N24 News

  • Nichte (1) von Paderborn-Stürmer stirbt während Bayern-Spiel
    Die Spieler des SC Paderborn wussten noch nichts von dem tragischen Unglück, das sich während ihrer Auswärtspiels am Freitagabend beim FC Bayern München zugetragen hatte. Sie standen auf dem Rasen der Arena und analysierten das unglückliche 2:3 beim Tabellenführer, während in einer Münchner Klinik der Tod eines 14 Monate jungen Mädchens festgestellt wurde. Ein trauriger Vorfall, der eine Verbindung nach Ostwestfalen besaß. Bei dem Kleinkind handelte es sich um die Nichte ihres Mannschaftskollegen Streli Mamba, wie der FC Bayern am Samstag bekannt gab. Reanimationsversuche blieben erfolglos Das Kleinkind war während der Partie im Stadion dabei gewesen, dann aber plötzlich kollabiert. Nach Reanimationsversuchen wurde das Mädchen von einem Notarzt ins Krankenhaus gebracht, wo es nicht mehr gerettet werden konnte und verstarb.
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    Steffen Baumgart Steffen Baumgart Mamba, der zuletzt mit seinen Aussagen zu Alltagsrassismus für Schlagzeilen gesorgt hatte, war nach 53 Minuten ausgewechselt worden und trauert nun um das junge Familienmitglied. „Der gesamte SCP07 ist schwer erschüttert und drückt der Familie sein tiefstes Mitgefühl aus“, kondolierte sein Klub via Homepage. Ebenso die Münchner: „Der gesamte FC Bayern ist tief erschüttert und drückt der Familie des Mädchens sein tiefstes Mitgefühl aus.“ Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 22-02-2020
  • „Das Wunder von Taipeh“
    Als die Fußballerinnen aus Bergisch Gladbach 1981 zur ersten inoffiziellen Frauenfußball-WM nach Taipeh fuhren, wurde ihr Sport in Deutschland kaum wahrgenommen. Sie spielten das Turnier ihres Lebens und gewannen den Weltcup. © Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 22-02-2020
  • Jeder zweite Kunde von Thomas Cook hat Geld zurück bekommen
    Nach der Pleite des Reisekonzerns Thomas Cook im vergangenen Jahr hat inzwischen jeder zweite betroffene Kunde einen Teil seines Geldes zurückbekommen. „Wir haben mehr als 50 Prozent der registrierten Schadenfälle reguliert“, heißt es bei der Zurich Versicherung in Köln. „Bei den jetzt noch anstehenden Fällen müssen die Ansprüche aufwendiger geprüft werden. Das sind beispielsweise Fälle, in denen Hoteliers von den Kunden zusätzliche Zahlungen verlangt hatten.“

    Bund entschädigt Kunden von Thomas Cook – mit Steuergeldern

    Gute Nachricht für Leidtragende der Thomas-Cook-Insolvenz: „Schäden, die nicht von anderer Seite ausgeglichen werden, wird der Bund ersetzen", teilte die Bundesregierung nach einer Kabinettssitzung mit.

    Quelle: WELT/Stefan Wittmann Die deutschen Töchter des Pauschalreiseanbieters hatten bei der Zurich die vorgeschriebene Reise-Insolvenzversicherung abgeschlossen – mit einer Gesamt-Haftungssumme von 110 Millionen Euro, wie sie das Gesetz vorsieht. Weil die Schäden im Fall Thomas Cook viel höher sind, erhalten die 220.000 betroffenen Kunden nur einen kleinen Teil der Ausfälle, beispielsweise ihrer Anzahlung, zurück. Den Rest zahlt der Bund Insgesamt liegt der Schaden laut Zurich bei 287,4 Millionen Euro; 59,6 Millionen Euro hat der Versicherer für Rückführungen von Reisenden aufgewandt, die zum Zeitpunkt der Pleite im Ausland waren. Daraus ergibt sich eine Schadenersatzquote von insgesamt 17,5 Prozent. Wer also 1000 Euro für seinen Urlaub angezahlt hatte, erhält entsprechend 175 Euro vom Versicherer zurück. Den Rest der Summe will die Bundesregierung erstatten. Sie sieht sich in der Pflicht, weil die Obergrenze von 110 Millionen Euro vier juristischen Gutachten zufolge europarechtswidrig ist.

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    Condor-Look im Leitwerk: Erstes Flugzeug im neuen Design enthüllt Ferienflieger Statt die betroffenen Kunden in langjährige Klagen bis vor den Europäischen Gerichtshof zu treiben, entschied man sich in der großen Koalition, sie direkt zu entschädigen. Dafür veranschlagt die Regierung Steuergelder in Höhe von 263 Millionen Euro. Teile davon sollen aus der Insolvenzmasse des Unternehmens wieder zurückkommen. Dieser Text ist aus der WELT AM SONNTAG. Wir liefern sie Ihnen gerne regelmäßig nach Hause. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 22-02-2020By Daniel Zwick

  • „Die Differenzen waren einfach zu groß“
    Charles Michel, der Präsident des Europäischen Rates, wollte während des EU-Gipfels in Brüssel mit allen 27 Regierungschefs Einzelgespräche führen. Angela Merkel verschwand nach der Unterredung in ihrem Hotel. © Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 22-02-2020
  • 10 „unkaputtbare“ Zimmerpflanzen – hast du einen grünen Daumen?
    Nur zwei Fehler sind erlaubt, wenn du deine grünen Freunde vor dem Tod bewahren willst. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 22-02-2020By Paula Leocadia Pleiss
  • Was es mit rosa Grashüpfern auf sich hat
    Allison Barger traute zunächst ihren Augen nicht, als ihr dreijähriger Sohn ihr das besondere Insekt zeigte. Er hatte den rosafarbenen Grashüpfer in ihrem Garten in der Stadt Austin im US-Bundesstaat Texas gefunden. Barger machte ein Foto des seltenen Besuchers und schickte es zu einem lokalen Nachrichtensender. Über deren soziale Medien verbreitete es sich in der Welt. Der rosa Grashüpfer ist zwar selten und ungewöhnlich. Einzigartig ist er aber nicht. Seine Färbung ist auf eine Genmutation zurückzuführen, die als Erythrismus bezeichnet wird. Die Pigmentierung der Haut, der Haare, Federn oder des Fells erscheint dabei rötlich, pink oder rosa. Ähnliche Mutationen sind beispielsweise der Melanismus, der für die dunkle Färbung wie beispielsweise beim Schwarzen Panther verantwortlich ist, oder der Albinismus mit heller Haut, Haar- oder Fellfarbe. Erythrismus wurde schon bei mehreren Tieren beobachtet: 2012 sahen Touristen einen rosa-blonden Leopard in Südafrika. Im US-Bundesstaat Georgia wurde 2016 eine lachsfarbene Schlange gefunden. Und gerade erst schwamm ein rosa-roter Manta-Rochen einem Fotografen vor die Linse. Kristian Laine tauchte beim Great Barrier Reef und wollte eigentlich Bilder von Schildkröten und Haien machen, als er den außergewöhnlichen Fisch entdeckte. Der rosa Rochen ist kein Unbekannter. Er wurde 2015 das erste Mal gesichtet und hat seitdem seinen Namen weg: Inspector Clouseau, nach dem Detektiv aus der Krimikomödie „Der rosarote Panther“. Nach der Biopsie und Untersuchung seiner Haut konnte ein australisches Forscherteam eine Krankheit bei dem 3,3 Meter langen Männchen ausschließen. Sie gehen auch nicht davon aus, dass die außergewöhnliche Färbung Folge einer bestimmten Ernährung ist – ähnlich wie bei Flamingos, die Krebse mit speziellen Carotinoiden fressen. Die Wissenschaftler tippen, dass der Rochen ebenfalls von Erythrismus betroffen ist.
    Apropos Rochen:
    Manta-Rochen schließen untereinander Freundschaften Soziale Fische Am häufigsten scheint die Genmutation bei Grashüpfern aufzutauchen. Auch hier in Deutschland haben schon mehrere einen rosafarbenen Grashüpfer in ihrem eigenen Garten entdeckt. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Nymphen, also junge Grashüpfer. Viele dieser Insekten überleben nicht lange, rückt sie ihre Färbung doch zu sehr ins Rampenlicht und macht sie damit zur leichten Beute von Fressfeinden. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 22-02-2020By Viola Ulrich
  • Als Vita Sackville-West als Mann verreiste
    Der November gilt als eher trüber Monat, aber 1918 bringt er Europa endlich den Waffenstillstand, der den Krieg beendet. In die französische Hauptstadt fluten die Soldaten, unter ihnen viele Verletzte, deren Köpfe bandagiert sind. Auch der schlanke, groß gewachsene junge Mann, der in diesem November so strahlend verliebt mit seiner aparten, ebenso strahlenden Begleiterin durch das Pariser Nachtleben zieht, trägt einen Kopfverband aus Khaki, der seine Haare verdeckt. Sehr gesund sieht er aus, feiert seinen Liebesrausch und weiß sich dennoch elegant im Zaum zu halten. Alles an ihm atmet Luxus, nichts deutet auf Soldatentum. Seine Liebste nennt er Luschka, sie nennt ihn Julian. Im Palais Royal haben sie eine Wohnung gemietet, wo das Glück sich fortsetzt und niemals enden soll. Dieses Fest der Gefühle beruht auf Kostümierung: Der glanzvolle Lover ist eine Frau und heißt weder Julian noch Julia, sondern Victoria Sackville-West (1892 bis 1962), genannt Vita, einziges Kind eines adeligen Vaters und einer Mutter von peinlicher Herkunft. Vita ist 26, verheiratet und hat zwei kleine Söhne in England gelassen. Luschka ist zwei Jahre jünger und heißt Violet Keppel, später Trefusis (1894 bis 1972). So reich wie Vita ist sie längst nicht, aber doch upper class. Beide kennen sich von Kind an, im April 1918 ist die Liebe über sie hereingebrochen.
    Violet Trefusis im Jahr 1920. Sie war seit 1919 mit dem Berufssoldaten Denys Robert Trefusis verheiratet
    Violet Trefusis im Jahr 1920. Sie war seit 1919 mit dem Berufssoldaten Denys Robert Trefusis verheiratet
    Quelle: Roger Viollet via Getty Images Um einen Skandal zu vermeiden, fliehen Vita und Violet aus London nach Paris und bewegen sich vorzugsweise dort, wo sie keine Engländer vermuten. Endlich für sich sein! Freiheit und Ungebundenheit, ein Leben lang! So vieles verbindet sie: die Leidenschaft für Kunst, Literatur, Landschaften, Städte, Sprachen (Französisch, Italienisch, Spanisch, Deutsch), die Lust am Spiel (Tennis, Roulette), das heftige Temperament, die Sinnlichkeit. Beide schreiben sie, Vita geradezu manisch. Romane, Gedichtbände, Theaterstücke, Reiseberichte, historische und journalistische Stücke fließen ihr aus der Feder. Violet schreibt Romane, die länger lesbar bleiben als Vitas. Violet schreibt Romane, die länger lesbar bleiben als Vitas. Beide erleichtern ihr Herz in Briefen, täglich mehrere, besonders in dramatischen Zeiten, insgesamt tausende. Fest entschlossen, nie mehr nach England zurückzukehren, fahren sie weiter nach Monte Carlo. Harold Nicolson, Vitas Ehemann, ist verstimmt, Violets Fast-Verlobter Denys Trefusis leidet entsetzlich. Die Frauen kommen zurück, fliehen aufs Neue, die Männer hinterher. Der Höhepunkt des Dramas findet im Februar 1920 statt, als die Männer in einem zweisitzigen Doppeldecker per Propeller nach Frankreich brausen, um ihre Frauen einzufangen. Was für ein Bild! Zwei tadellose, verzweifelte Gentlemen in Fliegerkluft, und in Amiens verngügen sich Vita und Violet, können voneinander nicht lassen. Nun, Liebe verblasst.
    Vita Sackville-West mit ihren Söhnen. Auch Nigel, rechts, wurde Schriftsteller
    Vita Sackville-West mit ihren Söhnen. Auch Nigel, rechts, wurde Schriftsteller
    Quelle: Getty Images Dass eine Frau als Gefährtin eines Schriftstellers zu Ruhm gelangt, hat Tradition. Dass eine schreibende Frau durch eine andere schreibende Frau berühmt werden kann, erfährt Vita ein paar Jahre später. Nicht mit Violet natürlich. Die zarte, geniale Virginia Woolf ist 1925 ein paar Tage zu Gast in Long Barn, Vitas und Harolds ländlichem Besitz. Sie lässt es zu, dass aus der Freundschaft Liebe wird. In ihrem Roman „Orlando“ porträtiert sie Vita als unsterblichen Jüngling, der sich anmutig durch ein paar Jahrhunderte schlängelt und schließlich in eine Frau verwandelt. Die Geschichte endet 1928, dem Jahr ihrer Veröffentlichung, und einer der letzten Ausrufe des/der Helden/in lautet: „Ekstase!“ Noch einmal Vita, im Rausch. Alles Schriftstellerleben sei Papier, heißt es. In dieser Reihe treten wir den Gegenbeweis an.
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    Quelle: N24Publiziert am 22-02-2020By Gisela Trahms
  • Gehen wir doch lieber erst mal die „Gegenwart der Mobilität“ an
    Bei uns bedeutet „Mobilität der Zukunft“ den Ausbau der Radwege, wie etwa den Radschnellweg RS1 von Duisburg über Mülheim, Essen, Bochum, Dortmund, Unna bis nach Hamm; mit 101 Kilometern soll er „der längste Radschnellweg Europas“ werden, mitten durch das Ruhrgebiet, die ideale Alternative zu der ewig verstopften A40, im Volksmund „Ruhrschleichweg“ genannt. Da sind hochfliegende Pläne erst mal nicht angezeigt, solange wir unsere Hausaufgaben zur „Gegenwart der Mobilität“ nicht gemacht haben. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 22-02-2020By Henryk M. Broder
  • Die Situation ist inakzeptabel, ineffizient und nicht tragfähig
    Die Herausforderung unserer Zeit ist die Schaffung eines neuen internationalen Steuersystems, das für das 21. Jahrhundert gerüstet ist. Wir tragen die gemeinsame Verantwortung, bis Ende des Jahres darüber eine globale Einigung zu erzielen. Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, das globale Steuersystem so umzugestalten, dass es gerechter und effektiver wird. Die internationale Besteuerung weist momentan zwei große Schwachstellen auf, die wir gemeinsam beseitigen wollen. Erstens werden die Gewinne der großen Digitalkonzerne – seien sie amerikanisch, europäisch oder chinesisch – nicht angemessen besteuert. Diese Unternehmen erwirtschaften enorme Gewinne in Gebieten, in denen sie physisch kaum präsent sind, aber die Daten von Millionen Nutzern verwerten. Oft zahlen die Unternehmen mit den höchsten Gewinnen letztendlich am wenigsten Steuern. Somit leisten sie keinen gerechten Beitrag zur Finanzierung unseres Gemeinwesens. Diese Situation ist inakzeptabel, ineffizient und vor allen Dingen nicht tragfähig.
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    Legt sich an mit der pluralen Ökonomik: ZEW-Präsident und Monopolkommissionschef Achim Wambach Chef der Monopolkommission Mit einer internationalen Digitalbesteuerung können wir dieses Problem beseitigen, indem wir eine gerechte und stabile Besteuerung festlegen, die den neuen Geschäftsmodellen der Digitalwirtschaft gerecht wird. Gleichzeitig erhalten die betreffenden Unternehmen dadurch mehr steuerliche Rechtssicherheit. Die Unterstützung großer Digitalunternehmen für die bei der OECD entwickelte internationale Lösung begrüßen wir. Zweitens führt das derzeitige System zu Steuerdumping und Wettbewerbsverzerrungen. Einige der größten Konzerne dieser Welt verlagern die in einem Land erzielten Gewinne weiterhin in andere Länder mit niedrigeren Steuern. Diese aggressive Steuerplanung wird von unseren Bürgerinnen und Bürgern zu Recht als nicht hinnehmbar empfunden. Sie untergräbt den Grundsatz einer fairen Besteuerung, der einen Grundpfeiler unserer Demokratie darstellt. Eine wirksame Lösung gegen die schädlichen Steuerpraktiken einiger multinationaler Konzerne ist die globale Mindestbesteuerung.
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    Margrethe Vestager Margrethe Vestager Die OECD arbeitet seit geraumer Zeit an detaillierten Vorschlägen zur Beseitigung dieser beiden Schwachstellen des derzeitigen Steuersystems. Jetzt ist es an der Zeit, eine umfassende Einigung zu erzielen, sowohl über eine gerechte Aufteilung der Einnahmen aus der Digitalbesteuerung als auch über eine globale Mindestbesteuerung. Wir sind entschlossen, bis Ende 2020 eine internationale Lösung herbeizuführen und werden uns unermüdlich für eine Einigung innerhalb der OECD einsetzen. Es muss jetzt gehandelt werden. Wir müssen auf die drängenden Forderungen unserer Bürgerinnen und Bürger reagieren. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, würde dies zu willkürlichen Ergebnissen führen und die Fragmentierung des globalen Steuersystems noch verstärken. Es geht um viel Geld – viele Milliarden Euro Steuereinnahmen für den Bau von Schulen, Krankenhäuser und moderne Infrastruktur stehen auf dem Spiel. Vor allem jedoch geht es um die Legitimation des Staates und unsere demokratischen Werte. Wir müssen entschlossen, schnell und gemeinsam handeln. Dieser Gastbeitrag wurde von folgenden Ministern verfasst: Olaf Scholz (SPD), Bundesfinanzminister, Bruno Le Maire, Frankreichs Minister für Finanzen und Wirtschaft, Roberto Gualtieri, Italiens Minister für Finanzen und Wirtschaft, und Nadia Calviño, Spaniens stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft und Digitalisierung.

    Jean-Claude Juncker will Digitalsteuer für EU

    Digitalkonzerne wie Amazon und Facebook zahlen in Europa weniger Steuern als andere Industriebetriebe. EU-Kommissionspräsident Juncker ist der Meinung: „Wir brauchen eine Digitalsteuer - es geht nicht anders".

    Quelle: WELT Let's block ads! (Why?)

    Quelle: N24Publiziert am 22-02-2020By Olaf Scholz, Nadia Calviño, Roberto Gualtieri, Bruno Le Maire

  • „Wir sind sehr besorgt über Lebensmittel und Medikamente“
    Phil Hogan kommt mit einem dicken Stapel Unterlagen in den Konferenzraum. „Heute ist viel los, die ganze Woche ist viel los“, sagt er zur Begrüßung. „Aber das trifft im Moment auf jede Woche zu.“ Der EU-Handelskommissar hat zwar sein Büro hier im Brüsseler Berlaymont-Gebäude, dem Hauptsitz der Europäischen Kommission, aber Europas wichtigster Mann in Handelsfragen ist viel unterwegs. Der Handelsstreit mit den USA, ein Abkommen mit Großbritannien nach dem Brexit und ein Investitionsabkommen mit China – das sind nur die drei wichtigsten Projekte, an denen er und seine Mitarbeiter gerade arbeiten. Der irische Politiker kann sich vermutlich angenehmere Gesprächspartner als Donald Trump und Boris Johnson vorstellen, aber die Verhandlungen geht er auf seine eigene Art an: abgeklärt und ruhig. Breitseiten gegen die beiden kann er sich allerdings trotzdem nicht verkneifen – auch nicht im Gespräch mit WELT. WELT: Der Ausbruch des Coronavirus legt viele globale Logistikketten lahm. Hat die Welt das Virus unterschätzt? Phil Hogan: Das Coronavirus wird einen negativen Effekt auf alle Volkswirtschaften haben, soviel steht fest. Gerade Deutschland betreibt enorm viel Handel mit China und ist deshalb zu Recht besorgt. Aber das Ende des Corona-Ausbruchs ist nicht absehbar, ja vielleicht noch nicht einmal der Höhepunkt. Deshalb müssen wir abwarten, wie die Situation sich entwickelt. In zwei Wochen können wir vielleicht eine Prognose wagen.
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    Mitte Februar sind von den 5500 Luckin Coffee Filialen, eine Art chinesisches Starbucks, bereits 87 Prozent geschlossen Ökonomische Folgen des Coronavirus WELT: Was bedeutet das für Europa? Hogan: Es ist eine besorgniserregende Entwicklung, wenn man bedenkt, welche Auswirkungen das Virus auf die Weltwirtschaft haben wird und auf die Europäische Union. Aber wir wissen nicht, welches Ausmaß das Problem hat, weil wir den kompletten Umfang vielleicht noch gar nicht kennen. Jeden Tag sehen wir neue Ausbrüche des Virus in benachbarten Ländern aber auch in der Europäischen Union. WELT: In den sozialen Medien in China gibt es viel Kritik am Umgang der Behörden mit dem Virus. Glauben Sie, das Virus könnte für China das sein, was Tschernobyl für die Sowjetunion war? Der Reaktorunfall gilt als entscheidend für ihren Zerfall fünf Jahre später.
    Phil Hogan auf dem Weg zum Interview: Er ist ein vielbeschäftigter Mann
    Phil Hogan auf dem Weg zum Interview: Er ist ein vielbeschäftigter Mann
    Quelle: ©Sander de Wilde/WELT/LENA Hogan: Es könnte. Das Virus hat das Potenzial, eine sehr ernste Angelegenheit für die Gesundheit der chinesischen Bürger zu werden und vielleicht auch in den benachbarten Ländern. Wir haben zwar die Erfahrung mit der Sars-Epidemie in China vor einigen Jahren, aber das hier scheint noch ernster zu sein als das Sars-Virus. Ich will jedoch keine voreiligen Schlüsse ziehen, weil ich denke, dass wir das gesamte Ausmaß des Problems noch nicht kennen. WELT: In der letzten Woche haben sich die EU-Gesundheitsminister hier in Brüssel getroffen und auch darüber beraten, wie die Versorgung mit Arzneimitteln in Europa sichergestellt werden kann, wenn globale Lieferketten durch das Virus zusammenbrechen. Wie wollen Sie verhindern, dass es zu Engpässen kommt? Hogan: Das ist ein Thema für Stella Kyriakides, die Kommissarin für Gesundheit. Sie wird mehr Geld in die Forschung leiten. WELT: Und was die Lieferketten angeht? Hogan: Wir sind sehr besorgt über Lebensmittel und Medikamente und die Versorgung mit diesen Gütern. Das betrifft nicht nur europäische Bürger sondern auch das chinesische Volk. Der Handel in diesem Bereich hat ein erhebliches Volumen. Nach meinen Informationen reichen die Vorräte an Medikamenten nur für drei oder vier Monate. Wenn das stimmt, ist das ein sehr ernstes Problem für solch eine große Bevölkerung. WELT: In Europa oder in China? Hogan: In China. WELT: EU-Staaten haben Flüge nach China eingestellt. Ist das ein guter Weg, um die Epidemie einzudämmen? Die Mitgliedstaaten scheinen sich da nicht einig. Hogan: Ich vertraue Kommissarin Kyriakides, in dieser Sache zwischen den Gesundheitsministern der Mitgliedstaaten erfolgreich zu koordinieren. Wir müssen vorsichtig sein, was menschliche Kontakte angeht. Das letzte was wir wollen, ist, dass das Virus sich weiter ausbreitet und weltweit außer Kontrolle gerät. Dann hätten wir ein weit größeres Problem. Ich hoffe, dass die koordinierten und kollektiven Quarantäne- und Vorsichtsmaßnahmen der Mitgliedstaaten Wirkung zeigen. Ich mache mir große Sorgen, wenn ich sehe, dass das Virus in China nicht unter Kontrolle ist. Die Situation scheint sich sogar zu verschlimmern. Wir müssen uns umsichtig verhalten, was Reisen angeht, aber auch andere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Und das machen wir auch.
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    Baltic Dry Index WELT: Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte jüngst beim Weltwirtschaftsforum in Davos, dass sie eine Einigung mit den USA im Handelsstreit in den kommenden Wochen erwartet. Ist das realistisch? Hogan: Es ist rund vier Wochen her, dass wir uns in Davos getroffen haben und seitdem haben wir in der Zusammenarbeit mit den USA einige Fortschritte gemacht. Wir haben einen Fahrplan aufgesetzt mit den Einzelthemen, die wir jetzt abarbeiten. Und jetzt müssen wir sehen, welche Fortschritte wir bei den Industriezöllen erreichen können, bei den Landwirtschaftsthemen, bei der Kooperation in Technologiefragen, bei Standards und der Zusammenarbeit bei der Regulierung. Das ist Teil des Arbeitsauftrags, den wir nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump und dem damaligen Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker im Juli 2018 bekommen haben. WELT: Seitdem hat Trump den Ton allerdings immer wieder verschärft. Hogan: Ich kann sagen, dass wir gerade in sehr konstruktiven Dialogen sind und das könnte erklären, warum der US-Handelsbeauftragte Robert Lightizer am vergangenen Freitag keine großen Zollerhöhungen angekündigt hat. WELT: Nachdem die Welthandelsorganisation WTO Washington im Streit um Subventionen für Airbus und Boeing das Recht gegeben hat, Strafzölle von bis zu 100 Prozent auf Waren im Wert
    Quelle: N24Publiziert am 22-02-2020By Tobias Kaiser, Brüssel
  • Moskau will angeblich Bernie Sanders unterstützen
    Russland will sich nach einem Medienbericht auch in den Wettbewerb der Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei in den USA einmischen. Die „Washington Post“ berichtete am Freitag, Vertreter der Sicherheitsbehörden hätten Senator Bernie Sanders darüber informiert, dass Russland versuche, seine Bewerbung zu unterstützen. Ziel sei es, den Wettbewerb der Demokraten zu stören. Die „Washington Post“ und andere Medien hatten am Donnerstag berichtet, die Geheimdienste gingen davon aus, dass sich Russland erneut in den amerikanischen Wahlkampf einmischen wolle, um Präsident Donald Trump zur Wiederwahl zu verhelfen. Sanders liegt in Umfragen vor den anderen Bewerbern um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. In einer Mitteilung des Senators an die „Washington Post“ hieß es, anders als Trump halte er den russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht für einen guten Freund. „Die Russen wollen die amerikanische Demokratie untergraben, indem sie uns spalten.“ Sanders hat eine klare Botschaft für Putin Sanders fügte hinzu: „Offen gesagt ist mir egal, wen Putin als Präsidenten will. Meine Botschaft an Putin ist deutlich: Halten Sie sich aus den amerikanischen Wahlen heraus, und als Präsident werde ich dafür sorgen, dass Sie das tun.“ Die „Washington Post“ berichtete, es sei nicht klar, in welcher Form Russland Sanders' Wahlkampf unterstützen wolle. Der Republikaner Trump wies die Berichte, wonach Russland seine Wiederwahl unterstützen wolle, bei einer Wahlkampfveranstaltung am Freitag in Las Vegas als „eine weitere Schwindelgeschichte“ der Demokraten zurück. Auch Russland wehrte sich vehement gegen die Darstellung.
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    Bernie Sanders, 78, möchte gern ins Weiße Haus einziehen. Seine politische Karriere begann er in der Stadt Burlington im US-Staat Vermont US-Wahlkampf Russland hatte sich nach Überzeugung der US-Geheimdienste bereits 2016 zugunsten des republikanischen Kandidaten Trump in den Wahlkampf eingemischt. Trump bestreitet das. Den Medienberichten vom Donnerstag zufolge deuten die neuen Erkenntnisse der Geheimdienste nun darauf hin, dass Russland sich dieses Jahr sowohl in die Vorwahlen der Demokraten als auch in die eigentliche Präsidentschaftswahl einmischen wolle – etwa durch Hackerangriffe, Instrumentalisierung sozialer Medien und Manipulation des Wahlablaufs. Die Präsidentschaftswahl in den USA findet am 3. November statt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 22-02-2020
  • Wer vermisst denn da schon Captain Jack Sparrow?
    Vielleicht würde manch eine(r) ihn sich gern so vorstellen. Ein Mann, in der Dunkelkammer seiner Seele. Ein Mittfünfziger, der zu viel gesehen hat. Trinkt zuviel. Wirft zu viel ein. Alles ist ihm zu nahe gekommen. Gespenster verfolgen ihn. Er hat sich abgeschlossen von der Welt. Wütet in sich, gegen sich und gegen all jene, die ihn nicht verstehen wollen und seine Kunst erst recht nicht. Also gegen alle. Die Rede ist eigentlich von W. Eugene Smith. Der hat die Reportagefotografie revolutioniert. Mit Fotoessays für „Life“ vor allem. Mit Kriegsreportagen.

    Schwieriger Promifaktor, keine Restaurants und ein richtiger Nazi-Skandal

    WELT-Redakteur Hanns-Georg Rodek spricht über die erste Berlinale mit neuer Doppelspitze und er erklärt, was die Politikerinnen Sahra Wagenknecht und Hillary Clinton auf dem Filmfest machen. Zudem verrät er, was ohne Dieter Kosslick fehlen wird.

    Quelle: WELT/Hanns-Georg Rodek/Jan Schoenmakers Smith war im Pazifikkrieg dabei. In Iwojima. Wurde schwer verwundet. Ein Liebender. Einer, der das Leben einfangen wollte mit der Kamera, so wie es ist: „Es gibt schon genug Schein und Täuschung.“ Der die Welt zeigen wollte mit kaltem und mitfühlendem Blick, ihre Wahrheit, und sie verändern. Ein Schwieriger, der auf der Fotografie nicht nur als journalistisches Bei-, sondern als Kunstwerk beharrte. Kompromisslos. Am Ende – nachdem er sich an allen Wänden seiner Profession das Hirn blutig geschlagen hatte und es mit allen verscherzt – allein.

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    Johnny Depp vs. Amber Heard: Ist eine #HeToo-Bewegung überfällig? Johnny Depp vs. Amber Heard Man braucht nicht allzuviel küchenpsychologischen Feinsinn und Boshaftigkeit mitbringen, um Parallelen herzustellen zu jenem Mann, von dem jetzt auch die Rede sein muss, weil er im Berlinale Special W. Eugene Smith ist in „Minamata“ von Andrew Levitas. Graugelockt, überwuchert von einem stoppeligem Bart, bebrillt, verschattet einer Ernesto-Cardenal-Ähnlichkeitskappe, kaum zu erkennen. Johnny Depp. Der ist jetzt ungefähr so alt wie Smith war, als er 1971 von einem Auftrag für „Life“ und einer schönen, mutigen Japanischübersetzerin aus seiner Dunkelkammer, die sein Mini-Appartment in Manhattan war, herausgeholt wurde. Wo das Meer mit Quecksilber vergiftet wurde Nach Minamata, ein 25.000-Seelen-Kaff, wo tausende Menschen starben, Kinder missgebildet auf die Welt kamen, weil das Chemieunternehmen Chisso seit den Dreißigern ungefiltert Quecksilber in die Bucht vor Minamata leitete. Alle arbeiteten da, die nicht gerade Fischer waren. Ein Viertel des Stadtgebiets gehörte ihm. Und die Hälfte aller Steuereinnahmen der Gemeinde zahlte es auch. Es fühlte sich in seiner Gier unantastbar.
    Berlinale Film: Minamata mit Johnny Depp. Regisseur Andrew Levitas Minamata von Andrew Levitas GBR 2020, Berlinale Special © Larry Horricks / HanWay Films
    Die Macht der Kamera: Johnny Depp als Fotograf Eugene Smith und Minami als seine spätere Frau Aileen
    Quelle: © Larry Horricks / HanWay Films Depps Karriere schien, als er im vergangenen Jahr in Japan drehte, ähnlich ins Abseits geraten zu sein wie die von Smith in den frühen Siebzigern. Jack Sparrow durfte er nicht mehr spielen. Gegen seine Weiterbeschäftigung als hitleresker Zauberer Grindelwald in J. K. Rowlings „Fantastische Tierwelten“-Filmen gab es Proteste. Folge eines Rosenkrieges mit seiner Ex-Frau Amber Heard. In dessen Verlauf die Schauspielerin, die fünf Jahre mit Depp zusammen und 15 Monate mit ihm verheiratet war, ohne Depps Namen zu nennen insinuierte, sie sei Opfer häuslicher Gewalt geworden. Sein Opfer. Ein Vorwurf, der – so rechnete es Depps Anwaltschaft jedenfalls in einer Klage gegen Heard vor – ihn wegen entgangener Rollen einen Verlust von 50 Millionen Dollar kostete. Der sich aber endgültig nicht mehr halten ließ, als Depp nicht nur seine – angeblich nach einem Übergriff Heards – verlorene Fingerkuppe ins Feld führen konnte. Sondern im vergangenen Jahr auch Tonbandmitschnitte von Telefonaten und Therapiesitzungen, die – der „Daily Mail“ zugespielt – den Eindruck nahelegten, dass nicht Heard, sondern Depp das Missbrauchsopfer in diesem Fall war.
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    Paula Beer als Undine in Christian Petzolds neuem Film Berlinale-Programmheft „Minamata“ könnte – eine küchenpsychologische Theorie – für Depp gewesen sein, was Minamata für W. Eugene Smith war. Depp sieht keinen Tag älter aus als vierzig, als er mit einer Dreiviertelstunde zu spät in der Pressekonferenz ankommt. Auf dem Kopf ein leicht angeranzter Hut, unter dem sich Haare rauszauseln, die bemerkenswert unangegraut sind. Etwas zu große, getönte Brille, Holzfällerhemd hochgeschoben über Unterarme mit erklärungsbedürftigen Tattoos. Die Kollegen sind da. Der Kameramann Benoît Delhomme. Der Regisseur. Der Kollege Bill Nighy, der den Scherz macht, das er das letzte Mal an Depps Seite (im zweiten „Fluch der Karibik“) ein Krake war. Die Witwe von Eugene Smith.
    US actor Johnny Depp poses during a photocall for the film "Minamata" screened in the Berlinale Special Gala on February 21, 2020 at the 70th Berlinale film festival in Berlin. - The 11-day Berlinale, one of Europe's most prestigious film extravaganzas alongside Cannes and Venice, celebrates its 70th anniversary in 2020 and will be running from February 20 to March 1, 2020. (Photo by Tobias SCHWARZ / AFP)
    Beschwört die Kraft der Kleinen: Johnny Depp bei der Berlinale-Pressekonferenz
    Quelle: AFP Es dauert bis Depp sich auf Betriebstemperatur geredet hat. Selbst dann stockt er noch. Stolpert hinter seinen Gedanken her. Sucht Worte. Beißt ins Mikrofon. Bedankt sich bei allen. Verbeugt sich vor allen. Er ist gerührt. Wichtig war ihm das Projekt. Johnny Depp, sagt Regisseur Levitas, sei der Motor gewesen. Ein Journalist aus Japan
    Quelle: N24Publiziert am 22-02-2020By Elmar Krekeler

  • Lewandowski rettet Bayern gegen Paderborn
    Torjäger Robert Lewandowski hat einen behäbigen FC Bayern vor dem Champions-League-Hit beim FC Chelsea vor einer bösen Nachlässigkeit im Titelkampf der Fußball-Bundesliga bewahrt. Der Torjäger erzielte am Freitagabend im Heimspiel gegen den Tabellenletzten SC Paderborn in der 88. Minute mit seinem 25. Saisontreffer das Siegtor zum am Ende glücklichen 3:2 (2:2). Zuvor hatten die couragiert auftretenden Gäste vor 75 000 Zuschauer zweimal durch Sven Michel (75.) und Dennis Srbeny (44.), der nach einem Patzer von Nationaltorhüter Manuel Neuer erfolgreich war, ausgeglichen. Im 250. Heimspiel in der heimischen Allianz Arena hatten der starke Serge Gnabry (26.) und Erfolgsgarant Lewandowski (70.) die ersten zwei Bayern-Tore erzielt. Die Bayern brachten trotz der mäßigen Vorstellung mit ihrem 194. Sieg im 250. Ligaspiel in der heimischen Allianz Arena die direkten Verfolger RB Leipzig, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach zum Auftakt des 23. Spieltags in Zugzwang.
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    FC Bayern Muenchen v Borussia Dortmund - Bundesliga Sportwetten Bayern-Trainer Hansi Flick reagierte auf die Gelb-Sperren von Jérôme Boateng und Benjamin Pavard mit einer defensiven Systemumstellung. Joshua Kimmich rückte als Rechtsfuß in eine neue Dreierkette mit dem zentralen David Alaba und Lucas Hernández. Außenverteidiger Álvaro Odriozola spielte bei seinem Startelf-Debüt in der Bundesliga wie sein Pendant auf der linken Seite, Alphonso Davies, offensiver. Ein Fingerzeig für die Ausrichtung im Königsklassen-Duell in London am Dienstag war die Aufstellung wohl kaum. In der Offensive wurden Thomas Müller und Kingsley Coman eine Stunde als Bankdrücker geschont. Philippe Coutinho und Corentin Tolisso durften in der Starelf ran. Leon Goretzka fehlte wegen muskulärer Probleme. Sein Mitwirken gegen Chelsea ist offen.
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    Steffen Baumgart Steffen Baumgart Eine präzise Flanke auf Lewandowski war die erste gute Aktion des spanischen Winter-Transfers Odriozola (8. Minute), der seine Stärken in der Vorwärtsbewegung mehrfach demonstrierte. Dem Bayern-Spiel fehlte allerdings oft die Präzision, um Paderborns Abwehr auszuspielen. Fast eine halbe Stunde mussten sich die Münchner bis zum fest eingeplanten ersten Torjubel gedulden. Nach Zuspiel von Tolisso wühlte sich Gnabry durch die Gäste-Defensive und erzielte in seinem 100. Bundesliga-Spiel schon seinen 41. Treffer. Die Bayern hatten das Spiel im Griff. Konsequenz fehlte aber weiterhin. Lewandowski verpasste eine weitere Odriozola-Hereingabe (39.). Der eifrige Coutinho schloss überhastet flach ab (41.).
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    Fussball, 1. Bundesliga Saison 16/17: Jubel FC Bayern Muenchen mit Schale Kathleen Krüger Paderborn setzte auf Konteroptionen. Bayern-Torwart Manuel Neuer unterband weit außerhalb seines Strafraums per Fuß oder Brust Versuche der Gäste. Doch dann ging ein Libero-Ausflug schief. Srbeny luchste ihm den Ball ab und schob zum Ausgleich ein. Da ein von Christian Strohdiek abgefälschte Tolisso-Schuss (45.+1) an die Latte sprang, ging es mit dem unerwarteten Gleichstand in die Pause. Die Münchner versuchten nach Wiederanpfiff, mehr zu investieren, aber es gab zu viele Ballverluste. Den Aktionen fehlte der richtige Schwung. Und dann parierte SCP-Schlussmann Leopold Zingerle in der 53. Minute gleich zweimal großartig gegen Lewandowski. Paderborn beschränkte sich auf seine Möglichkeiten und steckte auch die Verletzungen von Gerrit Holtmann und und auch Streli Mamba weg. Das letzte Wort hatte Lewandwoski Dann brachte Flick doch noch Müller und Coman, der kurz darauf Zingerle prüfte (66.). Gegen Lewandowskis Flachschuss nach Gnabry-Vorarbeit war dann aber auch der gut aufgelegte SCP-Torwart machtlos. Die Entscheidung: Mit Nichten. Die Bayern blieben defensiv anfällig und der eingewechselte Michel markierte unbedrängt den erneuten Ausgleich. Das letzte Wort hatte allerdings doch noch Lewandwoski mit seinem späten Siegtor. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 21-02-2020
  • „Historischer Kompromiss“
    In Thüringen ist eine Lösung der Regierungskrise gefunden worden. Linke, SPD, Grüne und CDU vereinbarten Neuwahlen. Vorher will sich der Linken-Politiker Ramelow im Landtag zur Wiederwahl stellen. CDU-Vize Mario Voigt begründet diesen Kompromiss. © Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 21-02-2020
  • „Wir haben einen Weg der Demokraten gefunden“
    In der Thüringer Regierungskrise ist ein Durchbruch erzielt worden. Linke, SPD und Grüne einigten sich mit der CDU auf eine Ministerpräsidentenwahl am 4. März. „Wir haben einen Fahrplan“, so der frühere Regierungschef Bodo Ramelow. © Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 21-02-2020