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  • Fußball-Nationalmannschaft: Die DFB-Elf kommt – die Fans bleiben weg
    Ein ausverkaufter Borussia-Park ist in dieser Saison in Mönchengladbach der Normalzustand. Die Borussia macht mit Top-Leistungen und dem Sturm an die Tabellenspitze der Bundesliga regelmäßig das eigene Stadion komplett voll. Am Samstag (16.11.2019) wird das nicht der Fall sein: Die Nationalmannschaft kommt und nur wenige gehen hin. Gerechnet wird mit rund 30.000 Zuschauern. 45.000 passen rein. Am Dienstag in Frankfurt gegen Nordirland sieht es nicht viel besser aus. Auch dort wird die Arena bei weitem nicht ausverkauft sein. Unterschiede in der Berechnung Vor einem Jahr war es nicht anders. Deutschland hatte Russland am 15. November in Leipzig zu Gast. Von den 41.939 Plätzen der dortigen Arena blieben mehr als 6.000 frei. Tatsächlich sah es nach mindestens der doppelten Zahl an freien Plätzen aus. Nun muss man wissen, dass es Unterschiede zwischen offiziell vom DFB vermeldeten Zuschauerzahlen und den tatsächlichen Besuchern im Stadion gibt. So rechnet der DFB beispielsweise Sponsorenkontingente in die Auslastung mit hinein, ob diese Karten auch komplett genutzt werden, ist fraglich. So lässt sich auch die "mehr als 90-prozentige Auslastung" erklären, die DFB-Direktor Oliver Bierhoff im Vorfeld der Partie in Mönchengladbach anführte ohne den Zeitraum zu nennen, für den die Auslastung gelte. Im internationalen Vergleich liege der DFB jedenfalls vorne. "Generell sind wir mit dem Zuschauerschnitt sehr zufrieden und dankbar, dass die Fans zu Spielen kommen, wo es nicht gegen die großen Gegner geht", sagte Bierhoff. Weißrussland sei eben kein Gegner, der riesig ziehe. Es fehlen die Poldis und Schweinis Es allein auf den Gegner zu schieben oder den schmuddeligen November, ist allerdings zu kurz gedacht. Der DFB-Elf fehlen derzeit die "Poldis" und "Schweinis", die während und nach dem Sommermärchen 2006 die Fans in die Stadien holten. Leroy Sané hat das Potential, in deren Fußstapfen zu treten. Doch ist der Stürmer von Manchester City wegen seines Kreuzbandrisses lange verletzt. "Wir müssen uns im Fußball bewusst werden, dass die Zeiten nicht leichter werden", erklärte Bierhoff. Man käme von einer unglaublich langen Phase der Begeisterung, wo die Dinge von alleine liefen. Jetzte müsse man sich bewusst machen, dass "wir mehr tun müssen, um das ganze Niveau zu halten.", so Bierhoff. Auf in die kleinen Stadien An den Eintrittspreisen hat der DFB noch nichts getan. Früher blühte der Schwarzmarkt vor den Stadiontoren, wenn die Nationalmannschaft spielte und trieb die Preise in die Höhe. Heute sind immer weniger bereit, die 80 Euro für die teuerste Kategorie zu berappen. Auch wenn die 25 Euro für die unteren Kategorien akzeptabel sind. Einen Weg ist der DFB bereits gegangen, um dem Trend entgegenzusteuern: den in die kleineren Stadien. Die ersten Länderspiele des Jahres fanden in Wolfsburg und Mainz statt. Beide waren mit rund 25.000 Zuschauern offiziell ausverkauft. Im September 2018 in Sinsheim gegen Peru war es nicht anders - Stadion voll. Hält man an dieser Strategie fest, ist sogar auf Dauer eine 100-prozentige Auslastung möglich. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 14-11-2019
  • DFB-Auswahl bereitet sich auf Weißrussland und Nordirland vor

    Audio: Mit "90 Minuten Powerfußball" gegen Zuschauerdesinteresse Sportschau. 13.11.2019. 02:22 Min.. ARD. Von WDR-Reporter Burkhad Hupe. Die Bedingungen für gut besuchte Länderspiele in Deutschland könnten aktuell kaum schlechter sein: herbstliche Kälte, suboptimale Anstoßzeiten, keine hochkarätigen Gegner. Zudem wird man als Fußballfan nur so mit Fußballpartien "befeuert", was nicht gerade zuträglich ist für voll Stadien.  |  audio Let's block ads! (Why?)

    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 14-11-2019
  • EM-Qualifikation: England, Österreich, Finnland – diese Teams können sich für die EM qualifizieren
    Voll auf die Zwölf: Die Fußball-Europameisterschaft findet im kommenden Jahr vom 12. Juni bis 12. Juli in zwölf europäischen Städten statt. Belgien, Italien, Polen, Russland, Spanien und die Ukraine haben sich bereits vorzeitig für die EURO qualifiziert. Neben den beiden Gruppenersten (insgesamt 20 Teams) sind auch die vier Gewinner der Playoffs der Nations League dabei. So sieht es in den Gruppen aus... Gruppe A: England braucht gegen Montenegro nur noch ein Remis. Falls der Kosovo gegen Tschechien verliert, ist England aber selbst bei einer eigenen Niederlagen dabei. Und selbst wenn es trotz dieser komfortablen Ausgangslage in der Gruppe doch nicht reichen sollte, hatEngland als Sieger der Gruppe A4 der Nations League immerhin einen Playoff-Platz sicher. Tschechien und der Kosovo machen den zweiten Platz wohl unter sich aus und treffen noch im direkten Duell aufeinander. Tschechien würde sich mit einem Sieg gegen Kosovo qualifizieren. Kosovo hätte in diesem Fall keine Chance mehr auf das direkte Ticket, hätte aber einen garantierten Playoff-Platz als Sieger der Gruppe D3 der Nations League. Gruppe B: Die Ukraine ist als Gruppensieger bereits qualifiziert. Titelverteidiger Portugal kann sich mit einem Sieg gegen Litauen das Ticket sichern, falls Serbien nicht gegen Luxemburg gewinnt. Für den Fall der Fälle müsste Portugal als Sieger der Gruppe A3 der Nations League in den Playoffs nachsitzen. Serbien ist aus dem Rennen, wenn es gegen Luxemburg nicht gewinnt und Portugal siegt. Als Sieger der Gruppe C4 der Nations League winkt aber eine weitere Chance in den Playoffs. Gruppe C: Den Niederlanden reicht ein Unentschieden in Nordirland. Im schlimmsten Fall stünde Oranje noch als Sieger der Gruppe A1 der Nations League das Hintertürchen Playoffs offen. Deutschland würde sich mit einem Sieg gegen Weißrussland qualifizieren, wenn Nordirland nicht gewinnt und sogar mit einem Remis, falls Nordirland verliert. Nordirland wäre in diesem Fall raus. Weißrussland erhält als Gewinner der Gruppe D2 der Nations League in den Playoffs eine weitere Quali-Chance. Gruppe D: Dänemark würde sich bei einem Sieg gegen Gibraltar qualifizieren, wenn die Schweiz gegen Georgien verliert. Notfalls winkt ein Playoff-Startplatz als Sieger der Gruppe B4 der Nations League. Die Schweiz qualifiziert sich mit einem Sieg gegen Georgien wenn Dänemark nicht gegen Gibraltar gewinnt. Die Eidgenossen haben als Sieger der Gruppe A2 der Nations League ebenfalls eine Playoff-Platz in der Hinterhand. Das gilt auch für Georgien als Sieger der Gruppe D1 der Nations League. Gruppe E: Vizeweltmeister Kroatien ist bei einem Remis gegen die Slowakei durch. Die Slowaken und Ungarn können am vorletzten Spieltag weder die Qualifikation schaffen noch ausscheiden. Wales wäre bei einer Niederlage in Aserbaidschan aus dem Rennen. Gruppe F: Spanien hat das Ticket bereits sicher. Schweden wäre durch einen Sieg in Rumänien bei der EURO dabei, könnte zudem noch in den Playoffs als Sieger der Gruppe B2 der Nations League die EM-Fahrkarte ergattern. Rumänien hätte bei einer Pleite gegen Schweden keine Chance mehr auf die direkte Qualifikation, dürfte dann aber noch auf die Playoffs hoffen. Gruppe G: Polen ist vorzeitig auf der sicheren Seite. Österreich reicht ein Remis gegen Nordmazedonien. Bei einer Niederlage wäre Nordmazedonien als Sieger der Gruppe D4 der Nations League in den Playoffs. Slowenien wäre außen vor, wenn es nicht gewinnt oder wenn Österreich siegt. Gruppe H: Die Türkei wäre mit einem Unentschieden gegen Island qualifiziert. Weltmeister Frankreich wäre bei einem Sieg gegen Moldau durch oder wenn Island nicht gegen die Türkei gewinnt. Island wäre raus, wenn kein Sieg gegen die Türken gelingt. Gruppe I: Der WM-Dritte Belgien hat bereits das Ticket sicher, würde mit einem Remis in Russland den Gruppensieg klarmachen. Die Russen haben ebenfalls schon die Quali geschafft. Schottland ist als Sieger der Gruppe C1 der Nations League für die Playoffs qualifiziert. Gruppe J: Italien hat den Gruppensieg schon sicher. Finnland würde sich mit einem Sieg gegen Liechtenstein qualifizieren und auch bei einem Remis, wenn Bosnien und Herzegowina nicht gegen Italien gewinnt. Als Sieger der Gruppe C2 der Nations League wären die Finnen notfalls in den Playoffs vertreten. Armenien ist raus, wenn es gegen Griechenland nicht gewinnt oder wenn Finnland gewinnt. Bosnien und Herzegowina ist raus, wenn es gegen Italien nicht gewinnt oder wenn Finnland drei Punkte holt. Die Bosnier würden als Sieger der Gruppe B3 der Nations League aber in die Playoffs einziehen. sid | Stand: 13.11.2019, 20:24 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 13-11-2019
  • Fußball-Bundesliga: Strafe für Frankfurts David Abraham nach Attacke gegen Christian Streich
    Nach Attacke auf Streich DFB-Sportgericht:Frankfurter Abraham für sieben Wochen gesperrt Eintracht Frankfurts Kapitän David Abraham hat für seine Rote Karte wegen seines Remplers gegen Freiburgs Trainer Christian Streich eine Sperre von sieben Wochen bis zum 29. Dezembererhalten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 13-11-2019
  • Nationalmannschaft, EM-Qualifikation: Bierhoff – „Natürlich möchten wir Gruppenerster werden“
    Am Mittwoch (13.11.19) trainierte die Eliteauswahl des DFB im Stadion am Rhein nahezu in kompletter Besetzung. Lediglich Niklas Stark fehlte bei der Übungseinheit am Vormittag. Der Innenverteidiger von Hertha BSC absolvierte nach seinem Nasenbeinbruch Kraft- und Koordinationsübungen im Hotel. Am Mittag standen DFB-Direktor Oliver Bierhoff, Kapitän Manuel Neuer und dessen Münchner Vereinskollege Leon Goretzka den Journalisten während der Pressekonferenz Rede und Antwort. Bierhoff sagte: "Natürlich möchten wir Gruppenerster werden." Dies sei immer das Ziel einer deutschen Mannschaft. Vorzeitige Qualifikation möglich Allerdings wird die deutsche Nationalmannschaft dabei auf Schützenhilfe angewiesen sein. Sie steht vor den letzten beiden Spielen in der Ausscheidungsrunde für das Turnier 2020 punktgleich mit 15 Zählern mit den Niederlanden auf Platz zwei. Nordirland folgt mit zwölf Punkten auf dem dritten Platz. Der Gruppensieger und der Gruppenzweite lösen das Turnierticket. Heißt: Sollte das DFB-Team gegen Weißrussland gewinnen und sollten die Niederländer im Parallelspiel in Nordirland nicht verlieren, hätte sich die Mannschaft von Bundestrainer Löw vorzeitig für die Endrunde qualifiziert. Gruppenerster kann die Auswahl des DFB allerdings nur werden, wenn sie aus den letzten beiden Spielen mehr Punkte als Holland holt, da der direkte vergleich verloren ging. red/sid/dpa | Stand: 13.11.2019, 13:03 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 13-11-2019
  • Vor dem EM-Qualifikationsspielen – Matthias Ginter: widerstandsfähig bis zur Schmerzgrenze
    Matthias Ginter ist froh, wieder zurück zu sein. Eine Schulterverletzung hatte ihn zuletzt drei Wochen außer Gefecht gesetzt. Jetzt ist kein schlechter Zeitpunkt für eine Rückkehr. Denn die Not an Innenverteidigern bei Bundestrainer Joachim Löw ist groß. Antonio Rüdiger, Thilo Kehrer und Niklas Süle stehen für die Partien gegen Weißrussland am Samstag (16.11.2019) und gegen Nordirland am Dienstag verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Selbst Hertha-Verteidiger Niklas Stark musste auf Geheiß Löws zum DFB-Team reisen, obwohl er sich am Samstag in der Bundesligapartie gegen Leipzig einen Nasenbeinbruch zugezogen hatte und so aussieht, als ob er in einem Boxkampf einige Kopftreffer hatte hinnehmen müssen. Zwei Attentate hautnah mitbekommen Für Ginter ist es die Chance, seine Rolle in der Nationalmannschaft zu festigen und noch stärker auf sich aufmerksam zu machen. Der Defensivspezialist von Borussia Mönchengladbach ist zwar schon seit 2014 im DFB-Team, hat in dieser Zeit aber lediglich 28 Einsätze bekommen. "Ich bin einer, der mit am längsten dabei ist. Letztendlich ist das ein Prozess, den ich jetzt durchlaufen habe und ich will mich weiterentwickeln", sagte Ginter am Dienstagnachmittag vor dem Mannschaftshotel in Düsseldorf. Mit anderen Worten: Ginter strebt eine Führungsrolle im Team an. Dass er sich überhaupt in dieser Position befindet, ist allerdings alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Es ist noch nicht lange her, dass der Fußballprofi beinahe seinen Job an den Nagel gehängt hätte: Ginter saß im Bus von Borussia Dortmund, als vor dem Champions-League-Viertelfinale gegen die AS Monaco am 11. April 2017 ein Bombenanschlag auf das Team verübt wurde. Das war schon das zweite Attentat, das der Verteidiger hautnah mitbekam. Ginter stand auch bei den Anschlägen am Stade de France in Paris im November 2015 mit dem Nationalteam auf dem Platz. Gedanken ans Aufhören "Ich war auch in Paris dabei, das habe ich noch ganz gut verarbeitet. Ich hatte mir das so erklärt, dass das wie ein Lottogewinn ist, die Chance, dass so etwas noch einmal passiert, ist sehr unrealistisch. So konnte ich mich immer beruhigen", sagte Ginter bei der Gerichtsverhandlung um den Dortmunder Attentäter. Wie sehr ihn diese Geschehnisse in Dortmund mitgenommen hatten, wurde deutlich, als er in Tränen ausbrach, als er dem Gericht darüber berichten sollte. Damals kam auch der Gedanke auf, alles hinzuschmeißen. "Natürlich habe ich überlegt, ob es das noch wert ist, sich immer wieder in dieses Risiko zu begeben. Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht. Aber deshalb habe ich nicht das aufgeben wollen, was mir Spaß macht", sagte Ginter. Konzentration auf den Sport Sein Wechsel nach Mönchengladbach nur wenige Wochen später, die neue Umgebung, die neuen Mitspieler - all das könnte dazu beigetragen haben, die Ereignisse zu verarbeiten. Bei der Borussia hat er sich innerhalb kurzer Zeit zu einem Stamm- und Führungsspieler entwickelt und ist auch beim neuen Trainer Marco Rose gesetzt. Nun könnte seine Zeit auch im Nationalteam gekommen sein. Die Courage hierfür hat er bereits unter Beweis gestellt. Stand: 13.11.2019, 09:12 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 13-11-2019
  • Jahresendspurt für die deutsche Nationalmannschaft
    Morgenmagazin . 13.11.2019. 01:30 Min.. Verfügbar bis 13.11.2020. Das Erste. Vor den letzten zwei Qualifikationsspielen für die EM 2020 bedauert Bundestrainer Löw das "nicht-eingespielt" sein seiner Mannschaft, was deutlich auf Verletzungspech zurückzuführen war. Der Leverkusener Julian Brandt hat jedoch eine "klare Marschroute" mit der Europameisterschafts-Teilnahme als Endstation vor Augen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 13-11-2019
  • Fußball-EM 2020: Russland droht der Ausschluss – als Teilnehmer und Gastgeber
    Der Journalist Tariq Panja hat diesen Zusammenhang in einem Artikel der "New York Times" aufgedeckt. Panja hat sich den bereits seit April geltenden Compliance Code der WADA genau angeschaut. Darin heißt es auf Seite 49: "If the right to host or co-host a World Championship and/or other International Event(s) has already been awarded to the country in question, the Signatory that awarded that right must assess whether it is legally and practically possible to withdraw that right and re-assign the event to another country. If it is legally and practically possible to do so, then the Signatory shall do so." Heißt im Klartext: Wenn ein Land verdächtigt wird, gegen den Compliance Code verstoßen zu haben, kann und soll ein Großevent von einem anderen Land ausgerichtet werden. Sollten sich die Dopingvorwürfe gegen Russland also erhärten, wäre dies wohl ein klarer Verstoß gegen den Compliance Code. Neu-Präsident Witold Banka hat sich mit seinen forschen Aussagen selbst unter Druck gesetzt und müsste zeigen, wie ernst es ihm im Anti-Doping-Kampf ist. NADA äußert sich zum Bericht Die Nationale Anti-Doping-Agentur bestätigte auf Anfrage von sportschau.de, dass der Compliance Code der WADA solche Sanktionen vorsehe. Ob Russland tatsächlich entsprechend bestraft wird, wollte die NADA nicht mutmaßen. Das müsse die WADA entscheiden. "Die Fußball-Europameisterschaft könnte die erste internationale Sportgroßveranstaltung werden, die von den Strafen gegen Russland betroffen ist", schreibt Journalist Panja in seinem Artikel. Dass es Strafen gegen Russland geben wird, ist für Panja "so gut wie sicher", nachdem die Ermittler Beweise dafür gefunden hätten, dass die russischen Behörden Athletenakten manipulierten, um positive Dopingtests zu vertuschen. Darüber hatte auch die ARD-Dopingredaktion um Hajo Seppelt berichtet. Russland ist für EM 2020 bereits qualifiziert Die russische Nationalmannschaft hat sich für die Fußball-EM 2020 bereits qualifiziert. In St. Petersburg sollen drei Vorrundenspiele und ein Viertelfinale ausgetragen werden. Die Stadt hatte sich unter einem Dutzend Bewerber als russischer Ausrichter durchgesetzt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 12-11-2019
  • Kai Havertz – Zwangspause zur richtigen Zeit?
    Standesgemäß beendete Kai Havertz die vergangene Saison beim 5:1-Erfolg von Bayer Leverkusen bei Hertha BSC: mit einem Tor. Es war der vierte Treffer im vierten Spiel in Folge, das elfte Tor in der Rückrunde und das 17. Tor der Saison für den mittlerweile 20-Jährigen. Wettbewerbsübergreifend kam Havertz auf 20 Tore und sieben Vorlagen in 42 Spielen - überragende Werte, die seinen kolportierten Marktwert in den dreistelligen Millionenbereich schießen ließen und Interesse bei den großen Klubs Europas weckte. Flaute seit Ende September Ein knappes halbes Jahr später ist der Offensivspieler kaum wiederzuerkennen. In 16 Einsätzen in Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal stehen vier Scorerpunkte (drei Tore, eine Vorlage) zu Buche, die letzten zwei davon sammelte er bereits Ende September in Augsburg (3:0). Seitdem herrscht bei dem eigentlich so torgefährlichen Mittelfeldspieler Flaute, zudem wirkte er gehemmt und frustriert, weil ihm nicht mehr viel gelingt. In Eins-gegen-eins-Situationen bleibt Havertz oft hängen und die Zuspiele, die ihn bisher in aussichtsreicher Position erreichten, kommen im holprigen Leverkusener Offensivspiel nicht mehr bei ihm an. Erste Muskelverletzung Am Sonntag musste das Talent beim 2:0 in Wolfsburg mit einem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel ausgewechselt werden und die anstehenden Länderspieler der deutschen Nationalmannschaft absagen. Es ist die erste Muskelverletzung seiner Profikarriere. Möglicherweise kommt diese Zwangspause zur richtigen Zeit für den Leverkusener, der in dieser Hinrunde erst ein Pflichtspiel seines Vereins krankheitsbedingt verpasste und ansonsten stets in der Startelf stand. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 12-11-2019
  • Löw: „Christian Streich ist robust – der kann gut einstecken“
    Sportschau. 12.11.2019. 00:21 Min.. Verfügbar bis 12.11.2020. Das Erste. Auf den Vorfall zwischen David Abraham und Christian Streich in der Bundesliga-Partie zwischen Freiburg und Frankfurt reagiert der Bundestrainer Joachim Löw genauso so gelassen wie Streich selbst. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 12-11-2019
  • Nationalmannschaft geht entspannt auf den Jahresabschluss zu
    Sportschau. 12.11.2019. 01:31 Min.. Verfügbar bis 12.11.2020. Das Erste. Bundestrainer Joachim Löw bereitet seine Mannschaft mit größtmöglicher Gelassenheit auf die letzten beiden Qualifikationsspiele gegen Weißrussland (16.11.) und Nordirland (19.11.) vor. "Wir werden beide Spiele gewinnen und uns qualifizieren", prophezeit der 59-Jährige entspannt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 12-11-2019
  • Fußball, 2. Bundesliga, 13. Spieltag: Karlsruher SC und Erzgebirge Aue trennen sich 1:1
    Trotz mehr als einer Halbzeit in Überzahl kam der KSC am Montagabend (11.11.2019) nicht über ein 1:1 (0:1) gegen den FC Erzgebirge Aue hinaus und spielte damit zum siebten Mal nacheinander Remis. "Das Gegentor ist ärgerlich. Der einzige Vorwurf, den wir uns machen können, ist, dass wir nicht höher in Führung gehen", sagte Aues Sören Gonther. KSC-Trainer Alois Schwartz fand nach dem erneuten Remis seines Teams kritische Worte: "Ich verstehe nicht, dass wir so sorglos und ohne Spannung ins Spiel gehen. Da bin ich sehr sauer drüber." Hochscheidt - erst Führung, dann Rot Jan Hochscheidt (7. Minute) hatte die Gäste im Wildparkstadion in Führung gebracht. Aber noch vor der Pause wurde der Offensivspieler in der 41. Minute nach einem heftigen, aber unabsichtlichen Foul an KSC-Profi Marco Thiede mit Rot vom Platz geschickt. Schiedsrichter Sven Waschitzki (Essen) hatte zunächst Gelb gezeigt, entschied sich nach dem Videobeweis aber für den Platzverweis. Eine überharte Entscheidung des Schiedsrichters, die das Spielgeschehen fortan völlig veränderte. KSC drängt in Überzahl Anschließend drängten die Karlsruher und kamen durch den kurz zuvor eingewechselten Anton Fink (64.) zum Ausgleich. In Unterzahl wehrte sich Aue, das im ersten Durchgang die besseren Möglichkeiten hatte, nach Kräften. Die Karlsruher, die zuletzt Mitte September gegen den SV Sandhausen gewonnen hatten, präsentierten sich nach dem Seitenwechsel zwar überlegen, ließen aber mehrere Chancen liegen. Bei der besten Möglichkeit traf Marvin Wanitzek den Pfosten (50.). KSC-Stürmer Marvin Pourie scheiterte in der Schlussphase zudem an Martin Männel (78.). Waschitzki nahm einen Elfmeterpfiff für Karlsruhe nach Ansicht der Bilder zurück (82.). Nach der Länderspielpause geht es für den KSC am Sonntag (24.11.2019) zum VfB Stuttgart, Aue empfängt schon am Freitag davor den FC St. Pauli. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 11-11-2019
  • Debatte um Trainer-Attacke: Abrahams Aussetzer zur Unzeit
    Denkwürdige Szenen, bei denen Trainer im deutschen Profifußball zu Boden gehen, gibt es einige. Vor allem Norbert Meier schrieb mit einer vermeintlichen Kopfnuss Geschichte, nachdem der damalige Trainer des MSV Duisburg im Dezember 2005 im Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln Stirn an Stirn mit Albert Streit stand und plötzlich hinfiel. Die Fernsehbilder überführten Meier der Schauspielerei, der mit einem dreimonatigen Berufsverbot belegt und vom Verein bald entlassen wurde. Schlecht gemacht war auch die Schauspieleinlage, die sich Heiko Herrlich als Coach von Bayer Leverkusen im Dezember 2017 im DFB-Pokalspiel bei Borussia Mönchengladbach leistete. Das DFB-Sportgericht verhängte eine Geldstrafe, sah aber von einer Sperre ab, nachdem sich Herrlich nach einem leichten Schubser des Gladbacher Denis Zakaria in der Coaching Zone theatralisch fallen ließ. "Ich schäme mich", sagte Herrlich reumütig. Das Sorry bewahrte ihn nicht vor einem Imageverlust. Schnelle Entschuldigungen in Freiburg Entschuldigungen standen nach dem neuesten Eklat an der Seitenlinie ebenfalls hoch im Kurs. Nachdem David Abraham am Sonntagabend in der Nachspielzeit des Bundesligaspiels SC Freiburg gegen Eintracht Frankfurt (1:0) mit ausgestrecktem Arm den Heimtrainer Christian Streich umgerannt hatte und dieser fast im hohen Bogen zu Boden ging, übten sich die Protagonisten alsbald in der Deeskalation. Die Eintracht stellte vor allem heraus, dass sich die beiden Streithähne - anders als einst im Fall Meier gegen Streit - rasch versöhnt hätten. Abraham wurde noch am selben Abend vom Verein so zitiert: "Ich wollte in der letzten Minute der Nachspielzeit den Ball so schnell wie möglich wieder ins Spiel bringen und hätte ausweichen müssen. Ich bin sehr froh, dass wir nach dem Spiel gesprochen haben und alles gut zwischen uns ist." Fernsehbilder zeigen, dass Streich etwas ruft, als Abraham heraneilt. Was allerdings niemals eine Tätlichkeit rechtfertigt. Trainer müssen unantastbar bleiben Streich schilderte in seinem badischen Idiom die Szene so: "Ich hab' ihn gsehe, er isch halt ein emotionaler und wilder Spieler. Ich kenne ihn von seiner Zeit in Basel, des isch net weit von uns weg, da habe ich ihn oft gesehe. Dann kommt er also, aber er kam so schnell. Der Ball isch an mir vorbeigrollt und dann hat er mich, bumm, über de' Hufe grannt." Aber es sei alles gut, das sei keine Story wert. Streich wörtlich: "Ich habe wirklich keinen Bock auf das ganze Zeug." Aber der impulsive Fußballlehrer sollte wissen, welche Signale von solchen Bildern ausgehen. Trainer müssen genauso wie Schiedsrichter unantastbar für gegnerische Spieler bleiben. Wer dagegen verstößt, kann ungeachtet einer Entschuldigung nicht so tun, als sei nichts geschehen. Und Abraham spielt seit mehr als zehn Jahren in Europa, so dass er die Verhaltensregeln kennen sollte. DFB stellt Strafanträge Daher erwartet Abraham eine drastische Strafe - allein wegen des abschreckenden Effekts. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird nach den Vorfällen in der chaotischen Schlussphase zwei Strafanträge an das Sportgericht stellen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 11-11-2019
  • Fußball, Bundesliga, 11. Spieltag: Aussprache nach Attacke gegen Freiburg-Trainer Streich
    Sofort sprang die gesamte Freiburger Auswechselbank auf und attackierte den Spieler. Streich lag währenddessen auf dem Boden, konnte sich aber wenig später wieder aufrappeln. Ob sich der 54 Jahre alte Coach bei der Attacke verletzt hat, ist noch nicht bekannt. Bei "Sky" sagte Streich: "Der Ball ist rausgekommen. Ich bin dort gestanden. Abraham ist ein emotionaler Spieler. Ihm sind halt die Sicherungen durchgebrannt. Aber jetzt: herunterfahren, fertig, man muss nicht dumm schwätzen." Rot auch für Grifo Vorallem der ausgewechselte Freiburger Profi Vincenzo Grifo war erbost über den körperlichen Angriff des Spielers auf den Trainer: Er packte Abraham am Hals, wurde dann von seinen eigenen Teammitgliedern zurückgehalten. Trotzdem zeigte Schiedsrichter Dr. Felix Brych sowohl Abraham und - nach Sichtung von Videobildern - auch Grifo die Rote Karte wegen Tätlichkeit. Zuvor hatte Brych den Unmut der Frankfurter auf sich gezogen, als er kurz vor der Pause den Eintracht-Verteidiger Gelson Fernandes nach zwei ahndenswerten Fouls mit Gelb-Rot in die Kabine geschickt hatte. Aus Sicht der Frankfurter eine zu harte Entscheidung. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 10-11-2019
  • Fußball, Bundesliga, 11. Spieltag: Freiburg schlägt dezimierte Frankfurter – Tätlichkeit gegen Coach Streich
    Zum Abschluss des 11. Spieltags gewannen die Breisgauer trotz einer durchwachsenen Leistung mit 1:0 (0:0) - zu diesem Zeitpunkt noch nie erreichte 21 Punkte und Champions-League-Platz vier sind der Lohn. Torjäger Nils Petersen (77.) traf in der zweiten Halbzeit für den Sport-Club, der sich trotz 45-minütiger Überzahl extrem schwer tat. Der ehemalige Freiburger Gelson Fernandes hatte kurz vor dem Seitenwechsel wegen wiederholten Foulspiels (45.+1) die Gelb-Rote Karte gesehen. Tätlichkeit gegen SCF-Coach Streich In der turbulenten Nachspielzeit sah Gäste-Kapitän David Abraham die Rote Karte (90.+6), er hatte Freiburgs Trainer Christian Streich umgecheckt. Der bereits ausgewechselte Freiburger Vincenzo Grifo sah nach Videobeweis ebenfalls Rot, nachdem er Abraham an den Kiefer gefasst hatte. Die Gastgeber waren vor 24.000 Zuschauern in den ersten Minuten die aktivere Mannschaft. Dabei bewies das Team von Streich, dass es nicht nur kämpfen und rennen, sondern auch kombinieren kann. Grifo (7.) und Lucas Höler (8.) gaben stramme, aber letztlich zu unpräzise Schüsse ab. Frankfurts große Chance zur frühen Führung war hingegen dem Zufall geschuldet. Nach einer Unsicherheit von SC-Schlussmann Mark Flekken landete der Ball beim 2014er-Weltmeister Erik Durm, der mit seinem Abschluss aus knapp 20 Metern an der Latte scheiterte (12.). Nach dem recht unterhaltsamen Beginn beruhigte sich das Geschehen. Die Gäste waren um Ballsicherheit bemüht und sobald ihnen das auch gelang, liefen die Freiburger meistens hinterher. Die teilweise sogar minutenlangen Ballbesitzphasen der Eintracht führten jedoch ebensowenig für Gefahr wie die sporadischen Konter des Sport-Club. Streich fährt aus der Haut Dass Frankfurt in einer schwachen ersten Halbzeit doch noch durch Martin Hinteregger (35.) und Goncalo Paciencia (38.) zu Torgelegenheiten kam, versetzte Streich regelrecht in Rage. Nach der Doppelchance schimpfte der Kult-Coach wie ein Rohrspatz - seine Schützlinge ließen die übliche Leidenschaft weitestgehend vermissen. Fernandes' Platzverweis veränderte die Kräfteverhältnisse auf dem Platz zwar deutlich, das betraf aber nur den Ballbesitz. Auch wenn fünf Minuten nach Wiederanpfiff Roland Sallai Frankfurts Keeper Frederik Rönnow zu einem Glanzreflex zwang, fehlte den Freiburgern die Durchschlagskraft. Das sollte nach einer knappen Stunde Jung-Nationalspieler Luca Waldschmidt ändern, der nach überstandener Fußverletzung eingewechselt wurde und sein Comeback feierte. Aber auch mit dem abschlussstarken Angreifer entwickelte sich ein Geduldsspiel, in dem die Gastgeber krampfhaft nach der Erfolgsformel suchten. Und was sie in dieser Phase auch unternahmen - ob Fernschuss oder Dribbling - es wollte nichts so recht funktionieren. Mit zunehmender Dauer lösten sich die Gäste aus der Umklammerung, doch dann schlug Petersen mit seinem sechsten Saisontreffer eiskalt zu. Flekken verhinderte gegen Hinteregger den Ausgleich (84.). Eintracht Frankfurt spielt nach der Länderspielpause am Samstag (23.11.2019) zu Hause gegen den VfL Wolfsburg. Parallel ist der SC Freiburg auswärts bei Bayer Leverkusen gefordert. sid/dpa/red | Stand: 10.11.2019, 20:03 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 10-11-2019

T-Online

  • Thierry Henry hat einen neuen Trainerjob
    Der ehemalige französische Nationalspieler wechselt als Coach in die MLS. Der Klub aus Montreal gab die Verpflichtung selbst bekannt.  Der frühere Fußball-Weltstar Thierry Henry wird in Kanada Trainer von Montreal Impact. Die Verpflichtung des ehemaligen Welt- und Europameisters für zwei Jahre plus Option gab der Klub aus der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) am Donnerstag bekannt. Der 42-jährige Henry hatte Belgien bei der WM in Russland als Co-Trainer betreut, die Roten Teufel wurden Dritter. Anschließend übernahm der Franzose in seiner Heimat AS Monaco, wurde allerdings im Januar nach nur zwei Siegen in zwölf Ligaspielen rasch wieder freigestellt. "Montreal Impact zu trainieren, ist eine große Ehre für mich", sagte Henry, "ich kenne die Liga gut und habe hier viele schöne Momente erlebt." Unter anderem auch in Spielen gegen Montreal – gegen keine andere Mannschaft traf er in seinen 122 MLS-Einsätzen häufiger als gegen die Kanadier (neun Tore in fünf Duellen). Am Montag wird Thierry Henry offiziell vorgestellt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 14-11-2019
  • FC Bayern: Guardiola-Rückkehr in München? „Er macht Spieler besser“ |Pro & Kontra
    Es ist das Gerücht des Tages: Star-Trainer Pep Guardiola wird mit einer Rückkehr zum FC Bayern München in Verbindung gebracht. Doch würde der Katalane dem Rekordmeister wirklich helfen? Die t-online.de-Redakteure Amir Addin und David Digili im Pro und Kontra.  Der FC Bayern München sucht weiter nach einem neuen Trainer nach der Trennung von Niko Kovac – und immer öfter fällt dabei ein Name, vielleicht der aktuell größte im Weltfußball: Pep Guardiola. Der Star-Trainer war bereits von 2013 bis 2016 in München, gewann drei Meisterschaften in Folge, holte dazu zwei Mal den DFB-Pokal. Dominierte mit dem FC Bayern spielerisch die Bundesliga wie wohl kein anderer Trainer zuvor. Der ganz große Triumph – der Gewinn der Champions League – blieb zwar aus, doch der heute 48-Jährige hinterließ einen bleibenden Eindruck.  Seit 2016 ist Guardiola Trainer bei Manchester City, gewann zuletzt zwei Mal in Folge das "Double", auch in der Premier League dominierte seine Mannschaft, war das Maß aller Dinge. Der Katalane gilt weiter als DER Star-Trainer, als Titel-Garant. Fast zwangsläufig berichtete die "Sport Bild" nun, dass Guardiola bei den Bayern auf dem Zettel steht. Er könnte im Sommer Interimstrainer Hansi Flick ablösen. Aber: Wäre es gut für den FC Bayern, wenn Pep Guardiola zurückkehrt? Amir Addin Redakteur SEO Ja, denn Guardiola macht die Spieler besser Pep Guardiola hat während seiner ersten Amtszeit in München den Ballbesitz-Fußball, den Louis van Gaal 2009 beim Rekordmeister einführte und Jupp Heynckes mit defensiver Stabilität erweiterte, auf ein neues Level gehoben. Der Katalane sorgte mit seinem vertikalem Ballbesitzspiel für Offensiv-Spektakel und bei den Bayern-Bossen für ein dreijähriges Dauergrinsen – die Champions-League-Lehrstunden gegen Real und Barca ausgenommen. Guardiola könnte auch jetzt wieder das Maximale aus dem bayerischen Luxuskader herausholen. Er ist die Königslösung. Zudem würde er die Sehnsucht nach attraktivem Offensiv-Fußball von Karl-Heinz Rummenigge endlich wieder stillen und die einzelnen Spieler des Vereins besser machen. Dass er das kann, hat er längst bewiesen. Das damalige Juwel Joshua Kimmich wurde zum unangefochtenen Stammspieler und zur Allzweckwaffe im System Guardiolas, Routinier Philipp Lahm erfand sich im Karriere-Herbst im zentralen Mittelfeld nochmal neu. Jerome Boateng sagte einst, Guardiola war der erste Trainer, der ihm strategisches Verteidigen beibrachte. Beim WM-Sieg 2014 in Rio war er dann einer der deutschen Schlüsselspieler. Karl-Heinz Rummenigge machte nie einen Hehl daraus, dass er unter Niko Kovac ein wenig die offensive Spielkultur vermisste. Unter Guardiola wäre dieses Problem wohl auf einen Schlag behoben. David Digili Redakteur Sport Nein, denn Guardiola hat ein großes Problem So erfolgreich Pep Guardiola in München auch war: Die familiäre Atmosphäre beim Rekordmeister ist ihm immer fremd geblieben. Natürlich ist der Katalane ein Weltklasse-Trainer, für den zu Barcelona-Zeiten Lionel Messi oder Andres Iniesta ihr Leben riskiert hätten. Doch der getriebene Guardiola ordnet dem Erfolg alles unter – und das ist sein großes Problem. Er war es, der Vereinslegende Bastian Schweinsteiger weglobte, mit Mario Mandzukic flüchtete ein anderer Triple-Held, von Verteidiger Dante hätte er „am liebsten 1000“ gehabt – kurze Zeit später war der beliebte Brasilianer weg. Auch Teamdoc Müller-Wohlfahrt wurde vergrault. Daran erinnern sie sich in München. Und daran, wie er selbst bei hohen Führungen an der Seitenlinie wild gestikulierte, als ginge es gegen einen Rückstand. Klar ist: Guardiola verlangt viel von seinen Spielern, von seinem Verein. Leroy Sané gilt als Wunschspieler der Münchner – ist bei Manchester City unter Guardiola aber immer wieder nur Ersatz. Weshalb sollte er ihm da nach München folgen? Dazu kommt: Guardiolas Fußball ist angreifbar geworden, die "Citizens" sind aktuell nur Vierter der Premier League. In Manchester haben sie sich der Idee des getriebenen Guardiola aber komplett verschrieben. Hier bekommt er (fast) jeden Spieler, hier ist er der Chef. Er lebt seine Idee. Atmet sie. In München wäre das so undenkbar. Aber München, der FC Bayern, das Oktoberfest, "mia san mia" – das war Guardiola nie ganz. Und der FC Bayern war nie ganz Guardiola. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 14-11-2019
  • Michael Gregoritsch: Der Nationalspieler will Augsburg im Winter verlassen
    Michael Gregoritsch ist mit seiner Rolle beim FC Augsburg in dieser Saison unzufrieden. Der österreichische Nationalspieler kommt in dieser Saison bislang nur auf wenige Einsätze. Nun äußert er sich deutlich zu seiner Situation als Bankdrücker. Der wegen seiner Reservistenrolle frustrierte Michael Gregoritsch will den FC Augsburg nach der Hinrunde der Fußball-Bundesliga unbedingt verlassen. "Für mich ist klar, dass ich im Winter unbedingt von Augsburg weg will, damit ich die Möglichkeit habe, regelmäßig zu spielen und mich fürs Nationalteam zu empfehlen", sagte der 25 Jahre alte Österreicher am Rande eines Trainings seines Auswahlteams am Donnerstag. Vom Leistungsträger zum Bankdrücker Ob er dann fix wechseln dürfe oder verliehen werde, sei für ihn nebensächlich. "Hauptsache weg", wurde der Offensivakteur von der Nachrichtenagentur APA zitiert. Der im Sommer 2017 aus Hamburg geholte Nationalspieler war in der vorigen Saison noch Leistungsträger, kam in den letzten acht Partien aber nur dreimal zum Einsatz und stand nur einmal in der Startelf. "Ich hätte wechseln können" Gregoritsch erinnerte an seinen geplatzten Transfer zu Werder Bremen im Sommer. "Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich hätte wechseln können, es lag ein Angebot auf dem Tisch." Der FCA verlangte aber eine zu hohe Ablösesumme. Nun erwartet der Spieler ein Entgegenkommen des Vereins: "Bei aller Liebe, aber ich habe jetzt ein halbes Jahr praktisch nicht gespielt. Da kann man sich nicht hinstellen und wieder eine zweistellige Millionensumme verlangen." Vergleich mit Martin Hinteregger Der Stürmer verwies auf seinen österreichischen Auswahlkollegen Martin Hinteregger, der im Sommer einen Wechsel nach Frankfurt erzwungen hatte. "Man sieht, dass es Möglichkeiten gibt, aus Augsburg wegzukommen, aber wenn man sich so verhält wie ich, anscheinend nicht." Gregoritsch ergänzte: "Ich habe nie ein Training bestreikt oder abgebrochen, habe mich nie aufgeführt und auch öffentlich immer zurückgehalten, und jetzt bin ich ordentlich liegengelassen worden." Österreich trifft in der EM-Qualifikation am Samstag in Wien auf Nordmazedonien und kann mit einem Remis die Qualifikation für das Finalturnier im nächsten Jahr perfekt machen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 14-11-2019
  • Fußball-Hype in Finnland: Pukki soll Suomi zur EM schießen
    Helsinki (dpa) - Auf den Schultern von Teemu Pukki ruhen die sportlichen Hoffnungen einer ganzen Nation. Der frühere Bundesliga-Profi von Schalke 04 soll endlich Finnlands Sehnsucht nach der ersten Teilnahme an einem großen Fußball-Turnier stillen und Suomi zur EM 2020 schießen. Mit einem Sieg gegen Liechtenstein am Freitag können Pukki & Co. das Ticket lösen - und damit Sportgeschichte für ihr Land schreiben. "Mein großer Traum ist es, einmal bei der Endrunde dabei zu sein. Jetzt haben wir eine großartige Gelegenheit, diesen Job zu erledigen", sagte der Stürmer vom englischen Premier-League-Club Norwich City. "Ich verspreche: Wir werden es schaffen!" Im hohen Norden Europas, wo der Fußball bisher stets im Schatten der Nationalsportart Eishockey stand, ist die Euphorie riesig. Die lediglich 11.000 Zuschauer fassende Arena in Töölö am Rande der Hauptstadt Helsinki - wo wegen des bevorstehenden Winters auf Kunstrasen gespielt wird - ist seit Wochen ausverkauft. Überall im Land werden die Fans beim Public Viewing ihren neuen Lieblingen die Daumen drücken, das Fernsehen überträgt live, was in Finnland nicht so selbstverständlich ist wie in Deutschland. Fußball aktuell Den größten Anteil an dem Hype hat der momentan beste Fußballer im Land der tausend Seen - Pukki. Sieben Tore hat der 29-Jährige in den bisherigen Qualifikationsspielen erzielt und dafür gesorgt, dass die Finnen zwei Spieltage vor Schluss mit 15 Punkten hinter Italien (24) auf Rang zwei der Gruppe J stehen - fünf Zähler vor den Verfolgern Bosnien-Herzegowina und Armenien. Richtig wohl fühlt sich Pukki, den sie in der Heimat Superpommittaja - den Super-Bomber - nennen, in der Rolle des Stars noch nicht. Doch entziehen kann er sich ihr nicht. Niemand stehe über den anderen, betonte er zu Wochenbeginn auf einer Pressekonferenz und saß doch ganz allein im Blitzlichtgewitter der Fotografen auf dem Podium. Torwart Lukas Hradecky vom Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen wird zwar oft gelobt, das Rampenlicht aber gehört Pukki. "Er ist jemand, den jeder zu lieben scheint", sagte Finnlands Ex-Nationalspieler Aki Riihilahti, der einst auch beim 1. FC Kaiserslautern am Ball war, unlängst über den neuen Sportliebling. "Er wurde als der finnische Retter angenommen, der uns in das gelobte Land bringt." Dabei kam Pukkis Karriere nur langsam in Fahrt. Schon mit 18 verließ er die Heimat, schaffte beim FC Sevilla aber nicht den Durchbruch und kehrte 2010 zu HJK Helsinki nach Finnland zurück. Ein Jahr später wurde Schalke auf ihn aufmerksam, als Pukki in der Europa-League-Qualifikation gleich dreimal gegen den Bundesligisten traf. Zwar avancierte Pukki in Gelsenkirchen zum Publikumsliebling - sportlich hinterließ er aber ebenso wenig Spuren wie später bei Celtic Glasgow und Brøndby IF. Erst der Wechsel zu Norwich City brachte die Wende. Mit 29 Toren wurde er in der Vorsaison nicht nur Torschützenkönig der zweiten englischen Liga, sondern auch zum Spieler des Jahres gekürt. Seinetwegen pilgern seine Landsleute in Scharen nach England - in Norwich ist die Zahl der Hotelbuchungen aus Finnland zwischen Januar und September gegenüber dem Vorjahr um 150 Prozent gestiegen. Pukki ist der Rummel um seine Person eher unangenehm. Er preist lieber die Vorzüge der Mannschaft an. "Wir haben ein Team mit einem hohen Maß an Können und Mentalität", schwärmte er von Nationalmannschafts-Kollegen und versprach den Fans: "Wenn wir auf unserem Niveau spielen, gewinnen wir das Match." Sollte das EM-Ticket erstmals gelöst werden, dürfte es am Freitagabend ähnliche Jubel-Szenen geben wie im Mai nach Finnlands Triumph bei der Eishockey-WM. "Dann wird es verrückt", prophezeite TV-Experte Riihilahti eine XXL-Party. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 14-11-2019
  • FC Bayern – Dieter Hoeneß über Uli: „Unglaublich, welches Lebenswerk er hinterlässt“
    Vor dem Rücktritt beim FC Bayern spricht Dieter Hoeneß über Uli. Er zeigt sich beeindruckt über das Lebenswerk seines Bruders. In der Kindheit konnten zwischen den Beiden auch mal die Fetzen fliegen. Uli Hoeneß hat nach Einschätzung seines Bruders Dieter nach seiner Zeit im Gefängnis und vor dem Rückzug als Präsident des deutschen Rekordmeisters FC Bayern seinen Frieden gefunden. "Als er aus der Haft entlassen wurde, habe ich gehofft, dass er wieder glücklich wird – und das ist er heute", sagte Dieter Hoeneß (66) der "Schwäbischen Zeitung". "Das wird es nicht mehr geben" Uli Hoeneß (67) war von Juni 2014 bis Januar 2015 wegen Steuerhinterziehung im Gefängnis und anschließend bis Februar 2016 Freigänger im offenen Vollzug. Dass er danach an die Vereinsspitze zurückkehrte, konnte sein Bruder verstehen. "Er wollte Normalität spüren, aus meiner Sicht war es richtig", sagt Dieter Hoeneß. "Es war allein seine Entscheidung. Genau wie in der Frage, ob er nun Schluss macht als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender. (...) Dass er nach 40 Jahren Wirken im Verein nicht so einfach komplett loslassen kann, wissen wir alle. Unglaublich, welches Lebenswerk er hinterlässt. Dass jemand einen Verein so erfolgreich so lange prägt, wird es nicht mehr geben." Hoeneß erzählte in der "Schwäbischen", der Münchner "Abendzeitung" und der "Berliner Morgenpost" auch von der Kindheit mit Uli und emotionalen Tipp-Kick-Spielen: "Wir konnten beide nicht verlieren, da sind schon mal die Fetzen geflogen." Auf die Frage, wie Zwists im Hause Hoeneß beendet wurden, antwortete Dieter: "Vielleicht ein kleiner Ringkampf, mehr nicht. Gab es ein Problem, hatte sich das meist schnell erledigt." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 14-11-2019
  • Sven Mislintat über Ex-BVB-Star: „Ousmane Dembele ist ein Bandit“
    Der Sportdirektor des VfB Stuttgart, Sven Mislintat, arbeitete lange Zeit als Scout des BVB. In einem Interview sprach er nun über Ousmane Dembele – und äußerte sich überraschend positiv.
    Foto-Serie mit 20 Bildern Im Sommer 2016 lotste Sven Mislintat Ousmane Dembele zum BVB. Nur ein Jahr später wechselte der Franzose zum FC Barcelona nach Spanien. Sein Wechsel hatte eine Vorgeschichte, denn Dembele streikte sich zu den Katalanen. Unter anderem erschien Dembele, als der FC Barcelona sein Interesse an ihm verkündete, nicht mehr beim Training von Borussia Dortmund. Beide Vereine einigten sich auf eine Ablösesumme von über 100 Millionen Euro. Kritik am Dembele-Transfer für Mislintat unverständlich Für Mislintat ist es völlig unverständlich, dass der Wechsel des jungen Franzosen so harter Kritik ausgesetzt wird. "Ich finde es total überflüssig, dass dieser Transfer, der – sportlich mit Ousmanes großem Anteil am Pokalsieg, wie finanziell mit einem dreistelligen Millionengewinn – für alle Beteiligten ein maximaler Erfolg war, immer nur negativ diskutiert wird", sagte Mislintat in einem Interview mit der "Welt". Außerdem zeigte der ehemalige BVB-Scout die zwei Seiten des französischen Nationalspielers auf. "Wenn man ihn versteht und unterstützt, geht er für einen durchs Feuer." Das bedeute aber auch, dass Dembele, wenn er zu einem anderem Verein möchte, alles dafür tue, dort hin zu kommen. Aufgrund dieser Verhaltensweisen sagt Mislintat: "Ousmane ist in gewisser Weise ein Bandit." Der Sportdirektor vom VfB Stuttgart stört sich zudem daran, wie die Vereine nach einem solchen Wechsel über die Spieler reden. "Wir müssen aufhören, vom bösen Spieler und dem guten Klub zu kommunizieren. Wir als Klubs kämpfen doch auch mit harten Bandagen untereinander und mit Spielern", findet der 47-Jährige. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 14-11-2019
  • Bundesliga: RB-Kapitän Orban fällt für restliche Hinrunde aus
    Leipzig (dpa) – Leipzig muss in den kommenden Wochen auf Willi Orban verzichten. Beim 27 Jahre alten Kapitän wurde bei einer Arthroskopie ein freier Gelenkkörper im Knie entfernt. "Unser Abwehrchef fällt damit für den Rest der Hinrunde aus", twitterte RB. Fußball aktuell Orban hatte bereits die beiden letzten Bundesligaspiele gegen Mainz und bei Hertha BSC verpasst. Mit seinem Ausfall vergrößeren sich für Trainer Julian Nagelsmann die Sorgen im Abwehrbereich. In Nordi Mukiele, Ibrahima Konaté und Nationalspieler Marcel Halstenberg (alle Faserriss) stehen drei weitere Verteidiger vorerst nicht nur Verfügung. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 14-11-2019
  • Nationalmannschaft: Löws Kader komplett beim Training
    Düsseldorf (dpa) - Erstmals mit allen 22 Spielern des Kaders hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die Vorbereitung auf die letzten beiden EM-Qualifikationsspiele fortgesetzt. Beim Training in Düsseldorf war auch Niklas Stark von Hertha BSC dabei. Der 24 Jahre alte Innenverteidiger trainierte nach seinem Nasenbeinbruch mit einer schwarzen Gesichtsmaske. Ob er am Samstag in Mönchengladbch seine Länderspiel-Premiere feiern kann, ist weiter offen. Die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw muss in den abschließenden Partien gegen Weißrussland und am Dienstag in Frankfurt gegen Nordirland die EM-Teilnahme 2020 noch sichern. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 14-11-2019
  • Eintracht-Sportvorstand: Bobic sieht Videobeweis „immer skeptischer“
    Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hat in einem Rundumschlag zu aktuellen Fußball-Themen den Videobeweis kritisiert. Fußball aktuell Vom anfangs großen Befürworter, sei er "inzwischen immer skeptischer" geworden, sagte der frühere Nationalstürmer im Interview mit dem Onlineportal "Sportbuzzer". "Wir haben nicht weniger, sondern mehr Diskussionen als vorher. Die Schiedsrichter können am wenigsten dafür, weil sie selbst nicht mehr wissen, was die aktuelle Regel oder Auslegung ist." Ständig werde etwas verändert, wie zum Beispiel die Handspielregel, die keiner mehr kapiere. Kritik übte er zudem an der EM 2020 in zwölf Ländern. "Das ist für mich keine Europameisterschaft mehr", meinte Bobic. "So ein Turnier muss in einem oder maximal zwei Ländern stattfinden, sonst kann dieses Miteinander, diese Stimmung gar nicht aufkommen." Wenig erfreut ist der 48-Jährige auch über die WM 2022 in Katar. "Dass sich die FIFA da ein Ei ins Nest gelegt hat, steht außer Frage", befand Bobic vor allem mit Blick auf den Termin. "Da müssen wir uns bald zusammensetzen. Spielen wir im Sommer durch? Wann geht die neue Saison los, wann die Vorbereitung? Da sind viele Fragen offen", erklärte er. Auch die Nations League sei für ihn eine Geschichte, die niemand brauche. "Eine sportpolitische Entscheidung, um die kleinen Länder abzuholen", sagte Bobic. Wirklich positiv findet er dagegen die Wahl von Fritz Keller zum Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes. "Eine super Entscheidung. Er ist ein Arbeiter, kein Verkäufer. Er ist akzeptiert von der Liga und den Verbänden, was nicht einfach ist", sagte Bobic. "Ich glaube, dass er dem DFB in den nächsten Jahren noch sehr, sehr guttun wird." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 14-11-2019
  • Lionel Messi: Diesen Superstar fragte ich nach seinem Trikot
    Nicht nur Fans, auch Gegenspieler reißen sich um das Trikot von Lionel Messi. Der Argentinier tauscht sein Leibchen gerne, wenn er danach gefragt wird. Bei einem früheren Weltstar wurde er jedoch zum Bittsteller. Er ist sechsfacher Weltfußballer, vierfacher Champions-League-Sieger und das Idol von Millionen von Freizeitkickern: Lionel Messi gilt für viele Beobachter als der größte Fußballer aller Zeiten – was dazu führt, dass sein Trikot heiß begehrt ist. Im Interview mit dem argentinischen Pay-TV-Sender TyC Sports sagte Messi, er weigere sich niemals sein Leibchen mit einem Gegenspieler, der ihn danach fragt, zu tauschen. Er selbst sei in seiner Karriere jedoch nur einmal auf einen Kollegen zugegangen, um ihn um sein Trikot zu bitten. "Ich bitte Spieler nach Abpfiff nie um einen Tausch. Einzig Zinedine Zidane habe ich einmal nach seinem Trikot gefragt", erklärte Lionel Messi. Der dreifache Weltfußballer und Welt- und Europameister Zidane beendete seine Karriere 2006 im Alter von nur 33 Jahren, Messi lief im Oktober 2004 erstmals für die Profis des FC Barcelona auf. In der aktuellen La-Liga-Saison kommt Messi bereits auf zwölf Torbeteiligungen (acht Tore, vier Vorlagen) – in nur sieben Einsätzen. Seit seinem Debüt 2004 schoß "La Pulga", wie Messi von seinen Fans genannt wird, in 698 Pflichtspieleinsätzen für Barca 612 Tore und bereitete weitere 247 vor. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 14-11-2019
  • Jürgen Klopp – Ex-Schiri Kinhöfer kritisiert Liverpool-Coach: „Verliert jedes Maß“
    Der ehemalige Unparteiische Thorsten Kinhöfer hat das Verhalten von Spielern und Trainern gegenüber den Schiedsrichtern moniert. Besonders hart ins Gericht geht er mit einem aktuellen und einem ehemaligen Bundesliga-Trainer. Der frühere Fifa-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer hat das Verhalten von Spielern und Trainern während der Partien der Bundesliga heftig kritisiert. "Wir haben eine unfassbare Aggression auf dem Platz", sagte der 51-Jährige der "Bild": "Das sind mittlerweile kriegsähnliche Zustände. Ich frage mich immer, was die genommen haben, um so von null auf 100 zu kommen."  Nach Ansicht Kinhöfers müsse man sich bei diesen "Vorbildern" nicht wundern, "dass im Amateurfußball Woche für Woche Schiedsrichter beleidigt, bedroht und verprügelt werden".  Erst am Dienstag wurden drakonische Strafen gegen Essener Kreisligisten BV Altenessen II ausgesprochen: Nach Attacken von zehn Spielern gegen einen Schiedsrichter wurden drei Spieler für jeweils zwei Jahre gesperrt, die restlichen sieben Akteure wurden für ein Jahr aus dem Verkehr gezogen. Auch der Trainer wurde mit einer Sperre für ein halbes Jahres belegt. Nur zwei Spieler hatten sich nicht an der Schiri-Hetzjagd beteiligt. Kinhöfer: Respekt nur leeres Wort Der frühere Weltklasse-Schiedsrichter kritiserte namentlich die beiden deutschen Trainer Friedhelm Funkel und Jürgen Klopp. Über den Coach des Champions-League-Siegers FC Liverpool sagte Kinhöfer: "Klopp, den jeder mag, verliert jedes Maß, wenn etwas gegen seine Mannschaft entschieden wird."  Laut Kinhöfer sind "fairer Umgang auf dem Spielfeld, Respekt gegenüber den Gegenspielern und Schiedsrichtern nur leere Worte". Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 14-11-2019
  • Mangelnder Respekt – Ex-Referee kritisiert Profis: „Kriegsähnliche Zustände“
    Berlin (dpa) - Der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer hat das Verhalten von Fußballprofis und mangelnden Respekt gegenüber den Referees beklagt. Fußball aktuell "Wir haben eine unfassbare Aggression auf dem Platz. Bei jeder Hand-Entscheidung rennen sieben oder acht Spieler auf den Schiri, schreien auf ihn ein", sagte der 51-Jährige aus Herne in einem "Bild"-Interview. "Das sind mittlerweile kriegsähnliche Zustände!" Er frage sich immer, "was die genommen haben, um so von 0 auf 100 zu kommen. Mich – und viele, viele Leute, mit denen ich rede – kotzt das Verhalten auf dem Platz inzwischen an", meinte Kinhöfer. Auch das Verhalten von Trainern an der Seitenlinie regt Kinhöfer auf - als Beispiele nennt er Friedhelm Funkel, Pep Guardiola und Jürgen Klopp. "Bei Schalke gegen Düsseldorf werden fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Nach zwei Minuten führt Funkel an der Linie einen Veitstanz auf, will so den Abpfiff erzwingen", sagte der ehemalige FIFA-Referee, der von 2001 bis 2015 in der Bundesliga gepfiffen hat. "Auch wie sich Guardiola im Spiel gegen Liverpool aufgeführt hat – unfassbar! Und Klopp, den jeder mag, verliert jedes Maß, wenn etwas gegen seine Mannschaft entschieden wird." Die siebenwöchige Sperre für Eintracht Frankfurts Kapitän David Abraham ist für Kinhöfer "das untere Strafmaß. Aber: Die Spieler schalten auf dem Platz alles aus, ihnen ist alles egal. Auch hohe Strafen. Deshalb zweifele ich an, dass höhere Strafen im Profifußball die gewünschte Abschreckung haben." Abraham ist für die Rote Karte wegen seiner Attacke gegen Freiburgs Trainer Christian Streich bis zum 29. Dezember gesperrt worden. Zudem muss er 25.000 Euro Geldstrafe zahlen. Eintracht Frankfurt hat Einspruch gegen das Urteil eingelegt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 14-11-2019
  • Zlatan Ibrahimovic verlässt Los Angeles Galaxy: „Könnt wieder Baseball schauen“
    Er ist eine er der schillerndsten Persönlichkeiten des Fußballs. Nun wird sich der Schwede wohl eine neue Herausforderung suchen.  Fußballstar Zlatan Ibrahimovic verlässt nach zwei Spielzeiten die Los Angeles Galaxy. Beide Seiten gaben am Mittwoch die schon länger erwartete Trennung bekannt. Der schwedische Superstar erzielte nach seinem Wechsel zu Galaxy im März 2018 in 52 Spielen in der US-Profiliga MLS 56 Tore. I came, I saw, I conquered. Thank you @lagalaxy for making me feel alive again. To the Galaxy fans - you wanted Zlatan, I gave you Zlatan. You are welcome. The story continues...Now go back to watch baseball pic.twitter.com/kkL6B6dJBr— Zlatan Ibrahimović (@Ibra_official) November 13, 2019 Allerdings gewann das Team von der Westküste mit ihm nur ein Playoff-Spiel. Auch den Titel als wertvollster Spieler der MLS (MVP) verpasste Ibrahimovic in diesem Jahr. Dieser Titel ging an den Mexikaner Carlos Vela vom Lokalrivalen Los Angeles FC, der mit 34 Treffern einen Rekord erzielte. Ibrahimovic wird mit Italien-Klubs in Verbindung gebracht Nach der Niederlage im Playoff-Viertelfinale gegen den Stadtrivalen Los Angeles FC hatte Ibrahimovic gesagt, es sei noch zu früh, um über seine nächsten Pläne zu sprechen. Zuletzt war er vor allem mit italienischen Klubs in Verbindung gebracht worden: Der SSC Neapel signalisierte Interesse, auch beim FC Bologna soll es den Wunsch geben, den exzentrischen Stürmer zu verpflichten. Vor einem guten Jahrzehnt stand Ibrahimovic in Spanien an der Seite von Lionel Messi eine Saison lang im Aufgebot des FC Barcelona, wo er aber immer wieder mit Erfolgstrainer Pep Guardiola aneckte. Im Zuge des Ärgers mit dem Coach wechselte er damals schließlich zurück in die italienische Serie A. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 14-11-2019
  • Ex-Schiri Kinhöfer kritisiert Jürgen Klopps Verhalten: „Verliert jedes Maß“
    Der ehemalige Unparteiische Thorsten Kinhöfer hat das Verhalten von Spielern und Trainern gegenüber den Schiedsrichtern moniert. Besonders hart ins Gericht geht er mit einem aktuellen und einem ehemaligen Bundesliga-Trainer. Der frühere Fifa-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer hat das Verhalten von Spielern und Trainern während der Partien der Bundesliga heftig kritisiert. "Wir haben eine unfassbare Aggression auf dem Platz", sagte der 51-Jährige der "Bild": "Das sind mittlerweile kriegsähnliche Zustände. Ich frage mich immer, was die genommen haben, um so von null auf 100 zu kommen."  Nach Ansicht Kinhöfers müsse man sich bei diesen "Vorbildern" nicht wundern, "dass im Amateurfußball Woche für Woche Schiedsrichter beleidigt, bedroht und verprügelt werden".  Erst am Dienstag wurden drakonische Strafen gegen Essener Kreisligisten BV Altenessen II ausgesprochen: Nach Attacken von zehn Spielern gegen einen Schiedsrichter wurden drei Spieler für jeweils zwei Jahre gesperrt, die restlichen sieben Akteure wurden für ein Jahr aus dem Verkehr gezogen. Auch der Trainer wurde mit einer Sperre für ein halbes Jahres belegt. Nur zwei Spieler hatten sich nicht an der Schiri-Hetzjagd beteiligt. Kinhöfer: Respekt nur leeres Wort Der frühere Weltklasse-Schiedsrichter kritiserte namentlich die beiden deutschen Trainer Friedhelm Funkel und Jürgen Klopp. Über den Coach des Champions-League-Siegers FC Liverpool sagte Kinhöfer: "Klopp, den jeder mag, verliert jedes Maß, wenn etwas gegen seine Mannschaft entschieden wird."  Laut Kinhöfer sind "fairer Umgang auf dem Spielfeld, Respekt gegenüber den Gegenspielern und Schiedsrichtern nur leere Worte". Let's block ads! (Why?)
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  • FC Bayern: Guardiola-Rückkehr in München? „Gibt ein großes Problem“ |Pro & Kontra
    Es ist das Gerücht des Tages: Star-Trainer Pep Guardiola wird mit einer Rückkehr zum FC Bayern München in Verbindung gebracht. Doch würde der Katalane dem Rekordmeister wirklich helfen? Die t-online.de-Redakteure Amir Addin und David Digili im Pro und Kontra.  Der FC Bayern München sucht weiter nach einem neuen Trainer nach der Trennung von Niko Kovac – und immer öfter fällt dabei ein Name, vielleicht der aktuell größte im Weltfußball: Pep Guardiola. Der Star-Trainer war bereits von 2013 bis 2016 in München, gewann drei Meisterschaften in Folge, holte dazu zwei Mal den DFB-Pokal. Dominierte mit dem FC Bayern spielerisch die Bundesliga wie wohl kein anderer Trainer zuvor. Der ganz große Triumph – der Gewinn der Champions League – blieb zwar aus, doch der heute 48-Jährige hinterließ einen bleibenden Eindruck.  Seit 2016 ist Guardiola Trainer bei Manchester City, gewann zuletzt zwei Mal in Folge das "Double", auch in der Premier League dominierte seine Mannschaft, war das Maß aller Dinge. Der Katalane gilt weiter als DER Star-Trainer, als Titel-Garant. Fast zwangsläufig berichtete die "Sport Bild" nun, dass Guardiola bei den Bayern auf dem Zettel steht. Er könnte im Sommer Interimstrainer Hansi Flick ablösen. Aber: Wäre es gut für den FC Bayern, wenn Pep Guardiola zurückkehrt? Amir Addin Redakteur SEO Ja, denn Guardiola macht die Spieler besser Pep Guardiola hat während seiner ersten Amtszeit in München den Ballbesitz-Fußball, den Louis van Gaal 2009 beim Rekordmeister einführte und Jupp Heynckes mit defensiver Stabilität erweiterte, auf ein neues Level gehoben. Der Katalane sorgte mit seinem vertikalem Ballbesitzspiel für Offensiv-Spektakel und bei den Bayern-Bossen für ein dreijähriges Dauergrinsen – die Champions-League-Lehrstunden gegen Real und Barca ausgenommen. Guardiola könnte auch jetzt wieder das Maximale aus dem bayerischen Luxuskader herausholen. Er ist die Königslösung. Zudem würde er die Sehnsucht nach attraktivem Offensiv-Fußball von Karl-Heinz Rummenigge endlich wieder stillen und die einzelnen Spieler des Vereins besser machen. Dass er das kann, hat er längst bewiesen. Das damalige Juwel Joshua Kimmich wurde zum unangefochtenen Stammspieler und zur Allzweckwaffe im System Guardiolas, Routinier Philipp Lahm erfand sich im Karriere-Herbst im zentralen Mittelfeld nochmal neu. Jerome Boateng sagte einst, Guardiola war der erste Trainer, der ihm strategisches Verteidigen beibrachte. Beim WM-Sieg 2014 in Rio war er dann einer der deutschen Schlüsselspieler. Karl-Heinz Rummenigge machte nie einen Hehl daraus, dass er unter Niko Kovac ein wenig die offensive Spielkultur vermisste. Unter Guardiola wäre dieses Problem wohl auf einen Schlag behoben. David Digili Redakteur Sport Nein, denn Guardiola hat ein großes Problem So erfolgreich Pep Guardiola in München auch war: Die familiäre Atmosphäre beim Rekordmeister ist ihm immer fremd geblieben. Natürlich ist der Katalane ein Weltklasse-Trainer, für den zu Barcelona-Zeiten Lionel Messi oder Andres Iniesta ihr Leben riskiert hätten. Doch der getriebene Guardiola ordnet dem Erfolg alles unter – und das ist sein großes Problem. Er war es, der Vereinslegende Bastian Schweinsteiger weglobte, mit Mario Mandzukic flüchtete ein anderer Triple-Held, von Verteidiger Dante hätte er „am liebsten 1000“ gehabt – kurze Zeit später war der beliebte Brasilianer weg. Auch Teamdoc Müller-Wohlfahrt wurde vergrault. Daran erinnern sie sich in München. Und daran, wie er selbst bei hohen Führungen an der Seitenlinie wild gestikulierte, als ginge es gegen einen Rückstand. Klar ist: Guardiola verlangt viel von seinen Spielern, von seinem Verein. Leroy Sané gilt als Wunschspieler der Münchner – ist bei Manchester City unter Guardiola aber immer wieder nur Ersatz. Weshalb sollte er ihm da nach München folgen? Dazu kommt: Guardiolas Fußball ist angreifbar geworden, die "Citizens" sind aktuell nur Vierter der Premier League. In Manchester haben sie sich der Idee des getriebenen Guardiola aber komplett verschrieben. Hier bekommt er (fast) jeden Spieler, hier ist er der Chef. Er lebt seine Idee. Atmet sie. In München wäre das so undenkbar. Aber München, der FC Bayern, das Oktoberfest, "mia san mia" – das war Guardiola nie ganz. Und der FC Bayern war nie ganz Guardiola. Let's block ads! (Why?)
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