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  • Champions League: Red Bull Salzburg startet voller Vorfreude
    Die Gruppenphase war noch gar nicht ausgelost, da meldete der FC Red Bull Salzburg in Sachen Champions League bereits ausverkauft. Der Run auf die 29.500 Tickets für die einst zur EM 2008 erbaute Arena in der Gemeinde Wals-Siezenheim am Stadtrand von Salzburg für den Dreierpack gegen KRC Genk, SSC Neapel und FC Liverpool war nur allzu verständlich. Elf vergebliche Anläufe liegen hinter dem Dauermeister aus der Mozartstadt, der seine nationale Vormachtstellung beinahe Jahr für Jahr durch eine aberwitzig anmutende Serie von Pleiten, Pech und Pannen in den Qualifikations- oder Playoff-Spielen zur "Königsklasse" konterkarierte. Junuzovic kann es kaum erwarten Fast schien es, als würden irgendwann höhere Mächte etwas dagegen haben, dass die "Roten Bullen" aus Salzburg in diesem Wettbewerb mitspielen. "Ich war in den Playoffs ja nur einmal dabei, 2018 gegen Roter Stern Belgrad. Bitterer als da kannst du gar nicht ausscheiden", erinnerte sich der im Vorjahr von Werder Bremen zurück in die österreichische Bundesliga gewechselte Zlatko Junuzovic im Interview mit dem "Kicker":  "Nach einem unspektakulären 0:0 auswärts führen wir zu hause 2:0, haben 28:4 Torschüsse - und kriegen binnen einer Minute zwei Gegentore. Da denkst du schon: Was für ein Wahnsinn!" Doch längst hat auch den 31-jährigen Routinier eine fast schon eruptive Freude ergriffen, endlich, endlich in der Champions League spielen zu dürfen. Mit Werder war ihm das nie vergönnt, als er zwischen 2012 und 2018 das grün-weiße Trikot trug. Das Heimdebüt gegen Genk (Dienstag 21 Uhr) ist in aller Munde, ehe das Auswärtsspiel in Liverpool folgt (02.10.2019). Erst der Titelträger aus Belgien in vertrauter Umgebung, dann der Titelverteidiger aus England mit dem Erlebnis Anfield Road. Besser geht es nicht. Endlich wieder Euphorie Autor Michael Unverdorben von den "Salzburger Nachrichten" hält in seinem Standpunkt fest: "Bevor der erste Pass gespielt und das erste Tor erzielt wurde, dürfen sich die Salzburger schon als Gewinner fühlen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil man in Stadt und Land eine Fußballeuphorie ausgelöst hat, wie sie der Verein, seit er Red Bull Salzburg heißt (seit 14 Jahren, Anm. d. Red.) noch nie erlebt hat." Kurios: Weil der Zuschauerschnitt im österreichischen Liga-Alltag in den vergangenen fünf Jahren unter 10.000 lag, gab es Planspiele, die Arena zurückzubauen. Gut, dass solche Pläne nicht umgesetzt wurden. Erstmals seit dem 11. Dezember 2013 findet wieder ein Champions-League-Spiel auf österreichischem Boden statt. Damals hatte Austria Wien im Ernst-Happel-Stadion noch Zenit St. Petersburg zu Gast und gewann mit 4:1. Auch jetzt wäre ein Sieg des Meisters und Pokalsiegers keine Sensation, denn Genk kommt in der heimischen Liga nicht in Tritt. Um in der schwierigen Gruppe das Minimalziel mit dem Überwintern in der Europa League zu erreichen, "müssen wir gewinnen", sagt Trainer Jesse Marsch, der die "beste Leistung in dieser Saison" von seinen Spielern einfordert. Lobe für US-Trainer Marsch Dabei hat der US-Amerikaner die junge Mannschaft nach einem großen Umbruch - mit Trainer Marco Rose (Borussia Mönchengladbach) ging ein halbes Dutzend Stammspieler - oft genug schon ans Limit geführt. Unter dem 45-Jährigen gelang es in Windeseile, die neuen Spieler zu integrieren und die Mannschaft für den Kurs zu begeistern. So haben die Salzburger alle neun Pflichtspiele gewonnen, dabei nur zweimal weniger als fünf Tore erzielt. Zuletzt gab es ein turbulentes 7:2 gegen den TSV Hartberg. Unangefochten steht Salzburg mit seiner wilden Herangehensweise wieder an der Tabellenspitze. "Jesse ist sehr authentisch, offen  - und enorm kommunikativ", lobt Junuzovic den Rose-Nachfolger, der zuvor als Co-Trainer unter Ralf Rangnick bei RB Leipzig gearbeitet hatte. Hohes Tempo, intensives Pressing, schnelle Umschaltaktionen: Salzburg steht für den typischen Red-Bull-Stil. Die Zusammensetzung des Kaders macht es möglich. Halaand macht auf sich aufmerksam Mit dem französischen U21-Nationalspieler Antoine Bernede (20), dem ungarischen Toptalent Dominik Szoboslai (18), dem malischen Offensivmann Sekou Koita (19) und vor allem dem norwegischen Topstürmer Erling Haaland (19) hat Marsch eine Rasselbande beisammen, die noch für Furore sorgen könnte. Vor allem der 1,94 Meter große Halaand erfährt in Austria höchste Lobpreisung. "Für mich geht ein Kindheitstraum in Erfüllung. Genau solche Tage habe ich mir als kleiner Junge immer herbeigewünscht." Elf Liga-Tore hat der vergangenen Winter bei Molde BK entdeckte Angreifer erzielt, den bei anhaltender Entwicklung bald die größeren Klubs im Ausland ins Visier nehmen. Dazu würde ein starker Auftritt gegen Genk vermutlich schon reichen: Rund 50 Scouts von allen Spitzenklubs Europas haben sich am heutigen Abend in Salzburg angesagt. Stand: 17.09.2019, 11:21 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 17-09-2019
  • „Königsklasse“ startet: Champions League – Bloß keine Bruchlandung für die Bundesliga
    Zahlen lügen nicht. Zumindest nicht die UEFA-Fünfjahreswertung, auf deren Grundlage immer noch die begehrten Europapokalplätze vergeben werden. Bevor es am heutigen Dienstag (17.09.2019) in der Champions League mit der Gruppenphase ernst wird, liegt Deutschland auf Rang drei. Der Abstand zu England und seiner finanzstarken Premier League beträgt mittlerweile fast 16, zu Spanien und seiner sportlich herausragende La Liga sogar mehr als 27 Punkte. Das sind Hausnummern, die von der Bundesliga auch auf absehbare Zeit nicht wettzumachen sind. Warnung vom DFL-Chef Seifert Viel mehr geht es für das Quartett mit dem FC Bayern, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen darum, Italien und die Serie A auf Abstand zu halten. Denn die vier Bestplatzierten in diesem Ranking kommen ja in den Genuss, vier Fixstarter ohne jede Qualifikationshürde in die "Königsklasse" zu entsenden. Aber reicht es, einfach nur mitzuspielen? Eigentlich nicht. Schon 2015 hatte Christian Seifert als der Geschäftsführende Vorsitzende der Deutschen Fußball-Liga (DFL) den Bundesliga-Managern beim Neujahrsempfang ins Gewissen geredet: "Mittel- bis langfristig wird es nur zwei, maximal drei große Fußball-Ligen geben, denen die Fans rund um den Globus folgen werden. Entweder wir gehören zu diesen zwei, drei großen Ligen - oder es wird eine andere Liga sein." Schmerzliches Aus im Achtelfinale Dafür sind aber Ausrufezeichen in der weltweit beachteten Champions League dringend nötig. Wer ab dem Viertelfinale vom Sofa diesem Wettbewerb zuschaut, gibt keine Trends auf dem Rasen vor. Nur zur Erinnerung: Nicht nur der FC Bayern erhielt im Frühjahr vom FC Liverpool (0:0, 1:3) bereits im Achtelfinale eine Lektion, sondern parallel verabschiedeten sich der FC Schalke 04 gegen Manchester City (2:3, 0:7) und Borussia Dortmund gegen Tottenham Hotspur (2:3, 0:1) in diesem Frühstadium. Es war eine Bruchlandung im deutsch-englischen Leistungsvergleich, die sich nicht als Haltungs-, sondern offenbar als Qualitätsfrage offenbarte. Titel ist kein realistisches Ziel mehr Tatsache ist, dass kein deutscher Klub mehr den Titel als realistisches Ziel ausrufen kann. Von solch einem Anspruch scheint die Bundesliga ungefähr so weit entfernt wie die deutsche Hauptstadt Berlin vom türkischen Endspielort Istanbul, in dessen Atatürk Olympiastadion am 30. Mai 2020 das Finale stattfindet. Beim Branchenführer FC Bayern, immerhin Dritter in einem UEFA-Zehnjahresranking, geht die Sprachregel so, "einige K.o.-Runden mehr" zu erleben. Demnach sollten die Münchner unter Trainer Niko Kovac also bis ins Halbfinale kommen, über das beispielsweise aber auch Pep Guardiola ab 2014 mit den Bayern nie hinauskam. Ein rein deutsches Finale, das immerhin 2013 im renommierten Londoner Wembleystadion Fußball-Europa beeindruckte, scheint mittlerweile utopisch. Nagelsmann warnt vor Gefahren "Die Gefahr besteht schon, dass Deutschland abgehängt wird", hat Julian Nagelsmann dem Fachmagazin "Kicker" gesagt. Der neue Cheftrainer von RB Leipzig ist beeindruckt von der Finanzkraft der Engländer ("nicht mit der Bundesliga zu vergleichen"). Deshalb seien doch Sebastian Haller von Eintracht Frankfurt zu West Ham United oder Joelinton von der TSG Hoffenheim zu Newcastle United gewechselt. Einerseits. Andererseits fielen die Entschädigungen in beiden Fällen so üppig aus, dass damit die Verluste aufzufangen sein sollten. Kluges Scouting und eine findige Transferpolitik vorausgesetzt. Die stolze spanische Punkteausbeute ist nicht allein auf die finanzielle Schlagkraft von Kalibern wie FC Barcelona, Real Madrid und Atletico zurückzuführen, sondern auch auf Vereine wie den dreimaligen Europa-League-Gewinner FC Sevilla, die in einer bemerkenswerten Penetranz die besser betuchte Konkurrenz düpieren. La Liga liegt beim transferbereinigten Umsatz (3,07 Milliarden Euro) knapp hinter der Bundesliga (3,17 Milliarden), schneidet aber im internationalen Vergleich klar besser ab - und düpiert sogar den Umsatzgiganten Premier League (5,44 Milliarden). Nagelsmann schlägt daher vor: "Wir müssen Wege finden, um selbst Toptalente zu entwickeln, damit wir nicht gezwungen sind, einen 21- oder 22-Jährigen für 30 Millionen zu holen." Ein Beispiel gibt der heutige Gegner Benfica Lissabon ab. Seit Jahren bilden die Portugiesen bereits Topstars für die Global Player aus. Dienlich wäre für die Bundesliga, wenn auch der deutsche Nachwuchs mehr Kicker vom Kaliber eines Kai Havertz anbieten würde. Doch der Nachschub auf diesem Niveau dürfte die nächsten Jahre eher nachlassen. Hitzfeld lobt die Voraussetzungen Umso wichtiger wird die Gesamtstrategie der führenden Klubs. "Es geht darum, wieder selbstbewusst in diesen Wettbewerb zu gehen", sagt Ottmar Hitzfeld: "Deutschland muss sich nicht verstecken. Wir haben eine gute Mentalität, wir haben großartige Stadien, großartige Trainingsgelände und gutes Scouting in jedem Verein."  Zweimal hat der 70-Jährige während seiner Trainerkarriere die Champions League mit Borussia Dortmund (1997) und Bayern München (2001) gewinnen können. Der Altmeister glaubt, dass die Bundesliga langfristig nur mit einer umfassenderen Öffnung für Investoren international konkurrenzfähig bleibt: "Der englische Fußball hat einen Riesenvorsprung, vor allem im finanziellen Bereich. Und die besten Spieler gehen da hin, wo das meiste Geld bezahlt wird." Auch die deutschen Klubs hätten die Möglichkeit, noch mehr Geld zu akquirieren, "dafür müsste man sich aber für Investoren öffnen. Nur mit der Ausbildung von Talenten kann man international auf Dauer nicht mithalten." Braucht es mehr Investoren? Genau wie der Altmeister Hitzfeld argumentiert dann auch Jungtrainer Nagelsmann, der die 50+1-Regel zur Disposition stellt: "In England spürt man in den meisten Stadien die Tradition der Klubs, und trotzdem hat beinahe jeder einen Investor." Der Champions-League-Sieger FC Liverpool sei einer der traditionsreichsten Klubs der Welt und habe einen US-amerikanischen Investor. "Du kannst einen Virgil van Dijk, der 85 Millionen Euro kostet, nicht mit dem Verkauf von Bratwurst im Teigmantel aus dem Automaten bezahlen. Wir müssen uns entscheiden", sagt Nagelsmann. Soll heißen: Öffnung für Investoren in irgendeiner Form oder möglicherweise weiter zurückfallen. Abzulesen dann bald in der UEFA-Fünfjahreswertung? Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 17-09-2019
  • Fußball: 2:0 – St. Pauli schlägt den HSV im Stadtderby
    Stand: 16.09.2019 22:30 Uhr von Johannes Freytag, NDR.de Bild vergrößern Derbysieger! St. Paulis Mats Möller Daehli (l.) und Leo Östigard feiern. Partystimmung auf dem Hamburger Kiez! Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat sich erfolgreich für die bittere Stadtderbyschlappe (0:4) aus dem März revanchiert und dem HSV die erste Saisonniederlage beigebracht. 2:0 gewannen die Braun-Weißen am Montagabend dank der Treffer von Dimitrios Diamantakos und von Rick van Drongelen, der ein Eigentor fabrizierte. Es war der erste St.-Pauli-Sieg gegen den HSV am heimischen Millerntor seit Februar 1960 (Oberliga). Im Gegensatz zur Vorsaison, als die Partie mehrfach vor dem Abbruch stand, zündeten die Fans diesmal nur in der Halbzeitpause und kurz vor Spielende verbotene Pyrotechnik, ansonsten herrschte im ausverkauften Millerntorstadion eine herausragende Derbystimmung.
    St. Pauli feiert den Derbysieg Der FC St. Pauli hat am sechsten Spieltag der zweiten Bundesliga 2:0 gegen den Hamburger SV gewonnen und damit das Stadtderby diesmal für sich entschieden. Vor der Partie rufen Anhänger des HSV zu einem Fan-Marsch zum Millerntor-Stadion auf, dem rund 3.000 Personen folgen. Große Zwischenfälle bleiben aus. Für Andreas Rettig ist es das letzte Heimspiel als St. Paulis Geschäftsführer, da er am 30. September aus persönlichen Gründen aus dem Amt scheiden wird. Schöne Geste: Spieler des Hamburger SV tragen während des Aufwärmens Trikots mit der Nummer ihres verletzten Mitspielers Jan Gyamerah. Die Spieler haben den Rasen betreten, der Anpfiff erfolgt. Das Stadtderby kann endlich losgehen. Die Gäste stehen zu Beginn hinten kompakt und wagen sich zunächst nur sehr verhalten nach vorne. Die Hintermannschaft der Hausherren um Startelf-Debütant Leo Östigard wird daher kaum gefordert. Die Heimelf erkennt das und zeigt mehr Engagement nach vorne. Mit Erfolg: In der 18. Minute ist die HSV-Defensive etwas ungeordnet, der Ball prallt vom Pfosten zu St. Paulis Dimitrios Diamantakos (M.), ... ... der per Flugkopfball einnickt - 1:0 für die Kiezkicker. Der Torschütze dreht jubelnd Richtung Fans ab, zieht sein Trikot aus (und kassiert dafür die Gelbe Karte) ... ... und lässt sich mit den Mitspielern von den Fans feiern. Der HSV strauchelt, kommt aber nach dem Rückstand besser ins Spiel. In der Schlussphase drehen die Gäste auf und kommen zu Torchancen. In der 45. Minute liegt der Ball dann nach einem Schuss von HSV-Stürmer Lukas Hinterseer (Nr. 16) tatsächlich im gegnerischen Kasten - der Ball soll jedoch vor der Flanke Jattas im Aus gewesen sein. Es geht mit dem 1:0 für St. Pauli in die Pause. Im zweiten Durchgang trifft wieder ein HSVer. Diesmal ist es Rick van Drongelen (3.v.l.), der den Ball jedoch ins eigene Tor befördert. Der Treffer kam aus dem Nichts - das Millerntor-Stadion bebt. Die Gastgeber ahnen: Der Derbysieg liegt in der Luft... ... van Drongelen (r.) und seine Kollegen vom HSV hingegen sind bedient. Die Kiezkicker gewinnen letztlich 2:0 und nach dem Schlusspfiff brechen alle Dämme. Der Jubel ist riesig. Das Motto der Millerntor-Party ist schnell ausgemacht: "Hamburg ist Braun Weiß." Luhukay überwältigt, Hunt selbstkritisch St. Paulis Trainer Jos Luhukay war nach der Partie im NDR Interview überwältigt von der Kulisse: "Eine Wahnsinns-Stimmung. Das war der schönste Fußball-Abend, den ich bislang hier erlebt habe", sagte der Niederländer und sprach von einem verdienten Sieg: "Am Ende hätten wir sogar noch sechs, sieben Tore erzielen können." HSV-Kapitän Aaron Hunt gab sich im NDR Interview selbstkritisch: "Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt. Unterm Strich haben wir heute leider verdient verloren. So eine Derby-Niederlage tut natürlich doppelt weh."
    01:49 01:06 02:49 Diamantakos bestraft schläfrigen HSV St. Paulis Trainer Jos Luhukay stellte gegenüber dem 3:3 in Dresden dreimal um - Neuzugang Sebastian Ohlsson, Leo Östigard und Christian Conteh durften von Beginn an ran. Beim Hamburger SV ersetzte Josha Vagnoman den verletzten Jan Gyamerah. 6.Spieltag, 16.09.2019 20:30 Uhr FC St. Pauli 2 Hamburger SV 0 Tore: 1:0 Diamantakos (18.) 2:0 van Drongelen (63., Eigentor) FC St. Pauli: Himmelmann - Ohlsson (80. Kalla), Östigard, Lawrence, Buballa - Becker, Knoll (84. Diarra) - Miyaichi, Möller Daehli, C. Conteh (62. Penney) - Diamantakos Hamburger SV: Heuer Fernandes - Vagnoman, G. Jung, van Drongelen, Leibold - Fein, Kinsombi (80. Dudziak), Kittel - Narey (46. Hunt), Hinterseer, Jatta (66. Harnik) Zuschauer: 25229 (ausverkauft) Weitere Daten zum Spiel Beide Teams begannen vorsichtig und verhalten, es dauerte bis zur 13. Minute, bis erstmals Torgefahr aufkam: Marvin Knolls wuchtiger Schuss aus gut 30 Metern sah zwar spektakulär aus, war aber für HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes nicht schwer zu parieren. Wenig später war der 26-Jährige jedoch machtlos. Knoll setzte eine Hereingabe von Mats Möller Daehli per Kopf an den Pfosten, beim Abpraller reagierte Diamantakos schneller als van Drongelen und sorgte mit einem Flugkopfball für das 1:0 (18.). Die Führung hatte sich nicht unbedingt angedeutet, war aber verdient, weil dem HSV bis dahin offensiv überhaupt nichts gelang. Erst nach einer halben Stunde bot sich Lukas Hinterseer eine Doppelchance: Zunächst schoss er Robin Himmelmann aus 20 Metern den Ball in die Arme (30.), dann verfehlte er eine schöne Hereingabe von Vagnoman nur knapp (31.). Aber die Szenen waren eine Art Brustlöser für den HSV, der die Braun-Weißen nun
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 16-09-2019
  • Broich und Polenz – der Ausblick auf die Champions League

    Audio: Champions-League-Auftakt: Licht aus, Gänsehaut an! Broich und Polenz – Sportschau Champions League Analyse. 17.09.2019. 57:05 Min.. ARD. Wenn zwei Ballbesitz-Spezialisten aufeinander treffen, hat Borussia Dortmund gar nicht mal so schlechte Chancen, zu gewinnen. Doch wie schlägt sich RB Leipzig bei freifliegenden Adlern in Lissabon? Und wie erledigen Leverkusen und die Bayern ihre... nun ja... (Pflicht)Aufgaben? Die Antwort gibt "Broich und Polenz - der Sportschau - Champions League - Ausblick" - dieses Mal mit Thomas Broich!  |  audio Let's block ads! (Why?)

    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 16-09-2019
  • Fußball, Champions League: Borussia Dortmund mit spanischer „Waffe“ gegen FC Barcelona
    Der Spanier fühlt sich wohl im Revier. Sehr wohl. Borussia Dortmunds Stürmer Paco Alcácer wird immer besser, erzielte an den vier bisherigen Spieltagen der Bundesliga bereits fünf Tore, durfte zudem immer von Anfang an aufs Spielfeld. Den Ruf als Edeljoker, der nur nach Einwechselungen treffen kann, hat er abgelegt. Bisher zeigte er sich topfit, verpasste nur zwölf Minuten Spielzeit und verdrängte Mario Götze aus dem Sturmzentrum. Kehl: "Wir haben ein paar Waffen, um Barcelona wehzutun" Am Dienstagabend (17.09.2019, 21 Uhr) bietet sich für ihn nun die Chance, gegen seinen Ex-Klub zu glänzen. Die Zeit beim FC Barcelona war für Alcácer ein schwieriges Kapitel. Zwischen 2016 und 2018 kam er dort lediglich auf 37 Liga-Einsätze, oft dauerten diese nur wenige Minuten. Das Star-Ensemble um Lionel Messi, Luis Suárez und Co. überstrahlte das Potential des wendigen Spaniers. "Ich bin gegangen, um wieder glücklich zu sein und zu spielen", sagte Alcácer rückblickend. Umso glücklicher ist die Borussia, dass er sich nun in Topform befindet. "Wir haben ein paar Waffen, um Barcelona wehzutun", spielte Lizenzspielerchef Sebastian Kehl sicherlich auch auf den Stürmer an. Kapitän Marco Reus führte aus: "Er ist ein eiskalter Torjäger, der nicht viele Chancen braucht." Erstes Duell mit Barcelona seit über 20 Jahren Im ersten Aufeinandertreffen mit Barcelona seit den zwei Spielen im UEFA Super Cup 1998 (0:2/1:1) könnte auch Superstar Messi, der nach einer Wadenverletzung wieder im Aufgebot steht, den BVB vor Probleme stellen. "Ich würde mich freuen, wenn er spielen würde. Natürlich weiß jeder, dass sie mit Lionel Messi noch stärker sind, weil er einfach der beste Spieler der Welt ist", äußerte sich Reus, riet jedoch davon ab, zu viel über Messi zu sprechen. Mittelfeldmann Axel Witsel machte deutlich: "Zu Hause können wir jeden schlagen." Trainer Lucien Favre hatte 1991 bei "Barca" unter Johan Cruyff hospitiert und sich vom Ballbesitzfußball inspirieren lassen. Er ließ durchblicken, dass der BVB mit einem durchdachten Matchplan in die Partie gehen wird: "Wir werden da sein." Schulz fehlt sicher, Piszczek könnte zurückkehren Favre muss jedoch weiter ohne Nico Schulz auskommen. Der Außenverteidiger laboriert an einer Fußverletzung. Die Torhüter Marwin Hitz und Eric Oelschlägel fehlten ebenfalls beim Abschlusstraining. Dafür kann möglicherweise der zuletzt angeschlagene Lukas Piszczek diese Lücke füllen. Reus prophezeite, der BVB werde in diesem Spiel auch "leiden müssen." Das anstehende Highlight gegen Barcelona könnte bei einem Erfolg das Selbstvertrauen des Teams weiter stärken. Stand: 16.09.2019, 18:39 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 16-09-2019
  • Ex-BVB-Profi Ousmane Dembélé? Nicht dabei! Abwehrspieler und Weltmeister Samuel Umtiti? Fehlt ebenfalls! Und Superstar Lionel Messi? Wird in Dortmund wohl auch nicht spielen können. Dafür, dass der beste Spieler zum Auftakt der Champions League bei Borussia Dortmund nicht dabei sein kann, ist die Stimmung beim FC Barcelona relativ gelassen. Verständlich, hat doch die Generalprobe gegen Spaniens Pokalsieger FC Valencia am Samstag auch ohne Messi und die beiden anderen Genannten hervorragend geklappt. Mit 5:2 setzte sich Barça vor heimischem Publikum durch und schickte damit nach schwachem Saisonstart ein Statement an die Konkurrenz in La Liga - und wird dabei von einem erst 16-Jährigen in die Erfolgsspur gebracht. Neuer Star von unbekanntem Planeten "Ein Star wurde geboren", titelte die spanische Zeitung "Marca" am Sonntag. "AS" sah eine "überragende Show" des linken Außenstürmers. Der Name des so hochgelobten: Fati Ansu, gebürtig aus Guinea-Bissau, Teenager, Sohn eines Müllwagenfahrers, seit Samstag jüngster Torschütze im Estadio Camp Nou von Barcelona und in aller Munde. "Ansu, von welchem Planeten bist du gekommen?", fragte auf Seite eins die katalanische Zeitung "Sport". Fati hatte gegen Valencia nicht lange gebraucht, um ins Spiel zu finden. Bereits in der 2. Spielminute traf er nach Flanke von Frenkie de Jong mit sehenswertem Volley vom Elfmeterpunkt aus zum 1:0. Nur vier Minuten später revanchierte er sich, bediente seinerseits de Jong mit einer perfekten Vorlage und es stand 2:0. "Was Ansu da treibt, ist nicht normal", lobte Barça-Coach Ernesto Valverde, eher ein zurückhaltender Charakter. Der Junge habe "etwas Besonderes" und sei "für sein Alter sehr reif", allerdings habe er mit seiner Leistung gegen Valencia "schon fast übertrieben". Außerdem kündigte Valverde an: Fati werde bald "noch viel besser" spielen. Vielleicht ja in der Königsklasse gegen den BVB? Qualitäten, die wehtun können In der Tat besitzt Fati Qualitäten, mit denen Barcelona den Dortmundern wehtun könnte. Er zeigt atemberaubende Dribblings und lässt sich auch durch im Weg stehende oder nebenherlaufende Gegner nicht aus der Ruhe bringen. Auch beim 4:0-Erfolg des BVB gegen Bayer Leverkusen am Wochenende war es im Grunde immer nur dann ansatzweise brenzlig geworden, wenn die Flügelstürmer der Werkself, Karim Bellarabi und Leon Bailey über außen mit Tempo Druck ausübten. Die Verantwortlichen des FC Barcelona werden es notiert haben. BVB-Rechtsverteidiger Hakimi (l.) muss darauf gefasst sein, dass viele Angriffe Barcelonas über seine Seite laufen Mal sehen, ob auch die Dortmunder Scouts ihre Hausaufgaben gemacht und Fati auf dem Zettel haben. Eigentlich sollten sie, schließlich war der 16-Jährige gegen Valencia nicht zum ersten Mal auffällig geworden: Gegen Betis Sevilla feierte er Ende August sein LaLiga-Debüt. Beim letzten Spiel vor der Länderspielpause in Osasuna wurde er zur zweiten Halbzeit eingewechselt und trug sich fünf Minuten später erstmals in die Torschützenliste ein. Dann folgte die Gala gegen Valencia. Gut möglich, dass Dortmunds Trainer Lucien Favre seine Defensivtaktik noch einmal überdenkt. Statt sich auf eine kompakte Mittte zu konzentrieren, wo normalerweise Lionel Messi als hängende Spitze seine Kreise zieht, könnte es bedenkenswert sein, die defensive Außenbahn zu verstärken, damit der neue Shooting-Star des FC Barcelona nicht wieder zum Glänzen kommt. ***** Endlich startet die Champions League in die neue Saison. Wir haben in die Historie der Königsklasse zurückgeschaut und erinnern in unserer Bildergalerie an bedeutende, emotionale und skurrile Momente.  
    Legendäre Momente der Champions League 2005: Das Wunder von Istanbul Im Finale 2005 führt Milan zur Pause mit 3:0 und sieht wie der sichere Sieger aus. Doch Liverpool kommt zurück: Gerard trifft zum 1:3, Smicer besorgt den Anschlusstreffer und Xabi Alonso gelingt nach einem verschossenen Elfmeter im Nachschuss der nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich. Liverpools Sieg im Elfmeterschießen setzt dem denkwürdigen Abend in Istanbul einen dramatischen Schlusspunkt. Legendäre Momente der Champions League 1999: Verrückte zwei Minuten Die Bayern denken im Finale von Barcelona schon an den Siegersekt - Baslers frühes Tor (6. Minute) scheint gegen Manchester United zu reichen. Doch dann schreibt der Gegner Fußballgeschichte: In der 91. trifft Sheringham nach einer Ecke, Solksjaers 2:1 zwei Minuten später ist fast eine Doublette und versetzt den paralysierten Münchnern den finalen Stoß - bis heute ein Trauma der Bayern-Seele. Legendäre Momente der Champions League 1997: Ricken trifft mit erstem Kontakt Schon der Finaleinzug war eine Sensation, doch der BVB legt noch einen drauf: Gegen das große Juventus führt der Außenseiter durch zwei Tore von Riedle zur Pause mit 2:0. Del Pierros Treffer in der 64. Minute lässt Juve hoffen - für sieben Minuten. In der 71. Minute trifft der eingewechselte Lars Ricken mit seinem ersten Ballkontakt per Traumheber zum 3:1-Endstand - ein Moment für die Ewigkeit. Legendäre Momente der Champions League 2017: Barcas Comeback gegen PSG Barcelonas Aus scheint nach einer 0:4-Pleite in Paris besiegelt, doch im Rückspiel steigt ein nie gesehener Showdown: Cavanis 1:3 (62. Minute) scheint Barcas Aufholjagd beendet zu haben, der Gastgeber braucht nun drei weitere Tore. Bis zur 88. Minute gelingt nicht mal eines, doch dann schreiben Neymar (88./90.+1) und Sergi Roberto (2.v.l./90.+5) eine sogar für Barca-Verhältnisse unfassbare Story. Legendäre Momente der Champions League 2012: Trauma im "Finale dahoam" Die Bayern können Historisches schaffen, sind im eigenen Stadion gegen Chelsea Favorit. Fünf Minuten nach Müllers vermeintlich entscheidendem 1:0 (85. Minute) schockt Drogba mit dem Ausgleich. Robben vergibt in der 95. Minute einen Elfmeter, die Nerven liegen blank. Im Elfmeterschießen versagen Olic und Schweinsteiger selbige. Chelsea gewinnt, das "Finale dahoam" wird zum Bayern-Trauma. Legendäre Momente der Champions League 2013: Das deutsche Finale in Wembley Nach dem Trauma 1999 brauchten die Bayern zwei Jahre, um sich mit dem Titelgewinn 2001 zu rehabilitieren. Dieses
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 16-09-2019
  • Fußball | 3. Liga: FCK trennt sich von Sascha Hildmann
    Die Trennung von FCK-Trainer Sascha Hildmann galt schon am Sonntag als beschlossene Sache. Nun ist es fix: Sascha Hildmann ist nicht mehr Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Hildmann selber bestätigte seinen Rauswurf gegenüber Sport1. Damit reagierte der Verein auf die schlechten Ergebnisse der letzten Wochen und die anhaltende Talfahrt der Roten Teufel. Nach der bitteren 1:6-Klatsche gegen den SV Meppen waren die Roten Teufel auf Platz 13 in der Tabelle abgerutscht. Das Saisonziel des 1. FC Kaiserslautern ist der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Dauer 6:55 min Sendedatum Sa, 14.9.2019 Sendezeit 17:30 Uhr Sender SWR Fernsehen

    SV Meppen - 1. FC Kaiserslautern 6:1 Der 8. Spieltag der 3. Liga Der gebürtige Lauterer Hildmann, der selbst beim FCK in der Jugend und bei den Amateuren aktiv war, hatte das Amt beim zweimaligen DFB-Pokalsieger am 6. Dezember 2018 von Michael Frontzeck übernommen. Als neue Trainer auf dem Betzenberg werden unter anderem der frühere FCK-Profi Markus Anfang und Ex-Coach Jeff Strasser gehandelt. Am Samstag spielen die Pfälzer gegen den 1. FC Magdeburg. Dauer 1:00 min

    So denken FCK-Fans über den Hildmann-Rauswurf FCK-Trainer Sascha Hildmann ist seinen Job los. Nach der 1:6-Pleite in Meppen hat der Verein seinen Coach freigestellt. So denken die FCK-Fans darüber. Let's block ads! (Why?)

    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 16-09-2019
  • Fußball: Christian Flüthmann – der etwas andere Trainer-Weg
    Stand: 16.09.2019 13:00 Uhr von Andreas Bellinger, NDR.de Christian Flüthmann? Es hat nicht lange gebraucht, um aus dem Fragezeichen hinter dem neuen Cheftrainer von Eintracht Braunschweig ein (zumindest kleines) Ausrufezeichen zu machen. Nach acht Spieltagen scheint der 37-Jährige nur noch für diejenigen ein Nobody zu sein, die sich partout nicht für Fußball in der Dritten Liga interessieren. Aus dem Abstiegskandidaten der vorigen Saison hat der bereits "Trainer der Stunde" genannte Ostwestfale binnen weniger Wochen ein Team geformt, das manch einen schon an die Erfolgsgeschichte der "Löwen" unter Torsten Lieberknecht denken lässt. Rückschläge wie die zweite Heimniederlage beim 1:2 gegen Hansa Rostock und den Verlust der Tabellenspitze steckt er wortgewandt weg, wie sich bei seinem Antrittsbesuch im NDR Sportclub zeigte: "Nur kurz danach tut es noch weh." Flüthmann: "Ich bin sehr zielorientiert" Sportclub - 15.09.2019 22:50 Uhr Strukturiert und zielorientiert: Christian Flüthmann weiß genau, was er will. Berufliches Ziel des Trainers: der Aufstieg mit Drittligist Eintracht Braunschweig.
    4,75 bei 4 Bewertungen Unter besonderer Beobachtung Es hätte besser laufen können, eine Woche vor dem Spitzenspiel bei Viktoria Köln. Zumal Flüthmann in der Partie gegen die Hanseaten unter besonderer Beobachtung stand. Phil Church war eigens an die Hamburger Straße gekommen, um seinen Schützling bei der Arbeit zu begutachten. Der Brite ist Trainer-Ausbilder der englischen Football Association (FA) - und damit Chef im Fußballlehrer-Kursus, den Flüthmann derzeit mit Kicker-Koryphäen wie Chelsea-Coach Frank Lampard auf der Insel absolviert. "Außergewöhnlich", nennt der Drittliga-Cheftrainer das. "Vor vier, fünf Jahren hätte ich mir das niemals vorstellen können." Beim BTSV vom "Co" zum Chef befördert "Man sieht, dass er einen positiven Einfluss auf das Team hat", lobt FA-Tutor Church trotz der Niederlage gegen Rostock und wagt sogleich eine Prognose: "Wenn er so weiter macht, wird er auch Erfolg haben." Dabei sollte der im November 2018 vom damaligen englischen Zweitligisten Norwich City gekommene Flüthmann ursprünglich in dieser Saison noch als Kompagnon von Cheftrainer André Schubert wirken. Als der aber zwei Tage vor dem Trainingsstart in Richtung Zweitligist Holstein Kiel verschwand (wo er am Sonntag entlassen wurde), beförderten die Niedersachsen ihren Co-Trainer kurzerhand zum Boss, was es in der 124-jährigen Geschichte der "Löwen" bis dato noch nicht gegeben hatte. "Wir haben seine Arbeit genau beobachtet", wurde Aufsichtsratsmitglied Tobias Rau danach auf der Website des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zitiert. "Fußball immer im Vordergrund" Bildergalerie 30 Bilder Nach dem Abstieg aus der Bundesliga in den 1980er-Jahren gerät die Trainerbank von Eintracht Braunschweig zum Schleudersitz. Ein Überblick über alle Übungsleiter seit 1963. Bildergalerie Dass es als Kicker für eine steile Karriere und das große Geld nicht reichen würde, erkannte der am 7. Mai 1982 in Münster geboren Flügelspieler des TSV Victoria Clarholz ziemlich bald. Das „bisschen Taschengeld“ reichte bei weitem nicht aus für die Ausbildung zum Industriekaufmann. So gründete er mit einer Geschäftspartnerin eine Werbeagentur,   wohl wissend, "dass der Fußball immer im Vordergrund stehen wird". Als Trainer natürlich - so wie er es schon Jahre vorher ins Freundschaftsbuch seiner Nichte als großes Ziel geschrieben hatte. Es ließ sich gut an, obwohl die U19-Spieler seines Heimatvereins kaum jünger waren als der damals 22-Jährige. Zwei Jahre später war er schon Co-Trainer der ersten Mannschaft in der Westfalenliga. Großes Vorbild Jürgen Klopp Nach Stationen im Jugendbereich von Arminia Bielefeld (2008 bis 2011) und  der U17 des VfL Osnabrück kam Flüthmann 2013 zu Borussia Dortmund, wo er Trainer der U16 wurde. Er nutzte dort jede freie Minute, um dem damaligen BVB-Chefcoach Jürgen Klopp über die Schulter zu schauen: "Das war natürlich Gold wert für mich als kleiner Trainer." Zudem fungierte er von 2016 bis 2017 als Leiter Spielanalyse und lernte so in Daniel Farke den Coach des U23-Teams der Borussia kennen, der ihn wenig später mit nach England nehmen sollte. 18 Monate hielt die Trainer-Zweisamkeit bei Norwich City, bis Flüthmann der (Hilfe-)Ruf aus Braunschweig ereilte, wo den "Löwen" das Wasser bis zum Hals stand - und Schubert für seine Rettungsmission einen Assistenten brauchte. Drittklassigkeit statt Premier League Bild vergrößern Christian Flüthmann arbeitete vor seinem Engagement beim BTSV als Co-Trainer bei Norwich City Was dann geschah, wird hinlänglich als Fußball-Wunder des BTSV beschrieben. "Es hat für mich einen höheren Stellenwert, Cheftrainer bei einem Traditionsverein wie Eintracht Braunschweig in der Dritten Liga zu sein, als in der Premier League als Co-Trainer zu arbeiten", erklärte Flüthmann im Interview mit "Regionalsport.de". Ungeachtet des Aufstiegs von Norwich City, das am Wochenende übrigens Manchester City geschlagen hat. "Egal", meint der "Löwen-Dompteur", der auf Einsicht und Prinzipien statt lautes Peitschenknallen setzt. "Wenn er ein Ziel hat, verfolgt er es auch konsequent", sagt sein sieben Jahre älterer Bruder Markus. Ein bisschen die Trainer-Schule von Farke, Klopp und Thomas Tuchel - vor allem aber eigene Ideen, die er aber nicht gleich hochtrabend als Spielphilosophie bezeichnen möchte. Aufstieg als "nächster Step" Flüthmann weiß genau, was er will - und wie der Weg dorthin aussehen soll. In der Ferne locke natürlich die Bundesliga, wenngleich er noch keine Zeit gefunden habe, ein nächstes Ziel zu benennen. "Aber ich arbeite daran, etwas Passendes zu finden." Zukunftsmusik, aktuell verfolge er eine Reihe von Verhaltensregeln, die jeder Spieler flexibel umsetzen müsse, unabhängig von System und Aufstellung. Wie beispielsweise in der Defensive Druck auf den Ball auszuüben oder bei Ballbesitz bestimmte Positionen zu besetzen. "Ich arbeite sehr zielorientiert", sagte Flüthmann. Im Juni 2020 will er sein Fußballlehrer-Examen feiern. Mit Ausrufezeichen und "dem nächsten Step": Aufstieg mit den "Löwen" in Liga zwei. Weitere Informationen 02:36 NDR 2 NDR 2 Braunschweig hat das Nordduell gegen Hansa Rostock überraschend mit 1:2 verloren. Eintracht-Trainer Christian Flüthmann muss
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 16-09-2019
  • Champions League: Milliardenspiele für den Geldadel
    International blicken Real Madrid und Bayern München nicht auf die erfolgreichste Spielzeit zurück. Die Königlichen, immerhin mit 13 Titeln Rekordsieger der Champions League, zuletzt drei Mal von 2016 bis 2018, verabschiedeten sich zuletzt aus dem Wettbewerb genauso im Achtelfinale wie der deutsche Rekordmeister. Ajax Amsterdam und der FC Liverpool stellten für die beiden Edelmarken die Stoppschilder auf, und die Wehklagen über die sportliche Demütigung der Topklubs klangen danach gewaltig. Nur: Aufs wirtschaftliche Ergebnis hat das unbefriedigende Abschneiden kaum Auswirkungen gehabt. Umsatz steuert bei Real auf eine Milliarde zu Bevor Real Madrid mit dem Gruppenkracher bei Paris St. Germain (Mittwoch 21 Uhr) wieder die internationale Bühne betritt, gab Präsident Florentino Perez neue Rekordzahlen bekannt: 38,4 Millionen Euro Reingewinn, mehr als eine halbe Milliarde Euro Vereinsvermögen, ein Etat von 822 Millionen für 2019/2020. Nicht minder imposant die kurz zuvor publizierten Zahlen der Bayern, die mit einem Heimspiel gegen Roter Stern Belgrad (Mittwoch 21 Uhr, Live-Ticker bei sportschau.de) beginnen: 750 Millionen Rekordumsatz, noch einmal fast 100 Millionen mehr als im Vorjahr. "Wir haben letztes Jahr ein tolles Jahr gehabt", sagte Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen. Eine neue Zehn-Jahres-Wertung zählt Beide Klubs zählen zu den Dauerbrennern in der am Dienstag (17.09.19) beginnenden Champions League. Und das wird seit der vergangenen Saison auch üppig belohnt. Die UEFA verteilt mittlerweile 1,95 Milliarden Euro unter seinen 32 Teilnehmern. Die Erlösmodelle sichern das Establishment im Grunde gegen jede Eindringlinge ab. Ein Viertel machen die Startgelder aus, die pro Klub bei 15,25 Millionen Euro liegen. 30 Prozent der Gelder werden als leistungsabhängige Prämien ausgeschüttet. Ein Sieg in der Gruppenphase ist 2,7 Millionen Euro wert, der Einzug ins Achtelfinale 9,5 Millionen. Dieselbe Summe, stolze 585 Millionen, geht als Bonuszahlungen nach einer UEFA-Zehnjahreswertung an immer dieselben Klubs. Motto: Wer schon erfolgreich war, wird noch reicher. Kritiker Pangl ist Anwalt der Kleinen "Mit dem aktuellen Modus wird das Aufgehen der Schere zwischen den wenigen Spitzenklubs sowie dem übergroßen Rest mit rund 700 Klubs in Europa weiter gefördert", kritisiert der ehemalige CEO der österreichischen Bundesliga, Georg Pangl, der als Generalsekretär der European Leagues Anwalt der kleineren Verbände ist. Den 54-Jährigen stört vor allem die Geldverteilung, die sich von Zyklus zu Zyklus zuvorderst für die Großen verbessert hat. Pangl hat ausgerechnet, dass die von 1992 bis 2018 in der Champions League verteilten 15 Milliarden zur Hälfte an die damals wie heute größten Vereine gingen, zu denen auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zählen. Obwohl der BVB in der Vorsaison im Achtelfinale gegen den späteren Finalisten Tottenham Hotspur ausschied, schöpfte der einzige börsennotierte Bundesligist 77 Millionen ab. Das Meiste davon über UEFA-Prämien (36,5), den Rest kam über Bonuszahlungen (22,2), Marktpool (10,0) und Ticketverkäufe (8,0) zustande. Unfassbare Dynamik im Markt Ein Wunder, dass Ajax Amsterdam mit einem vergleichsweise bescheidenen Budget im Vorjahr fast den Sprung ins Finale geschafft hätte. Denn spätestens im Frühjahr sind die Superreichen eigentlich unter sich, die über die mächtige Europäische Klubvereinigung ECA mit den Drohungen einer Abspaltung und Gründung einer Super League die Dachorganisation UEFA derart eingeschüchtert haben, dass diese die große Unwucht zugunsten der Global Player fördert. Möglich machen es die exorbitanten Vermarktungserlöse der Königsklasse: 2001/2002 kamen 522 Millionen Euro zu Verteilung. 2009/2010 waren es bereits 754 Millionen, 2015/2016 brach die Milliarden-Schallmauer, in der Vorsaison fiel die Zwei-Milliarden-Grenze. Pangl ist erzürnt, dass die von 2018 bis 2024 zur Verteilung stehenden zwölf Milliarden wieder zu 60 Prozent an die Top 14 fließen. "Das bedeutet in sechs Jahren genauso viel wie zuvor in 26 Jahren. Eine unfassbare Dynamik, die die UEFA als Regierungsbehörde auf Druck der Topklubs zulässt." Ihm graust davor, sollte ab 2024 mit der nächsten Reform womöglich in Achtergruppen gespielt werden. Die Zahl der Champions-League-Spiele würde sich damit verdoppeln. Auch Klopp übt Kritik Noch ist hier keine Entscheidung gefallen, aber die ersten an die Öffentlichkeit gelangten Pläne ließen nicht viel Gutes erwarten, wenn ein System erschaffen wird, dass das Abschneiden in den heimischen Ligen konterkariert. Selbst Jürgen Klopp vom Champions-League-Gewinner FC Liverpool wendet sich gegen ein geschlossenes System. "Warum sollten wir ein Setz-System schaffen, bei dem zehn Jahre in Folge Liverpool gegen Real Madrid zu sehen ist. Wer will das jedes Jahr sehen?", fragte der deutsche Erfolgsgarant auf der Trainerbank der "Reds". Vielleicht brauchen es die Klubbosse zur gesicherten Refinanzierung ihrer Luxuskader? ECA-Boss Andrea Agnelli (Juventus Turin) versuchte sich zuletzt in Beschwichtigung, dass die ganz radikale Variante nicht käme. Noch ist keine Entscheidung gefallen. UEFA-Chef Aleksander Ceferin versichert stets, dass es eine Super League unter seiner Regie nicht geben werde. Fakt ist: Das internationale Geschäft beeinflusst bereits jetzt massiv den nationalen Wettbewerb. Die Europapokalteilnehmer enteilen vielerorts dem Rest der Konkurrenz. Pangl hat dafür eine einfache Erklärung: "Die Erträge aus dem Verkauf der Champions-League-Rechte weisen bis zu zehnfach höhere Steigerungsraten auf als die der heimischen Liga." Stand: 16.09.2019, 13:00 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 16-09-2019
  • Fußball, Frauen-Bundesliga: Ernüchterung bei den Bayern-Frauen
    Viele haben es als erfrischend empfunden, als der FC Bayern München erst kürzlich seine ambitionierte Zielsetzung für das Frauenteam vorstellte. Managerin Karin Danner, jahrelang als Meisterin des Understatements aufgefallen, schlug vor dem Saisonstart im Campus des FC Bayern auf einmal ganz andere Töne an. "Seit drei Jahren verändert sich die Frauenfußball-Landschaft sehr stark, in Deutschland ist die Zeit ein bisschen dahingeplätschert, und so wie es bisher läuft, werden wir in den nächsten Jahren nicht weiterkommen. Deswegen haben wir als Verein einen Vierjahresplan erarbeitet, um für die Herausforderungen der kommenden Jahre gerüstet zu sein." Darin verankert: die Wachablösung des VfL Wolfsburg in der Frauen-Bundesliga. Und auch der Gewinn der Women’s Champions League, zuletzt in einer Art Endlosschleife an Olympique Lyon mit der deutschen Weltklassefußballerin Dzsenifer Marozsan gegangen, wird in München für möglich gehalten. Die Verfolgerrolle passt nicht zum Selbstverständnis dieses Klubs. Danner ging auch deshalb in die Offensive, weil Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ihr Rückendeckung erteilt hatte. Trainer Scheuer rätselt Doch am Wochenende haben die hochtrabenden Pläne einen gehörigen Dämpfer erhalten. Über die 1:2-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen am Sonntag (16.09.19) rätseln die Bayern-Frauen selbst. "Es ist nicht zu erklären, wie man so zuhause auftreten kann", sagte der ernüchterte Bayern-Trainer Jens Scheuer. Der vom SC Freiburg gekommene Coach hatte erst zu Saisonbeginn den lange sehr erfolgreichen Thomas Wörle abgelöst, um das Team in eine neue Ära zu überführen. Nach den hochkarätigen Abgängen war der Kader unter anderem mit WM-Shootingstar Giulia Gwinn, Nationalspielerin Linda Dallmann oder der Lyon-Rückkehrerin Carolin Simon verstärkt worden. In den ersten beiden Liga-Spielen beim SC Freiburg (3:1) und gegen den 1. FFC Frankfurt (3:0) gaben sich die Münchnerinnen keine Blöße. Zudem hatte die Mannschaft mit einem schwer erkämpften 2:1-Auswärtssieg in der Women’s Champions League beim schwedischen Vizemeister Göteborg FC Selbstvertrauen gesammelt. Ausrutscher mit fatalen Folgen Doch offensichtlich gelang es nicht, die Spannung hochzuhalten für die Pflichtaufgabe im Liga-Alltag gegen einen vermeintlichen Underdog, der in der Vorsaison als Drittletzter gerade den Abstieg verhinderte. Was sollte gegen die Werkself denn schiefgehen, die zuletzt sage und schreibe 0:8 und 1:10 gegen die Bayern-Frauen verloren hatten? Doch dann kam alles anders: Naives Abwehrverhalten ermöglichen den tapferen Gästen die Treffer durch Henrietta Csiszar (32.) und Milena Nikolic (43.). Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Nationalspielerin Kathrin Hendrich (41.) war zu wenig. "Wir waren von der ersten Minute an nicht auf dem Platz und haben in keinster Weise umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten", schimpfte der eigentlich meist sehr besonnene Scheuer.  Statt eines Schützenfestes gab es vor wieder nur 592 Zuschauern an der Grünwalder Straße eine Blamage, die den FC Bayern bereits in Zugzwang bringt. Wegen der Zwölfer-Liga sind Ausrutscher in der Frauen-Bundesliga fatal. Der VfL Wolfsburg holte vergangene Saison 59 von 66 möglichen Punkten, spielte ganze zweimal unentschieden und leistete sich nur eine Niederlage. Der FC Bayern verlor auch nur ein einziges Mal. Die Liga ist überrascht Deshalb haben überraschende Pleiten in der Frauen-Bundesliga eine fast schon verheerende Wirkung, weil das Leistungsgefälle immer noch groß ist. Das belegte auch die Reaktion von Niko Arnautis, dem Trainer des 1. FFC Frankfurt, der in einer ersten Reaktion über den nächsten Gegner Leverkusen witzelte: "Ich dachte eigentlich, wir hätten ein leichtes Spiel." Nun wird der Rekordmeister gewarnt an den Rhein reisen. Der FC Bayern spielt als nächstes beim SC Sand. Seit dem Wochenende steht auch fest, dass der FC Bayern bereits im Achtelfinale des DFB-Pokals auf den Doublesieger Wolfsburg (16./17. November) trifft. Ein Wunschlos war das nicht wirklich. Aber es passte eben zu einem gebrauchten Wochenende der FCB-Fußballerinnen. Stand: 16.09.2019, 10:07 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 16-09-2019
  • „Notnägel“ und Derbysieger – die Elf des Spieltags
    Mittelfeld - Denis Zakaria (Borussia Mönchengladbach): Denis Zakaria war vor der Saison als Achter eingeplant, half aber auf der Sechs aus, weil Christoph Kramer und Tobias Strobl ausfielen. Die beiden sind wieder fit - aber Zakaria ist aus der Zentrale nicht mehr wegzudenken. In Köln war der Schweizer erneut bester Borusse, lief 11,15 Kilometer, kurbelte vorne an, räumte hinten ab und war mit drei Torschüssen auch noch einer der Gefährlichsten auf dem Platz. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 16-09-2019
  • BRD gegen DDR – Erstes Spiel zweier Nationalteams vor 60 Jahren
    Mittwoch, 16. September 1959, Walter-Ulbricht-Stadion in Ostberlin. Gleich findet hier ein historisches Fußballspiel statt. Doch das Stadion ist leer. Statt 70.000 Fans sind gerade mal 200 Funktionäre und Journalisten gekommen. Sie werden Zeugen des ersten Aufeinandertreffens zweier deutscher Nationalmannschaften. Die DDR wird gegen die BRD spielen. Es geht um Olympia Es geht um die Olympischen Spiele 1960 in Rom. Dort soll eine gemeinsame deutsche Mannschaft aus Ost- und Westspielern antreten. Weil sich beide Seiten aber nicht auf ein gemeinsames Team einigen können, kommt es zu zwei Spielen. Der Gewinner nach Hin- und Rückspiel soll Deutschland bei den Olympischen Spielen 1960 vertreten. Festgelegt ist außerdem, dass die Spiele ohne Zuschauer sattfinden. Das geht auch auf den Trainer der westdeutschen Nationalmannschaft Sepp Herberger zurück, wie Dr. Rene Wiese vom Zentrum deutsche Sportgeschichte erklärt: „Herberger wollte von Öffentlichkeit überhaupt nichts wissen. Herberger war jemand, der hat seit 1954 seine sportlichen Erfolge damit gefeiert, dass er in aller Ruhe arbeiten konnte, also unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Trainingslagern und Lehrgängen.“ Zwei Amateurmannschaften Die Bundesrepublik Deutschland hat bei den beiden Spielen ein Problem, denn bei Olympia darf nur eine Amateurmannschaft teilnehmen und so können für die BRD viele Stammspieler gar nicht auflaufen. Anders bei der DDR, sie weist ohnehin alle Spieler als Amateuere aus und kann mit dem normalen Team antreten. Am Ende gewinnt die BRD trotzdem beide Spiele - erst 2:0 in Ostberlin und schließlich am 23.09.1959 mit 2:1 im Düsseldorfer Rheinstadion. Die DDR-Seite war geknickt: "Man hatte sich mehr erhofft. Man ist mit einer A-Nationalmannschaft gestartet und hatte dann eigentlich zwei Niederlagen gegen Amateure errungen", erklärt Wiese. Viel hat die westdeutsche Nationalmannschaft von dem Erfolg aber auch nicht, denn sie scheidet in der weiteren Olympia-Qualifikation gegen Finnland und Polen aus und darf damit nicht an den Olympischen Spielen 1960 in Rom teilnehmen. Stand: 16.09.2019, 08:00 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 16-09-2019
  • Fußball, Bundesliga: Schalke 04 dreht Rückstand in Paderborn und gewinnt 5:1
    Dabei starteten die noch sieglosen Paderborner optimal in die Partie. Nach einer Balleroberung flankte Sven Michel in die Mitte, wo Cauly Oliveira Souza zum 1:0 einköpfte (8. Minute). Doch danach übernahm Schalke 04 Stück für Stück das Kommando. Nach mehreren guten Chancen, die Paderborns Jannik Huth zum Teil stark vereitelte, leistete schließlich ausgerechnet der SCP-Schlussmann Schützenhilfe beim Ausgleich durch Salif Sané (33.), als er eine Flanke unterlief. Auch mit Beginn der zweiten Halbzeit hatte Schalke 04 weiter die besseren Momente. Serdar sorgte für die Schalker Führung Suat Serdar gelang mit einem abgefälschten Schuss aus 18 Metern ins rechte untere Eck die mittlerweile verdiente 2:1-Führung (50.). Paderborn steckte nicht auf, spielte weiter offensiv. Aber entweder misslang der entscheidende Pass oder der Abschluss war zu schwach, wie bei einer Chance von Klaus Gjasula, der aber Schalkes Verteidiger Benjamin Stambouli aus aussichtsreicher Position anschoss (66.). Für die Vorentscheidung sorgte schließlich Amine Harit, der eine schnelle Kombination der Gäste im Strafraum zum 3:1 abschloss (71.). Als die Gastgeber in der Schlussphase alles nach vorn warfen, schossen nach Kontern der eingewechselte Ahmed Kutucu das 4:1 (83.) und wenig später besorgte Harit den 5:1-Endstand (85.). Schalke 04 machte mit jetzt sieben Punkten einen Sprung auf Platz sechs. Paderborn bleibt mit einem Zähler Vorletzter. Kellerduell für Paderborn in Berlin Für Schalke 04 geht es am 5. Bundesliga-Spieltag mit dem Freitagsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 weiter. Paderborn nimmt am Samstag beim Kellerduell mit Schlusslicht Hertha BSC den nächsten Anlauf auf den ersten Saisonsieg. Thema in: Sportschau Bundesliga am Sonntag, WDR Fernsehen, Sonntag, 15.09.2019, 21.45 Uhr. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 15-09-2019
  • Jetzt live – Paderborn will auch Schalke ärgern
    [unable to retrieve full-text content]Viele Punkte hat Paderborn noch nicht gesammelt, aber immer Eindruck gemacht. Gegen Schalke 04 soll jetzt neben der Leistung auch das Ergebnis stimmen. Die "Knappen" könnten ihrerseits mit drei Punkten den Anschluss an die Spitzengruppe schaffen.
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 15-09-2019
  • Fußball, Bundesliga: Freiburg siegt klar im Baden-Derby
    Die Hoffenheimer stehen durch diese Niederlage weiterhin bei nur vier Punkten und blieben zudem zum dritten Mal ohne eigenen Treffer. Christian Günter (11. Minute) erzielte das Führungstor für die Freiburger, Janik Haberer (38.) und Nils Petersen (60.) legten nach. Freiburgs Trainer Christian Streich sorgte bei seiner Startelf für eine Überraschung: Luca Waldschmidt saß auf der Bank, Lucas Höler durfte beginnen. Neuzugang Vincenzo Grifo, der ja kurz vor Ende der Transferperiode noch von Hoffenheim zum SC gewechselt war, saß gemäß einer Klausel, die den Einsatz gegen seinen Ex-Klub verbot, zudem auf der Kraichgauer Tribüne. Freiburg zielstrebiger Nach ausgeglichenen Anfangsminuten traf der SC Freiburg gleich mit der ersten Chance: Christian Günter startete in eine zu große Lücke zwischen den Hoffenheimer Verteidigern, bekam den Ball genau in den Lauf gespielt und verwandelte mit dem linken Fuß maßgenau ins rechte Eck. Die Hoffenheimer reagierten wütend und hatten im direkten Gegenzug durch Ishak Belfodil (12.) und Pavel Kaderabek (15.) zwei gute Schusschancen, die aber beide von Torhüter Alexander Schwolow entschärft wurden. Weil die TSG aber hinten immer wieder Lücken offenbarte, blieben die Freiburger brandgefährlich. Höler machte den Kraichgauern doch größere Probleme und auch Petersen hätte nach 23 Minuten durchaus schon das zweite Tor erzielen können. Beide Torhüter konnten sich nun mehrfach bei Distanzschüssen auszeichnen und verzeichneten starke Paraden, bei Kaderabeks Kopfball nach 34 Minuten wäre Schwolow allerdings chancenlos gewesen - die Kugel strich hauchdünn vorbei. Etwas genauer machte es Haberer beim zweiten Treffer der Partie - sein Flachschuss vom Strafraumrand ging genau unten rechts ins Eck. Petersen macht den Deckel drauf Mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken gingen die Breisgauer den zweiten Durchgang etwas kompakter an als den ersten. Hoffenheims Trainer Alfred Schreuder hatte zur Pause offensiv gewechselt und unter anderem Neuzugang Jürgen Locadia gebracht. Besserung brachte das aber nicht - im Gegenteil. Ein verunglückter Schuss von Günter nach einer Stunde fiel Petersen vor die Füße, der nur einschieben musste. Die Freiburger Führung war inzwischen hochverdient. Zielstrebiger, leidenschaftlicher und mit der klareren Idee ausgestattet hatten die Gäste dann bis zum Abpfiff keine Mühe mehr, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Die Gastgeber blieben bemüht, hatten aber einfach im Angriffsspiel keine guten Ideen. Hoffenheim reist nächste Woche im Montagsspiel zum VfL Wolfsburg (23.09.2019), Freiburg empfängt am Samstag den FC Augsburg. Thema in: Sportschau, Das Erste, Sonntag, 15.09.2019, 18 Uhr. Stand: 15.09.2019, 17:20 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau FussballPubliziert am 15-09-2019

T-Online

  • Dietrich-Nachfolger – Präsidentensuche beim VfB: Neun Konkurrenten für Buchwald
    Stuttgart (dpa) - Neben Guido Buchwald, Matthias Klopfer sowie Claus Vogt haben sich noch neun weitere Personen beim VfB Stuttgart um die Nachfolge des zurückgetretenen Präsidenten Wolfgang Dietrich beworben. Fußball aktuell Zwei der Bewerbungen waren aus formalen Gründen nicht gültig, laut Mitteilung vom Dienstag sind also noch zehn Kandidatinnen und Kandidaten im Rennen. Wie der Vereinsbeirat bekannt gab, haben sich Männer und Frauen im Alter von 45 bis 65 Jahren für das Amt beworben und wollen auf der Mitgliederversammlung am 15. Dezember gewählt werden. Die Satzung des Fußball-Zweitligisten lässt für die Wahl nur zwei Kandidaten zu, die vom Vereinsbeirat aufgestellt werden müssen. Diese Entscheidung soll am 7. November bekannt gegeben werden. "Wir suchen eine Persönlichkeit, die Kommunikations- und Teamfähigkeit besitzt und mit ihren integrativen Fähigkeiten unterschiedliche Positionen moderieren kann, Glaubwürdigkeit ausstrahlt und Vertrauen schafft, ohne sich selbst dabei in den Mittelpunkt zu stellen", beschrieb der Vorsitzende des Vereinsbeirats, Wolf-Dietrich Erhard, das Anforderungsprofil. Der 1990-er Weltmeister Buchwald, Schorndorfs Oberbürgermeister Klopfer sowie der Unternehmer Vogt haben ihre Bewerbung öffentlich gemacht. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 17-09-2019
  • Einstiger Löw-Hoffnungsträger: „Belgrad-Messi“ Marin heiß auf die Bayern
    München (dpa) - Die Vorfreude bei Marko Marin auf die Münchner Arena und den FC Bayern ist riesengroß. Fußball aktuell "Es ist schön, mal wieder in einem deutschen Stadion zu spielen, dann noch gegen Bayern", sagte der Schlüsselspieler des Münchner Champions-League-Gegners Roter Stern Belgrad vor der Partie am Mittwochabend (21.00 Uhr/Sky). "Ich freue mich auch auf meine ehemaligen Nationalmannschaftskollegen Manuel Neuer, Jérôme Boateng und Thomas Müller." 2009 wurde er mit Neuer und Boateng U21-Europameister, eine glorreiche Weltmeisterkarriere wie den früheren Weggefährten war dem Dribbelkünstler nicht vergönnt. "Er wird der Messi von Belgrad genannt. Mich freut es natürlich, auf alte Weggefährten zu treffen, da freut man sich auf den Austausch nach dem Spiel", sagte Neuer. "Natürlich verfolgt man den Weg, wenn man mit einem Spieler zusammen gespielt hat." Dabei galt Marin, der mit Gladbach sogar noch zu Mehmet-Scholl-Zeiten gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister spielte, als Supertalent. Zwischen 2008 und 2010 brachte er es in jungen Jahren schon auf 16 Länderspiele (1 Tor) für die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw. Er war auch beim mitreißenden WM-Auftritt 2010 in Südafrika dabei. Doch die glanzvolle Karriere wurde es dann doch nicht. Der Wechsel 2012 von Werder Bremen zum FC Chelsea und einige Verletzungen brachten den inzwischen 30-Jährigen aus dem Tritt. Der im großen Rummel einst schon übertrieben mit Lionel Messi verglichene Marin musste sich auf eine rastlose Reise durch Europa begeben. FC Sevilla, AC Florenz, RSC Anderlecht, Trabzonspor, Olympiakos Piräus und jetzt eben Belgrad lauteten die Stationen des Offensivspielers quer durch Europa. Richtig sesshaft wurde er nicht. In nur einem Jahr ist er aber nun zum wichtigsten Spieler des serbischen Rekordmeisters geworden. Marin gilt für die Chefs längst als "unverkäuflich". In 40 Partien erzielte er acht Treffer (17 Assists). "Roter Stern ist der Club, den ich liebe", sagte der in Bosnien geborene Marin kürzlich der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Sein Vater, der mit der Familie und dem zweijährigen Sohn Marko einst nach Frankfurt kam, soll schon immer ein großer Fan von Roter Stern gewesen sein. Wie wichtig Marin für die Mannschaft von Trainer Vladan Milojevic ist, wurde am Wochenende demonstriert, als der Kapitän fehlte. Ohne ihn rannte Roter Stern lange einem Rückstand gegen Aufsteiger FK Indjija hinterher, ehe Milan Pavkov das Spiel mit zwei Toren spät drehte. Marin sei der Schlüsselspieler, sagte Bayern-Coach Niko Kovac. Nach seiner Verletzung in der Königsklassen-Qualifikation meldete sich Marin für das Spiel in München fit: "Ich fühle mich gut und bin bereit für Bayern." Nur zu gerne würde der frühere Europa-League-Sieger Marin mit Roter Stern mit einem starken Auftritt an eine große Stunde gegen den FC Bayern erinnern. Im Halbfinale des Landesmeister-Cups gewann Roter Stern 1991 gegen die Münchner und holte danach auch den Titel. "Aber über das Halbfinale gegen die Bayern wird heute noch mehr gesprochen als über das Finale", sagte Marin bei "t-online.de". Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 17-09-2019
  • Königsklassen-Auftakt – Das große Zittern für Tuchel: PSG ohne „MCN“ gegen Real
    Paris (dpa) - Trainer Thomas Tuchel hatte sich bestimmt einen einfacheren Champions-League-Auftakt gewünscht. Fußball aktuell Der 46 Jahre alte Coach muss beim Spiel gegen Real Madrid am Mittwochabend auf das prominente Stürmertrio verzichten, das beim französischen Fußballmeister Paris Saint-Germain schlicht "MCN" genannt wird - Kylian Mbappé, Edinson Cavani und Neymar. Er sei "sehr traurig", dass er nicht spielen könne, teilte Mbappé via Twitter mit. Er und Cavani sind verletzt, wie französische Medien berichteten. Der Brasilianer Neymar ist hingegen gesperrt, da er sich beim Achtelfinalspiel in der zurückliegenden Champions-League-Saison gegen Manchester United auf der Tribüne abwertend über die Schiedsrichter geäußert hatte. Die gute Nachricht für PSG: Der Internationale Sportgerichtshof CAS reduzierte Neymars Sperre von drei Partien auf zwei Spiele. Das verlorene Spiel gegen Manchester United im vergangenen März wird von Fans in der französischen Hauptstadt immer noch als Schmach empfunden; viele hoffen, dass es dem Club nach dem wochenlangen Gezerre um den Verbleib Neymars in Paris nun gelingen wird, in der Königsklasse endlich den ersehnten Titel zu holen. Real Madrid will im Prinzenpark mit Toni Kroos dagegen die "Operation Wiedergutmachung" starten. Der Champions-League-Rekord-Triumphator (13 Titel) und Seriensieger der Jahre 2016 bis 2018 muss nach einer Spielzeit ohne wichtigen Titel und einem durchwachsenen Saisonstart endlich guten Fußball zeigen. "Wir wissen, dass wir besser werden müssen, und das werden wird auch tun", versprach Trainer Zinedine Zidane nach der nur mit Mühe bestandenen Generalprobe, dem 3:2-Zittersieg daheim gegen UD Levante. In Paris fange die neue Saison "richtig an", betonte er. Gegen Paris bereitet der französische Coach nach Medienberichten eine "offensive Revolution" vor. Er wolle im Angriff erstmals Gareth Bale, Karim Benzema und Neueinkauf Eden Hazard zusammen einsetzen, hieß es. Der Belgier, auf dem die meisten Hoffnungen der Königlichen ruhen, konnte nach längerer Verletzungspause am Wochenende das erste Pflichtspiel im Real-Trikot bestreiten. Von Anfang an soll demnach auch der aus München zurückgekehrte James Rodríguez spielen. Zidane muss wohl sein Team offensiv spielen lassen, fallen doch im Mittelfeld und in der Abwehr gleich mehrere Leistungsträger aus. Die Liste ist lang: Wegen Verletzung fehlen Isco, Marco Asensio, Luka Modric, Marcelo und Fede Valverde. Kapitän Sergio Ramos und Nacho sind gesperrt. Hinten wird aufgrund der Abwesenheit von Ramos der Franzose Raphael Varane in der Heimat das Zepter übernehmen müssen. Der 26-Jährige weiß, dass man ein "perfektes Spiel" braucht, um zu gewinnen. "Es wird ein Spiel auf hohem Niveau sein, und ich hoffe, dass wir die ersten Punkte einfahren können". Die jüngere Statistik spricht jedenfalls für Real, das in der Primera División nach vier Spieltagen nur auf Platz drei - zwei Zähler hinter Tabellenführer FC Sevilla - liegt. Nachdem PSG in den 1990er Jahren zum Angstgegner der Madrider avanciert war, konnten sich die Spanier im 21. Jahrhundert gegen die Pariser problemlos durchsetzen. In der Champions League schaltete man die Franzosen im Viertelfinale der Saison 2017/2018 mit einem 3:1-Heimsieg und einem 2:1-Auswärtserfolg aus. In der Gruppenphase gab es 2015/2016 ein 1:0 in Madrid und eine Nullnummer in Paris. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 17-09-2019
  • Disput mit ter Stegen: Neuer will sich nicht mehr zur Debatte im DFB-Tor äußern
    München (dpa) - Manuel Neuer will sich im Disput um die Nummer eins im Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nicht mehr äußern. Fußball aktuell "Ich habe mein Statement das erste Mal abgegeben, jetzt geht es für mich einfach um die Spiele und um den Verein und um das, was auf dem Platz ist. Nicht nur bei der Nationalmannschaft, auch beim FC Bayern. Von mir wird es keine Aussagen diesbezüglich mehr geben", sagte der Kapitän des FC Bayern und der DFB-Auswahl. Er sei unmittelbar nach dem Spiel im Leipzig (1:1) zu den Aussagen von Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona befragt worden und habe geantwortet. Der direkte Weg mit dem Torwartkollegen vom katalanischen Topclub sei ohnehin "der beste". "Ich kann und werde dazu nichts mehr sagen", sagte Neuer zur Debatte. Trainer Niko Kovac beschwichtigte nach dem verbalen Austausch der beiden Top-Torleute. "Ich habe das registriert, und ich finde, dass beide das gut gemacht haben. Das war eine ganz klare Aussage von Marc, aber auch von Manu. Das wird alles immer viel zu heiß gekocht", sagte Kovac. "Man sollte die beiden arbeiten lassen. Beide machen einen richtig guten Job." Beide seien Weltklassetorhüter, urteilte Kovac am Tag vor dem Champions-League-Spiel der Münchner am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) gegen Roter Stern Belgrad. Ter Stegen war in der EM-Qualifikation zuletzt weder gegen die Niederlande (2:4) noch in Nordirland (2:0) zum Einsatz gekommen und hatte danach von einem persönlichen schweren Schlag gesprochen. Neuer hatte danach seine Meinung offensiv kundgetan. Dies wiederum hatte der Schlussmann des FC Barcelona vor dem Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund gekontert und sich Ratschläge von Neuer verbeten. Das nächste Länderspiel der deutschen Mannschaft steht am 9. Oktober in Dortmund gegen Argentinien an. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 17-09-2019
  • Schalke 04: Wegen Clemens Tönnies? Ehrenrätin tritt zurück
    Die rassistischen Bemerkungen von Clemens Tönnies Anfang August verursachten ein Beben bei Schalke 04. Auch mehrere Wochen später hält dies noch an und sorgt für neue Entwicklungen. Den Namen Kornelia Toporzysek kennen nur die wenigsten Schalke-Fans. Dabei hatte die Richterin einen wichtigen Part bei den Knappen inne. Sie war nämlich Teil des Ehrenrats, der im August für kurze Zeit im Fokus der Öffentlichkeit stand. Denn jener Ehrenrat beriet über die Zukunft von Schalke-Boss Clemens Tönnies, nachdem dieser sich rassistisch geäußert hatte. Nun hat Toporzysek ihren Rücktritt angekündigt. Sie hört bei FC Schalke 04 auf eigenen Wunsch auf.       "Ich bin heute mit sofortiger Wirkung als Mitglied des Ehrenrates von S04 zurückgetreten. Ich bedanke mich für das Vertrauen, glaube aber nicht mehr daran, dass die vereinsinternen Strukturen eine meinem Amtsverständnis entsprechende Erfüllung der Aufgaben des Ehrenrates zulassen", schrieb sie auf Twitter. Einen konkreten Grund lieferte sie nicht. Dass es aber mit dem Fall Tönnies zusammenhängt, ist wahrscheinlich. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 17-09-2019
  • Bundesliga – FC Augsburg: Klub-Boss fordert Änderungen beim Videobeweis
    Auch in der neuen Saison erhitzt der Video-Assistent die Gemüter vieler Fans. Strittige Fouls und Handspiele stehen im Vordergrund. Auch einige Klub-Bosse und Trainer sind noch unglücklich. Ob in Berlin, in Leipzig oder in Düsseldorf. An diesem Bundesliga-Wochenende wurde vielerorts über den Videobeweis diskutiert. Augsburg-Präsident Klaus Hofmann ist unzufrieden mit der aktuellen Umsetzung.  Auf der Jahreshauptversammlung des FCA sagte er zwar "der Videobeweis kann den Fußball um ein Vielfaches gerechter machen", fügte aber auch an, dass die aktuelle Handhabung "in sehr vielen Fällen den Spaß am Fußball nimmt". Augsburg-Präsident Klaus Hofmann. (Quelle: kolbert-press/imago images) Das will Hofmann ändern Damit der Spaß aus seiner Sicht nicht abhanden kommt, hat Hoffmann auch drei Änderungsvorschläge parat: Der Video-Assistent darf nur bei ganz klaren Fehlentscheidungen eingreifen. Alles, was strittig ist, wird nicht korrigiert. Hofmann verweist dabei auf die Festlegung des Ifab: "Das haben wir so entschieden, das sollten wir auch so machen."Keine Bildschirme am Spielfeldrand. Die Entscheidungsgewalt soll in Köln liegen. Hofmann: "Soll er (der Schiedsrichter) das bei Sonneneinstrahlung und vor 60.000 brüllenden Zuschauern besser erkennen als die vier, vierzehn oder 24 Mann im Kölner Videokeller?"Überprüfte Szenen sollen auf den Stadionleinwänden gezeigt werden. "Die Stimmung wird dadurch nicht aggressiver. Es gibt keine Argumentation, das nicht zu tun."     Den Videobeweis findet Hofmann per se nicht schlecht. Doch nur mit seinen vorgeschlagenen Änderungen hat er seiner Meinung nach eine Perspektive in der Bundesliga: "Mit diesen Änderungen finden wir den Video-Assistenten zukunftsfähig. Ansonsten können wir das Konzept über kurz oder lang in die Tonne treten." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 17-09-2019
  • 2. Liga: VfL Osnabrück verlängert Vertrag mit Tainer Thioune
    Osnabrück (dpa) - Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück hat den Vertrag mit seinem Trainer Daniel Thioune bis 2021 verlängert. Das gab der Verein bei einer Pressekonferenz bekannt. Der bisherige Kontrakt des 45-Jährigen hatte nur noch eine Laufzeit bis zum Ende dieser Saison. Fußball aktuell Nach vier Jahren als Nachwuchscoach hatte der frühere VfL-Stürmer Thioune im Oktober 2017 die Profimannschaft der Lila-Weißen übernommen. In seiner ersten Saison rettete er die Osnabrücker vor dem Abstieg aus der 3. Liga. In seiner zweiten Saison führte er sie souverän in die 2. Fußball-Bundesliga zurück. Dort gewannen die Niedersachsen bereits drei ihrer ersten sechs Saisonspiele. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 17-09-2019
  • FC Valencia: Spieler boykottieren Pressekonferenz – wegen Trainer-Rauswurf
    Vor dem Champions-League-Spiel gegen den FC Chelsea sollten – wie sonst üblich Spieler des FC Valencia auf einer Pressekonferenz sprechen. Doch keiner von ihnen tauchte auf.  Die Fußballprofis des spanischen Pokalsiegers FC Valencia haben nach dem Rauswurf von Trainer Marcelino Garcia stillen Protest geübt. Laut übereinstimmender Medienberichte weigerten sich sämtliche Valencia-Spieler, an der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Auftakt beim FC Chelsea teilzunehmen. Deshalb musste sich der neue Coach Albert Celades allein den Fragen der Journalisten stellen. "Keine ideale Situation" "Selbstverständlich ist das keine ideale Situation, aber das ist die Entscheidung der Spieler", sagte Celades vor dem Duell mit den Blues am Dienstagabend (21 Uhr): "Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich kann nichts dagegen machen." Die Uefa-Regeln besagen, dass bei jeder Pressekonferenz der Trainer sowie "mindestens ein Spieler" anwesend sein müssen. In der vergangenen Woche war der bei Fans und Spielern überaus beliebte Garcia trotz des Gewinns der Copa del Rey sowie der Qualifikation für die Königsklasse entlassen worden. Die Profis hatten bereits nach dem 2:5 in der Liga bei Meister FC Barcelona Interviews mit den Medien verweigert. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 17-09-2019
  • Champions League – Leverkusens Auftakt: Ein gefühltes Alles-oder-Nichts-Spiel
    Leverkusen (dpa) - Große Chance und großes Risiko: Das vermeintlich leichteste Gruppenspiel zum Auftakt bringt Bayer Leverkusen in der Champions League gefühlt schon in eine Alles-oder-Nichts-Situation. Fußball aktuell Im Falle eines Sieges am Mittwoch (21.00/DAZN) gegen den russischen Pokalsieger Lokomotive Moskau könnte der Fußball-Bundesligist selbstbewusst in die folgenden Auswärtsspiele bei den Favoriten Juventus Turin (1. Oktober) und Atlético Madrid (22. Oktober) fahren. Im Falle einer Niederlage wäre der Traum vom Weiterkommen fast schon beendet. Das Ziel ist trotz der Hammer-Gruppe mit Atlético als Nummer zwei der UEFA-Rangliste und Juve als Nummer fünf klar für die an Position 27 notierten Leverkusener. "Das ist eine hochattraktive, aber natürlich auch extrem schwere Gruppe", sagte Sportchef Rudi Völler: "Aber wir werden alles geben, um das Achtelfinale zu erreichen." Das schaffte der Finalist von 2002 bei acht Teilnahmen bisher immerhin sieben Mal. Das Spiel gegen die Nummer 40 der Rangliste um den früheren Weltmeister Benedikt Höwedes sieht Völler als "Möglichkeit, schnell in die Spur zu finden". Sportdirektor Simon Rolfes betonte: "Wir müssen versuchen, mit einem Sieg in die Gruppenphase zu starten." Zumal der Vergleich zwischen Leverkusen und Moskau am Ende zumindest über das Überwintern in der Europa League entscheiden könnte, falls sich der Finalist von 2017 (Juve) und der von 2014 und 2016 (Atlético) tatsächlich als zu stark erweisen sollten. Für den Ex-Schalker Höwedes, der trotz einer im Spiel gegen Sotschi erlittenen Platzwunde unbedingt spielen will, ist es jedenfalls das Duell der "krassen Außenseiter". Leverkusen will den Tabellen-Fünften der russischen Liga nicht auf die leichte Schulter nehmen. "Du darfst Moskau nicht unterschätzen", mahnte Rolfes. Zumal das 0:4 am Samstag bei Borussia Dortmund nicht gerade das eigene Selbstbewusstsein gestärkt hat. "Wir waren am Ende keine Mannschaft mehr", hatte Trainer Peter Bosz später kritisch analysiert. Und Torhüter Lukas Hradecky erklärte gar: "Wenn es noch zehn Minuten länger gegangen wäre, wäre es auch noch 5:0 oder 6:0 ausgegangen." Auch Kapitän Lars Bender und sein Zwillings-Bruder Sven fanden nach dem Spiel intern deutliche Worte, schauen nun aber schon wieder nach vorne. "Mein Bruder und ich sind so aufgewachsen, uns gegenseitig auch mal verbal die Schnauze einzuhauen. Das ist aber fünf Minuten später auch vergessen", sagte Lars. Und Sven freut sich gar, den Frust nicht bis zum Wochenende rumtragen zu müssen: "Das Schöne an Englischen Wochen ist, dass man schnell etwas korrigieren kann." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 17-09-2019
  • Roter Stern Belgrad: Marko Marins frohe Rückkehr
    München (dpa) - Die Vorfreude bei Marko Marin auf die Münchner Arena und den FC Bayern ist riesengroß. Fußball aktuell "Es ist schön, mal wieder in einem deutschen Stadion zu spielen, dann noch gegen Bayern", sagte der Schlüsselspieler des Münchner Champions-League-Gegners Roter Stern Belgrad vor der Partie am Mittwochabend (21.00 Uhr/Sky). "Ich freue mich auch auf meine ehemaligen Nationalmannschaftskollegen Manuel Neuer, Jérôme Boateng und Thomas Müller." 2009 wurde er mit Neuer und Boateng U21-Europameister, eine glorreiche Weltmeisterkarriere wie den früheren Weggefährten war dem Dribbelkünstler nicht vergönnt. Dabei galt Marin, der mit Gladbach sogar noch zu Mehmet-Scholl-Zeiten gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister spielte, als Supertalent. Zwischen 2008 und 2010 brachte er es in jungen Jahren schon auf 16 Länderspiele (1 Tor) für die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw. Er war auch beim mitreißenden WM-Auftritt 2010 in Südafrika dabei. Doch die glanzvolle Karriere wurde es dann doch nicht. Der Wechsel 2012 von Werder Bremen zum FC Chelsea und einige Verletzungen brachten den inzwischen 30-Jährigen aus dem Tritt. Der im großen Rummel einst schon übertrieben mit Lionel Messi verglichene Marin musste sich auf eine rastlose Reise durch Europa begeben. FC Sevilla, AC Florenz, RSC Anderlecht, Trabzonspor, Olympiakos Piräus und jetzt eben Belgrad lauteten die Stationen des Offensivspielers quer durch Europa. Richtig sesshaft wurde er nicht. In nur einem Jahr ist er aber nun zum wichtigsten Spieler des serbischen Rekordmeisters geworden. Marin gilt für die Chefs längst als "unverkäuflich". In 40 Partien erzielte er acht Treffer (17 Assists). "Roter Stern ist der Club, den ich liebe", sagte der in Bosnien geborene Marin kürzlich der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Sein Vater, der mit der Familie und dem zweijährigen Sohn Marko einst nach Frankfurt kam, soll schon immer ein großer Fan von Roter Stern gewesen sein. Wie wichtig Marin für die Mannschaft von Trainer Vladan Milojevic ist, wurde am Wochenende demonstriert, als der Kapitän fehlte. Ohne ihn rannte Roter Stern lange einem Rückstand gegen Aufsteiger FK Indjija hinterher, ehe Milan Pavkov das Spiel mit zwei Toren spät drehte. "Eine gefährliche Abhängigkeit von Marins Anwesenheit", stellte das Sportportal Mozzartsport.com fest. Nach seiner Verletzung in der Königsklassen-Qualifikation meldete sich Marin für das Spiel in München fit: "Ich fühle mich gut und bin bereit für Bayern." Nur zu gerne würde der frühere Europa-League-Sieger Marin mit Roter Stern mit einem starken Auftritt an eine große Stunde gegen den FC Bayern erinnern. Im Halbfinale des Landesmeister-Cups gewann Roter Stern 1991 gegen die Münchner und holte danach auch den Titel. "Aber über das Halbfinale gegen die Bayern wird heute noch mehr gesprochen als über das Finale", sagte Marin bei "t-online.de". Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 17-09-2019
  • FC Bayern – Kovac hat die Wahl: Nur Alaba und Goretzka fehlen
    München (dpa) - Trainer Niko Kovac kann für das Auftaktspiel des FC Bayern München in der Champions League gegen Roter Stern Belgrad fast mit dem kompletten Kader planen. Fußball aktuell Beim Abschlusstraining fehlten auf dem Vereinsgelände nur die verletzten Leon Goretzka und David Alaba. Es wird erwartet, dass Kovac am Mittwochabend (21.00 Uhr/Sky) in der ausverkauften Allianz Arena einige Umstellungen im Vergleich zum jüngsten 1:1 bei RB Leipzig vornehmen wird. Philippe Coutinho und Ivan Perisic sind Startelf-Kandidaten für die Offensive. Im Mittelfeld könnte Corentin Tolisso beginnen. Die Bayern streben den 16. Auftaktsieg nacheinander in der Königsklasse an. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 17-09-2019
  • Transfermarkt: Babett Peter spielt in Zukunft für Real Madrid
    Wolfsburg (dpa) - Die 118-malige deutsche Nationalspielerin Babett Peter wechselt mit sofortiger Wirkung vom VfL Wolfsburg zum spanischen Erstliga-Club CD Tacon, der im nächsten Jahr mit Real Madrid fusionieren und dann die Frauenfußball-Abteilung des bekanntesten Vereins der Welt bilden wird. Fußball aktuell Die 31 Jahre alte Olympiasiegerin von 2016 unterschrieb in Spanien einen Zweijahresvertrag. "Meine sportliche Situation war zuletzt nicht so einfach, daher freue ich mich umso mehr, jetzt eine neue Herausforderung annehmen zu dürfen", sagte Peter. "Ich bin sehr dankbar, dass mir der VfL Wolfsburg die Möglichkeit gegeben hat, ein neues, spannendes Kapitel meiner Karriere zu beginnen." Wolfsburgs Sportlicher Leiter Ralf Kellermann erklärte: "Es ist ein äußerst ungewöhnlicher Zeitpunkt für eine Vertragsauflösung, da wir nicht mehr auf dem Transfermarkt selber aktiv werden können. Dennoch haben wir uns dafür entschieden, Babetts Wunsch zu entsprechen." Kellermann nannte Peter "eine große Persönlichkeit des deutschen Frauenfußballs." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 17-09-2019
  • FC Barcelona: Frenkie de Jong – „die bessere Version von Franz Beckenbauer“
    Mit nur 22 Jahren zählt Frenkie de Jong zu den besten Mittelfeldspielern Europas. Nun soll er den großen FC Barcelona in die Zukunft führen. Das niederländische Ass im Porträt.  Den Ritterschlag bekam er von einer Legende: "Frenkie de Jong kann beim FC Barcelona eine Ära prägen", so empfing der ehemalige Barça-Kapitän Xavi das 22-jährige Supertalent. Satte 75 Millionen Euro zahlte der spanische Topklub in diesem Sommer für den Zauberer von Ajax Amsterdam. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen an den Niederländer.  Zwei der größten Legenden in der Geschichte des FC Barcelona: Xavi Hernandez (l.) und Andres Iniesta. (Quelle: Ulmer/imago images) Nach dem Abschied der beiden Mittelfeldstars Xavi und Andres Iniesta mangelte es bei dem Verein an der Genialität im Passspiel. Mit de Jong spielt nun neben dem unverzichtbaren Sergio Busquets endlich wieder ein echter Spielmacher im Mittelfeld. Dass er sich in die lange Tradition von großen Ex-Ajax-Spielern beim FC Barcelona einreiht, wirkt auf die Fans besonders faszinierend. Noch ein Ajax-Spieler Denn die Liste liest sich wie eine "Hall of Fame": Luis Suarez, Maxwell, Zlatan Ibrahimovic, Marc Overmars, Jari Litmanen, Edgar Davids, Patrick Kluivert, Richard Witschge, Frank und Ronald de Boer, Michael Reiziger, Johan Neeskens und natürlich Johan Cruyff, mit dem de Jong verglichen wird und der bei seiner Verpflichtung im Herbst 1973 als "El Salvador" (auf Deutsch: "Der Retter") begrüßt wurde. Zwei der Helden von Ajax Amsterdam in der vergangenen Saison: Matthijs de Ligt (Ajax) and Frenkie de Jong. (Quelle: ALFOSPORT/imago images) Für de Jong die Vergleiche mit Cruyff nicht neu, doch sie bleiben ihm unangenehm: "Ich fühle mich geehrt, aber ich denke nicht, dass man uns vergleichen kann", sagte er im Interview mit dem "Guardian", und erklärte ganz zurückhaltend: "Er war so viel besser als ich, hatte so viel Qualität. Ich werde dieses Niveau niemals erreichen." Trotzdem ist de Jong tatsächlich in gewisser Hinsicht Cruyff ähnlich: In der Art und Weise, wie er das Spiel interpretiert. "Wenn ich den Ball habe, versuche ich mir ein Bild zu machen, wo jeder ist." Eine Aussage, die stark an das erinnert, was Johan Cruyff über seinen Stil sagte. Tempo und Intuition Vieles läuft bei de Jong über die Intuition: "Wenn ich den Ball bekomme, denke ich mir nicht 'Jetzt mache ich das und das'. Ich suche immer nach einem Mitspieler: Wenn er frei ist, weiß ich schon, was ich zu tun habe." Und genau diese Eigenschaft ist Barça-Trainer Ernesto Valverde besonders wichtig, damit das Passspiel seiner Mannschaft schneller und unberechenbarer wird – obwohl der Youngster vielleicht noch einige Zeit braucht, um sich der spanischen Liga anzupassen. In den ersten Pflichtspielen garantierte de Jong zwar die höchste Passgenauigkeit seiner Mannschaft, wurde aber wegen einiger Ballverluste von der örtlichen Presse kritisiert. Zu riskant sei sein Spiel gewesen. Aufgrund seiner besonderen Rolle – quasi ein Hybrid aus Balleroberer, Spielmacher und Verteiler –, dribbelt er auch gerne mal am eigenen Sechzehner. Aber: Bei Ajax war das Positionsspiel derart gepflegt, dass ihm ein Mitspieler bei einem eventuellen Passfehler leicht helfen konnte. Doch sein Spiel wird immer besser: Am Wochenende beim 5:2-Erfolg gegen Valencia erzielte er ein Tor und eine Vorlage. Das Schicksal des FC Barcelona Schon vor dem Rekordtransfer zum FC Barcelona weckte die Stadt in ihm schöne Erinnerungen. Als Kind verbrachte de Jong oft den Sommerurlaub auf einem Campingplatz an der spanischen Costa Brava, wie er in einem Interview mit "FourFourTwo" erzählte: "Einst sind wir zur Stadion-Tour im Camp Nou gefahren. Ich konnte es kaum glauben, das Feld zu betreten und diese riesige Arena um mich herum zu beobachten." Im Dezember 2015 reiste er wieder nach Barcelona und war im Stadion, als das Team von Luis Enrique Real Betis 4:0 besiegte. De Jong selbst behauptet: "Ich hatte immer das Gefühl, dass ich eines Tages in Barcelona landen werde." Der Ein-Euro-Mann Anders als andere Ajax-Juwele wie Matthijs de Ligt (heute bei Juventus Turin) und Donny van de Beek wurde De Jong nicht im Ajax-Nachwuchszentrum "De Toekomst" ausgebildet. Trotz des Wunsches seiner Familie – allesamt Fans von Feyenoord Rotterdam – entschied sich Frenkie mit sieben Jahren gegen einen Wechsel in die Hafenstadt und schloss sich Willem II an. In Tilburg machte er in der Reserveliga auf sich aufmerksam. Erst im Sommer 2015 wechselte er zu Ajax – für nur einen Euro. Ohne Profivertrag hätte Willem II neben einer Ablöse noch eine Ausbildungsentschädigung kassieren können. Der Klub bevorzugte jedoch ein anderes Transfermodell: Für de Jong wechselten vier Ajax-Jugendspieler nach Tilburg, dazu sicherte sich Willem II zehn Prozent der Weiterverkaufserlöse bei einem Wechsel des Spielers zu einem internationalen Top-Klub. Frenkie de Jong spielt auch in der niederländischen Nationalmannschaft eine tragende Rolle: Zuletzt traf er im EM-Quali-Spiel gegen Deutschland. (Quelle: VI Images/imago images) Das Resultat: Willem II kassierte nach dem de Jong-Transfer nach Barcelona in diesem Sommer knapp neun Millionen Euro. Den Durchbruch bei Ajax schaffte de Jong in der Saison 2017/18, agierte aber unter Ex-Coach Marcel Keizer monatelang als Innenverteidiger neben de Ligt. Erst nachdem Daley Blind von Manchester United zurückgekehrt war, entschied sich Keizers Nachfolger Erik ten Haag, de Jong ins zentrale Mittelfeld zu ziehen – dort glänzte er als ballsicherer Spielmacher. "De Jong ist eine bessere Version von Franz Beckenbauer", stellte Ajax-Legende Arie Haan einst fest, und erklärte: "Was ich damit meine ist, dass er auch diese Geschwindigkeit und Leichtigkeit bei den Pässen mitbringt. Das ist eine große Waffe." Seinem Spielwitz werden sie in Amsterdam wohl auf ewig hinterhertrauern. Und trotzdem freut man sich bei Ajax scheinbar, dass einer von ihnen den ganz großen Sprung nach Barcelona wagte.  Für den Tag seiner Vorstellung beim FC Barcelona dachte sich de Jongs alter Arbeitsgeber eine ganz besondere Danksagung aus: Der Klub aus Amsterdam ließ einen Bus mit einem Aufdruck eines Bildes von de Jong und der Aufschrift "Barça, genieß die Zukunft" durch Barcelona fahren. Das gleiche Statement stand auf einer ganzseitigen Anzeige in der spanischen Zeitung "Mundo Deportivo". Ehre wem Ehre gebührt.  Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 17-09-2019
  • Futebol Campus – Talente-Produzent Benfica: Die Akademie als Goldgrube
    Lissabon (dpa) - Die Goldgrube liegt etwas versteckt und eher unscheinbar am Südufer des mächtigen Tejo. Fernab vom Trubel der Metropole Lissabon hat sich Benfica das Fundament der eigenen Zukunft und Unabhängigkeit gebaut. Im Vorort Seixal findet sich direkt am Wasser der Futebol Campus ein 19 Hektar großes Areal, auf dem seit 2006 Fußball-Stars produziert werden. Joao Felix, Ederson, Andre Gomes oder Bernardo Silva - sie alle haben mal auf einem der neun Plätze gekickt und wurden für viel Geld an die reichsten Clubs Europas verkauft. "Der Campus hat eine gewaltige Bedeutung für den Club", sagte Benfica-Trainer Bruno Lage im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur vor dem Champions-League-Spiel gegen RB Leipzig. Der 43-Jährige, seit Januar im Amt, weiß, wovon er redet. Er hat einst selbst als Jugendtrainer bei Benfica angefangen. Fußball aktuell 15 Millionen Euro hat sich der portugiesische Rekordmeister den Campus vor 13 Jahren kosten lassen. Allein der 19 Jahre alte Joao Felix hat in diesem Jahr mit seinem Transfer zu Atlético Madrid über 120 Millionen Euro in die Kasse gespült. "Die Preise macht natürlich der Markt. Und irgendwann werden Summen geboten, die man einfach nicht mehr ablehnen kann", sagte Pedro Marques. Der Technische Direktor ist für den Campus verantwortlich. Die Akademie ermöglicht es Benfica mittlerweile, gute Spieler nicht beim erstbesten Angebot abgeben zu müssen. "Wir können wirtschaftlich ein bisschen mitbieten und schaffen es, die Spieler zwei oder drei Jahre länger bei uns zu behalten", sagt Marques. Das mache den Campus zu einer der Säulen des Clubs. Wie bei RB Leipzig trainieren Profis und Talente unter einem Dach. Man läuft sich täglich über den Weg, grüßt sich, motiviert sich gegenseitig. Neben neun Plätzen bieten auch zwei Sporthallen, 28 Umkleidekabinen, fünf Behandlungsräume und diverse Unterrichtsräume alles, was der moderne Fußballer braucht. 350 Mahlzeiten werden pro Tag serviert, 19 Tonnen Wäsche pro Monat gewaschen. Seit 2006 hat Benfica über 400 U-Nationalspieler hervorgebracht. Benfica ist bereits dort, wo Leipzig mit seinem 30 Millionen Euro teurem Trainingszentrum eines Tages sein möchte. Es gibt durchaus Parallelen zwischen den Clubs. Auch in Leipzig sind Profis und Talente unter einem Dach, bei beiden Vereinen werden Schule und Training kombiniert, und es gibt für den Nachwuchs strenge Regeln. "Ohne einen Verhaltenskodex funktioniert es nicht", betont Marques. Den Durchbruch schafft letztlich wie in jedem Club auch bei Benfica nur die Minderheit. "Doch selbst, wenn ein Spieler irgendwann bei einem kleineren Club in der portugiesischen Liga spielt, ist das für uns ein Erfolg", sagt Marques. Damit das funktioniert und für Nachschub gesorgt ist, hat Benfica ein engmaschiges Scouting-Netzwerk in Portugal aufgebaut. Allein in der Saison 2017/18 wurden über 10 000 Spiele beobachtet und Berichte über fast 7000 Spieler erstellt. "Es ist ein großer Unterschied, ob man Jugendliche oder Erwachsene scoutet. Deshalb haben wir Spezialisten. Sie achten weniger auf die Leistung, sondern müssen ein Gespür für das Potenzial eines Spielers haben", erklärt Marques. Auf ganz Portugal verteilt hat Benfica fünf Trainingszentren eröffnet. So müssen Talente nicht in jungen Jahren nach Lissabon auf den Campus ziehen, sondern können sich im familiären Umfeld entwickeln. Und irgendwann, da ist sich Marques sicher, wird es den nächsten Joao Felix geben. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 17-09-2019
  • Live-Blog: Alle News zum 1. FC Köln, Fortuna & Co.
    Egal ob 1. FC Köln, Fortuna, Viktoria oder die vielen kleineren Kölner Sportvereine: Sport spielt in Köln eine riesige Rolle – auch abseits des Fußball. In unserem Live-Blog finden Sie darum ab sofort alle wichtigen Informationen rund um das Thema Sport in der Region. Überblick 10.37 Uhr: Profis des 1. FC Köln trainieren am Vormittag auf Abwegen Statt auf dem grünen Rasen stand für die Profis des 1. FC Köln heute Morgen eine Trainingseinheit in der Halle auf dem Programm. Erst danch geht es dann raus auf den richtigen Trainingsplatz. 🤸‍♂️ Die #effzeh-Profis trainieren heute Vormittag zunächst in der Halle, danach geht es raus auf den Platz. pic.twitter.com/MmiHkoBQWR— 1. FC Köln (@fckoeln) September 17, 2019 10.18 Uhr: Kölner Andreas Mies wird neuer Tennis-Botschafter  Der Kölner French-Open-Sieger Andreas Mies wird der neue Botschafter von Special Olympics Nordrhein-Westfalen und engagiert sich so für Menschen mit geistiger Behinderung in Nordrhein-Westfalen. Das teilte der Verband auf seiner Website mit. 9.47 Uhr: FC-Damen zeigen Solidarität mit Fußballerin aus dem Iran Das ist doch mal eine schöne Aktion: Die Frauenmannschaft des 1. FC Köln lief am Wochenende im Spiel gegen Turbine Potsdamgeschlossen mit einem blauen Band an der Hand auf. Damit wollten die Spielerinnen ihre Solidarität mit der iranischen Fußballerin Sahar Khodayari ausdrücken. Die wollte in ihrer Heimat nur ein Fußballspiel besuchen, was Frauen im Iran eigentlich verboten ist. Sie wurde daraufhin verhaftet – und zündete sich aus Protest dagegen an. Kurz darauf starb sie an den Brandverletzungen. Unter dem Hashtag #bluegirl zeigen sich seitdem Menschen auf der ganzen Welt solidarisch. Blau war die Farbe ihres Lieblingsvereins.
    💙 Die #effzeh-Frauen haben bei ihrem Spiel am Wochenende in Erinnerung an Sahar Khodayari ein blaues Armband getragen....Gepostet von 1. FC Köln am Montag, 16. September 2019 9.00 Uhr: Herzlich Willkommen in unserem neuen Sport-Live-Blog! Guten Morgen und Herzlich Willkommen in unserem neuen Live-Blog zum Sportgeschehen in und um Köln! Ab sofort finden Sie hier die ganze Woche die wichtigsten Meldungen rund um das lokale Sportgeschehen in der Domstadt, garniert mit kleinen Anekdoten und Seitenblicken auf die unterhaltsamen Facetten des Sports. Wenn Sie Anregungen oder Kritik für uns haben, lassen Sie gerne einen Kommentar unter dem Artikel da. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FußballPubliziert am 17-09-2019