Bundesliga

  • Fußball: Die 100-Tages-Bilanz der neuen Bundesliga-Trainer
    Marco Rose (Borussia Mönchengladbach) Dass Rose mit seinen Gladbachern nach sieben Spielen spitze ist, hat er ganz sicher nicht versprochen - wohl aber Dinge wie "Gier, Emotionalität und Aktivität gegen den Ball." Dazu war sein Hauptziel, die Borussen in Bewegung zu bringen, sie laufen zu lassen - und das tun sie. Platz 18 in der Sprint-Tabelle ist Geschichte, vor allem zuletzt beim 5:1 gegen Augsburg konnte man eine Halbzeit lang den echten Rose-Stil sehen: hohes Pressen, sofortiges Umschalten, konsequente Läufe in die Tiefe, viele Spieler vorm gegnerischen Tor, schnelle Abschlüsse. Als Gladbach-Fan darf man sich gar nicht ausmalen, wo das noch hinführen soll, wenn die "Fohlen" solche Leistungen plötzlich konstant abrufen - das haben sie bisher trotz 16 Punkten nämlich nicht getan. Oliver Glasner (VfL Wolfsburg) Die Spielidee von Oliver Glasner, die er vergangene Saison beim Linzer ASK in Österreich vorführte, hat er ähnlich wie Rose beschrieben: "Sehr aktiv", wolle man sein. "Wenn wir den Ball haben, wollen wir ihn schnell vors Tor bringen. Wenn nicht, wollen wir ihn möglichst schnell zurückerobern." Bisher darf man sagen: Hut ab! Die "Wölfe" insgesamt sind engagiert, bissig, ein unangenehmer Gegner. Spieler wie Josip Brekalo und Renato Steffen hat Glasner eindeutig besser gemacht, Wolfsburg ist keineswegs nur Wout Weghorst. Vor knapp drei Wochen nach drei Remis in Serie monierte der Coach noch: "Wir treten auf der Stelle. Mir geht die Entwicklung zu langsam, ich will mehr Konsequenz und mehr Verantwortung für die Situationen sehen." Wurde prompt umgesetzt. Glasner jetzt: "Wir sind ungeschlagen, die Jungs ziehen mit - ich bin sehr zufrieden." David Wagner (FC Schalke 04) Ralf Rangnick und Jürgen Klopp haben David Wagner beeindruckt und beeinflusst, das hat er bei seiner Antrittsrede betont. Und gesagt: "Das sind Leute, die das spannend finden, was ich selbst auch spannend finde." Heißt: leidenschaftlichen, mitreißenden Fußball, alle Mann in Bewegung, den Gegner stressen - so sollte "Königsblau" auftreten. Und in der Tat: Es ist im Gegensatz zur Vorsaison keine Strafe mehr, Schalke zu gucken. Dass die Punktausbeute stimmt, ist das eine. Aber auch optisch ist vieles besser geworden - nicht immer, aber öfter. Allein für die Tatsache, dass Wagner es geschafft hat, Amine Harit ins Gefüge einzubinden und ihm die Lust auf geniale Momente zu entlocken, müssen ihm die S04-Fans sehr dankbar sein. Wenn jetzt auch noch Guido Burgstaller das Tor trifft, wird die 200-Tages-Bilanz gigantisch ausfallen. Ante Covic (Hertha BSC) Hertha unter Pal Dardai war zumeist 4-2-3-1. Ante Covic trat an, um sein Team mehr zu fordern, er wollte Flexibilität und die Fähigkeit, auch 4-3-3-, 3-5-2- und 4-4-2 zu beherrschen. Covic: "Es geht darum, dass wir die Schwächen des Gegners besser ausnutzen können. Dazu braucht es taktische Flexibilität." Doch in der Startphase der Saison wirkten seine Spieler überfordert. Nach dem 2:2 in München gab es drei bittere Pleiten. Covic musste sich bereits öffentlich die Frage stellen lassen: "Kann der das?" Zumindest kann er gewinnen: Paderborn, Köln und Düsseldorf waren die richtigen Gegner zur richtigen Zeit. Es gibt positive Ansätze: Einem Javairô Dilrosun bei der Arbeit zuzusehen, macht richtig Spaß. Im Tabellenmittelfeld hat Covic nun etwas mehr Ruhe, seine Fußballidee zu vermitteln. Noch ist die nicht bei allen angekommen, weder auf dem Platz, noch außerhalb. Alfred Schreuder (TSG 1899 Hoffenheim) "Eine Ergebnisvorgabe gibt es nicht. Aber der Verein würde gerne sehen, dass wir mutigen und offensiven Fußball spielen. Dann gehen auch die Zuschauer zufrieden nach Hause." Das sagte Alfred Schreuder zu Saisonbeginn dem SWR. Ganz ehrlich: Davon war phasenweise überhaupt nichts zu sehen. Geradezu furchtbar war beispielsweise der Heimauftritt gegen Leverkusen, als Hoffenheim mit neun defensiv ausgerichteten Spielern ein 0:0 ermauerte - bei 0:19 Ecken. Das hatte mit dem von Julian Nagelsmann geprägten Begeisterungs-Fußball der vergangenen Jahre aber auch gar nichts mehr zu tun. Immerhin: Beim 1:1 in Wolfsburg und zuletzt beim 2:1 in München zeigte Schreuder, dass er zumindest auswärts Kompaktheit herstellen und diszipliniert spielen lassen kann. Der Spaß-Faktor kam in seinen ersten 100 Tagen aber unheimlich kurz. Urs Fischer (1. FC Union Berlin) "Eklig sein, ein hohes Laufpensum haben, um jeden Meter kämpfen, immer wieder Nadelstiche setzen und ins Umschaltspiel kommen." Mit dieser Vorstellung will Urs Fischer in der Bundesliga bestehen. Geradezu brillant haben die "Eisernen" das beim 3:1 gegen Borussia Dortmund umgesetzt, ansonsten aber ließen sie viel zu viele Punkte liegen. Ein großes Problem ist bislang die Chancenverwertung, in Partien wie gegen Augsburg, Bremen, Frankfurt und auch zuletzt in Wolfsburg war deutlich mehr möglich. Trotzdem: Union hat noch alle Chancen, sich unter dem stets ausgeglichenen und analytischen Fischer in der Bundesliga zu etablieren. Und neue Gesichter wie Marius Bülter sind absolut erfrischend. Achim Beierlorzer (1. FC Köln) Der neue FC-Trainer ist angetreten, um "sehr aktiven Fußball in allen Spielphasen" zu bieten, er wollte "dem Gegner keine Ruhe geben" und "lieber schnell vorne rein als dreimal hinten quer" zu spielen. Als mögliche "Waffe" bezeichnete er das Kölner Umschaltspiel. Davon hat der Tabellenvorletzte in den ersten 100 Tagen aber herzlich wenig umgesetzt. Statt Aktivität gab es beispielweise gegen Berlin beim 0:4 kollektive Arbeitsverweigerung mit einer historisch schlechten Laufleistung (104 Kilometer). Das sprach Beierlorzer aber dann auch offen und ehrlich an - und er bekam eine Reaktion: Beim 1:1 auf Schalke stand Köln endlich kompakt, arbeitete kollektiv gegen den Ball und war auch bemüht im Spiel nach vorne. Damit es aber mehr wird als eine Saison im Abstiegskampf, müsste Beierlorzer Spieler wie Rafael Czichos, Louis Schaub oder Jhon Cordoba noch deutlich voranbringen. Steffen Baumgart (SC Paderborn) Steffen Baumgart hat beim Aufstieg ein Versprechen abgegeben: "Von unserem Fußball werden wir nicht abgehen. Wir spielen mutig und offensiv - etwas anderes können und wollen wir gar nicht." Das waren keine Phrasen. Baumgart steht zu seinen Worten, seine Mannschaft lieferte spektakuläre Partien wie in Leverkusen (2:3) oder gegen Bayern (2:3). Spektakulär schlecht ist aber die Punktausbeute. Und mit Leistungen wie beim 1:5 gegen Schalke geht es auf direktem Weg zurück ins Unterhaus. Baumgart spricht Klartext: "Sieben Spiele, ein Punkt – da müssen wir nicht drum herumreden. Diese Bilanz ist Müll. Nur dabei zu sein, ist nicht unser Anspruch." Jetzt mit Mauerfußball
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 07-10-2019
  • Bundesliga: Bayern-Schreck Adamyan stürmt in die Elf des Spieltags
    Abwehr - Stefan Posch (TSG Hoffenheim): Posch war in einer sehr starken Defensive der TSG der Stärkste unter Starken. Vor allem gemeinsam mit Nebenmann Kevin Akpoguma ließ der an diesem Tag als Rechtsverteidiger aufgebotene Österreicher Serge Gnabry und Robert Lewandowski, gegen Tottenham noch die Matchwinner, größtenteils verzweifeln. Dass er dazu auch in der Offensive Nadelstiche setzte und mit seinen zwei Torschüssen durchaus nah an einem eigenen Torerfolg war, rundete die starke Leistung ab – genau wie 12,5 gelaufene Kilometer. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 07-10-2019
  • Wagner: „Dass dich solche Leute beeinflussen, macht es natürlich extrem spannend“
    Sportschau. 07.10.2019. 00:31 Min.. Verfügbar bis 07.10.2020. Das Erste. Schalke-Trainer David Wagner vor der Saison über seinen Spielstil und welche Kollegen ihn dabei beeinflusst haben. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 07-10-2019
  • Fußball, 1. Bundesliga, 7. Spieltag: Frankfurter Sturmlauf nicht belohnt
    Die Hessen kamen am Sonntagabend (06.10.2019) nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus und gehen mit elf Punkten in die Länderspielpause. Werders Davy Klaassen (28. Minute) hatte vor 51.500 Zuschauern die Gäste-Führung erzielt, die von Sebastian Rode (55.) noch ausgeglichen wurde. Die Führung der Eintracht in der 88. Minute durch André Silva (88.) glich dann Milot Rashica (90.+1) in der Nachspielzeit durch einen verwandelten Foulelfmeter aus. Beide Teams suchten gleich in der Anfangsphase ihr Glück in der Offensive und agierten mutig. Werders Maxi Eggestein verpasste die frühe Führung (7.) nur knapp, er traf mit einem satten Schuss den Pfosten. Doch auch der Eintracht war nach einer Englischen Woche keine Müdigkeit anzumerken. Spielmacher Daichi Kamada (9.) kam zu einem gefährlichen Abschluss, wurde aber in letzter Sekunde noch von Klaassen geblockt.  Kurioser Bremer Treffer Danach übernahmen die Gastgeber die Kontrolle über das Spiel und kombinierten sich weitere große Chancen heraus: Kamada scheiterte ein weiteres Mal (20.), diesmal an Jiri Pavlenka und der Latte. Direkt im Anschluss landete ein Kopfball von André Silva nur knapp über dem Tor. Doch mitten in die Frankfurter Drangperiode platzten die Gäste mit einem starken Konter.  Nachdem Joshua Sargent zunächst an Eintracht-Keeper Frederik Rönnow und der omnipräsente Leonardo Bittencourt an der Latte scheiterten, nutzte Klaassen die dritte Chance und schoss zur Führung ein. Zwar führte Frankfurt nach einer halben Stunde mit 11:2 Torschüssen und 15:2 Flanken, geriet aber äußerst unglücklich in Rückstand, bei dem es bis zur Pause blieb. Knappe Abseitsentscheidung Nach dem Wechsel ging es in höchst turbulent zu: Paciencia scheiterte mit zwei weiteren Kopfbällen am starken Pavlenka. In einer weiteren Situation erhielt der Portugiese nur deshalb keinen Elfmeter, weil er zuvor haarscharf im Abseits stand, wie Referee Guido Winkmann nach Sichten der Videobilder erkannte. Für Frankfurts Belohnung sorgte dann Mittelfeldmann Rode, der nach einer Ecke mit einem Volley sehenswert zum Ausgleich traf.  Als sich in der hektischen Schlussphase Frankfurt schon auf der Siegerstraße wähnte, foulte Makoto Hasebe Klaassen elfmeterwürdig. Rashica verwandelte sicher. Nach der Länderspielpause empfängt die Frankfurter Eintracht am Freitagabend (18.10.2019) Bayer 04 Leverkusen, Werder Bremen bekommt es am Samstagnachmittag im heimischen Stadion mit Hertha BSC zu tun. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 06-10-2019
  • VfL Wolfsburg – Union Berlin: Wolfsburg klettert auf Platz zwei
    Den Siegtreffer für die «Wölfe» schoss Torjäger Wout Weghorst erst in der 69. Minute. Das ließ den VfL auch den Ärger über einen wieder zurückgenommenen Foulelfmeter zu Beginn der zweiten Halbzeit vergessen (53.). Auch da stand Weghorst schon zur Ausführung bereit, als sich Schiedsrichter Bastian Dankert die Szene nach einem Hinweis seines Videoassistenten noch einmal am Spielfeldrand auf seinem Bildschirm ansah. Dort erkannte er dann: Weghorst hatte den Ball mit dem Ellbogen berührt, bevor er von Marvin Friedrich gefoult wurde. Großchancen zu Beginn Vor 27.012 Zuschauern hätte Wolfsburg dieses Spiel schon in den ersten zehn Minuten entscheiden können. Doch Verteidiger Robin Knoche (6.) und Weghorst (7.) vergaben gleich zu Beginn zwei große Chancen. Eine frühe Führung wäre an diesem Nachmittag das Beste gewesen, was den "Wölfen" hätte passieren können. Denn nicht einmal drei volle Tage nach der schweren Europa-League-Partie bei AS Saint-Etienne (1:1) fehlte ihnen erkennbar die Kraft, um die Berliner dauerhaft unter Druck zu setzen. Jerome Roussillon konnte wegen seiner Blessur vom Donnerstagabend gar nicht mitspielen, Josip Brekalo wurde erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt. 2:40 Minuten später legte er Weghorst den Treffer zum 1:0 auf. Weghorst mit dem erlösenden 1:0 Die Berliner machten dem VfL das Leben mit einer Fünferabwehrkette schwer und hatten dank ihrer vielen mitgereisten Fans auch akustisch so etwas wie ein Heimspiel. Nach einer Viertelstunde schafften sie es sogar, das Spiel immer weiter von ihrem eigenen Tor weg zu verlagern. Die erste Chance vergab Sheraldo Becker nach einem tollen Pass von Robert Andrich (15.). Nach einem Eckball für Union verpasste Neven Subotic den Ball im Fünfmeterraum nur um eine Fußspitze (31.). Die Wolfsburger versuchten nach dem Wechsel noch einmal alles. Gerade als sie selbst den Glauben an einen Sieg zu verlieren schienen, traf Weghorst zum erlösenden 1:0. Die bis dahin so schwache Partie nahm danach noch einmal Fahrt auf, weil Union durch Marius Bülter zwei gute Chancen zum Ausgleich hatte (71./80.) und Wolfsburg immer mehr Raum zum Kontern bekam. Am Ende war der Aufsteiger zu schwach, um den Wolfsburger Kräfteverschleiß zu mindestens einem Punkt zu nutzen. Wolfsburg jetzt Gladbach-Verfolger Der Aufsteiger ist nach der vierten Niederlage in Serie nur aufgrund des besseren Torverhältnisses noch nicht auf einen direkten Abstiegsplatz zurückgefallen. Der VfL dagegen nutzte diesmal die große Chance, die sich ihm schon beim vorangegangenen Heimspiel gegen Hoffenheim (1:1) geboten hatte: Er verbesserte sich auf einen Champions-League-Platz. Außerdem ist er auch nach dem zehnten Pflichtspiel unter seinem Trainer Oliver Glasner weiter ungeschlagen. dpa/red | Stand: 06.10.2019, 17:29 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 06-10-2019
  • Schmidt ernüchtert: „Das war ein Nicht-Dasein“
    Sportschau. 06.10.2019. 00:59 Min.. Verfügbar bis 06.10.2020. Das Erste. Augsburgs Trainer Martin Schmidt will nach der deutlichen Niederlage in Mönchengladbach mit seiner Mannschaft an den Grundlagen arbeiten, um wieder in die Erfolgsspur zu finden. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 06-10-2019
  • Borussia Mönchengladbach – FC Augsburg: Gladbach stürmt an die Tabellenspitze
    Erster Borussen-Angriff sitzt Die Borussia ging die Begegnung hoch motiviert an, gleich der erste Angriff saß. Neuzugang Marcus Thuram setzte sich auf links gekonnt durch und legte quer auf Zakaria - der Schweizer vollendete unhaltbar ins kurze Eck zu seinem ersten Saisontor. Nur zwei Tage nach der Rückkehr vom Europa-League-Spiel in Istanbul war bei Roses Team von fehlender Frische nichts zu sehen. Augsburg ist überfordert Während die Fans noch "Deutscher Meister wird nur der VfL" sangen, legte Herrmann auch schon das zweite Tor nach. Wieder ging es über links, diesmal war Plea der Vorbereiter. Augsburgs Abwehr wirkte in dieser Phase völlig überfordert. Der in die Startelf gerückte Herrmann erhöhte gar auf 3:0 - nach einer Viertelstunde war die Begegnung quasi entschieden. Als Schlussmann Koubek nach einem harmlosen Rückpass den Ball nicht traf und Plea mühelos zum vierten Tor einschob, wurden Erinnerungen an das Duell beider Teams im September 2015 wach. Damals führte Gladbach im ersten Spiel nach dem Abgang von Lucien Favre zur Pause ebenfalls 4:0. Ginter und Lainer müssen verletzt raus Damals endete die Begegnung "nur" 4:2, diesmal kam keine Spannung mehr auf. Das lag vor allem an der Borussia, die völlig sicher stand. Die Hereinnahme von Laszlo Benes und Rami Bensebaini erwies sich als kluger Schachzug, beide boten dem erneut ohne den angeschlagenen Kapitän Daniel Baier spielenden FCA auch körperlich die Stirn. Zakaria (75.) hatte gar die große Chance zum 5:0. Besonderer Lohn für die couragierte Leistung der Hausherren war die erste Tabellenführung seit dem dritten Spieltag 2011/2012. "Ich war noch nie mit Gladbach Tabellenführer. Das ist ein schöner Nebeneffekt. Auch wenn wir erst sieben Spieltage gespielt haben, können wir jetzt beruhigt in die Länderspielpause gehen", sagte Kramer. Zwei Wermutstropfen waren allerdings die verletzungsbedingten Auswechslungen der Abwehrspieler Matthias Ginter und Stefan Lainer. Nach der Länderspielpause reist Gladbach als Tabellenführer zu Borussia Dortmund (19.10.2019). Am gleichen Tag empfängt Augsburg den FC Bayern. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 06-10-2019
  • Bundesliga, 7. Spieltag: SC Freiburg ringt Borussia Dortmund einen Punkt ab
    Der BVB brachte durch ein ganz spätes Eigentor von Manuel Akanji (90.) erneut eine Führung nicht über die Zeit und enttäuschte auf ganzer Linie. Der Belgier Axel Witsel mit einem Traumtor (19.) traf für die Dortmunder, die am Mittwoch in der Champions League bei Slavia Prag gewonnen hatten (2:0). Dazu kam ein Eigentor des Freiburgers Lukas Kübler (67.). Senkrechtstarter Luca Waldschmidt hatte Freiburgs ersten Ausgleich (55.) erzielt. Durch das Remis ist der BVB seit nunmehr 17 Spiele gegen Freiburg ungeschlagen - das ist den Westfalen zuvor gegen keinen anderen Klub gelungen. Im Vorfeld des Spiels sprach die Statistik entsprechend eindeutig gegen Freiburg. Seit Dezember 2011 hatte der SC kein Heimtor gegen den BVB erzielt. Auch für Trainer Christian Streich stand eine desaströse Bilanz zu Buche. In 13 Partien holte der Coach gerade einmal zwei Unentschieden bei 5:27 Toren. Die 24.000 Zuschauer im ausverkauften Schwarzwaldstadion, darunter der neue DFB-Präsident Fritz Keller mit seinem Vize Rainer Koch, sahen in der Anfangsphase dominante Dortmunder. Die Gäste, die auf Paco Alcacer und Nico Schulz verzichten mussten, schnürten die Breisgauer in deren Hälfte ein. Die Freiburger, bei denen Kapitän Mike Frantz fehlte, verteidigten mit Mann und Maus. Nach zwölf Minuten standen bereits vier Ecken für Dortmund zu Buche. In der 14. Minute musste der angeschlagene BVB-Außenverteidiger Lukasz Piszczek vom Platz, Trainer Lucien Favre wechselte offensiv - er brachte Nationalspieler Julian Brandt. Trotz der Dortmunder Überlegenheit erarbeiteten sich die Gastgeber die erste gute Chance, die Waldschmidt aber nicht nutzen konnte (17.). Auf der anderen Seite legte Witsel zwei Minuten später seine Bewerbung zum Tor des Monats vor. Der Mittelfeldspieler verwandelte eine Ecke von Thorgan Hazard per Direktschuss. Der SC war nur kurz geschockt. Christian Günter hatte den Ausgleich auf dem Fuß (25.), nach einer halben Stunde wäre dies für die Freiburger durchaus verdient gewesen. Der Auftritt der Gäste war nicht besonders souverän - trotz einer Großchance von Brandt (34.). Waldschmidt hätte die zögerliche BVB-Vorstellung fast bestraft (40.). Den Beginn der zweiten Hälfte verschlief der BVB total, die Freiburger waren wesentlich agiler. Waldschmidt verfehlte das Ziel aus der Distanz nur knapp (50.). Der Ausgleich lag da bereits in der Luft, und Waldschmidt gelang dann auch der längst verdiente Treffer - der frühere SC-Torwart Roman Bürki sah dabei nicht allzu gut aus. Den erneuten Rückstand durch Küblers Eigentor hatte der SC eigentlich nicht verdient, Akanji sorgte dann unfreiwillig für Gerechtigkeit. Nach der Länderspielpause müssen die Freiburger am Samstag (19.10.2019) bei Union Berlin antreten, die Dortmunder empfangen am selben Tag in der Top-Partie die Borussia aus Mönchengladbach. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 05-10-2019
  • Bundesliga, 7. Spieltag: Adamyan lässt die Bayern unsanft landen
    Adamyan (54. Minute) erzielte erst die Führung für die TSG, ehe Robert Lewandowski ausglich (73.). Der Schlusspunkt gehörte aber dann wieder Hoffenheims Armenier (79.). Nicht viele Wechsel Die Kraichgauer siegten in München letztendlich etwas glücklich aber nicht völlig unverdient mit 2:1 (0:0) und entfernen sich damit erst einmal von den unteren Tabellenregionen. Die Bayern müssen hoffen, dass sowohl Schalke 04 als auch Borussia Mönchengladbach ihre Sonntagsspiele nicht gewinnen, wenn sie als Tabellenführer in die Länderspielpause gehen wollen. Beide Trainer verzichteten in ihrer Startaufstellung auf große Rotation. Niko Kovac ersetzte gegenüber der 7:2-Gala gegen Tottenham in der Champions League lediglich den verletzten David Alaba durch Thiago - Joshua Kimmich rückte somit auf die Rechtsverteidigerposition und Benjamin Pavard nach links. Alfred Schreuder verhalf Adamyan zu seinem Startelfdebüt, setzte aber ansonsten auf die Mannschaft, die gegen Borussia Mönchengladbach 0:3 unterlegen war. Hoffenheim hält gut mit Obwohl die Münchner von Beginn an das Spielgerät und somit auch das Geschehen kontrollierten, hatten die Gäste die erste Gelegenheit: Adamyan zögerte bei einem Konter ziemlich frei vor Manuel Neuer zu lange und wurde von Jerome Boateng so gerade noch abgeblockt (4.). Gegen die taktisch ansprechend verteidigenden Hoffenheimer hatte die Kovac-Elf durchaus Mühe, Chancen herauszuspielen. Erst nach 25 Minuten, als zunächst Serge Gnabrys Treffer von Schiedsrichter Tobias Stieler zurecht wegen einer Abseitsstellung zuvor aberkannt wurde und Oliver Baumann im Anschluss erst gegen Gnabry und dann Thiago parierte, wurden die Gastgeber kurzzeitig druckvoller. Die TSG blieb aber konsequent bei ihrem Matchplan und stellte die Münchner weiterhin vor anspruchsvolle Aufgaben. Weil sie nach Ballverlusten der Bayern auch mal Nadelstiche setzte, konnten Thiago und Co. auch nicht die Absicherung nach hinten aufgeben. Stefan Posch scheiterte aus sehr guter Position mit einem unplatzierten Flachschuss an Neuer (40.). Das Remis zur Pause hatte sich das Schreuder-Team durchaus verdient. Adamyan bestraft müde wirkende Bayern Die Gäste kamen auch durchaus selbstbewusst aus der Pause, die Bayern eher fahrig. Das führte dann beinahe zwangsläufig zur Führung für die Kraichgauer: Corentin Tolisso verlor den Ball gegen den nachsetzenden Sebastian Rudy, über Dennis Geiger landete die Kugel bei Adamyan, der diesmal die Nerven behielt und eiskalt ins kurze Eck vollstreckte. Kovac reagierte auf den immer schwächer werdenden Auftritt seines Teams und brachte nach einer Stunde Thomas Müller und Ivan Perisic für Tolisso und Kingsley Coman. Erst einmal half das nicht. Hoffenheim bliebt präsent und hätte per Flachschuss von Posch sogar um ein Haar erhöht (64.). Die Hoffenheimer hatten dann das Glück des Tüchtigen, als sowohl Gnabry (69.) als auch eine Minute später Lewandowski mit ihren Kopfbällen aus hervorragender Position nicht genau genug zielten. Dieses Glück verließ sie aber dann kurzfristig wieder: Bei der nächsten Gelegenheit machte Lewandowski es besser und köpfte nach butterweicher Müller-Flanke sein elftes Saisontor. Hoffenheim rettet den Sieg ins Ziel Das Momentum schien nun auf Seiten des deutschen Meisters zu sein. War es aber dann doch nicht. Adamyan verarbeitete einen Pass von Robert Skov am Strafraumrand herausragend mit der Sohle und traf per Flachschuss ins rechte Eck zur erneuten Führung für die Kraichgauer, die danach Beton anrührten. Zwingende Chancen gab es für die anrennenden Gastgeber, die aber auch etwas müde wirkten, nicht mehr. Nach der Länderspielpause reisen die Bayern am Samstag (19.10.2019) zum FC Augsburg, die TSG empfängt einen Tag später Schalke 04. Stand: 05.10.2019, 17:25 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 05-10-2019
  • Favre, Schwarz, Schreuder, Beierlorzer – Druck auf fremden Plätzen
    SC Freiburg – Borussia Dortmund Seit drei Ligaspielen ungeschlagen, bislang nur eine Niederlage und ein Platz in der oberen Tabellenhälfte: Der SC Freiburg und Borussia Dortmund spielen bislang eine ähnlich erfolgreiche Saison. Der größte Unterschied zwischen den beiden Vereinen ist die Erwartungshaltung an die Spielzeit. Dortmund ist spätestens seit der erfolgreichen letzten Saison Bayern-Konkurrent, Champions-League-Teilnehmer und selbsternannter Meisterschafts-Anwärter. Freiburg steht für bodenständiges Arbeiten, Konstanz und eine geduldige Personalpolitik. Jene Geduld dürfte sich Lucien Favre im Moment auch wünschen. Doch der BVB-Trainer steht nach zwei Unentschieden in der Bundesliga in der Kritik. Der 2:0-Arbeitssieg gegen Slavia Prag war wichtig, glanzvoll war er aber nicht. Es scheint, als wäre die Balance zwischen Offensivfeuerwerk und defensiver Stabilität beim BVB ins Wanken geraten. Der Abstand auf Tabellenführer Bayern München beträgt dennoch gerade einmal drei Punkte – ein Abstand, den die Borussia schon in Freiburg gutmachen könnte. SC Paderborn – 1. FSV Mainz 05 Mainz 05 wird beim Auswärtsspiel in Paderborn einen schwerwiegenden Ausfall kompensieren müssen – den seines Trainers. Sandro Schwarz sah beim Spiel gegen Wolfsburg als erster Bundesliga-Trainer die gelb-rote Karte und darf nicht an den Spielfeldrand – stattdessen wird er das Spiel aus dem Innenraum der Benteler-Arena verfolgen. Sein Co-Trainer Jan-Moritz Lichte wird den Platz an der Seitenlinie einnehmen. Für Lichte ist es die Premiere als „Chef-Trainer“ – doch mit der Umgebung ist er bestens vertraut. Als ehemaliger Nachwuchs-Chef und Co-Trainer des SC Paderborn kennt der 39-Jährige den Gegner gut. Nun will er dafür sorgen, die Trendwende beim bisher unglücklichen FSV einzuleiten. Zugutekommen könnte ihm dabei die löchrige Defensive von Gegner Paderborn. Bei den Ostwestfalen stehen dem ausgeprägten Offensivdrang bislang eklatante Verteidigungsprobleme gegenüber. Steffen Baumgart und sein Team müssen sich belohnen – schließlich scheint die mutige Philosophie alternativlos. Für Jan-Moritz Lichte ist das Duell mit dem Tabellenletzten die Chance, auf sich aufmerksam zu machen – und für die Mainzer die beste Gelegenheit, den Relegationsplatz zu verlassen. FC Bayern München – TSG 1899 Hoffenheim Die Fußstapfen, in die Alfred Schreuder bei der TSG 1899 Hoffenheim im Sommer treten sollte, waren riesig. Julian Nagelsmann hatte die Sinsheimer innerhalb von drei Jahren von Abstiegskandidaten zu Champions League-Anwärtern geformt – jetzt sollte Schreuder den Weg fortsetzen. Doch die bisherige Saisonausbeute ist mager: Fünf Punkte aus sechs Spielen, Tabellenplatz zwölf. Den einzigen Sieg gab es gegen Werder Bremen, aus den letzten vier Spielen holte man nur zwei Punkte. Und jetzt also zum Tabellenführer nach München. Hoffenheim hat im Sommer wichtige Spieler verloren – Joelinton, Demirbay, Schulz und Amiri können nicht einfach ersetzt werden. Dazu kommt, dass mit Andrej Kramaric der etatmäßige Offensivallrounder verletzungsbedingt fehlt. TSG-Manager Alexander Rosen will aufgrund dieses Umbruchs keine Trainerdiskussion aufkommen lassen: „Dass wir dann nicht so stabil sind, ist logisch. Wir brauchen Zeit - und die haben wir“, so Rosen zum „Kicker“. Auswärts bei Bayern München die Trendwende einzuleiten, ist nicht unbedingt wahrscheinlich. Doch wenn die TSG ihre schwache Chancenverwertung in den Griff bekommt, kann sie auch dort punkten. FC Schalke – 1. FC Köln 0:4 gegen Bayern München, 0:4 gegen Hertha BSC Berlin – die letzten beiden Spiele wurden für den 1. FC Köln zur Schmach. Das Team von Achim Beierlorzer steht mit drei Punkten auf dem 17. Tabellenplatz – und muss nun auswärts zum formstarken FC Schalke 04. Um dort zu bestehen, müssen die Kölner eine höhere Laufbereitschaft zeigen: In diesem Bereich ist Beierlorzers Team bislang das schwächste der Liga. Der Trainer fordert eine Steigerung seiner Spieler: „Wir sprechen das an und fordern das ein, weil es die Grundvoraussetzung dafür ist, die etablierten Mannschaften zu schlagen“. Zu diesen etablierten Mannschaften gehört auch Schalke, das zuletzt vier Siege in Folge einfahren konnte. Köln muss sich in Gelsenkirchen steigern – damit es bei Schalke 04 nicht wieder ein 0:4 wird. Stand: 04.10.2019, 17:23 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 04-10-2019
  • Funkel: „Ich trauere nichts nach“

    Audio: #8 Einfach Fußball - Heimspiel mit Andreas Rettig Sportschau. 03.10.2019. 38:16 Min.. ARD. Von Sven Pistor, Andreas Rettig, Jürgen Bergener. In dieser Folge von "Einfach Fußball" bekommen Moderator Sven Pistor und Sportschau-Kollege Jürgen Bergener Besuch von Andreas Rettig. Der ehemalige Bundesliga-Manager und DFL-Geschäftsführer über den modernen Profifußball, Bienenvölker und Karnevalskostüme...  |  audio Let's block ads! (Why?)

    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 04-10-2019
  • Friedhelm Funkel – Geschichten aus 500 Spielen

    Audio: #8 Einfach Fußball - Heimspiel mit Andreas Rettig Sportschau. 03.10.2019. 38:16 Min.. ARD. Von Sven Pistor, Andreas Rettig, Jürgen Bergener. In dieser Folge von "Einfach Fußball" bekommen Moderator Sven Pistor und Sportschau-Kollege Jürgen Bergener Besuch von Andreas Rettig! Der ehemalige Bundesliga-Manager & DFL-Geschäftsführer über den modernen Profifußball, Bienenvölker und Karnevalskostüme...  |  audio Let's block ads! (Why?)

    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 03-10-2019
  • 1. FC Köln muss Trendwende schaffen
    [unable to retrieve full-text content]Nach zwei 0:4-Pleiten in Folge sind die Fans des 1. FC Köln bereits nach dem sechsten Bundesliga-Spieltag besorgt.
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 02-10-2019
  • „Fußball-Nerd“ Lucien Favre und das „Problem“ mit Klopp
    Sportschau. 01.10.2019. 00:53 Min.. Verfügbar bis 01.10.2020. Das Erste. Jürgen Klopp hat bei Borussia Dortmund Spuren hinterlassen, die auch für BVB-Trainer Lucien Favre ein "Problem" sind. WDR-Reporterin Anne van Eickels mit einer Einschätzung zum Trainer-Typ Lucien Favre. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 01-10-2019
  • Bundesliga: Königsblaue Power – die Elf des Spieltags
    Mittelfeld - Milot Rashica (Werder Bremen): Vier Ligaspiele lang hat der 23-Jährige Werder verletzungsbedingt gefehlt. Gegen Dortmund konnte Rashica dann wieder von Beginn an ran und zeigte gleich nach sieben Minuten seine Extraklasse: perfekte Ballannahme, satter Abschluss, Führungstreffer für Werder. Viermal schoß er aufs Tor, so oft wie keiner seiner Kollegen. Auch darüber hinaus war Rashica ein Aktivposten. In der 74. Minute ging er entkräftet vom Feld. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 30-09-2019