FC Bayern

  • Dieter Hoeneß über Uli: „Unglaublich, welches Lebenswerk er hinterlässt“
    Vor dem Rücktritt beim FC Bayern spricht Dieter Hoeneß über Uli. Er zeigt sich beeindruckt über das Lebenswerk seines Bruders. In der Kindheit konnten zwischen den Beiden auch mal die Fetzen fliegen. Uli Hoeneß hat nach Einschätzung seines Bruders Dieter nach seiner Zeit im Gefängnis und vor dem Rückzug als Präsident des deutschen Rekordmeisters FC Bayern seinen Frieden gefunden. "Als er aus der Haft entlassen wurde, habe ich gehofft, dass er wieder glücklich wird – und das ist er heute", sagte Dieter Hoeneß (66) der "Schwäbischen Zeitung". "Das wird es nicht mehr geben" Uli Hoeneß (67) war von Juni 2014 bis Januar 2015 wegen Steuerhinterziehung im Gefängnis und anschließend bis Februar 2016 Freigänger im offenen Vollzug. Dass er danach an die Vereinsspitze zurückkehrte, konnte sein Bruder verstehen. "Er wollte Normalität spüren, aus meiner Sicht war es richtig", sagt Dieter Hoeneß. "Es war allein seine Entscheidung. Genau wie in der Frage, ob er nun Schluss macht als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender. (...) Dass er nach 40 Jahren Wirken im Verein nicht so einfach komplett loslassen kann, wissen wir alle. Unglaublich, welches Lebenswerk er hinterlässt. Dass jemand einen Verein so erfolgreich so lange prägt, wird es nicht mehr geben." Hoeneß erzählte in der "Schwäbischen", der Münchner "Abendzeitung" und der "Berliner Morgenpost" auch von der Kindheit mit Uli und emotionalen Tipp-Kick-Spielen: "Wir konnten beide nicht verlieren, da sind schon mal die Fetzen geflogen." Auf die Frage, wie Zwists im Hause Hoeneß beendet wurden, antwortete Dieter: "Vielleicht ein kleiner Ringkampf, mehr nicht. Gab es ein Problem, hatte sich das meist schnell erledigt." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 14-11-2019
  • München: Breitner würdigt scheidenden Bayern-Präsidenten Hoeneß
    Als langjähriger Weggefährte hat Paul Breitner den scheidenden Uli Hoeneß trotz vieler Differenzen gewürdigt. Die Amtszeit von Hoeneß beim FC Bayern München endet am Freitag.  Paul Breitner hat den scheidenden FC Bayern-München-Präsidenten gewürdigt. "Das Einzige, das ich zum Abschied von Uli Hoeneß sagen möchte – unabhängig von allen persönlichen Unstimmigkeiten – ist: Er ist der einzige Fußballmacher, den ich auf die Stufe mit Santiago Bernabéu stelle", sagte Breitner der Münchner "tz". "Das, was Uli Hoeneß für den FC Bayern geleistet hat, ist großartig – eben das, was auch Santiago Bernabéu für Real Madrid vollbracht hat." Santiago Bernabéu war von 1943 bis 1978 Präsident von Real. Nach ihm ist auch das Stadion der Königlichen benannt. 1974 gewannen die Ex-Profis die WM Breitner und Hoeneß verband früher einmal eine enge Freundschaft. Mittlerweile stünden Unstimmigkeiten zwischen den beiden, die möglicherweise nicht mehr auszuräumen sind. "Ich werde zu dem Thema nichts mehr sagen. Ich habe mit Paul Breitner gebrochen, als ich aus dem Gefängnis kam – und das war's für mich", hatte Hoeneß nach der Jahreshauptversammlung vor einem Jahr gesagt. Die Gründe oder den Auslöser für den Bruch mit dem langjährigen Fußballfreund und Teamkollegen schilderte er nicht. Das Verhältnis der beiden Ex-Profis, die zusammen 1974 mit der deutschen Nationalmannschaft den WM-Titel gewannen und auch mit dem FC Bayern zahlreiche Erfolge feierten, ist seit langem abgekühlt. Die Amtszeit von Hoeneß endet am Freitag. Dann steht bei der Jahreshauptversammlung des Vereins der langjährige Adidas-Chef Herbert Hainer zur Wahl. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 14-11-2019
  • Lobende Worte: DFL würdigt Bayern-Präsident Hoeneß zum Abschied
    Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Fußball Liga hat die Rolle von Uli Hoeneß im deutschen Fußball zu dessen bevorstehendem Abschied gewürdigt. Fußball aktuell "Über fünf Jahrzehnte hinweg war Uli Hoeneß ein fester und prägender Bestandteil der Bundesliga", sagte Christian Seifert als Sprecher des DFL-Präsidiums der Deutschen Presse-Agentur. "Hier feierte er als Spieler, Sportmanager und Vereinspräsident Erfolge auf höchstem sportlichen Niveau und stand dabei immer auch medial im Fokus." Hoeneß gibt sein Amt beim deutschen Rekordmeister an diesem Freitag ab. "Durch seinen Rückzug vom Präsidentenamt des FC Bayern München gewinnt Uli Hoeneß Zeit für seine Familie und Privates, das gönne ich ihm nach all den Jahren im Rampenlicht von Herzen", sagte Seifert. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 14-11-2019
  • München: Arp beim FC Bayern wieder im Teamtraining
    Nachwuchsstürmer Fiete Arp ist nach seinem Kahnbeinbruch wieder ins Mannschaftstraining des FC Bayern München eingestiegen.  Nach seinem Kahnbeinbruch ist Stürmer Fiete Arp (19) wieder in das Teamtraining eingestiegen. Dies teilte der FC Bayern München am Dienstag mit. Arp hatte sich Ende September bei einem Trainingsunfall einen Kahnbeinbruch am linken Handgelenk zugezogen und war seitdem ausgefallen. Trainer Hansi Flick versammelte wegen vieler Abstellungen für die Nationalteams nur einen Rumpfkader um Jérôme Boateng, Thomas Müller und Javi Martínez um sich. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 14-11-2019
  • FC Bayern beobachtet Salzburgs Top-Talent Erling Haaland – Lewandowski-Ersatz?
    Der FC Bayern sucht scheinbar aktuell nicht nur nach einem Trainer für die Zukunft, sondern sieht sich auch den Spielermarkt weiter an. Einem Bericht zufolge, soll man sich für einen jungen Norweger interessieren.
    Foto-Serie mit 20 Bildern Der FC Bayern soll Stürmer Erling Haaland von RB Salzburg beobachten. Dies berichtet der "Kicker" am Donnerstag. Der 19-Jährige glänzte zuletzt mit starken in Leistungen, vor allem in der Champions League. Der Nachwuchsangreifer erzielte in vier Partien in der Königsklasse sieben (!) Tore.  Wie der "Kicker" zudem berichtet, soll der deutsche Rekordmeister ihn bereits vor zwei Jahren auf dem Schirm gehabt haben. Damals ging er noch für den norwegischen Verein Molde FK auf Trefferjagd. Damals verließ Haaland kurze Zeit später für fünf Millionen Euro seinen Verein in Richtung Österreich. Beim FC Bayern könnte er im Sturm Superstar Robert Lewandowski unterstützen.  Was, wenn Lewandowski mal ausfällt?  Neben dem Polen gibt es beim FC Bayern nämlich keinen weiteren echten Topstürmer. Eine zusätzliche Option im Sturmzentrum käme da sicher gerade recht. Denn was macht der Klub, wenn Torgarant Lewandowski mal länger ausfällt?  Wie realistisch ist ein Haaland-Wechsel zu Bayern? Locker und leicht wäre der Transfer sicher nicht zu stemmen. Zunächst wäre da die Ablöse. Eine mögliche Ablösesumme für Haaland wird zwischen 30 und 40 Millionen Euro geschätzt. Sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de aktuell bei 30 Millionen Euro. Ob der FC Bayern diese Summe für einen 19-Jährigen wirklich ausgeben mag? Und der Bundesliga-Topverein ist, wenn die Gerüchte denn stimmen, wohl auch nicht der einzige Verein, der Interesse an dem Offensivspieler hat. Wie zuletzt die "Corriere dello Sport" berichtete, hat auch Manchester United ein Auge auf ihn geworfen. Auch Borussia Dortmund wurde zuletzt mit ihm in Verbindung gebracht.  Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 14-11-2019
  • FC Bayern: Guardiola-Rückkehr in München? „Gibt ein großes Problem“ |Pro & Kontra
    Es ist das Gerücht des Tages: Star-Trainer Pep Guardiola wird mit einer Rückkehr zum FC Bayern München in Verbindung gebracht. Doch würde der Katalane dem Rekordmeister wirklich helfen? Die t-online.de-Redakteure Amir Addin und David Digili im Pro und Kontra.  Der FC Bayern München sucht weiter nach einem neuen Trainer nach der Trennung von Niko Kovac – und immer öfter fällt dabei ein Name, vielleicht der aktuell größte im Weltfußball: Pep Guardiola. Der Star-Trainer war bereits von 2013 bis 2016 in München, gewann drei Meisterschaften in Folge, holte dazu zwei Mal den DFB-Pokal. Dominierte mit dem FC Bayern spielerisch die Bundesliga wie wohl kein anderer Trainer zuvor. Der ganz große Triumph – der Gewinn der Champions League – blieb zwar aus, doch der heute 48-Jährige hinterließ einen bleibenden Eindruck.  Seit 2016 ist Guardiola Trainer bei Manchester City, gewann zuletzt zwei Mal in Folge das "Double", auch in der Premier League dominierte seine Mannschaft, war das Maß aller Dinge. Der Katalane gilt weiter als DER Star-Trainer, als Titel-Garant. Fast zwangsläufig berichtete die "Sport Bild" nun, dass Guardiola bei den Bayern auf dem Zettel steht. Er könnte im Sommer Interimstrainer Hansi Flick ablösen. Aber: Wäre es gut für den FC Bayern, wenn Pep Guardiola zurückkehrt? Amir Addin Redakteur SEO Ja, denn Guardiola macht die Spieler besser Pep Guardiola hat während seiner ersten Amtszeit in München den Ballbesitz-Fußball, den Louis van Gaal 2009 beim Rekordmeister einführte und Jupp Heynckes mit defensiver Stabilität erweiterte, auf ein neues Level gehoben. Der Katalane sorgte mit seinem vertikalem Ballbesitzspiel für Offensiv-Spektakel und bei den Bayern-Bossen für ein dreijähriges Dauergrinsen – die Champions-League-Lehrstunden gegen Real und Barca ausgenommen. Guardiola könnte auch jetzt wieder das Maximale aus dem bayerischen Luxuskader herausholen. Er ist die Königslösung. Zudem würde er die Sehnsucht nach attraktivem Offensiv-Fußball von Karl-Heinz Rummenigge endlich wieder stillen und die einzelnen Spieler des Vereins besser machen. Dass er das kann, hat er längst bewiesen. Das damalige Juwel Joshua Kimmich wurde zum unangefochtenen Stammspieler und zur Allzweckwaffe im System Guardiolas, Routinier Philipp Lahm erfand sich im Karriere-Herbst im zentralen Mittelfeld nochmal neu. Jerome Boateng sagte einst, Guardiola war der erste Trainer, der ihm strategisches Verteidigen beibrachte. Beim WM-Sieg 2014 in Rio war er dann einer der deutschen Schlüsselspieler. Karl-Heinz Rummenigge machte nie einen Hehl daraus, dass er unter Niko Kovac ein wenig die offensive Spielkultur vermisste. Unter Guardiola wäre dieses Problem wohl auf einen Schlag behoben. David Digili Redakteur Sport Nein, denn Guardiola hat ein großes Problem So erfolgreich Pep Guardiola in München auch war: Die familiäre Atmosphäre beim Rekordmeister ist ihm immer fremd geblieben. Natürlich ist der Katalane ein Weltklasse-Trainer, für den zu Barcelona-Zeiten Lionel Messi oder Andres Iniesta ihr Leben riskiert hätten. Doch der getriebene Guardiola ordnet dem Erfolg alles unter – und das ist sein großes Problem. Er war es, der Vereinslegende Bastian Schweinsteiger weglobte, mit Mario Mandzukic flüchtete ein anderer Triple-Held, von Verteidiger Dante hätte er „am liebsten 1000“ gehabt – kurze Zeit später war der beliebte Brasilianer weg. Auch Teamdoc Müller-Wohlfahrt wurde vergrault. Daran erinnern sie sich in München. Und daran, wie er selbst bei hohen Führungen an der Seitenlinie wild gestikulierte, als ginge es gegen einen Rückstand. Klar ist: Guardiola verlangt viel von seinen Spielern, von seinem Verein. Leroy Sané gilt als Wunschspieler der Münchner – ist bei Manchester City unter Guardiola aber immer wieder nur Ersatz. Weshalb sollte er ihm da nach München folgen? Dazu kommt: Guardiolas Fußball ist angreifbar geworden, die "Citizens" sind aktuell nur Vierter der Premier League. In Manchester haben sie sich der Idee des getriebenen Guardiola aber komplett verschrieben. Hier bekommt er (fast) jeden Spieler, hier ist er der Chef. Er lebt seine Idee. Atmet sie. In München wäre das so undenkbar. Aber München, der FC Bayern, das Oktoberfest, "mia san mia" – das war Guardiola nie ganz. Und der FC Bayern war nie ganz Guardiola. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 14-11-2019
  • Trainerfrage beim FC Bayern: „Guardiola wäre die Königslösung“ |Pro & Kontra
    Es ist das Gerücht des Tages: Star-Trainer Pep Guardiola wird mit einer Rückkehr zum FC Bayern München in Verbindung gebracht. Doch würde der Katalane dem Rekordmeister wirklich helfen? Die t-online.de-Redakteure Amir Addin und David Digili im Pro und Kontra.  Der FC Bayern München sucht weiter nach einem neuen Trainer nach der Trennung von Niko Kovac – und immer öfter fällt dabei ein Name, vielleicht der aktuell größte im Weltfußball: Pep Guardiola. Der Star-Trainer war bereits von 2013 bis 2016 in München, gewann drei Meisterschaften in Folge, holte dazu zwei Mal den DFB-Pokal. Dominierte mit dem FC Bayern spielerisch die Bundesliga wie wohl kein anderer Trainer zuvor. Der ganz große Triumph – der Gewinn der Champions League – blieb zwar aus, doch der heute 48-Jährige hinterließ einen bleibenden Eindruck.  Seit 2016 ist Guardiola Trainer bei Manchester City, gewann zuletzt zwei Mal in Folge das "Double", auch in der Premier League dominierte seine Mannschaft, war das Maß aller Dinge. Der Katalane gilt weiter als DER Star-Trainer, als Titel-Garant. Fast zwangsläufig berichtete die "Sport Bild" nun, dass Guardiola bei den Bayern auf dem Zettel steht. Er könnte im Sommer Interimstrainer Hansi Flick ablösen. Aber: Wäre es gut für den FC Bayern, wenn Pep Guardiola zurückkehrt? Amir Addin Redakteur SEO Ja, Guardiola wäre die Königslösung Pep Guardiola hat während seiner ersten Amtszeit in München den Ballbesitz-Fußball, den Louis van Gaal 2009 beim Rekordmeister einführte und Jupp Heynckes mit defensiver Stabilität erweiterte, auf ein neues Level gehoben. Der Katalane sorgte mit seinem vertikalem Ballbesitzspiel für Offensiv-Spektakel und bei den Bayern-Bossen für ein dreijähriges Dauergrinsen – die Champions-League-Lehrstunden gegen Real und Barca ausgenommen. Guardiola könnte auch jetzt wieder das Maximale aus dem bayerischen Luxuskader herausholen. Er ist die Königslösung. Zudem würde er die Sehnsucht nach attraktivem Offensiv-Fußball von Karl-Heinz Rummenigge endlich wieder stillen und die einzelnen Spieler des Vereins besser machen. Dass er das kann, hat er längst bewiesen. Das damalige Juwel Joshua Kimmich wurde zum unangefochtenen Stammspieler und zur Allzweckwaffe im System Guardiolas, Routinier Philipp Lahm erfand sich im Karriere-Herbst im zentralen Mittelfeld nochmal neu. Jerome Boateng sagte einst, Guardiola war der erste Trainer, der ihm strategisches Verteidigen beibrachte. Beim WM-Sieg 2014 in Rio war er dann einer der deutschen Schlüsselspieler. Karl-Heinz Rummenigge machte nie einen Hehl daraus, dass er unter Niko Kovac ein wenig die offensive Spielkultur vermisste. Unter Guardiola wäre dieses Problem wohl auf einen Schlag behoben. David Digili Redakteur Sport Nein, denn Guardiola hat ein großes Problem So erfolgreich Pep Guardiola in München auch war: Die familiäre Atmosphäre beim Rekordmeister ist ihm immer fremd geblieben. Natürlich ist der Katalane ein Weltklasse-Trainer, für den zu Barcelona-Zeiten Lionel Messi oder Andres Iniesta ihr Leben riskiert hätten. Doch der getriebene Guardiola ordnet dem Erfolg alles unter – und das ist sein großes Problem. Er war es, der Vereinslegende Bastian Schweinsteiger weglobte, mit Mario Mandzukic flüchtete ein anderer Triple-Held, von Verteidiger Dante hätte er „am liebsten 1000“ gehabt – kurze Zeit später war der beliebte Brasilianer weg. Auch Teamdoc Müller-Wohlfahrt wurde vergrault. Daran erinnern sie sich in München. Und daran, wie er selbst bei hohen Führungen an der Seitenlinie wild gestikulierte, als ginge es gegen einen Rückstand. Klar ist: Guardiola verlangt viel von seinen Spielern, von seinem Verein. Leroy Sané gilt als Wunschspieler der Münchner – ist bei Manchester City unter Guardiola aber immer wieder nur Ersatz. Weshalb sollte er ihm da nach München folgen? Dazu kommt: Guardiolas Fußball ist angreifbar geworden, die "Citizens" sind aktuell nur Vierter der Premier League. In Manchester haben sie sich der Idee des getriebenen Guardiola aber komplett verschrieben. Hier bekommt er (fast) jeden Spieler, hier ist er der Chef. Er lebt seine Idee. Atmet sie. In München wäre das so undenkbar. Aber München, der FC Bayern, das Oktoberfest, "mia san mia" – das war Guardiola nie ganz. Und der FC Bayern war nie ganz Guardiola. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 13-11-2019
  • Rückschlag für Angreifer: Bericht – Talent des FC Bayern offenbar erneut verletzt
    Jann-Fiete Arp muss offenbar wieder einmal länger pausieren – dabei hatte sich das Talent des deutschen Rekordmeisters erst von einer OP erholt.  Bitterer Rückschlag für Jann-Fiete Arp. Wie die "Bild" berichtet, hat sich das Angriffs-Talent des FC Bayern München im Training offenbar verletzt und könnte erneut rund einen Monat ausfallen. Dabei war der  19-Jährige gerade erst nach einer OP am linken Handgelenk zurückgekehrt. Besonders dramatisch: Arp fiel nun offenbar genau auf eben jenes Handgelenk, das gerade erst operiert wurde. Dem Bericht zufolge müsse Arp nun erneut einen Gipsverband tragen. Der deutsche U19-Nationalspieler war erst im Sommer für drei Millionen Euro vom Hamburger SV nach München gewechselt, gilt als Investition in die Zukunft. Allerdings stand Arp aus Verletzungsgründen seitdem erst einmal im Bayern-Trikot auf dem Platz – am 19. August für die 2. Mannschaft der Bayern in der 3. Liga. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 13-11-2019
  • FC Bayern München auf Trainersuche: Kommt Pep Guardiola wirklich zurück?
    Nach seiner Amtszeit mussten sich die Trainer des FC Bayern an ihm messen lassen. Nun wird darüber berichtet, dass Pep Guardiola erneut ein Kandidat für den Cheftrainerposten des deutschen Rekordmeisters sein soll. 
    Foto-Serie mit 20 Bildern Von 2013 bis 2016 trainierte Pep Guardiola den FC Bayern. In seiner Zeit in München gewann er drei Mal die deutsche Meisterschaft, zwei Mal den DFB-Pokal, den Uefa-Supercup und die Fifa-Klubweltmeisterschaft. Nach drei Saisons verließ der Katalane den Rekordmeister in Richtung Manchester City. Nun meldet die "Sport Bild", dass der Spanier einer der aktuell drei gehandelten Namen für den Trainerjob im kommenden Sommer an der Säbener Straße ist.  Neben den bislang genannten Trainer-Namen wie Erik ten Haag (Ajax Amsterdam) und Thomas Tuchel (Paris St. Germain) fällt an der Säbener Straße laut Informationen des Blatts immer wieder der Name von Guardiola. Als Argument wird genannt, dass die Bayern den Kontakt zu dem Trainer gepflegt haben und der "eine oder andere beim FC Bayern davon träumt, Guardiola zurückzuholen." Auch "The Ahtletic" schreibt über eine mögliche Rückkehr Guardiolas nach München: "Der Katalane könnte für eine zweite Amtszeit zum FC Bayern zurückkehren." Seine Familie soll demnach in Manchester nicht mehr glücklich sein. Doch wie realistisch ist eine Rückkehr des Weltklasse-Trainers?  Dafür spricht, dass Guardiola bereits im Jahr 2016 sagte: "Ich werde zurückkommen nach Deutschland – vielleicht auch als Trainer." Und Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge zählt als großer Befürworter des Coaches. Am kommenden Freitag tritt nun Uli Hoeneß seinen Posten als Präsident des Vereins ab, auf Trainersuche geht das Team um Rummenigge und Hasan Salihamidzic. Zudem soll Guardiola, so berichtet es die "Sport Bild", in München noch eine Wohnung haben und sich während seiner Zeit in Bayern dort auch sehr wohlgefühlt haben.  Doch es gibt auch Punkte, die gegen eine Rückkehr des Top-Trainers sprechen: Guardiola hat sich bei Manchester City eines der besten Teams der Welt aufgebaut. Wird er das alles aufgeben? Sein Vertrag läuft zudem noch bis Sommer 2021. Erst im Juli 2019 sagte Guardiola zudem in einem Interview bei ara.cat: "Ich kehre weder nach Spanien noch nach Deutschland zurück. Wo sonst hätte ich solche Möglichkeiten und eine so tolle Liga, wie die englische Premier League." Doch sportlich läuft es in England aktuell nicht. Gerade erst verlor er das Topspiel gegen Liverpool, ManCity hat neun Punkte Rückstand auf den Tabellenführer.  Und aktuell hat der FC Bayern ja auch noch einen erfolgreichen Trainer: Hansi Flick stand bisher zweimal als Cheftrainer an der Seitenlinie. Zweimal ging er als Sieger vom Feld.  Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 13-11-2019
  • Pep Guardiola zurück zum FC Bayern München? „Es gibt ein großes Problem“
    Es ist das Gerücht des Tages: Star-Trainer Pep Guardiola wird mit einer Rückkehr zum FC Bayern München in Verbindung gebracht. Doch würde der Katalane dem Rekordmeister wirklich helfen? Die t-online.de-Redakteure Amir Addin und David Digili im Pro und Kontra.  Der FC Bayern München sucht weiter nach einem neuen Trainer nach der Trennung von Niko Kovac – und immer öfter fällt dabei ein Name, vielleicht der aktuell größte im Weltfußball: Pep Guardiola. Der Star-Trainer war bereits von 2013 bis 2016 in München, gewann drei Meisterschaften in Folge, holte dazu zwei Mal den DFB-Pokal. Dominierte mit dem FC Bayern spielerisch die Bundesliga wie wohl kein anderer Trainer zuvor. Der ganz große Triumph – der Gewinn der Champions League – blieb zwar aus, doch der heute 48-Jährige hinterließ einen bleibenden Eindruck.  Seit 2016 ist Guardiola Trainer bei Manchester City, gewann zuletzt zwei Mal in Folge das "Double", auch in der Premier League dominierte seine Mannschaft, war das Maß aller Dinge. Der Katalane gilt weiter als DER Star-Trainer, als Titel-Garant. Fast zwangsläufig berichtete die "Sport Bild" nun, dass Guardiola bei den Bayern auf dem Zettel steht. Er könnte im Sommer Interimstrainer Hansi Flick ablösen. Aber: Wäre es gut für den FC Bayern, wenn Pep Guardiola zurückkehrt? Amir Addin Redakteur SEO Ja, Guardiola wäre die Königslösung Pep Guardiola hatte während seiner ersten Amtszeit in München den Ballbesitz-Fußball, den Louis van Gaal 2009 beim Rekordmeister einführte und Jupp Heynckes mit defensiver Stabilität erweiterte, auf ein neues Level gehoben. Der Katalane sorgte mit seinem vertikalem Ballbesitzspiel für Offensiv-Spektakel und bei den Bayern-Bossen für ein dreijähriges Dauergrinsen – die Champions-League-Lehrstunden gegen Real und Barca ausgenommen. Guardiola könnte auch jetzt wieder das Maximale aus dem bayerischen Luxuskader herausholen. Er ist die Königslösung. Zudem würde er die Sehnsucht nach attraktivem Offensiv-Fußball von Karl-Heinz Rummenigge endlich wieder stillen und die einzelnen Spieler des Vereins besser machen. Dass er das kann, hat er längst bewiesen. Das damalige Juwel Joshua Kimmich wurde zum unangefochtenen Stammspieler und zur Allzweckwaffe im System Guardiolas, Routinier Philipp Lahm erfand sich im Karriere-Herbst im zentralen Mittelfeld nochmal neu. Jerome Boateng sagte einst, Guardiola war der erste Trainer, der ihm strategisches Verteidigen beibrachte. Beim WM-Sieg 2014 in Rio war er dann einer der deutschen Schlüsselspieler. Karl-Heinz Rummenigge machte nie einen Hehl daraus, dass er unter Niko Kovac eine wenig die offensive Spielkultur vermisste. Unter Guardiola wäre dieses Problem wohl auf einen Schlag behoben. David Digili Redakteur Sport Nein, denn Guardiola hat ein großes Problem So erfolgreich Pep Guardiola in München auch war: Die familiäre Atmosphäre beim Rekordmeister ist ihm immer fremd geblieben. Natürlich ist der Katalane ein Weltklasse-Trainer, für den zu Barcelona-Zeiten Lionel Messi oder Andres Iniesta ihr Leben riskiert hätten. Doch der getriebene Guardiola ordnet dem Erfolg alles unter – und das ist sein großes Problem. Er war es, der Vereinslegende Bastian Schweinsteiger weglobte, mit Mario Mandzukic flüchtete ein anderer Triple-Held, von Verteidiger Dante hätte er „am liebsten 1000“ gehabt – kurze Zeit später war der beliebte Brasilianer weg. Auch Teamdoc Müller-Wohlfahrt wurde vergrault. Daran erinnern sie sich in München. Und daran, wie er selbst bei hohen Führungen an der Seitenlinie wild gestikulierte, als ginge es gegen einen Rückstand. Klar ist: Guardiola verlangt viel von seinen Spielern, von seinem Verein. Leroy Sané gilt als Wunschspieler der Münchner – ist bei Manchester City unter Guardiola aber immer wieder nur Ersatz. Weshalb sollte er ihm da nach München folgen? Dazu kommt: Guardiolas Fußball ist angreifbar geworden, die "Citizens" sind aktuell nur Vierter der Premier League. In Manchester haben sie sich der Idee des getriebenen Guardiola aber komplett verschrieben. Hier bekommt er (fast) jeden Spieler, hier ist er der Chef. Er lebt seine Idee. Atmet sie. In München wäre das so undenkbar. Aber München, der FC Bayern, das Oktoberfest, "mia san mia" – das war Guardiola nie ganz. Und der FC Bayern war nie ganz Guardiola. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 13-11-2019
  • Rückkehr von Pep Guardiola zum FC Bayern? „Es gibt ein großes Problem“
    Es ist das Gerücht des Tages: Star-Trainer Pep Guardiola wird mit einer Rückkehr zum FC Bayern München in Verbindung gebracht. Doch würde der Katalane dem Rekordmeister wirklich helfen? Die t-online.de-Redakteure Amir Addin und David Digili erklären Pro und Kontra.  Der FC Bayern München sucht weiter nach einem neuen Trainer nach der Trennung von Niko Kovac – und immer öfter fällt dabei ein Name, vielleicht der aktuell größte im Weltfußball: Pep Guardiola. Der Star-Trainer war bereits von 2013 bis 2016 in München, gewann drei Meisterschaften in Folge, holte dazu zwei Mal den DFB-Pokal. Dominierte mit dem FC Bayern spielerisch die Bundesliga wie wohl kein anderer Trainer zuvor. Der ganz große Triumph – der Gewinn der Champions League – blieb zwar aus, doch der heute 48-Jährige hinterließ einen bleibenden Eindruck.  Seit 2016 ist Guardiola Trainer bei Manchester City, gewann zuletzt zwei Mal in Folge das "Double", auch in der Premier League dominierte seine Mannschaft zuletzt, war das Maß aller Dinge. Der Katalane gilt weiter als DER Star-Trainer, als Titel-Garant. Fast zwangsläufig berichtete die "Sport Bild" nun, dass Guardiola bei den Bayern auf dem Zettel steht. Er könnte im Sommer Interimstrainer Hansi Flick ablösen. Aber: Wäre es gut für den FC Bayern, wenn Pep Guardiola zurückkehrt? Amir Addin Redakteur SEO Ja, Guardiola wäre die Königslösung Pep Guardiola hatte während seiner ersten Amtszeit in München den Ballbesitz-Fußball, den Louis van Gaal 2009 beim Rekordmeister einführte und Jupp Heynckes mit defensiver Stabilität erweiterte, auf ein neues Level gehoben. Der Katalane sorgte mit seinem vertikalem Ballbesitzspiel für Offensiv-Spektakel und bei den Bayern-Bossen für ein dreijähriges Dauergrinsen – die Champions-League-Lehrstunden gegen Real und Barca ausgenommen. Guardiola könnte auch jetzt wieder das Maximale aus dem bayerischen Luxuskader herausholen. Er ist die Königslösung. Zudem würde er die Sehnsucht nach attraktivem Offensiv-Fußball von Karl-Heinz Rummenigge endlich wieder stillen und die einzelnen Spieler des Vereins besser machen. Dass er das kann, hat er längst bewiesen. Das damalige Juwel Joshua Kimmich wurde zum unangefochtenen Stammspieler und zur Allzweckwaffe im System Guardiolas, Routinier Philipp Lahm erfand sich im Karriere-Herbst im zentralen Mittelfeld nochmal neu. Jerome Boateng sagte einst, Guardiola war der erste Trainer, der ihm strategisches Verteidigen beibrachte. Beim WM-Sieg 2014 in Rio war er dann einer der deutschen Schlüsselspieler. Karl-Heinz Rummenigge machte nie einen Hehl daraus, dass er unter Niko Kovac eine wenig die offensive Spielkultur vermisste. Unter Guardiola wäre dieses Problem wohl auf einen Schlag behoben. David Digili Redakteur Sport Nein, denn Guardiola hat ein großes Problem So erfolgreich Pep Guardiola in München auch war: Die familiäre Atmosphäre beim Rekordmeister ist ihm immer fremd geblieben. Natürlich ist der Katalane ein Weltklasse-Trainer, für den zu Barcelona-Zeiten Lionel Messi oder Andres Iniesta ihr Leben riskiert hätten. Doch der getriebene Guardiola ordnet dem Erfolg alles unter – und das ist sein großes Problem. Er war es, der Vereinslegende Bastian Schweinsteiger weglobte, mit Mario Mandzukic flüchtete ein anderer Triple-Held, von Verteidiger Dante hätte er „am liebsten 1000“ gehabt – kurze Zeit später war der beliebte Brasilianer weg. Auch Teamdoc Müller-Wohlfahrt wurde vergrault. Daran erinnern sie sich in München. Und daran, wie er selbst bei hohen Führungen an der Seitenlinie wild gestikulierte, als ginge es gegen einen Rückstand. Klar ist: Guardiola verlangt viel von seinen Spielern, von seinem Verein. Leroy Sané ist der Wunschtransfer der Münchner – bei Manchester City unter Guardiola aber immer wieder nur Ersatz. Weshalb sollte er ihm da nach München folgen? Dazu kommt: Guardiolas Fußball ist angreifbar geworden, die "Citizens" sind aktuell nur Vierter der Premier League. In Manchester haben sie sich der Idee des getriebenen Guardiola aber komplett verschrieben. Hier bekommt er (fast) jeden Spieler, hier ist er der Chef. Er lebt seine Idee. Atmet sie. In München wäre das so undenkbar. Aber München, der FC Bayern, das Oktoberfest, "mia san mia" – das war Guardiola nie ganz. Und der FC Bayern war nie ganz Guardiola. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 13-11-2019
  • FC Bayern München: Wird Pep Guardiola der letzte Coup von Rummenigge?
    In der Trainer-Diskussion beim FC Bayern fällt vermehrt der Name des Katalanen. t-online.de erklärt, warum das so ist. Und was das mit dem Ende der Präsidentschaft von Uli Hoeneß zu tun hat. Wenn Biograf Guillem Balagué über Pep Guardiola schreibt, liest es sich nicht, als ginge es gerade um Fußball. Man könnte meinen, die Kultur stünde im Zentrum seiner Erzählungen. Oder ein "Elder Statesman", ein Politiker, der viel durchlebt und erlebt hat, und auf dieser Basis als uneingeschränkter Ratgeber gilt. Nahe an der Wahrheit. Die richtigen Lösungen immer parat. In seiner Haltung kaum umzustoßen. Das gilt auch für Guardiola, den Ex-Trainer des FC Bayern, der zwischen 2013 und 2016 das "perfekte Spiel" zum Rekordmeister brachte, wie es einst Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge formulierte.
    Foto-Serie mit 20 Bildern Nach Niko Kovac: Holt der FC Bayern Pep Guardiola zurück? Jetzt, so schreibt es die "Sport Bild", sollen die Bayern nach der Trennung von Niko Kovac eine spektakuläre Rückholaktion abklopfen. Der einstige Weggefährte wäre für Rummenigge die Königslösung, daran gibt es unter Beobachtern des bajuwarischen Fußball-Kosmos keine Zweifel. Der Zeitpunkt wäre für ihn ideal. Wenn Uli Hoeneß am Freitag bei der Jahreshauptversammlung des Rekordmeisters in der Münchner Olympiahalle nicht mehr zur Wahl für das Präsidentenamt antritt, beginnt für den Vorstandschef der Kampf um sein Vermächtnis.  Und da der Champions League-Titel trotz jüngstem Aufschwung angesichts der internationalen Konkurrenz schwer zu erreichen ist, könnte es eine spektakuläre Personalentscheidung sein, mit der der 64-Jährige seinen Abgang beim FC Bayern krönt. Schließlich ist er, Rummenigge, nicht der Volkstribun wie Hoeneß, hinter dessen Schatten er nach der JHV der Bayern unweigerlich hervortreten wird. FC Bayern: Rummenigge gilt als Pragmatiker Rummenigge gilt als Pragmatiker, der nicht die Gabe besitzt, die Massen abzuholen. Mit einem Guardiola-Comeback würde ihm genau das gelingen. Längst hat sich unter den Bayern-Fans in München, in der U-Bahn, in den Wirtshäusern und den Hobby-Fußballmannschaften, die einhellige Meinung durchgesetzt, dass der Bundesliga-Riese auf dem Platz an Dominanz eingebüßt hat. Kovac ließ meist nüchternen Fußball spielen, defensiv kompakt, auf Absicherung bedacht, mit wenig Spektakel Damit gewann der Kroate das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal. Aber wohl kaum die Überzeugung von Rummenigge. Während Guardiola in England nach einem immer innovativeren Fußball forscht, während Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool seit Monaten nahe an der Perfektion des temporeichen Pressing- und Gegenpressings arbeitet, stagnierte der FC Bayern in seiner Spielidee. So der Eindruck, der sich unter Sportjournalisten und Experten weit über München hinaus verfestigt hat. FC Bayern: Die Zeit wird für Rummenigge knapp Das will Rummenigge in seiner Post-Hoeneß-Ära aufbrechen, auch daran ließ der Vorstandschef mit immer wiederkehrenden Aussagen keinen Zweifel. Doch die Zeit wird knapp. Zum 1. Januar 2021 wird der frühere Nationalspieler den Vorsitz im Vorstand an Oliver Kahn übergeben. Er hat nur noch knapp mehr als ein Jahr Zeit für ein letztes, geschichtsträchtiges Ausrufezeichen. Der Mann, der ihn beerben wird, belegte jüngst die Sehnsucht nach dem schönen Spiel, das den Bayern nach und nach – bis auf Einzelfälle wie Spiele gegen Borussia Dortmund – abhanden gekommen war. "Die Zeiten sind vorbei, wo es bei Bayern München gereicht hat, irgendwie Spiele zu gewinnen und irgendwie Meister zu werden. Fußball hat sich dahingehend entwickelt, dass es schon ein bisschen Spektakel ist. "Zuschauer, die heute ins Stadion kommen, wollen auch ein attraktives Fußballspiel sehen. Das gehört zur Philosophie des FC Bayern!", sagte der 50-jährige Ex-Torwart nach der Trennung von Kovac: "Dominant, attraktiv nach vorne, dass man Dinge erkennt, was das technische Niveau und die Geschwindigkeit angeht, die man bei anderen Mannschaften nicht sieht. Da sind die Erwartungen größer geworden und damit auch an den Trainer, der auch diesen Fußball spielen lassen muss." Pep Guardiola steht für eine klare Spielidee Guardiola steht für eine klare Spielidee: Dominanter Ballbesitz bis zur Erschöpfung des Gegners, um so zu Toren zu kommen, ohne Gegentreffer zu riskieren, früher in Barcelona entwickelt und dann in München angewandt, genannt Tiki-Taka. Aber reichen die eigenen Sehnsüchte, um den Katalanen zu einer Rückkehr nach München zu bewegen? "Bayern war eine der größten Erfahrungen in meinem Leben", erzählte der 48-Jährige im Sommer 2018 vor einem Testspiel gegen den Ex-Verein in den USA: "Es war ein Traum, in München zu sein, auch für meine Familie. Ich habe noch eine Wohnung dort. Ich habe immer noch Freunde in München." Die Sehnsucht nach dem Ex-Trainer versinnbildlicht derweil auch Edmund Stoiber. Der einstige Ministerpräsident Bayerns ist seit Jahren Mitglied im Aufsichtsrat, und in der Öffentlichkeit gerne mal Sprachrohr für das, was sonst im Verein keiner laut ausspricht. "Er ist ein fantastischer Trainer. Aber das ist zunächst ein Thema des Vorstands. Ich kenne meine Verantwortung als Aufsichtsrat: Öffentliche Empfehlungen vor einer langfristigen, wichtigen Entscheidung wären fehl am Platz", sagte der 78-jährige CSU-Politiker der "Sport Bild" – und gab damit eben doch eine Empfehlung ab. Der Fußball von Pep Guardiola ist angreifbar geworden  Allerdings: Guardiolas Fußball ist angreifbar geworden. Demonstriert von dem Mann, der in der vergangenen Saison auch die Bayern im Achtelfinale der Champions League entblößte: Klopp. Gegen die Rock 'n Roll-Truppe des Deutschen hatte Manchester City am Wochenende im Spitzenspiel das Nachsehen (1:3). Mehr noch: Der FC Liverpool hat in der Premier League nunmehr neun Punkte Vorsprung auf den Titelverteidiger. In den Sozialen Medien ging viral, wie Guardiola zwischen Viertem Offiziellen und Linienrichter hin und her rannte und mit ausgestreckten Fingern die Zahl zwei anzeigte – wild, unbeherrscht, aufgeregt. Doch das alles ist für die Macher an der Säbener Straße offenbar zweitrangig. Sie hoffen auf etwas anderes, das Biograf Ballagué einst prägnant beschrieb, als es darum ging, warum der katalanische Trainer bei jeder Partie wie ein Gentleman gekleidet ist: Jedes Fußball-Spiel ist für Guardiola ein Fest, der Höhepunkt harter Arbeit, schrieb der Journalist sinnbildlich, deswegen kleidet er sich auch angemessen. Die Bayern verbinden mit dem Namen Guardiola deshalb eines: Festlichen Fußball, der eine ganze Ära prägt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 13-11-2019
  • Der große Bundesliga-Team-Check: Schulnoten für Bayer, BVB & Co.
    Ein Tabellenführer, mit dem vorher keiner gerechnet hat und Topteams, die Probleme haben – es ist eine Bundesliga-Saison voller Spannung. Sind die Vereine im Soll oder nicht? Der erste Teil der Analyse.  Elf Spieltage sind gespielt und fast ein Drittel der Bundesliga-Saison ist schon wieder vorüber. Zeit, um den bisherigen Saisonverlauf zu analysieren und die Leistung der Bundesligisten unter die Lupe zu nehmen. t-online.de hat den großen Bundesligisten-Check gemacht und gefragt: Welche Mannschaften haben die Fußball-Fans begeistert und welche Teams haben enttäuscht? Welche Neuzugänge sind eingeschlagen? Und wie könnte die Saison nun weitergehen? 1. Borussia Mönchengladbach Gesicht des Gladbacher Erfolgs: Marcus Thuram. (Quelle: Team 2/imago images) Neuzugänge: Im Sommer holte Gladbachs Neu-Trainer Marco Rose, mit Sportdirektor Max Eberl, Rechtsverteidiger Stefan Lainer (RB Salzburg) plus die beiden Stürmer Breel Embolo (FC Schalke) und Marcus Thuram (EA Guingkamp). Der Rose-Schüler Lainer schlug voll ein und bereicherte das Gladbacher Spiel durch starke Läufe auf der rechten Außenbahn. Sommerschnäppchen Embolo fand sich nach Startschwierigkeiten bis zu seiner Verletzung immer besser zurecht und der ball- und treffsichere Marcus Thuram kann wohl als Gladbachs Königstransfer des Sommers betrachtet werden. Leistung: Zwei Niederlagen, ein Unentschieden und acht Siege nach bislang elf Bundesliga Spieltagen – das spielstarke Gladbach steht zurecht an der Bundesliga-Spitze. Im DFB-Pokal schieden sie trotz starker Leistung gegen Dortmund aus. In der Europa League sind die Fohlen nach schwachem Start auf Platz zwei und brauchen noch zwei Siege für die nächste Runde. Rief vor der Saison die neue Borussia aus: Trainer Marco Rose. (Quelle: Herbet Bucco/imago images) Stimmung im Klub: Die Stimmung beim Überraschungsteam und Tabellenführer könnte kaum besser sein. "Was macht man, wenn es läuft?", wurde der Gladbacher Hofmann in einer Pressekonferenz gefragt und gab die Antwort gleich mit: "Man läuft weiter!" Trotz aller Euphorie sorgt sich der Trainer bei der Dreifach-Belastung seiner Spieler in den letzten Wochen um die Verletzten seines Teams: Johnson, Plea, Embolo und Raffael fallen derzeit aus. Die Frage ist, ob das wachsende Lazarett dem Gladbacher Spielwitz Abriss tun wird. Perspektive: Im Restprogramm der Hinrunde warten mit Freiburg und den Bayern noch zwei harte Brocken. Die Herbstmeisterschaft wird kein Selbstläufer. Sollte dies aber gelingen, wird dem Team häufiger die Frage nach der Meisterschaft gestellt werden. Die Euphorie aus der Bundesliga könnten die Gladbacher auch in die Europa League tragen und über die Runde der letzten 32 Teams hinausbringen. Vorausgesetzt: Sie fahren noch wichtige Punkte ein und überleben die Gruppenphase. Note: 1 2. RB Leipzig Leipzigs Schlüsselspieler: Timo Werner. (Quelle: Picture Point LE/imago images) Neuzugänge: Leipzig verpflichtete im Sommer Flügelspieler Ademola Lookman (FC Everton) sowie die Mittelfeldspieler Christopher Nkunku (Paris St. Germain) und Hannes Wolf (RB Salzburg). Dazu liehen sie Stoßstürmer Patrik Schick (AS Rom) aus. Lookman konnte sich noch keinen Stammplatz erkämpfen, Nkunku ist dagegen mit drei Toren und vier Assists schnell zu einem Baustein des Leipziger Spiels geworden. Wolf erlitt bei der U21-EM einen Beinbruch und befindet sich noch in der Reha. Stürmer Schick kam nur auf einen Einsatz, bevor er sich in einem EM-Quali-Spiel verletzte und seither ausfällt. Leistung: Die Sachsen starteten euphorisch mit drei Siegen in die Saison, suchten anschließend aber nach Konstanz. Mit den Siegen gegen Mainz (8:0) und die Hertha (4:2) ließen sie zuletzt wieder aufhorchen und scheinen ihre Form wiedergefunden zu haben. Im DFB-Pokal schlugen sie zuletzt den VfL Wolfsburg (6:1) und zogen sicher in die nächste Runde ein. In der Champions League führen sie nach vier Spieltagen ihre Gruppe an, das Achtelfinale ist zum Greifen nah. Hat das RB-Team auf das nächste Level gehoben: Trainer Julian Nagelsmann. (Quelle: Contrast/imago images) Stimmung im Klub: Die Leipziger strotzen nach der Siegesserie zuletzt vor Selbstvertrauen. "Die letzten vier Spiele haben wir Vollgas gegeben", sagte Stürmer Yussuf Poulsen zu den jüngsten Erfolgen. Neu-Trainer Julian Nagelsmann hat seit diesem Sommer das Spiel der Leipziger auf ein anderes Niveau gehoben. Die breite Brust der Leipziger kennt derzeit keine Grenzen. Perspektive: Leipzig gilt als heimlicher Kandidat auf den Meistertitel. Mit nur vier Punkten Rückstand auf Gladbach lauern die Leipziger vor den Bayern auf die Tabellenspitze. Die Frage bleibt aber: Können sie den Nagelsmann-Fußball bis zum Saisonende durchhalten? Im DFB-Pokal wartet im Achtelfinale mit Eintracht Frankfurt eine schwere Aufgabe. Es bleibt abzuwarten, ob Leipzig konstant bleibt. Das entscheidet auch über den Erfolg in der Champions League, wo die Sachsen für eine Überraschung gut sind. Note: 2 3. FC Bayern München Mit 16 Treffern einer der besten Stürmer Europas: Bayerns Robert Lewandowski. (Quelle: Avanti/imago images) Neuzugänge: Die Bayern holten für die Verteidigung Lucas Hernandez (Atlético Madrid) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart). Als Ersatz für "Robbery" liehen sie Coutinho (FC Barcelona) und Ivan Perisic (Inter Mailand) aus. Hernandez spielte bis zu seiner Verletzung solide, Pavard hatte Höhen und Tiefen, Perisic erfüllte die Erwartungen als Ergänzungsspieler mit seinen vier Treffern bislang. Star-Transfer Coutinho deutete sein Talent an, konnte das Bayern-Spiel aber noch nicht mit der erwarteten Kreativität bereichern.     Leistung: In der Bundesliga gab es ein Auf und Ab: Kantersiege, Unentschieden, aber auch die Niederlagen gegen Hoffenheim (1:2) und Frankfurt (1:5). Gegen den BVB (4:0) zeigte der FC Bayern unter Interimstrainer Hansi Flick, dass sie ihre alte Stärke nicht verloren haben. Im Pokal zitterten sie sich zuletzt gegen Bochum weiter (2:0). In der Champions-League sorgte der Rekordmeister zwar mit dem Kantersieg gegen Tottenham (2:7) im Oktober für Euphorie. Diese flachte aber nach den dürftigen Auftritten gegen Piräus (3:2 und 2:0) wieder etwas ab. Löste Niko Kovac als Bayern-Trainer ab: Interimstrainer Hansi Flick. (Quelle: Jan Huebner/imago images) Stimmung im Klub: Es brodelte bis zuletzt an der Säbener Straße: Dann kam die Trennung von Trainer Niko Kovac. Mindestens bis zum Sommer übernimmt Hansi Flick das Ruder, der mit guten Ergebnissen scheinbar aktuell etwas Ruhe in den Klub bringt.  Perspektive: In der Bundesliga ist trotz vier Punkten Rückstand auf die Spitze nach wie vor die Meisterschaft möglich. Im DFB-Pokal stehen sie im Achtelfinale und haben auch dort noch alle Chancen. In der Champions League steht Bayern bereits vorzeitig in der nächsten Runde. Wie sich das mit Leistungsschwankungen kämpfende Bayern-Team
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 13-11-2019
  • FC Bayern München: Kommt Pep Guardiola wirklich zurück?
    Nach seiner Amtszeit mussten sich die Trainer des FC Bayern an ihm messen lassen. Nun wird darüber berichtet, dass Pep Guardiola erneut ein Kandidat für den Cheftrainerposten des deutschen Rekordmeisters sein soll. 
    Foto-Serie mit 20 Bildern Von 2013 bis 2016 trainierte Pep Guardiola den FC Bayern. In seiner Zeit in München gewann er drei Mal die deutsche Meisterschaft, zwei Mal den DFB-Pokal, den Uefa-Supercup und die Fifa-Klubweltmeisterschaft. Nach drei Saisons verließ der Katalane den Rekordmeister in Richtung Manchester City. Nun meldet die "Sport Bild", dass der Spanier einer der aktuell drei gehandelten Namen für den Trainerjob im kommenden Sommer an der Säbener Straße ist.  Neben den bislang genannten Trainer-Namen wie Erik ten Haag (Ajax Amsterdam) und Thomas Tuchel (Paris St. Germain) fällt an der Säbener Straße laut Informationen des Blatts immer wieder der Name von Guardiola. Als Argument wird genannt, dass die Bayern den Kontakt zu dem Trainer gepflegt haben und der "eine oder andere beim FC Bayern davon träumt, Guardiola zurückzuholen." Auch "The Ahtletic" schreibt über eine mögliche Rückkehr Guardiolas nach München: "Der Katalane könnte für eine zweite Amtszeit zum FC Bayern zurückkehren." Seine Familie soll demnach in Manchester nicht mehr glücklich sein. Doch wie realistisch ist eine Rückkehr des Weltklasse-Trainers?  Dafür spricht, dass Guardiola bereits im Jahr 2016 sagte: "Ich werde zurückkommen nach Deutschland – vielleicht auch als Trainer." Und Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge zählt als großer Befürworter des Coaches. Am kommenden Freitag tritt nun Uli Hoeneß seinen Posten als Präsident des Vereins ab, auf Trainersuche geht das Team um Rummenigge und Hasan Salihamidzic. Zudem soll Guardiola, so berichtet es die "Sport Bild", in München noch eine Wohnung haben und sich während seiner Zeit in Bayern dort auch sehr wohlgefühlt haben.  Doch es gibt auch Punkte, die gegen eine Rückkehr des Top-Trainers sprechen: Guardiola hat sich bei Manchester City eines der besten Teams der Welt aufgebaut. Wird er das alles aufgeben? Sein Vertrag läuft zudem noch bis Sommer 2021. Erst im Juli 2019 sagte Guardiola zudem in einem Interview bei ara.cat: "Ich kehre weder nach Spanien noch nach Deutschland zurück. Wo sonst hätte ich solche Möglichkeiten und eine so tolle Liga, wie die englische Premier League." Doch sportlich läuft es in England aktuell nicht. Gerade erst verlor er das Topspiel gegen Liverpool, ManCity hat neun Punkte Rückstand auf den Tabellenführer.  Und aktuell hat der FC Bayern ja auch noch einen erfolgreichen Trainer: Hansi Flick stand bisher zweimal als Cheftrainer an der Seitenlinie. Zweimal ging er als Sieger vom Feld.  Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 13-11-2019
  • Trainerfrage: Pep Guardiola und die ewige Sehnsucht des FC Bayern
    In der Trainer-Diskussion beim FC Bayern fällt vermehrt der Name des Katalanen. t-online.de erklärt, warum das so ist. Und was das mit dem Ende der Präsidentschaft von Uli Hoeneß zu tun hat. Wenn Biograf Guillem Balagué über Pep Guardiola schreibt, liest es sich nicht, als ginge es gerade um Fußball. Man könnte meinen, die Kultur stünde im Zentrum seiner Erzählungen. Oder ein "Elder Statesman", ein Politiker, der viel durchlebt und erlebt hat, und auf dieser Basis als uneingeschränkter Ratgeber gilt. Nahe an der Wahrheit. Die richtigen Lösungen immer parat. In seiner Haltung kaum umzustoßen. Das gilt auch für Guardiola, den Ex-Trainer des FC Bayern, der zwischen 2013 und 2016 das "perfekte Spiel" zum Rekordmeister brachte, wie es einst Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge formulierte.
    Foto-Serie mit 20 Bildern Nach Niko Kovac: Holt der FC Bayern Pep Guardiola zurück? Jetzt, so schreibt es die "Sport Bild", sollen die Bayern nach der Trennung von Niko Kovac eine spektakuläre Rückholaktion abklopfen. Der einstige Weggefährte wäre für Rummenigge die Königslösung, daran gibt es unter Beobachtern des bajuwarischen Fußball-Kosmos keine Zweifel. Der Zeitpunkt wäre für ihn ideal. Wenn Uli Hoeneß am Freitag bei der Jahreshauptversammlung des Rekordmeisters in der Münchner Olympiahalle nicht mehr zur Wahl für das Präsidentenamt antritt, beginnt für den Vorstandschef der Kampf um sein Vermächtnis.  Und da der Champions-League-Titel trotz jüngstem Aufschwung angesichts der internationalen Konkurrenz schwer zu erreichen ist, könnte es eine spektakuläre Personalentscheidung sein, mit der der 64-Jährige seinen Abgang beim FC Bayern krönt. Schließlich ist er, Rummenigge, nicht der Volkstribun wie Hoeneß, hinter dessen Schatten er nach der JHV der Bayern unweigerlich hervortreten wird. FC Bayern: Rummenigge gilt als Pragmatiker Rummenigge gilt als Pragmatiker, der nicht die Gabe besitzt, die Massen abzuholen. Mit einem Guardiola-Comeback würde ihm genau das gelingen. Längst hat sich unter den Bayern-Fans in München, in der U-Bahn, in den Wirtshäusern und den Hobby-Fußballmannschaften, die einhellige Meinung durchgesetzt, dass der Bundesliga-Riese auf dem Platz an Dominanz eingebüßt hat. Kovac ließ meist nüchternen Fußball spielen, defensiv kompakt, auf Absicherung bedacht, mit wenig Spektakel Damit gewann der Kroate das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal. Aber wohl kaum die Überzeugung von Rummenigge. Während Guardiola in England nach einem immer innovativeren Fußball forscht, während Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool seit Monaten nahe an der Perfektion des temporeichen Pressing- und Gegenpressings arbeitet, stagnierte der FC Bayern in seiner Spielidee. So der Eindruck, der sich unter Sportjournalisten und Experten weit über München hinaus verfestigt hat. FC Bayern: Die Zeit wird für Rummenigge knapp Das will Rummenigge in seiner Post-Hoeneß-Ära aufbrechen, auch daran ließ der Vorstandschef mit immer wiederkehrenden Aussagen keinen Zweifel. Doch die Zeit wird knapp. Zum 1. Januar 2021 wird der frühere Nationalspieler den Vorsitz im Vorstand an Oliver Kahn übergeben. Er hat nur noch knapp mehr als ein Jahr Zeit für ein letztes, geschichtsträchtiges Ausrufezeichen. Der Mann, der ihn beerben wird, belegte jüngst die Sehnsucht nach dem schönen Spiel, das den Bayern nach und nach – bis auf Einzelfälle wie Spiele gegen Borussia Dortmund – abhanden gekommen war. "Die Zeiten sind vorbei, wo es bei Bayern München gereicht hat, irgendwie Spiele zu gewinnen und irgendwie Meister zu werden. Fußball hat sich dahingehend entwickelt, dass es schon ein bisschen Spektakel ist. "Zuschauer, die heute ins Stadion kommen, wollen auch ein attraktives Fußballspiel sehen. Das gehört zur Philosophie des FC Bayern!", sagte der 50-jährige Ex-Torwart nach der Trennung von Kovac: "Dominant, attraktiv nach vorne, dass man Dinge erkennt, was das technische Niveau und die Geschwindigkeit angeht, die man bei anderen Mannschaften nicht sieht. Da sind die Erwartungen größer geworden und damit auch an den Trainer, der auch diesen Fußball spielen lassen muss." Pep Guardiola steht für eine klare Spielidee Guardiola steht für eine klare Spielidee: Dominanter Ballbesitz bis zur Erschöpfung des Gegners, um so zu Toren zu kommen, ohne Gegentreffer zu riskieren, früher in Barcelona entwickelt und dann in München angewandt, genannt Tiki-Taka. Aber reichen die eigenen Sehnsüchte, um den Katalanen zu einer Rückkehr nach München zu bewegen? "Bayern war eine der größten Erfahrungen in meinem Leben", erzählte der 48-Jährige im Sommer 2018 vor einem Testspiel gegen den Ex-Verein in den USA: "Es war ein Traum, in München zu sein, auch für meine Familie. Ich habe noch eine Wohnung dort. Ich habe immer noch Freunde in München." Rückkehr zum FC Bayern? So hat sich Pep Guardiola dazu Anfang Juli geäußert. (Quelle: Perform/ePlayer) Die Sehnsucht nach dem Ex-Trainer versinnbildlicht derweil auch Edmund Stoiber. Der einstige Ministerpräsident Bayerns ist seit Jahren Mitglied im Aufsichtsrat, und in der Öffentlichkeit gerne mal Sprachrohr für das, was sonst im Verein keiner laut ausspricht. "Er ist ein fantastischer Trainer. Aber das ist zunächst ein Thema des Vorstands. Ich kenne meine Verantwortung als Aufsichtsrat: Öffentliche Empfehlungen vor einer langfristigen, wichtigen Entscheidung wären fehl am Platz", sagte der 78-jährige CSU-Politiker der "Sport Bild" – und gab damit eben doch eine Empfehlung ab. Der Fußball von Pep Guardiola ist angreifbar geworden  Allerdings: Guardiolas Fußball ist angreifbar geworden. Demonstriert von dem Mann, der in der vergangenen Saison auch die Bayern im Achtelfinale der Champions League entblößte: Klopp. Gegen die Rock 'n Roll-Truppe des Deutschen hatte Manchester City am Wochenende im Spitzenspiel das Nachsehen (1:3). Mehr noch: Der FC Liverpool hat in der Premier League nunmehr neun Punkte Vorsprung auf den Titelverteidiger. In den Sozialen Medien ging viral, wie Guardiola zwischen Viertem Offiziellen und Linienrichter hin und her rannte und mit ausgestreckten Fingern die Zahl zwei anzeigte – wild, unbeherrscht, aufgeregt. Doch das alles ist für die Macher an der Säbener Straße offenbar zweitrangig. Sie hoffen auf etwas anderes, das Biograf Ballagué einst prägnant beschrieb, als es darum ging, warum der katalanische Trainer bei jeder Partie wie ein Gentleman gekleidet ist: Jedes Fußball-Spiel ist für Guardiola ein Fest, der Höhepunkt harter Arbeit, schrieb der Journalist sinnbildlich, deswegen kleidet er sich auch angemessen. Die Bayern verbinden mit dem Namen Guardiola deshalb eines: Festlichen Fußball, der eine ganze Ära prägt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 13-11-2019