N24 News

  • „Ich habe nur ein Kind mit ihr“ – Mann von Jennifer W. verweigert Aussage
    Im Terror-Prozess um ein verdurstetes jesidisches Sklavenmädchen im Irak hat der Mann der Angeklagten die Aussage am Donnerstag verweigert. Der 27 Jahre alte Iraker bezog sich vor dem Oberlandesgericht (OLG) München auf sein Recht, nichts sagen zu müssen, wenn er sich mit der Aussage selbst belasten würde. „Das ist mein gutes Recht, ich habe das mit meinem Anwalt besprochen.“ Auf die Frage, ob er mit der Frau auf der Anklagebank verwandt oder verschwägert sei, sagte er: „Ich habe nur ein Kind von ihr.“ Die Aussage des Mannes, der als Beruf Masseur angab, wurde von einem Dolmetscher übersetzt. Die Angeklagte Jennifer W. und er, die nach islamischem Recht zumindest ein Mal miteinander verheiratet gewesen sein sollen, würdigten sich vor Gericht keines Blickes. Der mutmaßliche Anhänger der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) soll das fünf Jahre alte Mädchen im Jahr 2015 bei praller Sonne und großer Hitze im Hof seines Hauses in Falludscha angekettet haben. Das Kind soll verdurstet sein.
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    Jennifer W., die Angeklagte, hält sich während des Prozesses in München einen Aktendeckel vors Gesicht IS-Rückkehrerin Jennifer W. Seine damalige Frau Jennifer W., eine heute 28 Jahre alte Deutsche aus Lohne in Niedersachsen, ist wegen Mordes angeklagt, weil sie bei der Tat zugesehen und nichts unternommen haben soll. Den Mann erwartet ein eigenes Strafverfahren. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Menschenhandel vor. Der Tod des Kindes sei eingebettet in den Plan des IS, die Jesiden auszurotten, hieß es von der Behörde. Das mutmaßliche IS-Mitglied war im Mai in Griechenland gefasst und im Oktober nach Deutschland überstellt worden. Ob und wann der 27-Jährige in München vor Gericht aussagen würde, war lange unklar. Nach seinem rund fünfminütigen Auftritt setzte der Vorsitzende Richter weitere Prozesstage für März und April kommenden Jahres an. Ursprünglich sollte der Prozess in diesem Monat zu Ende gehen.
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    Fortsetzung Prozess wegen Mitgliedschaft im IS Prozess gegen IS-Rückkehrerin Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 14-11-2019
  • Altersüberschuldung nimmt weiter deutlich zu
    Die WELT als ePaper: Die vollständige Ausgabe steht Ihnen bereits am Vorabend zur Verfügung – so sind Sie immer hochaktuell informiert. Weitere Informationen: http://epaper.welt.de Der Kurz-Link dieses Artikels lautet: https://www.welt.de/203500722 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 14-11-2019
  • Der Arzt, der zuhört
    Louis Sellier, 74, unterscheidet sich von vielen Ärzten. Das komplizierte Medizinerdeutsch hat er sich entweder nie an- oder schnell wieder abgewöhnt. Wenn er von seiner Arbeit erzählt, spricht er von „Herzkisten“ und „Scheißdiagnosen“. Einen weißen Kittel hat er seit Jahrzehnten nicht getragen. Sie schützen nicht vor Krankheiten. Das einzige, was sie schaffen, ist Distanz. Und die ist kein Zustand, den Sellier für erstrebenswert hält. Seit 43 Jahren betreibt er seine Praxis. Jetzt denkt er ans Aufhören. Doch das ist gar nicht so leicht. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 14-11-2019
  • Todesstrafe für die Verletzung der Ehre
    Es sollte eigentlich eine schnöde Regierungssitzung in Grosny werden. Am vergangenen Dienstag ging es um die Belange der kleinen und mittleren Unternehmen der russischen Kaukasus-Teilrepublik, die zu den ärmsten Regionen des Landes gehört. Die Fernsehkameras der staatlichen Lokalsender liefen. Doch wo das gefürchtete Republikoberhaupt Ramsan Kadyrow auftaucht, geht es meist um mehr als die festgelegten Agendapunkte. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 14-11-2019
  • Prinz Charles entwirft seine erste Modekollektion
    Prinz Charles wird seine erste Modekollektion auf den Markt bringen. Die königliche Wohltätigkeitsorganisation „Prince's Foundation“ hat sich mit Yoox Net-a-Porter für ein Projekt zusammengeschlossen, bei dem eine limitierte Kollektion für Männer und Frauen produziert wird. Es ist nicht die erste königliche Modekollektion, die auf den Markt kommt. Charles' Schwiegertochter Herzogin Meghan kreierte in Zusammenarbeit mit der Wohltätigkeitsorganisation „Smart Works“ in diesem Sommer eine eigene Business-Kollektion. „The Modern Artisan“ wird die Kollektion von Prinz Charles heißen, die im Sommer 2020 auf den Markt kommen wird. Sie soll Textildesign und digitale Technologien mit einem nachhaltigen Fokus vereinen. Für das Projekt arbeiten junge Modestudenten zusammen, die sowohl aus Großbritannien, als auch aus Italien kommen. Das Projekt soll ihnen Fähigkeiten vermitteln, mit denen sie sich anschließend in der Modebranche besser durchsetzen können. „Die in Italien entworfene und in Großbritannien hergestellte Kollektion ‚The Modern Artisan‘ wird ein wichtiger Ausdruck dafür sein, wie Talent und Technologie über Grenzen hinweg funktionieren können", sagte Federico Marchetti, Chairman und CEO von Yoox Net-a-Porter gegenüber dem Modemagazin „Harper‘s Bazaar“. „Dieses Projekt, das Teil einer langfristigen Partnerschaft zwischen Yoox Net-a-Porter und der ‚Prince's Foundation‘ ist, wird dazu beitragen, eine neue Generation von qualifizierten Männern und Frauen auszubilden, um traditionelles Handwerk mit digitaler Kreativität zu verschmelzen. Und, was wichtig ist: Alles wird nachhaltig umgesetzt. Nach dem Vorbild seiner königlichen Hoheit, der sich in den letzten 40 Jahren für den Aufbau einer nachhaltigeren Zukunft eingesetzt hat." Die gesamten Verkäufe der Kollektion gehen an die Stifftung von Prinz Charles. „The Modern Artisan“ wird bei Net-a-Porter,  Mr. Porter, The Outnet und Yoox erhältlich sein. Folgen Sie uns unter dem Namen ICONISTbyicon auch bei FacebookInstagram und Twitter. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 14-11-2019
  • Bremer Amtsgericht lehnt Beschwerde von Miri ab
    Der illegal wieder nach Deutschland eingereiste Ibrahim Miri, Mitglied des libanesischen Miri-Clans, bleibt in Abschiebehaft. Das zuständige Amtsgericht Bremen lehnte eine Beschwerde des Inhaftierten ab und bestätigte eine Haftanordnung vom 30. Oktober. Die Beschwerde sei nun zur endgültigen Entscheidung ans Landgericht Bremen weitergereicht worden, wie die Sprecherin des Amtsgerichts am Donnerstag mitteilte. Der wegen bandenmäßigen Drogenhandels verurteilte Ibrahim Miri war im Juli in den Libanon abgeschoben worden – nachdem er bereits viele Jahre lang ausreisepflichtig war. Ende Oktober tauchte er wieder in Bremen auf, stellte einen Asylantrag und wurde festgenommen. Miri gab an, im Libanon bestehe für ihn Lebensgefahr. Erste Abschiebung von GSG9 begleitet Das Amtsgericht ordnete Abschiebehaft bis zum 2. Dezember an. Miris Asylantrag wurde vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) als „offensichtlich unbegründet“ abgelehnt. Gegen diese Entscheidung sind Rechtsmittel möglich. Ibrahim Miri führte den Motorradclub „Mongols MC“ an, der in wiederholte Auseinandersetzungen mit den „Hells Angels“ verwickelt war. Bei seiner ersten Abschiebung wurde er von der Spezialeinheit GSG9 begleitet. „Spiegel Online“ zufolge betonte Miri, dass er sein altes, kriminelles Leben hinter sich lassen und sein Geld als Schlosser verdienen wolle.

    Erneute Abschiebung Miris wird vorbereitet

    Der Asylantrag des libanesischen Clan-Chefs Ibrahim Miri wurde durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge abgelehnt. Die erneute Abschiebung werde von den Behörden bereits vorbereitet, teilte Horst Seehofer mit.

    Quelle: WELT / Sebastian Plantholt Let's block ads! (Why?)

    Quelle: N24Publiziert am 14-11-2019

  • Drohende Bußgelder bei Verstoß
    Wenn es nach der Bundesregierung geht, soll es ab Frühjahr 2020 eine Impfpflicht gegen Masern geben. Ihre Impfung müssten Kinder in Kitas oder Schulen nachweisen. Wer sich nicht daran hält, soll eine Strafe zahlen. © Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 14-11-2019
  • „Es ist eine wohlkalkulierte Provokation gegen unseren Rechtsstaat“
    WELT: Herr Fiedler, in den nächsten Tagen soll sich gerichtlich entscheiden, ob der Bremer Clanchef Ibrahim Miri erneut aus Deutschland abgeschoben wird. Womit rechnen Sie? Sebastian Fiedler: Natürlich habe ich die Hoffnung, dass das genau so passiert. Es wird immer wieder zu solchen Fällen kommen, das muss man offen aussprechen. Entscheidend ist, dass der Rechtsstaat dann funktioniert. WELT: Miri hat sich ja den Behörden in Bremen gestellt … Fiedler: Der Mann hat sich auf anwaltlichen Rat hin so verhalten. Ich halte ihn nicht für so intellektuell überlegen, dass er sich allein überlegt hätte, was jetzt für ihn am günstigsten wäre. Das wird durchaus in Kommunikation mit dem Rechtsanwalt zustande gekommen sein. Es ist eine wohlkalkulierte Provokation gegen unseren Rechtsstaat. Ich glaube nicht, dass die Frage im Vordergrund stand, wie er am geschicktesten bei uns wieder Straftaten begehen könnte. Es ist wahrscheinlicher, dass er den Plan hatte, eine Art Machtdemonstration zu zeigen, um in den eigenen Reihen den Nimbus eines Unantastbaren zu bekommen.
    Sebastian Fiedler
    Sebastian Fiedler empfiehlt den bayerischen Weg: ein Landesamt für Asyl und Rückführungen statt überforderter Ausländerbehörden
    Quelle: picture alliance / Geisler-Fotop WELT: Und wenn der mehrfach vorbestrafte Miri, der nur drei Monate nach seiner ersten Abschiebung erneut hier einreiste, zum zweiten Mal wiederkäme? Fiedler: Dann ginge das Spiel wieder von vorne los. Letzten Endes kann dies niemand zu 100 Prozent verhindern. Das ist allen Beteiligten bekannt. Es gibt anerkannte Mängel in der europäischen Sicherheitsarchitektur bei den unzureichend geschützten europäischen Außengrenzen. Auch unser System ist nicht perfekt und ausgereift. Miri ist ja kein Einzelfall. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) kennt viele solcher Fälle. Und bei der Abschiebung organisieren sich die 16 Bundesländer völlig unterschiedlich in Bezug auf solche Typen, also hochkarätige Straftäter. Der Bund hat hier nicht allein das Heft des Handels in der Hand. Ganz im Gegenteil. Hier zeigt sich, dass unser Föderalismus ausgeufert ist. Es gibt viel zu viele Zuständigkeiten, etwa in Hunderten Ausländerbehörden. WELT: Was fordern Sie für solche ausreisepflichtigen Straftäter? Fiedler: Es muss zentralisierte Stellen geben, die sich um ausreisepflichtige Straftäter kümmern. Das muss den Ausländerbehörden abgenommen werden, weil sie mit Fällen wie Miri überfordert sind. Für die Bundesländer plädiere ich dafür, dem bayerischen Vorbild zu folgen. Dort hat man ein Landesamt für Asyl und Rückführungen geschaffen. Dem sollten die anderen Länder folgen, das wäre ein wesentlicher Fortschritt. Auch Nordrhein-Westfalen hat eine Zentralisierung vorgenommen mit einem anderen, mindestens ebenso guten Modell. Aber das sind eben nur zwei Bundesländer. Politiker, die allerdings so tun, als brauche man nur ein paar Stellschrauben zu drehen und dann bekäme man die Probleme schnell in den Griff, verschaukeln die Öffentlichkeit.
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    dpa-Story: Abschiebeflug nach Afghanistan Zuwanderung WELT: Trotz siebenjährigen Einreiseverbots kam Miri mit Schleppern und gefälschtem Pass via Türkei nach Deutschland. Einreiseverbote scheinen kaum noch etwas wert zu sein … Fiedler: So weit würde ich nicht gehen. Einreiseverbote sind wirksam, weil nach einer Wiedereinreise Strafverfahren eingeleitet werden und staatliche Maßnahmen möglich sind. Die große Koalition hat ja für diese Fälle das Recht äußerst sinnvoll angepasst. Und das hat sich auch bei Miri gezeigt. Er ist in Haft gekommen und läuft nicht mehr frei herum. WELT: Innenminister Seehofer hat die Bundespolizei angewiesen, Wiedereinreisestellen nicht mehr nur an der Grenze zu Österreich, sondern zu allen Nachbarstaaten durchsetzen. Sie sprechen von „Augenwischerei“ … Fiedler: Ich habe gesagt, dass es Augenwischerei wäre zu sagen, damit könne man alle Wiedereinreisen verhindern und die Grenzen komplett dicht halten. Das ist dummes Zeug. Es geht um eine Verdichtung der Fahndungsmaßnahmen, sogenannte Schleierfahndungen, in einem Radius von 30 Kilometern hinter der Grenze. Die Bundespolizisten, die das jetzt verstärkt machen, fehlen bei Einsätzen sowie auf Bahnhöfen und in Flughäfen. Zur Wahrheit gehört, dass ein strukturelles Personalproblem existiert. Minister Seehofer verschiebt bloß Personal, das früher woanders für Sicherheit gesorgt hat, und reißt gleichzeitig neue Lücken auf. Ich frage mich, ob der Minister das lange durchhält. Meine Prognose lautet: Nein. Die Maßnahmen werden voraussichtlich sukzessive wieder zurückgefahren, sobald die öffentliche Aufmerksamkeit weg ist.
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    Kombo Torsten Krauel Prozess Mongols Rocker Asylantrag eines Kriminellen WELT: Müssen die Fahndungssysteme schlicht besser werden? Fiedler: Ja, die Polizei muss bei der Personenfahndung und den entsprechenden Systemen effektiver werden. Ich kann mir hier die Bildung gemeinsamer Teams aus Bundespolizei und den Landespolizeien vorstellen. Auch die Kooperation mit dem Zoll muss deutlich verbessert werden. Es wäre sinnvoll, gemeinsame Leitstellen einzurichten. WELT: Miri wurde 2014 wegen Drogenhandels zu sechs Jahren Haft verurteilt. Vor einem Jahr kam er auf Bewährung frei. Ist Gefängnis in solch einem Fall wirksamer als Abschiebung? Fiedler: Da stellen sich aus meiner Sicht schon Fragen an die Justiz. Im Nachhinein zeigt sich, dass die Bewährung für Herrn Miri ein Fehler war. Natürlich ist es sehr wichtig, dass wir eine unabhängige Justiz haben. Sie muss sich aber ihrer Verantwortung bewusst sein und solche Entscheidungen auch mal infrage stellen – ob die Prognose richtig war, Miri nach Verbüßung von zwei Dritteln der Haft auf Bewährung zu entlassen. Ganz grundsätzlich muss sich die Justiz doch fragen, ob das Instrument der Bewährung im jeweiligen Fall geeignet ist oder ob sie es in vielen Fällen zu weit treibt, um Haftplätze freizubekommen. WELT: Seehofer hat den „Fall Miri als Lackmustest für die wehrhafte Demokratie“ bezeichnet. Stimmt das? Fiedler: Ich finde Seehofers Bild hinten und vorne schief. Prinzipiell hat der Rechtsstaat schon funktioniert. Man muss dem Minister vor allen Dingen einen Vorwurf machen. Er ist dem Eindruck nicht entgegengetreten, dass für die Bekämpfung der Clankriminalität Herr Miri außerordentlich relevant sei. Gemessen an dem gesamten Phänomen ist
    Quelle: N24Publiziert am 14-11-2019
  • Schummelvorwürfe gegen Alexander Zverev
    Lesen fördert Wortschatz, Sprache und Konzentration. Lesen ist wichtig, der bundesweite Vorlesetag eine gute Sache. Am Freitag findet er wieder statt. Das Motto in diesem Jahr: Sport und Bewegung. „Hauptsache es wird vorgelesen. Egal wo und wie“, schreibt die Stiftung Lesen auf ihrer Website. Und sogar Deutschlands bester Tennisspieler macht mit. Alexander Zverev orientierte sich bereits am Mittwoch an den Vorgaben. Sport und Bewegung sind in seinem Fall die ATP Finals in London, wo er in dieser Woche als Titelverteidiger antritt. Bei seinem ersten Auftritt hatte er den Weltranglistenersten Rafael Nadal mit 6:2, 6:4 bezwungen. Sein zweites Gruppenspiel beim Turnier der acht Jahresbesten aber verlor Zverev nach 1:13 Stunden 3:6, 2:6 gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas.
    Britain Tennis ATP Finals
    Griechischer Sieg: Stefanos Tsitsipas setzte sich gegen Alexander Zverev durch
    Quelle: AP/Kirsty Wigglesworth Der vorzeitige Halbfinaleinzug wurde damit verpasst. Doch neben den sportlichen Konsequenzen droht Zverev nach seinem Auftritt vor allem abseits des Courts Ärger. Zverev nicht zum ersten Mal verdächtig Während einer Spielpause war der 22-Jährige auffällig lange und konzentriert mit dem Inhalt seiner Tasche beschäftigt. TV-Aufnahmen zeigen ihn, wie er mit dem Daumen gezielt auf etwas drückt. Gerade so, als würde er einen Touchscreen bedienen. Der Verdacht liegt nahe, dass er sich mit seinem Smartphone oder einem Tablet beschäftigte. Was las Zverev?

    "Bin so entspannt, weil..."

    Nach seinem furiosen Auftakt-Sieg bei den ATP-Finals gegen Rafael Nadal kassiert Alexander Zverev gegen Stefanos Tsitsipas eine Pleite. Der Deutsche ist dennoch guten Mutes.

    Quelle: Omnisport Eine nicht unerhebliche Frage, denn anders als beim Vorlesetag sind das Wo und Wie im Profitennis entscheidend. Coaching ist – zumindest bei den Herren – strengstens untersagt. Das Verbot beinhaltet jegliche Art der Kommunikation mit dem Trainer. Ob Hereinrufen, Zeichensprache oder Anweisungen auf digitalem Weg. Seit der Trennung von Ivan Lendl wird er ausschließlich von seinem Vater trainiert. „Mein Handy war in der Umkleidekabine“, sagte Zverev. „Ich weiß nicht genau, was sie da gesehen haben, aber mein Handy kann es nicht gewesen sein. Vielleicht eine Trinkflasche.“ Vielleicht aber auch nicht. Zverev wird nicht zum ersten Mal der unlauteren Praxis verdächtigt. Schon beim Turnier in Peking hatte er während einer Spielpause auf einen Bildschirm in seiner Tasche geschaut. Die ATP dürfte sich die Videos noch einmal ganz genau anschauen. Let's block ads! (Why?)

    Quelle: N24Publiziert am 14-11-2019

  • Wo hört Hilfestellung auf, wo fängt sexuelle Belästigung an?
    Loslassen und Vertrauen sind zwei wichtige Stichpunkte, wenn es um das Praktizieren von Yoga geht. Als Yogalehrerin bin ich dafür verantwortlich, dass die Schüler in einem geschützten Raum praktizieren dürfen und sich wohl fühlen. Ich habe die Aufgabe, eine vertrauensvolle Umgebung zu schaffen und durch meine Worte und mein Handeln dazu beizutragen, dass die Schüler ihr volles Potenzial entfalten können. Umso erschreckender sind die Bekenntnisse vieler Yogis und Yoginis in Bezug auf Yoga und die #metoo-Debatte. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 14-11-2019
  • Solidaritätszuschlag für 90 Prozent der Zahler ab 2021 abgeschafft
    Der Bundestag hat die weitgehende Abschaffung des Solidaritätszuschlages beschlossen. Für den Gesetzentwurf der Regierung stimmten am Donnerstag 369 Abgeordnete von Union und SPD, die Opposition votierte geschlossen dagegen. Demnach soll für rund 90 Prozent der Steuerzahler der Soli ab 2021 entfallen. Mehr in Kürze Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 14-11-2019
  • Trump spricht von einer großartigen Beziehung mit Erdogan
    Nach dem Einmarsch der türkischen Armee in Nordsyrien drohte US-Präsident Donald Trump der Türkei noch mit der Zerstörung ihrer Wirtschaft. Beim Besuch vom türkischen Präsidenten Erdogan war davon aber nichts mehr zu hören. © Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 14-11-2019
  • Ex-Schiedsrichter beklagt „kriegsähnliche Zustände“
    Für David Abraham ist die Hinrunde in der Bundesliga gelaufen. Der Kapitän von Eintracht Frankfurt wurde vom DFB-Sportgericht nach seiner Attacke gegen Freiburgs Trainer Christian Streich bis zum 29. Dezember gesperrt. Mit dem Ausraster des 33-Jährigen hat die Unsportlichkeit auf dem Rasen eine neue Dimension erreicht – bisher waren die Trainer an der Seitenlinie tabu. Doch Abraham checkte Streich mit voller Absicht um. Schiedsrichter Felix Brych zeigte Abraham die Rote Karte und schickte auch Freiburgs Vincenzo Grifo vom Platz, weil er seinem Gegenspieler ins Gesicht gefasst hatte. Trotz der glasklaren Entscheidungen diskutierten die Spieler mit dem Schiedsrichter. „Wir haben eine unfassbare Aggression auf dem Platz. Bei jeder Hand-Entscheidung rennen sieben oder acht Spieler auf den Schiri, schreien auf ihn ein“, sagte Thorsten Kinhöfer zur „Bild“.
    Hamburger SV - SV Werder Bremen
    Thorsten Kinhöfer pfiff 213 Spiele in der ersten und 139 in der zweiten Liga
    Quelle: pa/xim.gs/Philipp Szyza Kinhöfer hat von 2001 bis 2015 213 Spiele in der Bundesliga geleitet, war zudem Fifa-Schiedsrichter. Er beklagt eine Verrohung der Sitten in der Bundesliga. „Das sind mittlerweile kriegsähnliche Zustände. Ich frage mich immer, was die genommen haben, um so von null auf 100 zu kommen. Mich – und viele, viele Leute, mit denen ich rede – kotzt das Verhalten auf dem Platz inzwischen an“, sagte Kinhöfer. Frankfurt legt Einspruch gegen das Urteil ein Er verschont auch die Trainer nicht: Sie trügen mit ihrem Verhalten an der Seitenlinie zur Hektik und aggressivem Stimmung auf dem Platz bei. Als Beispiele nennt er Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel, Pep Guardiola und Jürgen Klopp. „Bei Schalke gegen Düsseldorf werden fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Nach zwei Minuten führt Funkel an der Linie einen Veitstanz auf, will so den Abpfiff erzwingen“, sagte Kinhöfer. Auch wie sich Guardiola im Spiel gegen Liverpool aufgeführt habe, sei unfassbar: „Und Klopp, den jeder mag, verliert jedes Maß, wenn etwas gegen seine Mannschaft entschieden wird.“ Nach der Sperre gegen Abraham hat die Eintracht umgehend reagiert. Der Klub hat das Urteil aber nicht akzeptiert, sondern angekündigt, Einspruch einzulegen. „Eintracht Frankfurt und der Spieler werden gegen diese Entscheidung Einspruch einlegen, um David Abraham die Möglichkeit zu geben, sich im Rahmen eines mündlichen Verhandlungstermins vor dem DFB-Sportgericht persönlich zu dem Geschehen in Freiburg zu äußern“, teilte die Frankfurt mit. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 14-11-2019
  • Wie Instagram nun versucht, Tiktok zu klonen
    Die Konkurrenz schläft nicht. Das bekommt dieser Tage besonders Tiktok zu spüren. Die chinesische App wurde zwar innerhalb kurzer Zeit zur beliebtesten der Welt – 1,5 Milliarden Menschen nutzen sie monatlich –, doch Ruhm hat bekanntlich auch seinen Preis. Denn dass Tiktok so erfolgreich ist, stört vor allem ein Unternehmen: Facebook. Deshalb startet die Facebook-Tochter Instagram nun ebenfalls ein Video-Musik-Remix-Feature unter dem Namen Instagram Reels, das bekannte Tiktok-Funktionen kopiert.
    Noch mehr zu Tiktok
    PARIS, FRANCE - MARCH 05: In this photo illustration, the social media application logo, Tik Tok is displayed on the screen of an iPhone on March 05, 2019 in Paris, France. The social network broke the rules for the protection of children's online privacy (COPPA) and was fined $ 5.7 million. The fact TikTok criticized is quite serious in the United States, the platform, which currently has more than 500 million users worldwide, collected data that should not have asked minors. TikTok, also known as Douyin in China, is a media app for creating and sharing short videos. Owned by ByteDance, Tik Tok is a leading video platform in Asia, United States, and other parts of the world. In 2018, the application gained popularity and became the most downloaded app in the U.S. in October 2018. (Photo by Chesnot/Getty Images) Konkurrenz aus Fernost Die Testphase von Instagram Reels läuft derzeit in Brasilien, dort unter dem Namen Cenas, erhältlich für Android und iOS. Mit Reels können Nutzer – ähnlich wie bei Tiktok – kurze Videoclips von einer Maximallänge von 15 Sekunden aufnehmen. Diese Clips können angepasst werden, etwa über die Abspielgeschwindigkeit oder durch das Unterlegen von Musik. Hierfür stellt Instagram seinen bereits vorhandenen und umfangreichen Musikkatalog zur Verfügung. Zudem ist es möglich, die Audiospur anderer Videos zu nutzen, um einen Remix zu erstellen. Diese Funktion gibt es auch bei Tiktok, dort unter dem Namen „Duett“. Wie gewohnt können Instagram-Nutzer diese Videos in ihren Storys teilen. Öffentlich geteilte Videos tauchen zudem im Bereich „Explore“ unter dem Namen „Top Reels“ auf. Instagram-Produktchef Robby Stein räumte gegenüber „Techcrunch“ ein, dass Tiktok, früher musical.ly, eine Menge Anerkennung für die Popularisierung dieses Videoformats gebühre, dass jedoch das Teilen von Videos mit Musik keine Idee sei, die ein einzelnes Unternehmen für sich beanspruchen könne. „Keine zwei Produkte sind genau gleich, und letztendlich ist das Teilen von Videos mit Musik eine ziemlich universelle Idee, von der wir glauben, dass jeder daran interessiert sein könnte, sie zu verwenden. Der Schwerpunkt liegt darauf, wie wir dieses Format zu einem einzigartigen Format machen können“, so Stein weiter.
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    tt-sg-article-cover-24c06a3c068253c8d265b7b8d5bd857b Songs werden zum Meme Stein macht sich auch keine Sorgen darüber, dass die Nutzer die Übernahme von Tiktok-Funktionen bestrafen. Die Besonderheit an Instagram sei, so Stein, „dass auf der Plattform bereits alle deine Freunde“ angemeldet seien. Ganz ähnlich argumentierte vor einigen Jahren Instagram-Gründer Kevin Systrom als Instagram 2017 Stories einführte – eine Funktion, die sich das Unternehmen von Snapchat abschaute. Für Snapchat blieb die Funktionsübernahme nicht folgenlos, das Wachstum der App blieb danach über Jahre aus. „Techcrunch“ verweist darauf, dass chinesische Start-ups immer wieder dafür kritisiert wurden, Ideen amerikanischer Unternehmen zu kopieren. Die Übernahme von Funktionen von Tiktok bei Instagram signalisiere jedoch die große Verschiebung vom Kopieren in die entgegengesetzte Richtung. Ähnlich argumentiert auch Jane Manchun Wong, eine Tech-Bloggerin und Softwareentwicklerin aus Hongkong, die bereits im September über das neue Instagram-Feature getwittert hatte. Damals hieß es noch „Clips“. Dass die Testphase ausgerechnet in Brasilien startet, ist kein Zufall. Neben den USA und Indien zählt das Land zu den Top-3-Ländern, die Instagram nutzen. Zudem ist Musik und Tanz dort kulturell sehr stark verwurzelt. Und: In Brasilien ist Tiktok weniger verbreitet als beispielsweise in Indien – zum Vorteil für Facebook.
    Wir versuchen zunächst zu prüfen, ob wir es in Ländern zum Laufen bringen können, in denen TikTok noch nicht groß ist Mark Zuckerberg, CEO Facebook Inc. Facebook hatte letztes Jahr bereits versucht, mit einem Tiktok-Klon mehr junge Nutzer auf die Seite zurückzuholen. Mit der Video-App Lasso konnten ebenfalls 15-Sekunden-Videos gedreht werden, die der Karaoke-App nachempfunden waren. Die große Resonanz blieb allerdings aus, die Lasso-App schaffte es nicht einmal in die deutschen App-Stores. Ob und wann die Funktion Instagram Reels auf andere Länder ausgeweitet wird, ist noch unklar. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 14-11-2019
  • Abschaffung des Solidaritätszuschlags soll beschlossen werden
    Der Bundestag stimmt über die Abschaffung des Solidaritätszuschlags ab - aber nicht für alle Bürger. Eine Einkommensgrenze soll darüber entscheiden, wer voll, reduziert oder nicht mehr weiterzahlen muss. © Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 14-11-2019