt. Dillian Whytes Kampf gegen Alexander Povetkin ist auf den 4. Juli verschoben worden, die Begegnung zwischen Anthony Joshua und Kubrat Pulev  scheint dagegen immer noch auf den 20. Juni terminiert zu sein – vielleicht Hearns erstes Event ohne Zuschauer? Noch am Sonntag hatte Jenny Harries, die die britische Regierung bei medizinischen Fragen berät, gewarnt. Das Leben in Großbritannien würde vermutlich noch sechs Monate oder länger nicht „normal“ verlaufen, erklärte die Medizinerin. Bislang sind mehr als 1.200 Briten durch das Cononavirus ums Leben gekommen, rund 20.000 Bewohner der Insel sind infiziert. In Japan (Klick) wollen die Verantwortlichen schon Anfang Mai wieder die ersten Profiboxkämpfe veranstalten. Falls Covid-19 den Boxbetrieb nicht doch noch länger lahmlegt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 31-03-2020By Schreiberling
  • Boxen: Heute vor 40 Jahren …
    schockierte ein gewisser Mike Weaver die Boxwelt. Er war als vermeintlich leichter und schlagbarer Gegner für WBA-Schwergewicht Champ John Tate gebucht worden und leistete dann aber über 15 Runden mehr, als man ihm zugetraut hatte. Tate hatte den vakanten Titel gerade 5 Monate zuvor in Pretoria /Südafrika im Kampf gegen den in 22 Kämpfen ungeschlagenen Gerrie „Boksburg Bomber“ Coetzee gewonnen. Der Titel war vakant, weil Muhammad Ali angeblich sein Karriereende angekündigt hatte. Tate gewann vor 86 000 Stadion-Zuschauern über 15 Runden nach Punkten. Promoter dieses WM-Fights war Bob Arum. Wie sich später heraus stellte, hatte Arum Ali den Kampf mehr oder weniger „abgekauft“. Am 31. März 1980 sollte es dann also in Knoxville / USA die erste Titelverteidigung geben. Wenn Tate gegen Weaver gesiegt hatte, wäre es danach zu einem Kampf zwischen Tate und Ali gekommen. Weaver hatte bis dahin 30 Kämpfe auf der Uhr, davon 9 verloren. Er hatte im Jahr zuvor schon gegen Larry Holmes um den WBC Titel geboxt und durch TKO 12 verloren. Danach gewann Weaver zwei Kämpfe und schien ein idealer und würdiger Gegner für Tate zu sein. Bis in die 15 und letzte Runde schien der Plan auch aufzugehen. Tate führte klar nach Punkten. Weaver war sich dessen bewusst, dass er nur noch durch KO gewinnen kann. Er landete in der letzten Runde einen perfekten linken Kopfhaken und schickte Tate damit heftig auf die Bretter. Tate blieb mit dem Gesicht nach unten liegen und war geschlagen. Mike Weaver verteidigte den WBA-Gürtel noch 1980 in Südafrika gegen eben diesen Gerrie Coetzee, gegen den Tate Weltmeister geworden war. Er bezwang den „Boksburg Bomber“ durch KO 13. Die zweite Titelverteidigung ging gelang ihm im Oktober 1981 gegen den in 20 Kämpfen ungeschlagenen James Tillis nach Punkten. Im Dezember 1982 war seine Siegesserie vorüber und er verlor durch TKO 1. Ringrichter Cortez nahm den schwer angeschlagenen Weaver nach Meinung der Zuschauer zu früh aus dem Kampf. Es kam zu Tumulten unter den Zuschauern und einer Schlägerei zwischen beiden Teams im Ring. Die WBA setzte ein Rematch an, was mit einem Unentschieden endete. Damit war der Gürtel dann für Weaver endgültig weg. Hier der Kampf zwischen Tate und Weaver vom 31. März 1980: [embedded content] Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 31-03-2020By reineckefuchs
  • Boxsport – Telegramm vom 31. März 2020
    Leider passieren gegenwärtig im Boxsport nicht gerade viele handfeste Begebenheiten. Über tatsächliche Events und Fights gibt es so gut wie nichts zu berichten. Was uns im Moment bleibt, ist diverse mehr oder weniger wichtige News zu verkünden, die rund um das Boxen passieren. Hier ein paar davon: Eddie Hearn will seinen Boxer Devin Haney am liebsten gegen den bei Oscar de la Hoya unter Vertrag befindlichen Ryan Garcia boxen lassen. Beide Boxer kämpfen im Leichtgewicht, sind 21 Jahre alt und haben Vereinbarungen mit DAZN.com. Haney ist nach einer Verletzung aus seinem letzten Kampf von Verband WBC zum „Champion in Recess“ erklärt worden und sein Gürtel sollte anderweitig zwischen Luke Campbell und Javier Fortuna ausgeboxt werden. Das geschah bisher wegen der gegenwärtigen Corona-Krise nicht. Es könnte gut passen: Haney will natürlich seinen seinen Titel zu 100% zurück. Garcia trägt den WBC Silverbelt in dieser Gewichtsklasse und belegt #3 im WBC Ranking. Wie sich das Ganze aufklärt und gegen wen Haney kämpfen wird, muss man abwarten. Wie bereits bekannt ist, hat sich Chis Eubank jr ein wenig von seinem (Über-) Vater Chris Eubank sn gelöst und versucht anderweitig neue Wege zu beschreiten. Es hat ihn in die USA „verschlagen“, wo er gegenwärtig zusammen mit Roy Jones jr arbeitet. Ob daraus ein Trainer/Boxer Team wird, bleibt abzuwarten. Roy Jones jr ist in letzter Zeit nicht gerade dafür bekannt, dass er eine Sache langfristig durchzieht. Allerdings: Mit Blick auf die früheren Erfolge von Jones jr wäre neben der räumlichen „Luftveränderung“ eine solche Zusammenarbeit sicherlich fruchtbringend für Eubank. [embedded content] Der britische Boxer Amir Khan hat sich zu einem möglichen Schwergewichtsduell zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua geäußert. Der Kampf würde eine Vereinigung aller 4 großen Schwergewichtstitel bedeuten. Khan meint, es wäre für Fury leicht, Joshua zu besiegen. Ob es eventuell in diesem Jahr dazu kommen kann, steht in den Sternen. Erst einmal muss die gegenwärtige Zwangspause überwunden sein. Danach steht für Joshua die Pflichtverteidigung gegen Pulev an. Fury wird sich womöglich ein drittes Mal mit Wilder messen. Sollten beide ihre Kämpfe gewinnen, wäre der Weg für diesen britischen Megakampf frei. Ob das zum Ende dieses oder zu Beginn des nächsten Jahres passieren kann, hängt von der Dauer der gegenwärtigen Krisen-Situation ab. Die mit viel Getöse angekündigte Herausforderung von Claressa Shields gegen Laila Ali hat sich scheinbar erledigt. Laut Internetmeldungen will Laila Ali 5 Millionen Dollar dafür haben, wenn aus dem Ruhestand zurück in den Ring zu kommen soll. Das diese Summe nicht zu erzielen ist, dürfte klar sein. Shields muss sich also anderweitig beschäftigt halten. Demnächst steht für „T-Rex“ ein Vereinigungskampf gegen die Kanadierin Marie Eva Dicaire an. Vorausgesetzt, es bleibt bei diesem Termin, soll es dann am 9. Mai in Shields Heimatstadt Flint um 3 Gürtel im Super-Weltergewicht gehen. Ob der Termin zu halten ist, muss man bezweifeln. Der für den 23. Mai angekündigte Kampf zwischen Oleksandr Usyk und Dereck Chisora ist vorläufig auf Juli verschoben worden. Usyk ist nicht der einzige Ukrainer, dessen Kampftermin sich nach hinten verlagert. Auch für Vasyl Lomachenko, der am 30. Mai gegen IBF-Champ Teofimo Lopez zu einem großen Vereinigungskampf antreten sollte, wird es einen neuen Kampftermin geben müssen. Wenn selbst solche Termine schon abgesagt werden, die in 2 Monaten stattfinden sollten, kann man daran ablesen, dass der normale Boxbetrieb wohl frühestens im Sommer wieder richtig Fahrt aufnehmen wird. Bild: Matchroom Boxing Eddie Hearn hat einen baldigen dritten Kampf zwischen Anthony Joshua und Andy Ruiz jr nicht völlig ausgeschlossen. Zuvor hätte Joshua allerdings andere Aufgaben zu erledigen. Sollte Ruiz jr auch in Zukunft „noch da sein“, wäre ein dritter Kampf denkbar. Zugleich lobte Hearn seinen Schützling für die gute Arbeit, die er im Rematch gegen gegen Ruiz geleistet habe. Hearn zweifelt allerdings daran, ob Ruiz noch lange boxen wird. Hearn wörtlich auf der Internetseite express.co.uk: „Wer weiß, was Ruiz tun wird? Er hat viel Geld verdient. Vielleicht segelt er in den Sonnenuntergang.“ Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 31-03-2020By reineckefuchs
  • Profiboxen – in Japan ab Mai wieder am Start?
    Profiboxen – in Japan ab Mai wieder am Start? In Bangkok hat erst gestern der stellvertretende Premierminister die Betreiber der TV-Sender aufgefordert, im April keine Boxkämpfe zu übertragen. Auch wenn die Fightnights ohne Zuschauer geplant waren, geht Wissanu Krea-ngam davon aus, dass der Virus sich unter den Zuschauern verbreiten könnte: „Menschen können sich in einem Haus versammeln, um zusammen zuzuschauen, zu essen und zu trinken und dabei nicht auf die richtige  Distanz zueinander achten!“ erklärte der 68-jährige Jurist. In Japan dagegen ist geplant, den Boxbetrieb im Mai wieder aufzunehmen. Selbst Zuschauer sollen erlaubt sein, allerdings unter Durchführung besonderer Kontrollen. Die Temperatur wird beim Betreten des Veranstaltungsortes gemessen, außerdem muss jeder, der im Publikum sitzt, eine Schutzmaske tragen. Darüber hinaus soll durch leere Plätze und Sitzreihen gewährleistet sein, dass genügend Abstand zwischen den einzelnen Zuschauern gewährleistet ist. Stehplätze soll es nicht geben. Bis zum 30. April – darauf hatten sich die Japan Boxing Commission und die Japan Professional Boxing Association, eine Vereinigung von rund 270 lizenzierten Boxclubbetreibern im Land, geeinigt – sind alle Boxevents abgesagt worden. Am 2. Mai soll der Boxbetrieb dann gleich mit einem Titelkampf wieder eingeläutet werden. Wenn sich in der Korakuen Hall in Tokio  Kazuto Takesako und Riku Kunimoto gegenüberstehen, geht es um die japanische Meisterschaft im Mittelgewicht. Geplant sind bisher insgesamt drei Kämpfe an diesem Samstagabend. Auch weitere Begegnungen sind in Arbeit: am 9. Mai soll  Hiroto Kyoguchi in der Stadt Sakai in der Präfektur Osaka seinen Titel im Fliegengewicht gegen den Indonesier Andika  D’Golden Boy verteidigen, am darauffolgenden Wochenende tritt Kenta Nakagawa, japanischer Meister im Superfliegengewicht in Tokio gegen Yuta Matsuo an. Fraglich ist, ob alle geplanten Kämpfe tatsächlich und auch vor Zuschauern stattfinden werden können. Sollte es im Mai zu einer COVID-19-Infektion durch die Teilnahme an einem Boxkampf oder den Besuch einer Boxveranstaltung kommen, werden die Japan Boxing Commission und die Japan Professional Boxing Association vermutlich gezwungen sein, den Boxbetrieb wieder einzustellen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 31-03-2020By Schreiberling
  • BBBofC suspendiert Billy Joe Saunders
    BBBofC suspendiert Billy Joe Saunders Nachdem der britische Supermittelgewichtler in den sozialen Netzwerken ein Video gepostet hatte, in dem er nach eigenen Angaben demonstriert, wie man seine eigene Frau körperlich misshandelt, wenn sie einem während der Corina-Krise auf die Nerven geht, hat das British Boxing Board of Control heute die Lizenz von Saunders vorläufig ausgesetzt. Ob und wann Saunders wieder boxen darf, hängt davon ab, wie sich der 30-jährige in einer Anhörung des BBBofC verteidigen wird. “Das British Boxing Board of Control hat nach Berücksichtigung der Kommentare von Billy Joe Saunders in den sozialen Medien seine Boxlizenz bis zu einer Anhörung gemäß der Fehlverhaltensverordnung des Boards ausgesetzt.“ ließ Robert W. Smith, der Generalsekretär des British Boxing Board of Control, in einer Erklärung verlauten. Bille Joe Saunders, der in dem beanstandeten Video verschiedene Schlagtechniken an einem Boxsack demonstriert, hat den Clip mittlerweile gelöscht und sich öffentlich entschuldigt. Er habe einen dummen Fehler gemacht, erklärte Saunders und: „Mein Humor ist nicht jedermanns Sache.” Fraglich ist, wie die Verantwortlichen des British Boxing Board darüber urteilen werden. Saunders hatte in seinem Video nicht nur beschrieben, wie Männer ihre Lebensgefährtin “am Kinn treffen” sollten, er riet auch dazu, der eigenen Frau ins Gesicht zu spucken, wenn es zu einem Streit käme. Bereits am vergangenen Samstag hatte der britische Profiboxer wohl eingesehen, dass er mit seinem derben Spaß zu weit gegangen war. Auf Twitter schrieb ‚Superb‘: „Ich würde häusliche Gewalt niemals dulden. Wenn ich sehen würde, wie ein Mann eine Frau auch nur berührt, würde ich ihn fertig machen. Ich bitte um Verzeihung.” Angeblich hat Saunders nach der Veröffentlichung des Clips sogar Morddrohungen erhalten. Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass Billy Joe Saunders durch geschmacklose Veröffentlichungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Schon im Jahr 2018 veröffentlichte er ein Video, in dem er einer scheinbar obdachlosen Frau Crack anbot. Seinerzeit verhängte das BBBofC eine Geldstrafe von 100.000 Pfund gegen ihn. Matchroom Boxing-Boss Eddie Hearn, der Saunders promotet,  zeigte sich unangenehm überrascht, als er vom aktuellen Clip erfuhr: „Das war idiotisch. Und es ist frustrierend, weil ich Billy gut kenne. Er hat ein wirklich gutes Herz, er tut viel für die Gemeinschaft. Aber hin und wieder macht er auch die dümmsten Dinge. Er hat das in dem Video nicht ernst gemeint. Aber sowas du kannst es einfach nicht tun, wenn Du in so einer Position bist.“ Angesichts der weit verbreiteten Befürchtungen, dass häusliche Gewalt in den kommenden Wochen der Quarantäne zunehmen wird, wurde Saunders Verhalten in den sozialen Netzwerken verurteilt. Viele Fans erklärten aber auch, es habe sich doch ganz offenkundig nur um einen Witz gehandelt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 30-03-2020By Schreiberling
  • Angelo Rottoli – Kampf gegen Corona verloren
    Man mag in diesen Tagen am besten gar nicht mehr das Wort „Corona“ hören. Es nervt gewaltig, dass es im Moment auf der ganzen Welt kaum ein anderes Thema gibt, als diese tückische Virus-Erkrankung. Queer durch alle Gesellschaftsschichten gibt es erkrankte Menschen und leider auch viel mehr Todesopfer, als bei einer „normlen“ Grippewelle. Auch der Boxsport ist betroffen. Leider gibt es nicht nur Verdachtsfälle und tatsächlich infizierte Boxer, sondern auch Todesfälle. Am Sonntag wurde bekannt, dass der Italiener Angelo Rottoli, ehemaliger EBU-Champion im Cruisergewicht, Opfer des COVID-19 Virus geworden ist. Rottoli starb im Alter von 61 Jahren. Er lebte in Bergamo, einer der traurigen Hochburgen der gegenwärtigen Corona-Epedemie. Seine Mutter und sein Bruder sind ebenfalls dieser Krankheit erlegen. Rottoli war zwischen 1981 und 1990 Profiboxer und erreichte in dieser Zeit einen Kampfrekord von 29(15)-3(1)-2. Er startete in den ersten Jahren als Schwergewichtler und wurde italienischer Meister. Diesen Titel verteidigte er mehrmals. Als 1985 das Cruisergewicht eingeführt wurde, wechselte der 1,85m große Rottoli in diese Gewichtsklasse. Im Verlauf der nächsten 2 Jahre kletterte er in den Rankings nach oben und er forderte schließlich WBC-Champ Carlos de Leon heraus. Dieser Kampf war der erste, den er verlor. Seine Ecke gab nach fünf Runden wegen seiner Cutverletzungen auf. Er absolvierte in der Folge vier weitere Kämpfe und kämpfte 1988 gegen den Nigerianer Bash Ali um dessen WBC-International Titel. Diesmal hatte er mehr Glück und kam über 12 Runden zu einem Punktsieg. Im Mai 1989 besiegte er in seiner Heimatstadt Bergamo den Norweger Magne Havna. Hierbei war er es diesmal, der vom Verletzungspech des Gegners profitieren konnte. Doch der EBU-Gürtel blieb nicht lange bei ihm. Im November `89 verlor er gegen den in Frankreich lebenden gebürtigen Kongolesen Anaclet Wamba knapp nach Punkten. Nach einer weiteren Punkt-Niederlage gegen den Argentinier Daniel Neto beendete Rottoli 1990 seine Karriere. Wir als „Boxen.de-Schreiber“ hoffen inständig, dass der Scheitelpunkt dieser gegenwärtigen Epedemie bald überschritten ist und nicht noch mehr Opfer aus dem Boxsport zu beklagen sind. Es macht weit aus mehr Freude von guten Events und spannenden Kämpfen zu berichten, als solche Todesnachrichten schreiben zu müssen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 30-03-2020By reineckefuchs
  • Corona-Pause auch in der „International Boxing Hall of Fame“
    Corona-Pause auch in der „International Boxing Hall of Fame“ Normalerweise finden im Juni jeden Jahres mehrtägige Feierlichkeiten in der „International Boxing Hall of Fame“ in Canastota im US-Bundesstaat New York statt. Während dieses Zeitraumes werden Personen, die mit dem Boxsport verbunden sind oder sich darum verdient gemacht haben, in die Ruhmeshalle aufgenommen. Wegen der Corona-Pandemie haben die Verantwortlichen beschlossen, die aktuell anstehenden Feierlichkeiten um ein Jahr zu verschieben. Die Aufnahme neuer Mitglieder für das Jahr 2020 soll nun zusammen mit den Neuaufnahmen für 2021 erst im Sommer kommenden Jahres stattfinden. Soweit bekannt, wären im Juni 2020 bei den Männern Bernard Hopkins, Juan Manuel Marquez und „Sugar” Shane Mosley, bei den Frauen Christy Martin und Lucia Rijker aufgenommen worden. Vorgesehen war darüber hinaus, die Promotoren Lou DiBella, Kathy Duva und Dan Goossen durch eine Aufnahme zu ehren. Warum man entschieden hat, die Aufnahmezeremonien für 2020 ganz auszusetzen, ist nicht ganz nachvollziehbar. Edward Brophy, der Geschäftsführer der „International Boxing Hall of Fame“ hat angeblich einen Großteil des vergangenen Sonntags damit verbracht, die „Neumitglieder“ über die Änderungen zu informieren. Brophy scheint die Verschiebung aber „locker” zu nehmen, möglicherweise weil es den Etat des Rumeshalle entlastet. „Durch das Zusammenlegen der Feierlichkeiten von 2020 und 2021 kann die Hall of Fame die neuen Mitglieder mit dem ganzen Schnickschnack ehren, für die das Hall of Fame-Wochenende bekannt ist, und jeder Neuaufnahme die Anerkennung geben, die sie verdient hat!“ erklärte Brophy in einem Interview. Auch wenn die Aufnahme der 2020er Neumitglieder sich um ein Jahr verschiebt und Hopkins, Marquez und Co ihre  Hall of Fame-Ringe erst ein Jahr später erhalten, werden die Plaketten mit den Namen der neuen Mitglieder noch in diesem Jahr im Hall of Fame-Museum ausgestellt. Im Dezember werden dann die Neuaufnahmen für 2021 bekanntgegeben, die eine Jury der Boxing Writers Association of America zusammen mit 50 weiteren Boxhistorikern aus der ganzen Welt ausgewählt hat. Anwärter für einen Platz bei der Wahl der Neuaufnahmen für 2021 sind Wladimir Klitschko, Floyd Mayweather, Miguel Cotto, und Andre Ward. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 30-03-2020By Schreiberling
  • Corona-Pandemie – wie geht es im Boxsport weiter?
    Corona-Pandemie – wie geht es im Boxsport weiter? Nachdem der Coronavirus weltweit die Durchführung von Boxsportveranstaltungen nahezu unmöglich gemacht hat, stellt sich die Frage, wie es weitergeht. Nicht nur den Aktiven drohen finanzielle Einbußen, auch die Veranstalter fragen sich, wie es weitergehen soll. Deutsche Boxställe tun sich schwer damit, ihre Verluste zu beziffern. Diesbezügliche Anfragen von Boxen.de blieben unbeantwortet. Einzig Erol Ceylan von EC Boxing reagierte: „Wir unterstützen die Boxer mit verschiedenen Modellen, auch mit Abschlägen. Das Ganze kostet uns mehrere hunderttausend Euro, gerade weil auch viele Kämpfe im Ausland verschoben werden, die eigentlich schon fest geplant waren. Und ein Ende ist nicht absehbar!“ Der britische Promoter Eddie Hearn geht freizügiger mit seinen Zahlen um: Der 40-jährige hat durchgerechnet, dass er rund 500.000 Pfund verlieren wird, weil acht Fightnights, die in Großbritannien und den USA bis zum 20. Juni geplant waren, wohl nicht stattfinden werden. Auch Dereck Chisora vs Oleksandr Usyk am 23. Mai in der O2 Arena gehört dazu. Doch die Misere trifft auch die Boxer: keine Kämpfe – keine Kohle. „Es ist nicht katastrophal (für Matchroom Boxing), aber für die Kämpfer ist es das. Sie werden nur bezahlt, wenn sie im Ring stehen.“ erklärte Hearn sinngemäß in einem Interview. Der ehemalige WBO-Weltmeister Johnny Nelson, der als Experte für „SkySports“ tätig ist, hat sich Gedanken darüber gemacht, ob und wie es mit dem Boxsport in Zeiten der Coronavirus-Pandemie weitergehen kann. Nelson schließt – anders als Eddie Hearn – Kämpfe „hinter verschlossenen Türen“ nicht aus. Die Boxer – so  der „SkySports“-Experte – hätten vermutlich gar keine andere Wahl: „Die Show muss vielleicht weitergehen. Sie müssen Geld verdienenbezahlt werden, es ist ihr Lebensunterhalt!“ Aber auch Johnny Nelson geht davon aus, dass Boxkämpfe ganz ohne „Live-vor-Ort“-Zuschauer  für die Kämpfer eine besondere Herausforderung wären: „Es wird ihre Leistungen beeinflussen. Wenn Sie daran gewöhnt sind, vor 5.000, 10.000, 20.000 Zuschauern zu boxen, und es ist niemand da, dann macht das einen großen Unterschied für ihre Leistung. Diejenigen Kämpfer, die das Publikum brauchen, die den Rückhalt (…) brauchen, werden zu kurz kommen.“ Offen bleibt die Frage, ob und wie es in absehbarer Zeit weitergehen könnte. Da, wo nicht geboxt wird, können die TV-Sender auch keine Kämpfe übertragen. Eddie Hearn hat einen Vertrag über 1 Milliarde US-Dollar mit DAZN abgeschlossen und der Streamingdienst wird vermutlich nicht ewig „die Füße stillhalten“. Kein Wunder also, dass der britische Promoter nach Auswegen aus dem Dilemma sucht. Und so könnte  der Kampf zwischen Kubrat Pulev und Anthony Joshua am 20. Juni woanders stattfinden, als ursprünglich geplant. „Unsere absolute Priorität ist es, dass er (Joshua) in Großbritannien kämpft. Aber wenn wir in Großbritannien nicht bekommen könnten, was wir wollen, könnten wir in die USA, nach Fernost oder woandershin gehen.” hat Hearn einem Bericht der US-amerikanischen Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge jüngst gesagt. Angesichts der in vielen Ländern geltenden Reisebeschränkungen ein schwieriges Unterfangen. Fraglich ist, ob Eddie Hearn Saudi-Arabien im Hinterkopf hat. Der Wüstenstaat würde sich gerne international als Sportdestination etablieren. Doch ausgerechnet das Königreich zwischen dem Roten Meer und dem Persischen Golf hat als erstes arabisches Land mehr als 1.000 Corona-Fälle zu verzeichnen. Zudem liegt die arabische Halbinsel in der Nachbarschaft zum Iran, der von der weltweiten Corona-Pandemie besonders stark betroffen ist. Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, hat die Regierung in Riad eine Ausgangssperre angeordnet, die große Teile des Tages abdeckt. Eddie Hearn hat sich bislang nicht darüber geäußert, welche Regionen für seine Planungen in Betracht zieht. Der Matchroom Boxing-Boss geht aber davon aus, dass die finanziellen Belastungen durch abgesagte Wettkämpfe so groß sind, dass Athleten, Teams und Organisatoren gute Gründe haben, über eine Verlagerung nachzudenken. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 29-03-2020By Schreiberling