Gesundheit

  • Rekord: Mit über 2.800 geschenkten Lebensjahren machen Organempfänger auf Organspende aufmerksam
    06.06.2020 – 12:19 Tag der Organspende Frankfurt am Main (ots) Die bundesweite Teilnahme zum Tag der Organspende via Internet machte es möglich. Bereits über 2.800 geschenkte Lebensjahre binnen weniger Tage nach dem Aufruf an alle Organtransplantierten in Deutschland. Die Aktion "Geschenkte Lebensjahre", die von Patientenverbänden entwickelt wurde, fand in diesem Jahr online statt: Transplantierte aus ganz Deutschland erhielten die Möglichkeit, der Organspende ein Gesicht zu geben und "Danke zu sagen", - "Danke" für jedes weitere Lebensjahr, das durch die Organspende möglich wurde. Andrea Sebastian (52), Teilnehmerin der Aktion, ist begeistert: "Ohne meine Transplantation wäre ich nicht mehr am Leben und hätte keine Chance gehabt, die schönen Stunden mit meiner Familie und meinen Freunden erleben zu können. Ich bin zutiefst dankbar, seit 16 Jahren dazuzugehören." Prominente Unterstützung erhielt die Aktion durch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Er übernahm die Schirmherrschaft: "Diese Aktion gibt dem Thema Organspende ein Gesicht. Jeder von uns kann in die Situation geraten, auf eine Organspende angewiesen zu sein. Deshalb nutzen Sie die Chance, sich zu informieren und Ihre persönliche Entscheidung zu treffen." Burkhard Tapp, Pressesprecher des Bundesverbandes der Organtransplantierten e.V., freut sich über die rege Teilnahme an der neuen Online-Aktion: "Schon nach kurzer Zeit konnte der Vorjahreswert im Vergleich zur Bühnenaktion überschritten werden. Zudem haben wir erstmals die 1.000 geknackt - ein Rekord! Das kann auch den Patientinnen und Patienten, die auf ein Spenderorgan warten, Hoffnung geben!" Erreicht wurde dies vor allem über Aufrufe und Teilnahmen in den sozialen Medien. "Die Aktion "Geschenkte Lebensjahre" ist seit vielen Jahren mein persönlicher Höhepunkt des Bühnenprogramms. Umso mehr freue ich mich, dass der Tag der Organspende in diesem Jahr online noch mehr Transplantierte angesprochen hat", so Stefan Mroncz, stellv. Vorsitzender des Bundesverband Niere e.V. Weitere Aktionen können auf der gemeinsamen Seite unter www.organspendetag.de abgerufen werden. Aufgrund der Corona-Krise konnte der Tag der Organspende in diesem Jahr nicht wie in den vergangenen Jahren mit einer zentralen Veranstaltung durchgeführt werden. "Dass so viele Menschen trotzdem mitgemacht haben, bestärkt uns darin, die digitale Kommunikation für das Thema Organspende weiter nach vorne zu treiben", so Dr. Jorit Ness, Geschäftsführer der Stiftung Über Leben. Der Tag der Organspende wird jährlich von einem starken Bündnis, bestehend aus Bundesverband der Organtransplantierten e. V., Bundesverband Niere, Lebertransplantierte Deutschland e. V., Deutsche Stiftung Organtransplantation, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Deutsche Transplantationsgesellschaft, Netzwerk Spenderfamilien e.V. und der Stiftung Über Leben, organisiert. Foto (© Planungsrunde des Tages der Organspende): 2.869 geschenkte Lebensjahre kamen bei der Aktion von 262 Organtransplantierten zusammen. Das Mosaik zeigt die Fotos der TeilnehmerInnen und bildet das Endergebnis der diesmal online durchgeführten Aktion. Download des Fotos unter https://www.organspendetag.de/aktionstag/ergebnis/ Richtig. Wichtig. Lebenswichtig. RICHTIG: Eine Organspende ist ein großartiges Geschenk - eine Chance auf ein neues Leben. Dafür möchten die Organempfänger DANKE sagen: Den Menschen, die mit einer Organspende geholfen haben. Den Menschen, die sich zu Lebzeiten für eine Organspende entschieden haben. Und allen Menschen, die sich Gedanken machen über das Thema Organspende. WICHTIG: Jeder von uns sollte eine informierte und selbstbestimmte Entscheidung treffen und sie auch dokumentieren, zum Beispiel in einem Organspendeausweis und einer Patientenverfügung. Das ist wichtig, um Leben retten zu können und seinen Angehörigen im Fall des Falles die Bürde der Entscheidung abzunehmen. LEBENSWICHTIG: Noch immer stehen viele tausend Menschen auf den Wartelisten für ein Spenderorgan. Die meisten von ihnen warten bereits seit Jahren - und zu viele warten vergeblich. Noch immer sterben täglich Patienten, denen mit einer Transplantation hätte geholfen werden können. www.organspendetag.de www.facebook.com/TagderOrganspende www.instagram.com/tag_der_organspende YouTube-Kanal zum Tag der Organspende. +++Save the Date: Der Tag der Organspende am 5. Juni 2021 wird voraussichtlich in Halle (Saale) stattfinden. Unser umfangreiches Pressedossier finden Sie unter www.organspendetag.de/presse Pressekontakt: Tag der Organspende c/o Deutsche Stiftung Organtransplantation Birgit Blome, Bereichsleiterin Kommunikation, Nadine Körner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutschherrnufer 52, 60594 Frankfurt am Main Tel.: +49 69 677 328 9401 Fax: +49 69 677 328 9409 E-Mail: presse@dso.de Internet: www.dso.de Twitter: https://twitter.com/dso_organspende Original-Content von: Tag der Organspende, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 06-06-2020By redaktion@presseportal.de (presseportal.de)
  • Ständig müde?: Frühstück, Schlaf, Sport: Die größten Energiekiller im Alltag – und was Sie dagegen tun können
    Fehler 1: Zum Frühstück gibt es SüßesPfannkuchen, Toast mit Marmelade und künstlich gesüßte Müslis geben dem Körper wegen des enthaltenen Zuckers zwar einen Energieschub. Doch das Zucker-Hoch ist nach wenigen Stunden vorbei und der Körper fällt danach in ein Energietief. Die Lösung: Experten empfehlen Lebensmittel zum Frühstück, die den Körper den gesamten Vormittag mit Energie versorgen. Gute Energielieferanten sind etwa komplexe Kohlenhydrate, wie sie in Vollkornprodukten oder Haferflocken stecken. Statt süßem Müsli können Sie sich einen Haferbrei anrühren und mit Obst verfeinern. Eine gute Alternative zum Marmeladentoast ist ein Toast aus Vollkorn, den Sie mit Ei oder Käse belegen. Bei industriell gefertigten Müslimischungen sollten Sie stets auf den Zuckergehalt achten und einzelne Lebensmittel im Supermarkt miteinander vergleichen.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern GesundheitPubliziert am 05-06-2020By Ilona Kriesl
  • “Wir und Corona”: “Wir werden höhere Preise sehen” – ist die Zeit der Billigreisen durch die Coronakrise vorbei?
    Hören Sie den Podcast hier oder direkt bei Audio NowSpotify, iTunes, Youtube und weiteren Podcast-Anbietern.Diese Woche hat die Bundesregierung angekündigt, die pauschalen Reisewarnungen für 29 europäische Länder Mitte Juni aufzuheben. Weitere, etwa Spanien, sollen bald folgen. Unklar ist noch, was mit beliebten Reisezielen der Deutschen wie der Türkei, Tunesien, aber auch Ägypten geschehen soll. Viel hängt natürlich vom "Infektionsgeschehen" ab, aber so langsam kann es theoretisch wieder losgehen mit dem Reisen, sogar ins Ausland, zumindest in Europa. Aber wie heißt das alles denn konkret? Wie sinnvoll ist es, dass Reiseanbieter bei Stornos jetzt von der Bundesregierung abgesicherte Gutscheine anbieten können statt einer Rückerstattung? Wie fahren die Anbieter Ihre Angebote jetzt wieder hoch? Wie sicher ist das Unterwegssein mit dem Auto, mit dem Zug, mit dem Flieger oder demnächst auch dem Kreuzfahrtschiff? Das sind die zunächst naheliegenden Fragen, die in der aktuellen Folge des Podcasts "Wir und Corona" mit dem Tourismusexperten Roland Conrady besprochen werden.Conrady ist Professor für Touristik an der Hochschule Worms und Wissenschaftlicher Leiter des Kongresses der Touristikmesse ITB in Berlin. Er kennt sich also aus in der Branche – weiß aber auch, was die Verfassung von Reiseanbietern, Hotels, Fluglinien oder der Bahn konkret für den Verbraucher bedeuten.Reiseveranstalter bieten verbesserte StornierungsbedingungenIn dem Gespräch macht Conrady deutlich, dass es dauern wird, bis der Tourismus wieder richtig anlaufen kann. Denn trotz der anstehenden Lockerungen bleiben gerade für diejenigen, die jetzt ins Ausland reisen, Ungewissheiten. Allein die Frage, wie sie sich über das "Infektionsgeschehen" vor Ort halbwegs zuverlässig informieren können, ist unklar. Und natürlich ist auch unklar, was passiert, wenn die lokalen oder nationalen Behörden dann plötzlich auf die Idee kommen, etwa wieder ganz eigene Quarantänebestimmungen zu verhängen.Die Bundesregierung hat schon erklärt, dass es eine erneute Rückholaktion von Deutschen aus dem Ausland nicht mehr geben wird. Reisen im Ausland ist also vorerst, klar, noch ein Stück weit ein Abenteuer mit vielen Unbekannten. "Wir sind jetzt einen Schritt weiter", sagt Conray. "Die Reiseaktivität kann sich in Richtung Normalität bewegen. Aber bis wir den Zustand wie vor der Corona-Krise erreicht haben werden, wird noch einige Zeit vergehen".In dem Gespräch lobt er die Versuche von Reiseveranstaltern, möglichen Kunden entgegen zu kommen, etwa mit verbesserten Stornierungsbedingungen. Einzelne Anbieter lassen Stornierungen bis zwei Wochen vor Reiseantritt zu, verzichten auf Anzahlungen und fordern den Gesamtbetrag auch erst zwei Wochen vor Reiseantritt ein. Conrady hält das für richtig, auch weil es mit einer Unsitte in der Branche der Reiseveranstalter von Pauschalreisen Schluss mache – nämlich möglichst früh Anzahlungen einzufordern, aber selbst, etwa Hoteliers, erst sehr spät zu bezahlen.Es gäbe eine grundsätzliche Veränderung des Reiseangebots, so ConradyConrady spricht auch über die Zwänge, in denen sich etwa Fluglinien, aber auch die Deutsche Bahn befinden, über den Konflikt zwischen dem wirtschaftlichen Ziel, Geld mit einer möglichst hohen Auslastung zu verdienen und dem hygienischen Risiko einer hohen Auslastung. Der Mittelsitz, den Fluglinien frei halten können, aber nicht müssen, ist da ein Symbol. Halten sie ihn frei, frisst das den Profit.Prinzipiell rechnet Conrady damit, dass sich das Reisen grundsätzlich ändern könnte. "Früher war das ein Gewohnheitsverhalten. Da war man in einem Trott drin und hat ganz automatisch, ohne Nachdenken, ohne Wertschätzung auch dem Reiseangebot gegenüber, Billigangebote massenhaft konsumiert. Jetzt wird es dazu kommen, dass die Menschen ein Stück bewusster werden und fragen: Wie viele Reisen brauche ich?".Dabei rechnet Conrady vor allem damit, dass das Angebot knapper wird, weil Veranstalter, aber auch Hotels in der Krise Pleite gehen, vom Markt verschwinden werden. "Es deutet viel darauf hin, dass wir auf der Angebotsseite Verknappung sehen werden", sagt Conrady. "Das führt eigentlich immer dazu, dass die Preise erhöht werden". Conrady hält auch das für einen sogar notwendigen Schritt. "Die Branche sollte auch so klug sein, jetzt tatsächlich mal eine Preiserhöhung durchzusetzen. Wir haben über Jahre hinweg nur eine Preisrichtung gekannt, nämlich nach unten. Es ging immer um billiger, billiger, billiger. Auf Dauer ist das für niemanden gut. Das führt zur Verramschung des Produktes, dazu, dass Reisen Wegwerfartikel werden. Das ist nicht gut".Chancen für bisher weniger beachtete RegionenWie sich die Nachfrage gerade nach Auslandsreisen entwickele, das sei derzeit noch völlig offen, sagte Conrady. Es sei völlig unklar, wie sich Verbraucher in und nach der Krise verhalten würden, wo und wie sie dann noch reisen wollten.Auch für Deutschland rechnet Conrady schon bald mit höheren Preisen. Allerdings sei der Inlandstourismus schon vor der Krise im Aufwind gewesen. Dieser Trend werde jetzt verstärkt – und eröffne so auch Regionen Chancen, die bisher in Deutschland eher weniger Beachtung gefunden hätten. Das klingt ein wenig so wie die Berichte von jenen Homeoffice-Arbeitern, die jetzt so viel Zeit in der eigenen Wohnung verbringen, dass sie sich dort bisweilen für Winkel und Ecken begeistern können, die sie bislang kaum beachtet haben. Für den Teutoburger Wald, aber auch für das Ruhrgebiet eröffnet dieser Mechanismus große Chancen – selbst für den lokalen Baggersee.Conrady spricht auch über die Rettung der Lufthansa, das Buchungssystem der Bahn – und über seine eigenen Reisepläne. Das Gespräch gibt’s hier im Podcast zu hören.In der Folge erläutert Dr. Michael Wünning, Chefarzt am Marienkrankenhaus in Hamburg und medizinischer Experte des Podcasts, auch, was es mit den "Superspreadern" auf sich hat. Welche Rolle spielen die für das Infektionsgeschehen?Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern GesundheitPubliziert am 05-06-2020By Florian Güßgen
  • PIRATEN Niedersachsen kritisieren Finanzierung privater Kliniken und lehnen Dienstpflicht ab
    05.06.2020 – 18:01 Piratenpartei Deutschland Hannover (ots) Am 03.06. gab Gesundheits- und Sozialministerin Reimann bekannt, dass sich der Niedersächsische Krankenhausplanungsausschuss auf Investitionsmaßnahmen an 22 Klinikstandorten mit einem Gesamtvolumen von 265 Millionen Euro geeinigt hat. [1] Die PIRATEN Niedersachsen kritisieren dabei insbesondere die Förderung von Krankenhauskonzernen. "Beispielsweise mit der Förderung des Zusammenschlusses zweier Standorte der HELIOS-Kliniken in Cuxhaven [2] wird ein Konzern unterstützt, der für alles andere, als eine angemessene Mitarbeiterbehandlung bekannt ist. [3] Das ist nicht hinnehmbar. Förderungen sollten generell an die Einhaltung von gesetzlichen und tariflichen Vorschriften gekoppelt sein. Hier könnte die Landesregierung noch immer ein Zeichen setzen, das auch in die Zukunft wirkt," fordert Thomas Ganskow, Vorsitzender der PIRATEN Niedersachsen. "Prinzipiell ist allerdings dafür zu sorgen, dass eine Rekommunalisierung der Gesundheitsversorgung eher gefördert wird, als gewinnorientierte Firmen zu pampern [4]. Aber das kommt eben dabei raus, wenn man alles dem Markt unterwirft. Gesundheit aber ist keine Ware, sie ist ein Menschenrecht." Nahezu gleichzeitig wurden Überlegungen bekannt, im Fall einer 2. Corona-Welle momentan nicht in ihren Berufen arbeitende medizinische und Pflegekräfte zu einer Dienstpflicht heranzuziehen. "Es ist schon schlimm genug, dass mit solchen Förderungen nicht auch Verpflichtungen wie ein Verzicht auf so unsägliche Maßnahmen, wie die Verlängerung der Arbeitszeiten für Pflegekräfte, in der Corona-Zeit [6] verbunden ist. Jetzt aber auch noch zu planen, die jahrzehnte lange Ausbeutung in den Pflegeberufen verpflichtend zu machen, schlägt dem Fass den Boden aus," erklärt Ullrich Slusarczyk, 2. Vorsitzender der PIRATEN Niedersachsen. "Die guten Gründe, warum Menschen den Pflexit gegangen sind, sind noch lange nicht behoben. Nun noch eine zusätzliche Hürde anzudenken, sich überhaupt für diesen Weg zu entscheiden, ist kontraproduktiv. Allerdings lässt es tief blicken, dass diese Überlegungen existieren. So wirklich sicher, dass man die richtigen Entscheidungen in Sachen Öffnung getroffen hat, scheint man nicht zu sein. [1] http://ots.de/Qmpbag [2] http://ots.de/dTUfaM [3] http://ots.de/X4pdnS [4] http://ots.de/DOLrMX [5] http://ots.de/5HBNH9 [6] https://bit.ly/3dCox8N Pressekontakt: Piratenpartei NiedersachsenThomas GanskowHaltenhoffstr. 5030167 HannoverWeb: www.piraten-nds.deMail: vorstand@piraten-nds.deTel.: 0511-64692599 Original-Content von: Piratenpartei Deutschland, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 05-06-2020By redaktion@presseportal.de (presseportal.de)
  • Fitnessübungen: Hausarbeit ist Sport: So viele Kalorien verbrennen Sie beim Putzen
    Kosten für Zahnarzt / Zahnersatz bei Hartz4-Empfängern Ich weiß, dass google auch mein Freund ist und bin gar nicht komplett unbegabt bei der Internetrecherche, aber bei diesem Thema finde ich irgendwie keine brauchbaren Antworten, deswegen ausnahmsweise mal eine Frage von mir an die Schwarmintelligenz: Mein Mann hat eine furchtbare Zahnarztphobie. Leider kommt er nun langsam in ein Alter, in dem der eine oder andere Zahn sich von selbst entfernt und dringend etwas unternommen werden muss. Hinzu kommt noch, dass wir momentan auf Hartz4-Aufstockung angewiesen sind. Gibt es Möglichkeiten, eine Narkose von der Krankenkasse bezahlt oder bezuschusst zu bekommen und wenn ja, wie funktioniert das ? Und wie verhält es sich mit den Eigenanteilen für Zahnersatz, die vom Regelsatz leider nicht bezahlbar sind ? Kommt die Krankenkasse oder das Jobcenter dafür auf ? Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern GesundheitPubliziert am 05-06-2020
  • Kooperation des Universitätsklinikums Bonn und des Johanniter-Krankenhauses in Krebsmedizin / Regionales und überregionales Netzwerk für optimale Versorgung von Krebspatienten im Aufbau
    05.06.2020 – 16:39 Universitätsklinikum Bonn
    Bonn (ots) Krebserkrankungen sind neben Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems die häufigste Todesursache in Deutschland mit über 220.000 Todesfällen pro Jahr. Bei Frauen sind Krebserkrankungen der Brustdrüse, des Darms, der Lunge und des Gebärmutterkörpers am häufigsten; beim Mann die Krebserkrankung der Prostata, der Lunge, des Darms und der Harnblase. Die Behandlung von Krebserkrankungen ist wie bei kaum einer anderen Erkrankung interdisziplinär. Das Einschlagen nicht optimierter Behandlungspfade zu Beginn einer Tumorerkrankung führt zu ineffektiver Behandlung und erheblichen Mehrkosten; eine fehlende menschliche Begleitung der Patienten während des gesamten Behandlungsprozesses zu Verunsicherung und Unzufriedenheit. Die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert sogenannte Onkologische Organzentren, die eine hervorragende Behandlung sicherstellen. Von diesen haben das Johanniter-Krankenhaus (JK) und das Universitätsklinikum Bonn (UKB) mit ihren onkologischen Schwerpunkten mehrere zugesprochen bekommen. Die Deutsche Krebshilfe hat darüber hinaus sogenannte Onkologische Spitzenzentren definiert. Das UKB wurde als Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Bonn gemeinsam mit dem CIO Köln als eines der ersten Spitzenzentren in Deutschland ausgezeichnet. Inzwischen arbeiten im Verbund "CIO ABCD" vier Universitätskliniken zusammen (Aachen, Bonn, Köln, Düsseldorf). Im CIO Bonn arbeiten Spitzenmediziner und -wissenschaftler eng zusammen, um heutigen und zukünftigen Patienten mit einer Krebserkrankung eine Behandlung auf Spitzenniveau anbieten zu können. Evidenzbasierte standardisierte Vorgehensweisen für die Behandlungsplanung, Therapie und Nachsorge von Tumorerkrankungen, der Einsatz neuester Methoden in Diagnostik und Therapie und eine intensive psychoonkologische Betreuung von Patienten und Angehörigen sind die Eckpfeiler der Versorgung von Krebspatienten im Johanniter-Krankenhaus Bonn, getragen von einem der größten und traditionsreichsten Sozialunternehmen Deutschlands, der Johanniter GmbH des Johanniter-Ordens, und am Universitätsklinikum Bonn, einem der wissenschaftlich, klinisch und wirtschaftlich erfolgreichsten deutschen Universitätsklinika. Beide Kliniken haben sich unabhängig voneinander zu weithin anerkannten onkologischen Zentren entwickelt mit größter regionaler und überregionaler Anerkennung sowie jeweils großen und wachsenden Zahlen von Patienten. Die Zahlen der Patienten mit neuen hämatologischen Krebserkrankungen und bösartigen Neubildungen anderer Organe an beiden Standorten addieren sich zur größten Konzentration von Patienten mit Krebserkrankungen in Nordrhein-Westfalen. Es ist daher über längere Zeit der Wunsch gewachsen, dass diese beiden Schwerpunkt-Krankenhäuser für Krebserkrankungen kooperieren, insbesondere um die Durchführung innovativer klinischer Studien und translationaler Forschung sowie die enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, peripheren Krankenhäusern und Kostenträgern zum Aufbau eines regionalen und überregionalen Netzwerkes für die Optimierung der Versorgung von Tumorpatienten gemeinsam voranzutreiben. Eine kontinuierliche Evaluation nach klinischen, wissenschaftlich-epidemiologischen und ökonomischen Kriterien sichert die hohe Qualität der Versorgung. Hierdurch wird die Translation onkologischer Forschung in die Patientenversorgung, welche am UKB besonders im Bereich der modernen immunologischen Therapien international sehr stark ist, gefördert und die Etablierung von Forschungsschwerpunkten am JK ermöglicht. Die großen Fallzahlen werden klinische Studien erleichtern und die Weiterentwicklung modernster Ansätze der Tumorgenomics und -proteomics sowie der Zelltherapie ermöglichen. Durch den Schulterschluss des UKB mit dem JK wird eine der größten und bestaufgestellten Kooperationen im Bereich der Krebsmedizin etabliert, und die dadurch optimale Förderung der translationalen onkologischen Forschung sowie der Ausbau der modernen Zelltherapie wird eine gute Basis sein für die mögliche Etablierung eines National Cancer Center in Bonn. Die neu etablierte Kooperation zwischen JK und UKB schließt eine enge Zusammenarbeit in Bereichen wie Pathologie, Stammzelltherapie, Radiologie und die Entwicklung von innovativen chirurgischen Methoden (Endoskopie, Roboter-Chirurgie etc.) sowie die gemeinsame Nutzung von Biobanken für eine verbesserte Patientenversorgung ein. Neueste Formen der Diagnostik wie systematische Genomanalysen bei Tumoren mit den dafür erforderlichen Datenbanken und großen Bioinformatikabteilungen werden in dem Verbund allen Patienten zur Verfügung stehen. Die schon bestehende Zusammenarbeit bei klinischen Studien zur Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten wie auch die Kooperation zur Verbesserung der persönlichen Unterstützung von Patienten und Familien in der Psychoonkologie und Palliativmedizin wird deutlich ausgebaut. Gemeinsame Forschungsaktivitäten sollen dazu beitragen, dass Forschungsergebnisse im Sinne der Translation noch schneller zum Patienten gebracht und umgekehrt Fragen aus der Praxis in der Forschung schneller beantwortet werden können. Dies betrifft z. B. auch die molekulare Bildgebung, bei der heute neben CT und MRT auch die PET-Technologie zum Einsatz kommt, sowie den Bereich der Onkogeriatrie (Krebserkrankungen im Alter). Die Medizinische Fakultät plant neben einer stärkeren Interaktion in der Forschung auch eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Studierendenausbildung. Hierzu sollen auch gemeinsame Strukturen entwickelt werden. Das UKB wird für die Kooperation sein großes Studienzentrum mit den entsprechenden Personalressourcen zur Verfügung stellen. Professoren des JK aus dem Bereich der Onkologie werden im Leitungsgremium des CIO Bonn gleichberechtigt mit den UKB Professoren vertreten sein. Insgesamt handelt es sich bei dieser Kooperationsvereinbarung, bei der die Patienten weiter in den Kliniken ihrer Wahl behandelt werden, um einen sehr bedeutenden Schritt in der Krebsmedizin für die Stadt, die Region und weit darüber hinaus, weil durch die Kooperation zwischen dem JK und dem UKB eine deutliche Stärkung der Forschung sowie der Diagnostik und Therapie in der Krebsmedizin entsteht - mit überregionaler und internationaler Bedeutung. O-Ton: 1. Prof. Wolfgang Holzgreve, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender am Universitätsklinikum Bonn: Wegen der großen Fortschritte in der Krebsmedizin können heutzutage Kooperationen von Krebszentren mit großen Zahlen von Patient*innen und hoher Forschungsaktivität an demselben Ort gemeinsam mehr für Patient*innen und den medizinischen Fortschritt erreichen als getrennt voneinander, und diesen Trend zur sinnvollen Zentralisierung in Spezialbereichen der Medizin sieht man international. Es ist sehr erfreulich, dass nach sorgfältiger Vorbereitung jetzt die beiden größten Kliniken in Bonn und der Region im Bereich der Krebsmedizin nun eng kooperieren werden zum Wohl der betroffenen Patienten*innen 2. Prof. Yon-Dschun Ko, Ärztlicher Direktor, Chefarzt, Internistische Onkologie am Johanniter-Krankenhaus Bonn Die Einbindung aller onkologisch tätigen Kollegen (Onkologen, Strahlentherapeuten) der Region ist essentiell für eine flächendeckende optimale Versorgung von Krebspatienten. Mit der Anbindung der Johanniter-Kliniken Bonn und damit des Onkologischen Zentrums Bonn/Rhein-Sieg mit seinen Partnern an das CIO Bonn gelingt dies in hervorragender Weise. Medizinscher Fortschritt auf der einen Seite und Transport von Innovationen in die gesamte Region auf der anderen Seite werden den betroffenen Menschen helfen, schnell und sicher eine optimale Behandlung zu erhalten. Kontakte: Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Wolfgang Holzgreve, MBA Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender Universitätsklinikum Bonn (UKB) Venusberg-Campus 1, Gebäude 01 53127 Bonn Anmeldung
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 05-06-2020By redaktion@presseportal.de (presseportal.de)
  • Maag: Erste Fortschritte durch gesetzliche Maßnahmen in der Organspende erreicht
    05.06.2020 – 16:20 CDU/CSU - Bundestagsfraktion Berlin (ots) Immer mehr freiwillige Zustimmung Am morgigen Samstag ist der Internationale Tag der Organspende. Dazu erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karin Maag: "Auch in Zeiten der COVID-19-Pandemie ist der 'Tag der Organspende' ein wichtiger Anlass, um allen Lebensrettern und denjenigen, die einen Organspendeausweis beantragt haben oder schon länger über einen verfügen, herzlich zu danken und auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen. Denn nach wie vor gibt es in Deutschland zu wenige Organspender und zu lange Wartelisten für eine Transplantation. Deswegen ist es jetzt wichtig, dass die für viele Patienten überlebenswichtige Organspende auch weiterhin im Gespräch bleibt, um weitere potentielle Lebensretter zu gewinnen. Um künftig mehr Leben durch eine Organspende zu retten und die Bedingungen für Transplantationen zu verbessern, haben wir 2019 das Gesetz zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der Organspende verabschiedet. Anfang dieses Jahres haben wir im Deutschen Bundestag beschlossen, dass die Entscheidung zur Organspende aktiv, selbstbestimmt und freiwillig bleibt. Gerade sehen wir die ersten Erfolge dieser gesetzlichen Maßnahmen. So hat die gesamtgesellschaftliche, öffentliche Auseinandersetzung mit der Organspende dazu geführt, dass sich im Zeitraum von Januar bis April dieses Jahres ca. 2,5 Millionen Menschen einen Organspendeausweis und Informationsmaterial bestellt haben - das sind über eine halbe Million mehr als im Vorjahreszeitraum. Ein großer Fortschritt, auf den wir aufbauen müssen! Trotz der Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie, sind die Organtransplantationen in den Krankenhäusern nicht zum Erliegen gekommen. Ganz im Gegenteil: Von Januar bis Mai 2020 gab es über acht Prozent mehr Transplantationen als im Jahr zuvor. Jetzt arbeiten wir an der Umsetzung der erweiterten Zustimmungslösung, um das Register sowie verstärkte Aufklärung und Informationen in den Alltag der Menschen zu bringen. Wir sind sicher, dass auch diese Verbesserungen greifen und weitere Leben retten können." Pressekontakt: CDU/CSU - BundestagsfraktionPressestelleTelefon: (030) 227-53015Fax: (030) 227-56660Internet: http://www.cducsu.deEmail: pressestelle@cducsu.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 05-06-2020By redaktion@presseportal.de (presseportal.de)
  • Wochenrückblick: Eckart von Hirschhausen über zu schmale Radwege, das neue Rezo-Video und MaiLab
    Kosten für Zahnarzt / Zahnersatz bei Hartz4-Empfängern Ich weiß, dass google auch mein Freund ist und bin gar nicht komplett unbegabt bei der Internetrecherche, aber bei diesem Thema finde ich irgendwie keine brauchbaren Antworten, deswegen ausnahmsweise mal eine Frage von mir an die Schwarmintelligenz: Mein Mann hat eine furchtbare Zahnarztphobie. Leider kommt er nun langsam in ein Alter, in dem der eine oder andere Zahn sich von selbst entfernt und dringend etwas unternommen werden muss. Hinzu kommt noch, dass wir momentan auf Hartz4-Aufstockung angewiesen sind. Gibt es Möglichkeiten, eine Narkose von der Krankenkasse bezahlt oder bezuschusst zu bekommen und wenn ja, wie funktioniert das ? Und wie verhält es sich mit den Eigenanteilen für Zahnersatz, die vom Regelsatz leider nicht bezahlbar sind ? Kommt die Krankenkasse oder das Jobcenter dafür auf ? Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern GesundheitPubliziert am 05-06-2020
  • Nachtruhe: Wie funktionieren Anti-Schnarch-Kissen und für wen sind sie geeignet?
    Das hartnäckige Klischee, Männer würden häufiger schnarchen als Frauen, trifft nur bedingt zu: Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass junge Männer tatsächlich öfter zum Schnarchen neigen als junge Frauen. Der Grund dafür ist, dass ihr Rachen enger und ihre Muskulatur weicher ist. Mit zunehmendem Alter gleicht sich das jedoch aus, wenn das Muskel- und Bindegewebe langsam erschlafft – bei Frauen wie bei Männern. Sprich unter älteren Menschen gibt es in der Regel genauso viele weibliche wie männliche Schnarcher. Was jedoch nichts daran ändert, dass es für denjenigen, der nicht schnarcht, eine Qual sein kann, wenn der Partner oder die Partnerin jede Nacht (gefühlt) einen ganzen Wald absägt. Ein Anti-Schnarch-Kissen soll nun dabei helfen, dass Sie beide wieder besser schlafen können.Anti-Schnarch-Kissen: was ist das?Während wir schlafen, entspannt sich unsere gesamte Muskulatur – also auch die im Mund- und Halsbereich. Dadurch wird Schnarchen begünstigt, aber auch durch verengte Atemwege. Das gilt vor allem für die Rückenlage, wenn der Mund geöffnet ist und Zäpfchen wie Gaumensegel stark vibrieren. Das ist auch der Hauptgrund, warum höhenverstellbare Anti-Schnarch-Kissen so konzipiert wurden, dass sie den Schlafenden in die Seitenlage befördern und er dort auch die gesamte Nacht über bleibt. Möglich wird das durch spezielle Formen und Wölbungen. Richtig angewendet, rückt das Kissen den Kopf in eine bestimmte Position, sodass die Atmung erleichtert und dem Schnarchen entgegengewirkt werden soll. Für wen eignet sich ein Anti-Schnarch-Kissen?Hier stellt sich die Frage: Was ist, wenn jemand lieber auf dem Rücken schläft als auf der Seite? Denn obwohl fast 60 Prozent die Seitenlage beim Schlafen am bequemsten finden, bevorzugen immer noch 18 Prozent die Rückenlage. Hier bietet sich ein ergonomisches Nackenkissen für alle Schlafpositionen an, das auch als Anti-Schnarch-Kissen fungieren kann: Durch die optimale Unterstützung der Halswirbelsäule werden nicht nur Nacken- und Schulterschmerzen reduziert – auch die Hals- und Rachenmuskulatur entspannt sich, sodass Ihr Schnarchen deutlich zurückgeht. Möglich wird das durch einen viskoelastischen Memory-Schaum im orthopädischen Stützkissen, der sich Ihrem Kopf individuell anpasst und somit den Druck ausgleicht. Für Seitenschläfer hingegen gibt es eine Vielzahl passende Anti-Schnarch-Kissen – sogar für jene, die nur zur Hälfte auf der Seite und zum Teil auf dem Bauch liegen (man nennt sie auch Seitenkippschläfer): Durch seine sternförmige Form soll sich das viskoelastische Kissen der bevorzugten Schlafposition optimal anpassen können. Die seitlichen Aussparungen hingegen sind dafür da, um die Atmung zu erleichtern. Und auch hier befindet sich in dem Kissen wieder der sogenannte Memory-Schaum, der die Nacken- und Halswirbelsäule entlastet, ohne dabei seine Form zu verlieren. Für die richtige Belüftung beim Schlafen sorgen die thermoregulierenden Mikrokapseln im Bezug. Gibt es Anti-Schnarch-Kissen für alle Schlafpositionen?Für Menschen, die gerne mal auf der Seite, aber auch auf dem Rücken oder auf dem Bauch schlafen können und wollen, gibt es auch spezielle orthopädische Kissen – zum Beispiel von Marnur: Durch seine zervikale Kontur wird der Nacken gestützt und durch seinen zentralen Hohlraum der Kopf. Darüber hinaus besitzt das Anti-Schnarch-Kissen eine Keilverlängerung zur Unterstützung der Brustwirbelsäule sowie spezielle Armlehnen, die den Schlafkomfort in der Rückenlage erhöhen sollen. Auch hier findet sich im Inneren wieder der Memory-Schaum wieder, der den Druck vom Kopf – egal in welche Lage – ausgleichen kann.Das könnte Sie auch interessierenDieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern GesundheitPubliziert am 05-06-2020
  • Neurodermitis-Schübe im Frühling: Auch die Haut kann während der Pollensaison leiden
    05.06.2020 – 16:04 Sanofi Genzyme
    Neu-Isenburg (ots) Wussten Sie, dass nicht nur Heuschnupfen-Geplagte, sondern auch Menschen mit Neurodermitis oder Asthma unter dem Pollenflug leiden können? Pollen sind nicht nur Feinde der Allergiker Für viele Menschen ist der Frühling eine unbeschwerte Zeit. Es wird langsam immer grüner, Blumen und Bäume blühen - verbreiten damit aber auch kräftig ihre Pollen. Dabei sind Pollen für den Menschen gar nicht bedenklich. Nur bei einigen können sie als sogenannte Triggerfaktoren wirken und sorgen bei Allergiepatienten für juckende Augen, triefende Nasen und Atembeschwerden.[1] Pollen gelangen über die Atemwege in den Körper, aber auch über die Haut, und können daher auch bei Neurodermitis problematisch sein.[1] Laut der Deutschen Haut- und Allergiehilfe reagieren etwa 70-80 Prozent der Neurodermitis-Patienten auf Umweltallergene wie zum Beispiel Pollen.[1] Das liegt daran, dass Menschen mit Neurodermitis im Vergleich zu Menschen mit gesunder Haut eine durchlässigere Hautbarriere haben.[1] Pollen und andere Allergene oder Bakterien können durch die geschwächte Haut leichter eindringen. Sie lösen eine allergische Reaktion aus und können so zu vermehrtem Jucken der Haut und einer Verschlechterung der Neurodermitis führen (Abb. 1).[2] Für diejenigen, die auf Pollen reagieren, empfiehlt es sich, sich vorab beim Polleninformationsdienst (http://www.pollenstiftung.de/) zu informieren, was gerade blüht. Der dauerhafte Kampf des Immunsystems Bei Menschen mit Neurodermitis ist das Immunsystem dauerhaft im Ungleichgewicht. Dies führt zu den typischen Hautsymptomen einer Neurodermitis, wie zum Beispiel trockene und entzündete Hautstellen sowie ständiges Jucken. Der Neurodermitis liegt eine sogenannte Typ-2-Entzündung zugrunde.[3] Und das bedeutet, dass selbst wenn die typischen Hauterscheinungen nicht zu sehen sind, die Haut entzündet ist. Allergene haben damit leichtes Spiel die Haut zu reizen und die vielen blühenden Pflanzen im Frühling können zu einer zusätzlichen Belastung für Neurodermitis-Patienten werden. Wenn der Juckreiz nicht enden will Betroffene leiden täglich an dem Juckreiz, der sich wie tausend Mückenstiche am ganzen Körper anfühlt. Alle Bereiche des Lebens wie beispielsweise Schlaf, Arbeitsleistung oder Freizeit und Sport werden beeinträchtigt. Bei Jugendlichen nimmt oftmals mit zunehmender Schwere der Neurodermitis die Anzahl der versäumten Schultage zu:[4] Ein quälender Juckreiz lässt die Patienten nachts nicht schlafen, wodurch die Leistungsfähigkeit eingeschränkt wird und es zu höheren Fehlzeiten in der Schule kommt (Abb. 2). Je ausgeprägter die Neurodermitis ist, umso stärker ist außerdem die Belastung der gesamten Familie.[5] So leiden etwa zwei Drittel der Eltern und Geschwister von Jugendlichen mit einer atopischen Dermatitis an Schlafstörungen. In einer Befragung gaben 86 Prozent der Eltern an, im Durchschnitt 2,7-mal pro Nacht aufzuwachen und ein Schlafdefizit von durchschnittlich 2,6 Stunden pro Nacht zu haben.[6] Die von Natur aus trockene Haut bei Menschen mit schwerer Neurodermitis wird durch den Juckreiz und das Kratzen weiter geschwächt. Und als wäre dies nicht genug, kommt an den warmen Tagen erschwerend hinzu, dass man mehr ins Schwitzen kommt. Schweiß trocknet die Haut jedoch noch weiter aus und kann außerdem zu mehr Juckreiz führen. Einen ähnlichen Effekt hat auch häufiges und zu heißes Duschen. Die regelmäßige Pflege der Haut wird dann umso wichtiger. Neurodermitis in den Griff bekommen Regelmäßige Besuche beim Facharzt sind wichtig, um die typischen Zeichen der Neurodermitis gut kontrollieren zu können und eine geeignete Therapieform zu finden, die auf die jeweiligen Ausmaße zugeschnitten ist. Die eigene Krankheit für sich zu dokumentieren und Veränderungen bewusst wahrzunehmen, zum Beispiel mit Hilfe eines Neurodermitis-Tagebuchs, kann eine gute Grundlage für den Arztbesuch sein. So kann es gelingen, Auslöser für einen Schub zu identifizieren, zukünftig zu vermeiden und eine möglichst passende Therapie zu finden. Ihr eigenes Tagebuch können Sie unter der Hotline 0800 40 500 20 (gebührenfrei aus den dt. Netzen) oder per E-Mail über service@meinneurodermitisbegleiter.de bestellen. Referenzen [1] DHA. Deutsche Haut- und Allergiehilfe E.V., 2019. https://www.dha-neurodermitis.de/presse/156-pollen-koennen-ekzeme-ausloesen.html Zugriff: 04. Juni 2020. [2] Yosipovitch G et al. Curr Allergy Asthma Rep 2008; 8: 306-311 [3] Gandhi NA et al. Nat Rev Drug Discov 2016; 15: 35-50. [4] Weidinger S et al., Poster 2416, 28. EADV-Kongress, Oktober 2019, Madrid, Spanien [5] Barbarot S et al., Poster 2594, 28. EADV-Kongress, Oktober 2019, Madrid, Spanien [6] Reid et al., Clin Exper Dermatol 1995, 20(1):38-41 MAT-DE-200481 (06/2020) Über Sanofi Sanofi ist ein weltweites Unternehmen, das Menschen bei ihren gesundheitlichen Herausforderungen unterstützt. Mit unseren Impfstoffen beugen wir Erkrankungen vor. Mit innovativen Arzneimitteln lindern wir ihre Schmerzen und Leiden. Wir kümmern uns gleichermaßen um Menschen mit seltenen Erkrankungen wie um Millionen von Menschen mit einer chronischen Erkrankung. Mit mehr als 100.000 Mitarbeitern in 100 Ländern weltweit und annähernd 9.000 Mitarbeitern in Deutschland übersetzen wir wissenschaftliche Innovation in medizinischen Fortschritt. Sanofi, Empowering Life. Sanofi Genzyme, die globale Specialty Care Business Unit von Sanofi, konzentriert sich auf die Entwicklung von wegweisenden Behandlungen bei seltenen und komplexen Erkrankungen, um Patienten und ihren Familien neue Hoffnung zu geben. Genzyme® ist eine geschützte Marke der Genzyme Corporation. Sanofi® ist eine geschützte Marke von Sanofi. Alle Rechte vorbehalten. Zukunftsgerichtete Aussagen: Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen (forward-looking statements) wie im U.S. Private Securities Litigation Reform Act aus dem Jahr 1995 definiert. Zukunftsgerichtete Aussagen sind keine historischen Tatsachen. Sie enthalten Prognosen und Schätzungen und diesen zugrundeliegende Annahmen, Aussagen zu Plänen, Zielen, Absichten und Erwartungen bezüglich zukünftiger finanzieller Ergebnisse, Ereignisse, Aktivitäten, Dienstleistungen, Produktentwicklungen und Produktpotentiale sowie Aussagen zu einem zukünftigen Abschneiden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind grundsätzlich gekennzeichnet durch die Worte "erwartet", "geht davon aus", "glaubt", "beabsichtigt", "schätzt", "plant" und ähnliche Ausdrücke. Obwohl die Geschäftsleitung von Sanofi glaubt, dass die Erwartungen, die sich in solchen zukunftsgerichteten Aussagen widerspiegeln, vernünftig sind, sollten Investoren gewarnt sein, dass zukunftsgerichtete Informationen und Aussagen einer Vielzahl von Risiken und Unsicherheiten unterworfen sind, von denen viele schwierig vorauszusagen sind und grundsätzlich außerhalb des Einflussbereiches von Sanofi liegen und dazu führen können, dass die tatsächlich erzielten Ergebnisse und Entwicklungen erheblich von denen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Informationen und Aussagen
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 05-06-2020By redaktion@presseportal.de (presseportal.de)
  • Wut ist gut!
    Ärger gilt heute gemeinhin als schädlich und überflüssig. Obwohl schon Charles Darwin darauf hinwies, dass auch negative Gefühle ihren evolutionären Zweck haben; so bereitet Ärger den Organismus darauf vor, in den Angriff überzugehen und bei höchster Gefahr Angst und Schmerz zu unterdrücken. Heute geht es meist nicht mehr ums nackte Überleben. Trotzdem glauben Forscher, dass die Menschen den Zorn nach wie vor brauchen – weil er wichtige Funktionen erfüllt oder wertvolle Eigenschaften in uns zum Vorschein bringt. Und je eingehender die Wissenschaftler das komplexe Gefühl erforschen, desto mehr offenbart sich: Ärger ist nicht gleich Ärger. Ob und wie wir von ihm profitieren, hängt sehr davon ab, unter welchen Umständen er aufkommt – und in welcher Lebensphase. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Welt GesundheitPubliziert am 05-06-2020By Christian Wolf
  • Am 6. Juni ist Tag der Organspende – zum ersten Mal ausschließlich online
    05.06.2020 – 14:39 Tag der Organspende Frankfurt am Main (ots) Informieren und aufklären, entscheiden und damit Leben retten - der Tag der Organspende verfolgt seit 37 Jahren diese großen Ziele, um das lebenswichtige Thema Organspende stärker in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu rücken. Ins Leben gerufen wurde er von Organempfängern als Ausdruck des Dankes gegenüber ihren Spendern. Auch in diesem Jahr wird am ersten Samstag im Juni an die Bedeutung der Organspende erinnert und das Bewusstsein für das Schicksal von mehr als 9.000 Wartelistenpatienten geweckt, die dringend auf eine rettende Organspende angewiesen sind. "Denn sie brauchen unsere Unterstützung", bekräftigt Egbert Trowe, Vorstandsmitglied Lebertransplantierte e.V. Der Selbsthilfeverband für Patienten gehört mit zu den Unterstützern und Organisatoren, die den Tag der Organspende zum nunmehr 38. Mal veranstalten, zusammen mit dem Bundesverband der Organtransplantierten (BDO), dem Bundesverband Niere, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG), dem Netzwerk Spenderfamilien und der Stiftung Über Leben. "Unser Anliegen hat sich seitdem nicht geändert", ergänzt Trowe, der selbst vor 18 Jahren nur dank einer Lebertransplantation überlebt hat. "Der Tag soll einen Anstoß geben, sich mit der Frage nach Organspende auseinanderzusetzen und eine Entscheidung zu treffen. Gleichzeitig ist es aber auch ein Tag des Dankes gegenüber allen Organspendern, die bereit waren, nach ihrem eigenen Tod anderen Menschen zu helfen." Dieses Jahr kann der Tag der Organspende aufgrund der COVID-19-Pandemie allerdings erstmals nicht als zentrale Veranstaltung vor Ort, sondern nur online stattfinden. Die Aktion "Geschenkte Lebensjahre" verleiht den Zahlen hinter der Organspende und Transplantation in jedem Jahr viele authentische Gesichter. Sie konnte dank der Stiftung Über Leben von der Bühne ins Netz geholt werden und findet jetzt auf www.organspendetag.de statt. Dr. Jorit Ness, Geschäftsführer der Stiftung Über Leben, betont: "Wir freuen uns über die hohe Beteiligung, bis heute sind bereits rund 2000 geschenkte Lebensjahre zusammengekommen und wir hoffen, dass es noch viele mehr werden." Am 6. Juni wird die komplette Anzahl der geschenkten Lebensjahre zu einem Fotomosaik zusammengefügt. Die Schirmherrschaft über die Aktion hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn übernommen. Nicht nur Organempfänger - auch alle anderen Bürger sind eingeladen, sich aktiv zu beteiligen. Facebook-Profilbildanpassungen ermöglichen es jedem, den Tag der Organspende symbolisch zu unterstützen. Mit E-Cards können persönliche Botschaften versendet werden. Mit dem Feature "1000 - ich bin dabei" können Träger von Organspendeausweisen Statements posten, die am Ende zu einer Collage zusammengefügt werden. Zur Aufklärung über Organspende werden am 6. Juni Chats mit medizinischen Experten und Organempfängern angeboten. Außerdem steht das Infotelefon Organspende unter der gebührenfreien Rufnummer 0800-90 40 400 von 9 bis 16 Uhr zur Verfügung. Alle Aktionen werden zudem in den sozialen Netzwerken von Facebook, Instagram und YouTube begleitet. Der Tag der Organspende ermöglicht so auch virtuell Begegnungen mit Menschen, deren Schicksal eng mit der Organspende verknüpft ist: Wartelistenpatienten, Organempfänger, Angehörige von Organspendern sowie Ärzte und allen, die sich für die Organspende und Transplantation engagiert einsetzen. Prof. Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: "Die Mehrheit der Bevölkerung hat erfreulicherweise eine positive Einstellung zur Organ- und Gewebespende. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse unserer repräsentativen Befragung. Unter den Personen, die eine Entscheidung getroffen haben, stimmen 72 Prozent einer Organ- und Gewebespende nach dem Tod zu. Ziel der Aufklärungsarbeit der BZgA ist weiterhin, mit spezifischen Angeboten Bürgerinnen und Bürger für das Thema Organ- und Gewebespende zu gewinnen und sie vor allem in ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen." Dr. med. Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der DSO, erinnert daran, dass der Tag der Organspende jährlich vor Augen führt, wie wichtig es ist, zu Lebzeiten eine informierte, selbstbestimmte Entscheidung zu treffen und sie nicht immer wieder zu verdrängen und aufzuschieben. "Im letzten Jahr hat jeder der 932 Spender in Deutschland im Durchschnitt mehr als drei schwerkranken Patienten eine neue Lebenschance geschenkt. Jedes einzelne Organ zählt und kann über Leben und Tod eines schwerkranken Menschen entscheiden". Der Mediziner ergänzt: "Jeden Tag treffen wir Entscheidungen. Die meisten sind alltäglich, manche sind dringend und einige können unser Leben verändern - oder das von anderen Menschen." Am Tag der Organspende, dem 6. Juni, rufen deshalb Institutionen und Patientenverbände sowie Politiker, Prominente, Ärzte und Geistliche bundesweit dazu auf, sich über Organspende zu informieren und eine Entscheidung zu treffen. Pressekontakt: c/o Deutsche Stiftung OrgantransplantationDeutschherrnufer 52, 60594 Frankfurt am MainTel.: +49 69 677 328 9401, Fax: +49 69 677 328 9409,E-Mail: presse@dso.de Internet: www.dso.de . Twitter: https://twitter.com/dso_organspende www.organspendetag.de ; www.facebook.com/TagderOrganspende ; www.instagram.com/tag_der_organspende Original-Content von: Tag der Organspende, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 05-06-2020By redaktion@presseportal.de (presseportal.de)
  • Am 6. Juni ist Tag der Organspende / Jens Spahn: “Rückenwind aus der Debatte um die Organspende nutzen.”
    05.06.2020 – 14:24 Deutsche Stiftung Organtransplantation Frankfurt am Main (ots) Zum morgigen Tag der Organspende ruft Bundesgesundheitsminister Jens Spahn alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, eine persönliche Entscheidung zur Organspende zu treffen und diese zu dokumentieren. Jens Spahn: "Im letzten Jahr haben wir eine leidenschaftliche und intensive Debatte zur Organspende geführt. Das war es wert: Das Interesse am Thema ist groß wie nie. Die Zahl derjenigen, die einen Organspendeausweis ausgefüllt haben, ist gestiegen. Die Zahl der tatsächlichen Organspenden auch. Diesen Rückenwind sollten wir jetzt gemeinsam nutzen. Deshalb lautet mein Appell an alle Bürgerinnen und Bürger: Informieren Sie sich, treffen Sie eine persönliche Entscheidung und dokumentieren Sie diese! Das gibt nicht nur Ärztinnen und Ärzten, sondern auch Ihren nächsten Angehörigen die nötige Sicherheit." Informieren und aufklären, entscheiden und damit Leben retten - dieses Motto hat der Tag der Organspende seit nunmehr 37 Jahren. Ziel ist es, das lebenswichtige Thema Organspende noch stärker in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu rücken. Der diesjährige Aktionstag, der von zahlreichen Patientenverbänden, Institutionen und Organisationen unterstützt wird, findet in diesem Jahr zum ersten Mal ausschließlich online unter www.organspendetag.de statt. Für die Aktion "Geschenkte Lebensjahre" hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Schirmherrschaft übernommen. Das am 1. April 2019 in Kraft getretene "Gesetz zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der Organspende" hat wesentliche Voraussetzungen für eine Verbesserung der Organspende in Deutschland geschaffen. Die zentralen Elemente darin betreffen die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Transplantationsbeauftragten, die aufwandsgerechte Vergütung der Entnahmekrankenhäuser und die verbindliche Einführung von festen Verfahrensabläufen in den Kliniken. Dr. med. Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation: "Diese Maßnahmen haben unserer Einschätzung nach bereits erste Wirkungen gezeigt. Die Frage nach einer möglichen Organspende am Lebensende wird in vielen Kliniken immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Besonders wichtig war, die Transplantationsbeauftragten in den Kliniken zu stärken. Denn sie haben eine Schlüsselrolle im Organspendeprozess." Eine der rund 1.600 Transplantationsbeauftragten in Deutschland ist Dr. med. Kati Jordan. Sie arbeitet als Oberärztin im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum in Berlin und ist dort in die praktische Umsetzung eingebunden: "Die Neuerungen des Gesetzes aus 2019 sind ein klares Signal der Politik und haben relevante strukturelle Verbesserungen für unsere Arbeit als Transplantationsbeauftragte im klinischen Alltag gebracht. Die meisten Transplantationsbeauftragten vor Ort auf den Intensivstationen nehmen ihre Aufgaben sehr ernst und möchten der Verantwortung ausreichend gerecht werden können. Dafür hat das Gesetz endlich die Grundlage geschaffen." Während die Corona-Pandemie in einigen Ländern wie Frankreich oder Spanien zu massiven Einbrüchen bei der Organspende geführt hat, konnten in Deutschland Organspenden und Transplantationen fast uneingeschränkt stattfinden Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Organspender in den ersten fünf Monaten des Jahres um über 8 Prozent auf 410 Spender gestiegen. Die Anzahl der gespendeten Organe ist im Vergleichszeitraum von 1254 auf 1300 Organe gestiegen. Auch ein wachsendes Interesse in der Bevölkerung an dem Thema Organspende ist bereits feststellbar: So hat sich die Nachfrage von Bürgerinnen und Bürgern nach Organspendeausweisen und Informationsbroschüren seit 2018 fast verdoppelt. Das sind gute Signale für alle Menschen, die sich für die Organspende einsetzen. Und es bedeutet Hoffnung für die über 9.000 Patienten, die verzweifelt auf eine lebensrettende Organspende warten. Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.bundesgesundheitsministerium.de www.dso.de www.bzga.de Pressekontakt: Bundesministerium für Gesundheit Pressestelle Friedrichstr. 108 10117 Berlin Tel. +49 (0)30 18441-2225 Fax +49 (0)30 18441-1245 pressestelle@bmg.bund.deDSO - Deutsche Stiftung Organtransplantation Pressestelle Deutschherrnufer 5260594 Frankfurt am Main Tel.+49 (0)69 677328 9400 Fax +49 (0)69 677328 9409 presse@dso.debirgit.blome@dso.de Original-Content von: Deutsche Stiftung Organtransplantation, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 05-06-2020By redaktion@presseportal.de (presseportal.de)
  • Warum auch zwei Meter Abstand zu wenig sein können
    Wie sinnvoll ist in Zeiten von Corona das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit? Und warum soll ausgerechnet ein Sicherheitsabstand von zwei Metern eingehalten werden? Antworten auf diese Fragen liefern Forschungsarbeiten von Physikern, die das Verhalten von Strömungen erforschen. Die Zwei-Meter-Regel jedenfalls stellen die Physiker in Frage - gelinde ausgedrückt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Welt GesundheitPubliziert am 05-06-2020By Norbert Lossau
  • DKMS jetzt auch in Südafrika aktiv
    05.06.2020 – 13:35 DKMS gemeinnützige GmbH Tübingen/Kapstadt (ots) Um noch mehr Blutkrebspatient:innen weltweit eine zweite Chance auf Leben zu ermöglichen, ist die DKMS mit dem südafrikanischen "The Sunflower Fund" eine Kooperation eingegangen. Die beiden gemeinnützigen Organisationen bündeln ihre Kräfte und werden künftig als "The Sunflower Fund powered by DKMS" zusammenarbeiten. In Deutschland erhält alle 15 Minuten ein Mensch die schockierende Diagnose Blutkrebs - in Südafrika sogar alle fünf Minuten, weltweit sind es alle 35 Sekunden. Für viele der Patient:innen ist eine Stammzelltransplantation die einzige Hoffnung auf Heilung. "Jedes gerettete Leben ist ein Erfolg - überall auf der Welt. Wir lassen uns von einem einfachen Ethos leiten: Wir geben unser Bestes für die Patient:innen. Dabei geht es um mehr als einfach nur das anstehende Problem zu lösen. Wir schauen immer in die Zukunft, um frühzeitig die Bedürfnisse der Menschen zu erkennen, deren Leben von unserer Arbeit abhängt", sagt Dr. Elke Neujahr, Vorsitzende der Geschäftsführung der DKMS. Um künftig noch mehr Blutkrebspatient:innen auf der ganzen Welt eine zweite Chance auf Leben zu ermöglichen, ist die DKMS zunehmend international aktiv: in Deutschland, Großbritannien, Polen, den USA, Indien, Chile - und jetzt auch in Südafrika. Dort wird sie mit der gemeinnützigen Organisation "The Sunflower Fund" zusammenarbeiten, die sich wie die DKMS seit mehr als 20 Jahren im Kampf gegen Blutkrebs engagiert. Der Sunflower Fund bringt umfangreiches Wissen und langjährige Erfahrung in der Registrierung potenzieller Stammzellspender:innen aus Südafrika, Namibia, Ghana und Nigeria in die Kooperation ein. Die Organisation unterhält außerdem einen Unterstützungsfonds, um Patient:innen zu helfen, die sich die Kosten für eine Transplantation nicht leisten können. Weitere Informationen finden Sie in unserem Media Center unter: https://mediacenter.dkms.de/pressemitteilung/pm-zaf/ Pressekontakt: KommunikationDKMS gGmbH0221 - 94 05 82 3311presse@dkms.dehttps://mediacenter.dkms.de Original-Content von: DKMS gemeinnützige GmbH, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 05-06-2020By redaktion@presseportal.de (presseportal.de)