Rubikon.news / Macht-steuert-Wissen

  • Raus aus der Klima-Depression!
    Unsere Gesellschaft ist krank. Und das hat auch psychische Auswirkungen: Sie macht viele Menschen krank. In einer Gesellschaft, in der sich Ängste, Einsamkeit, Gefühls-Chaos, Schwermut, Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit ausbreiten, ist einiges faul. Elena Balthesen schrieb dazu am 7. Februar 2020 im Neuen Deutschland: „Wir haben Angst vor der Zukunft — das ist nicht nur der Standpunkt von Fridays for Future. Diese Krankheit kann tief sitzen, sogar psychische Krankheiten auslösen. Klimadepression ist zu einem Therapiegrund geworden. ... Aber was hilft dann? Für mich würde ich sagen, etwas tun, darüber reden, selbst handeln, wenn es andere nicht tun.“
    Quelle: Rubikon.newsPubliziert am 21-02-2020By Bernhard Trautvetter
  • Raus aus der Klimadepression!
    Unsere Gesellschaft ist krank. Und das hat auch psychische Auswirkungen: Sie macht viele Menschen krank. In einer Gesellschaft, in der sich Ängste, Einsamkeit, Gefühls-Chaos, Schwermut, Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit ausbreiten, ist einiges faul. Elena Balthesen schrieb dazu am 7. Februar 2020 im Neuen Deutschland: „Wir haben Angst vor der Zukunft — das ist nicht nur der Standpunkt von Fridays for Future. Diese Krankheit kann tief sitzen, sogar psychische Krankheiten auslösen. Klimadepression ist zu einem Therapiegrund geworden. ... Aber was hilft dann? Für mich würde ich sagen, etwas tun, darüber reden, selbst handeln, wenn es andere nicht tun.“
    Quelle: Rubikon.newsPubliziert am 21-02-2020By Bernhard Trautvetter
  • Der Nazi in uns
    Überall auf der Welt werden Menschen ausgebeutet, unterdrückt und misshandelt. Immer mehr sind auf der Flucht. Doch wir wollen nichts davon wissen. Wir konsumieren massenhaft Ware, an der Blut klebt und machen unsere Grenzen dicht, während auch in Europa überall Lager entstehen, in denen die Lebensumstände zunehmend mit denen in Konzentrationslagern verglichen werden. Wie ist es möglich, dass wir erneut geschehen lassen, was wir aufs Schärfste verurteilen? Um Klarheit zu gewinnen und uns endgültig von alten Lasten zu befreien, müssen wir noch einmal in unsere Geschichte zurück.
    Quelle: Rubikon.newsPubliziert am 21-02-2020By Kerstin Chavent
  • Stimmungsmache gegen Whistleblower
    In seinem Agententhriller „West of Liberty“, der rechtzeitig zur Inhaftierung von WikiLeaks-Gründer Julian Assange ausgestrahlt wurde, machte das ZDF Stimmung gegen Whistleblower. Der Plot: eine schöne junge Mitarbeiterin der Whistleblower-Plattform „HydraLeaks“ muss vor deren diabolischem Chef beschützt werden. Feinde sind Syrer und Russen, die CIA siegt. Eine billige Attacke auf Julian Assange und WikiLeaks, für deren Hauptrolle sich leider sogar das Schauspiel-Talent Wotan Wilke Möhring hergab.
    Quelle: Rubikon.newsPubliziert am 21-02-2020By Hannes Sies
  • Wir sind Natur
    Um den Planeten zu retten braucht es viele mutige Veränderungen. Eine davon ist, Verbundenheit zu unserer Erde zu entwickeln, indem wir sie nicht nur vom Schreibtisch aus in Form von Zahlen und Prognosen analysieren, sondern eine persönliche Beziehung zu ihr aufbauen. Das bedeutet einen Bruch mit unserer rational-dominierten Herangehensweise und Offenheit für etwas, das wir Menschen während unserer Geschichte ganz überwiegend besaßen: Naturverbundenheit! Es kommt immer anders, wenn man sein Denken über die Natur um die gefühlte Verbundenheit zur Natur erweitert. Naturerfahrung ist ein Grundnahrungsmittel.
    Quelle: Rubikon.newsPubliziert am 21-02-2020By Bastian Barucker
  • Die letzte Bastion
    Gut dreißig Jahre ist es jetzt her, dass Russland aus dem Korsett des einheitlichen sowjetischen Staates ausgebrochen ist. Nach einer Phase der Instabilität, in der es sich als Vielvölkerorganismus wiederbegegnete, ist sein gegenwärtiger Präsident, Wladimir Putin, inzwischen zum Verteidiger der kriselnden globalen Nationalstaatsordnung aufgestiegen, ohne den inzwischen „nichts mehr läuft“. Wie konnte es dazu kommen? Was kommt danach?
    Quelle: Rubikon.newsPubliziert am 21-02-2020By Kai Ehlers
  • Das Feuerzeichen
    Der Neoliberalismus zwingt uns in die Spirale eines selbstzerstörerischen wirtschaftlichen Wachstums. Dabei spielt das globalisierte Kapital eine wesentliche Rolle. Hunger und Epidemien, digital aufgerüstete Kriege, Umweltzerstörung und Klimakatastrophe verheißen die Apokalypse. Der Poet und Schriftsteller Peter Fahr hält an Schulen Vorträge zum Thema und verbrennt anschließend Geld. Er sieht in dieser symbolischen Kunstform einen Ausweg aus der Suizidgesellschaft. Seine Thesen zur Geldverbrennung provozieren.
    Quelle: Rubikon.newsPubliziert am 20-02-2020By Peter Fahr
  • Die Getriebenen
    Hochmut, Gier, Völlerei, Neid, Eifersucht — als die menschlichen Eigenschaften, die die römisch-katholische Kirche als Todsünden stigmatisierte, salonfähig wurden, erhielt der Kapitalismus sein Fundament. Es entstand eine Wirtschaft, die sich nicht mehr an per se begrenzten Bedürfnissen orientierte, sondern an unbegrenztem Sehnen und Wünschen. Eine Mischung aus Stolz und Lust nährt seither ein dem Fortschritt und Wachstum verschriebenes System, das zugunsten der Vorteile einer kleinen Elite ganze Völker zu Grabe trägt. Nachdem wir lange unseren Schattenseiten die Oberhand gegeben haben, ist es an der Zeit, uns unserer hellen Seiten zu besinnen.
    Quelle: Rubikon.newsPubliziert am 20-02-2020By Kerstin Chavent
  • Lesungen aus einem verbotenen Buch
    Getrieben durch einen überzogenen Nationalismus marschierte das deutsche Volk begeistert in den Ersten Weltkrieg. Zwei Jahre zuvor war Adolf Hitler nach Deutschland gekommen und nun bekam er das Szenario vorgesetzt, das in seine aus Kindheitserfahrungen und Sozialisierung gewonnene Ideologie perfekt hineinpasste. Der Österreicher, der das Deutschtum anhimmelte, glaubte, endlich etwas für Deutschland tun zu können. Als er aus diesem Krieg zurückkehrte, war er wie eine Bombe, der nun noch ein geeigneter Zünder eingebaut — und passend geschärft werden musste.
    Quelle: Rubikon.newsPubliziert am 20-02-2020By Peter Frey
  • Forschung am Gängelband
    Unter dem Titel „Cyber Valley“ entsteht in Tübingen ein Forschungscampus zur Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI). Das „Bündnis gegen das Cyber Valley“, dem Studierende, Universitätsmitarbeiter und Bürger der Stadt angehören, wollte den neuen Campus von Anfang an verhindern. Warum? „Voraussetzungsfreie Wissenschaft“ war früher ein etwas, worauf Forscher stolz waren. Heute sind die Voraussetzungen vor allem: finanzkräftige Investoren und Marktfähigkeit. Die Entwicklung — oder Unterdrückung — von Technologien war nie naturgegeben, sie folgte bestimmten Interessen. Wollen wir vermeiden, dass Wissenschaftler mehr und mehr zu Handlangern des Profits werden, muss die Zivilgesellschaft jetzt aufwachen. Wir müssen die Technologiebranche dazu bewegen, bei ihrem Handeln stets die gesamtgesellschaftlichen Folgen zu bedenken.
    Quelle: Rubikon.newsPubliziert am 20-02-2020By Christa Schaffmann
  • Weg frei für den Frieden!
    Unser persönlicher Weg hat Einfluss auf das Ganze. Wir sind eingeladen, uns unserer Macht und Verantwortung bewusst zu werden. Den „schönen Künsten“ obliegt hier eine besondere Fähigkeit. Sie erreicht unser Herz schneller als stählerne Parolen und verzweifelter Aktivismus. Sie vermag unmittelbar eine Transformation, eine MetAMORphose zu bewirken. Diese vollzieht sich mit Anmut. Und irgendwie jenseits von Raum und Zeit. In der heutigen Zeit liegt neben allen Gefahren der technologischen Entwicklung eine große Chance in der Luft. Wir können unsere Kreativität sehr einfach sichtbar machen und damit sehr viele Menschen erreichen. Wie wunderbar ist es, wenn dies im Bewusstsein des Friedens und der allumfassenden Liebe geschieht, aus der wir ursprünglich sind. Einladung zu einer Video-Friedensaktion.
    Quelle: Rubikon.newsPubliziert am 19-02-2020By Isabelle Krötsch
  • Auf Augenhöhe
    Frauen und Männer — wir sind einander fremd geblieben. Wenn Frauen sich nach wie vor von Männern beiseiteschieben und geringschätzen lassen, dann reflektiert sich in ihrer Haltung nicht nur Schwäche gegenüber dem „starken Geschlecht“. Bis heute haben wir es kollektiv versäumt, uns unserer selbst zu ermächtigen und klar zum Ausdruck zu bringen, was wir uns wirklich wünschen. Wenn wir die Urspaltung zwischen Mann und Frau überwinden und einander in authentischer Weise begegnen wollen, müssen wir aufeinander zugehen als Erwachsene, die um ihre Stärken und Schwächen wissen.
    Quelle: Rubikon.newsPubliziert am 19-02-2020By Kerstin Chavent
  • Der Spekulation den Boden entziehen
    Wie viel kostet die Luft, die wir atmen? Dumme Frage — sie ist kostenlos, weil sie allen gehört. Warum sollte das mit der Erde, auf der wir stehen, anders sein? Mit unserem Grund und Boden wird viel Schindluder getrieben. Er wurde zum Objekt von Bereicherung und Spekulation. Mit seiner Hilfe wurde die Schere zwischen Arm und Reich weit geöffnet, werden Menschen ausgegrenzt und in Miet-Knechtschaft gezwungen, während andere lebenslang ein leistungsloses Einkommen verfrühstücken können. Eine Initiative will das jetzt wenigstens für einige Grundstücke ändern. Die werden aufgekauft und den Mietern zu menschenwürdigen Preisen zur Verfügung gestellt. Statt des Kapitalwerts zählt der Nutzwert, und auch die Verwaltung erfolgt gemeinschaftlich. Ein Modellprojekt für eine gerechtere Zukunft.
    Quelle: Rubikon.newsPubliziert am 19-02-2020By Jonathan Keller
  • Die Abwiegler
    Trotz der vielen Aufrufe, die seine Freilassung forderten, befindet sich Julian Assange weiterhin in britischer Folterhaft. Keine Petition konnte bislang im deutschen Mainstream viel Aufmerksamkeit gewinnen, dabei mangelte es nicht an Stars wie Pamela Anderson, die sich für Assange einsetzten. Doch jetzt wurde der Enthüllungs-Journalist Günther Walraff, auf den Justiz-Skandal Assange aufmerksam, trommelte 100 Promi-Freunde zusammen. Man okkupierte die Berliner Bundespressekonferenz und siehe da: Diese eine Petition (1) ließ sich nicht länger totschweigen: Assange ist Opfer einer politischen Hexenjagd und wird von Großbritannien in Folterhaft gehalten.
    Quelle: Rubikon.newsPubliziert am 19-02-2020By Hannes Sies
  • Das Power-Paar
    Morgaine und Äon sind nicht nur Friedensaktivisten, sondern auch Musiker, die ihre Kunst einsetzen, um Menschen aufzuklären, zu verbinden und zum Handeln zu inspirieren. Ihr neuer Song „In Frieden“ bringt mit seinem eindrücklichen Text und Video zum Ausdruck, wie viel Macht einzelne Menschen entfalten können, wenn sie sich zusammenschließen und auf ihre gemeinsamen Ziele besinnen: ein würdiges Leben in Frieden für alle Wesen auf diesem Planeten — Pflanzen, Tiere und Menschen. Im Interview sprechen die Sängerin und der Rapper über ihre Weltsicht, Beweggründe und Ansätze für den von vielen ersehnten Wandel.
    Quelle: Rubikon.newsPubliziert am 19-02-2020By Elisa Gratias