Gesundheit

  • Engagement für herzkranke Kinder und Jugendliche / Wir suchen die Herzhelden 2020!
    21.02.2020 – 16:26 Bundesverband Herzkranke Kinder e.V. Aachen (ots) Ein Herz-Held ist jemand, der sich über Gebühr für herzkranke Kinder und Jugendliche einsetzt. Der sie nach Möglichkeit in normale Alltagsaktivitäten integriert, der ihnen mit unbürokratischen Hilfestellungen und Ideen Teilhabe ermöglicht. Preisverdächtig? - Der Trainer, der das herzkranke Kind seinen körperlichen Einschränkungen entsprechend im Sportverein mitmachen lässt. - Die Lehrerin, die beim Schulsport darauf Rücksicht nimmt, dass das herzkranke Kind bei großer Hitze nicht ins Wasser springen bzw. auf der Tartanbahn zu lange laufen darf, es aber dennoch möglichst mit - Der Arzt, der eine schwierige medizinische Versorgung durch eigene Ideen oder außergewöhnliches Engagement ermöglicht und/oder verbessert Ab sofort können Sie Ihre Herz-Helden nominieren: https://www.bvhk.de/veranstaltungen/preise-wettbewerbe/herzheld2020/ Berichten Sie uns von Ihren Herz-Helden im Alltag, die so viel bewegen. Schlagen Sie uns bis spätestens 28.02.2020 in einer Kurzbeschreibung (max. 2.500 Zeichen) "Ihren" Herz-Helden und seine Aktivitäten vor und laden Sie sein aussagekräftiges Foto "in Aktion" hoch. Bitte erklären Sie dabei, in welcher Beziehung er zu einem / mehreren herzkranken Kindern / Jugendlichen steht, z.B. LehrerIn an Schule, ArbeitgeberIn, TrainerIn im Verein, Arzt Damit wir ein eingesandtes Foto für unsere Kommunikation / Webseite verwenden können, brauchen wir die schriftliche Einwilligung aller Beteiligten (Formular: siehe Downloadmöglichkeit). Vom 01.-31.03.2020 können unsere Leserinnen und Leser dann über unsere Herz-Helden 2020 abstimmen. Die zwei Kandidaten mit den meisten Stimmen werden ausgezeichnet. Machen auch Sie mit! Pressekontakt: Bundesverband Herzkranke Kinder e.V. (BVHK)Volker Thielv.thiel@bvhk.de0241 91 23 32 Original-Content von: Bundesverband Herzkranke Kinder e.V., übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 21-02-2020By redaktion@presseportal.de (presseportal.de)
  • „Es war geschlechterabhängig, wer weinen durfte“
    Konrad von Würzburg lässt in seinem Roman „Engelhard“ von 1280 den Titelhelden eine herzzerreißende Entscheidung treffen: Er beschließt seine beiden kleinen Kinder zu töten, da nur ihr Blut seinen todkranken Freund Dieterich heilen kann. Engelhard rechtfertigt die Entscheidung vor sich selbst damit, dass seine Kinder wegen ihrer Unschuld schnell Einlass in den Himmel erhalten würden. Aber Gott greift schließlich ein und erlaubt nicht nur Dieterich seine Gesundheit wiederzuerlangen, sondern er belebt auch die Kinder wieder. Es ist nicht ganz einfach, zu rekonstruieren, wie Menschen im zeitlich weit entfernten Mittelalter gedacht und gefühlt haben. Um dennoch einen Eindruck zu bekommen, werfen Historiker dabei gerne einen Blick in die Literatur. Die Geschehnisse im „Engelhard“ scheinen dabei einen beliebten Glauben zu stützen: Demnach kümmerten sich die Menschen damals sehr wenig um ihre Kinder. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Welt GesundheitPubliziert am 21-02-2020By Christian Wolf
  • Krebs bei unterschiedlichen Altersgruppen: angepasste Versorgungskonzepte notwendig
    21.02.2020 – 14:24 Deutsche Krebshilfe Berlin (ots) Expert*innen aus der Onkologie und Psychologie sprechen sich auf dem Deutschen Krebskongress in Berlin für eine stärker nach dem jeweiligen Alter ausgerichtete Therapie und Versorgung von Krebspatient*innen aus: Während junge Erwachsene mit Krebs einen besonderen Bedarf an Survivorship-Programmen haben, benötigen ältere Betroffene unter anderem eine intensivere sektorübergreifende Zusammenarbeit und besondere Maßnahmen zur gemeinsamen Entscheidungsfindung. Um diese Ziele zu erreichen, seien strukturelle Änderungen notwendig. Etwa 3,5 Prozent aller Krebsneuerkrankungen entfallen auf Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 39 Jahren (AYA - adolescents and young adults). "Krebs bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist damit insgesamt gesehen selten und unterscheidet sich vom Kinderkrebs oder Krebserkrankungen bei älteren Menschen", sagt Professor Dr. Alexander Katalinic von der Universität Lübeck. Erfreulicherweise habe sich die Prognose bei dieser Gruppe von Betroffenen sehr verbessert. Bei den in dem AYA-Alter häufig auftretenden Krebserkrankungen wie Hodenkrebs oder beim Hodgkin-Lymphom gibt es Überlebensraten von 90 bis 100 Prozent. Damit steigt die Anzahl der Langzeitüberlebenden an. Langzeitüberlebende leiden häufig trotz erfolgreicher Krebsbehandlung unter Beeinträchtigungen, die sich auf die gesamte private Lebenssituation und auch auf den beruflichen Werdegang auswirken können. Dazu zählt zum Beispiel das chronische Erschöpfungssyndrom Fatigue. "Aber auch Angst und Anpassungsstörungen sowie Depressionen treten in der AYA-Altersgruppe häufig auf", sagt Professor Dr. Anja Mehnert-Theuerkauf vom Universitätsklinikum Leipzig. Dazu kommt ein Beratungsbedarf, zum Beispiel beim Einstieg in den Beruf oder in die Ausbildung. "Die psychoonkologischen und anderen Versorgungsangebote - etwa im Rahmen von Survivorship-Programmen - sollten niederschwellig und spezifisch auf diese Altersgruppe zugeschnitten sein", so Mehnert-Theuerkauf. Während die AYA-Gruppe einen besonderen Bedarf an Survivorship-Programmen hat, stehen Ärzt*innen bei der Versorgung von geriatrischen Patient*innen vor ganz anderen Herausforderungen: Für fast alle Krebsarten steigt das Erkrankungsrisiko mit dem Alter. Gleichzeitig steigt mit zunehmendem Alter auch das Risiko der Multimorbidität - also das Vorhandensein von zwei oder mehr chronischen Erkrankungen. "Bei älteren multimorbiden Krebspatienten kann es durch die Medikation zu unerwünschten Neben- oder Wechselwirkungen kommen", so Professor Dr. Ursula Müller-Werdan von der Charité - Universitätsmedizin Berlin. "Deshalb ist es sehr wichtig, gemeinsam mit dem Betroffenen die medizinischen Probleme zu hierarchisieren und festzulegen, welche Therapieziele verfolgt werden sollen." Aufgrund von körperlichen oder kognitiven Einschränkungen ist eine gemeinsame Entscheidungsfindung mit geriatrischen Patient*innen aber oftmals nur schwer umsetzbar. "Wir benötigen hierfür auf diese Patientengruppe zugeschnittene Informationsmaterialien, mehr Zeit für wiederholte Gespräche sowie die intensivere Einbeziehung von Angehörigen. Auch eine stärkere sektorenübergreifende Zusammenarbeit mit Hausarztpraxen und niedergelassenen Onkolog*innen ist erstrebenswert", sagt Dr. Heike Schmidt von der Universitäts-Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie des Universitätsklinikums Halle. Selbst bei einer erfolgreichen Therapie können körperliche Funktionen von geriatrischen Patient*innen während oder nach der Behandlung stark beeinträchtigt werden. Das kann wiederum dazu führen, dass die Lebensqualität nachlässt und die Betroffenen sich nicht mehr selbstständig versorgen oder allein zu Hause leben können. "Daher sind - vor allem in ländlichen Räumen mit schlechter Infrastruktur - innovative Konzepte und gezielte Interventionen zum Erhalt der körperlichen Funktionen dieser besonders vulnerablen Gruppe gefragt", so Schmidt. Im März wird ein Projekt zur Förderung der körperlichen Funktion älterer Patient*innen unter ambulanter Strahlentherapie, die sidekick-Studie, beginnen. In diesem Projekt bekommen Patient*innen individuelle Anleitungen zu alltagsrelevanten Bewegungsübungen zur Verfügung gestellt, entweder papierbasiert oder videobasiert via Tablet-PC, sodass sie Übungen selbstständig zu Hause durchführen können. Jedes Jahr erkranken etwa 500.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs, davon 17.000 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 39 Jahren. Die altersstandardisierten Sterberaten an Krebs sind in Deutschland zwischen 2007 und 2017 bei Männern um 12 Prozent, bei Frauen um 5 Prozent zurückgegangen (Datenquelle: Zentrum für Krebsregisterdaten, Diagnosejahr 2016). Der Deutsche Krebskongress 2020 Der 34. Deutsche Krebskongress findet vom 19. bis 22. Februar 2020 in Berlin statt. Unter dem Motto "informativ. innovativ. integrativ. Optimale Versorgung für alle" informieren sich rund 10.000 Experten über die jüngsten wissenschaftlichen, medizinischen und gesundheitspolitischen Entwicklungen und diskutieren ihre Aufgaben von heute und morgen. Der größte und wichtigste deutschsprachige Kongress zur Krebsdiagnostik und -therapie wird von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe gemeinsam ausgerichtet. www.dkk2020.de Die Pressematerialen finden Sie hier: www.dkk2020.de/pk-und-pressemappen.html Die Ausrichter des Deutschen Krebskongresses 2020 - starke Partner im Kampf gegen Krebs Die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. (DKG) - eine Nachfolgeorganisation des 1900 gegründeten "Comité für Krebssammelforschung" - ist die größte wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum. In der DKG vertreten sind über 8.000 Einzelmitglieder in 25 Arbeitsgemeinschaften, die sich mit der Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen befassen; dazu kommen 16 Landeskrebsgesellschaften und 36 Fördermitglieder. Die DKG engagiert sich für eine Krebsversorgung auf Basis von evidenzbasierter Medizin, Interdisziplinarität und konsequenten Qualitätsstandards, ist Mitinitiator des Nationalen Krebsplans und Partner der "Nationalen Dekade gegen den Krebs". www.krebsgesellschaft.de Die Deutsche Krebshilfe wurde am 25. September 1974 von Dr. Mildred Scheel gegründet. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, Krebserkrankungen in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Unter dem Motto "Helfen. Forschen. Informieren." fördert die Stiftung Deutsche Krebshilfe Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung, einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Ihre Aufgaben erstrecken sich darüber hinaus auf forschungs- und gesundheitspolitische Aktivitäten. Sie ist ebenfalls Mitinitiator des Nationalen Krebsplans sowie Partner der "Nationalen Dekade gegen Krebs". Die Deutsche Krebshilfe ist der bedeutendste private Geldgeber auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung - unter anderem der Krebsforschung - in Deutschland. Sie finanziert ihre gesamten Aktivitäten ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. www.krebshilfe.de Pressekontakt: Deutsche KrebshilfePressestelle Buschstr. 3253113 BonnTelefon: 02 28/7 29 90-96E-Mail: presse@krebshilfe.deInternet: www.krebshilfe.de Original-Content von: Deutsche Krebshilfe, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 21-02-2020By redaktion@presseportal.de (presseportal.de)
  • Coronavirus: Peking: Erster Impfstoff könnte ab April an Menschen gestetet werden
    In China sind inzwischen nach offiziellen Angaben mehr als 2200 Menschen am neuartigen Coronavirus gestorben. Die Behörden melden mehr als 75.000 Infizierungen. Experten gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus. Der Anstieg aller neuen Infektionen fiel den zweiten Tag in Folge niedriger aus, nachdem China erneut die Zählweise geändert hatte. So werden klinische Diagnosen der Covid-19-Lungenkrankheit in Hubei nicht mehr mitgezählt. Künftig muss die Ansteckung wieder durch einen DNA-Test im Labor bestätigt werden. Die Provinz hatte erst vergangene Woche angefangen, auch Diagnosen zu zählen, die auf Faktoren wie Lungenbildern, dem körperlichen Zustand und der Vorgeschichte beruhen. Experten hatten beklagt, dass die DNA-Tests häufig fehlerhaft seien und Infektionen nicht aufspürten.Alle Nachrichten zum Coronavirus in unserem Ticker:   +++ Erst Impfstoff könnte ab April an Menschen gestetet werden +++Ein erster Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus dürfte nach Einschätzung der chinesischen Behörden ab Ende April bei Menschen getestet werden. Mehrere Forscherteams arbeiteten mit unterschiedlichen Techniken an der Entwicklung eines Impfstoffs, sagte der chinesische Vize-Forschungsminister Xu Nanping am Freitag bei einer Pressekonferenz in Peking. "Der erste dürfte gegen Ende April in klinischen Tests erprobt werden."    Der Vize-Direktor von Chinas Nationaler Gesundheitskommission, Zeng Yixin, erläuterte die unterschiedlichen Methoden bei der Entwicklung eines Impfstoffs. Die chinesischen Forscher verwenden demnach unter anderem deaktivierte Viren oder produzieren mit Gentechnik Proteine, die als Antikörper gegen den Erreger dienen sollen. Ein weiterer Ansatz ist die Modifizierung von bestehenden Grippe-Impfstoffen. Einige der Substanzen würden derzeit an Tieren getestet, sagte Zeng.+++ Ein Coronavirus-Patient in Italien im kritischem Zustand +++In Norditalien liegt ein 38-jähriger Coronavirus-Patient in sehr ernstem Zustand im Krankenhaus, wie Behörden am Freitag mitteilten. Der Mann habe sich in Italien angesteckt bei einem Treffen mit einem Bekannten, der aus China gekommen war. Dieser sei inzwischen positiv auf das Sars-CoV-2 genannte Virus getestet worden, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Giulio Gallera, den Gesundheitsbeauftragen der Lombardei. Der 38-jährige infizierte Kranke wird den Angaben nach isoliert im Hospital der Kleinstadt Codogno in der Provinz Lodi behandelt. Seine Frau und eine weitere Person hätten sich ebenfalls angesteckt und seien im Krankenhaus. Der China-Rückkehrer liege in Mailand im Hospital.Im Krankenhaus von Codogno würden Ärzte, Krankenschwestern und andere Patienten auf das Coronavirus getestet, erläuterte Giulio Gallera. Kontaktpersonen seien aufgefordert worden, ihre Wohnungen vorerst nicht zu verlassen. In Italien war erstmals am 30. Januar bei einem älteren Touristen-Paar aus China das Virus festgestellt worden. Das Urlauberpaar aus Wuhan wurde auf eine Isolierstation am Institut für Infektionskrankheiten Lazzaro Spallanzani in Rom gebracht. Die beiden befinden sich nach Angaben der Ärzte dort auf dem Weg der Besserung.+++ Coronavirus verbreitet sich in Chinas Gefängnissen +++ In chinesischen Gefängnissen in mindestens drei Provinzen des Landes haben sich bislang mehr als 450 Insassen und 7 Aufseher mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Betroffen seien Haftanstalten in der schwer von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina, aber auch in Ostprovinzen Zhejiang und Shandong, wie die Zeitung "Global Times" an Freitag berichtete. Als Konsequenz seien Verantwortliche der Haftanstalten und Justiz in Zhejiang und Shandong ihrer Posten entbunden worden. Allein in der Provinz Hubei seien 220 Infektionen gemeldet worden - in einem "handschriftlichen Bericht" der Gefängnisverwaltung, weil es kein computerbasiertes Meldesystem gebe, wie die Zeitung berichtete. Im Rencheng-Gefängnis in Shandong gebe es weitere 207 Infektionen, darunter 7 Polizeibeamte. Der Parteichef des Justizverwaltung der Provinz sei entlassen worden, weil er den Ausbruch nicht verhindert habe, so die Zeitung. Auch in der Provinz Zhejiang seien in der Shilifang-Haftanstalt 34 Insassen infiziert, berichtete das Blatt auf Twitter. Sie seien zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden. In den engen und überfüllten chinesischen Gefängnis mit schlechter medizischen Versorgung könne sich das Virus leicht ausbreiten, zitierte die "Global Times" einen Beamten, der namentlich nicht genannt werden wollte. "Es ist nicht einfach, mit mangelhaften medizinischen Einrichtungen in Haftanstalten verdächtige Patienten zu entdecken und die Übertragungswege rechtzeitig zu unterbinden."+++ Südkoreas Präsident spricht von ernster Situation +++Angesichts des rapiden Anstiegs von Coronavirusinfektionen in Südkorea hat Präsident Moon Jae In von einer "ernsthaften Situation" gesprochen. Er habe bei einem Treffen mit Premierminister Chung Sye Kyun dazu aufgerufen, "rasche und starke" Gegenmaßnahmen zu ergreifen, teilte Moons Büro am Freitag mit. Nach Angaben der Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention kamen über Nacht 52 neue Fälle hinzu. Damit stieg die Zahl der Infizierten auf 156. Am Donnerstag hatten die Behörden den ersten Todesfall in Südkorea in Verbindung mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet. Nach Berichten südkoreanischer Sender handelte es sich um einen 63-Jährigen, der wegen einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus im südöstlichen Cheongdo behandelt wurde. Bei ihm sei das Virus nach dem Tod nachgewiesen worden.Sorge bereitet den Behörden die mittlerweile landesweite Ausbreitung des Virus. Die Mehrzahl der Neu-Infektionen wurden erneut in der südöstlichen Millionen-Stadt Daegu erfasst. Doch wurden in den vergangenen Tagen auch neue Fälle in anderen Regionen gemeldet, einschließlich Seoul und der südlichen Ferieninsel Jeju. Die Hauptstadt Seoul verbot bis auf Weiteres Kundgebungen in der Innenstadt.+++ Deutsche Passagiere der "Diamond Princess" werden aus Japan ausgeflogen +++Alle an Bord des Kreuzfahrtschiffes "Diamond Princess" in Japan verbliebenen Deutschen werden mit einem italienischen Flugzeug nach Berlin ausgeflogen. Wie die Deutsche Presse-Agentur in Tokio erfuhr, ist der Abflug für Freitagabend 22 Uhr Ortszeit (14 Uhr MEZ) geplant. Das Schiff hatte wegen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zwei Wochen lang im japanischen Yokohama unter Quarantäne gestanden. Ein deutsches Ehepaar aus Hessen war positiv auf den Erreger getestet worden und liegt im Krankenhaus. Ein weiterer Deutscher will mit seiner japanischen Frau aus München noch einige Tage in Tokio bleiben. Die übrigen sechs Passagiere aus Deutschland reisen mit anderen Europäern mit dem Flieger aus Italien aus. Die Maschine werde zuerst einen Zwischenstopp in Berlin machen, hieß es.Zudem werden mehr als ein Dutzend Rückkehrer aus der schwer von der Lungenkrankheit betroffenen Millionenmetropole Wuhan in Zentralchina werden am Freitag in Stuttgart erwartet.
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    Quelle: Stern GesundheitPubliziert am 21-02-2020
  • Coronavirus: Ein Coronavirus-Patient in Italien ist im kritischem Zustand
    In China sind inzwischen nach offiziellen Angaben mehr als 2200 Menschen am neuartigen Coronavirus gestorben. Die Behörden melden mehr als 75.000 Infizierungen. Experten gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus. Der Anstieg aller neuen Infektionen fiel den zweiten Tag in Folge niedriger aus, nachdem China erneut die Zählweise geändert hatte. So werden klinische Diagnosen der Covid-19-Lungenkrankheit in Hubei nicht mehr mitgezählt. Künftig muss die Ansteckung wieder durch einen DNA-Test im Labor bestätigt werden. Die Provinz hatte erst vergangene Woche angefangen, auch Diagnosen zu zählen, die auf Faktoren wie Lungenbildern, dem körperlichen Zustand und der Vorgeschichte beruhen. Experten hatten beklagt, dass die DNA-Tests häufig fehlerhaft seien und Infektionen nicht aufspürten.Alle Nachrichten zum Coronavirus in unserem Ticker:   +++ Ein Coronavirus-Patient in Italien im kritischem Zustand +++In Norditalien liegt ein 38-jähriger Coronavirus-Patient in sehr ernstem Zustand im Krankenhaus, wie Behörden am Freitag mitteilten. Der Mann habe sich in Italien angesteckt bei einem Treffen mit einem Bekannten, der aus China gekommen war. Dieser sei inzwischen positiv auf das Sars-CoV-2 genannte Virus getestet worden, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Giulio Gallera, den Gesundheitsbeauftragen der Lombardei. Der 38-jährige infizierte Kranke wird den Angaben nach isoliert im Hospital der Kleinstadt Codogno in der Provinz Lodi behandelt. Seine Frau und eine weitere Person hätten sich ebenfalls angesteckt und seien im Krankenhaus. Der China-Rückkehrer liege in Mailand im Hospital.Im Krankenhaus von Codogno würden Ärzte, Krankenschwestern und andere Patienten auf das Coronavirus getestet, erläuterte Giulio Gallera. Kontaktpersonen seien aufgefordert worden, ihre Wohnungen vorerst nicht zu verlassen. In Italien war erstmals am 30. Januar bei einem älteren Touristen-Paar aus China das Virus festgestellt worden. Das Urlauberpaar aus Wuhan wurde auf eine Isolierstation am Institut für Infektionskrankheiten Lazzaro Spallanzani in Rom gebracht. Die beiden befinden sich nach Angaben der Ärzte dort auf dem Weg der Besserung.+++ Coronavirus verbreitet sich in Chinas Gefängnissen +++ In chinesischen Gefängnissen in mindestens drei Provinzen des Landes haben sich bislang mehr als 450 Insassen und 7 Aufseher mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Betroffen seien Haftanstalten in der schwer von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina, aber auch in Ostprovinzen Zhejiang und Shandong, wie die Zeitung "Global Times" an Freitag berichtete. Als Konsequenz seien Verantwortliche der Haftanstalten und Justiz in Zhejiang und Shandong ihrer Posten entbunden worden. Allein in der Provinz Hubei seien 220 Infektionen gemeldet worden - in einem "handschriftlichen Bericht" der Gefängnisverwaltung, weil es kein computerbasiertes Meldesystem gebe, wie die Zeitung berichtete. Im Rencheng-Gefängnis in Shandong gebe es weitere 207 Infektionen, darunter 7 Polizeibeamte. Der Parteichef des Justizverwaltung der Provinz sei entlassen worden, weil er den Ausbruch nicht verhindert habe, so die Zeitung. Auch in der Provinz Zhejiang seien in der Shilifang-Haftanstalt 34 Insassen infiziert, berichtete das Blatt auf Twitter. Sie seien zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden. In den engen und überfüllten chinesischen Gefängnis mit schlechter medizischen Versorgung könne sich das Virus leicht ausbreiten, zitierte die "Global Times" einen Beamten, der namentlich nicht genannt werden wollte. "Es ist nicht einfach, mit mangelhaften medizinischen Einrichtungen in Haftanstalten verdächtige Patienten zu entdecken und die Übertragungswege rechtzeitig zu unterbinden."+++ Südkoreas Präsident spricht von ernster Situation +++Angesichts des rapiden Anstiegs von Coronavirusinfektionen in Südkorea hat Präsident Moon Jae In von einer "ernsthaften Situation" gesprochen. Er habe bei einem Treffen mit Premierminister Chung Sye Kyun dazu aufgerufen, "rasche und starke" Gegenmaßnahmen zu ergreifen, teilte Moons Büro am Freitag mit. Nach Angaben der Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention kamen über Nacht 52 neue Fälle hinzu. Damit stieg die Zahl der Infizierten auf 156. Am Donnerstag hatten die Behörden den ersten Todesfall in Südkorea in Verbindung mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet. Nach Berichten südkoreanischer Sender handelte es sich um einen 63-Jährigen, der wegen einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus im südöstlichen Cheongdo behandelt wurde. Bei ihm sei das Virus nach dem Tod nachgewiesen worden.Sorge bereitet den Behörden die mittlerweile landesweite Ausbreitung des Virus. Die Mehrzahl der Neu-Infektionen wurden erneut in der südöstlichen Millionen-Stadt Daegu erfasst. Doch wurden in den vergangenen Tagen auch neue Fälle in anderen Regionen gemeldet, einschließlich Seoul und der südlichen Ferieninsel Jeju. Die Hauptstadt Seoul verbot bis auf Weiteres Kundgebungen in der Innenstadt.+++ Deutsche Passagiere der "Diamond Princess" werden aus Japan ausgeflogen +++Alle an Bord des Kreuzfahrtschiffes "Diamond Princess" in Japan verbliebenen Deutschen werden mit einem italienischen Flugzeug nach Berlin ausgeflogen. Wie die Deutsche Presse-Agentur in Tokio erfuhr, ist der Abflug für Freitagabend 22 Uhr Ortszeit (14 Uhr MEZ) geplant. Das Schiff hatte wegen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zwei Wochen lang im japanischen Yokohama unter Quarantäne gestanden. Ein deutsches Ehepaar aus Hessen war positiv auf den Erreger getestet worden und liegt im Krankenhaus. Ein weiterer Deutscher will mit seiner japanischen Frau aus München noch einige Tage in Tokio bleiben. Die übrigen sechs Passagiere aus Deutschland reisen mit anderen Europäern mit dem Flieger aus Italien aus. Die Maschine werde zuerst einen Zwischenstopp in Berlin machen, hieß es.Zudem werden mehr als ein Dutzend Rückkehrer aus der schwer von der Lungenkrankheit betroffenen Millionenmetropole Wuhan in Zentralchina werden am Freitag in Stuttgart erwartet.
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    Quelle: Stern GesundheitPubliziert am 21-02-2020
  • Coronavirus: Ein Coronavirus-Patient in Italien ist in kritischem Zustand
    In China sind inzwischen nach offiziellen Angaben mehr als 2200 Menschen am neuartigen Coronavirus gestorben. Die Behörden melden mehr als 75.000 Infizierungen. Experten gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus. Der Anstieg aller neuen Infektionen fiel den zweiten Tag in Folge niedriger aus, nachdem China erneut die Zählweise geändert hatte. So werden klinische Diagnosen der Covid-19-Lungenkrankheit in Hubei nicht mehr mitgezählt. Künftig muss die Ansteckung wieder durch einen DNA-Test im Labor bestätigt werden. Die Provinz hatte erst vergangene Woche angefangen, auch Diagnosen zu zählen, die auf Faktoren wie Lungenbildern, dem körperlichen Zustand und der Vorgeschichte beruhen. Experten hatten beklagt, dass die DNA-Tests häufig fehlerhaft seien und Infektionen nicht aufspürten.Alle Nachrichten zum Coronavirus in unserem Ticker:   +++ Ein Coronavirus-Patient in Italien im kritischem Zustand +++In Norditalien liegt ein 38-jähriger Coronavirus-Patient in sehr ernstem Zustand im Krankenhaus, wie Behörden am Freitag mitteilten. Der Mann habe sich in Italien angesteckt bei einem Treffen mit einem Bekannten, der aus China gekommen war. Dieser sei inzwischen positiv auf das Sars-CoV-2 genannte Virus getestet worden, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Giulio Gallera, den Gesundheitsbeauftragen der Lombardei. Der 38-jährige infizierte Kranke wird den Angaben nach isoliert im Hospital der Kleinstadt Codogno in der Provinz Lodi behandelt. Seine Frau und eine weitere Person hätten sich ebenfalls angesteckt und seien im Krankenhaus. Der China-Rückkehrer liege in Mailand im Hospital.Im Krankenhaus von Codogno würden Ärzte, Krankenschwestern und andere Patienten auf das Coronavirus getestet, erläuterte Giulio Gallera. Kontaktpersonen seien aufgefordert worden, ihre Wohnungen vorerst nicht zu verlassen. In Italien war erstmals am 30. Januar bei einem älteren Touristen-Paar aus China das Virus festgestellt worden. Das Urlauberpaar aus Wuhan wurde auf eine Isolierstation am Institut für Infektionskrankheiten Lazzaro Spallanzani in Rom gebracht. Die beiden befinden sich nach Angaben der Ärzte dort auf dem Weg der Besserung.+++ Coronavirus verbreitet sich in Chinas Gefängnissen +++ In chinesischen Gefängnissen in mindestens drei Provinzen des Landes haben sich bislang mehr als 450 Insassen und 7 Aufseher mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Betroffen seien Haftanstalten in der schwer von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina, aber auch in Ostprovinzen Zhejiang und Shandong, wie die Zeitung "Global Times" an Freitag berichtete. Als Konsequenz seien Verantwortliche der Haftanstalten und Justiz in Zhejiang und Shandong ihrer Posten entbunden worden. Allein in der Provinz Hubei seien 220 Infektionen gemeldet worden - in einem "handschriftlichen Bericht" der Gefängnisverwaltung, weil es kein computerbasiertes Meldesystem gebe, wie die Zeitung berichtete. Im Rencheng-Gefängnis in Shandong gebe es weitere 207 Infektionen, darunter 7 Polizeibeamte. Der Parteichef des Justizverwaltung der Provinz sei entlassen worden, weil er den Ausbruch nicht verhindert habe, so die Zeitung. Auch in der Provinz Zhejiang seien in der Shilifang-Haftanstalt 34 Insassen infiziert, berichtete das Blatt auf Twitter. Sie seien zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden. In den engen und überfüllten chinesischen Gefängnis mit schlechter medizischen Versorgung könne sich das Virus leicht ausbreiten, zitierte die "Global Times" einen Beamten, der namentlich nicht genannt werden wollte. "Es ist nicht einfach, mit mangelhaften medizinischen Einrichtungen in Haftanstalten verdächtige Patienten zu entdecken und die Übertragungswege rechtzeitig zu unterbinden."+++ Südkoreas Präsident spricht von ernster Situation +++Angesichts des rapiden Anstiegs von Coronavirusinfektionen in Südkorea hat Präsident Moon Jae In von einer "ernsthaften Situation" gesprochen. Er habe bei einem Treffen mit Premierminister Chung Sye Kyun dazu aufgerufen, "rasche und starke" Gegenmaßnahmen zu ergreifen, teilte Moons Büro am Freitag mit. Nach Angaben der Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention kamen über Nacht 52 neue Fälle hinzu. Damit stieg die Zahl der Infizierten auf 156. Am Donnerstag hatten die Behörden den ersten Todesfall in Südkorea in Verbindung mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet. Nach Berichten südkoreanischer Sender handelte es sich um einen 63-Jährigen, der wegen einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus im südöstlichen Cheongdo behandelt wurde. Bei ihm sei das Virus nach dem Tod nachgewiesen worden.Sorge bereitet den Behörden die mittlerweile landesweite Ausbreitung des Virus. Die Mehrzahl der Neu-Infektionen wurden erneut in der südöstlichen Millionen-Stadt Daegu erfasst. Doch wurden in den vergangenen Tagen auch neue Fälle in anderen Regionen gemeldet, einschließlich Seoul und der südlichen Ferieninsel Jeju. Die Hauptstadt Seoul verbot bis auf Weiteres Kundgebungen in der Innenstadt.+++ Deutsche Passagiere der "Diamond Princess" werden aus Japan ausgeflogen +++Alle an Bord des Kreuzfahrtschiffes "Diamond Princess" in Japan verbliebenen Deutschen werden mit einem italienischen Flugzeug nach Berlin ausgeflogen. Wie die Deutsche Presse-Agentur in Tokio erfuhr, ist der Abflug für Freitagabend 22 Uhr Ortszeit (14 Uhr MEZ) geplant. Das Schiff hatte wegen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zwei Wochen lang im japanischen Yokohama unter Quarantäne gestanden. Ein deutsches Ehepaar aus Hessen war positiv auf den Erreger getestet worden und liegt im Krankenhaus. Ein weiterer Deutscher will mit seiner japanischen Frau aus München noch einige Tage in Tokio bleiben. Die übrigen sechs Passagiere aus Deutschland reisen mit anderen Europäern mit dem Flieger aus Italien aus. Die Maschine werde zuerst einen Zwischenstopp in Berlin machen, hieß es.Zudem werden mehr als ein Dutzend Rückkehrer aus der schwer von der Lungenkrankheit betroffenen Millionenmetropole Wuhan in Zentralchina werden am Freitag in Stuttgart erwartet.
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    Quelle: Stern GesundheitPubliziert am 21-02-2020
  • Verweigerte Approbation: Fraktionsvorsitzende der Linken in Brandenburg hat ein Wahrheitsproblem
    21.02.2020 – 11:28 Asklepios Kliniken Schwedt (ots)- Frei erfundene Behauptungen sollen von Defiziten der ehemaligen Gesundheitsministerin ablenken - Asklepios soll verantwortlich sein für alle deutschen Absolventen polnischer Universitäten Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Brandenburger Landtag, Kathrin Dannenberg, verbreitet bei der Auseinandersetzung um die verweigerte Approbation der Medizinabsolventen aus Stettin in ihren Zitaten in "Der Prignitzer" und im "Uckermark Kurier" vom 19.2.2020 frei erfundene Nachrichten. So behauptet sie, Asklepios sei im Juni 2019 bereits aufgefordert worden, für die Absolventen einen Antrag auf Erteilung einer Berufserlaubnis zu stellen. Offenbar ist ihr nicht bekannt, dass nur die Absolventen selbst solche Anträge stellen können. Womöglich versucht sie damit von der eigenen Verantwortung abzulenken, denn in Brandenburg stellte ihre Partei vor der Landtagswahl den Gesundheitsminister. Auch bleibt völlig offen, wieso sie Asklepios für die verweigerte Approbation jener 400 deutschen Absolventen verantwortlich machen will, die ohne Bezug zum Klinikträger in Stettin studiert hatten - dazu kommen zahllose Mediziner weiterer polnischer Universitäten. "Es ist haarsträubend, mit welcher Unverfrorenheit Frau Danneberg hier Unwahrheiten verbreitet", sagt Prof. Dr. Rüdiger Heicappell, der ärztliche Direktor des Asklepios Klinikums Schwedt, "um von eigener Verantwortung abzulenken und zugleich eine rückwärtsgewandte Verstaatlichungsideologie zu begründen, scheint ihr jedes Mittel recht zu sein", so Prof. Heicappell weiter. Überhaupt nicht nachvollziehbar für den Mediziner, der die Zusammenarbeit mit der Universität Stettin koordiniert und sich hier auch persönlich engagiert: Die Politikerin erfindet nicht nur angebliche "Aufforderungen", sondern schiebt Asklepios kurzerhand den schwarzen Peter für alle jungen deutschen Ärzte zu, die in Polen studiert und ihren Abschluss gemacht haben. Demnach wäre Asklepios auch dafür verantwortlich, einen Antrag auf Erteilung einer Berufserlaubnis für jeden der hunderte von polnischen Absolventen zu stellen, auch wenn Mediziner in einer Klinik anderer Träger wie Kommunen oder Kirchen tätig sein wollen. "Das ist einfach nur abwegig und absurd, Frau Dannenberg sollte weniger Radio Jerewan hören", sagt Ulrich Gnauck, Geschäftsführer des Asklepios Klinikums Uckermark, das wegen der verweigerten Approbationen schon jetzt fünf Arztstellen nicht besetzen kann. Auch weist er darauf hin, dass das Gesetz für Stipendien zum Medizinstudium, um die Niederlassung von Ärzten zu fördern, auch ganz bewusst europäische Universitäten ausschließt und sich so für junge Menschen aus der Uckermark keine Chance ergab, im nahen Stettin mit einem Stipendium des Landes Brandenburg studieren zu können - ein Gesetz aus linker Hand, wie Gnauck anmerkt. Alle Fraktionen des Landtags haben mit dem Klinikum in Schwedt wegen des Themas Kontakt aufgenommen - mit Ausnahme der Linken, deren Fraktionsvorsitzende sich jetzt mit ihren Aussagen so weit aus dem Fenster lehnt. Seit Sommer 2019 setzt die Klinikleitung alles daran, dass die deutschen Medizinstudenten der Pommerschen Medizinischen Universität in Stettin in Deutschland ihre Anerkennung als Arzt erhalten. Davon profitieren alle deutschen Medizinstudenten und Absolventen in Polen. "Wir wollen den Ärzten helfen. Sie sind ideal ausgebildet, halten ihr Diplom in den Händen und werden in den Kliniken dringend benötigt - und das gilt nicht nur für Asklepios", schildert Prof. Dr. Rüdiger Heicappell. Allein an der Uni Stettin sind knapp 400 Studierende und Absolventen betroffen. "Wir setzen uns mit unseren Aktivitäten lediglich aktiv und voller Energie für die jungen und motivierten Absolventen ein, für eine bessere ärztliche Versorgung auf dem Land", erklärt Geschäftsführer Gnauck. Da die EU-Richtlinie erst im Frühjahr 2019 geändert worden ist, haben Hunderte deutsche Studenten im Jahre 2013 unter anderen Bedingungen ihr Medizinstudium in Polen aufgenommen. Erst mit der veränderten EU-Richtlinie sind zu fünf Jahren Studium und einem Jahr Praxis zwei weitere Anforderungen hinzugekommen - eine Prüfung im polnischen Medizinrecht (LEK) und ein 13-monatiges Praktikum nach bestandener Prüfung (Staz). Gerecht wäre demnach, allen die ihr Studium vor diesem Zeitpunkt aufgenommen haben, nach sechs Jahren mit Diplom ihre Approbation zu erteilen. Das wäre im Prinzip auch möglich, denn die polnische Regierung hat bereits mehrfach bestätigt, dass die staatliche Prüfung mit Schwerpunkt auf Fragestellungen des polnischen Medizinrechts ("LEK") und das dreizehnmonatige Praktikum in einem polnischen Krankenhaus ("staz") nur für eine Tätigkeit in Polen selbst obligatorisch seien. Ein europarechtliches Gutachten, das dem Landtag in Brandenburg vorliegt, kommt zu dem selben Schluss. Pressekontakt: Asklepios KlinikenKonzernbereich Unternehmenskommunikation & MarketingTel.: (0 40) 18 18-82 66 36 E-Mail: presse@asklepios.com24-Stunden-Rufbereitschaft der Pressestelle: (040) 1818-82 8888.Besuchen Sie Asklepios im Internet, auf Facebook oder YouTube: www.asklepios.com www.gesundleben.asklepios.com www.facebook.com/asklepioskliniken www.youtube.com/asklepioskliniken Pflege-Blog: "Wir sind Pflege" ( https://wir-sind-pflege.blog/ ) Original-Content von: Asklepios Kliniken, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 21-02-2020By redaktion@presseportal.de (presseportal.de)
  • Medikamenten-Lieferengpässe bedeuten ein nicht hinnehmbares Gesundheitsrisiko
    21.02.2020 – 10:42 AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg Stuttgart (ots) Allein im Kreis Göppingen fehlen in Apotheken über 230 Medikamente und der Kreis steht damit exemplarisch für die Not im ganzen Land. "Schon viel zu lange gehören Lieferengpässe zum Alltag von Apotheken und Kliniken. Die Apotheker und vor allem viele Patienten, die von dem Medikamentenmangel betroffen sind, sind zu recht verärgert", so die gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, Dr. Christina Baum MdL. "Grundübel der mangelnden Medikamentenversorgung ist die Abhängigkeit Deutschlands von ausländischen Zulieferung. Die Globalisierung ist kein Naturgesetz und muss gerade bei der Gesundheitsversorgung in ihre Schranken verwiesen werden. Es muss daher darauf hingewirkt werden, dass die Produktion aller existenziellen Wirkstoffe wieder nach Deutschland, zumindest aber nach Europa, verlegt wird, damit wir diesbezüglich mehr Unabhängigkeit von anderen Ländern erreichen. Die Versorgung mit Arzneimitteln gehört wie die gesamte medizinische Versorgung zur Daseinsvorsorge und es obliegt der Regierung, hierfür entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Leben oder Tod hängen allzu oft an einer kleinen Pille", erklärt Baum abschließend. Pressekontakt: AfD-Fraktion im Landtag von Baden-WürttembergPressestelleKonrad-Adenauer-Straße 370173 Stuttgartpresse@afd.landtag-bw.de Original-Content von: AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 21-02-2020By redaktion@presseportal.de (presseportal.de)
  • Öffentlicher Dienst: Beschäftigte fühlen sich stärker belastet / Jeder zweite Beschäftigte fühlt sich müde oder erschöpft
    21.02.2020 – 10:41 Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Dortmund (ots) Beschäftigte im öffentlichen Dienst sind partiell häufiger von einer hohen Arbeitsintensität betroffen als Beschäftigte in anderen Wirtschaftsbereichen. Das zeigt ein neues Faktenblatt der Bundeanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Während 67 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst davon berichten, häufig verschiedene Arbeiten gleichzeitig betreuen zu müssen, sagen dies in der Industrie nur 58 Prozent und im Handwerk nur 50 Prozent der Beschäftigten. Ebenso berichten Beschäftigte im öffentlichen Dienst häufiger als Beschäftigte in anderen Wirtschaftsbereichen davon, dass sie bei ihrer Arbeit häufig unterbrochen werden oder dass sie häufig an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit arbeiten. Die Zahlen basieren auf einer Auswertung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 anhand der Angaben von 17.000 abhängig Beschäftigten in Deutschland. Die Zahlen zeigen darüber hinaus, dass sich Beschäftigte im öffentlichen Dienst durch psychische Anforderungen häufiger belastet fühlen als Beschäftigte in anderen Wirtschaftsbereichen. Für 83 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist es demnach belastend, ständig an der Grenze der eigenen Leistungsfähigkeit zu arbeiten. Zwar sind die Beschäftigten im öffentlichen Dienst seltener von Termin- und Leistungsdruck betroffen, empfinden diese Anforderung aber zu 75 Prozent als Belastung - acht Prozent mehr als der Durchschnitt aller Beschäftigten. 65 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sind durch häufige Störungen und Unterbrechungen bei der Arbeit belastet - im Dienstleistungsbereich und im Handwerk sind es jeweils nur 57 Prozent. In der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 wurden zudem verschiedene gesundheitliche Probleme abgefragt. Beschäftigte im öffentlichen Dienst berichteten hierbei häufiger von allgemeiner Müdigkeit, Mattigkeit oder Erschöpfung (52 Prozent), von nächtlichen Schlafstörungen (34 Prozent) oder Kopfschmerzen (39 Prozent). Die Auswertung macht deutlich, dass hohe Arbeitsintensität einen großen Teil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst betrifft. Die Beschäftigten sind dabei partiell häufiger betroffen als die Beschäftigten in anderen Wirtschaftsbereichen. Da eine andauernd hohe Arbeitsintensität gesundheitliche Folgen haben kann, ist sie ein wichtiges Thema für den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten. baua: Fakten "Öffentlicher Dienst: hohe Arbeitsintensität, starke Belastung" gibt es als PDF im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/dok/8833852. Forschung für Arbeit und Gesundheit Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des BMAS. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz arbeiten über 700 Beschäftigte. www.baua.de Pressekontakt: Jörg Feldmann Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Gruppe 6.1, Pressearbeit Friedrich-Henkel-Weg 1-25 44149 Dortmund Tel.: 0231 9071-2330 E-Mail: presse@baua.bund.de www.baua.de Original-Content von: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 21-02-2020By redaktion@presseportal.de (presseportal.de)
  • Deutscher Ethikrat veröffentlicht Ad-hoc-Empfehlung zu Trans-Identität bei Kindern und Jugendlichen
    21.02.2020 – 10:10 Deutscher Ethikrat Berlin (ots) Am 20. Februar 2020 verabschiedete der Deutsche Ethikrat seine Ad-hoc-Empfehlung "Trans-Identität bei Kindern und Jugendlichen: Therapeutische Kontroversen - ethische Orientierungen" mit folgendem Wortlaut: Der Deutsche Ethikrat lud am 19. Februar 2020 zu einer öffentlichen Abendveranstaltung der Reihe "Forum Bioethik" zum Thema Trans-Identität bei Kindern und Jugendlichen ein, um die Öffentlichkeit für die in mehrfacher Hinsicht diffizilen Fragen eines angemessenen gesellschaftlichen und medizinischen Umgangs mit Trans-Identität zu sensibilisieren und dazu mit betroffenen Personen, Expertinnen und Experten aus Medizin, Ethik und Recht sowie dem Publikum in einen Dialog zu treten. Die Zahl derjenigen Kinder und Jugendlichen, die ihre empfundene geschlechtliche Identität im Widerspruch zu der ihnen personenstandsrechtlich zugeschriebenen Geschlechtszugehörigkeit wahrnehmen, ist in den letzten Jahren sehr stark gestiegen. Kritisch diskutiert wird, welche Konsequenzen daraus zu ziehen und insbesondere welche medizinischen und psychotherapeutischen Angebote angemessen sind. Auch der Gesetzgeber hat begonnen, sich damit zu befassen (vgl. Referentenentwurf des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz "Entwurf eines Gesetzes zum Schutz von Kindern vor geschlechtsverändernden operativen Eingriffen" sowie "Gesetz zum Schutz vor Konversionsbehandlungen", Kabinettsbeschluss vom 18.12.2019). Bei Kindern und Jugendlichen, ohnehin eine besonders vulnerable Gruppe, erfordern die im Kontext von Trans-Identität erwogenen therapeutischen Maßnahmen eine besondere ethische Reflexion. Eine Spannung entsteht dadurch, dass sich einerseits Reflexions- und Entscheidungsfähigkeit im Heranwachsenden erst entwickeln und andererseits die in der Pubertät stattfindende körperliche Entwicklung Zeitdruck schafft. In dieser Situation können sowohl die in Betracht gezogenen Behandlungsmöglichkeiten als auch deren Unterlassung schwerwiegende und teils irreversible Folgen haben. Für die beteiligten Erwachsenen - die sorgeberechtigten Eltern und die behandelnden Fachleute - stellt sich dabei überdies die Aufgabe, sowohl die Vorstellungen und Wünsche des Kindes zu berücksichtigen als auch dessen Wohl zu schützen. Die ethische Herausforderung besteht darin, Minderjährige auf dem Weg zu einer eigenen geschlechtlichen Identität zu unterstützen und zugleich vor - teils irreversiblen - Schäden zu bewahren. Erschwerend kommt hinzu, dass einige Entscheidungen getroffen werden müssen, wenn das Kind noch nicht vollumfänglich einsichts- und urteilsfähig ist. Dem Deutschen Ethikrat ist bewusst, dass Eltern sowie beratende und behandelnde Personen in dieser Situation vor einer überaus komplexen und verantwortungsvollen Aufgabe stehen. Die Ursachen des deutlichen Anstiegs der Zahl der Behandlungs- und Beratungssuchenden, unter diesen ein hoher Anteil von (nach ihrem Geburtsgeschlecht) weiblichen Jugendlichen, sind umstritten und bedürfen dringend weiterer Klärung. Auch die langfristigen Auswirkungen medizinischer Behandlungen müssen weiter untersucht werden, um die schwierigen prognostischen Entscheidungen auf eine bessere empirische Basis zu stellen. Dem Deutschen Ethikrat scheint es gleichwohl geboten, schon jetzt zumindest auf die folgenden ethischen Grundsätze als Orientierung bei der Begleitung und Behandlung hinzuweisen: - Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst auch das Recht, ein Leben entsprechend der eigenen, subjektiv empfundenen geschlechtlichen Identität zu führen und in dieser Identität anerkannt zu werden. - In allen Entscheidungsprozessen muss das Kind gehört und müssen seine Vorstellungen und Wünsche seiner Reife und seinem Alter entsprechend berücksichtigt werden. Diese Regel erhält umso mehr Gewicht, als es hier um Fragen der persönlichen Identität geht, über die die betroffene Person in letzter Konsequenz selbst zu entscheiden hat. - Die therapeutische Interaktion mit dem Kind muss so gestaltet sein, dass es an die mit zunehmendem Alter folgenreicher werdenden Entscheidungen herangeführt wird. Die Sorge tragenden Eltern und die behandelnden Personen haben die Aufgabe, das Kind dabei bestmöglich zu unterstützen. - Ist das Kind hinreichend einsichts- und urteilsfähig, um die Tragweite und Bedeutung der geplanten Behandlung zu verstehen, sich ein eigenes Urteil zu bilden und danach zu entscheiden, muss sein Wille maßgeblich berücksichtigt werden. Ohne seine Zustimmung oder gar gegen seinen Willen - allein aufgrund der Einwilligung seiner Eltern - darf das Kind dann nicht behandelt werden. - Nutzen und Schaden der medizinisch-therapeutischen Maßnahmen, die im Einzelnen umstritten sind, müssen in jedem individuellen Fall sorgfältig abgewogen werden. Wie die Risiken, (Neben-) Wirkungen und langfristigen Folgen (einschließlich möglicher Infertilität), die dem/der Minderjährigen durch aktives medizinisch-therapeutisches Eingreifen entstünden, müssen auch solche berücksichtigt werden, die durch das Unterlassen von Maßnahmen drohen. Gerade angesichts der Streitigkeit einzelner Handlungsoptionen haben Betroffene und ihre Eltern einen Anspruch auf eine ausgewogene Beratung und Aufklärung. - Ein entstigmatisierender Umgang mit Trans-Identität bei Kindern sollte gefördert und einer diskriminierenden Pathologisierung von Geschlechtsinkongruenz entgegengewirkt werden. Entsprechende Angebote psycho-sozialer Beratung und deren Kooperation mit medizinischen Einrichtungen sollen gestärkt werden. Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich unter http://ots.de/8BYk3M. Pressekontakt: Ulrike Florian Deutscher Ethikrat Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Jägerstraße 22/23 D-10117 Berlin Tel: +49 30 203 70-246Fax: +49 30 203 70-252E-Mail: florian@ethikrat.org URL: www.ethikrat.org Original-Content von: Deutscher Ethikrat, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 21-02-2020By redaktion@presseportal.de (presseportal.de)
  • Lidl-Reduktionsstrategie 2025 macht große Fortschritte: rund 14 Prozent weniger Zucker in Eigenmarken
    21.02.2020 – 10:00 Lidl
    Neckarsulm (ots) - 31.000 Tonnen Zucker und 1.900 Tonnen Salz im Lidl-Eigenmarkensortiment eingespart - entspricht dem Gewicht von rund 1.700 bzw. rund 110 LKW - Lidl-Löffel für einfach weniger Zucker im Alltag am 24. Februar wieder exklusiv in allen Filialen und im Onlineshop erhältlich Lidl hat sich 2017 mit seiner Reduktionsstrategie für Zucker und Salz in Eigenmarken ambitionierte Ziele gesetzt: 20 Prozent weniger bis 2025. Durch die systematische Analyse aller relevanten Warengruppen, die kontinuierliche Weiterentwicklung von Produktreformulierungen sowie fortlaufende Sensibilisierung im Unternehmen ist Lidl diesem Ziel ein ganzes Stück näher gekommen: Bis einschließlich 2018 wurde rund 14 Prozent zugesetzter Zucker im Lidl-Eigenmarkensortiment reduziert. Damit hat Lidl rund 31.000 Tonnen Zucker eingespart, was dem Gewicht von rund 1.700 LKW entspricht. Die Doppelkeksrolle "Captain Rondo" der Eigenmarke "Sondey" enthält beispielsweise rund 14 Prozent weniger Zucker. Im "Milbona-Pfirsich-Maracuja-Fruchtgurt" hat Lidl den Zuckeranteil um rund 28 Prozent verringert. "14 Prozent weniger Zucker im Eigenmarkensortiment ist ein toller Erfolg, der auf kontinuierlichen Anpassungen der Rezepturen in den letzten Jahren basiert. Uns ist wichtig, dass wir Kunden langsam an den veränderten Geschmack gewöhnen. Die übrigen rund sechs Prozent zum Erreichen des 20-Prozent-Ziels werden allerdings die schwierigsten, einige Artikel werden nur noch eine geringe Süße haben. Wir gehen jedoch auch davon aus, dass sich das Geschmacksprofil insgesamt in Deutschland sukzessive verändern wird, hin zu etwas weniger süß", sagt Jan Bock, Geschäftsleiter Einkauf bei Lidl Deutschland. "Mit den zuckerreduzierten Produkten stärken wir das Angebot für eine bewusstere und nachhaltigere Ernährung." Wichtig ist Lidl, dass der Zucker nicht durch Süßstoffe ersetzt, sondern schrittweise reduziert wird. Rund acht Prozent Salzreduktion in Käse, Chips und Co. Beim Salzgehalt in Eigenmarkenprodukten verzeichnet Lidl eine Reduktion von durchschnittlich acht Prozent und damit von rund 1.900 Tonnen Salz. Das ist mit dem Gewicht von rund 110 LKW vergleichbar. Beispielsweise enthalten die Goudawürfel der Eigenmarke "Milbona" rund 14 Prozent weniger Salz. Um rund 13 Prozent hat Lidl den Salzgehalt in den Chips mit Peperoni-Geschmack der Eigenmarke "Snack Day" gesenkt. Neben Salz und Zucker achtet Lidl im Rahmen der ganzheitlichen "Lidl-Reduktionsstrategie 2025" bei der Überarbeitung seiner Produkte gleichzeitig auf die Reduktion der gesättigten Fettsäuren und der Energiedichte sowie Zusätze wie Aromen, Konservierungs- und Farbstoffe. Lidl-Löffel am 24. Februar gratis in allen Lidl-Filialen Aufgrund der hohen Nachfrage und großem Erfolg gibt Lidl am 24. Februar erneut den Lidl-Löffel ab einem Einkaufswert von 25 Euro in allen Filialen gratis mit. Im Onlineshop ist er zu einem Aktionspreis von einem Cent bestellbar, solange der Vorrat reicht. Der Löffel mit der Erhebung in der Mitte spart im Handumdrehen automatisch rund 20 Prozent Zucker, ohne dass Verbraucher Gewohnheiten ändern oder auf Genuss verzichten müssen. Ein Teelöffel Zucker im frischen Minz-Ingwertee bleibt ein Teelöffel, nur mit 20 Prozent weniger. Weitere Informationen zur "Lidl-Reduktionsstrategie 2025" finden sich unter www.lidl.de/reduktion Über Lidl Deutschland: Das Handelsunternehmen Lidl gehört als Teil der Unternehmensgruppe Schwarz mit Sitz in Neckarsulm zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Europa. Aktuell ist Lidl in 32 Ländern präsent und betreibt rund 10.800 Filialen in derzeit 29 Ländern weltweit. In Deutschland sorgen rund 83.000 Mitarbeiter in rund 3.200 Filialen täglich für die Zufriedenheit der Kunden. Dynamik in der täglichen Umsetzung, Leistungsstärke im Ergebnis und Fairness im Umgang miteinander kennzeichnen das Arbeiten bei Lidl. Seit 2008 bietet der Lidl-Onlineshop Non-Food-Produkte aus verschiedenen Kategorien, Weine und Spirituosen sowie Reisen und weitere Services an. Das Angebot des Lidl-Onlineshops wird ständig erweitert und umfasst derzeit rund 30.000 Artikel. Als Discounter legt Lidl Wert auf ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für seine Kunden. Einfachheit und Prozessorientierung bestimmen das tägliche Handeln. Dabei übernimmt Lidl Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt und fokussiert sich im Bereich Nachhaltigkeit auf fünf Handlungsfelder: Sortiment, Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Geschäftspartner. Lidl hat im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz in Höhe von 81,2 Mrd. Euro erwirtschaftet, davon 22,7 Mrd. Euro Lidl Deutschland. Mehr Informationen zu Lidl Deutschland im Internet auf lidl.de. Pressekontakt: Pressestelle Lidl Deutschland07132/30 60 90 · presse@lidl.de Original-Content von: Lidl, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 21-02-2020By redaktion@presseportal.de (presseportal.de)
  • Geschlecht von Kindern: Liegen Jungs oder Mädchen “in der Familie”? Studie räumt mit altem Mythos auf
    Die eine Familie mit drei Töchtern, in der anderen gibt es fast nur Söhne - alles Zufall? Ja, sagen Forscher aus Schweden, Australien und weiteren Ländern in einer umfassenden Untersuchung, die sie in der Fachzeitschrift "Proceedings B" der britischen Royal Society veröffentlichten. Entgegen dem allgemeinen Glauben spielt die genetische Veranlagung in Familien laut den Experten keine Rolle dabei, ob Eltern eher Jungen oder eher Mädchen bekommen.Es gibt demnach in Familien keine automatisch angeborene Tendenz, ob der Nachwuchs das eine oder andere Geschlecht hat. Vielmehr erhält ein Kind sein Geschlecht weitgehend zufällig. Auch für einen Zusammenhang zwischen dem Geschlecht des ersten und des zweiten Kindes fanden die Wissenschaftler keine Anzeichen. Weltweit werden bekanntlich jedoch geringfügig mehr Jungen als Mädchen geboren.Geschlecht von Kindern - der Zufall entscheidetGenerell wird in der Bevölkerung häufig angenommen, dass die Gene der Eltern Auswirkungen auf das Geschlecht der Sprösslinge haben. Auch frühere Untersuchungen deuteten darauf hin, dass zum Beispiel größere oder wohlhabendere Eltern eher Jungen bekommen oder physisch attraktivere Personen eher Mädchen. Ob ein Kind männlich oder weiblich ist, hängt letztlich davon ab, ob es ein X- oder Y-Chromosom von seinem Vater geerbt hat.
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    Quelle: Stern GesundheitPubliziert am 21-02-2020
  • Coronavirus: Deutsche Passagiere der “Diamond Princess” werden aus Japan ausgeflogen
    In China sind inzwischen nach offiziellen Angaben mehr als 2200 Menschen am neuartigen Coronavirus gestorben. Die Behörden melden mehr als 75.000 Infizierungen. Experten gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus. Der Anstieg aller neuen Infektionen fiel den zweiten Tag in Folge niedriger aus, nachdem China erneut die Zählweise geändert hatte. So werden klinische Diagnosen der Covid-19-Lungenkrankheit in Hubei nicht mehr mitgezählt. Künftig muss die Ansteckung wieder durch einen DNA-Test im Labor bestätigt werden. Die Provinz hatte erst vergangene Woche angefangen, auch Diagnosen zu zählen, die auf Faktoren wie Lungenbildern, dem körperlichen Zustand und der Vorgeschichte beruhen. Experten hatten beklagt, dass die DNA-Tests häufig fehlerhaft seien und Infektionen nicht aufspürten.Alle Nachrichten zum Coronavirus in unserem Ticker:   +++ Südkoreas Präsident spricht von ernster Situation +++Angesichts des rapiden Anstiegs von Coronavirusinfektionen in Südkorea hat Präsident Moon Jae In von einer "ernsthaften Situation" gesprochen. Er habe bei einem Treffen mit Premierminister Chung Sye Kyun dazu aufgerufen, "rasche und starke" Gegenmaßnahmen zu ergreifen, teilte Moons Büro am Freitag mit. Nach Angaben der Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention kamen über Nacht 52 neue Fälle hinzu. Damit stieg die Zahl der Infizierten auf 156. Am Donnerstag hatten die Behörden den ersten Todesfall in Südkorea in Verbindung mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet. Nach Berichten südkoreanischer Sender handelte es sich um einen 63-Jährigen, der wegen einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus im südöstlichen Cheongdo behandelt wurde. Bei ihm sei das Virus nach dem Tod nachgewiesen worden.Sorge bereitet den Behörden die mittlerweile landesweite Ausbreitung des Virus. Die Mehrzahl der Neu-Infektionen wurden erneut in der südöstlichen Millionen-Stadt Daegu erfasst. Doch wurden in den vergangenen Tagen auch neue Fälle in anderen Regionen gemeldet, einschließlich Seoul und der südlichen Ferieninsel Jeju. Die Hauptstadt Seoul verbot bis auf Weiteres Kundgebungen in der Innenstadt.+++ Deutsche Passagiere der "Diamond Princess" werden aus Japan ausgeflogen +++Alle an Bord des Kreuzfahrtschiffes "Diamond Princess" in Japan verbliebenen Deutschen werden mit einem italienischen Flugzeug nach Berlin ausgeflogen. Wie die Deutsche Presse-Agentur in Tokio erfuhr, ist der Abflug für Freitagabend 22 Uhr Ortszeit (14 Uhr MEZ) geplant. Das Schiff hatte wegen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zwei Wochen lang im japanischen Yokohama unter Quarantäne gestanden. Ein deutsches Ehepaar aus Hessen war positiv auf den Erreger getestet worden und liegt im Krankenhaus. Ein weiterer Deutscher will mit seiner japanischen Frau aus München noch einige Tage in Tokio bleiben. Die übrigen sechs Passagiere aus Deutschland reisen mit anderen Europäern mit dem Flieger aus Italien aus. Die Maschine werde zuerst einen Zwischenstopp in Berlin machen, hieß es.Zudem werden mehr als ein Dutzend Rückkehrer aus der schwer von der Lungenkrankheit betroffenen Millionenmetropole Wuhan in Zentralchina werden am Freitag in Stuttgart erwartet.
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    Quelle: Stern GesundheitPubliziert am 21-02-2020
  • Leberflecken bei Kleinkindern: Auf Sonnenschutz achten
    21.02.2020 – 08:00 Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen Baierbrunn (ots) Wollen Eltern verhindern, dass bei ihrem Kind die Zahl der Leberflecke auf der Haut stark zunimmt, sollten sie die Kleinen konsequent von der Sonne abschirmen. "Am besten über einen mechanischen Schutz, etwa ein Sonnenrollo im Auto und einen Hut mit Nackenschutz, kombiniert mit Sonnencreme", rät die Hautärztin Prof. Dr. Ulrike Blume-Peytavi, stellvertretende Direktorin der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Charité Berlin, im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Gerade falls beim Vater oder der Mutter familienbedingt sehr viele Leberflecke (lateinisch: Nävus) auftreten, steht konsequenter Sonnenschutz an erster Stelle. Leberflecken sind meistens harmlos Ist der Pigmentfleck klein und klar abgegrenzt, können Eltern in der Regel unbesorgt sein. Je größer und erhabener ein Leberfleck ausfällt, desto eher sollte man ihn beobachten. Auch eine große Anzahl und eine ungewöhnliche Färbung sind Gründe für eine ärztliche Kontrolle. "Passt die Farbe des Nävus überhaupt nicht zum Hauttyp des Kindes, fällt sie etwa bei einem blonden, hellhäutigen Kind bläulich-schwarz aus, sollte ein Hautarzt draufschauen", sagt die Expertin. Insgesamt kann die Dermatologin jedoch beruhigen: "Bösartige Hautmale treten bei unter 0,1 Prozent der Kinder und Jugendlichen auf, sie sind also äußerst selten." Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Apothekenmagazin "Baby und Familie" 2/2020 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter www.baby-und-familie.de. Pressekontakt: Katharina Neff-NeudertTel. 089 / 744 33 360Fax 089 / 744 33 459E-Mail: presse@wortundbildverlag.dewww.wortundbildverlag.de Original-Content von: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 21-02-2020By redaktion@presseportal.de (presseportal.de)
  • „Das Label ‚Terror‘ bringt einer Tat Aufmerksamkeit“
    WELT: Es ist bei Taten wie denen von Hanau oft das Bild des „lone wolf“, des „einsamen Wolfes“: Jemand, der zwar allein handelt, sich aber auf eine Ideologie einer Gemeinschaft beruft. Nils Böckler: Genau, denn die wenigsten dieser Einzeltäter sind sozial isoliert. Es existiert eine internationale, extrem gut vernetzte, rechtsextreme Szene, die sich momentan vor dem Hintergrund eines sogenannten Anti-Dschihad mobilisiert. Dazu beobachten wir sowohl im islamistischen als auch im rechtsextremen Bereich eine Individualisierung des Terrors: Rechtsextreme Gruppen zielen darauf ab, Menschen anzusprechen, die sich von der Gesellschaft abgehängt fühlen, und wollen sie in ihrer Wut auffangen. Der Vorteil für die extremistischen Gruppen ist, dass sich diese Einzeltäter im Stillen radikalisieren können, es wenig Kommunikation um diese Planungen herum gibt – damit können sie eher unter dem Radar von Sicherheitsbehörden fliegen. WELT: Sie sprechen Wut an und ein Feindbild, aber oft scheint es auch persönliche Kränkungen zu geben, eine schwere Krise oder einen Mangel an Anerkennung im Leben dieser Menschen. Wie bedingt das eine das andere? Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Welt GesundheitPubliziert am 21-02-2020By Clara Ott