Bundesliga

  • „Notnägel“ und Derbysieger – die Elf des Spieltags
    Mittelfeld - Denis Zakaria (Borussia Mönchengladbach): Denis Zakaria war vor der Saison als Achter eingeplant, half aber auf der Sechs aus, weil Christoph Kramer und Tobias Strobl ausfielen. Die beiden sind wieder fit - aber Zakaria ist aus der Zentrale nicht mehr wegzudenken. In Köln war der Schweizer erneut bester Borusse, lief 11,15 Kilometer, kurbelte vorne an, räumte hinten ab und war mit drei Torschüssen auch noch einer der Gefährlichsten auf dem Platz. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 16-09-2019
  • Streich: „Die Spieler haben einen extremen Aufwand betrieben“

    Video: Nagelsmann: "Wir hätten eigentlich in der ersten Halbzeit umstellen müssen" Sportschau. 14.09.2019. 00:23 Min.. Das Erste. Im Heimspiel gegen Bayern München hatte Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann schon früh erkannt, warum sein Team Probleme hatte. Hinterher erklärte er, warum er trotzdem mit einer taktischen Umstellung wartete.  |  video Let's block ads! (Why?)

    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 15-09-2019
  • Baumgart: „Ein hartes Ergebnis, aber auch ein gerechtes“

    Video: Nagelsmann: "Wir hätten eigentlich in der ersten Halbzeit umstellen müssen" Sportschau. 14.09.2019. 00:23 Min.. Das Erste. Im Heimspiel gegen Bayern München hatte Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann schon früh erkannt, warum sein Team Probleme hatte. Hinterher erklärte er, warum er trotzdem mit einer taktischen Umstellung wartete.  |  video Let's block ads! (Why?)

    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 15-09-2019
  • Jetzt live – Hungrige Leipziger im Topspiel gegen Bayern
    [unable to retrieve full-text content]Gegen Bayern München darf RB Leipzig testen, ob es schon ein Spitzenteam ist, das um den Titel mitspielen kann. Oder unterstreicht der Rekordmeister seinen Führungsanspruch? Alles vom Topspiel jetzt live.
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 14-09-2019
  • Fischer: „Das heute war eindeutig zu viel Diskussion“
    Sportschau. 14.09.2019. 01:05 Min.. Verfügbar bis 14.09.2020. Das Erste. Urs Fischer ist eigentlich ein Fan des Videobeweis, doch im Spiel gegen Werder Bremen hat er kein Verständnis für die Führung des Schiedsrichters bei der Nutzung des VAR, wie er nach dem Spiel sagt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 14-09-2019
  • Nagelsmann: „Wir hätten eigentlich in der ersten Halbzeit umstellen müssen“
    Nagelsmann: "Wir hätten eigentlich in der ersten Halbzeit umstellen müssen" Sportschau. 14.09.2019. 00:23 Min.. Verfügbar bis 14.09.2020. Das Erste. Im Heimspiel gegen Bayern München hatte Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann schon früh erkannt, warum sein Team Probleme hatte. Hinterher erklärte, warum er trotzdem mit einer taktischen Umstellung wartete. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 14-09-2019
  • Fußball, Bundesliga, 3. Spieltag: FC Augsburg jubelt und verpasst Eintracht Frankfurt ersten Dämpfer
    Mit konsequentem Konterfußball und viel Kampf hat der FC Augsburg seinen ersten Saisonsieg gefeiert und Eintracht Frankfurt die Generalprobe für den Europa-League-Höhepunkt gegen den FC Arsenal vermasselt. Gegen einfallslose Hessen setzte sich der FCA am Samstag mit 2:1 (2:0) durch und kletterte damit aus der Abstiegszone der Bundesliga. Marco Richter (35. Minute) und Florian Niederlechner (43.) erzielten die Tore für die Hausherren. Die Frankfurter enttäuschten bei der Rückkehr des in Augsburg in Ungnade gefallenen Martin Hinteregger und müssen sich am Donnerstag klar steigern, um keinen Fehlstart in die Europacup-Vorrunde hinzulegen. Gonçalo Paciencias Tor zum 1:2 (73.) war zu wenig. Großchance nach 30 Sekunden für FCA Kevin Trapp bewahrte sein Team schon in Spielminute eins direkt vor einem Fehlstart in die Partie. Florian Niederlechner scheiterte nach schnell vorgetragenem Umschaltspiel der Augsburger aus kurzer Distanz am Eintracht-Torhüter. In der Folge berappelten sich die Gäste allerdings, Goncalo Paciencia traf nach einer schönen Einzelaktion den Pfosten (14.). In der Folge kämpften sich die Gastgeber jedoch engagiert zurück in die Partie, Marco Richter vollendete eine Kopfball-Vorlage von Finnbogason zur 1:0-Führung (35.). Der Vize-U21-Europameister erzielte sein sechstes Bundesliga-Tor - davon das vierte gegen Frankfurt. Bereits in der 33. Minute hatte Alfred Finnbogason den Keeper überwunden, ehe sein Versuch auf der Linie von Hinteregger - der bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen wurde - geklärt wurde. Die Eintracht konnte fast zwei Drittel Ballbesitz vor der Pause nicht in ein Tor ummünzen. Niederlechner erhöht per Traumtor Kurz darauf zeigte Niederlechner dann doch sein Torjäger-Gen und erhöhte per Distanzschuss auf 2:0 für Augsburg. Trapp blieb chancenlos, der Ball schlug oben rechts im Knick ein, die Augsburg-Fans sprangen von den Sitzen. In dieser Position blieben sie auch direkt, denn zur Pause gab es von der Anhängerschaft Standing Ovations für den FCA, der in Hälfte eins einen energischen Kampf zeigte. Frankfurt ohne zwingende Torabschlüsse Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Drehbuch auf dem Platz nicht: Die Frankfurter machten gegen den Angstgegner - in 14 Liga-Duellen sprangen nur drei Siege heraus - das Spiel, blieben im Strafraum aber weiter harmlos. Hütter brachte nach gut einer Stunde Bas Dost als dritten Stürmer. Mehr als der Anschlusstreffer durch Paciencia sprang aber auch in einer druckvollen Schlussphase nicht heraus. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 14-09-2019
  • Bundesiga, 4. Spieltag: Bremens Rumpfelf kämpft Union nieder
    Bei den Köpenickern gewannen die Hanseaten am Samstag ein hitziges Spiel mit 2:1 (1:1) und beendeten damit den Berliner Höhenflug der Berliner, die vor der Länderspiel-Pause Vizemeister Borussia Dortmund geschlagen hatten. Nach einem Fehlstart in die Liga war es für die Bremer der zweite Erfolg in Serie.  Niclas Füllkrug (55.) erzielte den Siegtreffer, davor war Videoassistent Bastian Dankert zum Hauptdarsteller avanciert. Er gab gemeinsam mit Schiedsrichter Tobias Welz früh zwei Elfmeter, ließ sich mit der Entscheidung jedoch teils minutenlang Zeit. Erst verwandelte Bremens Davy Klaassen (5.) einen Foulelfmeter, bevor Union-Stürmer Sebastian Andersson (14.) einen Strafstoß nach Handspiel einnetzte. Auch unmittelbar vor dem Füllkrug-Tor gaben Dankert und Welz einen Foulelfmeter, den Union-Keeper Rafal Gikiewicz (55.) parierte. Berlins Verteidiger Neven Subotic (89.) und Bremens Mittelfeldspieler Nuri Sahin (90.+1) sahen in der Schlussphase die Gelb-Rote Karte. Vor 22.012 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Alten Försterei hatte sich Union noch nicht richtig sortiert, da gab es schon den ersten Aufreger.  Nach einem Solo über die linke Seite flankte Werder-Neuzugang Leonardo Bittencourt auf Klaassen, der im Strafraum zu Fall kam. Schiedsrichter Welz entschied sofort auf Elfmeter, musste anschließend dennoch länger Rücksprache mit dem Videoassistenten Dankert halten, bevor er Elfmeter gab und Klaassen zur Führung traf. Die Gastgeber rannten in der Folge mutig an, versuchten den Schock des frühen Rückstands schnell abzulegen - und es gelang. Nach einer Berliner Ecke sprang Bremens Innenverteidiger Christian Groß der Ball an die Hand. Das Spiel lief kurz weiter, ehe Welz nach Intervention des VAR auf den Handelfmeter entschied, der Union den Ausgleich bescherte. Die Bremer Offensivreihe wurde, genauso wie ihr Berliner Gegenstück, aus dem Spiel heraus in dieser Phase nicht wirklich gefährlich. Die Konfusion um die beiden Elfmeter schien ihre Spuren hinterlassen zu haben. Erst kurz vor der Halbzeit kam wieder Schwung in die Partie.  Johannes Eggestein (36.), dessen Bruder Maximilian kurzfristig wegen Rückenproblemen abgesagt hatte, und Bittencourt (43.) hatten zwei gute Gelegenheiten für Werder, bei Union verzog Ex-Bremer Anthony Ujah aus spitzem Winkel. Komplett war das Videobeweis-Chaos nach der Halbzeit, als Union-Kapitän Christopher Trimmel Werder-Verteidiger Theodor Gebre Selassie im Strafraum am Trikot hielt. Im Stadion war das Vergehen kaum zu sehen, erst als sich Dankert aus Köln meldete, gab es Elfmeter. Den konnte Gikiewicz zwar halten, die nachfolgende Ecke von Nuri Sahin verwertete Füllkrug trotzdem zur Führung. Im Anschluss drängte Union auf den abermaligen Ausgleich, doch auch die Bremer ließen nicht nach.  Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 14-09-2019
  • Jetzt live – Gladbach und Dortmund führen
    [unable to retrieve full-text content]Borussia Mönchengladbach ist im rheinischen Derby beim 1. FC Köln in Führung gegangen, Borussia Dortmund hat daheim gegen Leverkusen getroffen, und auch der FC Augsburg und Mainz liegen vorne. Zwischen Union Berlin und Werder Bremen steht es 1:1.
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 14-09-2019
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    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 14-09-2019
  • Fußball, Bundesliga: Düsseldorf trotzt Wolfsburg ein Remis ab
    Diskussionen gab es nach dieser Partie dennoch, weil dem Ausgleichstreffer zum 1:1 (1:1)-Endstand eine sehr zweifelhafte Entscheidung vorausgegangen war. Schwungvoller Beginn des VfL Die Wolfsburger hatten die Partie ihrer Tabellensituation angemessen begonnen. Schon in der dritten Minute hatten Josip Brekalo und Maximilian Arnold die ersten Chancen für die Gäste, zielten aber jeweils zu ungenau. Das machten die Fortunen deutlich besser. Nachdem Matthias Zimmermann und Rouwen Hennings einen Angriff über die rechte Seite vorbereitet hatten, kam Niko Gießelmann aus dem linken Rückraum herangerauscht und beförderte den Ball per Vollspann zum 1:0 ins Netz. Ball über der Seitenlinie Die Wolfsburger protestierten aber vehement und den Fernsehbildern zufolge auch durchaus zu Recht: Vor Zimmermanns Zuspiel auf Flankengeber Hennings hatte der Ball die Seitenauslinie überschritten, Schiedsrichter Manuel Gräfe gab aber nach Rücksprache mit dem Videoassistenten in Köln den Treffer. Der in Düsseldorf geborene ehemalige Fortuna-Keeper und jetztige Wolfsburger Sportchef Jörg Schamdtke schüttelte den Kopf und sagte zu der ausgebliebenen Korrektur: "Absolut unverständlich." Sein Ärger dürfte sich aber etwas abgemildert haben, als den Gästen in der 29. Minute gelang: Brekalo spitzelte dem hüftsteifen Robin Bormuth bei einem Sololauf über rechts den Ball durch die Beine und bediente Wout Weghorst im Rückraum, der eiskalt aus zehn Metern abschloss. Weghorst sauer, Funkel zufrieden Weghorst war nach der Partie dennoch sauer: "Der Schiedsrichter hat es schwer, aber ich verstehe einfach nicht, dass man diesen Ball nicht im Seitenaus sehen konnte. Allerdings waren wir es in der zweiten Halbzeit dann auch selber schuld, da haben wir nicht mehr unser Spiel gespielt." Fortuna-Coach Friedhelm Funkel war deutlich zufriedener: "Die Mannschaft hat richtig gut gekämpft und Leidenschaft gezeigt. Aber wir haben es auch mit Ball gut gemacht." Beim 1:0 gab er allerdings zu: "Wenn der Schiedsrichter den Ball aus gibt, können wir uns nicht beschweren." Sein Abwehrchef Kaan Ayhan übte Selbstkritik: "Mit dem Punkt können wir leben, aber wir müssen unsere Angriffe im letzten Drittel viel besser ausspielen." Thommy und Kownacki mit Chancen Bis zur Pause bleib Wolfsburg spielerisch überlegen, die beiden besten Chancen hatte aber Fortuna: Erik Thommy scheiterte mit einem Schuss von halblinks nur knapp (43.), auch der Kopfball von Dawid Kownacki in der Nachspielzeit war einen Tick zu ungenau, um VfL-Ersatzkeeper Pavao Pervan ersthaft in Gefahr zu bringen. Im zweiten Durchgang schafften es die Düsseldorfer dann zwar deutlich seltener, in vielversprechende Abschlusssituationen zu kommen, auf der anderen Seiten ließen sie in der Rückwärtsbewegung aber auch so gut wie gar nichts mehr zu. VfL-Torjäger Weghorst kam erst in der 82. Minute nochmal zu einem Kopfball, wurde aber dabei von Kaan Ayhan noch entscheidend gestört. Matchball durch Baker Glück hatten die Fortunen aber vier Minuten vor dem Ende, als VfL-Joker Felix Klaus frei vor Zack Steffen scheiterte. Düsseldorf hatte dann aber auch noch einen Matchball, doch Lewis Baker setzte in der 93. Minute einen Freistoß von der Strafraumgrenze in die Wolfsburger Mauer. Fortuna jetzt zum Derby Die Fortunen haben nun bis zum nächsten Sonntag (22.09.19) Zeit zur Regeneration, dann müssen sie zum Derby in Mönchengladbach antreten. Einen Tag später empfangen die Wölfe in einem der ungeliebten Montagsspiele die TSG 1899 Hoffenheim. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 13-09-2019
  • Bundesliga, Vor dem Spitzenspiel gegen den FC Bayern: Juian Nagelsmann bändigt den Leipziger Chaos-Fußball
    Es wirkte nicht wie die üblichen Schmeicheleien, die sich die Protagonisten in der Bundesliga ganz selbstverständlich entgegenbringen - egal wie groß die Konkurrenz auch ist. "Leipzig hat durch die zunehmende internationale Erfahrung und Trainer Julian Nagelsmann Kleinigkeiten dazu bekommen, die die Mannschaft besser machen", sagte Niko Kovac. Der Trainer des FC Bayern weiß schießlich aus mehreren Duellen ganz genau, welch taktische aber auch emotionale Komponente der Trainer von RB Leipzig seinem Team geben kann. Julian Nagelsmann galt seit seinem ersten Tag auf der großen Bühne als das größte Talent unter den Bundesligatrainern. Bei 1899 Hoffenheim erhielt er einst - mit 28 Jahren - die Chance, als Cheftrainer zu arbeiten. Und diese Chance nutzte er vom ersten Tag an mit einer Mischung aus fundiertem Fachwissen und einen ausgeprägten Selbstbewusstsein. Erstmals Tabellenführer Der mittlerweile 32 Jahre alte Nagelsmann ist zu einem etablierten Fußballlehrer in der hiesigen Liga herangereift, der die Offensive liebt - auch verbal. In seinem letzten Jahr in Hoffenheim verkündete er recht kühn: "Ich strebe immer nach dem Maximalen. Und das Maximale ist der Titel." Seine Ankündigung hatte Nagelsmann in Hoffenheim zwar nicht wahr gemacht. Jetzt, in Leipzig, hat die Saison allerdings verheißungsvoll begonnen. Drei Spiele, drei Siege weisen Nagelsmann und seine Sachsen als Tabellenführer aus. Noch nie hatte der junge Trainer mit einem seiner Teams an der Spitze gestanden. Und wer den jungen Trainer vor dieser Partie beobachtet, der sieht eine gewisse Zufriedenheit darüber, dass seine Ideen der Teamführung bisher aufgegangen sind. Nagelsmann soll den Leipzigern den entscheidenden Kick geben. Bislang gelingt ihm das ausgesprochen gut. "Wir haben natürlich noch einen sehr frühen Spieltag. Aber wir haben eine kleine Chance, ein Punktepolster hinzubekommen, was nicht so schlecht wäre", sagt Nagelmann vor der Partie gegen den FCB. "Es geht darum, Punkte zu sammeln gegen Topteams der Liga, was letztes Jahr nicht so gut geglückt ist." Kontrollierteres Spiel In der vergangenen Saison gelang den Leipzigern kein Sieg gegen den Rekordmeister (0:0; 0:1). Nagelsmann selbst hat mit Hoffenheim in sechs Partien zwei Siege und ein Remis erzielen können. Nicht zuletzt aufgrund seiner Erfahrungen mit dem Rekordmeister gibt sich der RB-Coach zuversichtlich. Seine taktischen Veränderungen zu mehr Ballbesitz und einer strukturierteren Vorgehensweise als unter seinem Vorgänger Ralf Rangnick zahlen sich momentan aus. Das über Jahre bewusst herbeigeführte Leipziger Chaos auf dem Rasen wird nun in einen eher kontrollierbaren Sturm verwandelt. Die Leipziger Spieleröffnungen sollen nun vor allem durch ein zügiges Flachpassspiel vorgetragen weden, das ein wenig den Faktor Zufall beim Spiel in die Spitze eindämmt. Das berüchtigte Pressingspiel der Leipziger soll dabei keinesfalls abgeschafft, sondern leicht modifiziert werden. "Wir spielen jetzt auch einen Tick offensiver", sagt Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer. Augenhöhe gesucht Mit diesen Maßnahmen will Nagesmann auch gegen tiefstehende Gegner unterschiedliche Möglichkeiten schaffen. Denn gerade gegen vehement verteidigende Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen hatten die Sachsen in der Vorsaison größere Probleme und ließen 18 Punkte auf der Strecke. Im ersten ernsthaften Versuch bei Union Berlin (4:0) hat Nagelsmann diesen Ansatz bereits eindrucksvoll umgesetzt. Gegen die Bayern dürfte sich schon einmal zeigen, ob sich die Leipziger in dieser Spielzeit bereits auf Augenhöhe befinden. "Ich würde schon gerne gewinnen und gehe auch so ins Spiel", sagt der Coach. In München sind sich die Beteiligten aber schon einig: "Ich denke, dass Leipzig eine Mannschaft ist, die in der Meisterschaft mitreden kann", meinte Bayerns Torjäger Robert Lewandowski - auch Dank Julian Nagelsmann. Stand: 13.09.2019, 09:26 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 13-09-2019
  • Was ist ostdeutsch an der Bundesliga?
    Wenn RB Leipzig am Samstag (14.09.2019) den FC Bayern München empfängt, ist das nicht nur in der Momentaufnahme ein Spitzenspiel. Die Leipziger haben sich zum etablierten Herausforderer der Münchner gemausert, und nicht wenige glauben, dass RB auch in der kurz- und mittelfristigen Zukunft ein Titelkandidat sein kann. Seit der eingleisigen Bundesliga war kein Ostverein so erfolgreich wie die "Roten Bullen". Fehlende regionale Verankerung? Über 38.000 Zuschauer kamen schon in der vergangenen Saison im Schnitt zu Spielen der Leipziger, für einen erst 2009 gegründeten Verein ohne echte Tradition und Verwurzelung ist das sehr ordentlich. Das Stadion fasst etwas über 42.000 Fans - RB ist somit nah am Auslastungslimit. Auch in Sachen Jugendarbeit dürften die Leipziger schon bald erste Früchte ihrer hochwissenschaftlichen Trainingsmethoden und über die Jahrgänge vereinheitlichten Spielidee ernten. Bis jetzt sind "nur" Julian Chabot (heute Sampdoria Genua und U21-Nationalspieler) und Vitaly Janelt (VfL Bochum und U21-Nationalspieler) längere Zeit in der Leipziger Jugend aktiv gewesen und spielen im Profifußball schon eine größere Rolle. Joshua Kimmichs einer U-Einsatz bei RB soll an dieser Stelle nicht unterschlagen werden, Kimmich wurde aber eigentlich ausschließlich bei den Seniorenteams eingesetzt. Keiner der drei ist aber in Leipzig geboren, auch nicht in einem der sogenannten neuen Bundesländer Sachsen, Sachen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Auch aus dem aktuellen Kader der Leipziger hat kein Leistungsträger oder regelmäßiger Spieler seinen Geburtsort in der besagten Region. Nur vier Stammspieler aus den neuen Bundesländern Man könnte damit argumentieren, dass RB eben kein aus der Region gewachsener Verein ist, aber tatsächlich ist der Anteil von Spielern aus den besagten fünf Bundesländern in der Bundesliga ohnehin verschwindend gering. Zwischen 12 und 13 Millionen der 82 Millionen in Deutschland lebenden Menschen wohnen im Osten. Ein Anteil ostdeutscher Spieler von etwa 15 Prozent sollte es gemessen an der Grundgesamtheit also sein. Richtig ist natürlich, dass es in der Bundesliga nicht nur deutsche Spieler gibt - laut "Transfermarkt.de" stehen etwa 250 Spieler mit deutschem Pass in den erweiterten Kadern der Teams, etwa 100 von ihnen kommen regelmäßig zum Einsatz oder sind Leistungsträger. Aber ligaweit sind es tatsächlich genau nur vier Spieler, die in einem der fünf Bundesländer geboren sind und bei ihren Vereinen eine tragende Rolle spielen: Wolfsburgs Maximilian Arnold (Riesa, Sachsen), Freiburgs Nils Petersen (Wernigerode, Sachsen-Anhalt), Augsburgs Neuzugang Felix Uduokhai (Annaberg-Buchholz, Sachsen) und Union Berlins Robert Andrich (Potsdam, Brandenburg). Marcel Schmelzer, Felix Kroos, Toni Jantschke und Kevin Möhwald sind (momentan) keine etablierten Stammspieler, auch die Rolle von Leonardo Bittencourt oder U21-Nationalkeeper Markus Schubert ist momentan noch nicht die einer tragenden Säule (wobei bei Bittencourt noch abzuwarten bleibt, wie seine Rolle in Bremen aussieht). Auch Anteil in der Nationalmannschaft ist gering Von den 44 Spielern, die zuletzt im Kader der A-Nationalelf und der U21 standen, fallen nur der aus dem sächsischen Freiberg stammende Schubert und Toni Kroos (Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) in die entsprechende Kategorie. Auch beim ersten großen Turnier einer gesamtdeutschen Mannschaft, der Europameisterschaft 1992, war der Anteil der Ex-DDR-Spieler relativ gering: Matthias Sammer, Thomas Doll und Andreas Thom. Von Franz Beckenbauers Zitat nach der Wiedervereinigung und dem WM-Titel 1990: "Auf Jahre hinaus wird unsere Nationalmannschaft unschlagbar sein", ist nicht so viel umgesetzt worden, wie der "Kaiser" sich das damals wohl gedacht hatte. Kaum Ostklubs ganz oben Der Status quo ist zu großen Teilen auch in ebendieser Vergangenheit begründet: Bei der Einführung der eingleisigen Bundesliga in der Spielzeit 1991/92 waren nur zwei Vereine aus der ehemaligen DDR Teil der höchsten gesamtdeutschen Spielklasse: Dynamo Dresden und der FC Hansa Rostock, wobei dieser auch direkt wieder abstieg. Die Strukturen auf höchstem Förderungslevel, die sich ja neuerdings auch in Nachwuchsleistungszentren niederschlagen, waren also über viele Jahre im Osten eher dünn gesät. Rostock ist übrigens der einzige Klub, der in Sachen Jugendarbeit die westdeutsche Dominanz in der A-Jugend-Bundesliga seit der Wende durchstoßen konnte: 2010 feierten die Rostocker die Meisterschaft der A-Junioren. In der Spitze fehlt es (noch) Schaut man mal unterhalb der Bundesliga, findet man dort durchaus viele Spieler - und Vereine - die den neuen Bundesländern entstammen. Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue in der 2. Liga und auch einige der insgesamt sechs Drittligavereine aus Ostdeutschland, wie beispielsweise Aufstiegsanwärter Halle oder der FSV Zwickau, haben mehrere Stammspieler aus der jeweiligen Region. Dazu kommen die Ersatzspieler in den Bundesligateams. Die talentierten Spieler sind offenbar vorhanden, nur der letzte Schritt nach ganz oben fehlt meist. Leipzig doch ein "echter" Ostverein? Das könnte sich möglicherweise zeitnah ändern. Sowohl Union Berlin als auch Leipzig haben in der aktuellen U19 einige Talente, denen durchaus ein Durchbruch auf Bundesliganiveau zuzutrauen wäre und deren Wurzeln auch in der entsprechenden Gegend liegen. Leipzigs Tom Krauß, der auch schon zum Profikader gehört, ist nur eines von mehreren Beispielen. Vielleicht kann das bei weitem nicht überall beliebte RB trotz fehlender Verankerung in der Region und vieler großer Kritiker doch dazu beitragen, dass der "Fußball-Osten" eine nachhaltige Renaissance erlebt. Stand: 13.09.2019, 08:30 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 13-09-2019
  • Lucien Favre: „Das Vertrauen ist noch da“

    Audio: #3 Einfach Fußball - kein Mitleid für die Bayern! Sportschau. 12.09.2019. 29:41 Min.. ARD. Von Sven Pistor, Jan Wochner, Michael Rummenigge, Bernd Schmelzer. Zuhause ist es dann doch am Schönsten! Im quasi hauseigenen WDR-Studio podcastet Sven Pistor, diesmal an der Seite von ARD-Reporter Jan Wochner, hinaus in die Fußballwelt. Das Thema: Der FC Bayern München. Kein Wunder, dass da auch die Meinung von BR-Kollege Bernd Schmelzer nicht fehlen darf. Oben drauf gibt’s dann noch eine Schalte nach Sylt - Michael Rummenigge nimmt ab. Der Ex Bayern- und BVB-Profi, sowie Kalles Bruder über Panikkäufe, Führungswechsel und das Meisterrennen.  |  audio Let's block ads! (Why?)

    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 13-09-2019
  • Derbyhistorie 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach

    Audio: #3 Einfach Fußball - kein Mitleid für die Bayern! Sportschau. 12.09.2019. 29:41 Min.. ARD. Von Sven Pistor, Jan Wochner, Michael Rummenigge, Bernd Schmelzer. Zuhause ist es dann doch am Schönsten! Im quasi hauseigenen WDR-Studio podcastet Sven Pistor, diesmal an der Seite von ARD-Reporter Jan Wochner, hinaus in die Fußballwelt. Das Thema: Der FC Bayern München. Kein Wunder, dass da auch die Meinung von BR-Kollege Bernd Schmelzer nicht fehlen darf. Oben drauf gibt’s dann noch eine Schalte nach Sylt - Michael Rummenigge nimmt ab. Der Ex Bayern- und BVB-Profi, sowie Kalles Bruder über Panikkäufe, Führungswechsel und das Meisterrennen.  |  audio Let's block ads! (Why?)

    Quelle: Sportschau BundesligaPubliziert am 13-09-2019