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  • Champions League – Bayern-Ziel gegen Belgrad: „Gut loslegen“
    München (dpa) - Der Auftrag ist klar. Mit dem 16. Auftaktsieg am Stück wollen die Startspezialisten des FC Bayern den Grundstein für eine Champions-League-Saison legen, die nicht wie zuletzt im Achtelfinale viel zu früh enden soll. Fußball aktuell Beim Abschlusstraining im spätsommerlichen München herrschte gute Laune unter den Fußball-Profis um Kapitän Manuel Neuer - und auch Niko Kovac wirkte voller Vorfreude. Der Bayern-Coach kann für das erste Gruppenspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) in der ausverkauften Allianz Arena schließlich fast mit dem kompletten Kader planen. Nur die verletzten Leon Goretzka und David Alaba fallen aus. Kovac könnte einige Umstellungen im Vergleich zum jüngsten 1:1 im Bundesliga-Topspiel bei RB Leipzig vornehmen. Die 70.000 Zuschauer dürften besonders gespannt sein, Philippe Coutinho erstmals in der Königsklasse für die Bayern spielen zu sehen. In der Offensive könnte zudem Ivan Perisic auflaufen. Dazu drängt Weltmeister Corentin Tolisso ins Team. "Wir sind heiß darauf, gut loszulegen", sagte Thomas Müller zu den Zielen zum Auftakt. "Es ist schon entscheidend, wie man reinkommt. Wir wollen gleich eine Duftmarke setzen." Müller selber könnte allerdings für Coutinho weichen müssen. Weitere Gegner der Bayern in Gruppe B sind Tottenham Hotspur, zuletzt unterlegener Finalist gegen Liverpool, sowie Olympiakos Piräus. "Wir als FC Bayern müssen auf alle Fälle den Anspruch haben, diese Gruppe als Erster zu beenden", sagte Nationalspieler Joshua Kimmich nach der Auslosung. In der vergangenen Saison scheiterten die Bayern im Achtelfinale an dem späteren Titelträger FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp. Im zweiten Kovac-Jahr ist ein erfolgreicheres Abschneiden die Vorgabe. "Wir hatten schöne Jahre, wo wir fast immer das Halbfinale erreicht haben und dreimal das Finale, einmal davon sogar gewonnen", erinnerte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge. Roter Stern tritt als Außenseiter in München an. Schlüsselspieler bei Belgrad ist Marko Marin (30). Der Ex-Nationalspieler spielt seit einem Jahr für den serbischen Meister und hat sich als Gestalter im Mittelfeld unverzichtbar gemacht. In der vergangenen Saison überraschte das Team von Trainer Vladan Milojević mit einem 2:0-Heimsieg gegen Liverpool. Auswärts gab es in der Gruppenphase jedoch heftige Niederlagen wie das 1:6 bei Paris Saint-Germain und das 0:4 in Liverpool. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 17-09-2019
  • Champions League: Bayern-Ziel gegen Belgrad: «Gut loslegen»
    Der Auftrag ist klar. Mit dem 16. Auftaktsieg am Stück wollen die Startspezialisten des FC Bayern den Grundstein für eine Champions-League-Saison legen, die nicht wie zuletzt im Achtelfinale viel zu früh enden soll.Beim Abschlusstraining im spätsommerlichen München herrschte gute Laune unter den Fußball-Profis um Kapitän Manuel Neuer - und auch Niko Kovac wirkte voller Vorfreude.Der Bayern-Coach kann für das erste Gruppenspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) in der ausverkauften Allianz Arena schließlich fast mit dem kompletten Kader planen. Nur die verletzten Leon Goretzka und David Alaba fallen aus. Kovac könnte einige Umstellungen im Vergleich zum jüngsten 1:1 im Bundesliga-Topspiel bei RB Leipzig vornehmen.Die 70.000 Zuschauer dürften besonders gespannt sein, Philippe Coutinho erstmals in der Königsklasse für die Bayern spielen zu sehen. In der Offensive könnte zudem Ivan Perisic auflaufen. Dazu drängt Weltmeister Corentin Tolisso ins Team. «Wir sind heiß darauf, gut loszulegen», sagte Thomas Müller zu den Zielen zum Auftakt. «Es ist schon entscheidend, wie man reinkommt. Wir wollen gleich eine Duftmarke setzen.» Müller selber könnte allerdings für Coutinho weichen müssen.Weitere Gegner der Bayern in Gruppe B sind Tottenham Hotspur, zuletzt unterlegener Finalist gegen Liverpool, sowie Olympiakos Piräus. «Wir als FC Bayern müssen auf alle Fälle den Anspruch haben, diese Gruppe als Erster zu beenden», sagte Nationalspieler Joshua Kimmich nach der Auslosung.In der vergangenen Saison scheiterten die Bayern im Achtelfinale an dem späteren Titelträger FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp. Im zweiten Kovac-Jahr ist ein erfolgreicheres Abschneiden die Vorgabe. «Wir hatten schöne Jahre, wo wir fast immer das Halbfinale erreicht haben und dreimal das Finale, einmal davon sogar gewonnen», erinnerte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge.Roter Stern tritt als Außenseiter in München an. Schlüsselspieler bei Belgrad ist Marko Marin (30). Der Ex-Nationalspieler spielt seit einem Jahr für den serbischen Meister und hat sich als Gestalter im Mittelfeld unverzichtbar gemacht. In der vergangenen Saison überraschte das Team von Trainer Vladan Milojević mit einem 2:0-Heimsieg gegen Liverpool. Auswärts gab es in der Gruppenphase jedoch heftige Niederlagen wie das 1:6 bei Paris Saint-Germain und das 0:4 in Liverpool.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern SportPubliziert am 17-09-2019
  • 54 Stunden Non-Stop: Ohne Pause: Frau schwimmt als erster Mensch vier Mal durch den Ärmelkanal
    Eine US-Amerikanerin hat britischen Medien zufolge als erster Mensch gleich vier Mal ohne Unterbrechung den Ärmelkanal durchschwommen. Die 37-jährige Sarah Thomas war bis vor einem Jahr noch wegen Brustkrebs in Behandlung. Sie widmete ihren Rekord am Dienstag an der englischen Küste "allen Überlebenden da draußen". Die Ultra-Marathon-Schwimmerin startete am frühen Sonntag und beendete ihren Rekord nach 54 Stunden im britischen Dover, wie der britische Sender BBC berichtete.Letzte Überquerung des Ärmelkanals war am härtestenZur Begrüßung gab es Champagner und Schokolade. Das Salzwasser machte ihrem Mund und ihrer Kehle zu schaffen, wie die 37-Jährige berichtete. Außerdem habe ihr Gesicht Kontakt mit einer Qualle gehabt. Am härtesten sei die letzte Überquerung von Frankreich nach Großbritannien gewesen. "Das hat ewig gedauert und die Strömung hat mich abgetrieben."
    Extraordinary, amazing, super-human!!! Just when we think we’ve reached the limit of human endurance, someone shatters the records. Huge congratulations to Sarah Thomas on swimming the English Channel 4x continuously!!! 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿🏊‍♀️🇫🇷 🏊‍♀️🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿🏊‍♀️🇫🇷🏊‍♀️🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 pic.twitter.com/kOa9QlereH— Lewis Pugh (@LewisPugh) September 17, 2019 Bislang haben Medien zufolge nur drei Schwimmer den Ärmelkanal drei Mal ohne Stopp durchschwommen. Der Schwimmer Lewis Pugh würdigte die Leistung der 37-Jährigen via Twitter mit einer ganz besonderen Nachricht. In einem Tweet schrieb er: "Außergewöhnlich, verblüffend, übermenschlich! Immer wenn wir denken, wir hätten die Grenze des menschlichen Leistungsvermögens erreicht, bricht jemand einen neuen Rekord."Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern SportPubliziert am 17-09-2019
  • Bundesliga: Coach Covic fordert bei Hertha Schulterschluss
    Berlin (dpa) - Vor dem wichtigen Heimspiel gegen den SC Paderborn hat Hertha-Trainer Ante Covic seine Profis zum geschlossenen Auftreten aufgerufen. Fußball aktuell "Das ist der Schlüssel, um aus der Geschichte rauszukommen. Das wissen die Spieler", sagte der 44 Jahre alte Fußballlehrer zum Start der Trainingswoche. Der Berliner Bundesligist steht nach vier Spieltagen mit nur einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz, Neuling Paderborn ist Vorletzter. "Wir wissen, was los ist", erklärte Covic. In dieser kritischen Situation zähle nur das Team. Manager Michael Preetz schritt gemeinsam mit der Mannschaft auf den Übungsplatz im Olympiapark und beobachtete die Trainingseinheit. Am Tag nach der jüngsten 1:2-Niederlage beim 1. FSV Mainz 05 hatte schon Präsident Werner Gegenbauer demonstrativ Covic auf das Trainingsgelände begleitet. "Wichtigster Baustein jetzt ist eine gewisse innere Geschlossenheit, die wir nach außen transportieren", unterstrich Covic: "Aber es ist auch wichtig, dass wir dies in der Kabine vorleben." Bis auf den an der Wade verletzten Peter Pekarik standen bei Hertha alle Profis im Training. Nach auskurierter Reizung im Knie kann auch der lange fehlende U21-Nationalspieler Arne Maier seit einer Woche wieder alle Übungen mit dem Team absolvieren. Das Kellerduell mit Paderborn aber kommt für den Mittelfeldspieler nach verpasster Saisonvorbereitung noch zu früh. "Arne benötigt noch ein paar Tage. Wir sind alle froh, dass sein Knie keine Reaktion zeigt", bemerkte der Trainer. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 17-09-2019
  • Covic fordert Schulterschluss: „Wissen, was los ist“
    Vor dem wichtigen Heimspiel gegen den SC Paderborn hat Hertha-Trainer Ante Covic seine Profis zum geschlossenen Auftreten aufgerufen. "Das ist der Schlüssel, um aus der Geschichte rauszukommen. Das wissen die Spieler", sagte der 44 Jahre alte Fußballlehrer zum Start der Trainingswoche am Dienstag. Der Berliner Bundesligist steht nach vier Spieltagen mit nur einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz, Neuling Paderborn ist Vorletzter. "Wir wissen, was los ist", erklärte Covic. In dieser kritischen Situation zähle nur das Team. Manager Michael Preetz schritt am Dienstag gemeinsam mit der Mannschaft auf den Übungsplatz im Olympiapark und beobachtete die Trainingseinheit. Am Tag nach der jüngsten 1:2-Niederlage beim 1. FSV Mainz 05 hatte schon Präsident Werner Gegenbauer demonstrativ Covic auf das Trainingsgelände begleitet. "Wichtigster Baustein jetzt ist eine gewisse innere Geschlossenheit, die wir nach außen transportieren", unterstrich Covic: "Aber es ist auch wichtig, dass wir dies in der Kabine vorleben." Bis auf den an der Wade verletzten Peter Pekarik standen bei Hertha alle Profis im Training. Nach auskurierter Reizung im Knie kann auch der lange fehlende U21-Nationalspieler Arne Maier seit einer Woche wieder alle Übungen mit dem Team absolvieren. Das Kellerduell mit Paderborn aber kommt für den Mittelfeldspieler nach verpasster Saisonvorbereitung noch zu früh. "Arne benötigt noch ein paar Tage. Wir sind alle froh, dass sein Knie keine Reaktion zeigt", bemerkte der Trainer. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 17-09-2019
  • 11 starke Sätze – Fußballspruch des Jahres: Steinhaus und Klopp nominiert
    Nürnberg (dpa) - Kult-Coach Jürgen Klopp, eine Schiedsrichterin, zwei Trainerinnen und sogar das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum: Die Auswahl für den Fußballspruch des Jahres ist auch diesmal groß und bunt. In der nun veröffentlichten Vorauswahl schafften es natürlich auch Fußballprofis und der ehemalige DFB-Trainer Horst Hrubesch mit einer verblüffenden Erkenntnis. Die Jury sucht nun bis zum 15. Oktober die besten vier Zitate aus. Unter diesen wählen die Besucher der Gala zur Verleihung des Deutschen Fußball-Kulturpreises am 25. Oktober den Sieger. Der seit 2006 vergebene Preis ist mit 5000 Euro für einen gemeinnützigen Zweck dotiert. Die elf nominierten Sprüche: Fußball aktuell "Die Zustimmungsrate für das, was ich tue, ist berechenbar: Elf sind dafür, elf sind dagegen." (Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus in einem Interview des Frauenmagazins "Barbara") "Luka Modrić wurde also wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Das war der letzte nötige Schritt, um endlich auch Weltfußballer zu werden." (Christian Spiller, ZEIT Online) "Der Meteorit, der während der Mondfinsternis auf dem Mond eingeschlagen ist, hat wohl die Größe eines Fußballs gehabt. Wir können allerdings noch nicht abschließend bestätigen, dass es sich um den Elfmeter von Uli Hoeneß aus Belgrad gehandelt hat." (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) "Alle fragen immer, was der Unterschied zwischen den Mädels und den Jungs ist: Es gibt keinen." (Der ehemalige DFB-Trainer Horst Hrubesch mit Blick auf seine Arbeit als Auswahltrainer bei Frauen und Männern) "Ich bin Profi. Ich stelle nach Schwanzlänge auf." (Imke Wübbenhorst, die erste Trainerin einer Oberligamannschaft der Männer, auf die Frage, ob sie eine Sirene auf dem Kopf tragen werde, damit ihre Spieler schnell noch eine Hose anziehen könnten, bevor sie in die Kabine komme) "Wenn das ein Schiri ist – weiß ich nicht, Digger – soll der Cornflakes zählen gehen." (Jan Löhmannsröben, ehemaliger Spieler des 1. FC Kaiserslautern beklagt sich über ein nicht gegebenes Foulspiel) "Ich hatte noch nie schon mit Anpfiff so viel Übergewicht im Mittelfeld." (Jürgen Klopp als Trainer der BVB-Allstars beim Abschiedsspiel von Roman Weidenfeller) "Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets. Da antwortet man auf die Frage nach der Nationalität mit Schalke, Dortmund oder Bochum." (Fußballprofi Leon Goretzka nach rassistischen Äußerungen einiger Fans beim Spiel der deutschen Mannschaft gegen Serbien in Wolfsburg) "Die Fußballlehrerinnen sind für die Jobs im Männerbereich bereit. Die Männerwelt aber noch nicht." (Frauen-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg) "Das kann schon einen Schub geben. Aber ich kann ja jetzt nicht jede Woche ein Kind bekommen. Ich muss probieren, das irgendwie anders zu kompensieren." (Der Wolfsburger Profi Renato Steffen nach seinem ersten Bundesliga-Tor auf die Frage, ob die Geburt seines Sohnes seine Leistung beeinflusst habe) "Es gibt ganz viele junge Spieler. Manchmal ist es wie Gassi gehen mit zehn Hunden." (Thomas Delaney über seine Aufgabe in der jungen Dortmunder Mannschaft) Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 17-09-2019
  • Neymar-Sperre durch CAS auf zwei Spiele reduziert
    Superstar Neymar darf schneller wieder in der Champions League mitwirken, als zunächst angenommen. Der CAS verkürzte seine Sperre. Brasiliens Fußball-Superstar Neymar vom französischen Meister Paris St. Germain kehrt früher als gedacht in die Champions League zurück. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die von der Uefa verhängte Sperre von drei auf zwei Spiele reduziert. Der 27-Jährige muss demnach in der Königsklasse am Mittwoch gegen Real Madrid und am 1. Oktober bei Galatasaray Istanbul aussetzen. Am 22. Oktober im Auswärtsspiel beim Club Brügge ist Neymar wieder spielberechtigt. Neymar meckerte via Instagram Der Brasilianer hatte in der vergangenen Saison nach dem Aus seiner Mannschaft im Achtelfinale der Champions League gegen Manchester United in einem Instagram-Post das Schiedsrichtergespann um den Slowenen Damir Skomina beleidigt. Daraufhin hatte ihn die UEFA für drei Spiele gesperrt, Neymar legte beim CAS Einspruch ein. Der CAS hat den Spieler im Einzelrichterverfahren unter der Leitung des deutschen Richters Ulrich Haas am 13. September angehört und die Sperre nun reduziert. Die genaue Begründung für das Urteil steht noch aus. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 17-09-2019
  • Kickers Offenbach: Steuernagel und Mehic müssen gehen
    Fußball-Regionalligist Kickers Offenbach hat sich von Trainer Daniel Steuernagel und Sportdirektor Sead Mehic getrennt. Dies gab der Traditionsclub am Dienstag bekannt. Der OCF zog damit die Konsequenzen aus zuletzt vier sieglosen Spielen. Die Kickers belegen derzeit nur Tabellenplatz acht. Das Training leitet bis auf weiteres U19-Coach Steven Kessler. Auch Co-Trainer Max Lesser wurde freigestellt. Mehic war seit November 2015 in unterschiedlichen Funktionen in Offenbach. "Die Entscheidung ist uns vor allem menschlich nicht leicht gefallen, aber die aktuelle sportliche Situation hat dazu geführt, dass wir nach intensiver Diskussion zu dem Entschluss gekommen sind, die Zusammenarbeit zu beenden", sagte Geschäftsführer Andreas Herzog in einer Pressemitteilung. Der finanziell lange schwer angeschlagene Club war mit großen Ambitionen und Aufstiegshoffnungen in die Saison gestartet. "Wir wollen, dass wir im deutschen Fußball wieder Respekt erhalten", hatte der neue Clubchef Joachim Wagner gesagt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 17-09-2019
  • Babett Peter von Wolfsburg nach Spanien
    Die 118-malige deutsche Nationalspielerin Babett Peter wechselt mit sofortiger Wirkung vom VfL Wolfsburg zum spanischen Erstliga-Club CD Tacon, der im nächsten Jahr mit Real Madrid fusionieren und dann die Frauenfußball-Abteilung des bekanntesten Vereins der Welt bilden wird. Das gab der deutsche Meister am Dienstag bekannt. Die 31 Jahre alte Olympiasiegerin von 2016 unterschrieb in Spanien einen Zweijahresvertrag. "Meine sportliche Situation war zuletzt nicht so einfach, daher freue ich mich umso mehr, jetzt eine neue Herausforderung annehmen zu dürfen", sagte Peter. "Ich bin sehr dankbar, dass mir der VfL Wolfsburg die Möglichkeit gegeben hat, ein neues, spannendes Kapitel meiner Karriere zu beginnen." Wolfsburgs Sportlicher Leiter Ralf Kellermann erklärte: "Es ist ein äußerst ungewöhnlicher Zeitpunkt für eine Vertragsauflösung, da wir nicht mehr auf dem Transfermarkt selber aktiv werden können. Dennoch haben wir uns dafür entschieden, Babetts Wunsch zu entsprechen." Kellermann nannte Peter "eine große Persönlichkeit des deutschen Frauenfußballs." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 17-09-2019
  • Große Personalauswahl für Kovac: Alaba und Goretzka fehlen
    Trainer Niko Kovac kann für das Auftaktspiel des FC Bayern München in der Champions League gegen Roter Stern Belgrad fast mit dem kompletten Kader planen. Beim Abschlusstraining am Dienstag fehlten auf dem Vereinsgelände nur die verletzten Leon Goretzka und David Alaba. Es wird erwartet, dass Kovac am Mittwochabend (21.00 Uhr/Sky) in der ausverkauften Allianz Arena einige Umstellungen im Vergleich zum jüngsten 1:1 bei RB Leipzig vornehmen wird. Philippe Coutinho und Ivan Perisic sind Startelf-Kandidaten für die Offensive. Im Mittelfeld könnte Corentin Tolisso beginnen. Die Bayern streben den 16. Auftaktsieg nacheinander in der Königsklasse an. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 17-09-2019
  • PSG-Star: CAS verkürzt Neymars Champions-League-Sperre
    Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die Sperre des brasilianischen Fußballprofis Neymar für die Champions League von drei auf zwei Spiele reduziert.Neymar kann damit für Paris Saint-Germain am 22. Oktober in Brügge spielen. Gesperrt ist der Stürmer für die Partien gegen Real Madrid am Mittwoch und bei Galatasaray Istanbul am 1. Oktober.Der Brasilianer hatte beim 1:3 im Achtelfinale der zurückliegenden Champions-League-Saison gegen Manchester United am 6. März wegen einer Verletzung nicht mitgespielt, sich aber auf der Tribüne abwertend über die Schiedsrichter geäußert. Neymar hatte die Entscheidung des Videoassistenten nach dem PSG-Aus eine «Schande» genannt und die Schiedsrichter als «vier Typen, die keine Ahnung vom Fußball haben», bezeichnet.Die Europäische Fußball-Union UEFA hatte Neymar daraufhin für drei Spiele gesperrt. Die Beschwerde-Instanz des Verbandes hatte den Einspruch des französischen Meisters und des Spielers gegen die Sperre im Juni abgewiesen. Der CAS will eine Begründung für sein Urteil erst in einigen Wochen vorlegen.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern SportPubliziert am 17-09-2019
  • Volleyball: Rollenwechsel für Grozer bei EM
    Antwerpen (dpa) - Mit einem Verband um seine rechte Wade geht Georg Grozer auch in der Rolle als oberster Fan seiner Mannschaft voll auf. Deutschlands angeschlagener Ausnahmevolleyballer ist mehr denn je als emotionale Leitfigur gefordert - wenn auch vorübergehend nur am Spielfeldrand. "Es geht bei dieser EM nicht darum, dass ich nur als Angreifer oder Spieler da bin, sondern dass ich die Jungs mit meiner Erfahrung unterstütze", erzählte der in eine schwarze Trainingsjacke gehüllte Grozer nach dem ersten Sieg im dritten EM-Spiel am Montagabend gegen Österreich. "Ich bin immer für die Jungs da, das wissen sie auch." Nur diesmal habe er eben "eine andere Rolle." Grozer hatte in der Vorbereitung und schon davor immer wieder körperliche Probleme. Der Fuß, das Knie und jetzt eben die Wade. "Ich habe eine kleine Zerrung drinnen", sagte der Russland-Legionär von Zenit St. Petersburg in den Katakomben der Lotto Arena in Antwerpen, wo der Vize-Europameister von 2017 auf dem Weg ins Achtelfinale die Außenseiter Slowakei (Mittwoch/17.30 Uhr/Sport1+) und Spanien (Donnerstag/17.30 Uhr/Sport1+) schlagen will. "Es sieht nicht so ganz schlimm aus, aber es ist auch nicht gut." Man müsse "von Tag zu Tag" schauen, sagte Grozer. In Abwesenheit des 34-Jährigen erwies sich sein Ersatzmann Simon Hirsch beim 3:0 gegen Österreich als bester deutscher Angreifer. Von der Unterstützung Grozers auf der Bank profitiert auch der 27-Jährige. "Georg ist immer ein sehr aktiver Mensch, der seine Emotionen ganz stark in die Mannschaft einbringt, egal ob er spielt oder nicht", erzählte Hirsch. Grozer habe die Mannschaft "immer weiter gepusht, bisschen Aggressivität gefordert". Das Prestigeduell mit Österreich war ein Probelauf, wie sich die deutsche Mannschaft mit Hirsch statt Grozer im weiteren Turnierverlauf präsentieren könnte. Kurzfristig war auch noch Kapitän und Zuspieler Lukas Kampa wegen Magenproblemen ausgefallen. Der angestrebte Medaillengewinn dürfte indes nur mit Grozer - selbst wenn nicht in Bestform - möglich sein. "Er ist ein großartiges Talent, ein großartiger Anführer", schwärmte Nationaltrainer Andrea Giani von dem Kraftvolleyballer. "Er ist einer der wenigen Spieler der Welt, der das Potenzial hat, die Art und Weise zu verändern, wie eine Mannschaft spielt." Grozer sei "immer bereit, die entscheidenden Bälle" zu nehmen. "Er ist fast unersetzlich für uns." Das "fast" kann man fast streichen. Alleine seine Professionalität und sein Ehrgeiz helfen dieser Mannschaft. Der Teamgedanke steht für Grozer im Vordergrund. "Ob man Auswechselspieler oder Startspieler ist, das ist egal. Ich freue mich, dass die Jungs wirklich eine super Arbeit gemacht haben", sagte der Familienmensch, der bei der Endrunde Besuch von seinen beiden Töchtern bekommen hat, nach dem ersten Erfolg in Gruppe B. Die auf 24 Mannschaften aufgeblähte EM gewährt Grozer vielleicht genug Zeit, um seine Wadenblessur komplett auszukurieren, und dann wieder voll angreifen zu können. "Wir müssen hart arbeiten, wir sind noch ganz weit weg von unserem Maximum", mahnte Grozer. "Aber deswegen ist es gut, dass das Turnier so lang ist." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 17-09-2019
  • FC Barcelona: Frenkie de Jong – „die bessere Version von Franz Beckenbauer“
    Mit nur 22 Jahren zählt Frenkie de Jong zu den besten Mittelfeldspielern Europas. Nun soll er den großen FC Barcelona in die Zukunft führen. Das niederländische Ass im Porträt.  Den Ritterschlag bekam er von einer Legende: "Frenkie de Jong kann beim FC Barcelona eine Ära prägen", so empfing der ehemalige Barça-Kapitän Xavi das 22-jährige Supertalent. Satte 75 Millionen Euro zahlte der spanische Topklub in diesem Sommer für den Zauberer von Ajax Amsterdam. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen an den Niederländer.  Zwei der größten Legenden in der Geschichte des FC Barcelona: Xavi Hernandez (l.) und Andres Iniesta. (Quelle: Ulmer/imago images) Nach dem Abschied der beiden Mittelfeldstars Xavi und Andres Iniesta mangelte es bei dem Verein an der Genialität im Passspiel. Mit de Jong spielt nun neben dem unverzichtbaren Sergio Busquets endlich wieder ein echter Spielmacher im Mittelfeld. Dass er sich in die lange Tradition von großen Ex-Ajax-Spielern beim FC Barcelona einreiht, wirkt auf die Fans besonders faszinierend. Noch ein Ajax-Spieler Denn die Liste liest sich wie eine "Hall of Fame": Luis Suarez, Maxwell, Zlatan Ibrahimovic, Marc Overmars, Jari Litmanen, Edgar Davids, Patrick Kluivert, Richard Witschge, Frank und Ronald de Boer, Michael Reiziger, Johan Neeskens und natürlich Johan Cruyff, mit dem de Jong verglichen wird und der bei seiner Verpflichtung im Herbst 1973 als "El Salvador" (auf Deutsch: "Der Retter") begrüßt wurde. Zwei der Helden von Ajax Amsterdam in der vergangenen Saison: Matthijs de Ligt (Ajax) and Frenkie de Jong. (Quelle: ALFOSPORT/imago images) Für de Jong die Vergleiche mit Cruyff nicht neu, doch sie bleiben ihm unangenehm: "Ich fühle mich geehrt, aber ich denke nicht, dass man uns vergleichen kann", sagte er im Interview mit dem "Guardian", und erklärte ganz zurückhaltend: "Er war so viel besser als ich, hatte so viel Qualität. Ich werde dieses Niveau niemals erreichen." Trotzdem ist de Jong tatsächlich in gewisser Hinsicht Cruyff ähnlich: In der Art und Weise, wie er das Spiel interpretiert. "Wenn ich den Ball habe, versuche ich mir ein Bild zu machen, wo jeder ist." Eine Aussage, die stark an das erinnert, was Johan Cruyff über seinen Stil sagte. Tempo und Intuition Vieles läuft bei de Jong über die Intuition: "Wenn ich den Ball bekomme, denke ich mir nicht 'Jetzt mache ich das und das'. Ich suche immer nach einem Mitspieler: Wenn er frei ist, weiß ich schon, was ich zu tun habe." Und genau diese Eigenschaft ist Barça-Trainer Ernesto Valverde besonders wichtig, damit das Passspiel seiner Mannschaft schneller und unberechenbarer wird – obwohl der Youngster vielleicht noch einige Zeit braucht, um sich der spanischen Liga anzupassen. In den ersten Pflichtspielen garantierte de Jong zwar die höchste Passgenauigkeit seiner Mannschaft, wurde aber wegen einiger Ballverluste von der örtlichen Presse kritisiert. Zu riskant sei sein Spiel gewesen. Aufgrund seiner besonderen Rolle – quasi ein Hybrid aus Balleroberer, Spielmacher und Verteiler –, dribbelt er auch gerne mal am eigenen Sechzehner. Aber: Bei Ajax war das Positionsspiel derart gepflegt, dass ihm ein Mitspieler bei einem eventuellen Passfehler leicht helfen konnte. Doch sein Spiel wird immer besser: Am Wochenende beim 5:2-Erfolg gegen Valencia erzielte er ein Tor und eine Vorlage. Das Schicksal des FC Barcelona Schon vor dem Rekordtransfer zum FC Barcelona weckte die Stadt in ihm schöne Erinnerungen. Als Kind verbrachte de Jong oft den Sommerurlaub auf einem Campingplatz an der spanischen Costa Brava, wie er in einem Interview mit "FourFourTwo" erzählte: "Einst sind wir zur Stadion-Tour im Camp Nou gefahren. Ich konnte es kaum glauben, das Feld zu betreten und diese riesige Arena um mich herum zu beobachten." Im Dezember 2015 reiste er wieder nach Barcelona und war im Stadion, als das Team von Luis Enrique Real Betis 4:0 besiegte. De Jong selbst behauptet: "Ich hatte immer das Gefühl, dass ich eines Tages in Barcelona landen werde." Der Ein-Euro-Mann Anders als andere Ajax-Juwele wie Matthijs de Ligt (heute bei Juventus Turin) und Donny van de Beek wurde De Jong nicht im Ajax-Nachwuchszentrum "De Toekomst" ausgebildet. Trotz des Wunsches seiner Familie – allesamt Fans von Feyenoord Rotterdam – entschied sich Frenkie mit sieben Jahren gegen einen Wechsel in die Hafenstadt und schloss sich Willem II an. In Tilburg machte er in der Reserveliga auf sich aufmerksam. Erst im Sommer 2015 wechselte er zu Ajax – für nur einen Euro. Ohne Profivertrag hätte Willem II neben einer Ablöse noch eine Ausbildungsentschädigung kassieren können. Der Klub bevorzugte jedoch ein anderes Transfermodell: Für de Jong wechselten vier Ajax-Jugendspieler nach Tilburg, dazu sicherte sich Willem II zehn Prozent der Weiterverkaufserlöse bei einem Wechsel des Spielers zu einem internationalen Top-Klub. Frenkie de Jong spielt auch in der niederländischen Nationalmannschaft eine tragende Rolle: Zuletzt traf er im EM-Quali-Spiel gegen Deutschland. (Quelle: VI Images/imago images) Das Resultat: Willem II kassierte nach dem de Jong-Transfer nach Barcelona in diesem Sommer knapp neun Millionen Euro. Den Durchbruch bei Ajax schaffte de Jong in der Saison 2017/18, agierte aber unter Ex-Coach Marcel Keizer monatelang als Innenverteidiger neben de Ligt. Erst nachdem Daley Blind von Manchester United zurückgekehrt war, entschied sich Keizers Nachfolger Erik ten Haag, de Jong ins zentrale Mittelfeld zu ziehen – dort glänzte er als ballsicherer Spielmacher. "De Jong ist eine bessere Version von Franz Beckenbauer", stellte Ajax-Legende Arie Haan einst fest, und erklärte: "Was ich damit meine ist, dass er auch diese Geschwindigkeit und Leichtigkeit bei den Pässen mitbringt. Das ist eine große Waffe." Seinem Spielwitz werden sie in Amsterdam wohl auf ewig hinterhertrauern. Und trotzdem freut man sich bei Ajax scheinbar, dass einer von ihnen den ganz großen Sprung nach Barcelona wagte.  Für den Tag seiner Vorstellung beim FC Barcelona dachte sich de Jongs alter Arbeitsgeber eine ganz besondere Danksagung aus: Der Klub aus Amsterdam ließ einen Bus mit einem Aufdruck eines Bildes von de Jong und der Aufschrift "Barça, genieß die Zukunft" durch Barcelona fahren. Das gleiche Statement stand auf einer ganzseitigen Anzeige in der spanischen Zeitung "Mundo Deportivo". Ehre wem Ehre gebührt.  Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 17-09-2019
  • Torwart- Zwist: Ter Stegen legt gegen Neuer nach – und kritisiert indirekt den Bundestrainer
    Torhüter Marc-André ter Stegen hat sich Ratschläge von seinem Nationalmannschafts-Kollegen Manuel Neuer verbeten und die indirekte Kritik des DFB-Kapitäns gekontert. "Natürlich habe ich etwas dazu zu sagen. Du kannst keinen Konkurrenzkampf ausrufen und erwarten, dass Spieler, die nicht spielen, glücklich darüber sind", betonte der 27 Jahre alte Weltklasse-Keeper am Montagabend auf einer Pressekonferenz seines Clubs FC Barcelona in Dortmund. "Manu muss nichts zu meinen Gefühlen sagen. Das ist meine persönliche Meinung", sagte ter Stegen. "Wenn man die letzten Jahre sieht, wie ich mich verhalten habe, dann sind solche Aussagen unpassend", betonte er einen Tag vor dem Champions-League-Auftakt des spanischen Fußballmeisters am Dienstag (21.00 Uhr/Sky) bei Borussia Dortmund. Trotz Konkurrenzkampfs zuletzt kein Spiel absolviertTer Stegen war in der EM-Qualifikation zuletzt weder gegen die Niederlande (2:4) noch in Nordirland (2:0) zum Einsatz gekommen. Bundestrainer Joachim Löw hatte sich für Kapitän Neuer vom FC Bayern München entschieden. "Diese Reise mit der Nationalmannschaft war für mich persönlich ein schwerer Schlag", lautete ter Stegens Kernaussage auf die Frage nach seiner Situation im Nationalteam. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern SportPubliziert am 17-09-2019
  • Bugera wird Interimscoach beim 1. FC Kaiserslautern
    Nach der Freistellung von Trainer Sascha Hildmann hat der 1. FC Kaiserslautern Alexander Bugera (41) zum Interimstrainer ernannt. Der Fußball-Drittligist bestätigte am Dienstag, dass der bisherige Co-Trainer Hildmanns vorläufig das Training übernimmt. Noch offen ist, wann der neue Cheftrainer seinen Posten antritt. Wie die Zeitung "Rheinpfalz" berichtete, sei der ehemalige Münsteraner Coach Marco Antwerpen der Wunschkandidat von Kaiserslauterns Investor Flavio Becca. Auch die Zukunft des Ex-Bundesligaprofis Bugera entscheidet sich noch. "Es ist alles in der Schwebe. Ich bleibe weiter im Verein, das haben mir die Verantwortlichen zugesichert. Ich bin FCK’ler", erklärte Bugera. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online SportPubliziert am 17-09-2019

Kicker Aktuell

  • Fall Tönnies: Toporzysek zieht Konsequenzen
    Der Fall Tönnies schlug Anfang August hohe Wellen, die Sanktionen für die verbalen Entgleisungen des Schalker Aufsichtsratsbosses sorgten danach weiter für hitzige Diskussionen. Der Ehrenrat spielte eine unrühmliche Rolle. Kornelia Toporzysek hat nun die Konsequenzen gezogen. Sein Amt ruht: Clemens Tönnies imago images Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 17-09-2019
  • Erstmals Rugby-WM in Asien – Japan hofft auf seine „Kirschblüten“
    Sie nennen sich nach den zarten Kirschblüten, doch strotzen sie muskelbepackt vor Kraft: Japans Rugby-Nationalspieler. Als erstes asiatisches Land richtet Japan nun eine Weltmeisterschaft im Rugby aus. Heimspiel für das japanische Rugby-Team. imago images Japan liefert Sport-Fans in aller Welt in den kommenden Monaten ein regelrechtes Powerpack an Großereignissen. Inmitten der Vorbereitungen für die Olympischen Spiele im kommenden Sommer in Tokio präsentiert sich das fernöstliche Inselreich von diesem Freitag an bis zum 2. November als Gastgeber der Rugby- Weltmeisterschaft. Es ist das erste Mal, dass dieses Mega-Event in Asien stattfindet - wenn auch ohne deutsche Beteiligung. Während Rugby in Deutschland noch vergleichsweise ein Schattendasein führt - auch wenn die deutsche Rugby-Nationalmannschaft kürzlich erstmals den EM-Titel im olympischen 7er-Rugby gewonnen hat - in Japan ist Rugby deutlich beliebter, wenn auch nicht so wie Baseball oder Fußball. Vor allem seit dem sensationellen 34:32-Sieg der "Brave Blossoms" gegen das Rugby-Powerhouse Südafrika bei der WM 2015 - eine der größten Sensationen der internationalen Rugby-Geschichte - erfährt der Sport in Japan erheblich größere Aufmerksamkeit als je zuvor. 20 Mannschaften treten gegeneinander beim sogenannten Webb Ellis Cup an. 20 Teams, 48 Spiele, 12 Spielstätten Gastgeber Japan, kürzlich zum Pacific Nations Cup Champion gekürt, hat sich vorgenommen, nach dem historischen Sieg gegen den zweimaligen Weltmeister Südafrika erstmals in die Knockout-Phase vorzustoßen. Mit Titel-Verteidiger Neuseeland auf der Jagd nach dem dritten Weltcup-Sieg in Folge spielen die 20 Teams insgesamt 48 Spiele an 12 Spielstätten, die sich über ganz Japan erstrecken - von Sapporo im hohen Norden bis Kumamoto im Südwesten des Inselreichs. In Kamaishi soll Rugby zum Wiederaufbau beitragen Als traditionelle "Rugbystadt" gilt Kamaishi, der einzige Austragungsort, wo ein neues Stadium extra zur Rugby-WM gebaut wurde. Die im Nordosten gelegene Stadt an der Pazifikküste Japans war 2011 von der verheerenden Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe schwer verwüstet worden. Rund 1000 Menschen starben allein hier in den Fluten. Rugby soll nach den Worten von Bürgermeister Takenori Noda zum Wiederaufbau beitragen, so wie die Olympischen Spiele im kommenden Jahr der ganzen Welt den Fortschritt beim Wiederaufbau der gesamten Katastrophenregion im Nordosten in den Fokus stellen sollen. Rugby hat in Kamaishi eine lange Tradition. Der Klub des ortsansässigen Stahlriesen Nippon Steel, Nippon Steel Kamaishi, war zwischen 1979 und 1985 sieben Mal nationaler Champion geworden. Seit 2001 setzt der Nachfolgeklub Kamaishi Seawaves die Tradition fort. "Einer für alle, alle für einen", zitiert Noda im Gespräch den Rugby-Geist seines Landes. Das könne auch auf den Wiederaufbau seines Ortes angewandt werden. Ohne die Erholung der Stadt, gebe es keine Erholung der Bürger. Ohne die Erholung der Bürger, gebe es keine Erholung der Stadt. Und so setzte sich der Bürgermeister gegen Kritik wegen der hohen Kosten für den Bau eines Rugby-Stadions für die WM ein. Es entstand da, wo der Tsunami 2011 zwei Schulen zerstört hatte. Der wirtschaftliche Effekt der WM ist enorm Die Rugby-Weltmeisterschaft wird Schätzungen zufolge mehr als 400.000 Besucher nach Japan locken. Die Spiele in der Japan-Gruppe waren beinahe sofort ausverkauft. Auf umgerechnet rund vier Milliarden Dollar wird der wirtschaftliche Effekt der WM geschätzt. World Rugby-Chef Bill Beaumont frohlockte denn auch bereits im Vorfeld der Mega-Veranstaltung, die erste Rugby-WM in Asien werde ganze Rekorde brechen, sowohl was die Zahl der Fans als auch was die die TV-Übertragung der Wettkämpfe angehe. Weltweit gesehen gilt die Rugby-WM nach Olympia und der Fußball-WM als drittgrößtes Sportevent. Seit 1987 wird das Turnier alle vier Jahre ausgerichtet. Rugby-Boom, doch um den Titel dürften andere kämpfen 2015 legte Japan unter dem heutigen England-Chef Eddie Jones seine bisher stärkste Endrunden-Performance hin und holte in vier Spielen drei Siege. Zwar endeten die "Kirschblüten" damals auf Platz Drei hinter Südafrika und Schottland und schieden früh aus. Doch mit ihrem historischen 34:32-Sieg in letzter Minute über Südafrika hatten die "Brave Blossoms" dermaßen überzeugt, dass sie als Helden in ihre Heimat zurückkehrten und dort einen wahren Rugby-Boom auslösten. Unter dem jetzigen Trainer Jamie Joseph geht Japan, die Nummer 9 der Weltrangliste, nach Siegen gegen Fiji, Tonga und die USA beim Pacific Nations Cup in starker Verfassung in die WM. Doch um den Titel dürften andere kämpfen. Titelverteidiger Neuseeland strebt zwar den dritten Turnier-Gewinn an, doch fehlen den All Backs Spieler, die einst zum Ruhm des Teams beitrugen wie Richie McCaw oder Dan Carter. Der Ausgang der WM gilt denn auch als so offen wie selten zuvor. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 17-09-2019
  • Lottner ist im Nachholspiel auf Wiedergutmachung aus
    Der 1. FC Saarbrücken hat am Wochenende nicht nur sein erstes Pflichtspiel verloren, sondern gleichzeitig die Tabellenführung abgeben müssen. Aus Sicht der Saarländer bietet sich am Dienstag aber sofort die Chance zur Wiedergutmachung: Die U 23 der TSG Hoffenheim reist zum Nachholspiel an. Dirk Lottner möchte mit Saarbrücken im Nachholspiel zurück in die Erfolgsspur. imago images Der bislang überragende Lauf des 1. FC Saarbrücken kam am Wochenende erstmals etwas aus dem Tritt: Nach sieben Siegen in Serie gab es vor eigenem Anhang beim 0:2 gegen Aufsteiger Bayern Alzenau die erste Niederlage in dieser Spielzeit. Konsequenz: Die Tabellenführung in der Regionalliga Südwest übernahm mit einem Punkt Vorsprung der TSV Steinbach Haiger. Möglicherweise aber nur vorübergehend, denn Saarbrücken empfängt am Dienstagabend um 17.45 Uhr zum Nachholspiel die U 23 der TSG Hoffenheim. "Vielleicht ist es ganz gut, dass es gleich wieder weitergeht. Wir haben uns noch einmal das Spiel gegen Alzenau angesehen und werden daraus unsere Schlüsse ziehen. Wir waren teilweise zu träge, haben dann auch noch ein paar Fehler zu viel gemacht", sagte Trainer Dirk Lottner auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Lottner erwartet dieses Mal ein anderes Hoffenheim Zur Erinnerung: Die Partie gegen Hoffenheim war vor zwei Wochen aufgrund von Unbespielbarkeit des Platzes nach 48 Minuten abgebrochen worden. Eine Entscheidung des Schiedsrichters, die Lottner damals nicht teilen konnte. Ärgerlich aus Sicht des Trainers: Saarbrücken führte zu diesem Zeitpunkt mit 1:0. Die Neu-Ansetzung startet nun wieder bei 0:0. Lottner geht dieses Mal zudem von einem anderen Gegner aus: "Deren erste Mannschaft spielt erst nächsten Montag wieder. Da gehe ich jetzt mal davon aus, dass der ein oder andere runterkommt, der Spielpraxis braucht. Sie werden nicht noch einmal so defensiv auftreten wie vor zehn Tagen." Die erste Niederlage gegen Alzenau möchte Lottner aber nicht zu hoch hängen: "Wir müssen uns nicht kleiner machen, als wir sind, und jetzt wieder alles hinterfragen." Ein gewisser Erfolgsdruck ist dennoch vorhanden, eine zweite Niederlage in Folge, und bei den hohen Ansprüchen der Saarländer dürfte im Umfeld das eine oder andere Murren entstehen. Bei Saarbrücken steht ein Einsatz von Fanol Perdedaj (Adduktorenprobleme) auf der Kippe, Cedric Euschen (Sprunggelenk) fällt hingegen definitiv aus. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 17-09-2019
  • Wunderlich: „Von einem Durchmarsch zu träumen, ist Quatsch“
    Der FC Viktoria Köln mischt weiterhin die 3. Liga auf: Nach acht Spieltagen rangiert der Aufsteiger aus der Domstadt auf Tabellenplatz vier und ist in unmittelbarer Reichweite zu den Aufstiegsplätzen. Von einem Durchmarsch in die 2. Bundesliga möchte Kapitän Mike Wunderlich jedoch nichts wissen. Kölns Kapitän Mike Wunderlich beim Jubeln mit den Teamkollegen. imago images Sie sind angesichts ihres Alters sicherlich im Herbst ihrer Karriere angekommen, dennoch blühen der 35-jährige Albert Bunjaku und Sturmkollege Wunderlich derzeit bei der Viktoria komplett auf. Der Schweizer mit kosovarischen Wurzeln spielt mit acht Toren aus acht Einsätzen die beste Saison seiner Karriere und auch Wunderlich ist mit einem Schnitt von 0,625 Toren pro Partie auf dem besten Weg, an seine Bestmarke (0,879) aus der Spielzeit 2016/17 anzuknüpfen. Wunderlich traf gegen Münster erst eiskalt, dann frech Unter Cheftrainer Pavel Dotchev präsentieren sich die beiden Routiniers in Topform und sind absolute Leistungsträger in der bis dato besten Offensive der 3. Liga (20 Treffer). Wunderlich, der mit seinem Doppelpack am vergangenen Wochenende beim Auswärtsspiel in Münster maßgeblich zum Sieg beitrugund zum "Spieler des Spieltages" avancierte, blieb dennoch bodenständig. Im "Kölner Stadt-Anzeiger" verwies er auf die Leistung der gesamten Mannschaft: "Es ist schön, dass ich dem Team helfen konnte. Am Ende ist es egal, wer die Tore macht. Wichtig sind die drei Punkte." Dennoch ist der 33-Jährige hervorzuheben, da er mit fünf Toren und fünf Vorlagen als Topscorer ein Dreh- und Angelpunkt im Spiel der rechtsrheinischen Kölner ist. Im Duell mit Preußen Münster nutzte Wunderlich zunächst einen zu kurz geratenen Rückpass zum Torhüter eiskalt aus, ehe er die Führung mit einem frechen Schuss aus spitzem Winkel ins kurze Eck ausbaute. Trotz seines Doppelpacks und dem 3:0-Treffer von Kollege Bunjaku musste die Viktoria zum Ende der Partie noch zittern, da den Preußen mit zwei Treffern in der Schlussphase der Anschluss gelang. "Schöne Momentaufnahme" Im Gespräch mit "Magenta Sport" resümierte Wunderlich: "Solche Spiele muss man einfach mal über die Zeit bringen. Wir haben in den vergangenen Wochen fußballerisch sehr häufig überzeugt, heute mussten wir kämpferisch dagegenhalten." Durch den Sieg gegen die formschwachen Münsteraner (wettbewerbsübergreifend seit fünf Spielen sieglos) stieß die Viktoria zwischenzeitlich auf Platz zwei vor, rangiert aktuell - nachdem Halle (3:2 in Ingolstadt) und Unterhaching (2:1 gegen Chemnitz) ebenso siegten - auf Platz vier und liegt mit zwei Punkten Rückstand auf Braunschweig in unmittelbarer Reichweite zu den direkten Aufstiegsplätzen. Wunderlich freut sich zwar über jene "schöne Momentaufnahme", die sich sein Team in den vergangenen Wochen erarbeitet habe, wisse aber auch, die Aussagekraft der aktuellen Tabellensituation nach nicht einmal einem Viertel der Saison einzuordnen. Im Interview mit dem "RevierSport" erklärte der Offensivakteur: "Von einem Durchmarsch zu träumen, ist absoluter Quatsch! Wir haben ein großes Ziel und das ist der Klassenerhalt. Dafür benötigen wir bestimmt 44, 45 Punkte und da sind wir bislang (mit 16 Punkten, Anm.d.Red.) auf einem guten Weg." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 17-09-2019
  • Erfolgreicher Einspruch: CAS reduziert Neymar-Sperre
    PSG-Akteur Neymar wird in dieser Champions-League-Saison früher als geplant eingreifen können. Die von der UEFA verhängte Sperre des Brasilianers wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS von drei auf zwei Spiele reduziert. Legte erfolgreich Einspruch ein: Neymar. imago images Am Samstag feierte Neymar in der Ligue 1 sein Pflichtspiel-Comeback nach 126 Tagen und krönte dieses direkt mit dem Siegtreffer zum 1:0-Endstand gegen Racing Straßburg. Wenn am Mittwochabend (21 Uhr, LIVE! bei kicker.de) jedoch die Fußballwelt auf den Parc des Princes blickt, wird der 27-Jährige nur eine Nebenfigur darstellen. Der Angreifer ist für das Duell zwischen Paris St. Germain und Real Madrid gesperrt, da er sich im Rahmen des letztjährigen Achtelfinals zwischen seinem Klub und Manchester United (1:3) abfällig über die Schiedsrichter geäußert hatte. Nach dem Ausscheiden seiner Mannschaft, Neymar hatte die Partie aufgrund einer Verletzung von der Tribüne aus verfolgt, hatte er eine Entscheidung des Video-Assistenten "eine Schande" genannt und die Schiedsrichter als "vier Typen, die keine Ahnung vom Fußball haben", bezeichnet. UEFA lehnt Einspruch ab, CAS nicht Diese Entgleisung hatte Neymar eine Drei-Spiele-Sperre eingebracht. Das Urteil der UEFA hatte der Superstar aber nicht akzeptiert und beim Kontinentalverband Beschwerde eingelegt. Die Beschwerde-Instanz hatte den Einspruch des französischen Meisters und des Spielers im Juni abgewiesen, vor dem CAS hatte der Brasilianer nun allerdings Erfolg - die Sperre wurde von drei auf zwei Partien reduziert. Damit darf Neymar, der in 53 Champions-League-Spielen bislang 32 Tore erzielt hat, am 22. Oktober beim Auswärtsspiel in Brügge wieder mitwirken. Gegen die Königlichen aus Madrid sowie am 1. Oktober bei Galatasaray ist der Ausnahmekönner jedoch noch zum Zuschauen verdammt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 17-09-2019
  • Offenbach trennt sich von Steuernagel, Lesser und Mehic
    Nach zuletzt vier sieglosen Spielen infolge trennen sich die Kickers Offenbach von Trainer Daniel Steuernagel und dessen Assistenten Max Lesser sowie von Sportdirektor Sead Mehic. Das gab der Verein am Dienstagvormittag bekannt. Nur ein Punkt aus den vergangenen vier Spielen: Daniel Steuernagel. imago images Die Offenbacher Kickers starteten stark in die neue Spielzeit: Mit 13 Punkten rangierte der ungeschlagene OFC am fünften Spieltag an der Tabellenspitze der Regionalliga Südwest. Seitdem konnte das Team in den vergangenen vier Partien nur einen Zähler ergattern und rutschte auf Platz acht ab. Angesichts jenes Negativ-Trends der vergangenen Partien, dem auch der bundesligaerfahrene Neuzugang Moritz Hartmann nichts entgegensetzen konnte, entschieden sich die Verantwortlichen des OFC, sich sportlich neu aufzustellen. Auf der Vereinswebsite erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Joachim Wagner: "Eine nüchterne Analyse der letzten Wochen hat deutlich gemacht, dass ein Neuanfang im sportlichen Bereich unumgänglich ist." Mehic seit 2015 für die Kickers aktiv Steuernagel und Lesser übernahmen das Team vom Bieberer Berg im Sommer 2018 und standen gemeinsam in 43 Regionalliga-Spielen an der Seitenlinie. Mehic, der zuletzt als Sportdirektor fungierte, war seit 2015 beim OFC in diversen Funktionen tätig. Nach der Entlassung der gesamten sportlichen Leitung wird vorerst U-19-Coach Steven Kessler das Training der ersten Mannschaft sowie die Vorbereitung auf die kommenden Partien übernehmen. Beim bevorstehenden Heimspiel gegen die TuS Koblenz am Samstag (14 Uhr) wird der 44-Jährige erstmals auf der Trainerbank des Regionalligisten Platz nehmen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 17-09-2019
  • Hummels, Havertz, Gnabry – Mertesacker bezieht Stellung
    "Pers Thesen" by DAZN 17.09.2019 Hummels, Havertz, Gnabry - Mertesacker bezieht Stellung 2:18In "Pers Thesen" bezieht Mertesacker Stellung zu den Thesen "Mats Hummels ist das letzte Mosaiksteinchen, das dem BVB zu einem Titelgewinn bisher gefehlt hat", "Kai Havertz wird in den nächsten fünf Jahren Weltfußballer" und "Serge Gnabry ist aktuell der beste deutsche Fußballer". Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 17-09-2019
  • Mit Messi in Dortmund: Barça und die Jagd nach Titel Nummer sechs
    kicker.tv Hintergrund 17.09.2019 Mit Messi in Dortmund: Barça und die Jagd nach Titel Nummer sechs 2:22Mit Lionel Messi angereist und bereit für den Start in die neue Champions-League-Saison: Der FC Barcelona möchte, nach 2015, endlich mal wieder das Finale erreichen-. Marc-André ter Stegen ist vom Team überzeugt. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 17-09-2019
  • Luhukay: „Das geht in die Geschichte ein“
    Nach fast 60 Jahren durfte der FC St. Pauli mal wieder einen Sieg gegen den HSV am Millerntor bejubeln. Montagabend, so schien es, hat sich der Frust der zurückliegenden Monate entladen. Überglücklich: Trainer Jos Luhukay. Getty Images Die Anzahl, mit der er die Geste an diesem denkwürdigen Abend wiederholt hat, bleibt ungezählt. Mats Möller Daehli klopfte sich selbst in der Mixed Zone beim Frage- und Antwort-Spiel mit Hamburgs Journalisten immer wieder an die Brust. So hatte er es schon während der Partie und der anschließenden Feier-Zeremonie immer wieder getan. Der kleine Norweger war einer der Hauptdarsteller von St. Paulis historischem Triumph am Montagabend. Das 2:0 war der erste Heimsieg gegen den HSV am Millerntor seit fast 60 Jahren, damals begegneten sich die beiden Stadt-Nachbarn noch in der Oberliga Nord. "Dieser Sieg", rang Möller Daehli nach Worten, "ist so wichtig. Für den Verein, die Fans und für uns. Ich bin fast sprachlos." Der 24-jährige Wirbelwind, bislang mit fünf Assists bester Vorbereiter der Liga, war wieder an beiden St.-Pauli-Toren beteiligt, dieses Mal jedoch "nur" als vorletzter Passgeber. Gutgeschrieben werden die Vorlagen Marvin Knoll, der neben Möller Daehli herausragte, bis er, von Krämpfen geplagt, raus musste und ebenfalls befand: "Das war ganz, ganz wichtig. Und ganz anders als im März." Da hatte St. Pauli nicht nur 0:4 gegen den HSV verloren, sondern mit seiner Zurückhaltung ein fatales Signal gesetzt. "Dieses Mal", erklärte Knoll, "waren wir mutig und frech. Wir haben sie unter Druck gesetzt. Das Spiel aus dem März war schwer zu verarbeiten." Und hat St. Pauli in eine Krise gestürzt. Montagabend, so schien es, hat sich der Frust der zurückliegenden Monate entladen. "Wir wurden von unseren Fans getragen, es war eine unglaubliche Atmosphäre", schwärmte Knoll. Eine vergleichsweise friedliche noch dazu. Vor dem Anpfiff war es ruhig geblieben, erst zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es auf beiden Seiten eine Pyro-Show, unmittelbar vor Abpfiff, dann vor allem aus dem Gästeblock, noch einmal. "Unsere Fans", sagt Knoll, "dürfen jetzt eine Woche feiern. Aber wir müssen am Sonntag in Osnabrück an diese Leistung anknüpfen." "Die Krönung für die Arbeit der letzten Wochen" Jos Luhukay ist sicher, dass das gelingen wird. St. Paulis Trainer rühmt seine Mannschaft für die Entwicklung in den zurückliegenden Wochen und schwärmt zu Recht: "Es war unglaublich, welche Energie die Spieler auch in der Schlussphase noch hatten. Das war nicht normal. Dieses Erlebnis war die Krönung für die Arbeit der letzten Wochen. Und das Ergebnis geht in die Geschichte ein." Auch für Andreas Rettig. Der kaufmännische Geschäftsführer scheidet nach der Partie am Sonntag in Osnabrück offiziell aus, das Derby war sein letztes Heimspiel als Verantwortlicher am Millerntor. Dementsprechend losgelöst beging er den Feierabend: "Ein Derbysieg zum Abschied - mehr geht nicht." Für St. Pauli soll es ein Anfang sein in bessere Zeiten. Sebastian Wolff Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 17-09-2019
  • Marin würde „am liebsten zur Eintracht“ wechseln
    In der Bundesliga hat Marko Marin bislang für Gladbach und Werder Bremen gespielt, dann zog es den kleinen Dribbler in die große weite Welt hinaus. Eine Rückkehr nach Deutschland ist nicht undenkbar - doch der 30-Jährige von Roter Stern Belgrad hat ganz bestimmte Vorstellungen. Kapitän bei Roter Stern und Adler-Fan: Marko Marin. imago images Marin, der in Bosanska Gradiska (heute Bosnien und Herzegowina) geboren ist, kann sich eine mögliche Rückkehr in die Bundesliga nur bei einem ganz bestimmten Verein vorstellen. "Ich habe immer gesagt, dass ich als Kind zwei Traumvereine hatte: Roter Stern Belgrad - und Eintracht Frankfurt", sagte Marin im Interview mit dem Nachrichtenportal t-online: "Wenn es also zu einer Rückkehr in die Bundesliga kommen sollte, dann am liebsten zur Eintracht." Erst einmal geht es für Marin aber in die Allianz Arena. Am Mittwoch steigt der Champion-League-Auftakt seines Klubs Roter Stern Belgrad beim FC Bayern München (LIVE! ab 21.00 Uhr bei kicker.de). Der Kapitän weiß die Chancen seines Teams realistisch einzuschätzen: "Wir haben uns gerade erst das zweite Jahr in Folge für die Champions League qualifiziert, schon das ist für den Verein und für ganz Serbien eine Riesensache. Die Bayern haben dagegen das Ziel, die Champions League zu gewinnen. Daran sieht man ja schon, wer der Favorit ist", sagte Marin, der sich bei seinem Klub pudelwohl fühlt: "Im Moment wäre ich nirgendwo lieber als hier." Marin war 2012 von Werder zunächst zum FC Chelsea gewechselt. Nach Stationen beim FC Sevilla, AC Florenz, RSC Anderlecht, Trabzonspor und Olympiakos Piräus landet er schließlich 2018 in Belgrad. Der 124-malige Bundesligaspieler (12 Tore) durfte auch in der deutschen Nationalmannschaft 16-mal auflaufen (ein Tor). Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 17-09-2019
  • Bierofka: „Gott sei Dank machen wir das 3:1“
    Ein Schreiben der Klubbosse sorgte im Vorfeld der Partie gegen Carl Zeiss Jena für einige Irritationen. Sportlich lieferte Trainer Daniel Bierofka mit seiner Mannschaft beim 3:1-Erfolg jedoch die richtige Antwort. Einen überzeugenden Eindruck hinterließ Neuzugang Tim Rieder. Trainer Daniel Bierofka brüllt seine Löwen zum Sieg gegen Carl Zeiss Jena. imago images Es waren einmal mehr turbulente Tage in der Länderspielpause beim TSV 1860 München gewesen: Die Klubführung um Präsident Robert Reisinger sprach in einer Stellungnahme offen über einen möglichen Abschied von Trainer Daniel Bierofka. "Der TSV 1860 hat vor Bierofka existiert und er wird es auch nach ihm tun", lautete eine Aussage. Im Grunde sollte das Statement die Position des Trainers für den Verein würdigen, erzielte dennoch eine merkwürdige Wirkung. Prompt meldete sich auch Investor Hasan Ismaik auf Facebook mit seiner Standardbegrüßung "Liebe Löwen" ausführlich zu Wort, um den Trainer zu stärken. Viel Theater auf den Nebenschauplätzen, wenig Sportliches, wie so oft beim TSV. Entsprechend erleichtert dürfte der Großteil des Anhangs auf die Fortsetzung der Liga reagiert haben. Carl Zeiss Jena hieß der Gegner, ein Konkurrent aus der unteren Tabellenregion, den 1860 München am Ende verdient mit 3:1 besiegte. Nur kurzzeitig geriet der Sieg im zweiten Durchgang in Gefahr. Keine schlimme Verletzung bei Matchwinner Weber "Wir waren beim Anlaufen und Verteidigen zu passiv und haben das Spiel nur noch verwaltet. Das geht nicht, dann bekommst du das 2:1 und es wird noch einmal spannend. Gott sei Dank machen wir das 3:1", fasste Bierofka zusammen. Der dritte Saisonsieg beförderte 1860 mit elf Punkten ins Mittelfeld der Liga und brachte vorübergehend etwas Ruhe in den Verein. Als Matchwinner agierte dabei Innenverteidiger Felix Weber, der gleich zwei Kopfballtore erzielte, das Spielende jedoch verletzt auf der Ersatzbank erlebte. "Felix hatte eine Verhärtung in der Wade", sagte Bierofka. Der Spieler selbst gab nach der Partie bei "Magenta Sport" Entwarnung: "Ich bin hochgesprungen zum Kopfball und blöd gelandet. Es ist nix Dramatisches." Mannschaft lässt sich von den Unruhen nicht beirren Ebenfalls zu überzeugen wusste Tim Rieder. Der Innenverteidiger wechselte kurz vor Ende der Transferphase auf Leihbasis von Augsburg nach München und stand gegen Jena gleich in der Startelf. "Mit Tim haben wir einen Glücksgriff gemacht, dass wir einen solchen Spieler ohne großen finanziellen Aufwand holen konnten. Er hat gezeigt, was er kann: Seine Ruhe, seine Klarheit am Ball", zeigte sich Bierofka in der "Abendzeitung" über den Neuen erfreut. Der 26-Jährige könnte sich noch als wichtige Personalie in dieser Spielzeit erweisen. Der Sieg gegen Jena soll nun als Initialzündung dienen, um sich in der Liga weiter vorzuarbeiten. "Der Heimsieg war sehr wichtig", urteilte Weber bei "Magenta Sport", "jetzt wollen wir auch in Duisburg und das Heimspiel gegen Lautern gewinnen." Und wie wird in der Mannschaft das Statement des Präsidenten gesehen? "Natürlich irritiert das einen, aber das darf man nicht ernst nehmen, was drumherum passiert", sagte Weber. Bei 1860 nimmt man die Unruhen mittlerweile gelassen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 17-09-2019
  • Nürnberg: Valentini fällt länger aus
    Der 1. FC Nürnberg muss auf Enrico Valentini verzichten. Der 30-Jährige hatte sich während des Warmmachens vor der Zweitligapartie beim SV Darmstadt 98 (3:3) verletzt. Nun bestätigte sich, was man beim Club nicht gehofft hatte: Der Routinier fällt mehrere Wochen aus. Wird dem Club vorerst fehlen: Enrico Valentini. imago images "Unser Rechtsverteidiger hat sich leider am Sonntag beim Warmmachen einen Muskelfaserriss zugezogen", twitterte der fränkische Altmeister am Dienstagvormittag. Damit wird der gebürtige Nürnberger in den kommenden Wochen fehlen und auch das Aufeinandertreffen am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber Karlsruhe verpassen. Valentini, der sich bereits in der vergangenen Bundesliga-Spielzeit mit zwei Sehnenverletzungen im Oberschenkel herumgeplagt hatte und dementsprechend nur auf 15 Einsätze im Oberhaus kam (kicker-Notenschnitt 3,93), hatte sich in dieser Saison trotz überschaubarer Leistung (vier Einsätze, kicker-Notenschnitt 4,00) gegen Neuzugang Oliver Sorg durchgesetzt. Nachdem er bereits am vergangenen Sonntag für Valentini eingesprungen war (kicker-Note 3,5), wird jener Sorg in den kommenden Partien wohl seine Chance erhalten und auch am Samstag gegen den KSC wieder von Beginn an auf dem Rasen stehen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 17-09-2019
  • Jones vor Manning: Wann wird bei den Giants getauscht?
    556 Yards, zwei Touchdowns, zwei Interceptions, zwei Fumbles und vor allen Dingen zwei Niederlagen: So lautet die Bilanz von Eli Manning in dieser Saison. Der 38-jährige Quarterback der New York Giants liefert höchstens solide Leistungen - und das bringt einmal mehr die Diskussion über den Generationenwechsel auf den Tisch. Wird die Hackordnung verändert? Zuletzt hat noch Eli Manning (links) den Vorzug vor Daniel Jones bekommen. imago images Die Play-offs haben die stolzen New York Giants seit 2016 nicht mehr erreicht - und überhaupt hat es zwischen 2009 und 2019 nur zweimal Endrunden-Action gegeben (2011 und 2016). Jeweils am Abzug: Eli Manning. Der seit 2004 in der NFL und seit 2005 fest bei den "G-Men" gesetzte Spielmacher hat das Franchise aus dem "Big Apple" geprägt - und 2007/08 wie auch 2011/12 den Super Bowl gewonnen. Alles Erfolge, mit denen sich Manning fest in der Giants-Geschichte verankert hat - aber auch Erfolge, die vor langer Zeit erreicht worden sind. In den letzten Jahren hat sich deswegen immer mehr das Gefühl eingeschlichen, der Routinier spiele nur noch aufgrund seiner früheren Errungenschaften. Denn wie beschrieben: Die Play-offs sind reihenweise verpasst worden - und Manning selbst liefert neben etliche Fehlern in Form von Interceptions, Fumbles oder auch einfach weggeworfene Bälle nur noch solide Zahlen ab. Also haben die Verantwortlichen in New York in diesem Draft-Jahrgang hoch zugeschlagen und an sechster Stelle Daniel Jones an Land gezogen. Und siehe da: Der 22-Jährige hat sich entgegen der Kritik vieler Experten (er habe nicht so starke Leistungen am College Duke gebracht und sei viel zu hoch gewählt worden) gut präsentiert. Nach einer auffälligen Preseason durfte Jones dann sogar beim 17:35 in Dallas ran (drei von vier Pässen für 17 Yards angebracht, ein Fumble), ehe er beim 14:28 gegen die Buffalo Bills für einige überraschend gänzlich zusehen musste. Shurmur über Manning: "Er ist zum jetzigen Zeitpunkt unser Starter" Auf ein Neues stellt sich jetzt die Frage: Rückt Manning ins zweite Glied, um für einen neuen Schützling Platz zu machen und eher als Mentor beiseite zu stehen? Darauf angesprochen wurde jedenfalls Head Coach Pat Shurmur am Montag. Seine Antwort: "Er ist zum jetzigen Zeitpunkt unser Starter, und über etwas anderes - was eventuell die Zukunft betrifft - möchte ich derzeit nicht sprechen. Ich bin nicht bereit, jetzt darüber zu diskutieren." Steht als Trainer der Giants in der Hauptverantwortung, wenn es um Sieg oder Niederlage geht: Pat Shurmur. imago images Nach einem klaren Bekenntnis klingt das sicherlich nicht, wenngleich Shurmur als Manning-Befürworter gilt. Doch vielleicht ist die Zeit doch gekommen, Jones bei einem drohenden Komplett-Fehlstart (0:2 Niederlagen) doch lieber früher auszuprobieren - womöglich schon bei den Tampa Bay Buccaneers am Sonntag (22.05 Uhr). Verstehen würde es offenbar auch Manning selbst, der vor versammelter Medienlandschaft erzählt: "Wir stehen bei 0:2 und suchen nach Antworten. Und ich weiß, dass wenn man einen Jungen früh im Draft holt, dass dann diese Thematik wieder aufkommt. Ich jedenfalls muss weiter an mir arbeiten und den Job machen, der von mir verlangt wird. Egal, was das ist..." Klar ist aber auch: Manning, seit 16 Jahren fester Bestandteil der New York Giants, ist nicht so leicht ohne Nebengeräusche abzusetzen. Dafür hat der Quarterback zu viel erreicht und zu viel Erfahrung - zumal Jones selbst in den vergangenen Wochen eher wenig Snaps mit dem A-Team trainiert hat. Und Trainer Shurmur sagt abschließend: "Wir versuchen immer das Beste zu tun, was uns das nächste Spiel gewinnen lässt. Darauf lege ich den Fokus, genauso das Team." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 17-09-2019
  • „Bene ist einer der Top-Verteidiger der Liga“
    Leverkusen empfängt Lokomotive Moskau - es ist das vermeintliche Außenseiterduell der Gruppe D. Das glaubt auch Lok Moskaus ehemaliger Sportdirektor Erik Stoffelshaus, der früher lange bei Schalke arbeitete und von dort zum Beispiel Benedikt Höwedes 2018 nach Moskau lotste. Im Interview spricht der 48-Jährige über seinen Ex-Klub sowie die russische Premier Liga mit inzwischen drei deutschen Profis - und problematischen Fans. Kehrt mit Lok Moskau in der Champions League nach Deutschland zurück: Benedikt Höwedes (li.). imago images kicker: Herr Stoffelshaus, welche Chancen räumen Sie Lokomotive Moskau in Leverkusen ein? Stoffelshaus: Die Gruppe ist natürlich knallhart. Wenn Loko international überwintern will, und damit meine ich nicht in der Champions League, dann muss es in den zwei Spielen gegen Leverkusen klappen. Bayer ist für mich zwar Favorit - aber chancenlos ist Loko auch auswärts keineswegs, allerdings sollte die Fehlerquote gegen null gehen. Die ersten beiden Plätze in der Gruppe sehen Sie also klar bei Juventus und Atletico? Bei allem Respekt vor Leverkusen, aber die beiden sind internationale Schwergewichte, die sich durchsetzen werden. Wir hatten 2018 im Achtelfinale der Europa League mit Loko schon das "Vergnügen" gegen Atletico: In Madrid 0:3 verloren, und beim 1:5 daheim hatten wir noch ziemlich Glück. Ein Problem in Leverkusen könnte für Moskau die Offensive sein. Stimmt. Jefferson Farfan fehlt, er leidet noch immer an der Knieverletzung von der Copa America. Auch Aleksey Miranchuk ist angeschlagen, und nach dem Abgang von Manuel Fernandes Richtung Krasnodar fehlt ein Spielmacher. Joao Mario, den Loko von Inter ausgeliehen hat, braucht offenbar erst noch Spielpraxis. Dennoch blieb der Kader im Vergleich zu Ihrem Rücktritt vorigen Winter fast unverändert. (Lacht.) Offenbar gab es eine nachhaltige Kaderplanung… Dennoch hätte man diesen Sommer sicher noch ein, zwei Transfers tätigen sollen, um die Mannschaft weiterzuentwickeln. Vorige Saison setzte es in der Gruppenphase gegen Porto, Schalke und Galatasaray fünf Niederlagen. Dabei war die Gruppe absolut machbar, zumindest die Europa League war drin. Allein wenn ich an das letzte Spiel gegen Schalke denke, das hätten wir wirklich gewinnen können, haben aber 0:1 verloren, weil die Mannschaft zu ängstlich gespielt hat. Benedikt Höwedes erlitt am Samstag beim 1:0 in Sotschi eine Platzwunde am Kopf. Wie kann er der Mannschaft helfen? Wenn er fit ist, ist Bene einer der Top-Verteidiger in der gesamten russischen Liga, der hinten auf fast allen Positionen spielen kann. Außerdem bringt er jede Menge Erfahrung ins Team ein. Trainer Yuri Semin aber schien vorige Saison anfangs nicht überzeugt zu sein von Ihrem Weltmeister-Transfer. Ich verstand die Kritik nicht so recht. Und Yuri Semin hat es sich dann ja auch recht zügig anders überlegt. Ich denke nicht, dass er den Transfer immer noch kritisch sieht. Jefferson Farfan, ein weiterer Ex-Schalker, den Sie im Januar 2017 nach Moskau holten, ist inzwischen 34 Jahre alt. Sehen Sie sein Karriere-Ende nahen? Nein. Jeff hat eine unglaubliche Mentalität. Er war schon oft abgeschrieben, auch als er damals 2015 Schalke Richtung Abu Dhabi verließ. Er ist immer wieder zurückgekommen. Wir verpflichteten ihn, als er vereinslos war, und bald darauf war er bei Loko mitentscheidend für Pokalsieg und die erste Meisterschaft seit 14 Jahren. Ist der russische Klubfußball nach einem Zwischenhoch vor ein paar Jahren insgesamt wieder auf dem absteigenden Ast? Schwer zu sagen. Es gibt weiterhin fünf große Klubs mit Zenit, dem FK Krasnodar und den drei Moskauer Großklubs Spartak, ZSKA und Loko. Diese fünf könnten zumindest in der Europa League durchaus eine gute Rolle spielen. In der Königsklasse kann nur noch Zenit den Anspruch haben, die nächste Runde zu erreichen - dank des Hintergrunds mit Gazprom und den vielen Zuschauern. Was hat die WM den Vereinen gebracht? Zumindest eine viel bessere Infrastruktur. Im Land wird die Liga inzwischen besser angenommen, auch wenn es noch ein großes Gefälle zwischen den Vereinen gibt. Und es kommen wieder vermehrt Spieler aus Westeuropa. Neben Höwedes spielen mit André Schürrle und Maximilian Philipp zwei weitere Deutsche in der Premier Liga. Wie sehen Sie deren Rolle? André Schürrle ist als Leihgeschäft samt Kaufoption für Spartak eine super Sache - aber das gilt auch umgekehrt. Er spielt bei einem guten Verein und kann sich wieder empfehlen. Bei Maximilian Philipp und Dynamo Moskau ist es anders. Der Verein hat zuletzt nicht oben mitgespielt. Man will dort ein neues Projekt starten, aber das wird Zeit brauchen. Der Saisonstart war ja auch nicht optimal. Ein Problem in Russland bleiben offenbar die Fans. Es kommt immer wieder zu rassistischen Aktionen, etwa gegen Malcom, den 40-Millionen-Neuzugang von Sankt Petersburg. Das will ich gar nicht kleinreden, es ist ein Problem. Aber eben nicht überall und - siehe den Fall Lukaku in Italien - auch keineswegs nur auf Russland begrenzt. Bei Loko beispielsweise gab es in den letzten Jahren keine Auffälligkeiten mehr. Der Staat, die Justiz und auch die Vereine müssen hier konsequent sein. Da darf es keine Kompromisse geben. Egal, wo. Interview: Martin Gruener Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 17-09-2019
  • Jets vom Pech verfolgt: OBJ dreht für die Browns auf
    Für die New York Jets läuft es gar nicht rund, auch wegen ihres Verletzungspechs. Das nutzten die Cleveland Browns beim 23:3-Erfolg am Montagabend eiskalt aus. Vor allem Odell Beckham Jr. Man of the Match: Odell Beckham Jr. imago images "OBJ", der im März von den New York Giants nach Cleveland gewechselt war, glänzte gegen deren Stadtrivalen mit einem Touchdown über 89 Yards und einem spektakulären One-Handed-Catch - seiner Spezialdiziplin. 161 Yards und sechs Catches standen am Ende in seiner Statistik. Dass bei den Jets in der Offense so gut wie gar nichts zusammenlief, lag auch an den Personalsorgen. Sam Darnold (Pfeiffersches Drüsenfieber) stand nach dem Auftaktspiel gegen die Buffalo Bills (16:17) nicht zur Verfügung, Vertreter Trevor Siemian musste wegen einer Knöchelverletzung ab dem dritten Viertel passen. So kam Quarterback Nummer drei, Luke Falk, zum Einsatz. "Das war eine verrückte Woche", sagte der 24-Jährige nach seiner Premiere. "Letzte Woche war ich noch in der Practice Squad und jetzt stehe ich hier vor euch." Mehr als ein Field Goal war nicht drin für die Jets. Zwar kamen sie im dritten Viertel nochmal in die Red Zone, ein vierter Versuch misslang jedoch. Im Gegenzug warf Quarterback Baker Mayfield dann auf Beckham Junior, der beinahe über das ganze Feld in die Endzone lief und das 23:3 erzielte - die Vorentscheidung. Im Schlussviertel fielen keine Punkte mehr. Spektakuläre "Handarbeit" von OBJ "OBJ" hatte schon in der Anfangsphase eine spektakuläre Aktion gezeigt. Vor den ersten Punkten der Partie von Browns-Kicker Austin Seibert, ein Field Goal aus 23 Yards, fing er den Ball (mal wieder) mit einer Hand. Erinnerungen an seinen spektakulären Catch im Jahr 2014 wurden natürlich wach. Ein weiteres Field Goal und ein Touchdown über 19 Yards von Running Back Nick Chubb besiegelten das Schicksal der Jets nach und nach. "Wir müssen uns das ganz genau anschauen und herausfinden, was hier los ist", sagte New Yorks Trainer Adam Gase nach der schwachen Leistung seines Teams. Viel schwerer könnte die nächste Aufgabe jedoch nicht sein: Es geht zum Meister New England Patriots. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Kicker AktuellPubliziert am 17-09-2019

Formel 1

Box

  • Boxsport – Telegramm 26 / 2019
    +++ Tyson Furys zwei Cuts über dem rechten Auge wurden nach seinem Kampf gegen Otto Wallin in einem Krankenhaus in Las Vegas mit insgesamt 47 Stichen genäht. So berichtet es u.a. „mirror.co.uk“. Der Brite kann von Glück reden, dass Ringrichter Tony Weeks ihn wegen dieser Verletzung nicht aus dem Kampf genommen hat. Es wurden schon Kämpfe abgebrochen, bei denen weitaus geringere Ursachen zum vorzeitigen Ende geführt haben. Fury wurde von der „Nevada State Athletic Commission“ bis zum 14. November gesperrt. Das wird ihn allerdings wenig stören, weil er nach diesem Kampf Zeit mit seiner Familie verbringen und erst im Februar 2020 wieder in den Ring steigen will. Seine einzige Aufgabe ist es jetzt, sein Gewicht zu halten und einigermaßen fit zu bleiben, bevor im Dezember die neuen Kampfvorbereitungen beginnen. +++ +++ Der britische Schwergewichtler Daniel Dubois will am 24. September wieder in den Ring steigen. Diesmal geht es um den vakanten Commonwealth Titel. Der Gegner für diesen Kampf kommt wieder aus Accra / Ghana. Der gute Mann heißt Ebenezer Tetteh (19(16)-0-0) und will die frühzeitige Niederlage (KO 4) seines Landsmannes Richard Lartey „rächen“. Ob Tetteh wirklich mehr kann als Lartey, bleibt abzuwarten. Wenn Dubois weiter nach oben kommen will, sollte er langsam mal anfangen Gegner zu boxen, die in der BoxRec-Liste nicht erst auf Rang 300+ zu finden sind. +++ +++ Gegenwärtig gibt es in den sozialen Netzwerken ein wenig Diskussionsstoff wegen eines T-Shirts, das Boxmanager Rene Hildebrand (Germanen Boxstall Kiel) bei einer Veranstaltung getragen hat. Die Aufschrift „Kraft durch Freude“ bringt wohl einige Leute die das bemerkt haben, auf die Barrikaden. Hildebrand hat sich dafür öffentlich entschuldigt und sieht keinerlei Zusammenhang zur KdF-Bewegung der 30er Jahre. +++ +++ Offenbar soll der Rückkampf zwischen Deontay Wilder und Luis Ortiz am 23. November in Las Vegas stattfinden. Das teilt zumindest die Internet-Seite BoxingScene.com mit. Beide Boxer standen sich bereits im März 2018 in New York gegenüber. Der damalige Kampf endete mit einer TKO 10 Niederlage von Ortiz. Ob Wilder nach diesem Kampf gegen den Kubaner schon im Februar das Rematch gegen Fury bestreiten will, kann man bezweifeln. Gerüchten zu Folge will Wilder das Rematch gegen Tyson Fury auf Ende 2020 hinauszögern. +++ +++ Floyd Mayweather hat sich zu einem möglichen Rückkampf gegen Manny Pacquiao geäußert. Laut einer Meldung von middleeasy.com will er noch einmal in den Boxring zurück kehren und in Japan einen Showkampf gegen Pacquiao bestreiten. Ob das tatsächlich so kommt oder ob das wieder einmal eine der Mayweather-Einlagen ist, um sich im Gespräch zu halten, muss man abwarten. +++ *** Frauenboxen *** +++ Die nächste Gegnerin von Katie Taylor (14(6)-0-0) steht fest. Die Irin will am 2. November in Manchester entweder ihre 4 Titel im Leichtgewicht verteidigen oder eine Gewichtsklasse aufsteigen. Die Gegnerin wird die gebürtige Griechin Chistina Linbardatou (12(6)-1-0) sein, die schon mal aus dem Halbweltergewicht kommt. +++ Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 17-09-2019
  • USA-Debüt erfolgreich – Sieg für Carlos Takam
    USA-Debüt erfolgreich – Sieg für Carlos Takam Bei seinem ersten Fight in den Vereinigten Staaten von Amerika konnte sich der 38 Jahre alte Carlos Takam gegen den vier Jahre jüngeren US-Amerikaner Craig Lewis durchsetzen. Die Begegnung war der Hauptkampf bei der von Takams neuer Promotion ‚Star Boxing` organisierten Veranstaltung im Resort World Catskills Casino in Catskill im Bundesstaat New York. Takam gewann nach 10 Runden durch eine einstimmige Entscheidung der Punktrichter mit zweimal  99-91 und 96-94, wobei die 99-91-Wertung dem Kampfverlauf noch am nächsten kommt. Lewis – einer der Sparringspartner des WBC-Schwergewichts-Weltmeisters Deontay Wilder – konnte in keiner Phase des Fights überzeugen. Spektakuläre Momente? Fehlanzeige. Allzu hoch bewerten sollte man den Sieg Takams allerdings nicht, eher als „erste Stufe“ auf dem Weg zu einem erneuten WM-Fight. Im ersten Anlauf scheiterte der gebürtige Kameruner am 28. Oktober 2017, als Takam in der zehnten Runde durch TKO gegen Weltmeister Anthony Joshua verlor. Carlos Takam war allerdings erst zwei Wochen vor dem Kampf als Ersatzmann für den verletzten Kubrat Pulev eingesprungen und erwies sich trotz der kurzen Vorbereitungszeit als guter Herausforderer. Überdies hatte Takam zum Zeitpunkt des Abbruchs zwar einige Treffer nehmen müssen, schien diese aber recht unbeeindruckt weggesteckt zu haben. Auch wenn Joshua auf den Punktezettel vorne lag, wehrte sich Takam seinerzeit gegen den Abbruch: „Ich war noch voll da und wollte weiterkämpfen. Ich habe keine Ahnung, was der Referee da gemacht hat.“ erklärte der Verlierer unmittelbar nach dem Kampf und auch viele Boxfans empfanden den Abbruch durch den Ringrichter als verfrüht. Fraglich ist allerdings, ob Takam im Alter von fast 39 Jahren tatsächlich noch einmal ganz vorne angreifen kann. Sein neuer Promoter Joe DeGuardia hat – nachdem der Fight gegen Schwergewichtseinsteiger Usyk nicht zustande kam – zwar auf „große Dinge“ hingewiesen, dazu müsste Takam aber auch „große Kämpfe“ machen und sie gewinnen. Ein Fight gegen die Nummer 203 in der Boxrec-Weltrangliste ist da sicher nicht sonderlich aussagekräftig, vor allem, wenn man den Gegner – in diesem Fall Craig Lewis – nicht durch KO besiegen kann. Carlos Takam hat im Rahmen seines Deals mit Joe DeGuardia auch seinen Coach gewechselt und wird nun von Dwight Yarde trainiert. Nun darf man gespannt sein, ob den vollmundigen Versprechungen von Takams neuem Promoter auch entsprechende Fights folgen werden: „Wir freuen uns, Carlos die größten und besten Chancen auf dem Weg zu einer Weltmeisterschaft im Schwergewicht bieten zu können.“ hatte DeGuardia vor dem Fight erklärt und den Boxfans einen „neueren und besseren“ Carlos Takam versprochen. Von dem „Elite-Niveau“, das der ‚Star Boxing‘-Chef ebenfalls in Aussicht gestellt hatte, war zumindest Takams Gegner am Samstagabend meilenweit entfernt. In weiteren Kämpfen des Abends setzte sich der bislang ungeschlagene Superleichtgewichtler Anthony Laureano nach Punkten gegen Brian ‚Sweet‘” Jones durch, im Cruisergewicht konnte Richie ‚Popeye the Sailor Man‘“ Rivera sich mit einer einstimmigen Entscheidung gegen Israel Duffus durchsetzen und Weltergewichtler Boubacar Sylla gewann nach Punkten gegen Jermaine Corley. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 15-09-2019
  • Rico Müller unterliegt Jeremias Ponce nach Punkten
    Am gestrigen Abend trafen der Brandenburger Rico Müller (25-3-1, 17 K.o.) und Jeremias Ponce (25-0-0, 16 K.o.) aus Argentinien in der Berliner Verti Music Hall aufeinander. Der Hauptkampf beim „Day of Thunder“ versprach schon im Vorfeld Spannung, weil der ungeschlagene Argentinier in seiner Kampfansage einen vorzeitigen Sieg prognostizierte. Auf dem Spiel stand der vakanten Weltmeistertitel der IBO im Superleichtgewicht. Rico Müller verließ das Weltergewicht für die Titelchance und brachte 4,2 Kilogramm weniger auf die Waage als in seinem letzten Kampf gegen Betuel Ushona. Das dürfte an die Substanz gegangen sein, denn gegen Jeremias Ponce konnte der Lokalmatador nur die erste Runde eng gestalten. Alle anderen sicherte sich der 23-jährige Argentinier durch seinen steten Vorwärtsgang und variable Kombinationen zum Kopf und Körper. Besonders seine Uppercuts waren stets gefährlich. Müller agierte zu passiv und blieb nach seinen Aktionen immer wieder in Doppeldeckung in der Schlagdistanz seines Gegners stehen, anstatt sich auf flinken Beinen raus zu bewegen. Ponce hielt die Workrate hoch und gönnte sich und seinem Gegner kaum eine Verschnaufpause. Dennoch versuchte Müller mit großem Kampfgeist bis zum letzten Gong dagegen zu halten und suchte nach seiner Chance. Dabei musste er an diesem Abend wahrscheinlich etwas zu viele Treffer einstecken. Wäre ein vorzeitiger Kampfabbruch gerechtfertigt gewesen? Was meinen die Boxen.de-User? Skandalwertung von Marcus McDonnell Nach zwölf Runden werteten die die Punktrichter 118:110, 116: 111 für Jeremias Ponce und ein unverständliches 114:114 von Marcus McDonnell, der am besten nie wieder an einem Boxring sitzen sollte! Mit diesem Fehlurteil macht der Punktrichter aus London fast schon Adalaide Byrd Konkurrenz. Dennoch wurde Ponce per Mehrheitsentscheid nach Punkten zum verdienten Sieger erklärt. Beide Boxer zeigten sich aufgeschlossen bezüglich eines Rückkampfes. [embedded content] Rico Müller schrieb auf seiner Facebook-Fanpage: „Liebe Freunde und Fans, (…) wir sind topfit in diesen Kampf gegangen, da gibt es nichts zu sagen, (…) ich möchte keine Ausrede suchen. Jeremias Nicolas Ponce war an diesem Abend der bessere Mann keine Frage, Glückwunsch an ihn. Aber Freunde und Fans, jeder der mich kennt, weiß, dass ich es besser kann und ich selbst weiß es am besten. Ich bin nicht in diesen Kampf reingekommen. Wir haben eine Rückkampfklausel im Vertrag und ich werde diese ziehen und euch und vor allem mir zeigen, dass ich diesen Mann schlagen kann und will.“ Foto: Anna Mieskes-Petrenko Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 15-09-2019
  • Tyson Fury und Otto Wallin kämpften volle 12 Runden
    Wer hätte das gedacht? Die Mehrheit der Boxfans glaubte vor dem Kampf an einen KO-Sieg Furys. Doch diesmal wurden im Gegensatz zu Furys vorherigem Kampf gegen Tom Schwarz volle 12 Runden gekämpft. Das Punkturteil war mit 116:111, 117:111 und 118:110 recht klar und deutlich zu Gunsten des „Gypsy King“. Fury, der scheinbar auch einige Fans in Mexiko zu haben scheint, baute seine Show rund um den Kampf gegen Wallin „mexikanisch“ auf. Er erschien bereits zum Wiegen mit einer mexikanischen Kopfmaske und auch beim Einmarsch zum Kampf waren sein Outfit und sein ganzer Auftritt mexikanisch geprägt. Selbst seine Handschuhe und seine Hose waren in den Farben Mexikos. Schließlich ging es bei diesem Kampf ja auch um einen einmaligen mexikanischen Fantasiegürtel, den „WBC-Maya“, was auch immer die Mayas mit dem Boxsport zu tun hatten. Außerdem ist der 16. September der mexikanische Nationalfeiertag. Auch das dürfte bei der Fury-Show eine Rolle gespielt haben. Die Zuschauer in der T-Mobile Arena und weltweit an den Bildschirmen sahen in den ersten Runden einen eher verhaltenen Kampf. Wallin hatte seine Mühe, an Fury heran zu kommen. Der wechselte immer mal die Auslage und war offensichtlich auf den Rechtsausleger Wallin gut vorbereitet. Der Schwede ging etwas beherzter in die 3. Runde und kam mal mit einem Jab durch. Er wurde im Verlauf dieser Runde aber mehrmals von Fury getroffen. Das waren schon Schläge, die etwas mehr Power hatten. Fury verschaffte sich Respekt und die Rollenverteilung war spätestens jetzt klar geregelt: Fury war Chef in Ring. Dennoch: Fury wurde über dem rechten Auge getroffen, wobei eine Platzwunde entstand. Genau dieser Cut schien Wallin die Hoffnung zu geben, den Kampf gegen alle Erwartungen gewinnen zu können. Er setzte darauf, diese Verletzung weiter zu bearbeiten. Womöglich war er darauf aus, dass Fury aus dem Kampf genommen wird. Doch diese Rechnung ging nicht auf. Der Cut blutete zwar immer wieder, aber Ringrichter Tony Weeks hatte auch nach der Untersuchung der Verletzung durch den Ringarzt in Runde 6 keinerlei Veranlassung, deswegen den Kampf zu beenden. Nachdem die Hälfte der Distanz vorüber war, zeigte Fury etwas mehr Entschlossenheit. Bis dahin sah es über weite Stecken so aus, als würde er nur einen lockeren, vielleicht sogar knappen Sieg einfahren wollen. Offenbar hatte er dann in der Pause zur 7. Runde von seiner Ecke die Order bekommen etwas mehr zu tun, was er auch umsetzte. Fury sorgte wieder für klare Verhältnisse, obwohl er wegen der blutenden Verletzung etwas beeinträchtigt war. Er traf mit starken Einzelhänden, später schlug er auch ein paar Kombinationen, die Wallin durchschüttelten. Erstaunlich, was der Schwede scheinbar schadlos wegsteckte. Wallin widmete diesen Kampf übrigens seinem kürzlich verstorbenen Vater. Vielleicht machte ihn genau das so stark. Zum Ende der 10. Runde war klar, dass Wallin nur noch durch KO gewinnen kann. Er setzte weiter darauf, Furys Cutverletzung zu bearbeiten. Das blieb allerdings ohne Erfolg. Auch in den letzten beiden Runden waren die enormen Anstrengungen Wallins zu erkennen, aber Fury verwaltete seinen Vorsprung und brachte seinen Punktsieg sicher ins Ziel. Man konnte es kaum glauben: Wallin hat es tatsächlich bis zur letzten Glocke geschafft und sah dabei nicht mal schlecht aus. Nach 12 Runden war Otto Wallin trotz seiner ersten Niederlage froh über den Kampf: “Ich habe alles gemacht, was ich konnte. Tyson Fury ist ein richtiger Champion. Ich habe versucht, ihn zu treffen. Ich war über den Cut froh, aber ich konnte das nicht fortsetzen. Ich habe großes Herz gezeigt.” Tyson Fury zollte seinem Gegner Respekt:  “Das war ein besonderes Wochenende. Otto Wallin ist ein großer Schwede. Rest in Peace für seinen Vater. Ich habe den Schlag vor dem Cut nicht gesehen. Ich habe danach auf dem rechten Auge nichts gesehen. Aber ich bin ein großer Kämpfer, ich bin der Gypsy King. Viva Mexico. Ich bin der Lineal Champion. Deontay Wilder, Du kannst mir nicht entkommen. Ich war gut vorbereitet. Meinen Respekt für Wallin. Er war ein harter Typ. Sein Vater würde sehr stolz auf seinen Sohn sein.“ Auf Fury wartet nun das Rematch gegen Deontay Wilder. Das Unentschieden aus dem ersten Kampf wird sich sicher nicht wiederholen. Nach bisherigen Angaben soll der Kampf im Februar 2020 stattfinden. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 15-09-2019
  • Nach WM-Pleite: Boxer Müller wünscht sich Rückkampf gegen Ponce
    Berlin (dpa) - Profiboxer Rico Müller hofft nach seiner vergebenen Chance auf den Weltmeistertitel im Superleichtgewicht auf einen Rückkampf gegen den Argentinier Jeremias Ponce. "Ich bin bereit", sagte der 31-Jährige aus Brandenburg nach seiner Niederlage im WM-Fight am späten Samstagabend noch im Ring. In einem intensiven Kampf über zwölf Runden hatte sich Müller nach einem Urteil der Punktrichter (110:118, 114:114, 111:116) geschlagen geben müssen. Für Müller war es in Berlin seine dritte Niederlage im 29. Kampf. Der 23 Jahre alte Südamerikaner Ponce blieb ungeschlagen und holte erstmals den Gürtel des eher kleinen Boxverbands IBO. "Ich bin bereit für einen Rückkampf, denn es war ein großer Fight", sagte auch Ponce. Der bislang größte Erfolg seiner Laufbahn blieb Müller verwehrt, dabei hatte er im Vorfeld viel dafür getan. Eigentlich kämpft der Eberswalder, der seit 2007 Profi ist, in einer höheren Gewichtsklasse und verlor extra mehr als drei Kilo Kampfgewicht. Nur so konnte er das Limit von maximal 63,503 Kilogramm erreichen. Die IBO gilt im Vergleich zu WBA, WBO, WBC und IBF zwar als weniger bedeutsam, Müller wollte den Titel-Fight aber nutzen, um sich für größere Kämpfe zu empfehlen. Dieser Plan scheiterte. "Wir müssen härter trainieren. Ich glaube trotzdem weiter an mich", sagte Müller. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online BoxPubliziert am 15-09-2019
  • Klitschko-Bezwinger Tyson Fury gewinnt blutigen Härtetest
    Tyson Fury bleibt im Schwergewichtsboxen weiter ungeschlagen. Gegen den starken Schweden Otto Wallin musste der Brite aber zwischenzeitlich ordentlich einstecken – und kassierte einen heiklen Cut. Tyson Fury - Wirre Gesangseinlage nach dem Kampf Tyson Fury
    Wirre Gesangseinlage nach dem Kampf Boxer Tyson Fury hat mal wieder mit einer schrägen Aktion für Schlagzeilen gesorgt. Nach seinem Sieg gegen Tom Schwarz in Las Vegas präsentierte er seine Interpretation des Songs "American Pie".mehr Der britische Schwergewichts-Boxer Tyson Fury hat im wohl letzten Fight vor dem mit Spannung erwarteten Rückkampf gegen Weltmeister Deontay Wilder (USA) einen hart erarbeiteten Sieg gefeiert. Gegen den bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Schweden Otto Wallin setzte sich der 31 Jahre alte Fury in Las Vegas zwar einstimmig nach Punkten (116:112, 117:111, 118:110) durch, hatte aber heikle Momente zu überstehen. Tiefer Cut bei Fury Bereits in der dritten von zwölf Runden erlitt Fury einen tiefen Cut über dem rechten Auge und blutete heftig. Nur mit viel Mühe brachte Furys Lager die Verletzung unter Kontrolle. Der 28 Jahre alte Wallin, für den es der mit Abstand größte Kampf seiner Karriere war, wehrte sich heftig, Fury setzte aber gerade in der Schlussphase die klar besseren Treffer und fügte dem Schweden die erste Niederlage im 21. Fight zu. Bei seinem 29. Sieg (20 durch K.o.) im 30. Profikampf hatte Fury deutlich mehr Mühe als noch im Juni gegen den Magdeburger Tom Schwarz, den er bereits in der zweiten Runde vorzeitig besiegte. Das große Duell mit Wilder (41 Siege und 40 Knockouts in 42 Kämpfen) soll am 22. Februar 2020 steigen. Das erste Aufeinandertreffen im Dezember 2018 hatte unentschieden geendet, für beide Kontrahenten war es der erste nicht gewonnene Kampf. Richtig fahrt aufgenommen hatte Furys Karriere im November 2015 durch einen Sieg gegen den bis dahin über elf Jahre ungeschlagenen Ukrainer Wladimir Klitschko. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: T-Online BoxPubliziert am 15-09-2019
  • Klare Siege in New York
    Die Kämpfe am gestrigen Abend im New Yorker MSG wurden durch klare Siege entschieden. Der Frauenkampf zwischen Lokalmatadorin Heather Hardy und Amanda Serrano im Federgewicht verlief genau so einseitig wie der Fight im Halbschwergewicht zwischen Michael Hunter und Sergey Kuzmin. Zwischen den Leichtgewichtlern Devin Haney und Zaur Abdullaev schien es ähnlich zu zu kommen. Allerdings wurde der Russe mit Verdacht auf eine Fraktur im Gesicht schon nach Runde 4 aus dem Kampf genommen. Vom Kampf zwischen Hardy und Serrano hätte man sicher mehr erwartet. Serrano spielte ihre deutliche Überlegenheit in fast jeder Runde aus. Sie sorgte mit dem deutlichen Punktsieg mit einer Wertung von 98:92 und zwei mal 98:91 für die erste Niederlage Hardys in klassischen Boxen. Serrano nahm Hardy den WBO-Gürtel ab und holte sich den WBC-Interim im Federgewicht. WBC-Weltmeisterin ist die Kanadierin Jelena Mrdjenovic. [embedded content] Ebenso überzeugend war die Leistung des Amerikaners Michael Hunter gegen den Russen Sergey Kuzmin. Auch Kuzmin ging ungeschlagen in den Ring und kassierte seine erste Niederlage. Das klare Urteil: Drei mal 117:110 für Hunter. Kuzmin war zu Beginn von Runde 5 am Boden. Michael Hunter nahm Kuzmin mit diesem Sieg den WBA-Interconti ab. Um den WBC-Interim Titel sollte es zwischen dem Amerikaner Devin Haney und dem Russen Zaur Abdullaev gehen. Auch in diesem Kampf wurde eine klare Überlegenheit deutlich. Der Kampf endete bereits nach 4 Runden, weil Abdullaev verletzt aus dem Kampf genommen werden musste. Wer sich bisher noch nicht mit dem Namen Devin Haney auseinander gesetzt hat, sollte das vielleicht jetzt tun. Diesen erst 20-jährigen Boxer aus Las Vegas sollte man schon mal „auf der Uhr“ haben. Mit dem WBC-Interim-Titel hat er jetzt die Möglichkeit, gegen Vasyl Lomachenko zu kämpfen. Ob und wann es allerdings dazu kommt, steht noch auf einem anderen Blatt. Haney steht bereits am 9. November wieder im Ring. Er kämpft auf der Matchroom-DAZN-Card in Los Angeles. Hauptkämpfer an diesem Abend ist der Brite Billy Joe Saunders. Alles in Allem erschien diese Veranstaltung recht sehenswert. Hier noch eine Zusammenfassung der weiteren Undercard-Kämpfe: [embedded content] Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 14-09-2019
  • Tippspiel KW 37 – 13.-19.09.2019
    Freitag, 13.09.2019 – DL 20:00 Uhr ME Neslan Machado vs. Alexander Mejia (Superbantamgewicht – 10 Runden) Devin Haney vs. Zaur Abdullaev (Leichtgewicht – 12 Runden) Heather Hardy vs. Amanda Serrano (Federgewicht – 10 Runden) Michael Hunter vs. Sergey Kuzmin (Schwergewicht – 10 Runden) Samstag, 14.09.2019 – DL 20:00 Uhr ME Rico Mueller vs. Jeremias Nicolas Ponce (Halbweltergewicht – 12 Runden) Ibrahim Guemues vs. Joshua Clottey (Mittelgewicht – 10 Runden) Konni Konrad vs. Nadjib Mohammedi (Halbschwergewicht – 12 Runden) Jaime Munguia vs. Patrick Allotey (Halbmittelgewicht – 12 Runden) Ryan Garcia vs. Avery Sparrow (Leichtgewicht – 10 Runden) Tyson Fury vs. Otto Wallin (Schwergewicht – 12 Runden) Emanuel Navarrete vs. Juan Miguel Elorde (Superbantamgewicht – 12 Runden) Jose Pedraza vs. Jose Zepeda (Leichtgewicht – 10 Runden, Big Fight) Felix Valera vs. Vyacheslav Shabranskyy (Halbschwergewicht – 10 Runden) Donnerstag, 19.09.2019 – DL 20:00 Uhr ME Orlando Fiordigiglio vs. Sam Eggington (Halbmittelgewicht – 10 Runden) Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 12-09-2019
  • Tyson Fury vs Otto Wallin – Kampf um den WBC „Maya“ Gürtel
    Am vor uns liegenden Wochenende wird Ex-Schwergewichtschamp Tyson Fury wieder einmal in den Ring steigen, um sich bis zum Rückkampf gegen Deontay Wilder beschäftigt zu halten. Es mag vielleicht etwas vorgreifend klingen, aber eine wirklich reale Siegchance kann man seinem Gegner Otto Wallin kaum einräumen. Das Gleiche traf auch auf Furys vorherigem Kontrahenten Tom Schwarz zu. BoxRec bewertete den Kampf gegen Schwarz mit zwei Sternchen. Der Kampf gegen Wallin bekommt immerhin drei. Fury und Wallin boxen einen WBC-“Maya”-Gürtel. Dieser Gürtel hat lediglich einen symbolischen Wert und ist wohl anschließend eher etwas für die Trophäenvitrine. Zu Tyson Fury muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Sein Aufstieg bis zum Sieg über Dauerweltmeister Wladimir Klitschko ist hinlänglich bekannt. Die darauf folgende, etwas unrühmliche Phase mit „Partytime“ und enormer Gewichtszunahme sind auch kein Thema mehr. Sein Comeback mit zwei Aufbaukämpfen gegen Seferi und Pianeta war eine gelungene Rückkehr, auch wenn er in diesen Kämpfen nicht alles zeigte, was er kann. Im darauf folgenden WM-Fight gegen Deontay Wilder war er zwei mal am Boden. Dennoch reichte seine bessere Performance zu einem Unentschieden. Was kann Otto Wallin, was vor ihm Seferi, Pianeta und Schwarz nicht konnten? Für die vorgenannten Boxer war es en willkommener Payday, gegen Fury kämpfen zu dürfen. Nicht viel anders wird der Kampf gegen Wallin laufen. Vielleicht steht er länger als Schwarz oder Seferi im Ring und rettet sich von Runde zu Runde. Vielleicht gibt es sogar 12 Runden zu sehen. Falls der Kampf über die volle Distanz geht, werden wir ein „Katz und Maus Spiel“ sehen, wobei Fury die Rolle der Katze haben wird. Auch wenn es vor diesem Kampf etwas altklug klingt, aber Otto Wallin hat nur eine minimale Außenseiterchance, gegen Fury zu gewinnen. Furys eigentliches Ziel ist des Rematch gegen WBC-Champ Deontay Wilder. Wann dieser Kampf kommt, ist noch offen. Das er kommt, ist so gut wie sicher. Man kann davon ausgehen, dass beide Boxer bei diesem Rematch eine gute Börse einfahren werden. Fury punktet mit seinen Kämpfen in Las Vegas schon mal bei den amerikanischen Boxfans. Er macht sich beliebt beim Publikum. Fury und sein Team verfolgen damit eine Marketing-Strategie, die als „Vorspiel“ für den zweiten Kampf gegen Wilder gedacht ist. Fury will Wilder auf „Augenhöhe“ begegnen. Er hat sich im ersten Kampf Respekt verschafft und will bis zum Rematch sich „in die Herzen“ der Fans boxen. Hier die Pressekonferenz vor dem Kampf gegen Wallin. Wer den Kampf, bzw. die Veranstaltung in Las Vegas live mitverfolgen will, könnte u.a. hier sein Glück versuchen.  [embedded content] Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 12-09-2019
  • Erstes Treffen der WBSS-Finalisten: Prograis vs. Taylor
    Rund sechs Wochen vor dem Finale der World Boxing Super Series (WBSS) im Superleichtgewicht sind Regis Prograis (24-0, 20 K.o.) und Josh Taylor (15-0, 13 K.o.) bei der heutigen Pressekonferenz in London erstmals aufeinandergetroffen. Dabei zeigten sich beide Protagonisten zuversichtlich. „Ich freue mich sehr nach London zu kommen und diesen Kampf zu machen“, äußerte sich Prograis. „Die meisten Boxer bekommen diese einmalige Chance nicht. Alle Gegner haben bislang immer gesagt, dass sie mich schlagen werden. Alle haben gesagt, dass es ein 50/50-Kampf werden würde. Am Ende aber hatten sie alle keine Chance. Josh ist größer als ich, aber ich habe einfach das größere Herz und bin schlauer. Ich will nicht übermütig klingen, aber ich sehen nicht, wie er mich schlagen sollte.“ „Ich bin voller Zuversicht”, so Taylor. „Ich bin größer als er, schneller als er, stärker als er und ich schlage genauso hart wie er. Ich kann es vorzeitig beenden, ich bin aber auch bereit für die vollen zwölf Runden. Ich kann es kaum erwarten zu boxen und freue mich auf die britischen Fans, die mich unterstützen werden. Im Moment sind Regis und ich einfach die besten Boxer in unserer Gewichtsklasse. Wir sind die Jungs, die es zu schlagen gilt. Das werden wir am 26. Oktober beweisen!“ „Am 26. Oktober kämpfen die beiden Besten gegeneinander. Das ist die Champions League“, freute sich Kalle Sauerland, Chief Boxing Officer der Comosa AG, Veranstalter der World Boxing Super Series (WBSS). „Ich habe beide kämpfen gesehen und intensiv studiert. Regis mag es Abstand zu halten und ist sehr schnell, während Josh direkt auf dich zukommt. Diese beiden Boxstile werden gut zusammenpassen. Ich kann nicht vorhersagen, wer gewinnt. Aber es ist wirklich ein Traum, zwei ungeschlagene Meister und große Persönlichkeiten im Finale zu sehen. Wir freuen uns sehr darauf!“ Regis Prograis gewann sein Viertelfinale im Oktober 2018 gegen Terry Flanagan nach Punkten, bevor der US-Amerikaner im Halbfinale im April Kiryl Relikh in Runde sechs durch technischen K.o. stoppte. Prograis zog dadurch nicht nur in das WBSS-Finale ein, sondern hält – neben dem WBC-Diamond-Titel – nun auch den WBA Weltmeisterschaftsgürtel. Josh Taylor gewann sein Viertelfinale im November 2018 gegen Ryan Martin durch technischen K.o. in Runde sieben. Im Mai besiegte der Schotte Ivan Baranchyk im Halbfinale nach Punkten, gewann den IBF Weltmeisterschaftsgürtel und zog ins WBSS-Finale ein. Am 26. Oktober stehen weitere spannende Duelle auf der Fightcard: Im Schwergewicht trifft Lokalmatador Derek Chisora (31-9, 22 K.o.) auf den ehemaligen WBO Weltmeister Joseph Parker (26-2, 20 K.o.) aus Neuseeland. Um den EM-Titel im Cruisergewicht kämpfen der bislang ungeschlagene Yves Ngabu (20-0, 14 K.o.) aus Belgien und der Londoner Lawrence Okolie (13-1, 10 K.o.). Foto: Mark Robinson/Matchroom Boxing Quelle: WBSS Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 10-09-2019
  • Istanbul-Event von EC Boxing fällt aus
    Mit schlechten Nachrichten geht es in die noch frühe Woche. Die für den 25. Oktober geplante Boxgala von EC Boxing in der Volkswagen Arena in Istanbul kann nicht wie vorgesehen über die Bühne gehen. Schwergewicht Ali Eren Demirezen und Ex-Weltmeister Karo Murat, die beide die Fight Card in der türkischen Weltmetropole schmücken sollten, sind geplagt von Verletzungsproblemen. Darüber hinaus kommt auch das Duell im Supermittelgewicht zwischen Emre Cukur und Jack Paskali nicht zustande. So hat man sich Seitens EC Boxing dazu entschlossen, den Termin nicht wahrzunehmen. „Wir sind sehr enttäuscht über diese Entwicklung, aber manchmal ist man vom Pech verfolgt“, resümiert Erol Ceylan, der Chef des Hamburger Boxstalls. Der Plan ist aktuell, dass man die übrig gebliebenen Boxer der Undercard möglichst bald auf anderen Veranstaltungen antreten lassen möchte, sodass diese weiterhin aktiv bleiben. Das betrifft u.a. Christian Hammer, Erik Pfeifer und Jack Mulowayi. Zudem wird derzeit nach einem neuen Termin für das Event in Istanbul Ausschau gehalten. Foto: Facebook Fanpage Ali Eren Demirezen Quelle: ECB Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 10-09-2019
  • Robert Harutyunyan fährt klaren Punktsieg ein
    „Boxen pur auf dem Fischmarkt“ war das Motto unter dem der gemeinnützige Verein „Kampf deines Lebens e.V.“ seine Gäste am vergangenen Samstag in das eigene Work Your Champ Gym in Altona eingeladen hat. Zusammen mit der Universum Box-Promotion, die als Teil der Vorbereitung auf den Profikampfabend am 9. November 2019 einige ihrer Profis boxen ließ, wurde eine Fightcard zusammengestellt, die hielt was das Motto versprach. Knockouts und leidenschaftlich umkämpfte Punktsiege, die wieder einmal bewiesen, dass da wo Universum drauf steht auch ehrliches, authentisches Boxen geliefert wird. Boxtechnisches Highlight des Abends war sicherlich der Hauptkampf von Robert Harutyunyan, der den Franzosen Matthieu Lehot über acht Runden klar nach Punkten schlug und so seinen Kampfrekord auf 8-0-1, 3 K.o. verbesserte. In seinem 15. Profikampf blieb auch Schwergewicht Agron Smakici ungeschlagen und konnte mit dem 13. K.o. seine beeindruckende Schlagstärke erneut einem begeisterten Publikum demonstrieren. Auch Angelo Frank, der Boxer aus der Zirkusszene, war mit großer Gefolgschaft angereist und konnte nach einem beherzten und erbitterten Duell zwischen den Ringseilen den Georgier Giorgi Ungiadze nach acht Runden knapp nach Punkten schlagen. Die Universum-Neuzugänge Ali Dohier sowie die beiden Kubaner Osleys Iglesias Estrada und José Angel Laduet absolvierten an diesem Abend erfolgreich ihre Profidebüts. Ali Dohier zeigte mit einem krachenden K.o. in der ersten Runde, dass seine Verpflichtung bei Universum den Boxfans noch viel Freude bereiten wird. Cologne Boxing Word Cup 2019 Gold-Gewinner im Mittelgewicht, Osleys Iglesias Estrada, siegte ebenfalls vorzeitig gegen Malkhaz Sujashvili nach 1:05 Minuten. Kubas langjährige Nummer eins im Schwergewicht, der Juniorenweltmeister sowie dreimalige World Series Boxing Sieger, José Angel Laduet, konnte gegen den erfahrenen Ukrainer, Igor Pylypenko, sein Können unter Beweis stellen. Auch der 18-jährige Jungprofi, Fedor Michel, schickte seinen Gegner, Krisztian Kovacs, vorzeitig auf die Bretter und unterstrich in seinem zweiten Profikampf erneut sein großes Talent. Die Frauen von Universum konnten ebenfalls überzeugen: So siegte Dilar Kisikyol bei ihrem Profidebüt mit einem starken K.o. in der zweiten Runde. Auch Ikram Kerwat, welche die Boxlegende Roy Jones Jr., als Trainer in ihrer Ecke hatte, holte sich ihren Sieg nach Punkten. Yildirim musste in der „Work Your Champ Arena“ seine zweite K.o. Niederlage in Folge hinnehmen. Foto: Dennis Gedaschke Quelle: Universum Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 10-09-2019
  • Joet Gonzalez vs Shakur Stevenson am 26. Oktober
    Joet Gonzalez vs Shakur Stevenson am 26. Oktober Nachdem der WBO für den 14. September schon eine Pursebid für den Kampf um den WBO-Titel im Federgewicht zwischen Shakur Stevenson und Joet Gonzalez terminiert hatte, haben sich die Lager der beiden Kämpfer doch noch einigen können. Soweit bekannt, sind seit Ende der vergangenen Woche die Vertragsverhandlungen abgeschhlossen. Der WBO-Titel im Federgewicht ist vakant, seit Oscar Valdez ihn niedergelegt hat, weil er ins Superfedergewicht aufsteigen möchte: „Ich denke, ich würde mich auch in dieser Gewichtsklasse wohler fühlen. 126 Pfund sind nach sieben Jahren im Federgewicht immer schwerer zu machen, daher halte ich es für sinnvoller, auf 130 Pfund zu wechseln.“ erklärte der 28-jährige in einem Interview. Der Fight zwischen den beiden ungeschlagenen Boxern Joet Gonzalez vs Shakur ‚Fearless‘ Stevenson ist auch ein Kampf der Boxställe um die Vorherrschaft im Federgewicht: Stevenson ist bei Top Rank, Gonzalez hat einen Vertrag mit Golden Boy Promotions. So, wie es aussieht, bleibt DAZN bei der TV-Übertragung außen vor, die Begegnung zwischen Stevenson und Gonzalez ist der Hauptkampf einer Top Rank Boxing-Veranstaltung  im Reno-Sparks Convention Center wird möglicherweise nur auf ESPN zu sehen sein. Details will Bob Arum bei einer Pressekonferenz am kommenden Freitag bekannt geben, bei der wohl auch noch weitere Kämpfe angekündigt werden sollen. Ohne Frage: der Kampf zwischen Shakur Stevenson und Joet Gonzalez vs Shakur Stevenson ist eine interessante Ansetzung. Gonzalez, der seit seinem zehnten Lebensjahr boxt, ist seit 2012 Profi und hat mittlerweile 23 Mal im Ring gestanden. Gonzalez` Bilanz: 23-0-0, davon 14 Siege durch KO. Auch der 22-jährige Shakur Stevenson kann mit einer guten Bilanz von 12-0-0 glänzen, trotzdem hat Gonzalez keine sonderlich gute Meinung von Stevensons boxerischen Fähigkeiten, wie er vor rund einem Monat in einem Interview mit dem „Ring Magazine“ verriet: „Um ehrlich zu sein, ich glaube, ich werde ihn stoppen.“ erklärte Gonzalez seinerzeit: „Ich war schon mit ihm im Ring, ich weiß, was er mag, ich weiß, was er nicht mag. Ich denke, er ist alles Hype. Ich habe ihn bei den Amateuren gesehen und erkenne da nichts Besonderes.“ Der 22-jährige Stevenson, der wohl zu den weltbesten Boxern im Federgewicht zählen dürfte, wird da sicher anderer Meinung sein. Und auch Eric Gomez, Präsident von Golden Boy Promotions, sieht den Fight in einem anderen Licht: „ Das ist mit Abstand der härteste Kampf für jeden der beiden!“ sagte Moretti: “Wir wissen, wie gut Shakur Stevenson ist, und wir erwarten voll und ganz, dass er an diesem Abend seinen ersten von vielen Weltmeistertiteln gewinnt. Er ist etwas Besonderes.” Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 08-09-2019
  • Boxsport – Vorschau auf das Wochenende (KW 36)
    Leider gibt es auch an diesem Spätsommerwochenende keine herausragenden großen Events mit Top-Kämpfen der „ersten Liga“ des Boxsports. Dennoch sind ein paar Kämpfe bemerkenswert, auch wenn es eben nicht die absoluten Eliten sind, die da gegeneinander antreten. Hier zumindest eine kleine Auswahl: Die wohl noch bekanntesten Boxer dieses Wochenendes steigen in Mexiko in den Ring. Die beiden Einheimischen Tomas Rojas (51(34)-17(4)-1) und Miguel Roman (61(47)-13(3)-0) kämpfen in Ciudad Juarez um den vakanten WBC FECARBOX Titel im Super-Federgewicht. Man kann beiden altgedienten „Schlachtrössern“ bescheinigen, dass sie aufgrund ihrer enorm vielen Kämpfe genug Ringerfahrung gesammelt haben. Wer den Ring als Sieger verlassen wird, ist völlig offen. Beide boxen irgendwo in Reihe 2 mit, aber den ganz großen Durchbruch hatten bisher weder Rojas noch Roman. Das wird sich auch nach einem Sieg in diesem Titel(chen)-Kampf nicht ändern. In einem weiteren Hauptkampf dieser Veranstaltung treten Diana Laure Fernandez (20(3)-3-0) und Debani Baldearas (10(3)-2(1)-2) gegeneinander an, um den ebenfalls vakanten WBC-Latino Titel im Super-Fliegengewicht unter sich auszumachen. Hierbei sollte Fernandez die Favoritenrolle haben. Ein IBF-WM-Kampf im Minimumgewicht zwischen den beiden 22-jährigen Philippinos Samuel Salva (17(10)-0-0) und Perdo Taduran (13(10)-2-0) wird in Taguig City ausgetragen. Abgesehen von dem kaum zu beurteilende Kampfausgang ist das Bemerkenswerte daran, dass Manny Pacquiao der Veranstalter ist. Pacquiao ist bereits seit 2005 immer wieder einmal (Co-) Promotor gewesen und verstärkt in letzter Zeit scheinbar seine Aktivitäten in dieser Richtung. Es ist bereits seine vierte Veranstaltung in diesem Jahr. Also ist es gut möglich, dass Pacquiao auch nach dem Ende seiner eigenen aktiven Karriere im Boxsport eine Rolle spielen wird. Wieder einmal etwas irritierend ist der BoxRec-Eintrag zum Kampf zwischen dem Usbeken Ravshanbek Umurzakov (9(7)-0-0) und dem Philippino Roldan Aldea (14(8)-7(3)-1). Es soll um den WBA-Asia Titel im Leichtgewicht gehen. Diesen Gürtel hat der Südkoreaner Hwang Kil Kim erst vorige Woche erfolgreich in Seoul verteidigt. Es kann durchaus sein, dass der Kampf morgen Abend in Jekaterinburg nur um den Interim-Titel geht. BoxRec trägt bei der Titelvielfalt solche Kämpfe gerne mal ohne Unterschied ein. Auch in Deutschland wird gekämpft. Es gibt zwei BDB-Veranstaltungen. In Donauwöth wir u.a. der Deutsche Meistertitel der Frauen zwischen der 18-jährigen Jessica Schadtko (5(2)-0-0) und der 10 Jahre älteren Matija Paradzik (3(2)-0-0) ausgeboxt. In Hamburg wird nach einem Jahr Ringabstinenz Angelo „Europa“ Frank (14(9)-4(2)-0) wieder in den Ring steigen. Frank unterlag im März 2018 Sebastian „Hafenbasti“ Formella durch TKO 7 und absolvierte 6 Monate später einen Aufbaukampf, den er über 10 Runden nach Punkten gewann. Auch diesmal ist der Gegner ein Journeyman aus Georgien, der nur 16 seiner bisher 55 Kämpfe gewinnen konnte. Ebenfalls auf der Card vertreten sind Schwergewichtler Mohamed Soltby und Super Federgewichtlerin Ikram Kerwat. Die sonst so stark in Erscheinung tretenden Events in Großbritannien und den USA sind an diesem Wochenende eher schwach besetzt. Insgesamt kann man dieses Boxsport-Wochenende als „mau“ bezeichnen. Es wird in den kommenden Wochen glücklicherweise noch genug Gelegenheiten geben, sich als Boxfan die Nächte auf Sonntag „um die Ohren zu schlagen“. Bereits nächsten Samstag gibt es in Deutschland zahlreiche Veranstaltungen und mit dem Kampf zwischen Fury und Wallin in Las Vegas, Muninga vs Allotey in Carson sowie der DAZN Veranstaltung mit dem Top-Frauenkampf zwischen Heather Hardy und Amanda Serrano in New York wieder mehr zu sehen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 07-09-2019
  • Jarrell Miller vs Joe Joyce in Arbeit?
    Jarrell Miller vs Joe Joyce in Arbeit? Nachdem Agit Kabayel seinen EBU-Europameister-Titel niedergelegt hat und deswegen der Kampf gegen den britischen Schwergewichtler Joe Joyce nicht zustande kommt, ist ‚Juggernaut‘ Joyce auf der Suche nach einem neuen Gegner. Nach eigenem Bekunden würde Joyce gerne gegen Alexander Povetkin oder Carlos Takam antreten, aber auch ein US-Amerikaner ist noch im Spiel, ließ der 33-jährige im Interview durchblicken: „Wenn es Jarrell Miller wird, dann werde ich halt gegen ihn meinen WBA-Gold Gürtel verteidigen, kein Problem!“ Da Alexander Povetkin wohl auf der Undercard von Andy Ruiz jr vs Anthony Joshua II im Dezember antreten wird und die boxerische Zukunft von Carlos Takam nach seinem Wechsel zu ‚Star Boxing- Promotion‘ anscheinend noch im Dunklen liegt, wäre ein Kampf gegen Miller durchaus möglich. „Big Baby“ ist zwar wegen seines Dopingvergehens für sechs Monate gesperrt worden, doch der 31-jährige zählt schon die Tage herunter: noch in diesem Monat läuft Millers Suspendierung aus, sodass ein Kampf zwischen Jarrell Miller und Joe Joyce in näherer Zukunft durchaus realisierbar ist. Miller ist, so sein Co-Promoter Greg Cohen, “… in Form geblieben und bereit zurückzukehren.  Wenn wir ihm sagen, dass er im Oktober einen Kampf hat, wird er erwarten,  dass ein weiterer im Dezember kommt.” Da Tyson Fury in einem Interview bekräftigt hatte, er wäre einem Fight gegen Miller nicht abgeneigt, könnte ‚Big Baby‘ also zum Jahresende mit dem „Gypsy King“ im Ring stehen. Fest steht, dass Greg Cohen plant, Miller eine Lizenz zu besorgen „und hoffentlich im Oktober in den Ring zurückzukehren.“ Zu vermuten wäre eigentlich, dass Miller nach seiner „Dopingpause“ erst einmal einen Aufbaukampf macht, doch die Aussicht auf eine Begegnung mit dem ‚Juggernauten‘, scheint ‚Big Baby‘ beflügelt zu haben. In einem Twitter-Video fordert Miller Joyce Promoter Frank Warren auf: „Schick meinen Leuten den Vertrag!“ Nun bleibt abzuwarten, ob Frank Warren an einem Kampf mit Jarrell Miller interessiert ist. Miller wird wegen seines positiven Dopingbefundes im Vorfeld des Kampfes gegen Anthony Joshua zurzeit noch nicht wieder in den Rankings geführt, man kann aber davon ausgehen, dass ein Sieg über Jarrell Miller für Joe Joyce eine Stufe nach oben auf der Karriereleiter wäre. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Boxen.dePubliziert am 06-09-2019