FC Bayern

  • Einstiger Löw-Hoffnungsträger: „Belgrad-Messi“ Marin heiß auf die Bayern
    München (dpa) - Die Vorfreude bei Marko Marin auf die Münchner Arena und den FC Bayern ist riesengroß. Fußball aktuell "Es ist schön, mal wieder in einem deutschen Stadion zu spielen, dann noch gegen Bayern", sagte der Schlüsselspieler des Münchner Champions-League-Gegners Roter Stern Belgrad vor der Partie am Mittwochabend (21.00 Uhr/Sky). "Ich freue mich auch auf meine ehemaligen Nationalmannschaftskollegen Manuel Neuer, Jérôme Boateng und Thomas Müller." 2009 wurde er mit Neuer und Boateng U21-Europameister, eine glorreiche Weltmeisterkarriere wie den früheren Weggefährten war dem Dribbelkünstler nicht vergönnt. "Er wird der Messi von Belgrad genannt. Mich freut es natürlich, auf alte Weggefährten zu treffen, da freut man sich auf den Austausch nach dem Spiel", sagte Neuer. "Natürlich verfolgt man den Weg, wenn man mit einem Spieler zusammen gespielt hat." Dabei galt Marin, der mit Gladbach sogar noch zu Mehmet-Scholl-Zeiten gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister spielte, als Supertalent. Zwischen 2008 und 2010 brachte er es in jungen Jahren schon auf 16 Länderspiele (1 Tor) für die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw. Er war auch beim mitreißenden WM-Auftritt 2010 in Südafrika dabei. Doch die glanzvolle Karriere wurde es dann doch nicht. Der Wechsel 2012 von Werder Bremen zum FC Chelsea und einige Verletzungen brachten den inzwischen 30-Jährigen aus dem Tritt. Der im großen Rummel einst schon übertrieben mit Lionel Messi verglichene Marin musste sich auf eine rastlose Reise durch Europa begeben. FC Sevilla, AC Florenz, RSC Anderlecht, Trabzonspor, Olympiakos Piräus und jetzt eben Belgrad lauteten die Stationen des Offensivspielers quer durch Europa. Richtig sesshaft wurde er nicht. In nur einem Jahr ist er aber nun zum wichtigsten Spieler des serbischen Rekordmeisters geworden. Marin gilt für die Chefs längst als "unverkäuflich". In 40 Partien erzielte er acht Treffer (17 Assists). "Roter Stern ist der Club, den ich liebe", sagte der in Bosnien geborene Marin kürzlich der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Sein Vater, der mit der Familie und dem zweijährigen Sohn Marko einst nach Frankfurt kam, soll schon immer ein großer Fan von Roter Stern gewesen sein. Wie wichtig Marin für die Mannschaft von Trainer Vladan Milojevic ist, wurde am Wochenende demonstriert, als der Kapitän fehlte. Ohne ihn rannte Roter Stern lange einem Rückstand gegen Aufsteiger FK Indjija hinterher, ehe Milan Pavkov das Spiel mit zwei Toren spät drehte. Marin sei der Schlüsselspieler, sagte Bayern-Coach Niko Kovac. Nach seiner Verletzung in der Königsklassen-Qualifikation meldete sich Marin für das Spiel in München fit: "Ich fühle mich gut und bin bereit für Bayern." Nur zu gerne würde der frühere Europa-League-Sieger Marin mit Roter Stern mit einem starken Auftritt an eine große Stunde gegen den FC Bayern erinnern. Im Halbfinale des Landesmeister-Cups gewann Roter Stern 1991 gegen die Münchner und holte danach auch den Titel. "Aber über das Halbfinale gegen die Bayern wird heute noch mehr gesprochen als über das Finale", sagte Marin bei "t-online.de". Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 17-09-2019
  • FC Bayern – Coutinho: Das ist beim Rekordmeister anders als bei Klopp
    Der Brasilianer spricht über einen Unterschied zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem englischen Topklub – und über seine ersten Wochen in München. Fußball-Superstar Philippe Coutinho ist beim FC Bayern München wie in einer Familie aufgenommen worden und fühlt sich nach vier Wochen schon wohl in der Stadt. "In den ersten Tagen wurden mir erst mal alle Einrichtungen gezeigt. Ich habe die Mitspieler kennengelernt und natürlich das Trainerteam. Jeden Tag fühle ich mich ein bisschen besser, ich bin sehr glücklich", sagte der 27 Jahre alte Brasilianer in einem Interview von Sky Sport (Montag). "Alles hier ist sehr familiär. Aus Liverpool kenne ich das auch ein bisschen, aber hier ist es noch familiärer", meinte der Offensivspieler, der fünf Jahre lang bei den "Reds" spielte, davon drei unter Jürgen Klopp. Auch das Sprachproblem will Coutinho nun angehen. "Deutsch ist verdammt schwierig! Aber ich habe mir vorgenommen ein bisschen zu lernen", sagte Coutinho. Sein Landsmann Thiago (besitzt neben dem spanischen auch den brasilianischen Pass) habe ihm an den ersten Tagen bei der Kommunikation sehr geholfen, berichtete der Neuzugang. "Auch ein paar Mitarbeiter sprechen portugiesisch, das hat es einfach gemacht." "Aus der Liebe ziehe ich meine ganze Kraft" "Ein bisschen" kenne er sich in München schon aus. "Rund um das Hotel sind wir oft spazieren gegangen und haben uns umgeschaut", sagte Coutinho und gab zu: "Meine Familie bedeutet mir alles. Meine Frau und meine Kinder sind das Wichtigste, was ich habe. Aus dieser Liebe ziehe ich meine ganze Kraft", sagte Coutinho in dem Sky-Interview. Er wohnt mit seiner Frau und seinen Kindern in München. Der FC Bayern hatte Mitte August die Verpflichtung des Brasilianers bestätigt – für ein Jahr auf Leihbasis. Coutinho war Anfang 2018 für geschätzt mehr als 140 Millionen Euro vom FC Liverpool zum FC Barcelona gewechselt. Bei den Katalanen konnte er aber keinen Stammplatz erobern. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 17-09-2019
  • Tagesanbruch: Donald Trump muss jetzt einen kühlen Kopf bewahren
    Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, hier ist der kommentierte Überblick über die Themen des Tages, heute von mir als Stellvertreter von Florian Harms: WAS WAR? Die EU sprach von einer "Bedrohung der regionalen Sicherheit", der deutsche Außenminister Heiko Maas nannte die Lage "außerordentlich besorgniserregend". US-Außenminister Mike Pompeo beschuldigte sogleich den Iran. US-Präsident Donald Trump twitterte, die USA stünden mit "geladener Waffe" bereit, und der Ölpreis stieg zeitweise so stark wie seit dem Golfkrieg Anfang der 1990er Jahre nicht mehr. Nach den Attacken auf eine der größten Ölraffinerien überhaupt in Saudi-Arabien herrschte gestern weltweit Alarmstimmung. Überall steigt die Sorge, dass die Lage endgültig eskaliert. Die EU-Kommission, Großbritannien oder Deutschland: Alle mahnten gestern, keine Schuldzuweisungen vor Prüfung der Fakten vorzunehmen. Aber was sind überhaupt die Fakten? Fest steht nur, dass die Angriffe am Samstagmorgen gegen 3.31 Uhr und 3.42 Uhr (Ortszeit) passierten. Dass es sich um mehrere Explosionen auf den Anlagen des saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco in Khurais und Abqaiq handelte. Dass die Ölproduktion dort dramatisch eingebrochen ist – auf rund 5,7 Millionen Barrel, also rund die Hälfte des sonst üblichen Fördervolumens. Dass sich zunächst die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen aus dem Jemen zu dem Anschlag bekannten. Die US-Regierung geht weiter davon aus, dass die Attacken aus dem Iran oder Irak verübt wurden. Auf gestern veröffentlichten Satellitenaufnahmen seien mindestens 17 Einschläge zu erkennen und diese seien durch Angriffe aus nördlicher oder nordwestlicher Richtung verursacht worden, was eher für Irak oder Iran spreche, berichtet die "New York Times" nach einem Hintergrundgespräch mit US-Regierungsbeamten. Der Jemen liegt südlich von Saudi-Arabien. Von einem Beweis kann noch nicht die Rede sein. Noch eine neue Erkenntnis: Alles deute darauf hin, "dass die Waffen, die bei beiden Angriffen genutzt wurden, aus dem Iran stammten", wie der Sprecher der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition, Turki al-Maliki, vor Journalisten in Riad sagte. Auch das ist noch nicht der Beweis, dass der Iran dahinter steckte. Nun hängt alles an US-Präsident Trump, dem Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte.  Der überraschte in der Nacht zunächst mit der Aussage, er wolle einen Krieg mit dem Iran "sicherlich vermeiden". "Ich will keinen Krieg mit irgendjemandem", so Trump. Es sehe danach aus, dass der Iran Urheber der Angriffe sei. Die Untersuchungen würden aber andauern. Aussagen, die Hoffnung machen, dass Trump erst abwartet und dann handelt. Kann Trump etwa auch mit Besonnenheit regieren? Eine andere Aussage klang dagegen Trump-typischer.  "Das war ein sehr großer Angriff. Er könnte von unserem Land sehr leicht mit einem viel, viel größeren Angriff erwidert werden." Bis dahin muss Trump allerdings noch diverse Fragen beantworten: Können die USA dem Iran wirklich nachweisen, hinter den Angriffen zu stecken? Will er die völlige Eskalation ohne weitere Verbündete? Nimmt er auch die Folgen für ihn persönlich in Kauf, weil ihm ein Krieg eine Wiederwahl als Präsident 2020 erschweren würde? Trump muss jetzt einen kühlen Kopf bewahren.  ______________________________ Weit von einer Lösung entfernt: Boris Johnson (l.) und Jean-Claude Juncker. (Quelle: Stefan Rousseau/dpa) Die Johnson-Show geht unvermittelt weiter, erfolgreicher wird sie indes nicht. Gestern hätte der britische Premierminister bei seinem Essen auf neutralem Boden in Luxemburg mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker einen großen Schritt in Richtung Brexit-Lösung machen können. Hätte. Denn das erste Treffen der beiden überhaupt endete ohne Durchbruch – und offensichtlich auch ohne jede Annäherung. Juncker stellte fest, dass es an Großbritannien sei, umsetzbare und mit dem bereits fertigen Austrittsabkommen zu vereinbarende Vorschläge zu unterbreiten. Dies sei allerdings nicht passiert. Johnson verkündete später im TV, er sehe die EU in der Pflicht, die umstrittene Backstop-Passage aus der Vereinbarung zu streichen.  Der Tiefpunkt des Luxemburg-Aufenthaltes: Johnson schwänzte die Pressekonferenz mit Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel, stapfte einfach am Pult vorbei. Wie er später erklärte, sei es ihm davor zu laut gewesen. Johnson manövriert sich immer mehr in eine Sackgasse. Einziger Lichtblick: Er verkündete, dass er nun die Gespräche mit Juncker intensivieren wolle. Auch unabhängig von den Gesprächen mit Brüssel geht das Schmierentheater Brexit in Großbritannien weiter – noch diese Woche mit der anstehenden Entscheidung des höchsten britischen Gerichts zur Parlamentszwangspause. Nachdem Johnson das Parlament am 10. September in eine fünfwöchige Pause geschickt hatte, sollen die Abgeordneten eigentlich erst am 14. Oktober wieder zusammentreten. Das höchste schottische Gericht erklärte die Zwangspause allerdings für unrechtmäßig, woraufhin die Regierung ankündigte, diese Entscheidung anzufechten. Heute befasst sich der Supreme Court mit dem Fall – vermutlich bis Freitag.  ______________________________ WAS STEHT AN? Benjamin Netanyahu. (Quelle: Abir Sultan/Pool European Pressphoto Agency/dpa) Israel wählt heute ein neues Parlament – schon zum zweiten Mal in diesem Jahr. Im April war es Ministerpräsident Benjamin Netanjahu trotz einer Mehrheit des rechts-religiösen Lagers nicht gelungen, eine Regierung zu bilden. Ob das diesmal gelingt? Umfragen zufolge wird es wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Netanjahus Likud-Partei und dem oppositionellen Bündnis der Mitte von Ex-Militärchef Benny Gantz. Netanjahus Rivale Avigdor Lieberman von Israel Beitenu (Unser Haus Israel) gilt als Königsmacher. Wahlergebnisse soll es bis Mittwochmorgen geben. Die Situation ist vertrackt. Nach der letzten Wahl hatte Lieberman Netanjahu seine Unterstützung verweigert. Er macht sich stark für eine große Koalition von Likud und Gantz' Blau-Weiß. Gantz ist dazu aber nur bereit, wenn Netanjahu nicht wieder Regierungschef wird – angeblich aufgrund der Korruptionsvorwürfe gegen Netanjahu. Die sorgen auch dafür, dass für Netanjahu noch mehr auf dem Spiel steht, als das Amt des Ministerpräsidenten. ______________________________ Als Nelja am 2. Juli 2019 geboren wird, ahnen die Eltern nichts von der Fehlbildung ihrer Tochter. Doch der Säugling hat nur eine voll ausgebildete Hand. Bis die Fälle aus Gelsenkirchen vergangene Woche bekannt wurden, glaubten die Eltern noch an eine Laune der Natur. Meine Kollegin Sandra Simonsen hat mit Nadine Bach, der Mutter von Nelja, gesprochen. Diese berichtete von ihren Vermutungen zu möglichen Ursachen für die Fehlbildung der Hand. Das Gespräch lesen Sie heute Vormittag auf unserer Seite. ______________________________ Heute Abend beginnt die neue Saison in der Champions League. Stefan Effenberg gewann sie vor 18 Jahren selbst. (Quelle: imago images) Die Summen, die im Fußball ausgegeben werden, sind schon seit Jahren so unfassbar hoch, dass man sie als Fan eigentlich nur noch als Zahlen wahrnimmt, unter denen man sich nichts mehr vorstellen kann. Selbst in Deutschland,
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 17-09-2019
  • Tagesanbruch: Trump muss jetzt einen kühlen Kopf bewahren
    Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, hier ist der kommentierte Überblick über die Themen des Tages, heute von mir als Stellvertreter von Florian Harms: WAS WAR? Die EU sprach von einer "Bedrohung der regionalen Sicherheit", der deutsche Außenminister Heiko Maas nannte die Lage "außerordentlich besorgniserregend". US-Außenminister Mike Pompeo beschuldigte sogleich den Iran. US-Präsident Donald Trump twitterte, die USA stünden mit "geladener Waffe" bereit, und der Ölpreis stieg zeitweise so stark wie seit dem Golfkrieg Anfang der 1990er Jahre nicht mehr. Nach den Attacken auf eine der größten Ölraffinerien überhaupt in Saudi-Arabien herrschte gestern weltweit Alarmstimmung. Überall steigt die Sorge, dass die Lage endgültig eskaliert. Die EU-Kommission, Großbritannien oder Deutschland: Alle mahnten gestern, keine Schuldzuweisungen vor Prüfung der Fakten vorzunehmen. Aber was sind überhaupt die Fakten? Fest steht nur, dass die Angriffe am Samstagmorgen gegen 3.31 Uhr und 3.42 Uhr (Ortszeit) passierten. Dass es sich um mehrere Explosionen auf den Anlagen des saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco in Khurais und Abqaiq handelte. Dass die Ölproduktion dort dramatisch eingebrochen ist – auf rund 5,7 Millionen Barrel, also rund die Hälfte des sonst üblichen Fördervolumens. Dass sich zunächst die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen aus dem Jemen zu dem Anschlag bekannten. Die US-Regierung geht weiter davon aus, dass die Attacken aus dem Iran oder Irak verübt wurden. Auf gestern veröffentlichten Satellitenaufnahmen seien mindestens 17 Einschläge zu erkennen und diese seien durch Angriffe aus nördlicher oder nordwestlicher Richtung verursacht worden, was eher für Irak oder Iran spreche, berichtet die "New York Times" nach einem Hintergrundgespräch mit US-Regierungsbeamten. Der Jemen liegt südlich von Saudi-Arabien. Von einem Beweis kann noch nicht die Rede sein. Noch eine neue Erkenntnis: Alles deute darauf hin, "dass die Waffen, die bei beiden Angriffen genutzt wurden, aus dem Iran stammten", wie der Sprecher der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition, Turki al-Maliki, vor Journalisten in Riad sagte. Auch das ist noch nicht der Beweis, dass der Iran dahinter steckte. Nun hängt alles an US-Präsident Trump, dem Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte.  Der überraschte in der Nacht zunächst mit der Aussage, er wolle einen Krieg mit dem Iran "sicherlich vermeiden". "Ich will keinen Krieg mit irgendjemandem", so Trump. Es sehe danach aus, dass der Iran Urheber der Angriffe sei. Die Untersuchungen würden aber andauern. Aussagen, die Hoffnung machen, dass Trump erst abwartet und dann handelt. Kann Trump etwa auch mit Besonnenheit regieren? Eine andere Aussage klang dagegen Trump-typischer.  "Das war ein sehr großer Angriff. Er könnte von unserem Land sehr leicht mit einem viel, viel größeren Angriff erwidert werden." Bis dahin muss Trump allerdings noch diverse Fragen beantworten: Können die USA dem Iran wirklich nachweisen, hinter den Angriffen zu stecken? Will er die völlige Eskalation ohne weitere Verbündete? Nimmt er auch die Folgen für ihn persönlich in Kauf, weil ihm ein Krieg eine Wiederwahl als Präsident 2020 erschweren würde? Trump muss jetzt einen kühlen Kopf bewahren.  ______________________________ Weit von einer Lösung entfernt: Boris Johnson (l.) und Jean-Claude Juncker. (Quelle: Stefan Rousseau/dpa) Die Johnson-Show geht unvermittelt weiter, erfolgreicher wird sie indes nicht. Gestern hätte der britische Premierminister bei seinem Essen auf neutralem Boden in Luxemburg mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker einen großen Schritt in Richtung Brexit-Lösung machen können. Hätte. Denn das erste Treffen der beiden überhaupt endete ohne Durchbruch – und offensichtlich auch ohne jede Annäherung. Juncker stellte fest, dass es an Großbritannien sei, umsetzbare und mit dem bereits fertigen Austrittsabkommen zu vereinbarende Vorschläge zu unterbreiten. Dies sei allerdings nicht passiert. Johnson verkündete später im TV, er sehe die EU in der Pflicht, die umstrittene Backstop-Passage aus der Vereinbarung zu streichen.  Der Tiefpunkt des Luxemburg-Aufenthaltes: Johnson schwänzte die Pressekonferenz mit Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel, stapfte einfach am Pult vorbei. Wie er später erklärte, sei es ihm davor zu laut gewesen. Johnson manövriert sich immer mehr in eine Sackgasse. Einziger Lichtblick: Er verkündete, dass er nun die Gespräche mit Juncker intensivieren wolle. Auch unabhängig von den Gesprächen mit Brüssel geht das Schmierentheater Brexit in Großbritannien weiter – noch diese Woche mit der anstehenden Entscheidung des höchsten britischen Gerichts zur Parlamentszwangspause. Nachdem Johnson das Parlament am 10. September in eine fünfwöchige Pause geschickt hatte, sollen die Abgeordneten eigentlich erst am 14. Oktober wieder zusammentreten. Das höchste schottische Gericht erklärte die Zwangspause allerdings für unrechtmäßig, woraufhin die Regierung ankündigte, diese Entscheidung anzufechten. Heute befasst sich der Supreme Court mit dem Fall – vermutlich bis Freitag.  ______________________________ WAS STEHT AN? Benjamin Netanyahu. (Quelle: Abir Sultan/Pool European Pressphoto Agency/dpa) Israel wählt heute ein neues Parlament – schon zum zweiten Mal in diesem Jahr. Im April war es Ministerpräsident Benjamin Netanjahu trotz einer Mehrheit des rechts-religiösen Lagers nicht gelungen, eine Regierung zu bilden. Ob das diesmal gelingt? Umfragen zufolge wird es wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Netanjahus Likud-Partei und dem oppositionellen Bündnis der Mitte von Ex-Militärchef Benny Gantz. Netanjahus Rivale Avigdor Lieberman von Israel Beitenu (Unser Haus Israel) gilt als Königsmacher. Wahlergebnisse soll es bis Mittwochmorgen geben. Die Situation ist vertrackt. Nach der letzten Wahl hatte Lieberman Netanjahu seine Unterstützung verweigert. Er macht sich stark für eine große Koalition von Likud und Gantz' Blau-Weiß. Gantz ist dazu aber nur bereit, wenn Netanjahu nicht wieder Regierungschef wird – angeblich aufgrund der Korruptionsvorwürfe gegen Netanjahu. Die sorgen auch dafür, dass für Netanjahu noch mehr auf dem Spiel steht, als das Amt des Ministerpräsidenten. ______________________________ Als Nelja am 2. Juli 2019 geboren wird, ahnen die Eltern nichts von der Fehlbildung ihrer Tochter. Doch der Säugling hat nur eine voll ausgebildete Hand. Bis die Fälle aus Gelsenkirchen vergangene Woche bekannt wurden, glaubten die Eltern noch an eine Laune der Natur. Meine Kollegin Sandra Simonsen hat mit Nadine Bach, der Mutter von Nelja, gesprochen. Diese berichtete von ihren Vermutungen zu möglichen Ursachen für die Fehlbildung der Hand. Das Gespräch lesen Sie heute Vormittag auf unserer Seite. ______________________________ Heute Abend beginnt die neue Saison in der Champions League. Stefan Effenberg gewann sie vor 18 Jahren selbst. (Quelle: imago images) Die Summen, die im Fußball ausgegeben werden, sind schon seit Jahren so unfassbar hoch, dass man sie als Fan eigentlich nur noch als Zahlen wahrnimmt, unter denen man sich nichts mehr vorstellen kann. Selbst in Deutschland,
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 17-09-2019
  • DFB-Torwart frustriert – Ter Stegen legt gegen Neuer nach: „Aussagen unpassend“
    Der Schlussmann reagiert auf die Aussagen des Bayern-Keepers zur Situation im Tor der Nationalmannschaft – und schlägt scharfe Töne an. 
    Foto-Serie mit 15 Bildern Torhüter Marc-André ter Stegen hat sich Ratschläge von seinem Nationalmannschafts-Kollegen Manuel Neuer verbeten und die indirekte Kritik des DFB-Kapitäns gekontert. "Natürlich habe ich etwas dazu zu sagen. Du kannst keinen Konkurrenzkampf ausrufen und erwarten, dass Spieler, die nicht spielen, glücklich darüber sind", betonte der 27 Jahre alte Weltklasse-Keeper am Montagabend auf einer Pressekonferenz seines Clubs FC Barcelona in Dortmund. "Manu muss nichts zu meinen Gefühlen sagen. Das ist meine persönliche Meinung", sagte ter Stegen. "Wenn man die letzten Jahre sieht, wie ich mich verhalten habe, dann sind solche Aussagen unpassend", betonte er einen Tag vor dem Champions-League-Auftakt des spanischen Fußballmeisters am Dienstag (21.00 Uhr/Sky) bei Borussia Dortmund. Neuer: "Ich weiß nicht, ob uns das hilft" Ter Stegen war in der EM-Qualifikation zuletzt weder gegen die Niederlande (2:4) noch in Nordirland (2:0) zum Einsatz gekommen. Bundestrainer Joachim Löw hatte sich für Kapitän Neuer vom FC Bayern München entschieden. "Diese Reise mit der Nationalmannschaft war für mich persönlich ein schwerer Schlag", lautete ter Stegens Kernaussage auf die Frage nach seiner Situation im Nationalteam. Neuer hatte im danach entbrannten Disput um die Nummer 1 im Tor nach dem 1:1 der Münchner bei RB Leipzig seine Meinung offensiv kundgetan. "Ich weiß jetzt nicht, ob uns das hilft", sagte der 33-Jährige zu den Aussagen des Konkurrenten. "Wir sind eine Mannschaft und müssen zusammenhalten, auch die Torhüter", forderte Neuer. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 16-09-2019
  • Coutinho: Das ist beim FC Bayern anders als bei Jürgen Klopp
    Der Brasilianer spricht über einen Unterschied zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem englischen Topklub – und über seine ersten Wochen in München. Fußball-Superstar Philippe Coutinho ist beim FC Bayern München wie in einer Familie aufgenommen worden und fühlt sich nach vier Wochen schon wohl in der Stadt. "In den ersten Tagen wurden mir erst mal alle Einrichtungen gezeigt. Ich habe die Mitspieler kennengelernt und natürlich das Trainerteam. Jeden Tag fühle ich mich ein bisschen besser, ich bin sehr glücklich", sagte der 27 Jahre alte Brasilianer in einem Interview von Sky Sport (Montag). "Alles hier ist sehr familiär. Aus Liverpool kenne ich das auch ein bisschen, aber hier ist es noch familiärer", meinte der Offensivspieler, der fünf Jahre lang bei den "Reds" spielte, davon drei unter Jürgen Klopp. Auch das Sprachproblem will Coutinho nun angehen. "Deutsch ist verdammt schwierig! Aber ich habe mir vorgenommen ein bisschen zu lernen", sagte Coutinho. Sein Landsmann Thiago (besitzt neben dem spanischen auch den brasilianischen Pass) habe ihm an den ersten Tagen bei der Kommunikation sehr geholfen, berichtete der Neuzugang. "Auch ein paar Mitarbeiter sprechen portugiesisch, das hat es einfach gemacht." "Aus der Liebe ziehe ich meine ganze Kraft" "Ein bisschen" kenne er sich in München schon aus. "Rund um das Hotel sind wir oft spazieren gegangen und haben uns umgeschaut", sagte Coutinho und gab zu: "Meine Familie bedeutet mir alles. Meine Frau und meine Kinder sind das Wichtigste, was ich habe. Aus dieser Liebe ziehe ich meine ganze Kraft", sagte Coutinho in dem Sky-Interview. Er wohnt mit seiner Frau und seinen Kindern in München. Der FC Bayern hatte Mitte August die Verpflichtung des Brasilianers bestätigt – für ein Jahr auf Leihbasis. Coutinho war Anfang 2018 für geschätzt mehr als 140 Millionen Euro vom FC Liverpool zum FC Barcelona gewechselt. Bei den Katalanen konnte er aber keinen Stammplatz erobern. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 16-09-2019
  • Champions League: „Deshalb wird uns der FC Bayern alle überraschen“
    Der FC Bayern hat im Sommer einige Spieler ziehen lassen und dafür große Namen wie Lucas Hernandez und Coutinho verpflichtet. Doch reicht das, um die Champions League zu gewinnen? Der "Zweikampf der Woche". Der FC Bayern trauerte am Samstag zwei Punkten in Leipzig hinterher. Thomas Müller haderte mit verteilten "Geschenken" und stichelte frustriert gegen "sogenannte Experten", Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann dagegen rechnete schon einmal scherzhaft den Weg bis zur ersten Meisterschaft vor. Einen Sieger hatte das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen RB Leipzig und Rekordmeister Bayern München nicht hervorgebracht. Als Verlierer fühlte sich nach dem turbulenten 1:1 (1:1) im Duell der Pokalfinalisten aber nur der FC Bayern. In der Liga rangiert man nur auf dem vierten Platz, die Konkurrenz aus Leipzig und Dortmund ist groß.  Jetzt wartet Belgrad auf die Bayern Nun geht es am Mittwoch gegen Roter Stern Belgrad im ersten Champions-League-Spiel der Saison um die nächsten drei Punkte. Doch aktuell sind sich die meisten Fußballfans in Deutschland nicht mal sicher, ob der FC Bayern den Titel in der Bundesliga verteidigen kann. Was ist da in der Königsklasse drin? Zählt Bayern zu den Topfavoriten auf einen Sieg in der Champions League? Robert Hiersemann Head of Fussball und Sport Ja, die Bayern werden uns alle überraschen Der Kader ist zu klein, die Spieler zu schwach, der Trainer hat keinen großen Namen. Die Menschen meckern über den Verein, doch gerade deshalb wird es der FC Bayern in dieser Saison allen zeigen. Die Münchener sind ein Favorit auf den Champions-League-Titel. Warum? Ganz einfach: Die Stars sind in Topform, die Gegner schwächeln und die Bundesliga-Konkurrenz hebt das Bayern-Niveau. Fakt ist: Robert Lewandowski nimmt aktuell die Bundesliga auseinander. Der Stürmer traf in vier Partien sieben Mal. Auch Manuel Neuer ist wieder in Topform. Lässt man nun auch noch Weltklasse-Mann Coutinho von der Leine, ist der FC Bayern kaum zu stoppen. Um diese drei Spieler beneidet halb Europa die Münchener. Vor allem aktuell. Barca und Real schwächeln in Spanien, ManCity in England, Juventus in Italien. Und während diese Klubs Probleme haben, wird der FC Bayern bald noch viel besser. Denn durch die neue Konkurrenz in der Bundesliga mit Leipzig und dem BVB kann das Kovac-Team für den Ernstfall üben. Während man in den letzten Saisons meist ohne Probleme durch die Liga marschierte, hat man nun echte Gegner. Das hilft am Ende vor allen den Bayern. Lasst die Bayern einfach mal machen. Sie werden uns am Ende alle überraschen. Florian Wichert Stellvertretender Chefredakteur Nein, mindestens vier Klubs sind viel besser Der FC Bayern hat in diesem Sommer mit 143,5 Mio. Euro so viel Geld für neue Spieler ausgegeben wie nie zuvor. Wer jetzt denkt, dass die Konkurrenz deshalb zittert, irrt allerdings gewaltig. Ganze zehn Vereine in Europa haben mehr Geld locker gemacht, darunter Klubs wie der FC Sevilla, Inter Mailand oder sogar AstonVilla. Und noch wichtiger: Sie haben ihr Geld offenbar sinnvoller investiert. Der Bayern-Kader ist im Vergleich zur Konkurrenz mit nur 16 gestandenen Feldspielern nämlich immer noch viel zu dünn. Goretzka ist dazu auch noch verletzt. Die Abgezocktheit von Ribéry, Robben, Hummels oder Rafinha haben die Bayern nicht ersetzt bekommen. Königstransfer Coutinho war zuvor bei Barça durchgefallen. Das kann so nicht gut gehen. Zumal der Abstand in den letzten Jahren ohnehin schon größer geworden ist. Bayern schaffte es seit 2013 maximal ins Halbfinale – letzte Saison war sogar bereits im Achtelfinale Schluss. Wer sind also in dieser Saison die Topfavoriten? Liverpool und Manchester City spielen ohnehin auf einem anderen Level, Barcelona und Real haben sich mit Griezmann und de Jong bzw. mit Hazard enorm verstärkt. In dieser Aufzählung hat der FC Bayern aktuell nichts zu suchen. Im "Zweikampf der Woche" kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Stellvertretender Chefredakteur bei t-online.de) und Robert Hiersemann (Head of Fußball und Sport) aktuelle Fußball-Themen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 16-09-2019
  • Remis in Leipzig – Mia san ratlos: Bayern sauer auf sich selbst
    Leipzig (dpa) - Am Ende eines denkwürdigen Spitzenspiels bei RB Leipzig standen die Bayern-Profis mit fragenden Gesichtern in den Katakomben der Red Bull Arena. Trotz bisweilen drückender Überlegenheit flimmerte am Samstagabend letztlich nur ein 1:1 auf der Anzeigentafel. Erklärungen gab's - wenn überhaupt - nur im Ansatz. Mia san ratlos statt Mia san mia, so schien die Stimmungslage beim enttäuschten Fußball-Rekordmeister Bayern München. "In der ersten Halbzeit war es das beste Spiel, seitdem ich hier bin. Wir haben es natürlich versäumt, das zweite oder dritte Tor zu machen. Unterm Strich bin ich nicht zufrieden, weil wir von den Chancen her das Spiel hätten gewinnen können", sagte Bayern-Trainer Niko Kovac nach der verpassten Tabellenführung. Fußball aktuell Satte 74 Prozent Ballbesitz hatten die Bayern in der ersten Halbzeit, Leipzig dagegen nicht eine vernünftige Chance. "Ich kann mich nicht daran erinnern, mal so eine dominante erste Hälfte erlebt zu haben, seit ich bei Bayern bin", sagte Nationalspieler Niklas Süle. Allein deshalb hätten die Münchner das Spiel gewinnen müssen. Nach der Führung durch Robert Lewandowski (3.), der einmal mehr das Direktduell gegen Timo Werner gewann, ließ der Double-Gewinner vor der Pause drei weitere hochkarätige Chancen liegen. Stattdessen bekam Leipzig in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen Foulelfmeter zugesprochen, den Emil Forsberg sicher verwandelte. "Diesen Elfmeter nach so einer Halbzeit zu bekommen, ist natürlich ein Geschenk", gab Forsberg unumwunden zu. Dem hoch gehandelten RB-Trainer Julian Nagelsmann genügte eine simple taktische Rochade in der Halbzeit, um Bayern aus dem Tritt zu bringen. Der 32-Jährige stellte von Dreier- auf Viererkette um, hatte somit einen Spieler mehr im defensiven Mittelfeld. "Der Punkt ist nicht mega unverdient. Aber wenn ich nun als Verlierer hier sitzen würde, hätte ich auch nicht gesagt, dass es ein glücklicher Sieg für Bayern war", sagte Nagelsmann. Sein Team bleibt Spitze, vor Dortmund und den Münchnern. Selbst Nagelsmann grübelte ein wenig, wie die Bayern das Spiel so aus der Hand geben konnten. Und war damit nicht allein. "Wir wissen, dass Julian Nagelsmann umstellen kann. Das ist nichts Überraschendes", betonte Nationaltorwart Manuel Neuer: "Wir müssen darauf reagieren, mutiger sein und mit dem Selbstverständnis der ersten Halbzeit weitermachen." Taten die Bayern jedoch nicht, weshalb Leipzig plötzlich ein ebenbürtiger Gegner war. "Wir haben zu lange gebraucht, um uns von der Aggressivität und der Zweikampfführung her darauf einzustellen", sagte Torvorbereiter Thomas Müller und schob nach: "Ich würde mir wünschen, dass wir uns etwas früher darauf einstellen und schneller reagieren." Eine Kritik an sich selbst, aber offenbar auch Worte in Richtung Kovac. Deshalb reagierte Müller, der nach der Länderspielreise von Philippe Coutinho den Vorzug im offensiven Mittelfeld bekam, auf Nachfrage schnell mit seinem spitzbübischen Humor: "Bitte jetzt keine Feuer legen. Später mal." Dass die Bayern nun saisonübergreifend seit 18 Bundesligaspielen ohne Niederlage sind - geschenkt. Denn zum Selbstverständnis gehört nun mal auch die Tabellenführung. "Jeder, der sich da vorne aufhält, ist zum aktuellen Zeitpunkt ein Meisterkandidat", lobte Müller. Die Bayern können nun am Mittwoch zum Auftakt der Champions League gegen Roter Stern Belgrad Frustbewältigung betreiben. Leipzig tritt bereits einen Tag früher mit großem Selbstvertrauen bei Benfica Lissabon an. Fehlen wird bei den Münchnern erst einmal David Alaba. Der Österreicher erlitt vor dem Liga-Gipfel in Leipzig einen Muskelfaseriss im Adduktorenbereich des linken Oberschenkels und fällt vorerst aus. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 15-09-2019
  • FC Bayern – Schock für den Rekordmeister: Verletzung bei David Alaba
    Bayern München muss vorerst auf David Alaba verzichten. Bei dem Österreicher wurde ein Muskelfaserriss im Adduktorenbereich diagnostiziert. Die Ausfallzeit ist unklar. Bayern München muss zum Auftakt der Champions League am Mittwoch (ab 21.00 Uhr im Liveticker von t-online.de) gegen Roter Stern Belgrad auf David Alaba verzichten. Der österreichische Nationalspieler erlitt beim Aufwärmen vor dem Spitzenspiel bei RB Leipzig (1:1) einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich des linken Oberschenkels. Auch Goretzka fehlt gegen Belgrad Dies gaben die Bayern am Sonntag nach einer Untersuchung durch Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt bekannt. Wie lange Alaba ausfallen wird, ließ der Rekordmeister allerdings offen, die Pause dürfte aber einige Wochen dauern. Alaba war auf der Linksverteidiger-Position in Leipzig durch Weltmeister Lucas Hernandez ersetzt worden. Trainer Niko Kovac muss gegen Belgrad zudem auf Leon Goretzka nach dessen Oberschenkel-OP verzichten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 15-09-2019
  • FC Bayern gegen Leipzig: Unentschieden – Der Rekordmeister ist frustriert
    Der FC Bayern redet nach dem Unentschieden in Leipzig den Gegner schwach. Warum es nicht zum Sieg gereicht hat? Manuel Neuer und Thomas Müller beantworten diese Frage mit RB-Coach Julian Nagelsmann – Seitenhiebe in Richtung Bundesliga-Tabellenführer inklusive. Robert Lewandowski motzte die eigenen Mitspieler an, Thomas Müller verließ bei seiner Auswechslung frustriert den Platz, und Trainer Niko Kovac diskutierte aufgeregt mit seinem Assistenten Hansi Flick. Der FC Bayern war beim 1:1 (1:1) bei RB Leipzig Mitte der zweiten Halbzeit drauf und dran, auch noch den einen Punkt zu verspielen, den der Rekordmeister schließlich mit auf die Rückreise nach München nahm. Thomas Müller wählt deutliche Worte Dass es nach der frühen Führung durch Robert Lewandowski (3. Minute), dem Ausgleich durch Emil Forsberg (45./Foulelfmeter) und einem wilden Spiel am Samstagabend nicht zu mehr gereicht hatte, machten die Bayern hinterher vor allem an der eigenen Leistung fest. Thomas Müller, der nach starker Vorarbeit für Lewandowski weitgehend abgetaucht war, wählte einen Tag nach seinem 30. Geburtstag deutliche Worte. "Was wir uns vorwerfen müssen, ist, dass wir den Leipzigern das 1:1 geschenkt, überreicht haben, mit einer Schleife drum. Und dass wir kein zweites Tor in der ersten Halbzeit erzielt haben", sagte der Weltmeister in den Katakomben der Leipziger Arena. Der Ex-Nationalspieler ließ einen Seitenhieb in Richtung Bundesliga-Tabellenführer folgen: "Wir sollten uns schon alle einig sein, dass wir dieses Spiel hier auswärts bei RB dominant gestaltet haben, fast ohne Torschuss des Gegners. Das war von sogenannten Experten nicht so prophezeit worden." Jeder, der dieses Spiel gesehen habe, teile diese Meinung, sagte er. FC Bayern lässt beste Chancen liegen Auch die Sachsen? Müller selbst (12.), Lewandowski per Kopf auf Flanke von Joshua Kimmich (15.) und Serge Gnabry (31.), der drei Meter vor dem Tor den Ball verstolperte, vergaben beste Chancen. Doch, nachdem Schiedsrichter Sascha Stegemann den vermeintlichen Elfmeter (37.) unter Mithilfe des Videoassistenten zurücknahm, den er wegen eines angeblichen Foulspiels von Marcel Sabitzer an Lucas Hernández zuerst noch gegeben hatte, ging den Bayern die Linie im Spiel gehörig verloren. "In der zweiten Halbzeit haben wir zu lange gebraucht, um uns in puncto Aggressivität und von der Zweikampfführung her auf die Systemumstellung einzustellen", sagte Müller und erklärte: "Leipzig hat dann ein paar Spieler ins Zentrum geschoben. So konnten sie die langen Bälle besser verarbeiten, das haben sie geschickt gemacht." Der Schachzug von RB-Coach Julian Nagelsmann machte sich beinahe bezahlt, das sah auch Bayern-Keeper Manuel Neuer so. "Wir wissen, dass Julian Nagelsmann taktisch umstellen kann. Darauf müssen wir reagieren, mutiger sein und mit dem Selbstverständnis der ersten Halbzeit weitermachen", meinte der 33-jährige Torwart: "Das hat in der zweiten Halbzeit dazu geführt, dass Leipzig seine Chancen bekommen hat und wir Fehler gemacht haben." FC Bayern wankt gegen RB Leipzig Nagelsmann ließ seine Truppe nach der Pause deutlich höher pressen und angreifen. Zudem brachte er mit Diego Demme einen weiteren Mann für die Zentrale, um eine Überzahl zu schaffen. Das schmeckte den Münchnern lange gar nicht. Die Bayern hielten sich in dieser Phase nur mit Müh und Not schadlos. Zuerst wurde Nationalspieler Marcel Halstenberg geblockt (49.), dann lenkte Neuer einen strammen Schuss des bärenstarken Leipziger Rechtsaußen Nordi Mukiele (50.) um den Pfosten, und schließlich schob Werner (59.) die Kugel nach Ballstafette über Mukiele und Sabitzer mit der Hacke am Pfosten vorbei. Neuer entschärfte dann auch noch einen Flatterball von Sabitzer spektakulär (60.). Der RB-Angreifer sei wie Teamkollege David Alaba, der kurzfristig ausfiel, ein Österreicher, "da gibt es schon Scharfschützen", scherzte der Weltmeister – und wurde dann ernster. "Es lag an der Umstellung von RB. In der ersten Halbzeit haben sie ja nicht zu einhundert Prozent stattgefunden", meinte er auf Nachfrage von t-online.de und fügte auf die Frage, warum die Bayern zwischenzeitlich so einbrachen, hinzu: "Fehler in der Positionierung und im Passspiel haben uns verunsichert. Da war das Selbstverständnis nicht mehr da." Unzufriedener Bayern-Torwart: Manuel Neuer schmiss nach dem Abpfiff in Leipzig die Handschuhe weg. (Quelle: imago images) RB Leipzig weiter vor FC Bayern Zum bajuwarischen Selbstverständnis dürfte auch nicht gehören, dass nicht die Münchner (acht Punkte), sondern die Leipziger (zehn Punkte) weiter Tabellenführer der Bundesliga sind. Und sich mit dem BVB (neun Punkte) nach dem furiosen 4:0 gegen Bayer Leverkusen noch ein weiteres Team dazwischen schob. So war Müller am späten Samstagabend um weitere Spitzen in Richtung des Spitzenreiters nicht verlegen. "Vor dem Spiel wurde Leipzig höher gehandelt, als sie sich vor allem in der ersten Halbzeit präsentieren konnten", sagte er. "Wir haben selten so dominant gegen Leipzig gespielt wie in der ersten Halbzeit." Am Ende haderten die Bayern aber vor allem mit der eigenen Leistung, was Neuer unterstrich: "Für mich sind es zwei verlorene Punkte." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 15-09-2019
  • Schock für Bayern München: David Alaba fällt aus
    Bayern München muss vorerst auf David Alaba verzichten. Bei dem Österreicher wurde ein Muskelfaserriss im Adduktorenbereich diagnostiziert. Die Ausfallzeit ist unklar. Bayern München muss zum Auftakt der Champions League am Mittwoch (ab 21.00 Uhr im Liveticker von t-online.de) gegen Roter Stern Belgrad auf David Alaba verzichten. Der österreichische Nationalspieler erlitt beim Aufwärmen vor dem Spitzenspiel bei RB Leipzig (1:1) einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich des linken Oberschenkels. Auch Goretzka fehlt gegen Belgrad Dies gaben die Bayern am Sonntag nach einer Untersuchung durch Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt bekannt. Wie lange Alaba ausfallen wird, ließ der Rekordmeister allerdings offen, die Pause dürfte aber einige Wochen dauern. Alaba war auf der Linksverteidiger-Position in Leipzig durch Weltmeister Lucas Hernandez ersetzt worden. Trainer Niko Kovac muss gegen Belgrad zudem auf Leon Goretzka nach dessen Oberschenkel-OP verzichten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 15-09-2019
  • Nur ein Punkt in Leipzig – Mia san ratlos: Bayern sauer auf sich selbst
    Leipzig (dpa) - Am Ende eines denkwürdigen Spitzenspiels bei RB Leipzig standen die Bayern-Profis mit fragenden Gesichtern in den Katakomben der Red Bull Arena. Trotz bisweilen drückender Überlegenheit flimmerte am Samstagabend letztlich nur ein 1:1 auf der Anzeigentafel. Erklärungen gab's - wenn überhaupt - nur im Ansatz. Mia san ratlos statt Mia san mia, so schien die Stimmungslage beim enttäuschten Fußball-Rekordmeister Bayern München. "In der ersten Halbzeit war es das beste Spiel, seitdem ich hier bin. Wir haben es natürlich versäumt, das zweite oder dritte Tor zu machen. Unterm Strich bin ich nicht zufrieden, weil wir von den Chancen her das Spiel hätten gewinnen können", sagte Bayern-Trainer Niko Kovac nach der verpassten Tabellenführung. Fußball aktuell Satte 74 Prozent Ballbesitz hatten die Bayern in der ersten Halbzeit, Leipzig dagegen nicht eine vernünftige Chance. "Ich kann mich nicht daran erinnern, mal so eine dominante erste Hälfte erlebt zu haben, seit ich bei Bayern bin", sagte Nationalspieler Niklas Süle. Allein deshalb hätten die Münchner das Spiel gewinnen müssen. Nach der Führung durch Robert Lewandowski (3.), der einmal mehr das Direktduell gegen Timo Werner gewann, ließ der Double-Gewinner vor der Pause drei weitere hochkarätige Chancen liegen. Stattdessen bekam Leipzig in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen Foulelfmeter zugesprochen, den Emil Forsberg sicher verwandelte. "Diesen Elfmeter nach so einer Halbzeit zu bekommen, ist natürlich ein Geschenk", gab Forsberg unumwunden zu. Dem hoch gehandelten RB-Trainer Julian Nagelsmann genügte eine simple taktische Rochade in der Halbzeit, um Bayern aus dem Tritt zu bringen. Der 32-Jährige stellte von Dreier- auf Viererkette um, hatte somit einen Spieler mehr im defensiven Mittelfeld. "Der Punkt ist nicht mega unverdient. Aber wenn ich nun als Verlierer hier sitzen würde, hätte ich auch nicht gesagt, dass es ein glücklicher Sieg für Bayern war", sagte Nagelsmann. Sein Team bleibt Spitze, vor Dortmund und den Münchnern. Selbst Nagelsmann grübelte ein wenig, wie die Bayern das Spiel so aus der Hand geben konnten. Und war damit nicht allein. "Wir wissen, dass Julian Nagelsmann umstellen kann. Das ist nichts Überraschendes", betonte Nationaltorwart Manuel Neuer: "Wir müssen darauf reagieren, mutiger sein und mit dem Selbstverständnis der ersten Halbzeit weitermachen." Taten die Bayern jedoch nicht, weshalb Leipzig plötzlich ein ebenbürtiger Gegner war. "Wir haben zu lange gebraucht, um uns von der Aggressivität und der Zweikampfführung her darauf einzustellen", sagte Torvorbereiter Thomas Müller und schob nach: "Ich würde mir wünschen, dass wir uns etwas früher darauf einstellen und schneller reagieren." Eine Kritik an sich selbst, aber offenbar auch Worte in Richtung Kovac. Deshalb reagierte Müller, der nach der Länderspielreise von Philippe Coutinho den Vorzug im offensiven Mittelfeld bekam, auf Nachfrage schnell mit seinem spitzbübischen Humor: "Bitte jetzt keine Feuer legen. Später mal." Dass die Bayern nun saisonübergreifend seit 18 Bundesligaspielen ohne Niederlage sind - geschenkt. Denn zum Selbstverständnis gehört nun mal auch die Tabellenführung. "Jeder, der sich da vorne aufhält, ist zum aktuellen Zeitpunkt ein Meisterkandidat", lobte Müller. Die Bayern können nun am Mittwoch zum Auftakt der Champions League gegen Roter Stern Belgrad Frustbewältigung betreiben. Leipzig tritt bereits einen Tag früher mit großem Selbstvertrauen bei Benfica Lissabon an. Fehlen wird bei den Münchnern erst einmal David Alaba. Der Österreicher erlitt vor dem Liga-Gipfel in Leipzig einen Muskelfaseriss im Adduktorenbereich des linken Oberschenkels und fällt vorerst aus. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 15-09-2019
  • FC Bayern München: Alaba fällt wegen Muskelfaserriss vorerst aus
    München (dpa) - Der FC Bayern muss bis auf weiteres auf David Alaba verzichten. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister mitteilte, wurde beim österreichischen Fußball-Nationalspieler ein Muskelfaserriss im Adduktorenbereich des linken Oberschenkels diagnostiziert. Fußball aktuell Der Außenverteidiger hatte sich vor dem Bundesliga-Spitzenspiel bei RB Leipzig (1:1) verletzt. Eine Ausfalldauer prognostizierten die Münchner nicht. Zum Start der neuen Champions-League-Saison am Mittwoch gegen Roter Stern Belgrad und am kommenden Bundesliga-Wochenende gegen den 1. FC Köln muss Trainer Niko Kovac daher auf der Position des linken Verteidigers umplanen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 15-09-2019
  • Zoff in der DFB-Elf – Manuel Neuer kontert ter Stegen: „Hilft Mannschaft nicht“
    Unter den Torhütern der deutschen Nationalmannschaft bahnt sich Streit an. Marc-André ter Stegen ist unzufrieden mit seiner Ersatzrolle – und zieht mit öffentlichen Äußerungen den Ärger von Kapitän Manuel Neuer auf sich. Nationalmannschaftskapitän Manuel Neuer hat die Kritik seines Torhüterkollegen Marc-Andre ter Stegen vom FC Barcelona zurückgewiesen und sich wenig erfreut darüber gezeigt. "Er hat bei der Nationalmannschaft nichts gesagt, der Mannschaft hilft das nicht. Wir Torhüter müssen zusammenhalten", sagte der Bayern-Star nach dem 1:1 (1:1) bei RB Leipzig bei Sky. Ter Stegen hatte nach seiner erneuten Rolle als Bankdrücker bei den EM-Qualifikationsspielen gegen die Niederlande und in Nordirland seinem Frust freien Lauf gelassen. "Es ist nicht einfach, eine Erklärung für das zu finden, was ich erlebe. Ich gebe in jedem Spiel mein Bestes, um die Entscheidung zu erschweren. Ich versuche trotzdem alles, aber diese Reise mit der Nationalmannschaft war ein harter Schlag für mich", hatte der Ex-Gladbacher in Spanien betont. Neuer selbstbewusst: "Ich zeige sehr gute Leistungen" Er fühlt sich in der Rolle als Nummer zwei in der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sichtlich unwohl, nachdem er bei der WM 2018 in Russland dem nach längerer Verletzung zurückgekehrten Neuer die Position als Stammkeeper überlassen musste. Er sei ja nicht von ter Stegen persönlich kritisiert worden, sagte Neuer am Samstag. Er scheint allerdings auch fehlenden Respekt seiner Person gegenüber zu monieren: "Ich zeige halt auch sehr gute Leistungen." Auch in Leipzig konnte sich der 33-Jährige mehrmals auszeichnen. Obwohl Bundestrainer Joachim Löw ter Stegen mehr Einsatzzeiten in der DFB-Auswahl in Aussicht gestellt hatte, saß der 27-Jährige auch in Hamburg gegen die Niederlande (2:4) und in Nordirland (2:0) nur auf der Bank. Nach der Heimpleite gegen die Niederlande wollte Löw "nicht auch noch den Torhüter wechseln". Neuer bot in Belfast eine gute Leistung. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 15-09-2019
  • Nach Remis in Leipzig: Der FC Bayern hadert mit sich selbst
    Der FC Bayern redet nach dem Unentschieden in Leipzig den Gegner schwach. Warum es nicht zum Sieg gereicht hat? Manuel Neuer und Thomas Müller beantworten diese Frage mit RB-Coach Julian Nagelsmann – Seitenhiebe in Richtung Bundesliga-Tabellenführer inklusive. Robert Lewandowski motzte die eigenen Mitspieler an, Thomas Müller verließ bei seiner Auswechslung frustriert den Platz, und Trainer Niko Kovac diskutierte aufgeregt mit seinem Assistenten Hansi Flick. Der FC Bayern war beim 1:1 (1:1) bei RB Leipzig Mitte der zweiten Halbzeit drauf und dran, auch noch den einen Punkt zu verspielen, den der Rekordmeister schließlich mit auf die Rückreise nach München nahm. Thomas Müller wählt deutliche Worte Dass es nach der frühen Führung durch Robert Lewandowski (3. Minute), dem Ausgleich durch Emil Forsberg (45./Foulelfmeter) und einem wilden Spiel am Samstagabend nicht zu mehr gereicht hatte, machten die Bayern hinterher vor allem an der eigenen Leistung fest. Thomas Müller, der nach starker Vorarbeit für Lewandowski weitgehend abgetaucht war, wählte einen Tag nach seinem 30. Geburtstag deutliche Worte. "Was wir uns vorwerfen müssen, ist, dass wir den Leipzigern das 1:1 geschenkt, überreicht haben, mit einer Schleife drum. Und dass wir kein zweites Tor in der ersten Halbzeit erzielt haben", sagte der Weltmeister in den Katakomben der Leipziger Arena. Der Ex-Nationalspieler ließ einen Seitenhieb in Richtung Bundesliga-Tabellenführer folgen: "Wir sollten uns schon alle einig sein, dass wir dieses Spiel hier auswärts bei RB dominant gestaltet haben, fast ohne Torschuss des Gegners. Das war von sogenannten Experten nicht so prophezeit worden." Jeder, der dieses Spiel gesehen habe, teile diese Meinung, sagte er. FC Bayern lässt beste Chancen liegen Auch die Sachsen? Müller selbst (12.), Lewandowski per Kopf auf Flanke von Joshua Kimmich (15.) und Serge Gnabry (31.), der drei Meter vor dem Tor den Ball verstolperte, vergaben beste Chancen. Doch, nachdem Schiedsrichter Sascha Stegemann den vermeintlichen Elfmeter (37.) unter Mithilfe des Videoassistenten zurücknahm, den er wegen eines angeblichen Foulspiels von Marcel Sabitzer an Lucas Hernández zuerst noch gegeben hatte, ging den Bayern die Linie im Spiel gehörig verloren. "In der zweiten Halbzeit haben wir zu lange gebraucht, um uns in puncto Aggressivität und von der Zweikampfführung her auf die Systemumstellung einzustellen", sagte Müller und erklärte: "Leipzig hat dann ein paar Spieler ins Zentrum geschoben. So konnten sie die langen Bälle besser verarbeiten, das haben sie geschickt gemacht." Der Schachzug von RB-Coach Julian Nagelsmann machte sich beinahe bezahlt, das sah auch Bayern-Keeper Manuel Neuer so. "Wir wissen, dass Julian Nagelsmann taktisch umstellen kann. Darauf müssen wir reagieren, mutiger sein und mit dem Selbstverständnis der ersten Halbzeit weitermachen", meinte der 33-jährige Torwart: "Das hat in der zweiten Halbzeit dazu geführt, dass Leipzig seine Chancen bekommen hat und wir Fehler gemacht haben." FC Bayern wankt gegen RB Leipzig Nagelsmann ließ seine Truppe nach der Pause deutlich höher pressen und angreifen. Zudem brachte er mit Diego Demme einen weiteren Mann für die Zentrale, um eine Überzahl zu schaffen. Das schmeckte den Münchnern lange gar nicht. Die Bayern hielten sich in dieser Phase nur mit Müh und Not schadlos. Zuerst wurde Nationalspieler Marcel Halstenberg geblockt (49.), dann lenkte Neuer einen strammen Schuss des bärenstarken Leipziger Rechtsaußen Nordi Mukiele (50.) um den Pfosten, und schließlich schob Werner (59.) die Kugel nach Ballstafette über Mukiele und Sabitzer mit der Hake am Pfosten vorbei. Neuer entschärfte dann auch noch einen Flatterball von Sabitzer spektakulär (60.). Der RB-Angreifer sei wie Teamkollege David Alaba, der kurzfristig ausfiel, ein Österreicher, "da gibt es schon Scharfschützen", scherzte der Weltmeister – und wurde dann ernster. "Es lag an der Umstellung von RB. In der ersten Halbzeit haben sie ja nicht zu einhundert Prozent stattgefunden", meinte er auf Nachfrage von t-online.de und fügte auf die Frage, warum die Bayern zwischenzeitlich so einbrachen, hinzu: "Fehler in der Positionierung und im Passspiel haben uns verunsichert. Da war das Selbstverständnis nicht mehr da." Unzufriedener Bayern-Torwart: Manuel Neuer schmiss nach dem Abpfiff in Leipzig die Handschuhe weg. (Quelle: imago images) RB Leipzig weiter vor FC Bayern Zum bajuwarischen Selbstverständnis dürfte auch nicht gehören, dass nicht die Münchner (acht Punkte), sondern die Leipziger (zehn Punkte) weiter Tabellenführer der Bundesliga sind. Und sich mit dem BVB (neun Punkte) nach dem furiosen 4:0 gegen Bayer Leverkusen noch ein weiteres Team dazwischenschob. So war Müller am späten Samstagabend um weitere Spitzen in Richtung des Spitzenreiters nicht verlegen. "Vor dem Spiel wurde Leipzig höher gehandelt, als sie sich vor allem in der ersten Halbzeit präsentieren konnten", sagte er. "Wir haben selten so dominant gegen Leipzig gespielt wie in der ersten Halbzeit." Am Ende haderten die Bayern aber vor allem mit der eigenen Leistung, was Neuer unterstrich: "Für mich sind es zwei verlorene Punkte." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online FC BayernPubliziert am 15-09-2019