Gesundheit

  • Masernschutzgesetz erleichtert HIV-Tests
    14.11.2019 – 14:29 Deutsche AIDS-Hilfe Berlin (ots) Deutsche Aidshilfe begrüßt die neue Möglichkeit zu HIV-Schnelltests ohne ärztliche Aufsicht. Das Gesetz kann den neuen Trend zu früheren Diagnosen verstärken - und damit Aidserkrankungen verhindern Schnelltests auf HIV, Hepatitis C und Syphilis können in Beratungsstellen künftig auch ohne ärztliche Aufsicht durchgeführt werden. So sieht es das Masernschutzgesetz vor, das heute im Bundestag beschlossen worden ist. "Diese Erleichterung von HIV-Tests ist ein sehr wichtiger Schritt, um frühe HIV-Diagnosen zu fördern und damit Aidserkrankungen zu verhindern. Das Gesetz ermöglicht mehr Testangebote, insbesondere für Menschen mit hohem HIV-Risiko", sagt Silke Klumb, Geschäftsführerin der Deutschen Aidshilfe. Die Meldung passt zu den neuen HIV-Zahlen, die das Robert-Koch-Institut heute veröffentlicht hat: Endlich erkranken erstmals weniger Menschen an Aids, weil sie früher von ihrer Infektion erfahren haben. Bei schwulen Männern in Großstädten ist die Zahl derer gesunken, die nichts von ihrer HIV-Infektion wissen. (Siehe Pressemitteilung von heute morgen) Mehr Angebote möglich "Diesen Trend zu früheren Diagnosen kann das neue Gesetz verstärken. Es wird nun leichter, Schnelltests gezielt dort anzubieten, wo sie benötigt werden, um Infektionen zu erkennen und so eine Behandlung zu ermöglichen. Das ist wichtig, weil noch immer viele Menschen nichts von ihrer HIV-Infektion wissen und deswegen schwer erkranken", sagt Silke Klumb. Insbesondere Personen mit hohem Infektionsrisiko, zum Beispiel Drogen konsumierende, werden vom Gesundheitssystem noch nicht ausreichend erreicht. Schwule und bisexuelle Männer können durch speziell auf sie zugeschnittene Angebote auf den Nutzen eines regelmäßigen HIV-Tests aufmerksam gemacht werden. HIV-Tests scheitern am Ärztemangel Für Aidshilfen, Checkpoints, Drogenhilfeeinrichtungen und Präventionsprojekte ist es aber oft schwierig, Mediziner_innen für diese Tätigkeit zu gewinnen. Hier wirken sich Ärztemangel und Ressourcenknappheit aus. Wenn nun Schnelltests nicht mehr nur von Ärzt_innen durchgeführt werden dürfen, sondern auch von anderen Expert_innen, können solche Einrichtungen passgenaue neue Angebote schaffen. Zuverlässiges Ergebnis Diese Schnelltests sind sehr zuverlässig. Fällt der Test positiv aus, ist allerdings eine Überprüfung des Ergebnisses mit einem weiteren Verfahren notwendig. Dafür ist dann eine Blutentnahme durch einen Arzt oder eine Ärztin erforderlich. Hohe Zahl von Spätdiagnosen Die Zahl der Spätdiagnosen zu senken, ist eine der wichtigsten Herausforderungen in der HIV/Aids-Prävention. Noch immer wissen in Deutschland 10.600 Menschen nicht, dass sie HIV haben. Rund 1.000 Menschen hatten 2018 bereits Aids oder einen schweren Immundefekt, als HIV bei ihnen diagnostiziert wurde. Dabei lassen sich diese Erkrankungen heute vermeiden. Das ist tragisch, denn bei rechtzeitiger Therapie können Menschen mit HIV heute leben wie alle anderen Menschen. HIV ist dann auch nicht mehr übertragbar. Weitere Informationen: Pressemitteilung der Deutschen Aidshilfe zu den HIV-Infektionszahlen: https://www.presseportal.de/pm/14407/4439654 Bericht des Robert-Koch-Instituts: http://ots.de/WNkg1G Kampagne "Kein Aids für alle!": www.kein-aids-fuer-alle.de Pressekontakt: Deutsche AidshilfeHolger Wicht, PressesprecherMobil erreichbar 0171 274 95 11presse@dah.aidshilfe.dewww.aidshilfe.de Original-Content von: Deutsche AIDS-Hilfe, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 14-11-2019
  • Bundestag beschließt Masern-Impfpflicht – Bußgelder vorgesehen
    Kinder und Personal in Kindertagesstätten und Schulen müssen künftig gegen Masern geimpft sein. Mit der Mehrheit der Stimmen verabschiedete der Bundestag am Donnerstag in namentlicher Abstimmung ein Gesetz, das bei Verstoß den Ausschluss von Kindertagesstätten und Bußgelder vorsieht. Die Impfpflicht soll auch für Tagesmütter sowie für Bewohner und Mitarbeiter von Flüchtlingsunterkünften und Gesundheitseinrichtungen gelten. Masernschutz sei Kinderschutz, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im Bundestag. Er verteidigte die Impfpflicht gegen die Kritik großer Teile der Opposition. Spahn sagte: „Masernschutz ist Kinderschutz.“ Das Gesetz solle die Schwächsten vor der hoch ansteckenden Erkrankung schützen und stelle auf Gemeinschaftseinrichtungen ab. Das Gesetz sieht vor, dass Eltern, die ihre in einer Einrichtung betreuten Kinder nicht impfen lassen, mit einem Bußgeld von bis zu 2.500 Euro belegt werden können. Für Kinder, die schon in der Kita oder in der Schule sind, ist bis 31. Juli 2021 nachzuweisen, dass sie geimpft sind oder die Masern schon hatten. Von der Kita können die Kinder ausgeschlossen werden, von der Schule wegen der allgemeinen Schulpflicht nicht. Auch Kindertagesstätten, die nicht geimpfte Kinder betreuen, können mit einem Bußgeld bestraft werden.
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    Germany - February 22, 2015 Measles outbreak in Germany Archive file | Keine Weitergabe an Wiederverkäufer. Infektionskrankheit Mitarbeiter in Gemeinschafts- oder Gesundheitseinrichtungen können dort nicht mehr arbeiten, wenn sie die Impfung verweigern. Ausnahmen gelten für unter Einjährige, weil sie noch nicht geimpft werden sollen, und Menschen, die Impfungen nicht vertragen. Union, SPD und FDP hatten in zweiter Lesung für das Gesetz gestimmt, das zum 1. März 2020 in Kraft treten soll. Die AfD stimmte dagegen, Grüne und Linke enthielten sich. Bei der namentlichen Schlussabstimmung votierten 459 Abgeordnete für das Gesetz, 89 dagegen, 105 enthielten sich.
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    Streitgespräch: Jutta Allmendinger und Jens Spahn sind in vielen Fragen uneins Spahn vs. Allmendinger Der CDU-Abgeordnete und Arzt Rudolf Henke (CDU) betonte, es gehe nicht um eine Zwangsimpfung, sondern eine Nachweispflicht für die Gemeinschaftseinrichtungen. Der AfD-Abgeordnete Detlev Spangenberg entgegnete, Impfungen müssten freiwillig bleiben. Die Abgeordnete Kordula Schulz-Asche (Grüne) argumentierte, eine umfassende Impfstrategie sei sinnvoller als eine Impfpflicht. Die Linkenpolitikerin Gesine Lötzsch sprach sich für mehr Impfwerbung in Schulen aus. Wenn Soldaten dort für die Bundeswehr werben könnten, sollten das auch Ärzte für Gesundheit tun können, sagte sie. Masern sind eine hochansteckende Krankheit, die schwere Gehirnentzündungen oder sogar den Tod zur Folge haben kann. Medikamente zur Behandlung gibt es nicht, so dass die Impfung die einzige Schutzmöglichkeit ist. Für die Immunisierung sind zwei Impfungen vonnöten. Empfohlen werden sie zwischen dem ersten und zweiten Lebensjahr. In Deutschland sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation 92 Prozent der Menschen vollständig geimpft, 97 Prozent erhielten nur eine Impfdosis. Ein Gesamtschutz der Bevölkerung wird bei einer Quote von 95 Prozent angenommen. Dann sind auch diejenigen geschützt, die nicht geimpft werden können. Eine Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) hatte im Oktober ergeben, dass rund elf Prozent der 2016 geborenen Kinder bis zu ihrem zweiten Geburtstag nur unvollständig gegen Masern geimpft waren. Damit ist bundesweit jedes neunte Kleinkind nicht bis zum von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Alter vollständig gegen Masern geschützt. Rund 7,5 Prozent der Kinder dieses Jahrgangs haben der Umfrage zufolge gar keine Masernimpfung. 2018 wurden nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 543 Masernfälle gemeldet. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Welt GesundheitPubliziert am 14-11-2019
  • Ascensia Diabetes Care unterstützt den Weltdiabetestag mit 24 inspirierenden Videos
    14.11.2019 – 12:26 Ascensia Diabetes Care Deutschland GmbH
    Leverkusen (ots) Zum zweiten Mal in Folge stellt die IDF (International Diabetes Federation) zum Weltdiabetestag Familien ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Denn Familien leisten eine wichtige Rolle beim täglichen Diabetes-Management - Eltern und Geschwister motivieren, ermuntern, kümmern sich und stehen im Alltag zur Seite. Ascensia Diabetes Care, Hersteller der Contour® Next Blutzuckermesssysteme, schließt sich dem offiziellen Thema "Familie und Diabetes" gerne an und stellt in 24 persönlichen Videos Familien aus aller Welt in ihrem täglichen Umgang mit dem Diabetes vor. Ab heute sind die Videos auf den Social-Media-Kanälen und der globalen Webseite www.ascensia.com/wdd2019/ von Ascensia Diabetes Care zu sehen. Familienleben mit Diabetes: Füreinander da sein Für die Aktion hat Ascensia Diabetes Care Menschen mit Diabetes auf der ganzen Welt gebeten, zu erzählen, wie ihre Familie sie im tagtäglichen Umgang mit dem Diabetes unterstützt. Die 24 Familien, die in dieser Kampagne vorgestellt werden, bieten einen inspirierenden und exklusiven Einblick, was Familien leisten - von der Überwachung der Blutzuckerwerte über die emotionale Unterstützung bis hin zur Förderung einer gesunden Lebensweise. Stellvertretend für Deutschland steht Bastian Niemeier, bei dem im Alter von 12 Jahren Typ-1 Diabetes diagnostiziert wurde. "Ich selbst habe das gar nicht wirklich bemerkt, das war eher meine Mutter. Zunächst war es eine ziemliche Belastung für die ganze Familie", erinnert sich der heute 18-Jährige. "Meine Eltern haben versucht, mich nach der Diagnose zu motivieren und wieder aufzubauen und haben sich um das meiste gekümmert." Bastian erzählt, wie sein Vater ihm anfangs jeden Morgen die Gramm Kohlenhydrate auf die Pausenbrottüten geschrieben hat. Vater Jens ergänzt: "Zu Beginn, als Bastian die Diagnose erhalten hat, haben wir ihn sehr stark in allem unterstützt." Gemeinsam mit den Eltern lernte Bastian mit seinem Diabetes umzugehen, so zum Beispiel auch die Insulineinheiten selbst zu berechnen. Heute managt Bastian seinen Diabetes selbständig und teilt auf seinem Youtube-Kanal "Diabetes ohne Grenzen" (https://www.youtube.com/diabetesohnegrenzen) seine persönlichen Erfahrungen und gibt anderen Menschen mit Diabetes Tipps. Stellenwert der Familie beim Diabetes-Management würdigen Michael Kloss, CEO von Ascensia Diabetes Care, betont die Bedeutung der Familie: "Die eigene Familie kann für Menschen mit Diabetes eine unglaubliche Unterstützung sein. Sie motiviert zu einem gesunden Lebensstil, unterstützt beim alltäglichen Diabetes-Management und gibt emotionalen Halt. Sie spielt aber auch eine entscheidende Rolle bei der frühzeitigen Erkennung der Erkrankung. Wir hoffen, dass diese Videos dazu beitragen werden, das Bewusstsein für Diabetes weltweit zu schärfen." Wer sich daran beteiligen und seine Unterstützung zeigen möchte, ist herzlich eingeladen, die Videos via Facebook, Twitter und Instagram zu teilen oder zu kommentieren. Alle Videos sind auch unter www.ascensia.com/wdd2019/ zu sehen. Mehr Informationen zur Blutzuckerselbstkontrolle erhalten Sie im Internet unter www.diabetes.ascensia.de oder beim Ascensia Diabetes Service unter der kostenfreien Service-Hotline 0800/50 888 22. Über Ascensia Diabetes Care Ascensia Diabetes Care ist ein globales, auf Diabetes Care spezialisiertes Unternehmen, welches Menschen mit Diabetes dabei unterstützt, ihre Gesundheit in die eigene Hand zu nehmen und eine höhere Lebensqualität zu ermöglichen. Wir nutzen unsere Innovationen und Expertise, um qualitativ hochwertige Lösungen und messgenaue Systeme zu entwickeln, die einen einfachen und positiven Unterschied im täglichen Leben von Menschen mit Diabetes machen. Der Kern unseres Portfolios sind die bewährten Contour® Next Blutzuckermesssysteme. Unsere Produkte vereinen fortschrittliche Technologien mit anwenderfreundlicher Funktionalität, um Menschen mit Diabetes im Umgang mit ihrem Diabetes zu unterstützen. Wir engagieren uns für eine kontinuierliche Forschung, Innovation und die Weiterentwicklung neuer Produkte. Als verlässlicher Partner in der Diabetes Care Industrie arbeiten wir eng mit medizinischen Fachkräften und weiteren Partnern zusammen - zum einen, um sicherzustellen, dass unsere Produkte die höchsten Standards an Präzision und Richtigkeit und damit hohe Messgenauigkeit gewährleisten und zum anderen, um unser Geschäft mit größter Integrität führen zu können. Ascensia Diabetes Care entstand 2016 durch den Verkauf von Bayer Diabetes Care an PHC Holdings Ltd (vormals Panasonic Healthcare Holdings Co., Ltd). Die Produkte von Ascensia Diabetes Care werden weltweit in mehr als 125 Länder verkauft. Ascensia Diabetes Care beschäftigt mehr als 1.700 Mitarbeiter in 31 Ländern. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.diabetes.ascensia.de. Mehr Informationen zur Pressemitteilung erhalten Sie unter www.diabetes.ascensia.de/aktuelles/presse. Ascensia, das Ascensia Diabetes Care-Logo und Contour sind Marken der Ascensia Diabetes Care Holdings AG. Vertrieb der Contour Next Blutzuckermessgeräte Alle Blutzuckermessgeräte der Contour Next Generation können von Menschen mit Diabetes über den Ascensia Diabetes Service unter 0800/508 88 22, auf www.diabetes.ascensia.de sowie per E-Mail (info@ascensia.de) gegen Beantwortung und Zurücksendung eines Fragebogens kostenfrei bestellt werden. Weitere Informationen zu den Geräten erhalten Sie auch in Apotheken und dem Fachhandel. Pressekontakt: Nadine Dengel, PR & Communications ManagerTel. +49 214 322 94549E-Mail: nadine.dengel@ascensia.com Original-Content von: Ascensia Diabetes Care Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 14-11-2019
  • „Moderner Weizen hat einen sechsfachen Chromosomensatz und 105.000 Gene“
    Seit mehr als acht Jahren schon isst der Arzt und Biochemiker Detlef Schuppan selbst keinen Weizen mehr. Keine Brötchen, keine Nudeln, keinen Kuchen. Er meidet Weizen, weil dieser seiner Forschung nach Entzündungen verstärkt. Der Gastroenterologe von der Uniklinik Mainz und der US-amerikanischen Harvard Medical School erklärt, warum eines unserer wichtigsten Lebensmittel krank machen kann und Zöliakie viel weiter verbreitet ist als angenommen. WELT: Herr Schuppan, von der Weizenunverträglichkeit Zöliakie haben wohl die meisten schon gehört. Menschen, die daran leiden, vertragen das Klebereiweiß Gluten nicht. Sie selbst haben die entscheidende Forschung zum Verständnis dieser Erkrankung 1997 im Topjournal „Nature“ publiziert. Detlef Schuppan: Ja, obwohl diese Erkrankung auch damals schon beileibe nicht neu war. Mitte des vergangenen Jahrhunderts hat der niederländische Arzt Willem Karel Dicke erstmals erkannt, dass viele der zu dieser Zeit oft schweren Wachstums- und Gedeihstörungen von Kindern auf Weizen zurückzuführen waren: Er hatte festgestellt, dass der Zustand dieser Kinder sich nämlich während des Krieges, als Weizen wegen Ernährungsengpässen nicht nur Verfügung stand, deutlich gebessert hat. Seine anschließende Forschung hat bestätigt, dass die Ursache im Weizen lag, und zwar im Gluten. WELT: Glücklicherweise ist Zöliakie nicht sehr häufig ... Schuppan: Das stimmt so nicht ganz. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Welt GesundheitPubliziert am 14-11-2019
  • Forschungsbericht zu Klimawandel und Gesundheit Ärzte fordern Sofortmaßnahmen von Bund und Ländern
    14.11.2019 – 11:15 Bundesärztekammer Berlin (ots) Gemeinsame Pressemitteilung von The Lancet Countdown: Tracking Progress on Health and Climate Change / Bundesärztekammer / Charité - Universitätsmedizin Berlin / Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt / Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung / Hertie School Berlin, 14.11.2019 - Bis zum Ende dieses Jahrhunderts sind jährlich bis zu fünf zusätzliche Hitzewellen in Norddeutschland und bis zu 30 in Süddeutschland zu erwarten, wenn wir mit dem Ausstoß von Treibhausgasen so weitermachen wie bisher. Damit einhergehender Hitzestress und hohe bodennahe Ozonkonzentrationen können schwerwiegende Folgen für die menschliche Gesundheit haben. Dazu zählen unter anderem Hitzschlag, Herzinfarkt und akutes Nierenversagen aufgrund von Flüssigkeitsmangel. Am stärksten gefährdet sind ältere Menschen, Säuglinge, Patienten mit chronischen Erkrankungen sowie Personen, die schwere körperliche Arbeit im Freien verrichten, etwa Bauarbeiter. Zu diesen Ergebnissen kommt ein heute veröffentlichter Forschungsbericht der renommierten medizinischen Fachzeitschrift "The Lancet". Dieser ist Teil des internationalen Forschungsprojekts "The Lancet Countdown on Health and Climate Change". Zum ersten Mal wird dieses Jahr auch ein Deutschland-Bericht (Policy Brief) des Lancet Countdown vorgestellt. Kooperationspartner des Projektes sind die Bundesärztekammer, die Charité - Universitätsmedizin Berlin, das Helmholtz Zentrum München, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sowie die Hertie School. Nach dem Forschungsbericht nimmt auch die Gefährdung durch Infektionskrankheiten aufgrund des Klimawandels zu. Dies betrifft durch Zecken und Mücken übertragbare Infektionen, die es in Teilen Deutschlands schon heute gibt, wie zum Beispiel FSME und Borreliose, aber auch neue Infektionskrankheiten, wie Dengue, Zika und Chikungunya. Dieses Jahr gab es erstmals Mücken-assoziierte West-Nil-Fieber Fälle bei Menschen in Deutschland. Außerdem vermehren sich bei höheren Temperaturen Blaualgen und Vibrio-Bakterien in Seen und in der Ostsee, was beim Baden Gesundheitsprobleme verursachen kann. "Der Bericht belegt eindrücklich, dass die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels nicht irgendwann in weit entfernten Weltgegenden spürbar werden, sondern hier und heute", sagte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt. Die Politik müsse geeignete Rahmenbedingungen schaffen, um Risiken für die Gesundheit abzuwenden. So müssten Gesundheitseinrichtungen durch ausreichend Personal und räumliche Ressourcen auf Extremwetterereignisse vorbereitet werden. "Neben einem nationalen Hitzeschutzplan sind konkrete Maßnahmenpläne für Kliniken, Not- und Rettungsdienste sowie Pflegeeinrichtungen zur Vorbereitung auf Hitzeereignisse notwendig", betonte Reinhardt. Prof. Dr. Annette Peters, Direktorin des Instituts für Epidemiologie am Helmholtz Zentrum München, untersucht in der NAKO Gesundheitsstudie bei 200.000 Erwachsenen die körperlichen Reaktionen auf extreme Wetterereignisse und wie sie durch den Klima-wandel verschärft werden: "Wir gehen davon aus, dass die Auswirkungen von Hitze viel weitreichender sind, als dies gegenwärtig durch Studien dokumentiert ist. Mit Hilfe der NAKO Gesundheitsstudie können wir die Auswirkungen von Hitze auf chronisch kranke Personen, wie zum Beispiel Diabetiker untersuchen." Prof. Dr. Sabine Gabrysch, Ärztin und Professorin für Klimawandel und Gesundheit an der Charité und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, betonte die enormen Chancen für unsere Gesundheit durch sogenannte Win-win-Lösungen: "Wenn wir Kohlekraftwerke abschalten und unsere Städte fahrradfreundlicher gestalten und dadurch der Autoverkehr abnimmt, nützt das nicht nur dem Klima. Diese Maßnahmen helfen auch gegen Luftverschmutzung und führen zu mehr Bewegung. Beides ist ein direkter Gewinn für unsere Gesundheit durch weniger Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen. Vorsorge ist besser als Nachsorge, und die beste Vorsorge bei Klima und Gesundheit ist die rasche Verringerung unseres Ausstoßes von Treibhausgasen." Tagung in der Hertie School in Berlin Nach der Präsentation des Forschungsberichts vor der Bundespressekonferenz in Berlin werden die Ergebnisse am Nachmittag auf einer Tagung in der Hertie School diskutiert. "Das Monitoring dient nicht nur dazu, die Dynamik der Wechselbeziehungen zwischen Gesundheit und Klimawandel abzubilden. Wir wollen auch eine verlässliche Grundlage für politische Entscheidungen liefern", sagte vor der Tagung Slava Jankin, Professor für "Data Science and Public Policy" an der Berliner Hertie School und als Autor an den Arbeiten des Lancet Countdown beteiligt. Auch Bundesärztekammer-Vorstandsmitglied PD Dr. Peter Bobbert wird auf der Tagung sprechen. Er betonte im Vorfeld die Notwendigkeit, die Forschung zu den Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Gesundheit des Einzelnen sowie auf die globale Gesundheit zu intensivieren. Bobbert verwies darauf, dass sich im nächsten Jahr der Deutsche Ärztetag intensiv mit den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels beschäftigen wird. Die heutige Tagung in der Hertie School ist für Journalistinnen und Journalisten öffentlich (Anmeldung: www.hertie-school.org/en/lancetcountdownreport2019/). Den Policy Brief für Deutschland sowie den Report 2019 können Sie hier abrufen: www.lancetcountdown.org/resources/ www.lancetcountdown.org/2019-report/ Pressekontakt: Bundesärztekammer Stabsbereich Politik und Kommunikation Tel.: +49 30 400 456 - 700 presse@baek.deCharité - Universitätsmedizin BerlinGeschäftsbereich UnternehmenskommunikationTel.: +49 30 450 570 400presse@charite.deHelmholtz Zentrum München -Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und UmweltAbteilung KommunikationTel.: +49 89 3187-2711presse@helmholtz-muenchen.dePotsdam-Institut für KlimafolgenforschungPresse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel: +49 331 288 2507 presse@pik-potsdam.deHertie SchoolDirector CommunicationsTel.: +49 30 259 219 113pressoffice@hertie-school.org Original-Content von: Bundesärztekammer, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 14-11-2019
  • Deutsche Aids-Stiftung: Aktuelle Zahlen zu HIV und Aids in Deutschland /Stiftung reagiert mit Freude und Besorgnis
    14.11.2019 – 11:06 Deutsche AIDS-Stiftung Bonn (ots) Auf die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu HIV und Aids in Deutschland reagiert die Deutsche AIDS-Stiftung mit Freude und Besorgnis. "Auch wenn die zurückgehende Zahl der jährlichen HIV-Neuinfektionen ermutigend ist, erinnern wir daran, dass immer mehr Menschen mit HIV in Deutschland leben.", sagt Kristel Degener, Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung. "Ende 2018 waren es 87.900. Jedes Jahr brauchen tausende von ihnen die Hilfe der Stiftung.", betont Kristel Degener. Die Deutsche AIDS-Stiftung hilft bedürftigen HIV-positiven Menschen bei der Überbrückung von finanziellen Notsituationen. Außerdem unterstützt sie bundesweit Projekte für betroffene Menschen. Die Stiftung setzt sich ein für Solidarität und gegen Diskriminierung von HIV-positiven Menschen. Pressekontakt: Pressestelle der Deutschen AIDS-StiftungDr. Volker Mertens (Pressesprecher)Andrea Babar (Öffentlichkeitsarbeit)Telefon: 0228 60469-31 und -37Fax: 0228 60469-99E-Mail: volker.mertens@aids-stiftung.deMünsterstraße 1853111 Bonnwww.aids-stiftung.de Original-Content von: Deutsche AIDS-Stiftung, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 14-11-2019
  • Deutsche Aidshilfe zu HIV-Infektionszahlen: Erfolg ausbauen, Lücken schließen
    14.11.2019 – 10:56 Deutsche AIDS-Hilfe Berlin (ots) Kontinuierlicher Rückgang von HIV-Neuinfektionen, erste Erfolge beim Bemühen um mehr frühe Diagnosen - aber immer noch viele vermeidbare Infektionen und Aids-Erkrankungen Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland ist erneut gesunken. 2.400 Menschen infizierten sich im Jahr 2018, etwa 100 weniger als im Vorjahr. Damit geht die Zahl seit 2015 zurück. Das hat heute das Robert-Koch-Institut (RKI) mitgeteilt. Dazu erklärt Sylvia Urban vom Vorstand der Deutschen Aidshilfe (DAH): "Der Rückgang bei den Neuinfektionen ist ein Erfolg der Prävention und der HIV-Therapie, die auch die Übertragung verhindert. Die erfolgreichen Wege gilt es nun weiter auszubauen: Mit noch mehr speziellen Testangeboten und Zugang zu medizinischer Behandlung für alle Menschen in Deutschland. Präventionslücken müssen endlich geschlossen werden. Dann können die Zahlen noch stärker sinken." Vermeidbare Infektionen verhindern Vermeidbare HIV-Infektionen entstehen unter anderem, weil es in Deutschland nach wie vor keine Vergabe sauberer Spritzen in Haft gibt und weil Menschen ohne Aufenthaltspapiere faktisch keinen Zugang zur HIV-Therapie haben. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden. Prophylaxe PrEP zugänglich machen Das Potenzial der HIV-Prophylaxe PrEP ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Zur sinkenden Zahl der Neuinfektionen hat sie aller Wahrscheinlichkeit nach bereits beigetragen. Seit Herbst 2017 ist sie zu erschwinglichen Preisen auf Privatrezept erhältlich, seit dem 1.9.2019 übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen die Kosten. Die PrEP muss nun noch bekannter gemacht werden. Zudem fehlen in manchen Städten und Regionen abseits von Ballungsgebieten ärztliche Einrichtungen, die die PrEP verschreiben dürfen. Erfolg bei schwulen und bisexuellen Männern Bei den Männern, die Sex mit Männer haben, der am stärksten betroffenen Gruppe, ist die Zahl der Neuinfektionen seit 2012 um mehr als ein Viertel zurückgegangen. Hauptgrund: HIV-Infektionen werden in dieser Gruppe laut RKI in den letzten Jahren früher diagnostiziert und behandelt - damit werden auch weitere Infektionen verhindert. Anstieg bei Drogenkonsumierenden Besondere Aufmerksamkeit fordert der fortgesetzte Anstieg von HIV-Infektionen bei Menschen, die intravenös Drogen konsumieren. Erfolgreiche Testprogramme für HIV und Hepatitis C müssen daher fortgesetzt und ausgebaut werden. Neue Substanzen und Konsumformen erfordern eine intensive und differenzierte Ansprache in der Prävention. In Haft muss ein flächendeckender Zugang zu Substitutionstherapien und sauberen Spritzen gewährleistet werden. Dringend erforderlich sind außerdem Drogenkonsumräume in allen Bundesländern. Außerdem erhalten HIV-positive Drogenkonsument_innen häufig keine HIV-Therapie. Die Therapiequote bei wissentlich HIV-Positiven lag laut DRUCK-Studie des RKI (2016) nur bei 55 Prozent (allgemein: 93%). Hier herrscht dringender Handlungsbedarf. Spätdiagnosen gehen leicht zurück Das RKI meldet außerdem eine etwas geringere Anzahl Menschen, die bei der HIV-Diagnose bereits an Aids oder einem schweren Immundefekt erkrankt waren - überwiegend, weil sie lange nichts von ihrer Infektion wussten und unbehandelt blieben (1.000 statt 1.100 Fälle im Vorjahr). Offenbar haben mehr Menschen als bisher einen HIV-Test gemacht und wurden behandelt, bevor sie krank wurden. Bei den schwulen und bisexuellen Männern in Großstädten ist zudem laut RKI erstmals die Zahl derer gesunken, die mit HIV leben, ohne davon zu wissen. Zu diesem Trend zu früheren Diagnosen sagt DAH-Vorstand Sylvia Urban: "Die Zahl der Spätdiagnosen zu verringern ist eine der wichtigsten Herausforderungen der Prävention. Erfreulicherweise zeigen Kampagnen und neue Testangebote offenbar Wirkung. Doch diese Erfolge sind nur ein Anfang. Es gilt weiter deutlich zu machen: Eine frühe Diagnose ist wichtig. Mit HIV kann man heute gut leben, ohne Therapie droht weiterhin Aids." Erfolgreiche Kampagnen für mehr frühe Diagnosen Die Deutsche Aidshilfe hatte auf das Problem vieler später Diagnosen unter anderem mit ihrer Kampagne "Kein Aids für alle!" und speziellen Testkampagnen für schwule Männer ("Testhelden", "Macht doch jeder!") reagiert. Die Testbotschaft richtet sich auch an Ärzt_innen: Viele denken nicht an die Möglichkeit einer HIV-Infektion, wenn Patient_innen nicht selbst darauf zu sprechen kommen oder einer der am stärksten betroffenen Gruppen angehören. Laut Robert-Koch-Institut leben insgesamt noch immer 10.600 Menschen in Deutschland unwissentlich mit HIV. Das UNAIDS-Etappenziel für das Jahr 2020, dass 90 Prozent aller Menschen mit HIV diagnostiziert sein sollen, verfehlt Deutschland noch (aktuell 88 Prozent). Stigma ist das größte Hindernis Zugleich muss HIV-Prävention immer auch auf einer anderen Ebene ansetzen: "Mit HIV kann man heute bei rechtzeitiger Diagnose leben wie alle anderen Menschen. Dieses Wissen kann dazu beitragen, dass Menschen sich testen und behandeln lassen. Hier gilt: Erzählt es weiter! Diskriminierung hingegen schreckt Menschen vom Test ab - sie muss weiter verringert werden", betont Sylvia Urban. Weitere Informationen: Bericht des Robert-Koch-Instituts: http://ots.de/WNkg1G Kampagne "Kein Aids für alle!": www.kein-aids-fuer-alle.de Pressekontakt: Deutsche AidshilfeHolger Wicht, PressesprecherMobil erreichbar unter 0171 274 95 11presse@dah.aidshilfe.dewww.aidshilfe.de Original-Content von: Deutsche AIDS-Hilfe, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 14-11-2019
  • Reemtsma bestätigt nach den Untersuchungsergebnissen des CDC: myblu Produkte enthalten kein Vitamin-E-Acetat
    14.11.2019 – 10:45 Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH Hamburg (ots) - Vitamin-E-Acetat als wahrscheinlicher Auslöser für Lungenerkrankungen in den USA identifiziert - Vitamin-E-Acetat ist kein Inhaltsstoff der myblu E-Zigaretten-Liquids - Geschlossene Vapingsysteme wie myblu bieten die beste Sicherheit Die US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Controls) hat Proben der Lungenkrankheitsopfer untersucht und Vitamin-E-Acetat in 100 Prozent der Fälle identifiziert. Das synthetische Öl kommt in Kosmetika und Nahrungsergänzungsmitteln vor, sollte aber nicht eingeatmet werden. Nach Anlage 2 der Tabakerzeugnisverordnung ist der Einsatz von Vitaminen bei der Herstellung von regulären nikotinhaltigen E-Liquids verboten. Vitamin-E-Acetat ist kein Inhaltsstoff der myblu E-Zigaretten-Liquids - und das ist es auch nie gewesen. Alle myblu Produkte, ihre Inhaltsstoffe sowie auch der erzeugte Dampf werden vor Verkauf einer gründlichen wissenschaftlichen Bewertung unterzogen. Keines der myblu Produkte enthält Vitamin-E-Acetat, THC, Mineralöl oder tierisches Fett. Verbraucher sollten darauf achten, dass sie ihre Vaping-Produkte von renommierten Marken und den Händlern ihres Vertrauens erwerben, und sicherstellen, dass die Produkte ordnungsgemäß versiegelt, verpackt und etikettiert sind. Mehr Sicherheit im geschlossenen System Geschlossene Pod-basierte Vapingsysteme wie myblu können am besten sicherstellen, dass sich die Inhaltsstoffe sowie das erzeugte Aerosol im Rahmen geregelter Standards bewegen. Denn myblu hat vorbefüllte, sicher verschlossene Liquidpods. Dieses geschlossene System garantiert, dass bei sachgemäßer Verwendung keine illegalen Zusatzstoffe enthalten sein können. Die Pods werden unter klinischen Bedingungen befüllt und regelmäßig geprüft. Sie unterliegen den strengen EU-Richtlinien, in denen genau geregelt ist, welche Inhalts- und Zusatzstoffe enthalten sein dürfen. Das Reemtsma-Qualitätsversprechen Reemtsma gibt ein deutliches Qualitätsversprechen für E-Zigaretten ab. Die Einhaltung von strengen Produkt- und Sicherheitsstandards ist oberste Pflicht. Der erwachsene Konsument hat ein Recht auf Produktsicherheit und auf genaue Informationen über die Erzeugnisse, die er nutzt. Reemtsma führt klinische Sicherheits- und Verträglichkeitsstudien durch und die Inhaltsstoffe erfüllen die Standards der Europäischen Union. Pressekontakt: Reemtsma Cigarettenfabriken GmbHCorporate AffairsE-Mail: presse@reemtsma.de Original-Content von: Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 14-11-2019
  • Zeitarbeitsverbot wird Pflegenotstand weiter verschärfen / Bundesratsinitiative für Verbot von Leiharbeit in der Pflege für 2020 geplant
    14.11.2019 – 10:30 AGENTAMED GmbH Personaldienstleistungen Hamburg (ots) Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) möchte Leiharbeit in der Pflege verbieten lassen. Gegenüber regionalen Medien erklärte sie jüngst ihre Pläne, Anfang 2020 dafür eine Bundesratsinitiative starten zu wollen. Für die ohnehin vom Fachkräfte- und Expertenmangel gebeutelten Pflegeeinrichtungen wäre das fatal. Ein zentraler Beweggrund für die Initiative sei die zunehmende Abwanderung von festangestellten Pflegekräften in die Leiharbeit, wo sie höhere Löhne bekämen und die weniger beliebten Nacht- und Wochenendschichten umgingen. Unter den häufigeren Wechseln der Einsatzorte leide zudem die Qualität und sogar die Patientensicherheit, so die Senatorin. "Statt die eigentlichen Missstände im Bereich Pflege zu benennen und anzugehen, wird alles auf die Zeitarbeiter abgewälzt", analysiert Julia Adelung, Betriebsleiterin der AGENTAMED GmbH, einem Unternehmen der IF-Gruppe. "Oft werden enorm kurzfristig neue Arbeitskräfte gebraucht. Unsere Personaldisponenten suchen und finden schnell geeignete, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter und überbrücken so den Engpass. Davon profitieren alle - nicht zuletzt die Patienten." Zeitarbeit verhindert berufliche Umorientierung Claudia Kaps, stellvertretende Niederlassungsleiterin von AGENTAMED in Berlin, ist sich sicher: "Ein Verbot der Zeitarbeit würde den Pflegenotstand noch weiter verschärfen - denn gerade die Zeitarbeit sorgt ja dafür, dass Pflegekräfte ihrer Berufung treu bleiben können und wollen." Eine junge Mutter, die den ständig wechselnden Schichtdienst nicht mehr stemmen kann, orientiert sich neu. Ein dualer Student, der Zeit für die Hochschule braucht, kann nicht jeden Dienstplan akzeptieren. Zahlreiche Beispiele wie diese zeigen: Ohne die Anstellung in Zeitarbeit gehen fähige und motivierte Fachkräfte der Branche verloren. Pflegebranche braucht umfassende Reform "Die Zeitarbeit ist nicht das eigentliche Problem der Branche - sie verdeutlicht vielmehr, woran es wirklich fehlt: ausreichend Stammpersonal, bessere Entlohnung, mehr Auszubildende", sagt Julia Adelung. Laut Bundesagentur für Arbeit beträgt der Anteil der Leiharbeiter in der Alten- und Krankenpflege lediglich zwei Prozent. Doch die Branche ist in Bewegung: Der Bundestag hat jüngst ein Gesetz für bessere Löhne in der Pflege beschlossen und steckt mitten in den Verhandlungen mit der Gewerkschaft Ver.di über einen flächendeckenden Tarifvertrag in der Altenpflege. Über AGENTAMED AGENTAMED ermöglicht Gesundheitsprofis Berufung und Beruf. Zahlreiche Beispiele beweisen, dass Zeitarbeit zu Unrecht ein schlechtes Image hat. Dank AGENTAMED entdecken "alte Hasen" ihre Berufung wieder (neu). Jobanfänger können sich austesten und spezialisieren. #LebensZeitArbeit www.agentamed.de Pressekontakt: AGENTAMED GmbHJulia AdelungColonnaden 6820354 Hamburg+49 (0) 40 300 346 40info@agentamed.de Original-Content von: AGENTAMED GmbH Personaldienstleistungen, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 14-11-2019
  • Neue Broschüre „Was ist Alzheimer?“ erhältlich
    14.11.2019 – 10:20 Alzheimer Forschung Initiative e.V. Düsseldorf (ots) Die Alzheimer-Krankheit ist mit 1,2 Millionen Betroffenen allein in Deutschland längst eine Volkskrankheit. Deshalb sind verlässliche Informationen über die häufigste Form der Demenz wichtig. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) hat jetzt die kostenlose Broschüre "Was ist Alzheimer?" im Sortiment, die bestellt werden kann unter: www.alzheimer-forschung.de/alz "Der Ratgeber soll Mut machen, sich über die Krankheit zu informieren. Denn wer gut informiert ist, kann besser mit der Herausforderung Alzheimer umgehen", sagt AFI-Sprecher Christian Leibinnes. Die kompakte Broschüre vermittelt auf 16 Seiten einen Überblick über die Alzheimer-Krankheit. Beschrieben werden mögliche Ursachen genauso wie Symptome und Verlauf sowie die Behandlung der Erkrankung. Zudem werden häufig gestellte Fragen beantwortet - zum Beispiel zur Vererbbarkeit, zu Möglichkeiten der rechtlichen Vorsorge und zur Übernahme von Pflegekosten. Eine kurze Übersicht über weiterführende Hilfsangebote rundet die Broschüre ab. Bestellinformation: "Was ist Alzheimer?" kann kostenfrei bestellt werden bei der Alzheimer Forschung Initiative e.V., Kreuzstr. 34, 40210 Düsseldorf; Telefonnummer 0211 - 86 20 66 0; Webseite: www.alzheimer-forschung.de/alz Kostenfreies Fotomaterial: http://ots.de/IDJWxb Weitere Informationen zur Alzheimer-Krankheit: www.alzheimer-forschung.de/alzheimer Über die Alzheimer Forschung Initiative e.V. Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) ist ein gemeinnütziger Verein, der das Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats e.V. trägt. Seit 1995 fördert die AFI mit Spendengeldern Forschungsprojekte engagierter Alzheimer-Forscher und stellt kostenloses Informationsmaterial für die Öffentlichkeit bereit. Bis heute konnte die AFI 266 Forschungsaktivitäten mit über 10,2 Millionen Euro unterstützen und rund 825.000 Ratgeber und Broschüren verteilen. Interessierte und Betroffene können sich auf www.alzheimer-forschung.de fundiert über die Alzheimer-Krankheit informieren und Aufklärungsmaterial anfordern. Ebenso finden sich auf der Webseite Informationen zur Arbeit des Vereins und allen Spendenmöglichkeiten. Botschafterin der AFI ist die Journalistin und Sportmoderatorin Okka Gundel. Pressekontakt: Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI)Dr. Christian LeibinnesKreuzstr. 3440210 Düsseldorf0211 - 86 20 66 27presse@alzheimer-forschung.dewww.alzheimer-forschung.de/presse Original-Content von: Alzheimer Forschung Initiative e.V., übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 14-11-2019
  • Hekla lava: Vulkangestein gegen Fersensporn und Arthrose
    Homöopathie für die Knochen Homöopathie für die Knochen: Das Einzelmittel Hekla lava wird aus der Lava des Vulkans Hekla in Island gewonnen. Es kommt bei Zahnschmerzen, Knochenerkrankungen und Arthrose zum Einsatz. Aus Lava wird das homöopathische Einzelmittel Hekla lava gewonnen. © privat Der Hekla gehört zu den aktivsten Vulkanen Islands. So viel Zerstörung ein Vulkanausbruch auch mit sich bringt: Die im homöopathischen Einzelmittel Hekla lava verwendete Vulkanlava kann sich positiv auf den menschlichen Körper auswirken, vor allem auf die Knochen- und Zahngesundheit. Denn in der Lava enthalten ist Siliziumdioxid für feste Knochen. Anwendung und Dosierung von Hekla lava Das homöopathische Präparat Hekla lava gibt es in Form von Tabletten, den bekannten kleinen Kügelchen (Globuli) und Lösungen (Dilutionen). Je nach Potenzierung gelten verschiedene Regeln für die Einnahme. Zur Selbstbehandlung empfehlen Ärzte und Heilpraktiker die Potenz D6. Bei akuten Schmerzen durch einen Fersensporn beispielsweise wird Erwachsenen und Jugendlichen ab zwölf Jahren empfohlen, halbstündlich bis stündlich je eine Tablette (höchstens sechsmal täglich) im Mund zergehen zu lassen. Bei chronischen Beschwerden ein bis dreimal täglich je eine Tablette lutschen. Auch die Potenzen D12, D3 und D4 eignen sich für die Selbstmedikation. Wie für konventionell-medizinische Medikamente gilt allerdings: Man sollte sie ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit einnehmen. Gute Beratung finden Sie bei qualifizierten Homöopathen. An diese sollte man sich auch wenden, wenn man höhere Potenzierungen wie C30 oder D30 einnehmen möchte. Leitsymptome für Hekla lava Der Homöopath wird zuerst die körperliche und psychische Verfassung des Patienten feststellen, bevor er ein Mittel empfiehlt. Hekla lava kommt dann zum Einsatz, wenn der Patient von der antisykotischen Wirkung – gegen Wucherungen aller Art – und den antisyphilitischen Eigenschaften des homöopathischen Mittels profitieren könnte. Das ist der Fall, wenn er folgende Symptome zeigt: Zahnschmerzen und Zahnfleischentzündung, Karies stechende Schmerzen in den Gelenken, die durch Kälte verschlimmert werden, Steifheit im Knie und in anderen Gelenken Rückenschmerzen Kieferabszess Knochenwucherungen zum Beispiel am Kiefer oder Schienbein trockene Haut drückender und chronischer Kopfschmerz brennende und gerötete Augen Schwellung und Verhärtung der Drüsen ständiger Hunger Anwendungsgebiete von Hekla lava Aus den oben aufgeführten Leitsymptomen ergeben sich folgende Anwendungsgebiete für Hekla lava: Zahnfleischabszess (Eiteransammlung) oder Fisteln (eitrige Gänge) am Zahnfleisch schwieriges Zahnen Zahnentfernung (Zahnextraktion) und verzögerter Heilungsprozess nach Zahnbehandlung (zum Beispiel kann Hekla lava nach einer Wurzelbehandlung Entzündungen vorbeugen) Neigung zur Kariesbildung Knochenerkrankungen wie bösartige Knochentumoren, Knochenentzündung (Ostitis), Knochenhautentzündung (Periostitis) und Knochenwucherungen (Exostosen) Knochennekrose (Absterben des Knochens) Rückgang der Knochendichte (auch des Kieferknochens) Knochenzysten Fersensporn (knöcherner Auswuchs am Knochen der Ferse) Fistel nach Operation des Warzenfortsatzes (Teil des Schläfenbeins) Rachitis Drüsenschwellungen Schmerzen im Rückenbereich, die bis in den Kopf, die Arme und Beine ausstrahlen können; schmerzhafte, verspannte Rückenmuskeln Arthrose und dadurch bedingte Schmerzen in den Gelenken (vermehrt beim Tragen, Heben, Bewegen) Ähnlich wirkende Mittel wie Hekla lava Aurum (Hoffnungslosigkeit) Causticum (mangelnder Ehrgeiz, Wirkung auf das Kiefergelenk, Zahnschmerzen) Silicea (ständiger Hunger, Abneigung gegen Gesellschaft) Knochenkranke Schafe führten zum Mittel Die Geschichte der Entdeckung des homöopathischen Wirkstoffs Hekla lava mutet etwas kurios an; sie geht zurück auf den englischen Arzt James John Garth Wilkinson, der im 19. Jahrhundert auf eine Untersuchung isländischer Schafe und anderer Weidetiere gestoßen ist. Die Tiere, die an den Hängen des Vulkans Hekla grasten, litten auffallend häufig unter Knochenwucherungen und -verformungen sowie Wucherungen an den Kiefergelenken. Die Annahme, dass die Krankheiten auf Lavagestein und das darauf wachsende Gras zurückzuführen sind, legte den Grundstein für das homöopathische Präparat Hekla lava. Es beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie nach Begründer Samuel Hahnemann: "Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden." Homöopathie: Wichtige Mittel und ihre Wirkung
    • E-Mail teilen tweet teilen pinnen Haben Sie eine Frage? Sie möchten Informationen zu bestimmten Krankheitssymptomen oder wollen medizinischen Rat? Hier können Sie Ihre Fragen an unsere Experten oder andere Lifeline-Nutzer stellen! Frage stellen Let's block ads! (Why?)
    Quelle: lifeline.dePubliziert am 14-11-2019
  • iga.Report 40: So können Betriebe Gesundheitsangebote besonders wirksam umsetzen
    14.11.2019 – 10:13 IGA Initiative Gesundheit und Arbeit Berlin (ots) Rauchentwöhnung, Programme für gesunde Ernährung, Arbeitssicherheit, verändertes Sitzverhalten in den Büroräumen oder gegen Bewegungsmangel - Unternehmen können viele Maßnahmen ergreifen, um die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu erhalten und Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen vorzubeugen. Wie wirksam sie tatsächlich sind, belegt der neue Report der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) auf der Basis von 100 wissenschaftlichen Studien. Wer Betriebe davon überzeugen will, in präventive Maßnahmen zu investieren, benötigt belastbare Nachweise, dass sich diese Investitionen auch lohnen. Bereits seit 2003 wertet iga deshalb regelmäßig die wissenschaftliche Literatur hinsichtlich der Frage aus, ob sich Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention positiv auf die Gesundheit der Beschäftigten und den Unternehmenserfolg auswirken. Der aktuelle Report kommt zu dem Ergebnis: Besonders effektiv sind die Angebote immer dann, wenn sie mehrere gesundheitliche Problemfelder abdecken. Werden beispielsweise Sportprogramme regelmäßig im Unternehmen durchgeführt, verringern sich die krankheitsbedingten Fehltage. Kombiniert mit einer zusätzlichen Ernährungsberatung beugt man außerdem einer Gewichtszunahme vor. Um Stress bei der Arbeit anzugehen, greifen Betriebe inzwischen häufig auf technische Angebote zurück, zum Beispiel Apps. Der Nachteil ist, dass internet-gestützte Maßnahmen sehr oft und schnell abgebrochen werden. Erfolgreicher sind persönliche Beratungen, vor allem bei der Reduktion von arbeitsbezogenem Stress. Unbedingt, so die Autoren des Reports, ist Fachpersonal bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen einzubeziehen. Bei der Rauchentwöhnung sind die Erfolge der Entwöhnungsprogramme im betrieblichen Setting besonders hoch. Voraussetzung ist dabei allerdings, dass die Beschäftigten aus eigenem Antrieb mit dem Rauchen aufhören wollen. Sinnvoll sind betriebliche Angebote wie Gruppen- oder Einzeltherapien, gekoppelt mit medikamentösen Behandlungen, zum Beispiel mit Nikotinpflaster. In puncto Arbeitsunfälle haben sich Arbeitsschutztrainings als sehr wirksam erwiesen. In Verbindung mit Schutzkleidung und anderen sicheren Arbeitsmitteln können Unfälle reduziert werden. Hinweise finden sich branchenübergreifend auch für einen längerfristigen Rückgang des Verletzungsrisikos aufgrund von Inspektionen. Um Erkrankungen durch Bewegungsmangel vorzubeugen, können aktive Arbeitsplatzstationen wie höhenverstellbare Schreibtische oder Laufbandschreibtische helfen. Die Einführung sollte mit Beratung der Beschäftigten einhergehen, damit Sitzzeiten auch wirklich verkürzt werden. Der iga.Report 40 gibt den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Wirksamkeit der arbeitsweltbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention für die Jahre 2012 bis 2018 wieder. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich das Themenspektrum deutlich verschoben. Stress und psychische Störungen kristallisierten sich als das am besten untersuchte Themenfeld heraus. Einen neuen Forschungsschwerpunkt bildet das Thema Sitzverhalten. Mit Muskel-Skelett-Erkrankungen haben sich nur wenige Studien beschäftigt. Die Ergebnisse des Reports sind in den ersten Präventionsbericht der Nationalen Präventionskonferenz (NPK) eingeflossen, der am 25. Juni 2019 veröffentlicht wurde. Der Report besteht aus zwei Teilen, einem Hauptteil und einem Steckbrief. Beide gibt es kostenlos im Internet unter: https://www.iga-info.de/veroeffentlichungen/igareporte/igareport-40/ Die Initiative Gesundheit und Arbeit In der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) arbeiten gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung zusammen. Ziel der Initiative ist es, die Gesundheit im Arbeitsleben zu fördern. iga ist eine Kooperation von BKK Dachverband e. V., der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dem AOK-Bundesverband und dem Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek). PRESSEKONTAKTE: Andrea Röder, BKK Dachverband e.V. Telefon: 030/2700406-302, E-Mail: andrea.roeder@bkk-dv.de Stefan Boltz, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung Telefon: 030/13001-1410, E-Mail: stefan.boltz@dguv.de Michael Bernatek, AOK-Bundesverband Telefon: 030/34646-2655, E-Mail: michael.bernatek@bv.aok.de Michaela Gottfried, Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) Telefon: 030/26931-1200, E-Mail: michaela.gottfried@vdek.com Dr. Dirk von der Heide, Deutsche Rentenversicherung BundTelefon: 030/865-89178, E-Mail: dirk.heide@drv-bund.de Original-Content von: IGA Initiative Gesundheit und Arbeit, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 14-11-2019
  • INSIGHT Health auf der CPhI worldwide: Internationale Services überzeugen Messebesucher
    14.11.2019 – 10:00 Insight Health Waldems-Esch (ots) Auf der weltweit größten Pharmamesse, der CPhI, waren vom 5. bis 7. November in Frankfurt zahlreiche Akteure der Gesundheitsindustrie vertreten - so auch der Datendienstleister INSIGHT Health. Das Unternehmen konnte vor allem mit seiner internationalen Patentdatenbank SHARK sowie dem Analysetool GALAXY NG die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Zudem hat es die Gelegenheit genutzt, das 20-jährige Firmenjubiläum zusammen mit Kunden und Interessierten zu feiern. "Erneut konnten wir auf der Messe zahlreichen Vertretern der Gesundheitsbranche unsere Lösungen für unterschiedliche marktspezifische Fragestellungen überzeugend präsentieren", resümiert Petra Exner, Geschäftsführerin von INSIGHT Health. Besonderen Anklang fand hierbei die internationale Patentdatenbank SHARK. "Viele sind von der umfassenden Datenbasis von SHARK beeindruckt", so Petra Exner weiter. Die Patentdatenbank bildet Pharma-Patente in 29 Ländern ab, die insgesamt 85 Prozent des Umsatzes weltweit ausmachen. Darüber hinaus weist SHARK die Entwicklungsstadien der Patente und europäische Zulassungen gegliedert nach dem Status aus. Seit neuestem ist das auch für Generika und Biosimilars möglich. Sascha Eder, Direktor SHARK, erklärt: "SHARK als ein internationaler Service ist natürlich für viele Besucher der CPhI sehr interessant. Die Datenbank bietet zum einen eine fundierte Grundlage für globale Marktentscheidungen aller Akteure in der Gesundheitsindustrie. Zum anderen zeigt sie relevante Vermarktungschancen auf." Neben SHARK erfreute sich auch das webbasierte Analysetool IH-GALAXY NG einer starken Nachfrage. "Was IH GALAXY NG so einzigartig und dadurch interessant macht, ist die Schnelligkeit, Genauigkeit und Individualität der Analysen, die das Tool erstellen kann", hebt Thomas Fante, Direktor GALAXY, hervor. Nicht zuletzt blieb auch Zeit zum Feiern - schließlich gab es dafür allemal einen Grund: Seit nunmehr 20 Jahren befindet sich INSIGHT Health auf Wachstumskurs und versorgt Kunden der Pharmabranche mit maßgeschneiderten Lösungen auf Basis höchster Datenqualität. Bei einem Get together konnten sich Vertreter des Unternehmens mit den Standbesuchern austauschen und persönlich auf diese eingehen. Denn: "Bei uns hat die Zufriedenheit des Kunden immer oberste Priorität", stellt Petra Exner heraus. INSIGHT Health ist einer der führenden Informationsdienstleister im Gesundheitsmarkt mit Sitz in Waldems-Esch und Niederlassungen in Berlin, Wien und Baar. Das Unternehmen bietet aufgrund seiner umfassenden Branchenkenntnisse ein breites Portfolio datenbasierter Dienste zur Markt- und Versorgungsforschung an. Das Plus der INSIGHT Health GmbH & Co. KG liegt in der schnellen und transparenten Bereitstellung von Daten unter Beachtung der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie in der Ausarbeitung individueller Lösungen für die pharmazeutische Industrie, Krankenversicherungen, Ärzteverbände, Apothekenvereinigungen, wissenschaftliche Institute, Behörden, Politik und andere Entscheider im Gesundheitsmarkt. Weitere Informationen: www.insight-health.de. Pressekontakt: Petra ExnerGeschäftsführerin +49 6126 955 0PExner@insight-health.de Original-Content von: Insight Health, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 14-11-2019
  • Deutsche Medizintechnik mit Rekordzuwachs
    14.11.2019 – 10:00 Industrieverband SPECTARIS Berlin (ots) Die deutsche Medizintechnikindustrie könnte in diesem Jahr das erste Mal die 32 Milliarden Euro Umsatz-Marke übersteigen. Aus Anlass der Eröffnung der MEDICA 2019 und COMPAMED 2019 präsentierte der Deutsche Industrieverband SPECTARIS Berechnungen auf Basis vorläufiger Angaben des Statistischen Bundesamtes, wonach die deutschen Unternehmen im Zeitraum Januar bis August 2019 bereits ein Umsatzplus von 9,8 Prozent erzielten. Zu diesem Ergebnis hat insbesondere das internationale Geschäft beigetragen: Der Auslandsumsatz legte um 10,6 Prozent zu. Doch auch der Inlandsumsatz zeigte mit einem Wachstum von 8,1 Prozent eine sehr positive Tendenz. Von diesem Trend profitierte auch die Beschäftigungsentwicklung, die Anzahl der Mitarbeiter stieg um 3,5 Prozent. Setzt sich dieses Wachstum fort, könnten zum Jahresende mehr als 148.000 Menschen bei den 1.380 Betrieben mit mehr als 20 Mitarbeitern beschäftigt sein, inklusive Kleinbetriebe wären es sogar mehr als 200.000 Menschen. Die gesamte wirtschaftliche Entwicklung der Branche wird insbesondere von künftigen Entwicklungen bei Fragen der Regulierung und im Exportgeschäft beeinflusst. Insofern könnte die derzeitige Hochstimmung eine Ausnahmeerscheinung sein. Auch ob der Rekordzuwachs beim Umsatz bis Dezember durchhält, ist unklar, die Signale für ein insgesamt positives Jahresergebnis 2019 sind aber vorläufig gegeben. "Mit einem Plus haben wir gerechnet, vor dem Hintergrund der zunehmenden konjunkturellen Eintrübung der Weltwirtschaft hat das bisherige Branchenergebnis aber selbst uns überrascht, auch wenn sich die Medizintechnik bereits in der Vergangenheit als deutlich krisenresistenter als andere Industriezweige gezeigt hat", stellt Marcus Kuhlmann, Leiter Medizintechnik des Deutschen Industrieverbands SPECTARIS klar. Zur positiven Geschäftsentwicklung tragen mehrere Gründe bei. So ist etwa das Einkommensniveau in vielen Emerging Markets insbesondere in Asien nach der mehrjährigen weltwirtschaftlichen Boomphase deutlich gestiegen, mit der Folge stark zunehmender Investitionen in deren Gesundheitsbereichen. Die deutschen Medizintechnikausfuhren nach China legten beispielsweise um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Als Folge der gegenseitigen Sanktionsdrohungen im US-chinesischen Handelskrieg kam es zudem zu vorgezogenen Medizintechnikkäufen. Umgekehrt muss allerdings damit gerechnet werden, dass ein zeitverzögerter Nachfragerückgang eintritt. Auch der Brexit wirkt sich vorübergehend positiv auf das Wachstum aus. Laut der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI) sind Anzeichen für eine Vorratsbildung von medizintechnischen Produkten im Vereinigten Königreich vor einem möglichen EU-Austritt zu beobachten. Die deutschen Ausfuhren unterstreichen diese Einschätzung: Nach einem Rückgang in den Jahren 2016 bis 2018 legten die deutschen Medtech-Exporte nach UK erstmalig wieder zu und lagen im Zeitraum Januar bis August 2019 um 16 Prozent über dem Referenzwert des Vorjahres. Daneben ist davon auszugehen, dass es aufgrund des Brexits und den damit verbundenen Unsicherheiten Verlagerungen von Produktion und Vertrieb auch nach Deutschland gegeben hat. Unabhängig vom Brexit sind auch erste vorgezogene Medizintechnikkäufe zur Vermeidung eines möglichen Versorgungsengpasses aufgrund der Auswirkungen der neuen europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) nicht auszuschließen. Dieser positiv auf den Umsatz wirkende Sondereffekt darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich schon zeit-nah die MDR negativ auf die wirtschaftliche Situation der Medtech-Unternehmen auswirken könnte. "Vor zwei Jahren trat die Verordnung in Kraft, doch noch immer sind viele Fragen zur praktischen Umsetzung offen und die Probleme der Unternehmen angesichts der steigenden Bürokratie noch nicht gelöst. Das verunsichert auch die Anwender", erklärt Dr. Martin Leonhard, Vorsitzender Medizintechnik des Deutschen Industrieverbands SPECTARIS. Für kräftige Wachstumsimpulse sorgt nicht zuletzt die Digitalisierung des Gesundheitswesens weltweit. Laut Prognose einer Gemeinschaftsstudie der Unternehmensberatung Roland Berger, SPECTARIS sowie der Messe Düsseldorf aus dem Jahr 2018 soll der Umsatz mit digitalen Produkten und digitalen Gesundheitsdienstleistungen jährlich um durchschnittlich 16 Prozent ansteigen und im Jahr 2028 einen Wert von 15 Milliarden Euro erreichen. Nicht nur die Digitalisierung und die zuvor beschriebenen Entwicklungen treiben den Markt. Auch weitere strukturelle Faktoren, wie das weltweite Bevölkerungswachstum, neue technologische Entwicklungen zur besseren Diagnose und Behandlung, der demographische Wandel in den reiferen Volkswirtschaften, die Zunahme von Lifestyle-Krankheiten und eine kontinuierlich steigende Bedeutung des Gutes Gesundheit sorgen für Nachfrageimpulse. Es wird daher davon aus-gegangen, dass das Wachstum des Medizintechnikmarktes auch in den kommenden Jahren anhält. Bis 2024 rechnet Frost & Sullivan mit einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung um 5,6 Prozent. Die deutschen Hersteller sind mit ihren innovativen Produkten gut positioniert, um von dieser Entwicklung zu profitieren und ihre Stellung im Weltmarkt zu behaupten. Aktuell entfallen 12 Prozent der globalen Ausfuhren von Medizintechnik auf Deutschland. Die Unternehmen sind damit Export-Vizeweltmeister, nur die US-Hersteller führen noch mehr Güter aus. Pressekontakt: Benedikt Wolbeck Leiter Kommunikation SPECTARIS. Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V. Werderscher Markt 15 | 10117 BerlinTel: +49 (0)30 41 40 21-66 | Fax: +49 (0)30 41 40 21-33 wolbeck@spectaris.de | www.spectaris.de Original-Content von: Industrieverband SPECTARIS, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 14-11-2019
  • Film zu Arzneimittelengpässen: Pro Generika lässt Profis aus der Praxis zu Wort kommen
    14.11.2019 – 09:30 Pro Generika e.V. Berlin (ots) Lieferengpässe bei Arzneimitteln werden immer mehr zum Problem! Während öffentlich über Verantwortlichkeiten und Maßnahmen diskutiert wird, haben CDU und SPD erste Positions- bzw. Diskussionspapiere mit Lösungsvorschlägen verfasst: Meldepflicht, Vorratslagerung und höhere Vertragsstrafen - das ist nur ein Teil der Maßnahmen, die aus Sicht der Politik den leidigen Missstand endlich entschärfen sollen. - Helfen aber Strafen gegen das globale Problem der Wirkstoffknappheit? - Nützt eine Vorratslagerung, wenn eine Firma, die fast die gesamte Versorgung schultert, für Monate ausfällt? - Und was hat der Patient davon, dass Engpässe beim BfArM gemeldet werden müssen - wenn er doch sein gewohntes Arzneimittel nicht bekommt? Wir von Pro Generika haben sechs Generika-Unternehmen besucht und dort die Profis aus der Praxis befragt. Wir wollten wissen, wie sich die Lage für die Menschen darstellt, die jeden Tag versuchen, die Arzneimittelversorgung sicherzustellen. In kurzen Filmsequenzen geben Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen der Arzneimittelproduktion Auskunft darüber, warum es zu Engpässen kommt, was die Firmen dagegen unternehmen - und welche Maßnahmen aus ihrer Sicht hilfreich wäre. Unseren Fakten-Check zu Arzneimittelengpässen finden Sie hier: https://youtu.be/JCghD7BphLk Pressekontakt: Pro Generika e.V.Anna SteinbachLeiterin KommunikationTel. 030/81616090E-Mail: presse@progenerika.dewww.progenerika.dehttp://twitter.com/progenerika Original-Content von: Pro Generika e.V., übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 14-11-2019