Familie

  • Scharfe Kritik vom Lehrerverband – Quereinsteiger als Lehrer an Schulen: "Verbrechen an den Kindern"
    Scharfe Kritik vom Lehrerverband: Quereinsteiger als Lehrer an Schulen: "Verbrechen an den Kindern" Der Deutsche Lehrerverband kritisiert, dass die an Grundschulen als Lehrer eingesetzten Quereinsteiger oft unzureichend auf die Tätigkeit vorbereitet seien. Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger bezeichnete die aus seiner Sicht ungenügende Ausbildung dieser Kräfte in einem Interview der Zeitung "Die Welt" als "Verbrechen an den Kindern". Er monierte ein "völliges Versagen" der Bundesländer in dieser Frage. Innerhalb von zwei Wochen Uni-Absolventen, "die noch nie etwas von Pädagogik und Didaktik gehört haben", per Crashkurs zur Grundschullehrkraft auszubilden, "ist doch absurd", sagte Meidinger. Dies zeige, wie gering die Politik die notwendige Berufsprofessionalität von Lehrern schätze. Vielerorts würden Quereinsteiger ohne qualitätssichernde Vorgaben auf die Schüler losgelassen. "Jede gegebene Unterrichtsstunde besser als ausgefallene"Der Präsident der Kultusministerkonferenz, der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU), hob jedoch hervor, dass einige Länder auf mittlere Sicht nicht ohne Quereinsteiger auskommen könnten, um den Lehrermangel zu bewältigen. Die Länder seien sich bewusst, dass die Quereinsteiger "auch entsprechend qualifiziert werden müssen", sagte Lorz der "Welt". Im kommenden Jahr würden daher alle Länder ihre Bemühungen weiter verstärken, diese Kräfte gezielt fortzubilden und zu qualifizieren. Richtig bleibe, "dass jede gegebene Unterrichtsstunde besser ist als eine ausgefallene", sagte der CDU-Politiker. Verbal-Attacke von Kubicki: „Neue SPD-Chefs überstehen kein halbes Jahr im Amt“ Lesen Sie auch Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Focus FamiliePubliziert am 30-12-2019
  • Doris Unzeitig im Gespräch – Ex-Direktorin von Brennpunktschule: „Wir fahren eine ganze Generation an die Wand“
    Doris Unzeitig im Gespräch: Ex-Direktorin von Brennpunktschule: „Wir fahren eine ganze Generation an die Wand“ Drohungen, gewalttätige Schüler, aggressive und ignorante Eltern: So sah der Alltag von Doris Unzeitig als Direktorin einer Berliner Brennpunktschule fünf Jahre lang aus. Inzwischen hat sie hingeschmissen. Weil sie sich im Stich gelassen fühlte, wie sie sagt. Die Politik habe auf dem Schulhof versagt. Die Verlierer sind die Kinder. „Eine Reise aus der Idylle in die Niederungen des Großstadt-Dschungels.“ So beschreibt Doris Unzeitig ihren Wechsel von einer Dorfschule im Salzkammergut in den oberösterreichischen Bergen an die Spreewald-Grundschule in Berlin-Schöneberg.Sie liegt in einem Problemkiez, gilt als Brennpunktschule mit extrem vielen Schülern aus extrem schwierigen Verhältnissen. Gewalt, Armut, Drogen, auch Prostitution sind Themen, mit denen sich Lehrer hier auseinandersetzen müssen. Die meisten Kinder stammen aus dem bildungsfernen Milieu, sprechen zuhause öfter Arabisch oder Türkisch als Deutsch und erfahren durch das Elternhaus kaum bis keine Unterstützung in Sachen Schule. Sie zu fördern und zum Lernen zu motivieren – eine Mammutaufgabe für Lehrer.„Wollte keine Bildungspolitikerin werden“Doris Unzeitig wollte sich dieser Herausforderung stellen, ließ sich 2009 aus Österreich dorthin versetzen, von wo die Mehrheit ihrer Kollegen am liebsten ganz schnell wieder wegwollte. Der Alltag an ihrer alten Schule war ihr zu eintönig geworden, zu wenig aufregend, wie sie sagt. „Ich wollte über den Tellerrand meiner Schule in einem 1000-Seelen-Dorf hinausschauen. Ich wollte Dinge verändern, mich für die Kinder einsetzen“, erklärt Unzeitig im Gespräch mit FOCUS Online.Ihr Fazit zehn Jahre später: ernüchternd. Die großen Ambitionen von damals sind passé. „Ich habe den Verwaltungsapparat unterschätzt und die Unterstützung von Vorgesetzten und Politik überschätzt“, sagt die ausgebildete Montessori-Pädagogin. „Ich bin Lehrerin, doch in Berlin habe ich mich oft wie eine Bildungspolitikerin gefühlt. Das wollte ich nie.“ Spannend, aber gerade keine Zeit? Die Gründe dafür sieht Unzeitig im deutschen Schulwesen begründet: Die Kompetenzen seien kompliziert verteilt, die Verfahren lang, das Geld immer knapp. „Vor Ort Dinge zu verändern, ist immens schwierig“, sagt sie. „Teilweise konterkarieren übergeordnete Instanzen ganze Beschlüsse, die in den Schulen helfen könnten.“Kinder, die mit Stöcken aufeinander einprügelnDie Zustände, die die ehemalige Schulleiterin schildert, sind erschreckend und beschämend. Sie erzählt von Kindern im Grundschulalter, die ihren Klassenkameraden Löcher in die Klamotten schneiden, Haare ausreißen, mit Fäusten und Stöcken aufeinander einprügeln, die sich bedrohen und auf das Übelste beschimpfen mit Ausdrücken, die so ordinär sind, dass sie nirgendwo hingehören, auf keinen Fall jedoch auf den Schulhof. „Ich töte ihn. Ich schneide ihn auseinander“ bedrohte einmal ein Elfjähriger einen Mitschüler.Vor allem in der Retrospektive mache sie vieles, das sie über die vergangenen fünf Jahren hinweg an der Spreewald-Schule erlebt hat, fassungslos, schreibt Unzeitig in ihrem gerade erschienenen Buch. Manches widere sie an. „Es gab keinen Tag, an dem kein Schüler, kein Kollege oder Elternteil auf mich zu kam, weil etwas passiert war.“ Schulleiterin engagierte Wachdienst für den PausenhofWeil sich die Gegebenheiten partout nicht besserten, engagierte sie im März 2018 sogar einen privaten Wachdienst – an den Behörden vorbei, „als letzte Möglichkeit, um die Situation in der Schule zu entspannen“, sagt Unzeitig.Denn die Muskel-Berge der Sicherheitsleute nötigten nicht nur vielen Vätern, denen es schwerfiel, eine blonde Frau als Autoritätsperson zu akzeptieren, die sie „Nutte“ schimpften, weil sie einen Rock trug, mehr Respekt ab als dem Kollegium, sondern sie sprachen vielfach auch die Sprache der Kinder. Ein entscheidender Vorteil, wie die Pädagogin meint.„Untereinander unterhalten sich viele Schüler auf Türkisch oder Arabisch. Von den Lehrkräften versteht das aber nur eine Handvoll“, erklärt die ehemalige Schulleiterin die Situation. „Für die Kollegen war es oft schwierig, rechtzeitig zu reagieren, weil sie schlicht nicht verstanden, was sich Schüler gegenseitig an den Kopf geworfen haben.“ Die Sicherheitskräfte, die Unzeitig zufolge zum Großteil aus dem Ausland stammten, einen Migrationshintergrund hatten, hätten geholfen, solche Streitigkeiten unter den Kindern früher zu antizipieren und ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen, ehe sie eskalierten.Doch Sicherheitspersonal auf einem Schulhof – muss das sein? Darf das sein? Die Reaktionen auf die ungewöhnliche Aktion der Berliner Schulleiterin waren geteilt. Ihr Einsatz wurde inzwischen eingestellt.„Respekt der Schüler habe ich mir hart erkämpft“Gegen sich selbst hat die Österreicherin in ihrer Zeit an der Berliner Brennpunktschule keine Gewalt erlebt. „Ich bin aber auch entsprechend aufgetreten“, sagt die heute 49-Jährige. „War immer schick und adrett gekleidet und bin bestimmt aufgetreten. Den Respekt der Schüler und Eltern habe ich mir hart erkämpft.“So glimpflich ging es nicht für alle Kollegen ab: Einer schwangeren Kollegin schlug ein Schüler einmal in den Bauch. „Um zu testen, ob es ihr weh tut“, wie Unzeitig in ihrem Buch schreibt.Andere Kollegen haderten noch mehr mit den Umgangsformen an der Grundschule: Vor allem Quereinsteiger, die aus Personalnot heraus in Klassen aushelfen sollten, wollten mitunter gar nicht mehr unterrichten, so überfordert waren sie mit dem, was in den Klassenräumen abging. „Teilweise musste ich sie daran erinnern, dass sie einen Arbeitsvertrag haben und dafür bezahlt werden, zu unterrichten und die Kinder zu fördern“, erzählt Unzeitig.Auch spannend:Was wir gegen Ghetto-Schulen tun könnenDie unzureichende Kompetenz mancher Kollegen, die zu theoretische und zu wenig praktische Ausbildung der Lehrkräfte, das sieht Unzeitig als einen Grund, warum es an vielen Schulen heute anders zugeht als es sich Eltern, Lehrer und Gesellschaft vorstellen und wünschen. Die Spreewald-Grundschule ist ein Extrem-Beispiel, doch die Pädagogin sieht auch anderswo immer größere Baustellen, die sich auf Pausenhöfen und in Klassenzimmern auftun.Auch die Tatsache, dass sich Eltern aussuchen könnten, an welche Schule sie ihre Kinder schicken, kritisiert Unzeitig. „Dadurch durchmischen sich verschiedene Klientel, Einkommens- und Herkunftsgruppen kaum noch. Das schadet dem Klima in den Klassen und schafft Ghetto-Schulen wie in Schöneberg.“Außerdem auf der To-Do-Liste der Bildungspolitiker in Berlin, aber auch deutschlandweit, sieht Unzeitig die Entbürokratisierung des Schulwesens sowie eine bessere Zusammenarbeit innerhalb der Lehrer-Kollegien. „Sonst fahren wir eine ganze Generation gegen die Wand.“Unzeitig boxte kostenloses Mittagessen durchNur negativ war ihr Ausflug aus dem Salzkammergut in den Großstadt-Dschungel allerdings nicht. So ist das Mittagessen heute für Kinder, die eine Ganztagsklasse besuchen, in allen städtischen Schulen in Berlin kostenlos. Unzeitig boxte es maßgeblich durch die Instanzen.Trotzdem konnte sie
    Quelle: Focus FamiliePubliziert am 27-12-2019
  • Prüfungsstress und Mobbing: Wenn Schulangst krank macht
    6. Januar 2020 um 11:44 Uhr Prüfungsstress und Mobbing : Wenn Schulangst krank macht <!-- <!-- <!-- Viele Schüler leiden unter Leistungsüberforderung, Prüfungsangst oder Mobbing. Das kann Folgen für die Gesundheit haben. Foto: Helen Ahmad/dpa. München Zehntausende Schüler leiden unter Schulangst - und gehen oft nicht zum Unterricht. Das Phänomen hat nichts mit Schwänzen zu tun. Aber verursacht viel Leid.
    Quelle: Aachener Nachrichten FamiliePubliziert am 06-01-2020
  • TV- und Streamingdschungel: Richtige Film-Inhalte für Kinder auswählen
    3. Januar 2020 um 12:56 Uhr TV- und Streamingdschungel : Richtige Film-Inhalte für Kinder auswählen <!-- <!-- <!-- Im besten Fall finden sich Kinder in Kindersendungen mit ihren Wünschen und Problemen wieder. Foto: Christin Klose/dpa-tmn. München Zu viel Auswahl, zu wenig Zeit zum Durchklicken oder Zappen: Genau die richtigen Figuren und Geschichten für Kinder im Fernsehen oder Netz zu finden, überfordert viele Eltern.
    Quelle: Aachener Nachrichten FamiliePubliziert am 03-01-2020
  • Kinder des dänischen Kronprinzen in der Schweiz: Die Schneeschüler
    Am meisten freuen sie sich aufs Skifahren: Die Kinder des dänischen Kronprinzenpaares verbringen die kommenden Monate in der Schweiz - um an einer internationalen Schule Erfahrungen zu sammeln. VALENTIN FLAURAUD/EPA-EFE/REX Auslandserfahrung für den Nachwuchs: Das dänische Kronprinzenpaar und ihre Kinder in Verbier
    Für die Kinder des dänischen Kronprinzen Frederik und seiner Frau Kronprinzessin Mary hat eine zwölfwöchige Schulzeit in der Schweiz begonnen. In Verbier stapften der 14-jährige Prinz Christian, Prinzessin Isabella, 12, und die Zwillinge Josephine und Vincent, 8, gemeinsam mit ihren Eltern durch den Schnee zu ihrem ersten Tag an einer internationalen Schule. Das zeigte ein Video des dänischen Rundfunks. Frederik, 51, und Mary, 47, erhoffen sich von dem längeren Aufenthalt, dass ihre Kinder Erfahrungen in einem internationalen Umfeld sammeln und ihre Sprachkenntnisse ausbauen. Prinz Christian freut sich ganz besonders darauf, ein neues Land und Menschen aus verschiedenen Staaten kennenzulernen - "und selbstverständlich auch, ein wenig mehr auf Skiern zu stehen", wie er sagte. Seine Schwester Isabella geht davon aus, dass sich ihre Englisch- und Französisch-Kenntnisse und auch die ihres Bruders in den kommenden zwölf Wochen deutlich verbessern werden. "Fachlich ist das eine fantastische Schule", sagte Mutter Mary. Sie will während der Zeit nach Angaben des Königshauses weitgehend bei den Kindern bleiben und dafür bei ihren offiziellen Aufgaben etwas kürzertreten. Kronprinz Frederik will nach Möglichkeit in die Schweiz reisen, wenn es seine öffentlichen Termine zulassen. Leben wird die Familie in einem Haus, das sie seit Jahren in dem Gebiet besitzt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Spiegel Online PanoramaPubliziert am 06-01-2020
  • Mann versorgt Koala mit Wasser: “Ein kleiner Sonnenstrahl in diesem Albtraum”
    Inmitten der Buschbrände von Australien wurde der Fahrer eines Wassertankwagens zum Retter eines jungen Koalas. Für den Mann offenbar ein berührender Moment inmitten der Katastrophe.
    Seit Monaten leiden Menschen und Tiere in Australien unter außer Kontrolle geratenen Buschbränden. Zu einem Symbol für das Grauen ist das Foto eines verbrannten jungen Kängurus geworden - doch inmitten der Katastrophe gibt es Momente, die einen kleinen Lichtblick bedeuten können. Dazu gehört wohl auch die Geschichte von Damian Campbell-Davys, der einen jungen Koala rettete. Der Fahrer eines Wassertankwagens fand das Tier in der Nähe der Stadt Nerriga im besonders von den Feuern betroffenen Bundesstaat New South Wales, wie die Zeitung "Sydney Morning Herald" berichtete. Der Koala sei aus einer Reihe Kiefern hervorgetaumelt, heißt es in dem Bericht. Campbell-Davys, dessen Aufgabe es war, die Tanks der Feuerwehrfahrzeuge mit Wasser zu füllen, hatte plötzlich noch eine weitere Beschäftigung: Er habe das desorientierte und durstige Tier über eineinhalb Stunden mit Wasser aus seiner Flasche versorgt. "Nach den gestrigen Entsetzlichkeiten hat es mich einfach glücklich gemacht", sagte Damian Campbell-Davys. Er nahm das Tier vorübergehend in seinem Führerhaus auf, wie Fotos zeigen, die der Mann auf Facebook veröffentlichte. Es sei "ein kleiner Sonnenstrahl in diesem Albtraum" gewesen. Von Dauer war die Gemeinschaft der beiden allerdings nicht: Wildhüter sollten den Koala namens Tinny Arse aus der Gefahrenzone bringen. Allein in New South Wales sind Schätzungen zufolge bisher rund eine halbe Milliarde Tiere in den Flammen umgekommen. Tausende Australier mussten sich mittlerweile aus Städten im Südosten des Landes in Sicherheit bringen. Mindestens 24 Menschen starben. Zunehmend wird Kritik am Krisenmanagement der Regierung von Premierminister Scott Morrison laut. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Spiegel Online PanoramaPubliziert am 06-01-2020
  • Anne Wünsche oben ohne: Sie trotzt ihren Hatern
    Auf Instagram teilt die Zweifach-Mama Anne Wünsche ein Oben-ohne-Bild mit einer wichtigen Message: Sie zeigt, dass sie sich von ihren Hatern nicht unterkriegen lässt. Anne Wünsche musste in der Vergangenheit öfter Kritik für ihre angeblich zu freizügigen Bilder einstecken. Viele ihrer Hater sind der Meinung, dass sich die Influencerin nicht zu sexy im Internet präsentieren solle, schließlich habe sie zwei Kinder."Als Mama darfst du dich nicht so zeigen"Mit ihrem neuesten Instagram-Bild möchte sie beweisen, dass sie sich von solchen Aussagen nicht unterkriegen lässt. Der Schnappschuss zeigt die 28-Jährige nur mit Bikini-Höschen bekleidet an einem Sandstrand. Ihre Brüste bedeckt Anne lediglich mit einem Arm.Zu dem Bild schreibt die Zweifach-Mama: "Wenn ich hauptberuflich Model wäre für Kataloge, Werbespots usw., dann würde ich täglich solche Fotos posten und dafür keinen Shitstorm kassieren, sondern Zuspruch bekommen. [...] Aber als Mama „darfst du nicht...und hast du dich nicht so zu zeigen“. Ich mach es trotzdem und wisst ihr noch was? Das Foto hat meine Tochter Miley gemacht." Viele Fans sprechen ihr Mut zuBei ihren Fans stößt das Bild auf gemischte Reaktionen. "Wieso muss das Kind solche Fotos machen?", fragt ein empörter Nutzer. Ein anderer pflichtet bei: "Jetzt mal wirklich das doch kein Urlaubs bild oder so genießt sowas doch privat."Glücklicherweise sprechen viele ihrer Fans der Schauspielerin aber Mut zu: "Nach zwei Kids so auszusehen. Hut ab", kommentiert ein begeisterter Fan. "Das Bild ist echt Mega schön hat die Miley gut gemacht", schreibt ein anderer. Und auch eine andere Nutzerin meint: "Deine Töchter sehen, dass du selbstbewusst bist und dich nicht kümmert was andere von dir denken. Das find ich toll."Nicht das erste sexy FotoEs ist nicht das erste Mal, dass sich Anne Wünsche freizügig in den sozialen Netzwerken zeigt. Schon vergangenes Jahr postete die Schauspielerin eine Reihe erotisch anmutender Fotos auf Instagram. Auch damals erntete sie gemischte Reaktionen. Einige Follower kritisierten Anne dafür, öffentlich Haut zu zeigen, andere fanden die Aktion klasse. Dein Browser kann dieses Video nicht abspielen. Mehr zu Anne Wünsche:Anne Wünsche zeigt ihre Wohnung – und erntet ShitstormHeißes Po-Foto: Rächt sich Anne Wünsche SO an ihrem Ex?Anne Wünsche entsetzt: Sie wurde beim Jugendamt gemeldet von Jessica Stolz Let's block ads! (Why?)
    Quelle: gofeminin.dePubliziert am 06-01-2020
  • Tattoo-Trends 2020: So schön sind die neuen Tattoo-Motive
    Auf der Suche nach einem neuen Tattoo, aber noch keine Ahnung, welches Motiv es werden soll? Dann kommt hier jede Menge Inspiration! Wir zeigen euch die wichtigsten Tattoo-Trends 2020!1. Single Line Tattoos liegen 2020 im TrendWer es künstlerisch und gleichzeitig minimalistisch mag, der dürfte die neuen Trend-Tattoos 2020 lieben: Denn jetzt sind so genannte Single Line Tattoos, auf deutsch: Ein-Linien-Tattoos, angesagt. Wie der Name schon verrät, entstehen die Tattoo-Motive aus nur einer Linie, die sich zu einer Form verschlingt. Da es bei diesen Trend-Tattoos weder Schattierungen noch große dunkle Flächen gibt, eignen sie sich besonders für Tattoo-Anfänger. 2. Geometrische Tattoo-Motive bleiben inZu den wichtigsten Trends in Sachen Körperkunst zählen auch 2020 geometrische Motive, zusammengesetzt aus möglichst feinen Linien. Die Möglichkeiten reichen hier von zierlich kleinen Pfeilen und Kreisen bis hin zu großflächigen Tattoos, die jede Menge unterschiedliche Formen und Schattierungen vereinen. 3. Farbige Tattoos sind 2020 TrendLeuchtend bunte Tattoos, die mit ihrer Strahlkraft alle Blicke auf sich ziehen - das ist der wohl auffälligste Tattoo-Trend 2020. Statt mit zarten Schattierungen zeigen sich die Motive jetzt mit extrem hoher Sättigung. So sehen die Tattoos aus, als seien sie mit Filzstift oder Neonmarkern auf die Haut gemalt.4. Moderne Wald- und Tiermotive Noch ein Tattoo-Trend, den wir 2020 nicht mehr von unserer Haut wegdenken wollen: Tiermotive. Besonders angesagt sind übrigens Waldbewohner wie Hirsche und Bären oder Meerestiere wie Wale, die möglichst realistisch wirken sollen und zusammen mit geometrischen Formen zu märchenhaften Kunstwerken zusammengesetzt werden.5. Geografische Tattoos und Travel TattoosTiermotive sind nicht so euer Ding? Wie wäre es dann mit einem Geografie-Tattoo? Denn auch die gehören 2020 zu den absoluten Trends. Ob Landkarten-Ausschnitt, Weltkugel, Wüstenlandschaft, Wald- oder Bergpanorama - diese fast schon verwunschen anmutenden Tattoos sind perfekt für alle, die unter ständigem Fernweh leiden.6. Weltraum-Tätowierungen sind immer noch inNoch eine Spur galaktischer wird es mit dem nächsten Tattoo-Trend 2020. Die Rede ist von Weltraum-Tattoos wie Astronauten, winzigen Planeten oder Raketen, die die Haut zieren. 7. Filigrane Blumenmotive - gerne in FarbeEin Gegentrend zur Geometrie sind florale Tattoos. Besonders angesagt: zarte Wiesenblumen oder Kräuter wie Lavendelzweige, die die Arme oder die Flanke sanft umranken. Während in den vergangenen Jahren vor allem feine Linienzeichnungen in waren, zeigen sich die Blumen-Tattoos 2020 gerne auch mal bunt.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: gofeminin.dePubliziert am 06-01-2020
  • Love from Hell: Survivalguide für den Januar: Hirn ausschalten, einkuscheln – und Kapitän Silbereisen machen lassen
    Okay, die Feiertage halbwegs überlebt. Silvesterkater halbwegs verarbeitet. Wieder halbwegs in der Arbeitswelt Fuß gefasst. Halbwegs den Haushalt auf Vordermann gebracht. Kühlschrank aufgeräumt. Inhalt: fünf Flaschen Sekt, eine Flasche Champagner, drei Schoko-Weihnachtsmänner, eine verschimmelte Packung Champignons, Butter. Mmh. Wird wohl vorerst auf ein Plätzchen-Mittagessen (davon habe ich nämlich noch reichlich) hinauslaufen. Sättigende Kohlenhydrate plus Zucker. Damit komme ich hoffentlich bis zum Abend.Nun mal kurz sammeln. Wäre mal wieder Zeit für eine Kolumne! Doch, ach, fühlte ich mich nur nicht so entsetzlich leer … Es war einfach zuviel, was da in den letzten Tagen auf mich einprasselte. Tausend Dinnerpartys, tausend Mal anstoßen auf 2020, mit tausend lieben Menschen. Ein Körper, der gefühlt nur noch aus Prickelbrause besteht, verlangt nach Ruhe. Henriette Hell: Love from Hell Eiko Weishaupt Henriette Hell wurde 1985 geboren und arbeitet als Journalistin/Autorin in Hamburg und unterwegs auf ihren Reisen rund um den Globus. Ihr Buch "Achtung, ich komme! In 80 Orgasmen um die Welt" ist 2015 erschienen und wurde prompt zum Bestseller. 2017 folgte "Erst kommen, dann gehen – Die Sexbibel fürs 21. Jahrhundert". Henriette schreibt gerne, ehrlich und lässig über Sex, weil sie findet, dass das viel zu wenig Leute tun.  Tausend Autobahnraststätten angefahren, tausend Mal 70 Cent bei Sanifair eingeworfen, tausend Mal eklige Brötchen gefuttert, auf dem Weg zum nächsten Event. Tausend Mal Drama. Tausend schräge Tanzeinlagen. Tausend Mal durch peitschenden Regen gehetzt. Tausend Mal verschätzt.Das Traumschiff: Anker in grauen TagenBloß auf eins ist in diesen trüben Zeiten, genannt – Januar – noch Verlass. In der Mediathek des ZDF wartet einer auf mich, dem ich mich nun ganz hingeben möchte: Florian Silbereisen. Der neue Kapitän des "Traumschiffs". Mein Anker in grauen Tagen. 
    Traumschiff" auf Stopp drücken, aufschreiben, was man glaubt, wie die "Handlungsstränge" an Bord verlaufen werden, weitergucken – und bei jedem "Treffer" einen Eierlikör trinken. Herrlich!Was jetzt noch aus den Drehbüchern gestrichen werden muss: alberne Stammtisch-Klischees über Ausländer oder dem Umgang mit Homosexuellen. Das hat dieses Primetime-Schwergewicht nicht nötig, sollte in Sachen Toleranz und Aufgeschlossenheit künftig lieber nach vorne preschen und Vorbild sein. Der Dschungel kommt noch früh genug.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern FamiliePubliziert am 05-01-2020
  • Tweets der Woche: K2: “Ich bin nicht doof!” K1: “Das hat auch keiner behauptet. Du bist halt nur nicht besonders intelligent.”
    Viel Vergnügen mit den Tweets der Woche und ein schönes Wochenende!
    "Mama, dürfen wir uns in Dein Bett kuscheln, um den Film anzuschauen?""Aber die Knoppers, die ihr da habt, werden NICHT in meinem Bett gegessen, verstanden?"4 Hustenbonbons, 1 P. Chips, 5 Plätzchen und 2 Sandwiches später:"...?""Die KNOPPERS haben wir am Tisch gegessen!"— Fl (@mingoberlin) December 30, 2019
    Schaue mit K2 einen Film.Protagonist: "[...] Und da ist deine 7-Jährige Schwester, die noch an den Osterhasen glaubt!"K2: 😳"Ich glaube auch an den Osterhasen!"Im Film: Tür geht auf. Die Schwester kommt rein. "Was ist jetzt mit dem Osterhasen?"K2: "Ja, was ist jetzt mit dem?"— Die Weiden des jungen Lerthers (@TheDirt12) December 30, 2019
    Der 6jährige: "Wir sind jetzt alle Superhelden!Also. Ich bin He-Man, der Papa ist der Hulk, K2 ist Ninja Nya und du Mama... ääähhh... muss ich mal überlegen. Ah! Ich habs!!"Gestatten. Scheiden-Frau.😑— 𝒥uliepulie (@juliepulie3) December 31, 2019
    Gatte zum Sohn „Magst du einen Pudding? Den ersten Streit 2020 hätten wir mit diesem Satz auch durch. Wir haben (wirklich) nicht dran gedacht, dass Sohn ja seit heute Veganer ist.— Die Köse (@DieKoese) January 1, 2020
    „Fahrscheinkontrolle!“„...“„?“„Sorry, wir kommen gerade aus dem neuen ‚Anna & Elsa‘-Film und sind es gewohnt, dass sich jede neue Figur mit einem kleinen Lied vorstellt.“— Gebbi Gibson (@GebbiGibson) December 29, 2019
    K3 hat mich gefragt, warum ich geweint habe. Hab es ihr erklärt und sie sagte:"Oh. Und jetzt ist sie im Himmel?""Ja.""Hat sie noch Krebs?""Nein, jetzt nicht mehr.""Kommt sie wieder runter?""Nein.""Ist sie auf einer Wolke?""Kann sein.""Hat Superman sie raufgeflogen!?"— Sarah (@BlackIvee) December 29, 2019
    Sohn(10) leidet schwer unter dem von mir verordneten Bildschirm-Entzug (für einige Stunden...).Alle Beschäftigungsangebote sind blöd.Gerade wälzt er sich stöhnend neben dem Hund auf dem Boden und fragt ihn: "Wie schaffst Du es nur, den ganzen Tag nichts zu machen?"— Loewin im Hasenpelz (@Hasenloewin) December 29, 2019
    Ihr findet doch auch,wenn eine gesunde Frau mit ihrem Auto,3 Behindertenparkplätze ohne Ausweis belegt,kann man sie,zusammen mit einem Arbeitskollegen schon von beiden Seiten stützen und fragen,ob man behilflich sein kann,ODER?Sie: „Ist ja gut ich fahr schon weg!“Geht doch!— [paˈpaːja] (@papa_Ya5915) December 28, 2019
    Der 13 jährige hat in seinem WA Status stehen „Wer will telefonieren, ich langweile mich“. Hab ihn angerufen und ihm gesagt, er soll sein Zimmer aufräumen. War auch wieder nicht richtig... 😡— Foxy (@miss_fuchsy) December 29, 2019
    K2: „Ich bin nicht doof!“K1: „Das hat auch keiner behauptet. Du bist halt nur nicht besonders intelligent.“Beleidigungen für Doofe, Anfängerkurs.— El Chupachupra (@chupachupra) January 2, 2020
    Tochter holt Kühlpack aus der Küche.Ich: „Was ist passiert?”T: „Bruder hat sich an der Nerf-Pistole wehgetan.”Ich: „Wie das denn?”T: „Ich habe sie eventuell nach ihm geworfen.”— Katharina die Große (@kathidiegrosse) December 29, 2019
    K2 soll sich zum Schlafengehen umziehen. K2: „Ich finde meine Schlafanzughose nicht!!! 😭“Ich (will witzig sein): “Haha, vielleicht hast du sie ja noch an, hehe!“Kind knöpft Jeans auf. K2: „Oh.“Oh. 😐— Ahoi Pepsi (@AgentKittyPryde) December 28, 2019 Jeden Freitag wählen wir bei Twitter die Tweets aus, die wir in der zurückliegenden Woche am Lustigsten fanden. Vielen Dank für die Anekdoten aus eurem Familienleben, sie versüßen uns den letzten Arbeitstag vorm Wochenende! Auf den Wunsch eines Fans hin haben wir den Tweets nun eine eigene Seite erstellt, auf der ihr auch die alten Sammlungen findet: stern.de/familie/kinder/tweets-der-woche/Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern FamiliePubliziert am 03-01-2020

Nachrichten

Tagesschau

  • “Der Kampf geht ohne ihn weiter”
    Hunderttausende Iraner haben sich in Teheran versammelt, um Abschied von General Soleimani zu nehmen. Schon jetzt verehren sie den von den USA getöteten Kommandeur als "Märtyrer". Hunderttausende Iraner haben in der Hauptstadt Teheran bei einer Trauerzeremonie Abschied von General Kassem Soleimani genommen, der bei einem US-Drohnenangriff getötet worden war. Staatlichen Medien zufolge geht die Zahl der Teilnehmer an den Feierlichkeiten in die Millionen. Am frühen Morgen gab es an der Universität Teheran zunächst ein Leichengebet, dem Tausende beiwohnten. Auch die iranische Führung war anwesend: Präsident Rohani, Außenminister Sarif und der oberste religiöse Führer, Ayatollah Ali Chamenei. Er betete am Sarg des Generals, dabei versagte ihm die Stimme. Im iranischen Staatsfernsehen war auch zu sehen, wie Khamenei vor der Menge Tränen vergoss. Auch Hamas-Anführer sieht ihn als "Märtyrer" Als Hauptredner traten der Anführer der palästinensischen Hamas, Ismail Hanija, und Soleimans Tochter Seinab auf. Sie drohte den Familien der US-Soldaten: "Die USA und die Zionisten sollen nicht denken, dass mit dem Tod meines Vaters der Kampf gegen sie unterbrochen ist", sagte sie. "Dieser geht auch ohne ihn weiter." Hamas-Anführer Hanija wetterte nicht nur gegen die USA, sondern auch gegen Israel. "Ich betone, dass die Widerstandslinie im Land Palästina angesichts zionistischer Verschwörungen und amerikanischer Vorherrschaft in der Region niemals besiegt werden wird, nicht geschwächt wird bis zur Vertreibung der Besatzer von unserem Land, mit der Hilfe von Gott, dem Allmächtigen." Hanija bezeichnete Soleimani als großen Kommandeur und "Märtyrer". Ein Feiertag für die Trauerfeier Danach wurde Soleimanis Leiche zum Asadi-Platz im Westen Teherans transportiert. Entlang der fast drei Kilometer langen Strecke warteten Hunderttausende. Die Regierung hatte den Tag in Teheran zum Feiertag erklärt, damit dort alle Menschen an der Zeremonie teilnehmen können. Überall waren Poster von Soleimani aufgestellt mit der Überschrift: "Du bist weg, aber Dein Weg wird weitergeführt." Soleimani war in der Nacht zum Freitag bei einem US-Raketenangriff in der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet worden. Er war der wichtigste Vertreter des iranischen Militärs im Ausland. Der Kommandeur der Al-Kuds-Einheit galt als Architekt der iranischen Militärpolitik in den Nachbarländern. Soleimanis Leichnam soll von Teheran aus in die schiitische Hochburg Ghom gebracht werden. Auch dort ist eine Zeremonie vor einem Mausoleum geplant. Die Beisetzung Soleimanis findet voraussichtlich am Dienstag in seinem Geburtsort Kerman im Südostiran statt. Auch dort hat die Regierung den Dienstag zum örtlichen Feiertag erklärt. Mit Informationen von Miriam Staber und Karin Senz, ARD-Studio Istanbul. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: TagesschauPubliziert am 06-01-2020
  • Ein Beschluss mit Spielraum
    Die Regierung in Bagdad will Schritte für einen Abzug der im Land stationierten Truppen einleiten und damit dem Beschluss des Parlaments folgen. Dabei hat sie jedoch einen gewissen Spielraum. Nach der Resolution des irakischen Parlaments, in der die Abgeordneten die Regierung auffordern, für ein Ende der militärischen Präsenz aller ausländischen Truppen im Land zu sorgen, ist offen, ob und wie schnell die Umsetzung erfolgen könnte. Denn anders als Gesetze sind Resolutionen des irakischen Parlaments für die Regierung nicht bindend. Konkret geht es nicht zuletzt um die Forderung des Parlaments in Bagdad, das Abkommen mit den USA zu beenden, in dem vor mehr als vier Jahren die Entsendung von US-Soldaten zum Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vereinbart worden war. Zu den Befürwortern des Abzugs gehört Ministerpräsident Adel Abdul Mahdi selbst: In der Sondersitzung des Parlaments sagte er, ein Abzug ausländischer Truppen sei das Beste, auch wenn dies zu internen und externen Spannungen führen könnte. Dies nutze dem Irak und den USA. Warten bis zur Regierungsbildung? Auf der anderen Seite wies er darauf hin, dass seine Regierung nur geschäftsführend im Amt und deshalb nicht voll handlungsberechtigt sei. Zunächst müsse eine neue Regierung gebildet werden, so Abdul Mahdi. Doch das ist ein Prozess, der noch Wochen oder gar Monate dauern könnte. Unklar ist zudem, ob sämtliche Soldaten der von den USA geführten internationalen Koalition zur Bekämpfung der Terrormiliz Islamischer Staat abziehen müssen. So lässt der Beschluss des Parlaments der Regierung Spielraum, um eine Zahl an ausländischen Militärausbildern und Spezialisten im Land zu lassen. Der Resolution des Parlaments will die geschäftsführende Regierung aber offenbar folgen: So teilte das Büro Mahdis mit, dass nun Regierungsvertreter in verschiedenen Behörden die rechtlichen Schritte und das Verfahren für den Abzug der im Land stationierten US-Soldaten vorbereiten würden. Auch Bundeswehr könnte betroffen sein Die USA waren 2003 in den Irak einmarschiert. Der Militäreinsatz führte zum Sturz des damaligen irakischen Diktators Saddam Hussein. Zeitweise waren dort mehr als 160.000 US-Soldaten stationiert. Nach ihrem Abzug im Jahr 2011 blieb ein kleines Truppenkontingent zurück, das mit dem US-geführten Kampf gegen den IS aber wieder erhöht wurde. Von dem Beschluss könnte auch die Bundeswehr betroffen sein. Sie unterstützt den Kampf gegen den IS von Jordanien aus mit Tornado-Aufklärungsjets und Tankflugzeugen sowie mit Militärausbildern im Irak. Beide Einsätze sind Teil der Mission "Counter Daesh". Deutschland setzt dafür aktuell 415 Soldaten ein. Mit Informationen von Carsten Kühntopp, ARD-Studio Kairo Let's block ads! (Why?)
    Quelle: TagesschauPubliziert am 06-01-2020
  • “Drohungen gegen Irak nicht sehr hilfreich”
    Außenminister Maas hält die US-Drohungen gegen den Irak für "nicht sehr hilfreich". In der Debatte um einen Abzug ausländischer Truppen sollte das Land mit Argumenten zu überzeugt werden, sagte er. Bundesaußenminister Heiko Maas setzt auf Dialog mit dem Irak nach der Entscheidung des Parlaments in Bagdad, den Abzug aller ausländischen Truppen zu fordern. Im Deutschlandfunk sagte der SPD-Politiker, das Engagement der internationalen Gemeinschaft zum Wiederaufbau des Irak müsse fortgesetzt werden. Dafür gelte es, den Irak mit Argumenten zu überzeugen. Drohungen aus Washington mit Sanktionen seien zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sehr hilfreich, so Maas. Nach den Worten des Außenministers wird es jetzt darum gehen, wie die irakische Regierung die Parlamentsresolution umsetzt. "Wir werden jede Entscheidung akzeptieren, die dort getroffen wird. Auch die Bundeswehr ist im Irak. Sie entschied, den regulären Austausch der Soldaten wegen der Verschärfung der Lage nach der Tötung des iranischen Generals Soleimani durch die US-Armee zunächst auszusetzen. Das teilte das Verteidigungsministerium über Twitter mit. "Wegen der jüngsten Entwicklungen im Irak hat Generalinspekteur Zorn entschieden, den regulären Kontingentwechsel der deutschen Soldatinnen und Soldaten bei @CJTFOIR auszusetzen", hieß es.
    Von den im Irak stationierten Soldaten sind knapp 90 im Kurdengebiet im Norden des Landes im Einsatz, um dort kurdische Kräfte auszubilden. Im Militärkomplex Tadschi, 30 Kilometer nördlich von Bagdad, sitzen 27 Bundeswehrsoldaten für die Ausbildung irakischer Kräfte. Zudem gibt es im Hauptquartier der Anti-IS-Koalition in Bagdad fünf deutsche Soldaten. Deutschland möchte Mission fortsetzen Die Bundesregierung betonte den Willen, an der Mission festzuhalten. "Wir halten den Einsatz der Operation Inherent Resolve (OIR), einer Koalition aus 75 Staaten und mehreren internationalen Organisationen zur Bekämpfung des IS-Terrors, weiterhin für essenziell", hieß es am Abend in einer Unterrichtung der Obleute des Verteidigungsausschusses im Bundestag durch das Verteidigungsministerium. "Es darf kein Vakuum im Irak entstehen, das nur dem IS nutzen würde." Als Reaktion auf die Tötung des iranischen Top-Generals Kassem Soleimani und eines irakischen Milizenführers durch das US-Militär in Bagdad hatte das irakische Parlament am Sonntag eine Resolution beschlossen, wonach die Präsenz ausländischer Truppen beendet werden soll. Entscheidung der irakischen Regierung steht noch aus Eine Fortsetzung des Einsatzes gegen die Islamisten-Miliz IS hänge allerdings davon ab, dass die Einladung des Irak an die internationalen Truppen fortbestehe. "Das Votum des irakischen Parlaments haben wir deshalb sehr aufmerksam zur Kenntnis genommen", erklärte das Verteidigungsministerium. "Eine Entscheidung der irakischen Regierung, ob ein Abzug aller ausländischen Streitkräfte der Koalition verlangt wird, steht jedoch noch aus." Die Bundesregierung werde sich mit ihren Partnern in dem Militäreinsatz, in der Nato und der irakischen Führung weiter eng abstimmen. Auch bei der Sitzung des Nato-Rats am Nachmittag werde über das Thema beraten. Über das weitere Vorgehen würden die Verbündeten gemeinsam entscheiden. Deeskalation laute das Gebot der Stunde. Das irakische Parlament hatte die Regierung in Bagdad zuvor aufgefordert, den Abzug aller ausländischen Truppen im Land einzuleiten, die Teil des US-geführten Bündnisses zum Kampf gegen den IS sind. Dazu zählen auch die deutschen Soldaten. Merkel, Macron und Johnson fordern Zurückhaltung Deutschland, Großbritannien und Frankreich forderten alle Seiten zu "äußerster Zurückhaltung" auf. "Es kommt nunmehr entscheidend darauf an zu deeskalieren", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Boris Johnson, die das Bundespresseamt am Abend veröffentlichte. "Die aktuelle Spirale der Gewalt in Irak muss beendet werden." Angesichts der wachsenden Spannungen setzte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg für heute Nachmittag kurzfristig eine "dringende" Sitzung des Nordatlantikrats an. Das Militärbündnis erklärte am Sonntag, die Truppen würden sich angesichts der angespannten Situation auf den Schutz ihrer Stützpunkte konzentrieren. Die Unterstützung der Partner im Kampf gegen den IS werde bis auf Weiteres ausgesetzt. Ende des Iran-Atomabkommens nicht auszuschließen Laut Außenminister Maas wollen Deutschland, Frankreich und Großbritannien heute über die vom Iran angekündigte Abkehr vom Atomabkommen beraten. Was der Iran ankündige, werde man nicht achselzuckend hinnehmen können. "Das kann auch der erste Schritt für ein Ende dieses Abkommens sein, was ein großer Verlust wäre," so Maas Die Pläne des Iran stünden nicht im Einklang mit dem Atomvertrag. Nach Gesprächen mit dem Iran und Konsultationen mit der Internationalen Atomenergiebehörde werde eine Entscheidung getroffen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: TagesschauPubliziert am 06-01-2020
  • Trump droht Irak im Streit um Truppenabzug mit Sanktionen
    US-Präsident Trump hat dem Irak mit weitreichenden Sanktionen gedroht, sollte die Regierung in Bagdad die US-Streitkräfte des Landes verweisen. Dann müsse der Verbündete Milliarden Dollar zurückzahlen. Nach dem Iran sieht sich nun auch der Irak mit massiven Drohungen von US-Präsident Donald Trump konfrontiert: Für den Fall eines Rauswurfs der rund 5000 US-Soldaten drohte Trump dem bisherigen US-Verbündeten mit Sanktionen "wie nie zuvor". Der Irak müsse die US-Bedingungen für einen Abzug erfüllen, forderte Trump in einem Gespräch mit Journalisten. Die Regierung in Bagdad müsse die Kosten für bestimmte von den USA im Irak gebaute Infrastruktur zurückerstatten, darunter ein moderner Luftwaffenstützpunkt, der Milliarden US-Dollar gekostet habe. "Wir ziehen nicht ab, es sei denn, sie erstatten uns das zurück", sagte Trump den Angaben zufolge. Sollte es keine einvernehmliche Lösung geben, müsse zu Sanktionen gegriffen werden, sagte er demnach weiter. "Im Vergleich dazu werden die Iran-Sanktionen einigermaßen harmlos erscheinen", sagte er den Journalisten zufolge. Irakisches Parlament will Abzug ausländischer Truppen Das irakische Parlament hatte am Sonntag die Regierung aufgefordert, alle ausländischen Truppen aus dem Land zu verweisen. Zudem sollen ausländische Streitkräfte künftig auch den irakischen Luftraum nicht mehr nutzen dürfen. Die USA haben derzeit vor allem für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat rund 5000 US-Soldaten im Irak stationiert. Der Beschluss des Parlaments war eine Reaktion auf den US-Luftangriff auf den iranischen General Soleimani in der Nacht zum Freitag auf irakischem Boden. Präsident Trump soll die Tötung des Kommandanten der Al-Kuds-Brigade angeordnet haben. Nun ist unklar, ob sämtliche Soldaten der von den USA geführten internationalen Koalition zur Bekämpfung der Terrormiliz Islamischer Staat aus dem Irak abziehen müssen. Der Beschluss des Parlaments lässt der Regierung Spielraum, um eine Zahl an ausländischen Militärausbildern und Spezialisten im Land zu lassen. Raketen auf Grüne Zone in Bagdad Nach der gezielten Tötung Suleimanis durch das US-Militär wird mit einem Vergeltungsschlag des Iran gerechnet - jedoch nach dem Ende der dreitägigen Staatstrauer, die im Iran und im Irak ausgerufen wurde. Als wahrscheinlichste Ziele für einen iranischen Angriff gelten US-Einrichtungen im Irak. Noch gilt die Staatstrauer, doch bereits in der Nacht schlugen erneut Raketen in der sogenannten Grünen Zone in Bagdad ein, in der sich auch die US-Botschaft befindet. Wie das irakische Militär mitteilte, seien zwei der Raketen in der hochgesicherten Zone niedergegangen, eine weitere sei im Stadtteil Dschadria eingeschlagen. Tote gab es irakischen Polizeikreisen zufolge keine. Allerdings seien sechs Menschen verletzt worden. Einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP zufolge handelte es sich dabei zum Teil um Mitglieder eine Familie, die in der Nähe eines der Einschlagsorte wohnt. Neue Warnungen auch gegen Iran Trump erneuerte für den Fall iranischer Vergeltungsschläge auf US-Ziele auch seine umstrittene Drohung mit Angriffen auf Kulturstätten im Iran. Der Iran foltere und töte Amerikaner, "und wir sollen ihre Kulturstätten nicht anrühren dürfen? So funktioniert das nicht", sagte Trump den mitreisenden Journalisten zufolge. Wenn der Iran US-Ziele angreife, werde es "massive Vergeltung geben."
    Trump hatte bereits zuvor mit Angriffen auf Dutzende iranische Ziele gedroht, darunter kulturell bedeutende Orte. Die unverblümte Aussage des Republikaners sorgte im In- und Ausland für Entrüstung. Kritiker warfen ihm die Planung von Kriegsverbrechen vor, weil Angriffe auf zivile Kulturstätten völkerrechtlich verboten sind. Die "feindseligen und bedrohlichen" Aussagen Trumps seien "absolut inakzeptabel und verstoßen gegen internationale Gesetze", hatte der iranische Vizeaußenminister Abbas Araghchi gesagt. Waren Geheimdiensterkenntnisse vor Luftschlag "dünn"? Der Angriff auf Soleimani war nach Angaben der USA erfolgt, um weitere von ihm geplante Attacken auf US-Diplomaten und Einsatzkräfte zu verhindern. Die Regierung machte aber keine Details dazu öffentlich. Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf nicht namentlich genannte Regierungsquellen, die Erkenntnisse der Geheimdienste seien "dünn" gewesen. Führende Demokraten meldeten Zweifel an der offiziellen Begründung der US-Regierung für den Luftangriff auf Soleimani an. Außerdem verdächtigen sie Trump, mit dem Angriff vom laufenden Amtsenthebungsverfahren gegen ihn ablenken zu wollen. Der Iran kündigte infolge der Tötung Soleimanis an, sich künftig auch über die letzten Beschränkungen des Atomabkommens von 2015 hinwegzusetzen, das aus US-Sicht vor allem den Bau einer Atombombe durch die Islamische Republik verhindern sollte. Man wolle aber weiter mit der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA zusammenarbeiten und sei bereit, voll und ganz zum Abkommen zurückzukehren, sobald dieses vertragsgerecht umgesetzt und die US-Sanktionen aufgehoben würden, hieß es aus Teheran. Damit bliebe eine Hintertür für eine diplomatische Lösung offen. Die USA hatten den Vertrag im Mai 2018 einseitig aufgekündigt und wieder scharfe Sanktionen gegen Teheran verhängt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: TagesschauPubliziert am 06-01-2020

N24

  • Die WELT-Nachrichten live im Stream
    [unable to retrieve full-text content]Nachrichten im Livestream – von Montag bis Freitag immer zwischen 7:00 Uhr und 21:00 Uhr und am Wochenende von 9:00 Uhr bis 21:00 Uhr neueste Informationen aus aller Welt zu Politik, Wirtschaft und Sport.
    Quelle: N24Publiziert am 18-01-2020
  • “Oliver Kahn ist ein Mentalitätstier”
    Die WELT als ePaper: Die vollständige Ausgabe steht Ihnen bereits am Vorabend zur Verfügung – so sind Sie immer hochaktuell informiert. Weitere Informationen: http://epaper.welt.de Der Kurz-Link dieses Artikels lautet: https://www.welt.de/204804548 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 06-01-2020
  • Seniorin durch Böllerwurf schwer verletzt
    In der Silvesternacht ist eine 71-Jährige in der Hamburger Innenstadt durch herumfliegende Teile eines Böllers schwer verletzt worden. Dies teilte die Polizei am Montag mit. Silvesterabend kurz vor Mitternacht: Gemeinsam mit einer Freundin ist die Seniorin in der Hamburger Innenstadt unterwegs. Als sie sich um 23.40 Uhr auf der Niederbaumbrücke befinden, soll ein Unbekannter einen mutmaßlich nicht zugelassenen Böller in Richtung der beiden Frauen geworfen haben. Da die 71-Jährige im Moment des Wurfs in die Richtung der Detonation schaute, trafen sie Teile des Böllers im rechten Auge. Die Frau wurde mit einer schweren Augenverletzung in ein Krankenhaus gebracht. Noch immer ist unklar, ob sie das Augenlicht auf dem rechten Auge wiedererlangt. Eine Beschreibung der Person, die den Böller geworfen haben soll, liegt nicht vor. Die Hamburger Polizei bittet nun Zeugen, die Hinweise zur Identität der unbekannten Person geben können oder verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder einer Polizeidienststelle zu melden. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 06-01-2020
  • Die CSU fordert die Rentenwende
    Die WELT als ePaper: Die vollständige Ausgabe steht Ihnen bereits am Vorabend zur Verfügung – so sind Sie immer hochaktuell informiert. Weitere Informationen: http://epaper.welt.de Der Kurz-Link dieses Artikels lautet: https://www.welt.de/204803204 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 06-01-2020

NTV

  • Tief “Luis” bringt Unwetter: Venezianern steht neues “Acqua alta” bevor
    Freitag, 22. November 2019 Von Björn Alexander Im Mittelmeerraum wird es am Wochenende wieder ungemütlich. Tief "Luis" bringt Sturm- und Orkanböen und wieder gigantische Regenmengen. Schlechte Nachrichten sind das vor allem für die zuletzt leidgeprüften Menschen in Venedig. Das Mittelmeer kommt einfach nicht zur Ruhe. Derzeit sorgen die Reste von Tief "Keke" noch Richtung Griechenland und Türkei für teils kräftige Gewitter. Doch damit ist die Unwetter-Situation leider noch nicht vorbei. Denn mit "Luis" naht nun vom Atlantik bereits das nächste Sturmtief. Und das sorgt von West nach Ost im Mittelmeerraum für die nächste brisante Wetterlage. Neben Sturm- und Orkanböen drohen zum Teil mehrere Hundert Liter Regen pro Quadratmeter, der in den Hochlagen in Schnee übergeht. Außerdem müssen sich die Menschen in Venedig auf das nächste "Acqua alta" einstellen. Sturmtief "Luis" zieht vom Atlantik direkt über die Iberische Halbinsel und ans westliche Mittelmeer. Somit sind Portugal, Spanien und Südfrankreich zuerst betroffen. Nachmittags und abends weht der Wind auf den Bergen, wie den Pyrenäen in Spitzen bereits mit voller Orkanstärke über 120 Kilometer pro Stunde. Und auch in den tieferen Lagen bis nach Mallorca sind Böen um Tempo 100 drin. Gleichzeitig türmen sich die Wellen meterhoch auf und der Regen peitscht über Land und Meer.Besonders heftig schüttet es dort, wo die Regenwolken an den Bergen ausgequetscht werden. Das heißt, rund ums französische Zentralmassiv und die französischen Alpen bis herunter an den Golf von Genua. Hier sind bis einschließlich Sonntag örtliche Regenmengen von über 400 Liter pro Quadratmeter nicht auszuschließen. Verschärfend wirkt sich dabei aus, dass wir in den betroffenen Regionen auf eine mitunter sehr nasse Vorgeschichte blicken. Die Böden sind durchnässt und können das Wasser kaum noch zwischenspeichern. Außerdem haben die angrenzenden Berge eine hohe Reliefenergie. Das Wasser strömt also rasch talwärts und es drohen neben Überschwemmungen abermals Murenabgänge und Erdrutsche.Schnee in den HochlagenNachdem zuletzt ja eher die Ostalpen von teils intensiven Schneefällen heimgesucht wurden, sind nun die westlichen Alpen im Südstau dran. Die Schneefallgrenze liegt zwar eher bei 1500 bis 2000 Meter. Dennoch wird es in den Hochlagen zum Teil durchaus 1 bis 2 Meter Neuschnee geben. Vor allem rund um die französischen Alpen. Der Wind bläst hier ebenfalls stürmisch, sodass der Schnee zudem verfrachtet wird. Eine gefährliche Lage, die die Lawinengefahr im Hochgebirge deutlich verschärfen wird. Zum Sonntag erreicht "Luis" Italien und damit weht der Sturm aus südöstlichen Richtung auf Venedig zu, was wiederum den Wasserstand in der Region ansteigen lässt. Ganz so heftig wie bei den letzten Unwettern wird es zwar nicht. Dennoch dürfte das Hochwasser am Sonntagvormittag um gut 1,25 Meter erhöht sein und damit ist gut die halbe Stadt vom "Acqua alta" betroffen. Und auch dem großen Rest Italiens drohen am Sonntag teils heftige Regengüsse und Gewitter mit Sturmböen.Zum Wochenwechsel und zu Beginn der nächsten Woche dreht "Luis" seine Kreise am östlichen Mittelmeer. Mit Glück hat sich das Tief bis dahin zwar abgeschwächt. Dennoch werden sich die Menschen dort ebenfalls auf die nächste Unwetterserie mit Starkregen und schweren Gewittern samt Sturmböen einstellen müssen.Seit Spätsommer außergewöhnliche Unwetterserie Der Mittelmeerraum gehört zu den Regionen der subtropischen Winterregengebiete. Insofern konzentriert sich der Regen natürlich auf den Herbst und den Winter. Denn dann greift die wettersteuernde Strömung wesentlich weiter nach Süden aus als im Sommer und die Tiefdruckgebiete können wiederholt bis ans Mittelmeer vorankommen.Jedoch sind die letzten Wochen seit September definitiv eine Ausnahme. Bereits im Spätsommer und im Frühherbst ereilten den Süden Europas einige Unwetterlagen mit teils schlimmen Verwüstungen. Und diese Wiederholung der extremen Wetterlage ist auf jeden Fall eine Ausnahmeerscheinung. Das gilt ebenso für die intensiven Regen- und Schneefälle im Bereich der Südalpen, wo in letzter Zeit teilweise bereits etliche Hundert Liter an Niederschlägen zusammen gekommen sind. Im Hochgebirge mit Neuschneemengen, die so früh in der Saison in den letzten Jahrzehnten beispiellos sind. Und eine nachhaltige Entspannung zeichnet sich vorerst nicht ab. Zumindest sind auch in der kommenden Woche in Teilen Südeuropas weitere Regengüsse mit Blitz und Donner zu erwarten.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • “Künstlicher Tod” rettet Leben: Ärzte kühlen Schwerverletzte extrem runter
    Freitag, 22. November 2019 Wenn ein Menschenleben bedroht ist, ist fast alles erlaubt, um es zu retten. Mediziner aus Baltimore testen an Schwerstverletzten ein besonderes Verfahren, bei dem das gesamte Blut des Patienten durch Kochsalzlösung ersetzt und der Körper extrem heruntergekühlt wird. Mithilfe von Kälte und Salzlösung wollen US-Mediziner mehr schwerstverletzte Menschen am Leben erhalten. Sie erproben seit einigen Jahren eine Behandlung, bei der das Blut der Patienten gegen eine Salzlösung ausgetauscht und der Körper auf 10 bis 15 Grad gekühlt wird, wie das Magazin "New Scientist" berichtete. Weil durch die Kälte Abbauprozesse in den Zellen gestoppt werden, nehme das Gehirn weniger Schaden. Ärzte bekämen so mehr Zeit, lebensrettende Operationen durchzuführen. Bei wie vielen Patienten das Verfahren bereits getestet wurde und wie viele von ihnen überlebten, sagte Studienleiter Samuel Tisherman von der University of Maryland School of Medicine (Baltimore) dem Magazin zufolge nicht. Er hoffe, bis Ende 2020 Ergebnisse veröffentlichen zu können.Zehn Minuten ohne Herzschlag galten lange als Grenzlinie des Lebens zu Tod oder Siechtum. Inzwischen kämpfen Ärzte in Extremfällen mehrere Stunden um einen Menschen - und können Erfolg haben. Dazu trägt eine vor rund zwei Jahrzehnten etablierte Methode bei: die therapeutische Hypothermie. Menschen mit Herz-Kreislauf-Versagen werden dabei zum Beispiel schon während oder direkt nach der Wiederbelebung gekühlt - mit speziellen Pads, Infusionen oder auch Eisbeuteln. Auch bei Operationen am Herzen wird die Körpertemperatur teils abgesenkt.Neue Kombination erprobtDieses Kältemanagement kombinieren die US-Forscher mit der Injektion von Salzlösung in die Blutbahn. Dem Beitrag in "New Scientist" zufolge testen die Mediziner das Verfahren an Patienten, die mit einer schweren Verletzung wie einer Schuss- oder Stichwunde in die Klinik eingeliefert werden und einen Herzstillstand haben. Voraussetzung für die experimentelle Behandlung ist, dass die Verletzten mehr als die Hälfte ihres Blutes verloren und nur noch eine Überlebenschance von weniger als fünf Prozent haben. *Datenschutz Tisherman arbeitet bereits seit vielen Jahren an der Methode. Er probt zudem das Verfahren mit seinem Spezialisten-Team an Dummys. Denn auch wenn Zeit durch das Verfahren für dringend nötige Operationen gewonnen werden kann, muss es dennoch im OP-Saal sehr schnell gehen und jeder Handgriff sitzen. Ausgangspunkt für seine Untersuchungen war laut Tisherman ein besonderer Fall in seiner Karriere. Ein junger Mann wurde bei einem Streit um Bowlingschuhe ins Herz gestochen. "Er war wenige Minuten zuvor ein gesunder, junger Mann, dann war er plötzlich tot. Wir hätten ihn retten können, " zitiert "New Scientist" den Arzt. Seitdem sucht Tisherman nach Wegen, um Chirurgen durch Kühlung des schwerverletzten Patienten mehr Zeit für ihre Arbeit zu verschaffen und so Menschenleben zu retten.Erfolgreich in Tierversuchen getestet"Dass das Prinzip funktioniert, weiß man aus Tierversuchen", sagte Bernd Böttiger, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Rates für Wiederbelebung. An Menschen sei es seines Wissens von anderen Medizinern noch nicht erprobt worden. Ob und wie gut das Verfahren funktioniere, sei daher erst mit einer Reihe bislang nicht zur Verfügung stehender Ergebnisse abzuschätzen, so der Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin des Universitätsklinikums Köln. Durch die Kältebehandlung kommt die Gehirnaktivität der Betroffenen fast vollständig zum Erliegen. "Wenn das Herz nicht mehr schlägt, gelangt kein Sauerstoff mehr zum Gehirn", erläutert Böttiger. Bei normaler Körpertemperatur nehme das Gehirn schon nach wenigen Minuten Schaden. "Aus meiner Sicht ist nichts stärker wirksam zum Schutz des Gehirns als die Kühlung."Schon vor Jahren hatte Böttiger erklärt, dass es künftig vielleicht möglich sein werde, schwer verletzte Patienten nach primärer Kühlung zunächst in Ruhe zu versorgen und erst danach das Herz-Kreislauf-System wieder hochzufahren. Nach Angaben von Tisherman bleiben bei seinem Verfahren etwa zwei Stunden, um Verletzungen behandeln zu können. "Wir versuchen uns Zeit zu erkaufen, um Leben zu retten." Nach den Eingriffen wird wieder Blut zugeführt und der Körper wird langsam erwärmt.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • Polit-Slapstick in Österreich: Die FPÖ bunkert Gold – für den Tag X?
    Servus und herzlich willkommen zur neuen Ausgabe von "Jetzt ist schon wieder was passiert", dem Österreich-Newsletter bei n-tv.de!Wer besitzt eigentlich die Filmrechte an Österreich? Die Frage liegt nahe in diesen turbulenten Tagen, der bekannte Wiener Richter Oliver Scheiber stellte sie auf Twitter, und wenn man seine Idee weiterdenkt, müsste man sich den Blockbuster über Österreich im Herbst 2019 wohl vorstellen wie ein Tom-Clancy-Drehbuch, inszeniert von Helge Schneider.In der Affäre um die Casinos Austria darf die Öffentlichkeit mitlesen, wie die berühmte "Freunderlwirtschaft" im Zeitalter von Whatsapp funktioniert. Und die Staatsanwaltschaft stößt zufällig auf ein merkwürdiges Goldreservoir der FPÖ. Polit-Skandale, aber als Slapstick-Komödie - mit diesem typisch österreichischen Genre befassen wir uns in dieser Ausgabe von "Jetzt ist schon wieder was passiert". Jedes Schriftl is a Giftl: Nix notieren, nix speichern! (sinngemäß)Postenverteilung nach Parteibüchern, das gehört zur real existierenden österreichischen Demokratie wie die trockenen Essensreste unterm Tisch zum Familienleben: Jeder sieht das Problem, aber man ist schon längst viel zu müde und abgestumpft, um was dagegen zu unternehmen. Und den Verursachern taugt's eh.Als ÖVP und FPÖ im Dezember 2017 ihre Koalition bildeten, trat laut Sebastian Kurz eine Regierung des "neuen Stils" an. Doch seit einigen Tagen wird deutlich: In Sachen Freunderlwirtschaft war es der alte Stil. Und dank neuer Technik kennt die Öffentlichkeit pikante Details. Alles dreht sich um die Personalie Peter Sidlo, ein FPÖler, den seine Partei als Vorstand der Casinos Austria AG installieren wollte, die zu 33 Prozent in Staatsbesitz sind. Das Problem: Ein eigens bestellter Personaler hielt Sidlo für völlig unqualifiziert. Dieser habe "not too many eggs in his basket", hieß es im Gutachten.Aber er hatte das richtige Parteibuch, also dealten offenbar FPÖ und der Finanzminister Hartwig Löger (parteilos, aber auf ÖVP-Ticket) mit Casinos-Miteigentümer Novomatic. Die Vermutung der Korruptionsstaatsanwaltschaft: Für die Zustimmung erhielt Novomatic im Gegenzug Glücksspiellizenzen. Ein klassisches Trumpsches Quid pro quo.Und die Ermittler haben Beweismittel gefunden, auf den Handys des damaligen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache und des Finanzministers Löger: "Lieber Hartwig! Herzlichen Dank für deine Unterstützung bezüglich CASAG! Lg HC", schrieb Strache an Löger. Der antwortete mit dem Daumen-hoch-Emoji. Gefragt, was das denn bedeute, sagte Löger im ORF allen Ernstes: "Gib a Ruh." Von Hintergrunddeals zwischen FPÖ und Novomatic habe er nichts gewusst. Gewusst hat es aber Walther Rothensteiner, Aufsichtsratschef der Casinos Austria, der sich nach einem Telefonat mit Löger eine Notiz machte: Die Novomatic habe einen Deal mit der FPÖ. "Daher ist Sidlo ein Muss."Bleibt die Frage, was Sebastian Kurz von all dem wusste. Der damalige und Bald-wieder-Bundeskanzler hat sich noch nicht eingehend geäußert und will das auch nicht tun. Einen Hinweis gibt eine wütende Nachricht Straches, die auch in den Chatprotokollen erfasst ist. Darin weist er seine Leute an, alle Vereinbarungen zu Postenbesetzungen zu dokumentieren: "Kurz will davon nichts wissen, das geht nicht. (...) Das war extra vereinbart und muss halten." Die Journalisten mögen in der Causa Casinos im übertragenen Sinne auf Gold gestoßen sein. Aber die Ermittler der Staatsanwaltschaft fanden echtes Gold. In Barren. In der "Pension Enzian" in St. Jakob in Osttirol, in der das "Freiheitliche Bildungsinstitut" der FPÖ sitzt, offiziell. Inoffiziell wird schon lange gemunkelt, dass das Gebäude als eine Art Rückzugsort für die Freiheitlichen dient, für den Fall, dass ..., ja was eigentlich? *Datenschutz Die bekannte Journalistin Corinna Milborn berichtete bei "Puls 24" von Recherchen in der "Prepper-Szene", bei Leuten also, die sich auf den großen Crash vorbereiten, die Konserven bunkern, Wasseraufbereitungsanlagen und Notstrom-Aggregate bereithalten. Die Überschneidungen zur rechten Szene sind auffallend groß. "Dort ist mir erzählt worden", sagte Milborn, "dass Heinz-Christian Strache und ein Teil der FPÖ sich auch auf so einen Tag X vorbereiten." Dafür hätten sie sich St. Jakob im Defereggental ausgesucht, weil es niederschlagsarm - hilfreich in Fall eines nuklearen GAUs - und per Panzer nur schwer erreichbar sei. Im Ibiza-Video hatte Strache übrigens schwadroniert, er lege sein Geld krisensicher an, ein Drittel Gold, ein Drittel Immobilien, ein Drittel Fremdwährungen.Zurück zu den FPÖ-Goldbarren, gebunkert in drei Kassetten in zwei Tresoren, die verschlossen waren, als Polizisten im Sommer zu einer "freiwilligen Nachschau" an die Tür der "Pension Enzian" klopften. So berichtet es das Nachrichtenmagazin "Profil". Nur vier Personen hätten Zugriff, eine davon ist Dominik Nepp, Straches Nachfolger als Wiener FPÖ-Chef. Nepp machte sich sofort auf den Weg und öffnete die Tresore. Darin, laut "Österreich": 30 Goldbarren á 500 Gramm, rund 600.000 Euro wert. Nepp versicherte, die Partei habe sie legal bei einer österreichischen Bank erworben, als "Rücklage" in Reaktion auf die Bankenkrise 2008. Die SPÖ vermutet dagegen Geldwäsche und stellte eine parlamentarische Anfrage zum Thema, die NEOs Wien beantragten eine Sondersitzung des Landtags, die ihr Chef Christoph Wiederkehr so begründete: "Es ist skurril wie hinterfragenswert, dass sich Politiker vor dem Weltuntergang fürchten und für Krisenzeiten in Osttirol Geld lagern." ++ Die Zukunft des "Gelben Hauses" in Braunau am Inn ist nach jahrelangem Rechtsstreit geklärt: In das Geburtshaus von Adolf Hitler wird eine Polizeiwache einziehen. ++ In der Ibiza-Affäre hat die Polizei drei Verdächtige aus dem Umfeld des Privatdetektivs H. festgenommen, der als Drahtzieher der Falle gilt. Sie sollen unter anderem Urkunden gefälscht und den Lockvogel geschult haben. ++ Die enormen Niederschläge der letzten Tage haben Nachwirkungen: In Tirol, Kärnten und der Steiermark gehen immer wieder Lawinen und Muren ab. Die Aufräumarbeiten werden Wochen dauern, viele Straßen und Bahnstrecken sind noch gesperrt. ++ Der Architekt Gustav Peichl ist am Sonntag im Alter von 91 Jahren verstorben. In Deutschland entwarf er unter anderem die Bundeskunsthalle in Bonn. Bekannt wurde er auch als Karikaturist "Ironimus" in der "Süddeutschen Zeitung". ++ Drei Tage nach der umjubelten EM-Qualifikation haben Österreichs Fußballer mit einem 0:1 gegen zuvor 17 Spiele sieglose Letten den Jahresabschluss vergeigt. Der deutsche ÖFB-Coach Franco Foda war sauer: "Wir haben den Sack zugemacht, ich habe den Spielern einen Tag frei genehmigt, aber drei Tage später muss man alles abrufen." ++ Am Sonntag dürfen rund eine Million Steirer den neuen Landtag wählen. Umfragen sagen einen deutlichen Sieg der ÖVP von Landeshauptmann Hermann Schützenhofer voraus. ++ Schoko-Coup: Ein Mann hat mit gefälschten Papieren rund 20 Tonnen Schokolade aus dem Milka-Werk
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019
  • Unanfechtbarer Beschluss: Bremer Clanchef Miri darf abgeschoben werden
    Freitag, 22. November 2019 Im Juli wird der verurteilte Ibrahim Miri in den Libanon abgeschoben. Im Oktober taucht der Clanchef wieder in Bremen auf. Er beantragt Asyl und sitzt in Haft. Einen Eilantrag seines Verteidigers lehnt das Bremer Verwaltungsgericht jetzt ab und macht damit den Weg frei für eine erneute Abschiebung. Der in Bremen in Abschiebehaft sitzende libanesische Clanchef Ibrahim Miri darf ab sofort abgeschoben werden. Das entschied das Bremer Verwaltungsgericht in einem unanfechtbaren Beschluss. Die deutschen Behörden müssen demnach nicht abwarten, bis abschließend über Miris Beschwerde gegen die Ablehnung seines Asyslbescheids entschieden ist. Zuvor lehnte das zuständige Landgericht Bremen eine Beschwerde des Inhaftierten endgültig ab und bestätigte damit eine Haftanordnung des Bremer Amtsgerichtes vom 30. Oktober. Damit kann Ibrahim Miri bis zum 2. Dezember 2019 in Abschiebehaft bleiben. Miri wurde in Deutschland von 1989 bis 2014 insgesamt 19 Mal rechtskräftig verurteilt - unter anderem wegen Raubes, schweren Diebstahls, Hehlerei, Unterschlagung und bandenmäßigen Drogenhandels. Im Juli wurde er in den Libanon abgeschoben. Ausreisepflichtig war er bereits seit vielen Jahren. Ende Oktober tauchte er wieder in Bremen auf, stellte einen Asylantrag und wurde festgenommen. Miris Asylantrag wurde vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) als "offensichtlich unbegründet" abgelehnt.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 22-11-2019

Welt

  • Warum das Tempolimit auf deutschen Autobahnen auf jeden Fall kommen wird
    Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen wird kommen. Und das nicht, weil sich Parteien dafür einsetzen oder der Bundestag über eine konkrete Zahl entscheidet. „Man darf sicher sein: Selbst wenn sich die Politik noch weitere zehn Jahre auf kein generelles Tempolimit einigen sollte, wird in einem Jahrzehnt eine maximale Geschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde auf deutschen Autobahnen selbstverständlich sein“, sagt Verkehrsexperte Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Abweichungen von den 130 km/h, so ist Knie überzeugt, werde es sicher geben. „Aber nur nach unten.“ Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Welt NewsPubliziert am 06-01-2020
  • Sanna Marin für viertägige Arbeitswoche mit sechs Stunden pro Tag
    Nachdem sie eine der jüngsten Regierungschefinnen der Welt geworden ist, tritt Sanna Marin aus Finnland für das Konzept einer viertägigen Arbeitswoche und eines sechsstündigen Arbeitstages ein. Finnland hat derzeit wie Deutschland eine achtstündige und fünftägige Arbeitskultur. Anlässlich des 120-jährigen Bestehens der Sozialdemokratischen Partei (SDP) in Turku forderte Marin gemeinsam mit ihrer Koalition einen Testlauf für eine solche kürzere Arbeitswoche, berichtet die Zeitung „New Europe“ aus Brüssel. Marin führt eine Fünf-Parteien-Koalition der Mitte und der Linken an. Die 34-Jährige ist Mutter eines Kindes. „Ich glaube, die Menschen haben es verdient, mehr Zeit mit ihren Familien, Angehörigen, Hobbys und anderen Aspekten des Lebens wie der Kultur zu verbringen. Dies könnte der nächste Schritt für uns im Berufsleben sein“, sagte Marin demnach. Ihr Vorschlag sei von der 32-jährigen Bildungsministerin Li Andersson, Chefin der Linksbündnis-Partei, sofort mit Begeisterung aufgenommen worden, schreibt die britische „Daily Mail“. In Schweden ist die kurze Arbeitswoche schon Realität Das skandinavische Land befasst sich seit Jahren mit flexiblen Arbeitszeiten. So besitzen derzeit schon Arbeitnehmer das Recht, ihren Arbeitsbeginn in einem Drei-Stunden-Fenster flexibel anzupassen. Der lediglich sechsstündige Arbeitstag ist bereits Realität in Finnlands Nachbarland Schweden. Nach zweijähriger Umsetzung sind die Mitarbeiter, die trotz nur sechs Stunden voll bezahlt werden, zufriedener, gesünder und produktiver, heißt es. Andere kritisieren allerdings die nicht gerade geringen Kosten, entspricht dies doch einer 25-prozentigen Gehaltserhöhung, und ein hektisches Arbeiten ohne Pausen. Bevor Marin Premierministerin wurde, war sie Verkehrsministerin. Schon damals plädierte sie für weniger Arbeitstage in der Woche, um die Produktivität der Mitarbeiter zu verbessern.
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    Millenials können ein großer Gewinn für Arbeitgeber sein – vorausgesetzt, man weiß sie zu managen Arbeitswelt Im vergangenen November versuchte Microsoft in Japan, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, indem es ein dreitägiges Wochenende für seine Mitarbeiter einführte. Die Ergebnisse zeigten, dass die Produktivität um beachtliche 39,9 Prozent stieg. 92 Prozent gaben zum Ende des Tests an, dass sie mit dem Projekt glücklich waren. Auch Wissenschaftler wie zuletzt Adam Grant hatten sich für weniger Arbeitszeit ausgesprochen und argumentiert, dass die Angestellten dann effektiver arbeiten würden.
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    Ein erholsames Wochenende über drei Tage ist ideal, meint Wirtschaftsprofessor Spencer Work-Life-Balance Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Welt NewsPubliziert am 06-01-2020
  • Trump droht wegen Entscheidung zu US-Truppenabzug mit Sanktionen
    US-Präsident Donald Trump hat dem Irak für den Fall eines feindseligen Rauswurfs der rund 5000 US-Soldaten aus dem Land mit drastischen Sanktionen gedroht. Sollte der Irak nicht die Bedingungen der USA für einen Abzug erfüllen, werde die US-Regierung Sanktionen verhängen „wie nie zuvor“, sagte Trump mitreisenden Journalisten zufolge am Sonntagabend (Ortszeit) während des Rückflugs aus dem Bundesstaat Florida nach Washington. Irakische Regierung bereitet Schritte für Abzug von US-Truppen vor Nach einem entsprechenden Beschluss des irakischen Parlaments leitet die Regierung in Bagdad Schritte für den Abzug der im Land stationierten US-Soldaten ein. Regierungsvertreter in verschiedenen Behörden würden die rechtlichen Schritte und das Verfahren vorbereiten, teilte das Büro des geschäftsführenden Ministerpräsidenten Adel Abdel Mahdi am Sonntag mit. Damit werde die die Entscheidung des Parlaments für den Abzug ausländischer Truppen umgesetzt, hieß es der staatlichen irakischen Nachrichtenagentur INA zufolge.
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    Michael Wolffsohn (r.) kritisiert: Außenminister Heiko Maas und Kanzlerin Angela Merkel schauen weg, statt zu handeln Krise in Nahost Das Parlament hatte am Sonntag in einer Dringlichkeitssitzung überraschend für einen Abzug der rund 5000 im Land stationierten US-Soldaten gestimmt. Es forderte die Regierung dazu auf, den Abzug aller ausländischen Truppen einzuleiten, die Teil des US-geführten Bündnisses zum Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind. Das Parlament forderte auch, dass ausländische Truppen den irakischen Luftraum und Boden künftig nicht mehr nutzen dürften. Unklar ist, ob sämtliche US-Soldaten abziehen und inwieweit etwa auch der Einsatz der Bundeswehr betroffen sein wird. Der Beschluss des Parlaments fordert den Abzug ausländischer Truppen in klaren Worten, lässt der Regierung aber zugleich Spielraum, um eine Zahl an ausländischen Militärausbildern und Spezialisten im Land zu lassen.
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    FILE PHOTO: President Donald Trump to Launch 'Evangelicals for Trump' Coalition Iran-Eskalation Die US-Regierung hatte den Parlamentsbeschluss als „enttäuschend“ bezeichnet. Sie appellierte an die irakische Führung, die Entscheidung in Anbetracht der „Bedeutung der anhaltenden Partnerschaft“ der beiden Länder in wirtschaftlichen und sicherheitsrelevanten Belangen zu überprüfen. Das irakische Parlament forderte die Regierung auch dazu auf, eine Beschwerde gegen die USA bei den Vereinten Nationen einzureichen wegen eines „gefährlichen Verstoßes gegen die Souveränität und Sicherheit des Iraks“. Mindestens zwei Raketen schlagen nahe US-Botschaft ein Nach der Tötung des ranghohen iranischen Generals Qassem Soleimani sind nach Angaben irakischer Sicherheitsbehörden in der Hauptstadt Bagdad erneut mehrere Raketen eingeschlagen. Zwei Raketen des Typs Katjuscha seien am Sonntagabend in der hoch gesicherten Grünen Zone niedergegangen, teilten die Sicherheitsbehörden mit. In der „Green Zone“ liegen unter anderem die US-Botschaft sowie irakische Ministerien und das Parlament. Eine dritte Rakete sei in Bagdads Zentrum eingeschlagen. Opfer habe es dabei nicht gegeben, hieß es aus Kreisen von Rettungskräften. Allerdings seien vier Mitglieder einer Familie durch eine dritte Rakete verletzt worden, die in einem Wohngebiet in der Nähe des anvisierten Bezirks eingeschlagen sei. Die Angriffe erfolgten mehrere Stunden nach Ablauf eines Ultimatums einer pro-iranischen Gruppe, wonach sich irakische Soldaten von US-Truppen entfernen sollten. Angriffe waren damit befürchtet worden.
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    FILE PHOTO: President Donald Trump to Launch 'Evangelicals for Trump' Coalition Iran-Eskalation Schon am Samstagabend waren an zwei Orten in Bagdad sowie auf dem Luftwaffenstützpunkt Al-Balad, auf dem auch US-Soldaten untergebracht sind, mehrere Raketen eingeschlagen. In und nahe der Grünen Zone in Bagdad sind schon mehrfach Raketen und Mörsergranaten niedergegangen. Teilweise wurden dabei auch Menschen getötet oder verletzt. Die Lage in der Region ist nach der Tötung Soleimanis durch einen US-Raketenangriff in Bagdad sehr angespannt. Die iranische Führung hatte nach dem Angriff Vergeltung angekündigt. Seit Ende Oktober gab es 14 Raketenangriffe auf US-Interessen im Irak. Niemand bekannte sich zu den Angriffen. Die USA machen aber für mehrere der Angriffe die pro-iranischen Hisbollah-Brigaden verantwortlich, die am Samstag auch die irakischen Soldaten zur Entfernung von US-Truppen aufgefordert hatten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Welt NewsPubliziert am 06-01-2020
  • Donald Trump – einsam und entsichert
    Donald Trump tat, worauf zwei Präsidenten vor ihm noch verzichtet hatten. Sowohl George W. Bush als auch Barack Obama hätten die Möglichkeit gehabt, Irans wichtigsten Terrorplaner auszuschalten, waren aber vor den Folgen und möglichen Risiken zurückgeschreckt, die die iranische Reaktion mit sich bringen würde. Was die Bush-Regierung und später Obama davon abhielt, Soleimani zu töten, galt natürlich auch zu dem Zeitpunkt, als Trump vor derselben Entscheidung stand: Die iranische Reaktion auf die Tötung solch eines hochrangigen Offiziellen ist unkalkulierbar. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Welt NewsPubliziert am 05-01-2020