N24 News

  • „Aufgabe der Europäer ist es, die Zölle auf Autos zu verhindern“
    Peter Altmaier hat gerade einen achtstündigen Flug hinter sich und nicht einmal ein ganzes Wochenende Ruhe gehabt. Doch den Jetlag und die Anstrengungen merkt man ihm nicht an. Frisch und konzentriert trifft er sich zum Frühstück in seinen Amtsräumen mit den Redakteuren. WELT AM SONNTAG: Herr Altmaier, Sie sind Mitglied im Bundesvorstand Ihrer Partei. Wann haben Sie von der Nominierung Annegret Kramp-Karrenbauers zur Verteidigungsministerin erfahren? Waren Sie überrascht? Peter Altmaier: Im Verlauf des Abends, wie die meisten im Vorstand. Ich habe mich gefreut, dass die Bundeswehr eine Ministerin bekommen hat, die über viel politische Erfahrung und Durchsetzungsfähigkeit verfügt. WELT AM SONNTAG: Inwiefern ist Kramp-Karrenbauers Eintritt ins Kabinett ein weiterer Schritt in Richtung Kanzleramt? Altmaier: Wer Kanzlerkandidatin oder Kanzlerkandidat wird, legen wir rechtzeitig zur Bundestagswahl fest. CDU und CSU verfügen über mehrere geeignete Persönlichkeiten, darunter ganz sicher auch Annegret Kramp-Karrenbauer.
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    Bereits unter Druck: Auf die neue Verteidigungsministerin warten bei der Bundeswehr eine Menge Probleme Annegret Kramp-Karrenbauer WELT AM SONNTAG: Was befähigt die CDU-Chefin für das Amt der Verteidigungsministerin? Altmaier: Als Politikerin steht Annegret Kramp-Karrenbauer seit vielen Jahren und mit großer Glaubwürdigkeit fest an der Seite der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Sie steht zur Nato und zur Verteidigung unserer Freiheit. Ebenso für die Freundschaft mit Frankreich und den USA. WELT AM SONNTAG: Sie kommen eben von einer Amerika-Reise zurück. Ab wann wird es dort Zölle auf deutsche Autos geben? Altmaier: Ich werde sie nicht mutwillig herbeireden. Präsident Donald Trump hat die Entscheidung bis November verschoben. Aufgabe der Europäer ist es, die Zölle zu verhindern. Ich habe in allen meinen Gesprächen deutlich gemacht, wie wichtig konfliktfreie, gute Wirtschaftsbeziehungen für beide Seiten sind. WELT AM SONNTAG: Trump fordert von Europa, den Markt für die US-Landwirtschaft zu öffnen. Altmaier: Beides hat nichts miteinander zu tun. Wir als Europäer bieten den USA an, die Zölle auf Industrieprodukte abzuschaffen und amerikanischen Waren den Zugang nach Europa zu erleichtern. Das bietet Milliarden-Vorteile auf beiden Seiten.
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    Donald Trump preist regelmäßig die niedrige US-Inflation Tweets im Finanz-Faktencheck WELT AM SONNTAG: Aber eben darum wird es dann doch zu Autozöllen kommen, oder? Altmaier: Ich bin vom Gegenteil überzeugt, denn ein Handelskrieg mit härteren Zöllen auf beiden Seiten würde auch die US-Wirtschaft schwer treffen. WELT AM SONNTAG: In Auseinandersetzung mit anderen Handelspartnern lässt sich Trump kaum auf Kompromisse ein. Altmaier: Trump meint, dass sich neue Arbeitsplätze am besten durch besondere Handelsmaßnahmen schaffen lassen. Diese Auffassung teilen wir Europäer nicht. Die deutsche Autoindustrie hat enorm in den amerikanischen Markt investiert. Die meisten Autos, die von den USA exportiert werden, sind von deutschen Herstellern gebaut. Ich habe mir ein Autowerk von Mercedes in Alabama angeschaut. Es ist einer der modernsten Arbeitgeber der Region, 3800 Menschen arbeiten dort. Das alles ist erreicht worden, weil wir in den vergangenen 20 Jahren eben keinen Handelskonflikt hatten. WELT AM SONNTAG: Was kann Europa den USA bieten? Altmaier: Wir haben uns bereit erklärt, die Zölle bei den wichtigen Industrieprodukten auf null zu senken. Damit wäre auch der Vorwurf ausgeräumt, dass amerikanische Autozölle niedriger als europäische seien. Zudem sind wir bereit, es amerikanischen Exporteuren leichter zu machen, hier erfolgreich zu sein: Sie müssten ihre Erzeugnisse in vielen Fällen nicht mehr nach europäischem Recht zertifizieren.

    Trump will Entscheidung über Autozölle aufschieben

    Der Poker um mögliche Zölle auf die Einfuhr europäischer Autos in die USA könnte noch monatelang weitergehen. US-Präsident Donald Trump will offenbar seine Entscheidung noch nicht treffen.

    Quelle: WELT/Thomas Laeber WELT AM SONNTAG: Sind wir also bereit, die Zölle für Autos aus den USA zu senken? Altmaier: Ja – und zwar auf null. Im Rahmen eines Industriezollabkommens. WELT AM SONNTAG: Ist ein Welthandelssystem ohne USA vorstellbar? Altmaier: Ich möchte das verhindern, weil die USA unser Freund und Partner sind. Wir müssen uns aber vorbereiten, falls die USA sich verweigern sollten. Auch deshalb haben wir Europäer Freihandelsabkommen mit Japan, Vietnam und mit Singapur abgeschlossen und eine politische Verständigung mit den Mercosur-Staaten getroffen. Gegenwärtig verhandeln wir unter anderem mit Australien und Neuseeland. All das zeigt: Vieles ist im Gange, weil die WTO wegen ihrer Lähmung nicht vorankommt. Umso dringlicher ist es, sie zu reformieren. WELT AM SONNTAG: Im März 2018 haben Sie bei Amtsantritt als Wirtschaftsminister der deutschen Wirtschaft für die kommenden vier Jahre ein Wachstum von zwei bis zweieinhalb Prozent vorausgesagt. Gemessen an der aktuellen Entwicklung waren Sie zu euphorisch. Altmaier: Damals waren die Auswirkungen der Handelskonflikte und die Verwerfungen beim Brexit noch nicht in gleicher Weise absehbar. Hintergrund für meine Prognose war die Beobachtung, dass die alten Zyklen in der Wirtschaftspolitik an Bedeutung verloren haben. Wir haben beispielsweise trotz einer sehr expansiven Geldpolitik der EZB in den letzten Jahren keine inflationären Tendenzen.

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    (FILES) In this file photo taken on June 13, 2019 International Monetary Fund (IMF) managing Director Christine Lagarde smiles during a press conference during an Eurogroup meeting at the EU headquarters in Luxembourg. - International Monetary Fund chief Christine Lagarde on July 2, 2019 announced she would step down from the global lender after being nominated to lead the European Central Bank."I am honored to have been nominated for the @ECB Presidency," Lagarde said on Twitter. "In light of this, and in consultation with the Ethics Committee of the IMF Executive Board, I have decided to temporarily relinquish my responsibilities as IMF Managing Director during the nomination period." (Photo by JOHN THYS / AFP) Christine Lagarde
    Quelle: N24Publiziert am 21-07-2019

  • „Eine Schneise der Verwüstung“
    Der „Flügel“ in der AfD gleicht einem Januskopf. Mal groß und aggressiv, mal klein und unschuldig. Unbändig machtbewusst trat die völkische Gruppierung am 6. Juli bei ihrem „Kyffhäusertreffen“ auf. Da beanspruchte ihr Anführer, der Thüringer Landeschef Björn Höcke, für sich das Recht und auch die Kraft, die Parteispitze umzubauen: „Ich kann euch garantieren, dass der Bundesvorstand in dieser Zusammensetzung nicht wiedergewählt wird“, rief er mit Blick auf die Neuwahl des Führungsgremiums im Herbst. Aber seit ein paar Tagen gibt sich Höcke auf der Facebook-Seite des Flügels brav. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 21-07-2019
  • Der Deutschen Post droht Ärger wegen „Einkauf Aktuell“
    Der Deutschen Post drohen rechtliche Auseinandersetzungen wegen ihrer wöchentlichen Werbewurfsendung „Einkauf Aktuell“. Eine Bürgerinitiative bereitet nach Informationen von WELT AM SONNTAG insgesamt sieben Klagen in mehreren Bundesländern gegen den Konzern vor. Darin geht es um die Frage, ob die Postboten Haushalten die Werbepost in die Briefkasten stecken dürfen, auch wenn die Bewohner dem Erhalt schriftlich widersprochen haben. Die Initiative hofft, auf diese Weise ein Grundsatzurteil erstreiten zu können – das Haushalten eine unkomplizierte Abmeldung vom Erhalt der Werbung ermöglichen soll. Für die Post würde dies bedeuten, dass das Geschäftsmodell auf der Kippe stünde. Eine Milliarde Plastikverpackungen Die Post liefert nach eigenen Angaben jede Woche rund 20 Millionen Exemplare von „Einkauf Aktuell“ aus. In den Werbeprospekten schalten Unternehmen Anzeigen. Mit diesem Geschäft soll die Post pro Jahr einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro erzielen. Der Konzern selbst gibt keine Umsatz- und Gewinnzahlen für diesen Geschäftsbereich heraus. Die Bürgerinitiative „Letzte Werbung“ beklagt, dass durch die Werbepost in großem Umfang Plastikmüll und Altpapier anfallen. Da „Einkauf Aktuell“ in Plastikfolie eingeschweißt geliefert wird, fallen pro Jahr rund eine Milliarde Plastikverpackungen an. Zudem verursacht die Werbepost nach Ansicht der Initiative zu viel Altpapier. Forscher der Universität Gießen haben ermittelt, dass „Einkauf Aktuell“ etwa für die Hälfte allen Papiermülls verantwortlich ist, der pro Monat in den Briefkästen der Deutschen landet.
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    Laut "Plastikatlas 2019" liegt die Verwertungsquote für Kunststoffabfälle bei gerade mal 15,6 Prozent Plastikmüll Die Deutsche Post antwortete auf Fragen von WELT AM SONNTAG, sie ermögliche Kunden bisher nicht die schriftliche Kündigung, weil es in einem Massengeschäft „nicht möglich sei, einzelne Empfänger über Namenslisten auszunehmen“. Die Plastikfolie um die Werbehefte sei notwendig, damit die Hefte „vollständig und nicht verdreckt oder nass“ beim Empfänger ankämen. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 21-07-2019
  • Lufthansa setzt vorübergehend Flüge nach Kairo aus
    Die Fluggesellschaften Lufthansa und British Airways setzen vorerst alle Flüge nach Kairo aus und begründen diesen Schritt mit Sicherheitsbedenken. Die Lufthansa teilte zur der Entscheidung am Samstagabend mit: „Da die Sicherheit für Lufthansa stets oberste Priorität hat, hat die Fluggesellschaft heute vorsorglich ihre Flüge nach Kairo vorübergehend eingestellt, während eine Evaluierung der Lage stattfindet.“ Nähere Angaben wollte das Unternehmen nicht machen, die Hintergründe blieben zunächst unklar. British Airways will nach eigenen Angaben zunächst für sieben Tage auf Flüge in die ägyptische Hauptstadt verzichten und teilte in London zur Begründung lediglich mit, die Sicherheit der Passagiere und der Crew-Mitglieder habe oberste Priorität. Hintergründe der Maßnahme wollte eine British-Airways-Sprecherin allerdings nicht nennen. Das britische Außenministerium weist in seinen Reisewarnungen für Ägypten auch auf eine erhöhte Terrorismus-Gefahr im Luftverkehr hin. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 20-07-2019
  • „Das Interesse am Mond war nie weg“
    War die Mondlandung ein Fake? Warum ist seit 47 Jahren niemand mehr auf dem Mond gewesen? Anlässlich der Feierlichkeiten zu 50 Jahren Mondlandung steht Alexander „Astro-Alex“ Gerst im WELT-Interview Frage und Antwort. © Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 20-07-2019
  • Buchmann liefert Meisterstück am legendären Tourmalet
    Emanuel Buchmann hat mit einer überragenden Klettershow zum legendären Tourmalet hinauf deutsche Hoffnungen auf eine Top-Platzierung bei der Tour de France geweckt. Der Mann in Gelb bleibt aber Julian Alaphilippe. Buchmann fuhr am Samstag auf der 14. Etappe zum Berg-Riesen der Pyrenäen hinauf auf einen beeindruckenden vierten Platz und brachte mit einer scharfen Attacke sogar Titelverteidiger Geraint Thomas in arge Nöte. Jubeln durften aber mal wieder die Franzosen: Es siegte Thibaut Pinot nach 117,5 Kilometern vor Alaphilippe, der seine Führung in der Gesamtwertung vor Thomas sogar noch ausbaute. „Ich habe mich super gefühlt und hatte gute Beine“, sagte Buchmann und ergänzte mit Blick auf seine Attacke 1,1 Kilometer vor dem Ziel: „Wir sind nicht so schnell gefahren. Da habe ich gedacht, ich probiere es einfach mal. Ich habe gehört, dass Thomas Probleme hatte. Das ist schön zu hören. Ich bin optimistisch für die nächsten Tage.“ Vor den Augen von Frankreichs Staatspräsident Emanuel Macron, der im Auto von Tour-Chef Christian Prudhomme Platz nahm, fiel die Entscheidung kurz vor dem Ziel des 2115 Meter hoch gelegenen Tourmalet, als Buchmann für die entscheidende Tempo-Verschärfung sorgte. Das war zu viel für Thomas, der am Ende 36 Sekunden verlor. Die große Überraschung war aber wieder einmal Alaphilippe, der über sich hinauswuchs und sogar auf den zweiten Tagesplatz sprintete. Schon am Vortag hatte der Weltranglistenerste das Einzelzeitfahren gewonnen und seine Landsleute weiter träumen lassen. Alaphilippe liegt nun 2:02 Minuten vor Thomas und 2:14 Minuten vor dem Niederländer Steven Kruijswijk. Buchmann folgt 3:12 Minuten zurück auf Platz fünf. Buchmann zeigte keine Schwächen „Das wird eine der entscheidenden Etappen der Tour“, hatte Buchmann angekündigt und Recht behalten. Mit hohem Tempo ging die Favoritengruppe in den Anstieg zum Tourmalet, der zum 83. Mal bei der Tour im Programm war. Das Rennen glich einem Ausscheidungsfahren, nach und nach verabschiedeten sich prominente Namen aus der Gruppe. Nairo Quintana, Richie Porte, Weltmeister Alejandro Valverde, Jakob Fuglsang, Rigoberto Uran und schließlich Thomas – nur Buchmann zeigte keine Schwächen.
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    Das Ineos-Team um Titelverteidiger Geraint Thomas ist das Vorbild vieler Rennställe bei der Tour de France Tour de France 2019 Schon beim ersten Hindernis des Tages gerieten einige hochgehandelte Akteure in die Bredouille. Der frühere Tour-Zweite Romain Bardet musste beim Anstieg zum 1474 Meter hohen Col du Soulor früh abreißen lassen und vergab alle Chancen auf eine Top-Platzierung im Gesamtklassement. Auch Mitfavorit Adam Yates hatte Probleme, ehe er am Tourmalet schließlich abgeschüttelt wurde. „Das war ein schrecklicher Anblick“ Für Maximilian Schachmann ging die Reise dagegen nach Berlin statt zum Tourmalet, nachdem er am Vortag bei einem Sturz im Zeitfahren einen Bruch von drei Knochen in der linken Mittelhand erlitten hatte. Erst im Spätherbst soll der 25-Jährige wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen. „Ich habe ganz gut geschlafen, habe aber einmal eine Vollbremsung im Traum gemacht mit der Hand. Mir geht es den Umständen entsprechend gut“, berichtete der 25 Jahre alte Radprofi am Samstagmorgen noch im Bora-hansgrohe-Teamhotel in Pau.
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    Die Fahrer müssen bei der diesjährigen Tour 3480 Kilometer zurücklegen, die Tour ist immer auch eine extrem harte Tortur Tour de France Schlimm hatte es auch den dreimaligen Cross-Weltmeister Wout van Aert erwischt. Der Belgier musste noch am Freitag eine Stunde lang operiert werden. Der belgische Teamkollege von Tony Martin hat zwar keine Brüche erlitten, allerdings ging die tiefe Fleischwunde bis in den Muskel hinein. „Es war ein schrecklicher Anblick. Wout wird einige Tage im Krankenhaus bleiben müssen“, sagte Mathieu Heijboer, der Performance Manager von Jumbo-Visma. Van Aert war in einer Kurve an einer Absperrung hängengeblieben. Sein Oberschenkel wurde regelrecht aufgeschlitzt. Am Sonntag geht die Kletterpartie in den Pyrenäen weiter. Auf den 185,5 Kilometern von Limoux nach Foix Prat d'Albis müssen die Radprofis drei Berge der ersten Kategorie überwinden. Der letzte Anstieg hat es mit 11,8 Kilometern und einer Steigung von 6,8 Prozent noch einmal in sich.

    Simon Yates siegt auf erster Pyrenäen-Etappe

    Nach elf Flach-Etappen geht es für die besten Radfahrer der Welt am zwölften Tag der Tour de France in die Berge. Am Ende triumphiert der Brite Simon Yates von Mitchelton-Scott.

    Quelle: Omnisport Let's block ads! (Why?)

    Quelle: N24Publiziert am 20-07-2019

  • Für einen unglücklichen Mann sieht Trump relativ zufrieden aus
    Gelegentlich drängt sich der Eindruck auf, dass die Menschheit nur mäßige Fortschritte bei dem Versuch erzielt, sich zu zivilisieren. Folgt man den Theorien des Anthropologen René Girard ist der Homo sapiens ein eifersuchtsgetriebenes Wesen, das aus Neid auf den anderen permanent den Neid des anderen nachahmt. Um halbwegs Ordnung in der Rotte herzustellen, muss deshalb regelmäßig ein Sündenbock durchs Dorf getrieben werden. Gesellschaften festigen sich, indem man Fremde ausgrenzt. Da der Friede aber nie von Dauer ist, weil der Neid weiter an den Leuten nagt, braucht man ständig neue Fremde zum Ausgrenzen. Es ist ein durchschaubar dämlicher Mechanismus, aber er funktioniert halt. Besonders im Wahlkampf.
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    Kombo Alex. Ocasio-Cortez Nancy Pelosi Pelosi gegen Ocasio-Cortez Am Sonntag schlug Donald Trump vier Kongressabgeordneten mit Migrationsgeschichte vor, sie könnten ja „zurückgehen“ in die „total kaputten“ Länder, aus denen sie gekommen seien. Am Donnerstag nannte der italienische Brutalismo-Politiker Matteo Salvini die „Sea-Watch 3“-Kapitänin Carolin Rackete eine „deutsche Zecke“. Trump zielte auf die relativ weit linksdrehenden Demokratinnen Alexandra Ocasio-Cortez, Ilhan Omar, Rashida Tlaib und Ayanna Pressley. Besonders praktikabel ist sein Vorschlag nicht. Bis auf Omar, die aus Somalia stammt, sind alle in den Vereinigten Staaten geboren. Für Trumps Anhänger ist das kein Grund, die Frauen nicht dahin zu wünschen, wo der Pfeffer wächst. Als der Präsident am Mittwoch bei einer Wahlkampfveranstaltung ihre Namen genüsslich aufzählte, stimmten seine Fans gut gelaunt den Sprechchor „Schick sie zurück“ an. Nachdem selbst einige der zu Trumpdackeln mutierten Republikaner das Gefühl beschlich, so etwas sei vielleicht ein bisschen rassistisch, behauptete Trump am Donnerstag, er sei mit den Sprechchören „nicht glücklich gewesen“ und habe versucht, sie zu unterbinden. Für einen unglücklichen Mann sieht Trump auf dem Video allerdings relativ zufrieden aus, als die Sprechchöre erschallen.
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    Bereits unter Druck: Auf die neue Verteidigungsministerin warten bei der Bundeswehr eine Menge Probleme Annegret Kramp-Karrenbauer Für Deutschland hätte eine knallharte „Send them back“-Politik in den USA bei rigoroser Anwendung über mehrere Generationen hinweg heikle Konsequenzen. Donald Trumps Großvater Friedrich stammt aus dem pfälzischen Kallstadt. Was, wenn sich die politische Stimmung in den USA dreht und wir es mit einer „Send Trump back“-Bewegung zu tun bekommen? Dann eröffnet Trump demnächst ein Kasino in der Pfalz. Auch um dem vorzubeugen, distanzierte sich Angela Merkel am Freitag in Berlin bei ihrer „Heißa, endlich Sommerferien“-Pressekonferenz von Trumps Äußerungen und erklärte sich mit den „drei Frauen“ solidarisch. Dass sie die vierte Frau ignorierte, war ein Versehen. Bei den vielen Frauen, die derzeit in der Politik reüssieren, fällt eben schon mal eine unter den Tisch.
    Im Schloss Bellevue: Annegret Kramp-Karrenbauer (v.l.), Ursula von der Leyen und Angela Merkel
    Im Schloss Bellevue: Annegret Kramp-Karrenbauer (v.l.), Ursula von der Leyen und Angela Merkel
    Quelle: AFP Die Effizienz des deutschen Schlafwagen-Feminismus symbolisiert zum Schrecken alter Männerriegen das Foto, das am Donnerstag die alte Kanzlerin, die neue EU-Kommissionspräsidentin und die Überraschungsverteidigungsministerin siegesfröhlich lächelnd nebeneinander sitzend zeigt. Ursula von der Leyen war am Dienstag vor dem EU-Parlament etwas gelungen, was Angela Merkel noch nie versucht hat: Sie hielt eine gute Europa-Rede. Vorgeschlagen hatte sie Gerüchten zufolge ein Mann: Emmanuel Macron. In Frankreich hat man bei Personalentscheidungen gelegentlich noch Gespür für das nötige Format. Am Freitag wurden zwei Berliner „Rucksacktouristen“ aus Venedig ausgewiesen und zu 1000 Euro Bußgeld verdonnert, weil sie am Fuß der Rialto-Brücke Kaffee gekocht hatten. Die Strafe erscheint hart, ist aber gerecht. Wer als Deutscher in Italien Kaffee selbst kocht, ist ein Barbar und verdient es, aus der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Dieser Text ist aus der WELT AM SONNTAG. Wir liefern sie Ihnen gerne regelmäßig nach Hause. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 20-07-2019
  • Mondtourismus – Ein Wettrennen in der heißen Phase
    Für viele ein Traum – den eigenen Fuß auf die Oberfläche des Mondes setzen. Vor 50 Jahren legte die „Apollo 11“-Mission den Grundstein für ein Wettrennen, dessen heiße Phase bis in die heutige Zeit reicht. © Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 20-07-2019
  • Gelöbnis und Gedenken im Bendlerblock
    75 Jahre nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler legten am Samstag im Ehrenhof des Bendlerblocks in Berlin 400 Rekrutinnen und Rekruten der Bundeswehr ihr Gelöbnis ab. Bundeskanzlerin Merkel gedachte mit einem Kranz den Widerstandskämpfern. © Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 20-07-2019
  • 10.000 Menschen protestieren gegen rechte Demo in Kassel
    Rund 10.000 Menschen haben am Samstag in Kassel gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremen demonstriert. Die Kundgebung der Rechten fiel wesentlich kleiner aus –rund 120 von ihnen versammelten sich auf einem Platz außerhalb der Innenstadt. Sie protestierten gegen eine angebliche mediale Vorverurteilung im Zusammenhang mit der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Trotz eines Großaufgebotes der Polizei kamen sich Rechtsextreme und Gegendemonstranten zeitweise bis auf wenige Meter nahe. Flaschen flogen, es gab Gerangel mit Einsatzkräften. Laut Polizei wurden 31 Personen zeitweise fest- oder in Gewahrsam genommen. Seit den Morgenstunden war die Stadt in einer Art Ausnahmezustand: Busse und Bahnen hatten in der Innenstadt den Betrieb eingestellt. Die Polizei kontrollierte an Bahnhöfen, Teile der Stadt waren gesperrt. Das Stadtbild beherrschten die Gegendemonstranten, ein Bündnis gegen Rechts hatte zu zahlreichen Veranstaltungen aufgerufen und zog bereits vor Ankunft der Rechten mit 3000 Menschen durch Kassel. Sie trugen T-Shirts und Schilder mit Sprüchen wie „Menschenrechte statt rechte Menschen“ oder „Nazis nerven mehr als Wespen“. Einige hielten sich auch Porträtfotos des erschossenen Lübcke vor das Gesicht. Gegen Mittag wuchs die Zahl der Teilnehmer nach Polizeiangaben auf 10.000. Verstöße gegen das Vermummungsverbot und das Waffengesetz Den Ort der rechten Demonstration auf der anderen Seite der Fulda hatte die Polizei komplett abgesperrt. Mit knapp zweistündiger Verspätung begann dort die Versammlung der Rechtsextremen, die gegen eine angebliche Instrumentalisierung des Mordes an Kassels Regierungspräsident demonstrierten. Aufgerufen dazu hatte die Kleinstpartei „Die Rechte“. Walter Lübcke war am 2. Juni in seinem Haus im Landkreis Kassel erschossen worden. Der Generalbundesanwalt geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Der 45-jährige Stephan E. hatte die Tat gestanden und dann sein Geständnis widerrufen. Die Rechtsextremen zogen durch mehrere Straßen. An zwei Stellen kamen sie und die Gegendemonstranten sich bis auf wenige Meter nahe. Die Polizei meldete, dass 31 Personen fest- oder in Gewahrsam genommen worden seien. Unter anderem gab es Verstöße gegen das Vermummungsverbot und das Waffengesetz, einmal wurden verfassungswidrige Symbole gezeigt. Verletzte habe es nicht gegeben.
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    Nach 311 Bundesligaspielen beendete Pablo Thiam zum Ende der Saison 2007/08 seine Karriere. Er ist sportlicher Leiter des VfL-Nachwuchses Ex-Fußballprofi Pablo Thiam Die Stadt Kassel war vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof mit dem Versuch gescheitert, den Aufmarsch der Rechtsextremen zu verbieten. „Auch wenn uns von Beginn an bewusst war, dass die Hürden für eine Verbotsverfügung sehr hoch sind, wollten wir als Stadt nichts unversucht lassen, die Versammlung beziehungsweise den Aufmarsch in der Innenstadt oder vor dem Regierungspräsidium zu verhindern“, sagte Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD). Über einen Auflagenbescheid sei es zumindest gelungen, Versammlung und Aufmarsch aus der Kasseler Innenstadt zu verbannen, so Geselle. Es sei auch das Vermächtnis des ermordeten Regierungspräsidenten Lübcke, dass man gegen Aufmärsche rechtsextremer Gruppen klare Kante zeigen müsse. Auch in Halle in Sachsen-Anhalt beteiligten am Samstag rund 3000 Menschen an den Aktionen des Bündnisses „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“. Auf Transparenten hieß es unter anderem „Nazi-Zentren dicht machen“ oder „Kein Mensch braucht Nazis“. Anlass für die Proteste an mehreren Orten in der Stadt war ein Treffen der Identitären Bewegung (IB). Deren Anhänger haben seit 2017 in Halle ein Haus, das als Zentrum in Deutschland gilt. Der Verfassungsschutz hat die IB erst kürzlich nach jahrelanger Prüfung als rechtsextremistisches Beobachtungsobjekt eingestuft. Ein geplanter Aufzug der Bewegung am Samstag wurde kurzfristig abgesagt. Die Anhänger der IB blieben daraufhin abgeschirmt von Polizisten vor ihrem Haus.
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    Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen: Sicherheitsbehörden sorgten sich um ihre Sicherheit Rechte in der Bundeswehr AfD-Chef Jörg Meuthen kritisierte die Entscheidung des Inlandsgeheimdienstes: „Mir sind keine Gewaltaktionen der Identitären Bewegung bekannt, wie wir sie aus dem linken Lager kennen“, sagte Meuthen den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Daher könne man sich fragen, „wie gerechtfertigt diese Beobachtung durch den Verfassungsschutz ist“. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 20-07-2019
  • Wählt Cindy & Bert, Genossen!
    Seit Anfang des Monats besteht die Möglichkeit, sich um den SPD-Vorsitz zu bewerben. Zurzeit wird die Partei von Emerson, Lake & Palmer geführt, einem munteren Trio, das auch unter dem Namen Malu, Manu & TSG bekannt ist. Doch drei sind einer zu viel und daher favorisiert man die Idee der Doppelspitze, auch weil die Grünen damit Erfolge feiern. Geht irgendetwas schief, kann es die eine dem anderen in die Schuhe schieben. Selbst die CDU hat mit Annegret Kramp-Karrenbauer immerhin einen Doppelnamen an der Spitze. Die Bewerber rennen den Sozialdemokraten nicht gerade die Türen ein, bisher haben nur zwei Duos ihre Ansprüche angemeldet, nämlich Scheer & Lauterbach sowie Roth & Kampmann. Doch diesen Namen fehlt jeder Glanz, sie klingen nicht nach Aufbruchstimmung, sondern nach Spedition, nach Sanitärunternehmen oder nach einer schäbigen Kanzlei, die ihr Geld mit Abmahnschreiben verdient. Bitte nicht Schäfer & Gümpel So kommt die SPD nicht wieder auf die Beine. Der Name eines Duos ist die halbe Miete, Simon & Garfunkel, Sonny & Cher, Cindy & Bert, Dick & Doof, Klaus & Klaus oder Clever & Smart, das sind klangvollen Paarungen, die sich ins kollektive Gedächtnis eingegraben haben. Auch die Kessler-Zwillinge oder die Lochis würden sich als Kandidaten eignen, zur Not vielleicht sogar jemand mit einer bipolaren Störung. Wenn es aber unbedingt Sozialdemokraten sein sollen, kämen Scholz & Schulz in Frage oder Kevin & Kühnert aber bitte nicht Schäfer & Gümbel. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 20-07-2019
  • „Cleo“ – ein verspieltes Großstadtmärchen
    Eine Berliner Stadtführerin träumt ihren verstorbenen Eltern hinterher, vor allem ihrem Vater, mit dem sie als Kind die Stadt nach Geheimnissen durchstreifte. Als sie einem jungen Schatzsucher begegnet, der nach dem verschollenen Diebesgut der Brüder Sass aus den 1920er-Jahren fahndet, schließt sie sich ihm an. © Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 20-07-2019
  • „Vox Lux“ – Musikdrama mit Natalie Portman und Jude Law
    In VOX LUX wird der Aufstieg von Celeste nachgezeichnet, die – wie ein Phoenix aus der Asche – aus einer großen nationalen Tragödie zu einem Superstar des Pop aufsteigt. Der Film umfasst 18 Jahre ihres Lebens und begleitet sie von 1999 bis 2017. © Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 20-07-2019
  • Rechte Demo nach Lübcke-Mord – 8000 protestieren dagegen
    Sieben Wochen nach dem Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke sind am Samstag in Kassel rund 8000 Menschen zu Protesten gegen Rechts zusammengekommen. Das teilte die Polizei mit. Sie demonstrieren auf drei großen Veranstaltungen gegen einen Aufzug der Kleinstpartei „Die Rechte“. Der Veranstaltungsort der Rechtsextremen wurde komplett abgeriegelt. Die Demonstration mit rund 100 Teilnehmern begann am frühen Nachmittag mit zweistündiger Verspätung. Drei Menschen wurden nach Angaben der Polizei in Gewahrsam genommen; einer wegen des Zeigens verfassungsfeindlicher Kennzeichen, zwei weitere wegen Verstößen gegen das Waffengesetz. Die Partei „Die Rechte“ spricht von einer Instrumentalisierung der Tat, mit der Rechte in die Nähe von Gewalt und Terror gestellt würden. Die Stadt Kassel war vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof mit dem Versuch gescheitert, den Aufmarsch der Rechtsextremen zu verbieten.
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    Nach 311 Bundesligaspielen beendete Pablo Thiam zum Ende der Saison 2007/08 seine Karriere. Er ist sportlicher Leiter des VfL-Nachwuchses Ex-Fußballprofi Pablo Thiam Die Stadt Kassel war vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof mit dem Versuch gescheitert, den Aufmarsch der Rechtsextremen zu verbieten. „Auch wenn uns von Beginn an bewusst war, dass die Hürden für eine Verbotsverfügung sehr hoch sind, wollten wir als Stadt nichts unversucht lassen, die Versammlung beziehungsweise den Aufmarsch in der Innenstadt oder vor dem Regierungspräsidium zu verhindern“, sagte Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD). Über einen Auflagenbescheid sei es zumindest gelungen, Versammlung und Aufmarsch aus der Kasseler Innenstadt zu verbannen, so Geselle. Es sei auch das Vermächtnis des ermordeten Regierungspräsidenten Lübcke, dass man gegen Aufmärsche rechtsextremer Gruppen klare Kante zeigen müsse. Nachdem im Internet Gewaltaufrufe kursierten, rüstete sich die Polizei für einen Großeinsatz. Busse und Straßenbahnen der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) bleiben vom frühen Morgen an in den Depots. Der CDU-Politiker Lübcke war am 2. Juni in seinem Haus im Landkreis Kassel erschossen worden. Der Generalbundesanwalt geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Der 45-jährige Stephan E. hatte die Tat gestanden und dann sein Geständnis widerrufen. Auch in Halle in Sachsen-Anhalt haben am Samstag nach ersten Angaben der Veranstalter rund 800 Menschen gegen Rechtsextremismus protestiert. Die Polizei sprach zunächst von mehreren Hundert Teilnehmern in der Stadt. Anlass der ganztägig vorgesehenen Proteste ist ein geplanter Aufzug der Identitären Bewegung. Diese hat in Halle seit 2017 ein Haus, das als Zentrale in Deutschland gilt. Der Verfassungsschutz hat die Identitäre Bewegung nach jahrelanger Prüfung als rechtsextremistisches Beobachtungsobjekt eingestuft.
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    Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen: Sicherheitsbehörden sorgten sich um ihre Sicherheit Rechte in der Bundeswehr AfD-Chef Jörg Meuthen kritisierte diese Entscheidung des Inlandsgeheimdienstes: „Mir sind keine Gewaltaktionen der Identitären Bewegung bekannt, wie wir sie aus dem linken Lager kennen“, sagte Meuthen den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Daher könne man sich fragen, „wie gerechtfertigt diese Beobachtung durch den Verfassungsschutz ist“. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 20-07-2019
  • Emilo Estevez ist „Ein ganz gewöhnlicher Held“
    Im eiskalten Winter ist die städtische Bibliothek in Cincinnati ein wärmender Zufluchtsort geworden. Als eine Gruppe von Obdachlosen beschließt am Abend einfach in der Bücherei zu bleiben, ruft das Polizei, Politiker und Presse auf den Plan. © Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 20-07-2019