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  • Tief “Luis” bringt Unwetter: Venezianern steht neues “Acqua alta” bevor
    Freitag, 22. November 2019 Von Björn Alexander Im Mittelmeerraum wird es am Wochenende wieder ungemütlich. Tief "Luis" bringt Sturm- und Orkanböen und wieder gigantische Regenmengen. Schlechte Nachrichten sind das vor allem für die zuletzt leidgeprüften Menschen in Venedig. Das Mittelmeer kommt einfach nicht zur Ruhe. Derzeit sorgen die Reste von Tief "Keke" noch Richtung Griechenland und Türkei für teils kräftige Gewitter. Doch damit ist die Unwetter-Situation leider noch nicht vorbei. Denn mit "Luis" naht nun vom Atlantik bereits das nächste Sturmtief. Und das sorgt von West nach Ost im Mittelmeerraum für die nächste brisante Wetterlage. Neben Sturm- und Orkanböen drohen zum Teil mehrere Hundert Liter Regen pro Quadratmeter, der in den Hochlagen in Schnee übergeht. Außerdem müssen sich die Menschen in Venedig auf das nächste "Acqua alta" einstellen. Sturmtief "Luis" zieht vom Atlantik direkt über die Iberische Halbinsel und ans westliche Mittelmeer. Somit sind Portugal, Spanien und Südfrankreich zuerst betroffen. Nachmittags und abends weht der Wind auf den Bergen, wie den Pyrenäen in Spitzen bereits mit voller Orkanstärke über 120 Kilometer pro Stunde. Und auch in den tieferen Lagen bis nach Mallorca sind Böen um Tempo 100 drin. Gleichzeitig türmen sich die Wellen meterhoch auf und der Regen peitscht über Land und Meer.Besonders heftig schüttet es dort, wo die Regenwolken an den Bergen ausgequetscht werden. Das heißt, rund ums französische Zentralmassiv und die französischen Alpen bis herunter an den Golf von Genua. Hier sind bis einschließlich Sonntag örtliche Regenmengen von über 400 Liter pro Quadratmeter nicht auszuschließen. Verschärfend wirkt sich dabei aus, dass wir in den betroffenen Regionen auf eine mitunter sehr nasse Vorgeschichte blicken. Die Böden sind durchnässt und können das Wasser kaum noch zwischenspeichern. Außerdem haben die angrenzenden Berge eine hohe Reliefenergie. Das Wasser strömt also rasch talwärts und es drohen neben Überschwemmungen abermals Murenabgänge und Erdrutsche.Schnee in den HochlagenNachdem zuletzt ja eher die Ostalpen von teils intensiven Schneefällen heimgesucht wurden, sind nun die westlichen Alpen im Südstau dran. Die Schneefallgrenze liegt zwar eher bei 1500 bis 2000 Meter. Dennoch wird es in den Hochlagen zum Teil durchaus 1 bis 2 Meter Neuschnee geben. Vor allem rund um die französischen Alpen. Der Wind bläst hier ebenfalls stürmisch, sodass der Schnee zudem verfrachtet wird. Eine gefährliche Lage, die die Lawinengefahr im Hochgebirge deutlich verschärfen wird. Zum Sonntag erreicht "Luis" Italien und damit weht der Sturm aus südöstlichen Richtung auf Venedig zu, was wiederum den Wasserstand in der Region ansteigen lässt. Ganz so heftig wie bei den letzten Unwettern wird es zwar nicht. Dennoch dürfte das Hochwasser am Sonntagvormittag um gut 1,25 Meter erhöht sein und damit ist gut die halbe Stadt vom "Acqua alta" betroffen. Und auch dem großen Rest Italiens drohen am Sonntag teils heftige Regengüsse und Gewitter mit Sturmböen.Zum Wochenwechsel und zu Beginn der nächsten Woche dreht "Luis" seine Kreise am östlichen Mittelmeer. Mit Glück hat sich das Tief bis dahin zwar abgeschwächt. Dennoch werden sich die Menschen dort ebenfalls auf die nächste Unwetterserie mit Starkregen und schweren Gewittern samt Sturmböen einstellen müssen.Seit Spätsommer außergewöhnliche Unwetterserie Der Mittelmeerraum gehört zu den Regionen der subtropischen Winterregengebiete. Insofern konzentriert sich der Regen natürlich auf den Herbst und den Winter. Denn dann greift die wettersteuernde Strömung wesentlich weiter nach Süden aus als im Sommer und die Tiefdruckgebiete können wiederholt bis ans Mittelmeer vorankommen.Jedoch sind die letzten Wochen seit September definitiv eine Ausnahme. Bereits im Spätsommer und im Frühherbst ereilten den Süden Europas einige Unwetterlagen mit teils schlimmen Verwüstungen. Und diese Wiederholung der extremen Wetterlage ist auf jeden Fall eine Ausnahmeerscheinung. Das gilt ebenso für die intensiven Regen- und Schneefälle im Bereich der Südalpen, wo in letzter Zeit teilweise bereits etliche Hundert Liter an Niederschlägen zusammen gekommen sind. Im Hochgebirge mit Neuschneemengen, die so früh in der Saison in den letzten Jahrzehnten beispiellos sind. Und eine nachhaltige Entspannung zeichnet sich vorerst nicht ab. Zumindest sind auch in der kommenden Woche in Teilen Südeuropas weitere Regengüsse mit Blitz und Donner zu erwarten.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • “Künstlicher Tod” rettet Leben: Ärzte kühlen Schwerverletzte extrem runter
    Freitag, 22. November 2019 Wenn ein Menschenleben bedroht ist, ist fast alles erlaubt, um es zu retten. Mediziner aus Baltimore testen an Schwerstverletzten ein besonderes Verfahren, bei dem das gesamte Blut des Patienten durch Kochsalzlösung ersetzt und der Körper extrem heruntergekühlt wird. Mithilfe von Kälte und Salzlösung wollen US-Mediziner mehr schwerstverletzte Menschen am Leben erhalten. Sie erproben seit einigen Jahren eine Behandlung, bei der das Blut der Patienten gegen eine Salzlösung ausgetauscht und der Körper auf 10 bis 15 Grad gekühlt wird, wie das Magazin "New Scientist" berichtete. Weil durch die Kälte Abbauprozesse in den Zellen gestoppt werden, nehme das Gehirn weniger Schaden. Ärzte bekämen so mehr Zeit, lebensrettende Operationen durchzuführen. Bei wie vielen Patienten das Verfahren bereits getestet wurde und wie viele von ihnen überlebten, sagte Studienleiter Samuel Tisherman von der University of Maryland School of Medicine (Baltimore) dem Magazin zufolge nicht. Er hoffe, bis Ende 2020 Ergebnisse veröffentlichen zu können.Zehn Minuten ohne Herzschlag galten lange als Grenzlinie des Lebens zu Tod oder Siechtum. Inzwischen kämpfen Ärzte in Extremfällen mehrere Stunden um einen Menschen - und können Erfolg haben. Dazu trägt eine vor rund zwei Jahrzehnten etablierte Methode bei: die therapeutische Hypothermie. Menschen mit Herz-Kreislauf-Versagen werden dabei zum Beispiel schon während oder direkt nach der Wiederbelebung gekühlt - mit speziellen Pads, Infusionen oder auch Eisbeuteln. Auch bei Operationen am Herzen wird die Körpertemperatur teils abgesenkt.Neue Kombination erprobtDieses Kältemanagement kombinieren die US-Forscher mit der Injektion von Salzlösung in die Blutbahn. Dem Beitrag in "New Scientist" zufolge testen die Mediziner das Verfahren an Patienten, die mit einer schweren Verletzung wie einer Schuss- oder Stichwunde in die Klinik eingeliefert werden und einen Herzstillstand haben. Voraussetzung für die experimentelle Behandlung ist, dass die Verletzten mehr als die Hälfte ihres Blutes verloren und nur noch eine Überlebenschance von weniger als fünf Prozent haben. *Datenschutz Tisherman arbeitet bereits seit vielen Jahren an der Methode. Er probt zudem das Verfahren mit seinem Spezialisten-Team an Dummys. Denn auch wenn Zeit durch das Verfahren für dringend nötige Operationen gewonnen werden kann, muss es dennoch im OP-Saal sehr schnell gehen und jeder Handgriff sitzen. Ausgangspunkt für seine Untersuchungen war laut Tisherman ein besonderer Fall in seiner Karriere. Ein junger Mann wurde bei einem Streit um Bowlingschuhe ins Herz gestochen. "Er war wenige Minuten zuvor ein gesunder, junger Mann, dann war er plötzlich tot. Wir hätten ihn retten können, " zitiert "New Scientist" den Arzt. Seitdem sucht Tisherman nach Wegen, um Chirurgen durch Kühlung des schwerverletzten Patienten mehr Zeit für ihre Arbeit zu verschaffen und so Menschenleben zu retten.Erfolgreich in Tierversuchen getestet"Dass das Prinzip funktioniert, weiß man aus Tierversuchen", sagte Bernd Böttiger, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Rates für Wiederbelebung. An Menschen sei es seines Wissens von anderen Medizinern noch nicht erprobt worden. Ob und wie gut das Verfahren funktioniere, sei daher erst mit einer Reihe bislang nicht zur Verfügung stehender Ergebnisse abzuschätzen, so der Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin des Universitätsklinikums Köln. Durch die Kältebehandlung kommt die Gehirnaktivität der Betroffenen fast vollständig zum Erliegen. "Wenn das Herz nicht mehr schlägt, gelangt kein Sauerstoff mehr zum Gehirn", erläutert Böttiger. Bei normaler Körpertemperatur nehme das Gehirn schon nach wenigen Minuten Schaden. "Aus meiner Sicht ist nichts stärker wirksam zum Schutz des Gehirns als die Kühlung."Schon vor Jahren hatte Böttiger erklärt, dass es künftig vielleicht möglich sein werde, schwer verletzte Patienten nach primärer Kühlung zunächst in Ruhe zu versorgen und erst danach das Herz-Kreislauf-System wieder hochzufahren. Nach Angaben von Tisherman bleiben bei seinem Verfahren etwa zwei Stunden, um Verletzungen behandeln zu können. "Wir versuchen uns Zeit zu erkaufen, um Leben zu retten." Nach den Eingriffen wird wieder Blut zugeführt und der Körper wird langsam erwärmt.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • Polit-Slapstick in Österreich: Die FPÖ bunkert Gold – für den Tag X?
    Servus und herzlich willkommen zur neuen Ausgabe von "Jetzt ist schon wieder was passiert", dem Österreich-Newsletter bei n-tv.de!Wer besitzt eigentlich die Filmrechte an Österreich? Die Frage liegt nahe in diesen turbulenten Tagen, der bekannte Wiener Richter Oliver Scheiber stellte sie auf Twitter, und wenn man seine Idee weiterdenkt, müsste man sich den Blockbuster über Österreich im Herbst 2019 wohl vorstellen wie ein Tom-Clancy-Drehbuch, inszeniert von Helge Schneider.In der Affäre um die Casinos Austria darf die Öffentlichkeit mitlesen, wie die berühmte "Freunderlwirtschaft" im Zeitalter von Whatsapp funktioniert. Und die Staatsanwaltschaft stößt zufällig auf ein merkwürdiges Goldreservoir der FPÖ. Polit-Skandale, aber als Slapstick-Komödie - mit diesem typisch österreichischen Genre befassen wir uns in dieser Ausgabe von "Jetzt ist schon wieder was passiert". Jedes Schriftl is a Giftl: Nix notieren, nix speichern! (sinngemäß)Postenverteilung nach Parteibüchern, das gehört zur real existierenden österreichischen Demokratie wie die trockenen Essensreste unterm Tisch zum Familienleben: Jeder sieht das Problem, aber man ist schon längst viel zu müde und abgestumpft, um was dagegen zu unternehmen. Und den Verursachern taugt's eh.Als ÖVP und FPÖ im Dezember 2017 ihre Koalition bildeten, trat laut Sebastian Kurz eine Regierung des "neuen Stils" an. Doch seit einigen Tagen wird deutlich: In Sachen Freunderlwirtschaft war es der alte Stil. Und dank neuer Technik kennt die Öffentlichkeit pikante Details. Alles dreht sich um die Personalie Peter Sidlo, ein FPÖler, den seine Partei als Vorstand der Casinos Austria AG installieren wollte, die zu 33 Prozent in Staatsbesitz sind. Das Problem: Ein eigens bestellter Personaler hielt Sidlo für völlig unqualifiziert. Dieser habe "not too many eggs in his basket", hieß es im Gutachten.Aber er hatte das richtige Parteibuch, also dealten offenbar FPÖ und der Finanzminister Hartwig Löger (parteilos, aber auf ÖVP-Ticket) mit Casinos-Miteigentümer Novomatic. Die Vermutung der Korruptionsstaatsanwaltschaft: Für die Zustimmung erhielt Novomatic im Gegenzug Glücksspiellizenzen. Ein klassisches Trumpsches Quid pro quo.Und die Ermittler haben Beweismittel gefunden, auf den Handys des damaligen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache und des Finanzministers Löger: "Lieber Hartwig! Herzlichen Dank für deine Unterstützung bezüglich CASAG! Lg HC", schrieb Strache an Löger. Der antwortete mit dem Daumen-hoch-Emoji. Gefragt, was das denn bedeute, sagte Löger im ORF allen Ernstes: "Gib a Ruh." Von Hintergrunddeals zwischen FPÖ und Novomatic habe er nichts gewusst. Gewusst hat es aber Walther Rothensteiner, Aufsichtsratschef der Casinos Austria, der sich nach einem Telefonat mit Löger eine Notiz machte: Die Novomatic habe einen Deal mit der FPÖ. "Daher ist Sidlo ein Muss."Bleibt die Frage, was Sebastian Kurz von all dem wusste. Der damalige und Bald-wieder-Bundeskanzler hat sich noch nicht eingehend geäußert und will das auch nicht tun. Einen Hinweis gibt eine wütende Nachricht Straches, die auch in den Chatprotokollen erfasst ist. Darin weist er seine Leute an, alle Vereinbarungen zu Postenbesetzungen zu dokumentieren: "Kurz will davon nichts wissen, das geht nicht. (...) Das war extra vereinbart und muss halten." Die Journalisten mögen in der Causa Casinos im übertragenen Sinne auf Gold gestoßen sein. Aber die Ermittler der Staatsanwaltschaft fanden echtes Gold. In Barren. In der "Pension Enzian" in St. Jakob in Osttirol, in der das "Freiheitliche Bildungsinstitut" der FPÖ sitzt, offiziell. Inoffiziell wird schon lange gemunkelt, dass das Gebäude als eine Art Rückzugsort für die Freiheitlichen dient, für den Fall, dass ..., ja was eigentlich? *Datenschutz Die bekannte Journalistin Corinna Milborn berichtete bei "Puls 24" von Recherchen in der "Prepper-Szene", bei Leuten also, die sich auf den großen Crash vorbereiten, die Konserven bunkern, Wasseraufbereitungsanlagen und Notstrom-Aggregate bereithalten. Die Überschneidungen zur rechten Szene sind auffallend groß. "Dort ist mir erzählt worden", sagte Milborn, "dass Heinz-Christian Strache und ein Teil der FPÖ sich auch auf so einen Tag X vorbereiten." Dafür hätten sie sich St. Jakob im Defereggental ausgesucht, weil es niederschlagsarm - hilfreich in Fall eines nuklearen GAUs - und per Panzer nur schwer erreichbar sei. Im Ibiza-Video hatte Strache übrigens schwadroniert, er lege sein Geld krisensicher an, ein Drittel Gold, ein Drittel Immobilien, ein Drittel Fremdwährungen.Zurück zu den FPÖ-Goldbarren, gebunkert in drei Kassetten in zwei Tresoren, die verschlossen waren, als Polizisten im Sommer zu einer "freiwilligen Nachschau" an die Tür der "Pension Enzian" klopften. So berichtet es das Nachrichtenmagazin "Profil". Nur vier Personen hätten Zugriff, eine davon ist Dominik Nepp, Straches Nachfolger als Wiener FPÖ-Chef. Nepp machte sich sofort auf den Weg und öffnete die Tresore. Darin, laut "Österreich": 30 Goldbarren á 500 Gramm, rund 600.000 Euro wert. Nepp versicherte, die Partei habe sie legal bei einer österreichischen Bank erworben, als "Rücklage" in Reaktion auf die Bankenkrise 2008. Die SPÖ vermutet dagegen Geldwäsche und stellte eine parlamentarische Anfrage zum Thema, die NEOs Wien beantragten eine Sondersitzung des Landtags, die ihr Chef Christoph Wiederkehr so begründete: "Es ist skurril wie hinterfragenswert, dass sich Politiker vor dem Weltuntergang fürchten und für Krisenzeiten in Osttirol Geld lagern." ++ Die Zukunft des "Gelben Hauses" in Braunau am Inn ist nach jahrelangem Rechtsstreit geklärt: In das Geburtshaus von Adolf Hitler wird eine Polizeiwache einziehen. ++ In der Ibiza-Affäre hat die Polizei drei Verdächtige aus dem Umfeld des Privatdetektivs H. festgenommen, der als Drahtzieher der Falle gilt. Sie sollen unter anderem Urkunden gefälscht und den Lockvogel geschult haben. ++ Die enormen Niederschläge der letzten Tage haben Nachwirkungen: In Tirol, Kärnten und der Steiermark gehen immer wieder Lawinen und Muren ab. Die Aufräumarbeiten werden Wochen dauern, viele Straßen und Bahnstrecken sind noch gesperrt. ++ Der Architekt Gustav Peichl ist am Sonntag im Alter von 91 Jahren verstorben. In Deutschland entwarf er unter anderem die Bundeskunsthalle in Bonn. Bekannt wurde er auch als Karikaturist "Ironimus" in der "Süddeutschen Zeitung". ++ Drei Tage nach der umjubelten EM-Qualifikation haben Österreichs Fußballer mit einem 0:1 gegen zuvor 17 Spiele sieglose Letten den Jahresabschluss vergeigt. Der deutsche ÖFB-Coach Franco Foda war sauer: "Wir haben den Sack zugemacht, ich habe den Spielern einen Tag frei genehmigt, aber drei Tage später muss man alles abrufen." ++ Am Sonntag dürfen rund eine Million Steirer den neuen Landtag wählen. Umfragen sagen einen deutlichen Sieg der ÖVP von Landeshauptmann Hermann Schützenhofer voraus. ++ Schoko-Coup: Ein Mann hat mit gefälschten Papieren rund 20 Tonnen Schokolade aus dem Milka-Werk
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • Unanfechtbarer Beschluss: Bremer Clanchef Miri darf abgeschoben werden
    Freitag, 22. November 2019 Im Juli wird der verurteilte Ibrahim Miri in den Libanon abgeschoben. Im Oktober taucht der Clanchef wieder in Bremen auf. Er beantragt Asyl und sitzt in Haft. Einen Eilantrag seines Verteidigers lehnt das Bremer Verwaltungsgericht jetzt ab und macht damit den Weg frei für eine erneute Abschiebung. Der in Bremen in Abschiebehaft sitzende libanesische Clanchef Ibrahim Miri darf ab sofort abgeschoben werden. Das entschied das Bremer Verwaltungsgericht in einem unanfechtbaren Beschluss. Die deutschen Behörden müssen demnach nicht abwarten, bis abschließend über Miris Beschwerde gegen die Ablehnung seines Asyslbescheids entschieden ist. Zuvor lehnte das zuständige Landgericht Bremen eine Beschwerde des Inhaftierten endgültig ab und bestätigte damit eine Haftanordnung des Bremer Amtsgerichtes vom 30. Oktober. Damit kann Ibrahim Miri bis zum 2. Dezember 2019 in Abschiebehaft bleiben. Miri wurde in Deutschland von 1989 bis 2014 insgesamt 19 Mal rechtskräftig verurteilt - unter anderem wegen Raubes, schweren Diebstahls, Hehlerei, Unterschlagung und bandenmäßigen Drogenhandels. Im Juli wurde er in den Libanon abgeschoben. Ausreisepflichtig war er bereits seit vielen Jahren. Ende Oktober tauchte er wieder in Bremen auf, stellte einen Asylantrag und wurde festgenommen. Miris Asylantrag wurde vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) als "offensichtlich unbegründet" abgelehnt.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • Reaktion auf Machtfrage: Merz ist loyal zur CDU – und AKK
    Freitag, 22. November 2019 Er stellt der CDU-geführten Regierung ein "grottenschlechtes" Zeugnis aus und dennoch hält er nach eigenem Bekunden zu seiner Partei: Friedrich Merz nutzt den Leipziger Parteitag für eine kämpferische, aber auch versöhnliche Rede. Der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat beim CDU-Parteitag demonstrativ seine Loyalität zur CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer beteuert. "Wir sind loyal zu unserer Vorsitzenden, zu unserer Parteiführung und zur Bundesregierung", sagte Merz in der Aussprache nach der Rede der Parteichefin in Leipzig. Kramp-Karrenbauer habe eine "kämpferische, mutige und nach vorn zeigende Rede gehalten", lobte er. Merz rief die CDU zu Geschlossenheit auf und sagte: "Wir müssen auch mal aushalten, dass wir unterschiedliche Meinungen haben." Damit blieb die von manchen erwartete Rebellion gegen AKK aus.Die CDU-Chefin hatte knapp eine Stunde vorher in ihrer Rede die Machtfrage gestellt, weil es wegen Wahlniederlagen und schlechten Umfragewerten viel Kritik an ihr gegeben hatte - indirekt auch von Merz. Der Parteitag hatte Kramp-Karrenbauer jedoch den Rücken gestärkt: Die etwa 1000 Delegierten hatten sieben Minuten lang stehend applaudiert. Auch Merz stand auf und applaudierte lange. Merz hatte nach der Wahlschlappe in Thüringen das Erscheinungsbild der Bundesregierung als "grottenschlecht" bezeichnet und dafür vor allem Kanzlerin Angela Merkel verantwortlich gemacht. Der Sauerländer sagte in Leipzig, er habe für seine Worte viel Zustimmung aber auch manche Kritik erfahren. Es habe ihn betroffen gemacht, dass manche gesagt hätten: "Jetzt werdet ihr wie die SPD." Merz betonte aber: "Wir werden nicht wie die SPD werden. Wir dürfen auch nicht wie die SPD werden." Er fügte hinzu: "Die SPD ist strukturell illoyal." Er bot an, sich weiter für die CDU zu engagieren und gemeinsam die Partei nach vorne zu bringen. Merz erhielt etwa eine Minute lang großen Applaus.Wenn die Partei nicht bereit sei, ihren Kurs mitzugehen, solle sie dies beim Parteitag entscheiden, sagte AKK zuvor in ihrer Rede. "Dann lasst es uns heute aussprechen. Dann lasst es uns heute auch beenden. Hier und jetzt und heute", erklärte die Parteichefin. Es dürfe nicht sein, dass die CDU sich selbst und die von ihr geführte Bundesregierung schlechtrede, so AKK. "Das ist keine erfolgreiche Wahlkampfstrategie.""Es waren 14 gute Jahre für Deutschland"Sie reagierte damit vor allem auf Kritik von Merz, der das Erscheinungsbild der CDU-geführten Bundesregierung als "grottenschlecht" bezeichnet hatte. Kramp-Karrenbauer, die seit kurzem auch Verteidigungsministerin ist, sagte dagegen über die bisherige Regierungszeit von Kanzlerin Angela Merkel: "Es waren 14 gute Jahre für Deutschland, und darauf können wir alle miteinander stolz sein." Auch Merz sagte in seinem Redebeitrag, die vergangnenen Jahre seien gut für Deutschland gewesen.Offensichtlich in Richtung ihres Rivalen Merz versprach sie aber auch, Kritiker und Querdenker einbinden zu wollen. "Ich will kein schwaches Team um mich herum haben." Jeder solle sich einbringen, auch wenn er eine andere Meinung habe. Die CDU-Vorsitzende rief zudem zu mehr Gelassenheit auf. Es sei vor dem Parteitag von "Revolution" und "Aufruhr" die Rede gewesen. Ein Blick zurück zeige, dass das vor Parteitagen fast immer so sei. Sie räumte ein, dass es ein schwieriges Jahr gewesen sei. Und trotzdem relativiere sich jetzt einiges, wo der Parteitag begonnen habe. Die Volkspartei CDU halte diese Diskussionen aus. "Wir lassen uns nicht in den Ruin hineinschreiben", rief Kramp-Karrenbauer. Die Bürger interessierten sich mehr dafür, was man in Zukunft machen wolle, als für CDU-Personaldebatten.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • Letzte EM-Gnadenspiele ausgelost: Charisteas schafft etwas Klarheit in Playoffs
    Freitag, 22. November 2019 Knapp eine Woche vor der Auslosung zu Fußball-EM steht nicht endgültig fest, welche Teams an dem Turnier im kommenden Jahr teilnehmen werden. 16 Nationen dürfen in den Playoffs eine Extrarunde drehen. Zwei Partien dürften dabei besonders im Fokus des DFB-Teams stehen. Für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gibt es auch nach der Auslosung der EM-Playoffs zahlreiche Optionen für den Gegner aus dem vierten Topf. Mit-Gastgeber Ungarn, der im Fall einer erfolgreichen Qualifikation sicher deutscher Gruppengegner wäre, trifft in den Playoffs im kommenden März in Pool A zunächst auf Bulgarien. Als Losfee im schweizerischen Nyon fungierte Angelos Charisteas, der im Jahr 2004 mit dem griechischen Nationalteam unter Trainer Otto Rehhagel den Turniersieg geholt hatte.Der Sieger des Duells zwischen Ungarn und Bulgarien spielt im Finale gegen Island oder Rumänien, die das zweite Halbfinale bestreiten. Setzen sich Island, Bulgarien oder Ungarn durch, werden diese automatisch zum deutschen Vorrundengegner in Gruppe F, wie eine weitere Auslosung durch Charisteas, den ehemaligen Spieler von Werder Bremen, FC Schalke 04 und 1. FC Nürnberg ergab.Da neben Ungarn (mit Budapest) auch Rumänien (mit Bukarest) Gastgeber des Turniers im kommenden Sommer ist, kann sich auch bei der EM-Auslosung am 30. November in Bukarest nicht final entscheiden, in welcher Gruppe der Sieger des A-Pools landet. Setzt sich Rumänien durch, wäre der Sieger des A-Pools garantiert in Gruppe C mit der Ukraine und der Niederlande. In diesem Fall würde der Sieger des D-Pools bestehend aus Georgien, Nordmazedonien, Kosovo und Weißrussland in die deutsche Gruppe rücken.Etwas mehr Klarheit hat dagegen England, das mit London ebenfalls Ausrichter ist. Das Team von Trainer Gareth Southgate hat ebenfalls drei Heimspiele und bekommt es in der Gruppe D mit dem Sieger des C-Pools zu tun, in dem Schottland, Norwegen, Serbien und Israel um einen Platz kämpfen.Die Playoff-Partien zur Fußball-EM 2020 im Überblick:(alle am 26. März um 20.45 Uhr)Pfad A (Der Sieger des zweiten Halbfinals hat Heimrecht im Finale):Island - RumänienBulgarien - UngarnPfad B (Der Sieger des ersten Halbfinals hat Heimrecht im Finale):Bosnien und Herzegowina - NordirlandSlowakei - IrlandPfad C (Der Sieger des zweiten Halbfinals hat Heimrecht im Finale):Schottland - IsraelNorwegen - SerbienPfad D (Der Sieger des ersten Halbfinals hat Heimrecht im Finale):Georgien - WeißrusslandNordmazedonien - KosovoFalls Sie noch Nachhilfebedarf/nützliches Stammtischwissen/noch mehr Verwirrung zum Thema EM und Playoffs brauchen, seien Ihnen diese Erklärtexte ans Herz gelegt: "Der 'schändliche' Weg zur Fußball-EM" + "Zwölf Niederlagen hätten DFB-Team gereicht". Viel Erfolg!Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • Ein Skandal führt zum nächsten: FPÖ versteckt Gold in Bauernhaus
    Freitag, 22. November 2019 Österreich rätselt über geheime Goldvorräte, die die FPÖ in einem Bauernhaus in Tirol versteckte. Die Geschichte ist an sich schon kurios genug. Aber den Rechtspopulisten gelingt damit auch das Kunststück, an ihre vorigen Skandale nahtlos anzuknüpfen. Der Fund mehrerer Goldbarren in einem von der rechtspopulistischen FPÖ genutzten Bauernhaus in Tirol bringt die skandalumwitterte Partei in Erklärungsnot. Die liberalen Neos forderten "Transparenz" und beantragten eine Sondersitzung des Wiener Landtags. "Dass sich Politiker vor dem Weltuntergang fürchten und für Krisenzeiten in Osttirol Gold lagern, ist genauso skurril wie hinterfragenswert", teilten die Neos demnach mit. *Datenschutz Das Wochenmagazin "Profil" hatte den heimlichen Goldbesitz der FPÖ aufgedeckt. Demnach fand die Polizei im Sommer in der Pension "Enzian" in dem bei Skifahrern und Wanderern beliebten Ort St. Jakob drei Kassetten mit Goldbarren. In dem ehemaligen Bauernhaus mit Blick auf die Tiroler Berge befindet sich ein "Bildungsinstitut" der FPÖ. Ihr geheimer "Goldschatz" sorgte für großen Wirbel in österreichischen Zeitungen und sozialen Netzwerken. Welchen Wert das gefundene Gold hat, ist bislang nicht bekannt. Berichten zufolge hatten die Barren in den Kassetten ein Gewicht von je 500 Gramm. Jeder von ihnen hätte zum aktuellen Goldkurs einen Wert von mehr als 21.000 Euro. Die Goldbarren waren zufällig bei Ermittlungen zur sogenannten Casino-Affäre entdeckt worden. Den ehemaligen Regierungsparteien ÖVP und FPÖ werden Absprachen mit dem Glücksspielkonzern Novomatic vorgeworfen. Textnachrichten deuten stark darauf hin, dass einem FPÖ-Parteimitglied ein lukrativer Vorstandsposten zugeschachert wurde, möglicherweise im Gegenzug für Lizenzen, die Novomatic erteilt wurden.Die Ermittlungen zur Casino-Affäre wiederum kamen durch den Ibiza-Skandal erst so richtig ins Rollen, im Laufe dessen das Mobiltelefon des ehemaligen FPÖ-Chefs Hans-Christian Strache beschlagnahmt wurde. So kommt eine Affäre zur anderen und so schließt sich auch der Kreis. Denn in dem Video, das die Skandalserie losgetreten hatte, erläuterte Strache unter anderem seine Investitionsphilosophie: Er lege einen Großteil seiner privaten und der FPÖ-Ersparnisse in Gold an, das man übrigens niemals zur Bank bringen dürfe. Man müsse es vielmehr "zuhause einbetoniert haben". "Alles ganz legal" *Datenschutz Der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp wies Vorwürfe zu einem möglichen Fehlverhalten seiner Partei zurück. "Hier ist alles ganz legal", sagte er. Die Partei habe das Gold während der Finanzkrise 2008 gekauft, um ihr Vermögen in wirtschaftlich turbulenten Zeiten zu schützen. Die Partei habe sich entschieden, die Barren privat zu verwahren, da Banken pleite gehen und dicht machen könnten. Die FPÖ wird immer wieder von Vorwürfen der illegalen Parteienfinanzierung umwittert. In einem 2015 erschienenen Buch über den langjährigen FPÖ-Chef Jörg Haider hatte ein früherer Vertrauter des Rechtspopulisten die Existenz einer geheimen Kasse in Liechtenstein enthüllt. Das Geld sollte demnach zur Finanzierung von politischen Aktivitäten Haiders verwendet werden. Im Mai setzte die "Ibiza-Affäre" um illegale Parteispenden der Beteiligung der FPÖ an der Regierung in Wien ein Ende.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • Im April im Webvideo: Walter Freiwalds letzter Auftritt
    Freitag, 22. November 2019 Nur wenige Tagen vergehen zwischen Walter Freiwalds trauriger Offenbarung, unheilbar an Krebs erkrankt zu sein, und seinem Tod. Dabei trat er noch im April in einer Webserie auf - mit einem Lachen auf den Lippen. Von seiner Krankheit ist da nichts zu sehen. Der Tod von Walter Freiwald hat viele Menschen bewegt. Zum einen, weil sie mit ihm als dauerquasselnden Marktschreier in der RTL-Show "Der Preis ist heiß" aufgewachsen sind. Zum anderen und vor allem aber auch, weil das Leben des 65-Jährigen so überraschend, schnell und tragisch zu Ende ging. *Datenschutz Erst am 6. November hatte Freiwald seine Krebserkrankung in einen dramatischen Tweet öffentlich gemacht. "Der Krebs ist ein Arschloch und wird mich töten", erklärte er da. Kurz darauf bedankte er sich noch einmal für die öffentlichen Reaktionen und das ihm entgegengebrachte Mitgefühl. "Vergesst mich nicht!", bat er. Nun ein paar weitere Tage später - am 16. November - war er tot.Auftritt als NachbarGrößere TV-Auftritte hatte Freiwald, der jahrelang auch Teleshopping-Sendungen moderierte und 2015 ins Dschungelcamp zog, in jüngster Zeit nicht mehr. Doch unter anderem wirkte er in Produktionen des Youtube-Kanals "World Wide Wohnzimmer" mit, der von den Zwillingen Dennis und Benni Wolter betrieben wird.So sah man Freiwald noch im April in einem Comedy-Clip mit dem Titel "Familie Ritter: Erstes Youtube-Interview!", der auf der Video-Plattform veröffentlicht wurde. In ihm tritt er als Nachbar des Moderatoren-Duos auf, der an die Scheibe klopft und Kuchen mitgebracht hat. Freiwald wirkt dabei gut gelaunt und hat ein Lachen auf seinen Lippen - von der Krankheit, die ihn nur wenig mehr als ein halbes Jahr später das Leben kosten sollte, ist nichts zu erahnen."Wir vermissen ihn sehr"Auch Dennis und Benni Wolter erkannten keine Hinweise auf das schlimme Schicksal, das Freiwald ereilen sollte, wie sie im Interview mit RTL erklären: "Bei unseren zahlreichen Drehs mit Walter haben wir ihn stets als fit und sehr wach im Kopf erlebt."Sie würden Freiwald "als wahren Gentleman, liebenden Ehemann und verrückten Quatschkopf in Erinnerung behalten, der - obwohl er nicht immer nur die Sonnenseiten erlebt hat - nie den Spaß an seinem Beruf verloren hat", sagen die Wolter-Brüder weiter. Sie hätten "die Zusammenarbeit mit Walter geliebt, weil er wie kein anderer über sich selbst lachen konnte und mit seiner herzlichen Art stets das gesamte Team für sich einnahm". Freiwalds Tod sei "ein großer Verlust. Wir vermissen ihn sehr", konstatieren die Webvideo-Produzenten, deren Kanal über eine Million Abonnenten hat.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • “Es waren 14 gute Jahre”: AKK verteidigt Merkel gegen Merz-Kritik
    Freitag, 22. November 2019 Auf dem Parteitag in Leipzig ruft CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer die Christdemokraten zu mehr Zusammenhalt auf. Kritik aus der Union an der Bundesregierung sei "keine erfolgreiche Wahlkampfstrategie". Damit spricht die 57-Jährige indirekt ihren internen Rivalen Merz an. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat auf dem Parteitag der Christdemokraten ihren Rivalen Friedrich Merz indirekt kritisiert. Es dürfe nicht sein, dass die CDU die von der Union geführte Bundesregierung schlechtrede, sagte Kramp-Karrenbauer vor den etwa 1000 Delegierten in Leipzig. "Das ist keine erfolgreiche Wahlkampfstrategie", fügte sie hinzu und erntete großen Applaus. Merz hatte nach der Wahlschlappe in Thüringen das Erscheinungsbild der Bundesregierung als "grottenschlecht" bezeichnet und dafür vor allem Bundeskanzlerin Angela Merkel verantwortlich gemacht. Kramp-Karrenbauer sagte über die bisherige Regierungszeit von Merkel: "Es waren 14 gute Jahre für Deutschland, und darauf können wir alle miteinander stolz sein." Die 57-Jährige räumte ein, dass die CDU seit ihrem Amtsantritt ein "schwieriges Jahr" durchgemacht habe - "das gebe ich ganz offen zu". Zugleich warnte sie aber vor Schwarzmalerei: Vor dem Parteitag sei in vielen Medienberichten die Rede davon gewesen, dass in Leipzig eine "Revolution, ein Aufruhr" bevorstehe. "Wir lassen uns nicht in den Ruin hineinschreiben", mahnte sie.Zuvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel ihrer Partei zu Geschlossenheit geraten. Die CDU solle das Motto des letztjährigen Parteitags "beherzigen", sagte Merkel in ihrem Grußwort. Das Motto damals lautete: "Zusammen führen und Zusammenführen." Wenn sich die CDU daran halte, könne sie auch das diesjährige Motto "Realität werden lassen", sagte die Kanzlerin - "Deutschlands starke Mitte". Sie selber wolle daran "weiter arbeiten als Bundeskanzlerin".In ihrer Rede ging die frühere CDU-Vorsitzende kaum auf Parteiangelegenheiten ein, sondern zog eine Bilanz ihres Regierungshandelns. Sie erinnerte daran, dass sie auf den Tag genau vor 14 Jahren erstmals zur Kanzlerin gewählt worden sei. "Das ist und bleibt etwas ganz Besonderes für mich", sagte sie. "Nicht in meinen kühnsten Träumen konnte ich mir damals vorstellen, dass nach meiner ersten Wahl vier Legislaturperioden folgen sollten."Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • Hingucker des Bambi-Abends: Sarah Connor mit Mann, Lena mit wenig an
    Freitag, 22. November 2019 Ja, klar, bei der Bambi-Verleihung werden viele niedliche kleine Gold-Rehkitze verliehen. Aber viel interessanter sind doch die Wow-Auftritte auf dem roten Teppich. Zwei Damen fielen dabei besonders ins Auge - und das nicht zum ersten Mal. Sarah Connor hat mit ihrer Kleiderwahl in der Vergangenheit schon mehr als einmal für Aufsehen gesorgt. Unvergessen ist etwa ihr Auftritt seinerzeit in "Wetten, dass..?", als sie 2002 mit einem äußerst offenherzigen Kleid tief blicken ließ. Die einen riefen damals "Hui", die anderen, denen das Ganze dann doch eine Spur zu freizügig war, "Pfui".
    Zugeknöpft geht anders. (Foto: imago images/Future Image) Bei der Bambi-Verleihung am Donnerstagabend in Baden-Baden löste Connor dagegen fast ausschließlich Begeisterungsstürme aus. Die 39-Jährige räumte nicht nur den Preis für "Musik National" ab, sie gab bei der Veranstaltung auch ihren Song "Vincent" zum Besten. In den sozialen Netzwerken erntete sie dafür zahlreiche positive Reaktionen.Für Aufsehen sorgte zudem, dass Connor mit dem Mann an ihrer Seite erschien: Florian Fischer präsentierte sich mit der Sängerin auf dem roten Teppich und im Publikum. Die beiden sind seit April 2010 offiziell ein Paar und halten ihr Privatleben ansonsten weitestgehend aus der Öffentlichkeit heraus.Mal ärmellos, mal transparent
    Auch Lena ließ nichts anbrennen. (Foto: imago images/Future Image) Tiefe Einblicke gewährte unterdessen abermals Connors Kleid. Das ärmellose, dunkle Outfit war extrem weit ausgeschnitten. Passend dazu hatte die Sängerin ihre Augen mit dunklem Make-up betont. Ihre blonden Haare trug sie offen aus dem Mittelscheitel.Doch Connor war nicht die Einzige, die mit ihrer Klamotte die Augen auf sich zog. Auch ihre Kollegin Lena Meyer-Landrut wusste die Fotografen wieder einmal in ihren Bann zu ziehen. Schließlich war das weiße, bodenlange Kleid, das die 28-Jährige trug, alles andere als blickdicht.Lena war in der Kategorie "Publikums-Bambi" nominiert, musste sich jedoch Max Giesinger geschlagen geben. Doch mal ehrlich: Wen interessiert's?Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • Die Engel fliegen nicht mehr: Victoria’s Secret streicht seine Modenschau
    Freitag, 22. November 2019 Als "Engel" für Victoria's Secret über den Laufsteg zu laufen, war für Models lange die Krönung ihrer Karriere. Doch das Interesse der Zuschauer nahm in den vergangenen Jahren stetig ab, zudem wurde die Show als sexistisch kritisiert. Für 2019 wird die Modenschau nun abgeblasen. Superschlanke Frauen, die in glitzernde Unterwäsche gehüllt mit riesigen Engelsflügeln auf dem Rücken über den Laufsteg schweben - so kennt man die Shows von Victoria's Secret. Doch damit ist erstmal Schluss: Die US-Dessous-Marke will ihre berühmte Modenschau in diesem Jahr streichen. Berichten mehrerer US-Medien zufolge teilte der Mutterkonzern L Brands die Entscheidung in einem Telefonat mit Analysten mit. Der Grund: Die Show kämpft seit Jahren mit sinkenden Zuschauerzahlen, 2018 erreichten diese nach Angaben der Dessousmarke ihren Tiefpunkt. Im Mai war bereits angekündigt worden, dass die Show nicht mehr im kommerziellen Fernsehen übertragen wird. "Wir glauben nicht, dass das Fernsehen noch passt, wenn wir uns weiterentwickeln wollen", sagte Leslie Wexner, der Generaldirektor von L Brands, damals. Stattessen wolle man ein "neuartiges Event" auf verschiedenen Plattformen entwickeln. Daraus wurde nun offenbar aber nichts. Neben schwindenden Zuschauerzahlen dürfte es noch andere Gründe für das Aus der Engel auf dem Laufsteg geben. Victoria's Secret verlor zuletzt Kunden an die Konkurrenz, hieß es beim US-Fernsehsender CNN. Außerdem war die Dessous-Schau in der Vergangenheit häufig als sexistisch und antifeministisch bezeichnet worden. Mit dem Engagement eines Transmodels und eines Plus-Size-Models hatte Victoria's Secret jüngst versucht, gegen dieses Image anzukämpfen. Die Marke kämpft darüber hinaus jedoch auch mit den Nachwehen des Epstein-Skandals. Laut CNN hatte der Gründer des Mutterkonzerns enge Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter und Multimillionär Jeffrey Epstein, der sich im August in der Haft das Leben nahm.Victoria's Secret schickte seine "Engel" seit 1995 über den Laufsteg. Der Job galt als einer der begehrtesten in der Modelwelt - und brachte nicht selten eine gewisse Berühmtheit mit sich. Unter anderem liefen Tyra Banks, Heidi Klum und Gisele Bündchen für das Label. In den Vorjahren fand das Mode-Event im November und Dezember statt. Highlight der Shows war die Vorstellung des besonders wertvollen "Fantasy Bra". Der 15 Millionen Dollar teure BH aus dem Jahr 2000 gilt bis heute als teuerstes Wäscheteil der Welt.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • Können auch “zurückschlagen”: Xi gibt sich im Handelsstreit kämpferisch
    Freitag, 22. November 2019 Chinas Staatschef Xi hofft weiterhin auf ein Ende des Handelsstreits mit den USA. Für ein Abkommen zwischen den Supermächten brauche es aber eine gleichwertige Lösung. Ansonsten könne die Volksrepublik auch "zurückschlagen". China will nach Worten von Staatschef Xi Jinping ein Handelsabkommen mit den USA erreichen. Die zweitgrößte Volkswirtschaft habe aber keine Angst vor einer anhaltenden Auseinandersetzung. "Wenn notwendig, werden wir zurückschlagen, aber wir arbeiten aktiv daran, keinen Handelskrieg zu haben", sagte Xi bei einem Treffen mit ehemaligen US-Beamten, darunter Ex-Außenminister Henry Kissinger, und anderen ausländischen Vertretern in Peking. "Wir haben diesen Handelskrieg nicht angefangen, und es ist nichts, was wir wollen", zitiert ihn die Nachrichtenagentur Bloomberg weiter. Eine Teilvereinbarung müsse allerdings auf der "Grundlage von gegenseitigem Respekt und Ebenbürtigkeit" fußen. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern stünden "an einer wichtigen Wegkreuzung und sehen sich einigen Schwierigkeiten und Herausforderungen gegenüber", sagte Xi laut der Nachrichtenagentur Xinhua zu Kissinger. "China und die USA sollten die Kommunikation über strategische Fragen verbessern, Missverständnisse und Fehlurteile vermeiden und gegenseitiges Verständnis verbessern".  "Wir laufen Gefahr, ins tiefe Mittelalter zurückzufallen"Die beiden größten Volkswirtschaften liefern sich seit einem Jahr einen erbitterten Handelskrieg, nachdem US-Präsident Donald Trump angefangen hat, schrittweise Strafzölle gegen Importe aus China zu verhängen. Er fordert eine Marktöffnung, den Kampf gegen den Diebstahl von Urheberrechten und eine Verringerung von staatlichen Subventionen. China reagierte mit Gegenzöllen. Die Auseinandersetzung bremst die Entwicklung in beiden Ländern, schwächt die Weltkonjunktur und macht auch der deutschen Wirtschaft schwer zu schaffen. Yahoo-Mitgründer Jerry Yang warnte vor den Folgen der Auseinandersetzung zwischen den beiden Wirtschaftsriesen für Innovation und technologischen Fortschritt. "Wir laufen Gefahr, ins tiefe Mittelalter zurückzufallen, wenn wir nicht standardisieren, wenn wir in kleine (...) Märkte aufbrechen, die sich nicht selbst aufrechterhalten können", sagte Yang auf den Wirtschaftsforum. Sollten Washington und Peking sich von ihrer durch Zusammenarbeit geprägten Beziehung der vergangenen drei Jahrzehnte abwenden, könne das "unbeabsichtigte Folgen" haben. "Ich denke, der Kern der Innovation wird durch den aktuellen Trend sehr stark in Frage gestellt", sagte Yang. Trump und Xi Jinping hatten ursprünglich auf dem Mitte November geplanten Asien-Pazifik-Gipfel (Apec) in Chile ein Teilabkommen unterzeichnen wollen. Allerdings wurde das Treffen wegen der Unruhen in dem südamerikanischen Land abgesagt. Auch haben beide Seiten offenbar noch nicht die nötigen Fortschritte gemacht, um eine erste Vereinbarung zu Papier zu bringen. China fordert, dass die bereits verhängten Strafzölle zurückgedreht werden. Dagegen will Trump vorerst nur davon absehen, neu angedrohte Sonderabgaben zu verhängen. Chinas Chefunterhändler Liu He deutete am Vortag an, dass er "vorsichtig optimistisch" sei. Doch sind schon seit Wochen keine konkreten Fortschritte erkennbar. Beobachter gehen schon davon aus, dass möglicherweise erst im nächsten Jahr mit einer Vereinbarung zu rechnen ist, was die Aktienmärkte beunruhigt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • Max Raabe über “MTV Unplugged”: Morbider Charme und große Töne
    Für die "MTV Unplugged"-Ausgabe von Max Raabe und seinem Palast Orchester versammelten vor einigen Monaten an zwei Abenden rund 40 Musiker in Clärchens Ballhaus in Berlin. Das passte vor allem deshalb so gut, weil der Look des dortigen Spiegelsaals den von den 1920er- und 1930er-Jahren inspirierten Sound Raabes perfekt widerspiegelte - auch wenn ein Orchester natürlich per sé unplugged spielt und nicht so recht in die CD-Reihe des Musiksenders passen will. Legendär sind beispielsweise die Aufnahmen von Nirvana, Bruce Springsteen, Björk, Alicia Keys und Placebo. Zuletzt durften Künstler wie Shawn Mendes, Udo Lindenberg und Santinalo ran, im nächsten Jahr sollen dann unter anderem Pur folgen.Für das Konzert in seiner Wahlheimat Berlin holte sich der 56-jährige Raabe aber obendrein noch Unterstützung von Künstlern, die musikalisch eher in der Jetztzeit verortet sind. So entstand eine feine Melange aus orchestralem Swing-Sound und Moderne. Mit dabei waren Herbert Grönemeyer, Samy Deluxe, Pawel Popolski, Lea, Namika, der finnische Hardrocker Lordi sowie der derzeit offenbar unvermeidbare Lars Eidinger. *Datenschutz Weil allein das vielköpfige Orchester an jenen Abenden eine Menge Raum einnahm, war die Anzahl der Gäste entsprechend beschränkt, doch gibt es das Ganze - und damit immerhin 30 Songs - jetzt ja für alle und daheim auch auf CD oder per Streaming. Im Gespräch mit n-tv.de hat Max Raabe erklärt, was die Konzerte, aber auch seine Wahlheimat Berlin für ihn so besonders machen.n-tv.de: Herr Raabe, wie hat sich die Auswahl der Songs und der Gäste für die beiden Abende ergeben?Max Raabe: Die große Frage war, ob die Leute, die wir gern dabeihätten, überhaupt Zeit haben. Wenn man dann seine Wunschkandidaten zusammenhat, kann man sie fragen, was sie singen wollen. Wir sprechen über mögliche Titel und selbstverständlich gehe ich auf ihre Wünsche und Vorstellungen ein.Was für ein Projekt dieser Größenordnung ja quasi nichts ist. Ich hätte gedacht, dass die größere Herausforderung war, alle Musiker in den Spiegelsaal zu bekommen und noch Platz für Gäste zu lassen.Das kam dann später. Wir haben uns vorher gar nicht so klargemacht, dass uns im Spiegelsaal der Klang um die Ohren fliegt, weil es sehr viele glatte Flächen und Glas gibt. Da mussten wir mit Teppichen arbeiten und Spiegel abhängen. Dann war der Klang, wie wir ihn uns erhofft hatten. Zunächst war es aber doch ein Schock, denn immerhin haben wir in einem sehr kleinen Raum mit sehr vielen Leuten sehr laut Musik gemacht.War die Wahl der Location Ihre Idee?Das war ein Vorschlag und wir fanden den alle gleich gut, weil der Raum eine Intimität hat und gleichzeitig einen morbiden Charme sowie eine Großzügigkeit. Ich wollte es intim haben, damit man mit dem Publikum wie bei einer Familienfeier zusammensitzt, und dann kommt jemand und singt.Viel Platz für Publikum blieb ja vermutlich nicht. Wer waren die 50 bis 60 Gäste?Wir haben Freunde und Bekannte gefragt, ob sie Zeit und Lust hätten, dabei zu sein. Ein bisschen Verwandtschaft, ein bisschen Freunde, das war natürlich schnell entschieden, weil es nicht so viele sein konnten. Es waren alles Menschen, denen wir einen Gefallen tun wollten, weil sie uns auch schon oft geholfen haben.
    Viele Musiker, zwei Abende, eine Platte. (Foto: Universal Music) Nun ist ein Orchester ja sowieso schon unplugged. Also ist es irgendwie ein bisschen "MTV Unplugged Unplugged". Kam Ihnen die Anfrage nicht selbst komisch vor?Mein erster Gedanke war natürlich, dass ich doch gar kein "MTV Unplugged"-Künstler bin, fand das dann aber irgendwie lustig, mir darüber Gedanken zu machen. Wir haben uns zusammengesetzt und herumphilosophiert, wie man es wagen könnte, was passen würde. Es war ein bisschen wie eine Wunschliste beim Kindergeburtstag zusammenzustellen. Bis zum Schluss habe ich niemandem in meinem Freundes- und Bekanntenkreis erzählt, was ich mache, geschweige denn, wer an musikalischen Gästen dabei sein soll. Es kann ja immer was dazwischenkommen. Ein Zug fällt aus, ein Flieger geht nicht oder persönliche Dinge, die denjenigen zwingen, abzusagen.Musikalische Gäste wie Achim Hagemann alias Pawel Popolski waren zu erwarten, Leute wie Samy Deluxe, Herbert Grönemeyer, Lordi und Lars Eidinger nicht unbedingt ...Der Ansatz war, Musiker einzuladen, auf die man nie käme, wenn man an Max Raabe & Palast Orchester denkt. Es sollten sich fremde Welten auf uns einlassen. Ist Ihnen eine der Zusammenarbeiten in besonderer Erinnerung geblieben?Es sind ja alles ganz unterschiedliche Leute, die sich in keiner Weise ähnlich sind. Allein, dass Lordi kommt - mit Nebel und Orchester-Akkorden, ein brutaler Auftritt. Und dann entsteht plötzlich der intimste Moment, wenn er in die Stille hinein "Just A Gigolo" singt.Kann man so etwas dann vorher proben oder macht man es ein bisschen im Blindflug?Im Grunde schon. Wir hatten am selben Tag eine Probe mit Lordi und eine mit Grönemeyer. Denen haben wir zwar unseren Orchesterpart geschickt, damit sie sich etwas vorstellen können, aber das ist natürlich schon was anderes. Aber jemand wie Grönemeyer kommt rein, wir proben da einmal, dann zieht er sich seinen Smoking an und eine halbes Stunde später singt er das, und die Aufnahme kann man genauso an einem Stück nehmen.Dass das Ganze in Berlin aufgezeichnet wurde, lag natürlich nahe. Sie sind als Westfale überzeugter Wahlberliner und gelten als eine Art Botschafter für die Stadt. Was ist es, was Sie hier so mögen?Ich bin seit 1985 in Berlin. Mir hat damals mal eine alte Dame im Bus gesagt, nach fünf Jahren sei man Berliner. Abgesehen davon kommt meine Familie mütterlicherseits aus Berlin. Die Hauptsache ist aber, dass man sich hier wohl fühlt. *Datenschutz War das bei Ihnen von Tag eins an so? Oder brauchten Sie Zeit zum Akklimatisieren? Raus aus dem idyllischen Westfalen und rein in den Moloch?Ich habe mich sofort wohlgefühlt. Ich dachte: "Du bist Anfang 20, lebst in Berlin und hast eine eigene Wohnung. Du bist der glücklichste Mensch der Welt." Ich habe den Westberliner Teil vor der Wende erkundigt, das waren tolle und lustige Zeiten. Als dann die Mauer fiel, habe ich noch einen großen Teil dazugelernt. Ich fand das immer toll hier und habe mich nie unwohl gefühlt. Aber vielleicht bleibt auch einfach der Blick frisch, wenn man wie ich so viel unterwegs ist und
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • Wirbel um Stasi-Vergangenheit: Verleger Friedrich lässt Aufsichtsamt ruhen
    Freitag, 22. November 2019 Seit Bekanntwerden seiner Stasi-Vergangenheit steht Neu-Verleger Holger Friedrich unter Beschuss. Als Konsequenz lässt der Besitzer zweier Berliner Zeitungen seinen Job im Aufsichtsrat beim Biotech-Unternehmen Centogene ruhen. Die Verbindung zu der Firma wurde bereits zuvor kritisiert. Nach Bekanntwerden der Stasi-Kontakte von Holger Friedrich lässt der Berliner Verleger seinen Posten im Aufsichtsrat beim Biotech-Unternehmen Centogene vorübergehend ruhen. Er wolle als Aufsichtsratsmitglied pausieren, "bis die vollständigen Unterlagen der Stasi-Unterlagenbehörde vorliegen und von Experten ausgewertet wurden", sagte er am Morgen.Vor einer Woche war nach einer Rechercheanfrage der "Welt am Sonntag" bekanntgeworden, dass Friedrich in der DDR zeitweise Inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit (Stasi) war. Er hatte kurz zuvor zusammen mit seiner Frau Silke den Berliner Verlag mit "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" von der DuMont-Mediengruppe übernommen.Die "Berliner Zeitung" will dies nun selbst journalistisch aufarbeiten. Friedrich sicherte laut Redaktion seine Unterstützung zu. Er selbst erklärte, er habe eine handschriftliche Verpflichtungserklärung bei der Stasi aus einer Notsituation nach einer Verhaftung heraus verfasst, um einer befürchteten Gefängnisstrafe zu entgehen. Er sei "nicht aktiv" für die Staatssicherheit tätig gewesen.Verhältnis zu Centogene blieb unerwähntIn die Schlagzeilen geriet neben der IM-Vergangenheit Friedrichs auch seine Verbindung zum ostdeutschen Unternehmen Centogene. Der "Spiegel" griff einen Artikel der "Berliner Zeitung" über diese Firma kritisch auf, weil Friedrich im Aufsichtsrat sitzt und laut US-Börsenaufsicht im Juni über ein in Berlin ansässiges Unternehmen 3,27 Prozent hielt - was nicht im Artikel seines eigenen Blattes stand.Die "Berliner Zeitung" erklärte daraufhin, dass Friedrich dem Herausgeber und der Chefredaktion den Hinweis gegeben habe, dass Centogene Weltmarktführer in der gentechnischen Analyse sei und dessen Börsengang ein Anlass zur Berichterstattung sein könnte. "Weder der Chefredaktion noch den beiden Wissenschaftsredakteuren war zu diesem Zeitpunkt bewusst, dass Holger Friedrich an dem Unternehmen beteiligt ist. Wäre das anders gewesen, hätte die Redaktion diese Information in den Artikel mit aufgenommen", hieß es.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • Rundgang im Convention Center: L.A. Auto Show – V8- und Elektro-Wahn
    Kein Autohersteller kommt mehr an der E-Mobilität vorbei. Deshalb probt man auf der Auto Show in Los Angeles den Spagat zwischen Verbrenner und E-Antrieb. Doch egal wie, die Muskeln lassen alle spielen.
    In Los Angeles war der Mustang Mach-E der Aufreger. Die Journalisten überschlugen sich förmlich. (Foto: Holger Preiss) Wenn man auf der Los Angeles Auto Show von einem großen Aufschlag sprechen will, dann ist der wohl in erster Linie Ford mit seinem Mustang Mach-E gelungen. Das liegt aber nicht daran, dass die US-amerikanische Legende als Elektro-Bolide auf die Bühne rollte, sondern eher an seiner Optik, denn mit dem, was man gemeinhin als Mustang kennt, hat der Mach-E nicht mehr viel zu tun. Eigentlich verkörpert er das, was deutsche Hersteller seit Jahren mit ihren SUV-Coupés auf die Räder stellen. Insofern frohlocken die US-Kollegen, dass es sich hierbei "um das sportlichste SUV handelt, das Ford je gebaut hat". Ford Mustang Mach-EZudem wird der Mustang Mach-E als die ernst zu nehmende Ansage des Herstellers gesehen, sich jetzt auch auf den Weg in die E-Mobilität zu machen. Für 43.895 Dollar soll man im kommenden Jahr in den ersten Mach-E einsteigen können. Die in diesem Preis enthaltene Batterie soll die Insassen 337 Kilometer weit bringen. Auf der Messepräsentation verweist Ford dann auch auf 25.000 Ladestationen im Land, die garantieren, dass man locker von Ost nach West und Nord nach Süd kommt. Weitere Leistungsstufen mit mehr Reichweite sollen bis 2021 folgen. Wie das Kaufpublikum auf den Mach-E anspringt, bleibt abzuwarten. Wer sich in den USA dafür entscheidet, bekommt eine E-Auto-Prämie von bis zu 7500 Dollar.BMW 2er Gran Coupé und viele M
    Eine echte Premiere war das BMW 2er Gran Coupé. Er soll ein Einstieg in die große BMW-Welt sein. (Foto: Holger Preiss) Den größten Aufschlag der deutschen Hersteller hat BMW in L.A. gewagt. Gleich mit drei brandneuen Modellen gingen die Bayern an den Start: mit den 2er Gran Coupé, dem M2 CS und dem Mini John Cooper Works GP. Während der Erstgenannte der Einstieg in die große bayrische Coupé-Welt sein soll, die sich mit 4er und 8er fortsetzt, ist der M2 CS die Spitze des sportlichen Eisberges, die sogar den M2 überragt und wie der Mini JCW GP ein Publikum anspricht, das sich wenigstens mal probehalber auf die Rennstrecke wagt.Das wird mit den ebenfalls vorgestellten Ausbaustufen von X5 M und X6 M eher nicht passieren, aber auch die waren auf der Messe zu sehen. Nun mag man wieder die ökologische Keule schwingen, aber tatsächlich werden in Kalifornien die meisten diese SUV-Boliden weltweit verkauft. Auch der sonnenverwöhnte Kalifornier, dem ein starkes Umweltbewusstsein nachgesagt wird, liebt immer noch Achtzylinder und mindestens 600 PS unter der Haube. Klar sind auch Plug-in-Hybride in Form des X3 und X5 auf dem Stand und im Angebot. Am meisten überraschte aber die Aussage, dass es für den Mini Electric bereits 80.000 Interessenten gibt. "Der", so Pieter Nota, BMW-Vertriebschef, "ein wichtiger Meilenstein in der Elektrifizierungs-Strategie der Marke ist". Bis 2023 will BMW 23 Modelle elektrifizieren und davon mindestens die Hälfte rein elektrisch im Portfolio haben.VW Space Vizzion
    Der Space Vizzion soll einen Ausblick auf einen kommenden elektrischen Passat im Rahmen der ID-Welt von VW geben. (Foto: Holger Preiss) Nach wie vor elektrisiert zeigte sich auch VW. Die Wolfsburger stellten in L.A. ein weiteres Familienmitglied der ID.-Reihe vor, den Space Vizzion. Einen Gran Tourismo, den man in Deutschland auch gerne als Elektro-Passat bezeichnen darf. Für den Space Vizzion verspricht VW, dass es zwar eine Studie, aber dennoch keine Zukunftsmusik ist. "Die Serienversion wird Ende 2021 vorgestellt und soll in verschiedenen Versionen in Nordamerika, Europa und China auf den Markt kommen", so die Wolfsburger. Mit 4,96 Metern Länge und einem Kofferraumvolumen von 586 Litern soll er auch verwöhnte US-Amerikaner und Chinesen ansprechen und mit zwei E-Motoren an Vorder- und Hinterachse hat er nicht nur Allrad, sondern auch eine Systemleistung von 340 PS. Allerdings ist in der Spitze bei 175 km/h Schluss. Interessiert den US-Amerikaner aber auch nicht. Den macht der Ampelstart heiß und da sind 5,2 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 verbrieft.Audi e-tron SportbackAudi geht in LA mit dem e-tron Sportback in Los Angeles in die Elektrooffensive. Mit 4,90 Metern Länge, 1,94 Metern Breite und 1,62 Metern in der Höhe unterscheidet sich der Stromer aber kaum vom Sportback mit Verbrenner. Auch der Einstiegspreis von mindestens 71.350 Euro ist fast identisch. Dank zweier E-Maschinen verspricht Audi 408 PS, abgeregelte 200 km/h in der Spitze und eine Mindestreichweite von 446 Kilometern. Klar, im Zuge der Klimadebatte kommt das gut an. Hört man aber Victor Underberg, Leiter Technische Entwicklung von Audi, genau zu, dann meint man eine noch größere Begeisterung bei der Präsentation des RS Q8 und des Supersport-Kombis RS6 zu hören. Letztgenannter prescht nämlich mit 600 PS und einem maximalen Drehmoment von 800 Newtonmetern mit 305 km/h über den Highway.Mercedes GLE 63 S und GLE 63
    Einer, mit dem Mercedes Geld für die künftige Elektrifizierung verdienen muss, der GLE 63 mit wuchtigem V8-Benziner und 48-Volt-Technik. (Foto: Holger Preiss) Und ganz abwegig sind diese beiden Audi-Boliden dann auch nicht. Geld lässt sich damit nämlich allemal verdienen und ob man es glaubt oder nicht, aber genau das braucht man, um die Entwicklung neuer E-Antriebe, Batterien und einer notwendigen Ladeinfrastruktur voranzutreiben. Und dass man mit den richtig dicken Dingern Geld verdienen kann, beweist Mercedes nicht erst seit gestern. Deswegen haben die Schwaben neben dem stromernden EQC den GLE und GLS im AMG-Ornat auffahren lassen. Beide Modelle mit 4,0-Liter-V8-Biturbomotor, 48-Volt-Bordnetz, 612 PS und einem beachtlichen maximalen Drehmoment von 850 Newtonmetern kosten zwischen 117.000 und 140.000 Euro. Die Kraft wird über eine 9-Gang-Automatik mit Torque-Converter, was für extrem kurze Schaltzeiten sorgen soll, an alle vier Räder gereicht. Während der GLS 63 in 4,2 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt, bringt es der GLE 63 S mit den gleichen Parametern in 3,8 Sekunden auf die Geschwindigkeit. Mit AMG-Schulung werden die Geschosse dann auch entdrosselt und bringen es in der Spitze auf 280 km/h.Toyota RAV4 Plug-in-Hybrid
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019