Gesundheit

  • „Faszination Gesundheitswesen“: Vordenker in Sachen Gesundheit beim Europäischen Gesundheitskongress
    17.09.2019 – 15:31 WISO S.E. Consulting GmbH München (ots) Am 26. und 27. September findet in München der Europäische Gesundheitskongress statt. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto: "Faszination Gesundheitswesen: Auch für die nächste Generation!" Es ist ein Aufruf, daran mitzuwirken, was in der Gesundheitsversorgung gerade möglich wird - etwa im Hinblick auf die gewaltigen Fortschritte in der Onkologie, auf die Chancen durch Künstliche Intelligenz und die digitalen Wandel sowie auf die wachsende Bedeutung der Telemedizin. Die über 150 Referenten gehören zu den Vordenkern im Gesundheitswesen. Dazu gehören die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml, Abteilungsleiter Digitalisierung Dr. Gottfried Ludewig aus dem Bundesgesundheitsministerium, Prof. Dr. Jörg Debatin, Chairman des Health Innovation Hub des Bundesministeriums für Gesundheit, Prof. Achim Wambach, Vorsitzender der Monopolkommission, der Pflegebeauftragte Andreas Westerfellhaus und Dr. Gerald Gaß, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Dr. Gottfried Ludewig, Abteilungsleiter Digitalisierung und Innovation im Bundesministerium für Gesundheit, wird in der Eröffnungsveranstaltung den Kurs seines Hauses erläutern. Ludewig beklagt bei der schleppenden Einführung der elektronischen Gesundheitskarte von "organisierte Verantwortungslosigkeit". Der Eingriff in die Gesellschafterstruktur der Gematik sei aber erst der Anfang gewesen. Das Gesundheitsministerium wolle beispielsweise "stärker regulatorisch eingreifen", wenn sich Selbstverwaltung, Krankenkassen und IT-Industrie nicht auf Standardschnittstellen einigen können. Um die elektronische Gesundheitskarte auf das Smartphone zu bekommen, verhandelt das Bundesgesundheitsministerium gegenwärtig sogar mit Apple, weil dessen Smartphones sich dafür derzeit nicht eignen. Einen für die Akzeptanz digitaler Technologien immer bedeutsameren Bereich beleuchtet Lorena Jaume-Palasí, Geschäftsführerin der The Ethical Tech Society: Sie beschäftigt sich mit ethischen Aspekten von Algorithmen. Denn sie rechnen nicht nur, sie können in komplexeren Systemen auch zur Manipulation oder Diskriminierung von Menschen führen - im Gesundheitswesen unter Umständen mit besonders schwerwiegenden Konsequenzen. Jaume-Palasí erforscht deshalb Methoden, mit denen sich ethische Lücken in Algorithmen identifizieren lassen - und wird bei der Eröffnungsveranstaltung darüber berichten. Auf dem Kongress präsentiert wird auch medizinisches High-Tech: Das da Vinci-Chirurgiesystem erlaubt es, verschiedenste chirurgische Eingriffe mittels roboter-assistierter, minimalinvasiver Technik durchzuführen. Die Vorteile: weniger Blutverlust, weniger Transfusionen, kürzere Krankenhaus-Verweildauer. Bei Operationen des Prostatakarzinoms kommt es seltener zu Impotenz und Inkontinenz. Die Operationseinheit besteht aus einer Steuerkonsole, an der ein Chirurg sitzt, und einem Chirurgiesystem mit vier Armen und Video am OP-Tisch. Der Operateur erhält über die Konsole ein vergrößertes 3D-HD-Bild des Operationsfeldes und kann damit die Arme des Systems mit den mikrochirurgischen Instrumenten mit insgesamt sieben Freiheitsgraden besser beugen und rotieren als es das menschliche Handgelenk vermag. Etwaiges Händezittern wird ausgeglichen. Durch die bis zu zehnfache Vergrößerung des 3D-Kamerasystems werden selbst feine Strukturen wie Nerven und Gefäße genau dargestellt. Der Europäische Gesundheitskongress München findet am 26. und 27. September 2019 im Hilton Munich Park statt. www.gesundheitskongress.de Presseunterlagen "Highlights" für die Medien: https://www.gesundheitskongress.de/egkm-highlights-2019.pdf Programm: https://www.gesundheitskongress.de/EGKM_2019_Programm.pdf Presseakkreditierung/Medienkontakt: Ralf-Thomas Hillebrand, presse@wiso-consulting.de, 030 2639249-17 Original-Content von: WISO S.E. Consulting GmbH, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 17-09-2019
  • Die Kollegin als „Partnerin“ fürs Büro
    WELT: Woher weiß man eigentlich, dass man sich im Job wirklich auf jemanden verlassen kann? Vor allem wenn man in einer Abteilung arbeitet und manchmal auch Konkurrent ist?Michael Kastner: Bei meinen Coachings frage ich gern: „Mit wem würden Sie in den Berg gehen? Wenn Sie abstürzen und nur über diesen Mitarbeiter gesichert sind, glauben Sie, er würde das Seil kappen, um sich zu retten oder Sie?“ Oder anders gesagt: Es gibt Menschen, mit denen man niemals Doppelkopf spielen würde, aber mit denen man sofort einen Berg besteigen würde. Und umgekehrt gibt es diese witzigen, tollen Menschen, mit denen man sofort Doppelkopf spielen würde, aber bei denen man niemals am Seil hängen wollen würde. Verstehen Sie, was ich meine?WELT: Ja. Und glauben Sie, dass manche mit ihrer „work wife“ oder ihrem „work husband“ kompensieren, was mit dem Partner zu Hause nicht läuft? Oft können die Partner eigene Jobprobleme nicht nachvollziehen, weil sie in einer anderen Branche arbeiten. Ein Vertrauter im Arbeitsalltag wird da schnell zur Ergänzung in der Partnerschaft … Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Welt GesundheitPubliziert am 17-09-2019
  • RADIAN: Die Elton John AIDS Foundation und Gilead Sciences gründen gemeinsam eine neue Initiative zur Bekämpfung von HIV in Osteuropa und Zentralasien (EECA)
    17.09.2019 – 14:32 Gilead Sciences München (ots) - Die EECA-Länder gehören zu den wenigen Regionen, in denen HIV sich weiter ausbreitet und in denen die Anzahl der Todesfälle durch AIDS in den letzten 20 Jahren gestiegen ist - Die RADIAN Initiative unterstützt lokale Organisationen in den EECA-Ländern bei ihrem Engagement für Menschen mit HIV und für HIV-Risikogruppen - Almaty in Kasachstan wird erste Modellstadt im RADIAN ,Model Cities'-Programm Die Elton John AIDS Foundation und Gilead Sciences haben kürzlich die Gründung der RADIAN Initiative bekannt gegeben. Ziel ist es, die Anzahl der HIV-Neuinfektionen und Todesfälle durch AIDS-bezogene Erkrankungen in Osteuropa und Zentralasien (EECA) deutlich zu reduzieren. Dabei kann RADIAN auf die bereits bestehende Zusammenarbeit der Elton John AIDS Foundation mit Gilead im EECA Key Populations (EECAKP) Fonds aufbauen. Insbesondere das fundierte Verständnis beider Organisationen für die Bedürfnisse der Region trägt dazu bei, mit zielführenden Maßnahmen länderspezifische Herausforderungen zu bewältigen. "Jeden Tag infizieren sich mehr als 400 Menschen in den EECA-Ländern mit HIV und 100 Menschen sterben an den Folgen von AIDS," so Sir Elton John, Gründer der Elton John AIDS Foundation. "Bereits als wir vor einigen Jahren zusammen mit Gilead und anderen Partnern den EECA Key Populations (EECAKP) Fonds eingerichtet haben, war uns die Notwendigkeit bewusst, dass wir unsere Bemühungen in der Region noch weiter ausbauen müssen. Deshalb freue ich mich, dass die Stiftung gemeinsam mit Gilead erneut eine gemeinsame Initiative ins Leben gerufen hat. Mit RADIAN können wir die dringend benötigte Unterstützung und Finanzierung bereitstellen, um den negativen Entwicklungen entgegenzuwirken und einige der am stärksten gefährdeten Regionen der Welt zu erreichen. Gemeinsam können wir Veränderungen bewirken, Leben retten und sicherstellen, dass im Kampf gegen die HIV-Epidemie niemand zurückbleibt." Die Bekämpfung der HIV-Epidemie in den EECA-Ländern ist unerlässlich, um die globalen Ziele im Kampf gegen HIV und AIDS zu erreichen. Laut UNAIDS nimmt die Zahl der HIVNeuinfektionen und Todesfälle durch AIDS-bezogene Erkrankungen zwar weltweit ab, trotzdem bleibt EECA eine der wenigen Regionen, in denen HIV auf dem Vormarsch ist. Die Todesfälle durch AIDS haben hier in den letzten 20 Jahren um rund 300 Prozent zugenommen. "Gilead und die Elton John AIDS Foundation haben eine gemeinsame Vision: Wir wollen die HIV-Epidemie beenden. Mit RADIAN möchten wir die Randbevölkerung in der EECA-Region erreichen und gemeinsam mit lokalen Organisationen ganz gezielt die dort bestehenden Herausforderungen angehen," erklärt Daniel O'Day, Vorstandsvorsitzender und Chief Executive Officer, Gilead Sciences. "Mit unserer neuen Initiative tragen wir dazu bei, finanzielle Mittel und Ressourcen im Kampf gegen HIV bereitzustellen, die in der Vergangenheit in der Region fehlten. In der EECA-Region leben mehr als eine Million HIV-Infizierte, die Zugang zu einer angemessenen Versorgung benötigen. Das müssen wir dringend erreichen - durch Aufklärung, durch Unterstützung und Stärkung der Gemeinschaft vor Ort und durch neue Partnerschaften wie unsere." RADIAN ,Model Cities'-Programm und ,Unmet Needs'-Fonds Die RADIAN Initiative umfasst zwei Kernelemente: das RADIAN ,Model Cities'-Programm (z. Dt. ,Modellstädte'-Programm) und den RADIAN ,Unmet Needs'-Fonds. Durch diese Zweiteilung kann RADIAN Ressourcen an bedürftige Gemeinden weiterleiten, die sofort bereit sind, Maßnahmen durch gezielte Finanzierung zu skalieren und gleichzeitig Kapazitäten in anderen aufzubauen. HIV ist insbesondere in Gruppen verbreitet, die mit Stigmatisierung konfrontiert sind und nur begrenzten Zugang zu Pflege und medizinischer Hilfe haben. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen wird RADIAN vor Ort Einblicke sammeln und Wissen teilen, das notwendig ist, um Fortschritte zu ermöglichen. Erste RADIAN Modellstadt wird Almaty in Kasachstan. Die Stadt verzeichnet eine überproportional hohe Verbreitung von HIV. In Almaty leben etwa 7.400 Menschen mit HIV, eine HIV-Prävalenz, die fast doppelt so hoch ist wie die des nationalen Durchschnitts. RADIAN wird Almaty dabei unterstützen, diese Zahlen zu senken. Geplant sind Maßnahmen gegen Stigmatisierung, die Stärkung der Gesundheitsinfrastruktur und Pflegemodelle sowie ein verbesserter Zugang zu Innovationen. Weitere Modellstädte folgen 2020. "Wir freuen uns, dass Kasachstan Teil der RADIAN Initiative sein wird", so Dr. Bauyrzhan Baiserkin, Direktor des kasachischen Wissenschaftlichen Zentrums für Dermatologie und Infektionskrankheiten mit Sitz in Almaty. "Wir wollen diejenigen erreichen, die mit HIV leben oder Teil einer HIVRisikogruppe sind. Es geht darum, sicherzustellen, dass so viele Menschen wie möglich getestet und behandelt werden können, damit sie ein gesundes Leben führen können. Wir begrüßen die Hilfe und das Engagement der RADIAN Initiative, Kasachstan dabei zu unterstützen, unsere Fortschritte weiter auszubauen und letztendlich unsere Ziele zu erreichen." Mit dem ,Unmet Needs'-Fonds unterstützt RADIAN zusätzlich zu den ausgewählten Modellstädte wirkungsvolle HIV-Initiativen in der gesamten EECA-Region. Gefördert werden lokale und regionale Organisationen, die sich dafür engagieren, HIV-Neuinfektionen und Todesfälle durch AIDS-bezogene Erkrankungen zu bekämpfen. Der Aufruf zur Einreichung von Bewerbungen erfolgt Mitte Oktober 2019. Beide Förderprogramme der RADIAN Initiative haben zum Ziel, die HIV-Infektionsrate der EECA-Region messbar zu senken. Eine verbesserte Anbindung zur Pflege sowie der Zugang zu Therapien und Prävention sollen dazu beitragen, die Anzahl von HIV-Neuinfektionen und AIDS-bezogener Todesfälle zu senken. In den kommenden fünf Jahren werden Best Practices und die Erfahrungen aus der lokalen Umsetzung von RADIAN als Blaupause genutzt, um Maßnahmen im Kampf gegen HIV nachhaltig weiterzuentwickeln. Über RADIAN RADIAN ist eine gemeinsame Initiative der Elton John AIDS Foundation und Gilead Sciences. Ziel ist es, HIV-Neuinfektionen und Todesfälle durch AIDS-bezogene Krankheiten in Osteuropa und Zentralasien (EECA) sinnvoll anzugehen, da dort die Todesfälle durch AIDS in den letzten 20 Jahren um rund 300 Prozent zugenommen haben. Die Elton John AIDS Foundation und Gilead sind bereits in der EECA-Region präsent und verfügen über umfangreiche Erfahrung in der effektiven Zusammenarbeit mit wichtigen Interessengruppen. Durch gezielte Investitionen von bis zu 25 Millionen US-Dollar sowie die Bereitstellung von Ressourcen vor Ort, ist RADIAN eine natürliche Weiterentwicklung dieses Bestrebens und nutzt ein fundiertes Verständnis für die EECA-Gemeinschaft, um das gemeinsame Ziel, die HIV-Epidemie zu beenden, voranzutreiben. Beide Organisationen und potenzielle weitere Partner werden in Zukunft zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass bei den weltweiten Bemühungen zur Beseitigung von HIV/AIDS niemand zurückbleibt. Begleiten Sie uns bei der Bekämpfung von HIV-Neuinfektionen und Todesfällen durch AIDS-bezogene Krankheiten in der EECA-Region: www.radianHIV.org Über die Elton John AIDS Foundation Die Elton John AIDS Foundation ist eine der führenden unabhängigen globalen AIDSHilfsorganisationen. Die Stiftung ist
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 17-09-2019
  • Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands e.V. (VLK) widerspricht Meldung der WHO zur Fehlerquote bei medizinischen Behandlungen: „Zahlen treffen auf Deutschland nicht zu!“
    17.09.2019 – 14:20 Verband der leitenden Krankenhausärzte Düsseldorf (ots) Die von der WHO aktuell publizierten Zahlen zu Fehlerquoten und Sterbefällen bei medizinischen Behandlungen sind nicht auf die Behandlung in deutschen Krankenhäusern übertragbar. Grund sei laut WHO eine zu strenge Hierarchie in vielen Einrichtungen, die zu einer inakzeptablen Fehlerkultur führe. Diese Aussagen treffen auf den Standort Deutschland nicht zu. Adäquates Führungsverhalten ist eine der wesentlichen Voraussetzungen zur Fehlervermeidung. Die entsprechende Vermittlung gehört deshalb seit Jahren zu den Kernzielen des VLK. Dies alles wird unterstützt durch umfangreiche Maßnahmen zur Gewährleistung bzw. Erhöhung der Patientensicherheit. Hier sind u.a. das CIRS Verfahren, ähnlich der Luftfahrt, das Time Out Protokoll vor Operationsbeginn zur Überprüfung der Identität und des geplanten Vorgehens, regelmäßige Komplikationskonferenzen, zahllose Qualitätsindizes und Peer Reviews zu nennen. Priv. Doz. Dr. Michael A. Weber Präsident des Verbands der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands e.V. (VLK) Pressekontakt: Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands e.V.Hauptgeschäftsführer Rechtsanwalt Normann J. SchusterHaus der ÄrzteschaftTersteegenstraße 9, 40474 DüsseldorfFon 0211 45 49 90Fax 0211 45 49 929info@vlk-online.de Original-Content von: Verband der leitenden Krankenhausärzte, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 17-09-2019
  • Telemed5000: Wie künstliche Intelligenz der Telemedizin helfen kann
    17.09.2019 – 12:09 HPI Hasso-Plattner-Institut Potsdam (ots) Neue Technologien können die Krankenversorgung auch außerhalb von Gesundheitseinrichtungen deutlich verbessern. So kann Telemedizin nachweislich die Lebenserwartung und Lebensqualität von Hochrisikopatienten mit Herzschwäche steigern und Krankenhausaufenthalte verkürzen. Bisher können einzelne Telemedizinzentren aber nicht mehr als 750 Patienten aus der Ferne betreuen - dabei ist der Bedarf sehr viel größer. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Projekt Telemed5000 möchte erreichen, dass künftig bis zu 5000 Patienten über ein Telemedizinzentrum betreut werden und setzt dafür auf die Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz (KI). Zur Unterstützung und Entlastung der Telemedizinzentren entwickelt das Hasso-Plattner-Institut (HPI), als einer der Projektpartner, eigens eine verteilte Machine-Learning-Architektur, die Teile des Prozesses zum Patienten hin verlagert. So soll Machine Learning einerseits dabei helfen, vom Patienten direkt erhobene Vitaldaten wie beispielsweise Blutwerte vorzusortieren, kritische Indikatoren zu erkennen und zu entscheiden, welche Daten ans Telemedizinzentrum übermittelt werden müssen. Außerdem soll das medizinische Personal in den Telemedizinzentren beim Vorsortieren der laufend eingehenden Vitaldaten mit Machine-Learning (ML) unterstützt werden. "Wir können im Rahmen des Telemed5000-Projektes die Betreuung von Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz erheblich durch die Anwendung künstlicher Intelligenz verbessern", sagt Professor Andreas Polze, Leiter des Fachgebiets Betriebssysteme und Middleware und des Telemed5000-Projekts am HPI. Bei der Entwicklung einer verteilten ML-Architektur käme dem Datenschutz eine sehr hohe Bedeutung zu. Der Ansatz "Privacy by Design" bedeute, dass Datenschutz und Privatsphäre schon zu Beginn der Technikentwicklung mitgedacht würden. Kurzprofil Telemed5000 Das Projekt Telemed5000 wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) für drei Jahre mit rund 4,5 Millionen Euro gefördert. Umgesetzt wird es mit deutschen und einem österreichischen Partner: Charité -Universitätsmedizin Berlin, GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG, Universität Potsdam - Hasso Plattner Institut, SYNIOS Document & Workflow Management GmbH, Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS. Der Partner Austrian Institute of Technology wird dabei für sein Teilprojekt von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) mit rund 250.000 Euro gefördert und arbeitet mit dem HerzMobil Netzwerk Tirol und dem Landesinstitut für Integrierte Versorgung der Tirol Kliniken GmbH in Innsbruck zusammen. Telemed5000 baut auf der fünfjährigen Fontane-Studie auf. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: https://www.telemed5000.de/das-projekt/ Forschungsprojekt "Gesundheitsregion der Zukunft Nordbrandenburg - Fontane" Das Projekt "Gesundheitsregion der Zukunft Nordbrandenburg - Fontane" wurde von 2009 bis 2018 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 10,2 Millionen Euro gefördert. Darüber hinaus hat das Land Brandenburg die technische Entwicklung des in der Studie verwendeten Telemedizinsystems mit 4,5 Millionen Euro unterstützt. Projektpartner waren die GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG, die Deutsche Telekom Healthcare and Security Solutions GmbH, das Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH, die Thermo Fisher Scientific Clinical Diagnostics Brahms GmbH sowie die assoziierten Kooperationspartner AOK Nordost und BARMER. Die fünfjährige Fontane-Studie konnte erstmals nachweisen, dass die telemedizinische Mitbetreuung das Leben von Herzpatienten verlängern kann und diese weniger Tage im Krankenhaus verbringen. Im August 2018 wurden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt. Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang "IT-Systems Engineering" bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 550 Studierenden genutzt wird. In den vier Masterstudiengängen "IT-Systems Engineering", "Digital Health", "Data Engineering" und "Cybersecurity" können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 15 Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Pressekontakt: presse@hpi.deChristiane Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, christiane.rosenbach@hpi.deund Friederike Treuer, Tel. 0331 5509-177, friederike.treuer@hpi.de Original-Content von: HPI Hasso-Plattner-Institut, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 17-09-2019
  • Kinderwunschexperte Dr. med. Ioannis Zervomanolakis ist für zwei Live-Vorträge auf den „Kinderwunschtagen 2019“ am 5. und 6. Oktober im Rahmen der Kinderwunschtage in Köln zu Gast
    17.09.2019 – 11:08 Southeastern Fertility Solutions Köln (ots) Deutsche Paare erfüllen sich ihren Kinderwunsch mithilfe von Leihmüttern in Griechenland Der moderne, karrierefokussierte Lebensstil hat für viele Menschen ungewollte Folgeerscheinungen: Immer mehr Deutsche versuchen vergeblich, ein Kind zu bekommen. Schätzungen zufolge bleibt der Kinderwunsch jedes sechsten Paares unerfüllt. Mithilfe moderner Fertilitätsbehandlungen soll dieser ungewollten Kinderlosigkeit abgeholfen werden, doch zahlreiche Methoden der Reproduktionsmedizin sind in Deutschland per Gesetz untersagt - darunter die Eizellspende und die Leihmutterschaft. Paaren, die sich nach einem Kind sehnen, bleibt aufgrund der strengen gesetzlichen Regelungen hierzulande häufig nur der Weg ins Ausland, beispielsweise zu Dr. med. Ioannis Zervomanolakis in Griechenland. Der griechische Fruchtbarkeitsspezialist von Southeastern Fertility Solutions in Athen hat in Deutschland seine Facharztausbildung absolviert sowie in Bonn promoviert. Anschließend hat er viele Jahre als Leitender Oberarzt der Kinderwunschklinik an der Universität Innsbruck in Österreich gearbeitet. Heute betreut der fließend Deutsch sprechende Kinderwunschexperte an der IASO-Klinik, der größten Entbindungsklinik Griechenlands, auch zahlreiche Paare aus Deutschland und dem gesamten deutschsprachigen Raum. Diese suchen in der liberaleren griechischen Gesetzgebung in Sachen Reproduktionsmedizin im Allgemeinen und Leihmutterschaft im Besonderen den häufig letzten Ausweg aus der ungewollten Kinderlosigkeit. Im Vorfeld seiner Teilnahme als Referent an den "Kinderwunschtagen 2019" am 5. und 6. Oktober in Köln erläutert Dr. Zervomanolakis einige Grundlagen seiner Arbeit. Herr Dr. Zervomanolakis, mit Ihrer Aussage, dass die moderne Medizin heute fast jeder Frau den Kinderwunsch erfüllen kann, schüren Sie bei zahlreichen kinderlosen Frauen und Paaren hohe Erwartungen. Sind diese nicht zu hoch gesteckt? Dr. Zervomanolakis: Auf keinen Fall, die heutige Medizin macht es tatsächlich möglich. Ein Großteil der aktuellen Fertilitätsproblematik ist in der Tatsache begründet, dass sich viele Frauen heutzutage aus beruflichen oder privaten Gründen später für die Familiengründung entscheiden. Die weibliche Fruchtbarkeit nimmt aber aufgrund der verminderten Anzahl und Qualität der Eizellen ab dem 35. Lebensjahr rapide ab. Die Herauszögerung der Familienplanung resultiert darin, dass mittlerweile geschätzt gut 15 Prozent aller Paare in Europa von ungewollter Kinderlosigkeit betroffen sind. Hier kommt die Reproduktionsmedizin ins Spiel, um diesen Paaren Lösungsansätze zu bieten und auch Frauen über 35 den Kinderwunsch zu erfüllen. Wie sehen diese medizinischen Möglichkeiten aus? Dr. Zervomanolakis: Das hängt von den gesetzlichen Regelungen in dem Land ab, in dem die Behandlung erfolgt. Die Reproduktionsmedizin in Griechenland lässt vieles zu, was in Deutschland untersagt ist. So können Paare, aber auch alleinstehende Frauen bis zum 50. Lebensjahr mit unerfülltem Kinderwunsch, hier Behandlungen in Anspruch nehmen, die in Deutschland nicht durchführbar sind. Hierzu gehört unter anderem die Eizellenspende für Frauen, die aufgrund von Erkrankungen oder fortgeschrittenem Alter über keine eigenen Eizellen oder solche schlechter Qualität verfügen. Viele Paare nutzen in Griechenland auch die Möglichkeiten der Präimplantationsdiagnostik, um die Qualität der Embryonen vor der Einpflanzung in die Gebärmutter zu bestimmen. Wenn eine Frau aus gesundheitlichen Gründen selbst keine Schwangerschaft durchleben darf, besteht zudem die Option der Leihmutterschaft. Eine aktuell populäre Methode ist auch das sogenannte Social Freezing? Dr. Zervomanolakis: Ja. Hier lassen sich Frauen, die das Thema Familiengründung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben möchten, Eizellen entnehmen und einfrieren. Diese können dann Jahre später befruchtet und in die Gebärmutter eingesetzt werden. So vermeidet die Frau die Problematik der mit steigendem Alter sinkenden Qualität ihrer Eizellen. Denn die eingefrorenen Eizellen behalten über auch viele Jahre nach der Entnahme ein gleichbleibend hohes Potenzial für Befruchtung beziehungsweise Einnistung in die Gebärmutter. Eine Leihmutter ist für viele Paare trotz aller Fortschritte der Fertilitätsmedizin die einzige Möglichkeit, ein eigenes Kind zu bekommen. Welche Folgen hat Ihrer Meinung nach das Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland? Dr. Zervomanolakis: Ganz einfach: Sie weichen ins Ausland aus und nutzen die Möglichkeiten in Ländern wie Griechenland. Dank der liberaleren Gesetzgebung in Griechenland haben Sie bereits zahlreichen Paaren aus Deutschland und auch Österreich mithilfe von Leihmüttern den Wunsch nach einer Familie erfüllen können. Dr. Zervomanolakis: Ja, diesbezüglich befinden wir uns hier in Athen in einer günstigen Position, denn die Leihmutterschaft ist in Griechenland unter bestimmten Voraussetzungen vollkommen legal. Doch die gesetzlichen Regelungen sind eindeutig: Es muss eine medizinische Indikation vorliegen. Ist dies nicht der Fall, werden auch entsprechende Anträge aus Österreich und Deutschland abgelehnt. Was halten Sie davon, wie das Thema Leihmutterschaft in Griechenland gesetzlich geregelt ist? Dr. Zervomanolakis: Meiner Meinung nach hat die Gesetzgebung in Griechenland Vorbildfunktion für andere Länder der Europäischen Union. So dürfen beispielsweise Leihmütter in Griechenland nicht bezahlt werden, sie erhalten lediglich eine finanzielle Entschädigung für anfallende Behandlungskosten sowie im Fall einer Berufstätigkeit für den entstehenden Verdienstausfall. Was entgegnen Sie kritischen Stimmen, die eine Leihmutterschaft als Ausbeutung von Frauen und ihren Körpern erachten? Dr. Zervomanolakis: Mit einer entsprechenden gesetzlichen Grundlage kann es meines Erachtens keine Ausbeutung der Leihmütter geben. Die Leihmütter, die ich in Athen betreue, sind zwischen 25 und 45 Jahre alt und haben alle eigene Kinder. Auf der Grundlage dieser eigenen Familien- und Lebenserfahrung wollen sie dieses Geschenk eines neuen Lebens auch an andere weitergeben und so Familien mit der Erfüllung ihres Kinderwunsches glücklich machen. Kinderwunschexperte Dr. med. Ioannis Zervomanolakis ist für zwei Live-Vorträge auf den "Kinderwunschtagen 2019" am 5. und 6. Oktober in Köln zu Gast. Der dreißigminütige Vortrag unter dem Titel "Legale Leihmutterschaft in einem EU-Land: Unsere Erfahrung in Griechenland" steht am Samstag, 5. Oktober, um 11.15 Uhr und am Sonntag, 6. Oktober, um 12 Uhr im Rahmen der Kinderwunschtage in den Sartory-Sälen Köln auf dem Veranstaltungsplan. Weitere Informationen sind hier zu finden: https://www.womancenter.gr/de/sfs/sfs PRESSEKONTAKT: Southeastern Fertility SolutionsDr. med. Ioannis ZervomanolakisWomanCenterKifissias 14Maroussi, 151 25 AthenTelefon: +306977164159E-Mail: zervomanolakis@womancenter.gr www: http://www.leihmutter.gr Original-Content von: Southeastern Fertility Solutions, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 17-09-2019
  • Dr. Zervomanolakis spricht im Rahmen der Kinderwunschtage am 5. und 6. Oktober 2019 in Köln zum Thema „Legale Leihmutterschaft in einem EU-Land: Unsere Erfahrung in Griechenland“
    17.09.2019 – 11:06 Southeastern Fertility Solutions Köln (ots) Eine Leihmutter in Griechenland: Hoffnung für kinderlose Paare aus Deutschland Immer mehr Paare haben Schwierigkeiten, auf natürlichem Wege ein Kind zu zeugen. Wenn auch die modernen Methoden der Reproduktionsmedizin nicht zum Erfolg führen oder nicht infrage kommen, sind hierzulande die Optionen eingeschränkt. Denn während es zahlreiche Hollywoodstars medienwirksam vormachen und den Weg vom Kinderwunsch zum Wunschkind mithilfe einer Leihmutter beschreiten, bleibt Paaren hierzulande diese Möglichkeit aufgrund des 1991 in Kraft getretenen Embryonenschutzgesetzes vorenthalten. Doch wenngleich die Leihmutterschaft in Deutschland unzulässig ist, bietet einer der führenden Kinderwunschexperten im deutschsprachigen Raum, Dr. med. Ioannis Zervomanolakis von Southeastern Fertility Solutions in Athen, auch deutschen Paaren diesen Ausweg aus der ungewollten Kinderlosigkeit - auf der Grundlage der Gesetzgebung in Griechenland und mithilfe griechischer Leihmütter. Dr. Zervomanolakis, der in Bonn promoviert hat, war lange Jahre als Leitender Oberarzt der Kinderwunschklinik an der Universität Innsbruck tätig und spricht perfekt Deutsch. Nunmehr nutzt er alle Möglichkeiten der modernen Medizin, um unter anderem auch Hilfesuchenden aus Deutschland und Österreich in der größten Entbindungsklinik Griechenlands, der IASO-Klinik, zu ihrem Wunschkind zu verhelfen. Im Rahmen der Kinderwunschtage am 5. und 6. Oktober 2019 in Köln referiert Dr. Zervomanolakis zu den Erfahrungen mit der legalen Leihmutterschaft in Griechenland - vorab hat der Kinderwunschexperte bereits einige der dringlichsten Fragen im Interview beantwortet. Herr Dr. Zervomanolakis, Sie machen mit Ihrer Herangehensweise vielen Menschen Hoffnung, schließlich lautet einer Ihrer Leitsätze, dass heutzutage der Kinderwunsch kaum einer Frau unter 50 unerfüllt bleiben muss. Ist das nicht zu viel versprochen? Dr. Zervomanolakis: Nein, das ist es nicht! Heutzutage wird die Familienplanung zeitlich nach hinten verschoben - mit der Konsequenz, dass mittlerweile jedes sechste Paar ungewollt kinderlos bleibt. Denn nach dem 35. Lebensjahr verschlechtert sich die Qualität der Eizellen einer Frau maßgeblich. Für dieses Problem hält die moderne Reproduktionsmedizin für Paare praktikable Lösungen bereit und ermöglicht auch "älteren" Frauen die Erfüllung ihres Kinderwunsches. Welche Möglichkeiten stehen einer Frau über 35 zur Verfügung, deren Kinderwunsch bislang unerfüllt geblieben ist? Dr. Zervomanolakis: Die Behandlungsmöglichkeiten hängen mit der Gesetzeslage im jeweiligen Land zusammen. Griechenland bietet nicht nur Paaren, sondern auch alleinstehenden Frauen bis zum 50. Lebensjahr viele Optionen zur Therapie ungewollter Kinderlosigkeit, die teilweise in Deutschland nicht möglich sind. Dazu gehört beispielsweise die Präimplantationsdiagnostik, um die Qualität der Embryonen zu untersuchen, oder die Eizellenspende, wenn die Funktion der eigenen Eierstöcke der Patientin erschöpft ist. Dazu kommt die Möglichkeit der Leihmutterschaft, wenn eine Frau aus medizinischer Indikation nicht schwanger werden darf. Muss eine Frau verheiratet sein, um ihren Kinderwunsch mithilfe der Behandlungsmöglichkeiten in Griechenland zu erfüllen? Dr. Zervomanolakis: Nein, diese Behandlungsoptionen bestehen unabhängig von ihrem Familienstand, es macht also keinen Unterschied, ob sie alleinstehend oder verheiratet ist oder in einer Beziehung oder Lebenspartnerschaft lebt. Eine Frau, die ihre Familienplanung verschieben möchte, hat zudem die Möglichkeit, ihre eigenen Eizellen einzufrieren, um sie sogar fünf bis zehn Jahre später befruchten und einsetzen zu lassen und so zu einem späteren Zeitpunkt ein gesundes Kind auf die Welt zu bringen. Mit dieser Methode vermeidet sie Sorgen über die Qualität der Eizellen im steigenden Alter, denn das Potenzial der Befruchtung bzw. Einnistung der befruchteten Eizellen bleibt trotz langjährigen Einfrierens erhalten. Wenn die gängigen Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin erschöpft sind, bleibt vielen Paaren lediglich die Leihmutterschaft als letzte Hoffnung. Diese ist in Deutschland aber verboten. Dr. Zervomanolakis: Deshalb weichen viele Paare ins Ausland aus. Insbesondere in diesem Bereich haben Sie bereits zahlreichen Frauen mit einem gesunden Kind ein erfülltes Familienleben schenken können. Denn Griechenland ist eines jener EU-Länder, die ein liberales Leihmutterschafts-Gesetz haben. Dr. Zervomanolakis: Den Dienst einer Leihmutter in Anspruch zu nehmen, ist unter bestimmten Bedingungen in Griechenland völlig legal, der Weg ist aber streng geregelt. Denn eine Leihmutterschaft darf nur bei Vorliegen einer medizinischen Indikation durchgeführt werden. Daher werden auch Anfragen aus Österreich und Deutschland abgelehnt, wenn die entsprechenden Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Was sagen Sie zu diesen gesetzlichen Regelungen? Dr. Zervomanolakis: Ich denke, die griechische Gesetzgebung kann als richtungsweisend für die Europäische Union bezeichnet werden! In Griechenland dürfen Leihmütter nicht bezahlt werden. Die finanzielle Entschädigung ist gesetzlich geregelt und dient lediglich als Kompensation für die Behandlungskosten und die Einkommenseinbußen durch die fehlende Berufstätigkeit. Woher kommen die Leihmütter in Ihrer Klinik - und warum nehmen diese Frauen die Mühen einer Schwangerschaft für andere auf sich? Dr. Zervomanolakis: Die Leihmütter, die ich betreue, kommen aus Athen, sind zwischen 25 und 45 Jahre alt und haben mindestens ein eigenes Kind. Diese Frauen haben sicherlich unterschiedliche Motivationen, aber für die meisten steht das positive Gefühl, Leben schenken zu können, im Vordergrund. Was sagen Sie zu Kritikern, die in der Leihmutterschaft eine Ausbeutung von Frauen sehen? Dr. Zervomanolakis: Wenn das Verfahren entsprechend gesetzlich geregelt ist, kann es meiner Überzeugung nach zu keiner Ausbeutung der Leihmütter kommen. Aber wir können viele junge Familien mit der Erfüllung ihres Kinderwunsches glücklich machen. Über die Möglichkeiten der Kinderwunsch-Realisierung mithilfe einer Leihmutter berichtet Dr. med. Ioannis Zervomanolakis auf den "Kinderwunschtagen 2019" am 5. und 6. Oktober in Köln. Interessenten können den Kinderwunschexperten am Samstag, 5. Oktober, um 11.15 Uhr und am Sonntag, 6. Oktober, um 12 Uhr im Rahmen eines jeweils dreißigminütigen Vortrags unter dem Titel "Legale Leihmutterschaft in einem EU-Land: Unsere Erfahrung in Griechenland" in den Sartory-Sälen Köln erleben. Weitere Informationen hier: https://www.womancenter.gr/de/sfs/sfs PRESSEKONTAKT: Southeastern Fertility SolutionsDr. med. Ioannis ZervomanolakisWomanCenterKifissias 14Maroussi, 151 25 AthenTelefon: +306977164159E-Mail: zervomanolakis@womancenter.gr www: http://www.leihmutter.gr Original-Content von: Southeastern Fertility Solutions, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 17-09-2019
  • Tag der Patientensicherheit: Ältere Notfallpatienten erfordern mehr Aufmerksamkeit
    17.09.2019 – 10:58 Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e. V. (DEKV)
    Berlin (ots) Der 17. September ist in diesem Jahr erstmals der Welttag der Patientensicherheit. Ziel dieses Aktionstages ist es, positive Veränderungen in der Versorgung anzustoßen. "Deutschland hat eine Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau, aber auch hier gibt es Patientengruppen, wie beispielsweise alte Notfallpatienten, die im Krankenhaus die besondere Aufmerksamkeit der Ärzteschaft und der Pflegenden brauchen", weiß Christoph Radbruch, Vorsitzender des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV). Verschlechterter Allgemeinzustand kann Erkrankungen verbergen Ältere Notfallpatienten stellen Ärzteschaft und Pflegefachkräfte vor besondere Herausforderungen, denn sie unterscheiden sich in vielen Aspekten von jüngeren Patienten: Mit 51, 8 Prozent werden Patienten zwischen 65 und 70 Jahren bei der Triage, die bestimmt wie dringend der Behandlungsbedarf ist, deutlich öfter in eine der drei höchsten Kategorien eingestuft als Patienten zwischen 16 und 64 Jahren (33,8 Prozent). Und das, obwohl sie häufiger unspezifische Symptome angeben. Ein Grund dafür ist, dass bei älteren Menschen selbst schwere Erkrankungen oftmals nicht mit typischen Symptomen einhergehen, sondern zu einem verschlechterten Allgemeinzustand führen. Der Bedarf an interdisziplinärer Diagnostik steigt entsprechend. Dazu passt, dass in der Gruppe der Notfallpatienten zwischen 65 und 70 Jahren die Zahl der Klinikeinweisungen mehr als doppelt so hoch ist wie in der Altersgruppe zwischen 16 und 64 Jahren [1]. Herausforderungen bei der bedarfsgerechten Versorgung Nicht nur Erkrankungen äußern sich bei älteren Menschen oft atypisch. Hinzu kommt, dass mehr als ein Drittel der älteren Patienten akustische, visuelle und kognitive Einschränkungen aufweist [2]. Dadurch werden wichtige Informationen zu Vorerkrankungen, Medikation oder auch Beschwerden wie Schmerzen oft nur eingeschränkt weitergegeben. Für Ärzteschaft und Pflegefachkräfte bedeutet dies, dass alte Patienten bei der ärztlichen und pflegerischen Anamnese, der Erstuntersuchung und auch der Diagnostik besondere Aufmerksamkeit und mehr Zeit benötigen. Nur so kann eine bedarfsgerechte und patientenzentrierte Versorgung sichergestellt werden. "Für ältere Patienten ist die Einlieferung und Behandlung in der Notaufnahme eine herausfordernde Situation. Daher ist es wichtig, die Strukturen, Prozesse und Patientenpfade dort alterssensibel zu gestalten. Denn alte Notfallpatienten binden in der Notaufnahme Kapazitäten und Ärzteschaft sowie Pflegende benötigen für ihre Betreuung mehr Zeit. Darüber hinaus müssen unsere Mitarbeitenden durch regelmäßige Qualifizierungsmaßnahmen ihre Kompetenzen im geriatrischen und gerontopsychiatrischen Bereich entwickeln. Nur so ist es ihnen möglich, auf herausforderndes Verhalten wie Schreien oder Aggressivität einzugehen und Hürden in der Kommunikation zu meistern. Dieser erhöhte Aufwand im Behandlungsteam muss finanziell ausgeglichen werden. Daher fordert der DEKV zusätzlich zum geplanten Notfallzuschlag einen altersstratifizierten Zuschlag und Zusatzentgelte. Darüber hinaus muss die Versorgungsforschung mit Blick auf die besonderen Bedürfnisse älterer Patienten ebenso finanziell gefördert werden wie die Entwicklung von Instrumenten zur Risikostratifizierung", betont Radbruch. Quellen: [1] Rygiel K. et al. Med Klin Intensivmed Notfmed 2019. [2] Singler K. et al. Notfall Rettungsmed 2016; 19: 496-499. DOI 10.1007/s10049-016-0216-z Pressekontakt: Medizin & PR GmbH - GesundheitskommunikationBarbara Kluge | Eupener Straße 60, 50933 KölnE-Mail: barbara.kluge@medizin-pr.de | Tel.: 0221 / 77543-0Melanie Kanzler | VerbandsdirektorinE-Mail: kanzler@dekv.de | Tel.: 030 80 19 86-11 Original-Content von: Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e. V. (DEKV), übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 17-09-2019
  • Deutscher Apothekertag in Düsseldorf: Pressekonferenz am 24. September 2019 u.a. Versandhandel, Lieferengpässe, E-Rezept
    17.09.2019 – 10:30 ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände
    Ein DokumentPressekonferenz_Deutscher_Apothekertag_2019_Einladung.pdfPDF - 147 kBBerlin (ots) Vom 25. bis 27. September 2019 diskutieren rund 300 Delegierte auf dem Deutschen Apothekertag in Düsseldorf über die Zukunft des Gesundheitssystems und der Arzneimittelversorgung. Das Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetz (VOASG) - Stichwort: Versandhandel - steht dabei ebenso auf der Tagesordnung wie Arzneimittel-Lieferengpässe und das E-Rezept. In diesem Kontext präsentieren wir den nunmehr vierten "Apothekenklima-Index" und laden Sie daher ein zur Pressekonferenz zum Deutschen Apothekertag 2019 Dienstag, 24. September 2019, 11.00 Uhr NH Hotel Düsseldorf City, Kölner Str. 186-188, 40227 Düsseldorf Tel. 0211 78110, nahe Hauptbahnhof (10 min. Fußweg) Ihre Gesprächspartner sind ABDA-Vizepräsident Mathias Arnold und ABDA-Hauptgeschäftsführer Dr. Sebastian Schmitz. Bitte melden Sie sich bis Freitag, 20. September 2019, für die Pressekonferenz und den Deutschen Apothekertag an: https://expopharm.de/forum-wissen/#dat Wir freuen uns auch über Ihr Interesse am Grußwort von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit anschließender Diskussion, Freitag, 27. September 2019, 11.00 Uhr, im CCD Congress Center Düsseldorf, Stadthalle, Saal XY, Eingang Süd. Die Pressestelle befindet sich im 1. OG, CCD, Eingang Süd, Messe Düsseldorf, Stockumer Kirchstraße 64, 40474 Düsseldorf (U 79 oder Bus 722 - Messe Ost / Messe Süd / CCD). Alle Informationen zum Deutschen Apothekertag stehen hier: http://ots.de/ENtPgp Pressekontakt: Dr. Reiner Kern, Pressesprecher, 030 40004-132, presse@abda.deChristian Splett, Pressereferent, 030 40004-137, c.splett@abda.de Original-Content von: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 17-09-2019
  • Fehlzeiten-Report 2019 / Arbeiten im Homeoffice: Höhere Arbeitszufriedenheit, aber stärkere psychische Belastungen
    17.09.2019 – 10:30 AOK-Bundesverband
    Berlin (ots) Rund 40 Prozent der Beschäftigten arbeiten schon heute regelmäßig außerhalb ihres Unternehmens, unabhängig von Ort oder Zeit. Knapp die Hälfte davon arbeitet häufig von zu Hause aus. Eine aktuelle Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt die großen Vorteile von Homeoffice. Dazu gehört, dass die Beschäftigten ihre Arbeit selbstständiger planen können und mehr Entscheidungsfreiheit sowie Mitspracherechte haben. Gleichzeitig haben diese Beschäftigten jedoch auch stärkere psychische Belastungen als Menschen, die nur an ihrem Arbeitsplatz tätig sind. "Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen. Wer viel im Homeoffice arbeitet, leidet häufiger unter solchen Problemen als andere Beschäftigte. Dennoch haben flexible Arbeitsbedingungen viele Vorteile. Wichtig ist, die Arbeitsbedingungen gesundheitsförderlich zu gestalten", sagt Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO und Mitherausgeber des Fehlzeiten-Reports. Für die Studie, die im aktuellen Fehlzeiten-Report 2019 erschienen ist, hat das WIdO im Frühjahr 2019 etwa 2.000 Beschäftigte zwischen 16 und 65 Jahren befragt. Mehr Autonomie und höhere Arbeitszufriedenheit Viele Befragte mit Homeoffice berichten von einer höheren Arbeitszufriedenheit und den Vorteilen flexibler Arbeit. Neben einer höheren Autonomie gehört für mehr als zwei Drittel (67,3 Prozent) dazu, dass sie zu Hause mehr Arbeit bewältigen können und drei Viertel (73,7 Prozent) schätzen daran, dass sie konzentrierter arbeiten können als am Arbeitsplatz. Darüber hinaus beschreibt fast jeder Zweite (45,8 Prozent) mit Homeoffice seinen Arbeitsaufwand außerhalb des Unternehmens als genau richtig. Mehr psychische Belastungen, aber weniger Fehltage Gleichzeitig fühlten sich laut der Befragung 73,4 Prozent der Befragten, die häufig im Homeoffice arbeiten, in den letzten vier Wochen erschöpft. Bei Beschäftigten, die ausschließlich im Büro tätig sind, waren es nur 66 Prozent. Über Wut und Verärgerung klagten 69,8 Prozent der Beschäftigten im Homeoffice gegenüber 58,6 Prozent; bei Nervosität und Reizbarkeit waren es im Homeoffice 67,5 Prozent im Vergleich zu 52,7 Prozent. Auch Lustlosigkeit, Konzentrationsprobleme und Schlafstörungen unterscheiden sich deutlich zwischen den beiden Gruppen. "Im Homeoffice verschwimmt die Grenze zwischen Job und Privatleben stärker. Damit wächst das Risiko, dass Erholungsphasen schrumpfen", gibt Schröder zu bedenken. So verlegt laut der WIdO-Befragung jeder Dritte mit Homeoffice häufig Arbeitszeit auf den Abend oder das Wochenende (33,9 Prozent). Fast ein Fünftel der betroffenen Befragten berichtet über Probleme mit der Vereinbarkeit von Arbeitszeit und Freizeit (18,8 Prozent) oder über Anrufe beziehungsweise E-Mails des Arbeitgebers außerhalb ihrer Arbeitszeiten (19,5 Prozent). Darüber hinaus gibt mehr als ein Drittel der Beschäftigten mit Homeoffice an, dass sie Probleme haben, nach Feierabend abzuschalten (38,3 Prozent). Bei den Beschäftigten, die ausschließlich im Betrieb arbeiten, ist das nur jeder Vierte (24,9 Prozent). Trotz der höheren psychischen Belastung haben Beschäftigte im Homeoffice geringere Fehlzeiten (7,7 Tage) als solche, die nur am Unternehmenssitz tätig sind (11,9 Tage). "Im Homeoffice lassen sich die Arbeitszeiten passgenauer einteilen. Unter Umständen arbeiten die Menschen im Krankheitsfall weniger und holen die verlorene Arbeitszeit dann nach," erläutert Helmut Schröder. "Es mag auf den ersten Eindruck wie ein Widerspruch klingen, dass sowohl die psychischen Belastungen als auch die Arbeitszufriedenheit im Homeoffice höher sind. Aber ob sich durch die Veränderungen aufgrund der Digitalisierung gesundheitsförderliche oder gesundheitsschädigende Effekte ergeben, ist wesentlich von der konkreten Gestaltung der Arbeit abhängig und von den digitalen Kompetenzen der Menschen", bekräftigt Antje Ducki, Professorin an der Beuth Hochschule für Technik und Mitherausgeberin des Fehlzeiten-Reports, die Ergebnisse der WIdO-Umfrage. "Da die digitalen Techniken rund um die Uhr zur Verfügung stehen, braucht es beispielsweise mehr Selbstdisziplin des Einzelnen, sie auch mal auszuschalten." Qualifizierung und Betriebliches Gesundheitsmanagement Ducki verweist darauf, dass die Digitalisierung einen massiven Bedarf an Weiterbildung sowie Neu- und Nachqualifizierung auslöst, damit die Fähigkeiten der Beschäftigten den Arbeitsanforderungen gewachsen bleiben. Jens Martin Hoyer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes bestätigt das: "Lebenslanges Lernen wird durch die Digitalisierung wichtiger denn je." Unternehmen können ihre Beschäftigten darüber hinaus durch Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements unterstützen, das von Krankenkassen durchgeführt wird. "Die AOK ist hier seit vielen Jahren sehr erfolgreich. Im Zuge der Digitalisierung verändern wir auch unser Betriebliches Gesundheitsmanagement und greifen digitale Techniken auf", so Hoyer. Eines dieser Angebote ist das Onlineprogramm "Gesund führen" (aok-gesundfuehren.de), bei dem die Teilnehmer in sechs individuell durchführbaren Modulen ihr Führungsverhalten reflektieren, um die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern, und lernen, sich auch um die eigene Gesundheit zu kümmern. Krankenstand 2018 geprägt von Erkältungswelle Der Fehlzeiten-Report 2019 enthält zusätzlich detaillierte Arbeitsunfähigkeitsanalysen auf der Grundlage der Daten von 13,9 Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern, die 2018 in mehr als 1,6 Millionen Betrieben beschäftigt waren. Entsprechend dieser Daten ist der Krankenstand bei den erwerbstätigen Mitgliedern der AOK 2018 um 0,2 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent gestiegen. Dabei bezeichnet der Krankenstand den Anteil der im gesamten Jahr 2018 angefallenen Arbeitsunfähigkeitstage am Kalenderjahr. Damit hat jeder AOK-versicherte Beschäftigte im Durchschnitt 19,9 Tage aufgrund einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung am Arbeitsplatz gefehlt (2017: 19,4 Tage je AOK-Mitglied). Nachdem bereits 2017 eine Erkältungswelle zu beobachten war, hat die erneute Erkältungswelle Anfang des Jahres 2018 zu weiter steigenden Fehlzeiten geführt. Die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund akuter Infektionen der oberen Atemwege - hierunter fallen die Erkältungskrankheiten - lag bei 3,5 Tagen je AOK-Mitglied und stieg damit um 10,5 Prozent (0,2 Tage) im Vergleich zum Vorjahr an. Am häufigsten waren Atemwegserkrankungen (52,8 Fälle je 100 AOK-Mitglieder) und Muskel-Skelett-Erkrankungen (34,2 Fälle je 100 AOK-Mitglieder). Psychische Erkrankungen traten bei 11,4 Fällen je 100 AOK-Mitglieder auf. Allerdings ist die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen in den letzten zehn Jahren konstant angestiegen, zwischen 2009 und 2018 um 64,2 Prozent. Außerdem führen diese Erkrankungen zu langen Ausfallzeiten. Mit 26,3 Tagen je Fall dauerten sie 2018 mehr als doppelt so lange wie der Durchschnitt mit 11,8 Tagen je Fall. Der Fehlzeiten-Report 2019 Digitalisierung gilt derzeit als wichtigster Treiber für Veränderungen in der Arbeitswelt. Für den Fehlzeiten-Report untersuchen die Autorinnen und Autoren in 30 Fachbeiträgen, welche Chancen und Risiken die Digitalisierung für die Arbeitswelt und für die Gesundheit der Beschäftigten birgt, wie entgrenztes Arbeiten gesundheitsgerecht gestaltet werden kann und welche Herausforderungen und Chancen sich daraus zukünftig für das Betriebliche Gesundheitsmanagement ergeben. Hinweis an die Redaktionen: Mehr Informationen sowie Bildmaterial auf www.aok-bv.de. Ihre Ansprechpartnerin in der Pressestelle: Christine Göpner-ReineckeTelefon: 030 / 34646-2298Mobil:
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 17-09-2019
  • Ratgeber: So sparen Verbraucher bei freiverkäuflichen Medikamenten
    17.09.2019 – 10:30 Pepper Media Holding GmbH Berlin (ots) Gesundheit wird teurer - zumindest, wenn man den Zahlen des Statistischen Bundesamts folgt. 4.544 Euro gaben die Deutschen 2017 pro Kopf für ihre Gesundheit aus und 693 Euro alleine für Arzneimittel - 2,5 Prozent (16 Euro) mehr als noch im Jahr zuvor. Dabei ist es recht leicht, beim Kauf von Medikamenten zu sparen. Da meist mehrere Anbieter Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff anbieten, unterscheiden sich die Preise deutlich. 49,85 Prozent (10,14 Euro) können Verbraucher sparen, wenn sie statt des teuersten das günstigste Präparat kaufen. Dies zeigt eine Stichprobe des Verbraucherforums mydealz. Jeder kennt Aspirin. 1899 von Bayer patentiert, war Aspirin lange Zeit weltweit das Mittel gegen Schmerzen und Fieber. Und auch wenn, laut einer IMS-Health-Studie, inzwischen immer mehr Verbraucher ihre kleinen Wehwehchen mit Ibuprofen behandeln, ist Aspirin unverändert einer der Umsatzgaranten von Bayer. Dies liegt am Image von Aspirin, das Bayer seit dem Verkaufsstart vor 120 Jahren gekonnt aufgebaut hat: Wie der Fön für Haartrockner und das Tempo für Taschentücher steht Aspirin als Synonym für Schmerztabletten mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (kurz: ASS). Dabei gibt es längst auch günstigere Alternativen mit dem gleichen Wirkstoff. Bei seiner Stichprobe fand das Verbraucherforum mydealz neben Bayer auch vier andere Anbieter, die Schmerztabletten mit dem Wirkstoff ASS verkauften: 1A Pharma, Hexal, Ratiopharm und die Togal-Werk AG. Der teuerste Anbieter von ihnen war Togal. Zwanzig Brausetabletten "Togal Kopfschmerzbrause + Vitamin C" kosteten bei der Stichprobe 4,50 Euro. "Hexal ASS + C Brausetabletten" waren besonders preiswert. Sie kosteten in der gleichen Packungsgröße beim günstigsten Händler nur 2,56 Euro. Das Originalpräparat von Bayer war indes vergleichsweis teuer: Für zwanzig Brausetabletten hätten die Tester von mydealz im günstigsten Fall 5,65 Euro bezahlt - also 3,09 Euro mehr. Bis zu 25 verschiedene Medikamente pro Wirkstoff Dass Bayers Aspirin keine Ausnahme, sondern die Regel ist, macht ein Blick auf die übrigen 99 freiverkäuflichen Wirkstoffe sichtbar, die mydealz für seine Stichprobe zufällig ausgewählt hat. Von der 9, 12-Linolsäure bis hin zum Zinkoxid haben die Tester hierbei jeweils die Preise für Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff, der gleichen Packungsgröße, der gleichen Darreichungsform und dem gleichen zu behandelnden Krankheitsbild verglichen. Nur in sechs von hundert Fällen konnten sie dabei kein Alternativ-Präparat finden. Sonst hätten sie aber die Wahl zwischen durchschnittlich 6,16 verschiedenen Präparaten gehabt. In der Spitze, im Fall des Wirkstoffs Ibuprofen, fanden sich sogar 25 verschiedene Anbieter, die eine Packung mit zwanzig Filmtabletten verkauften - für Preise zwischen 1,04 Euro (Abz-Pharma) und 4,68 Euro (Fair-Med Healthcare). Die bloßen Zahlen zeigen: Zwei Merkmale kennzeichnen den Markt für Arzneimittel. Er ist einerseits sehr stark standardisiert, andererseits hart umkämpft. Beides hat rechtliche Ursachen. Forschende Pharmaunternehmen, die neue Medikamente entwickeln und patentieren lassen, dürfen diese zunächst exklusiv vermarkten. Nach zwanzig Jahren läuft der Patentschutz jedoch ab. Dann steht es allen Unternehmen frei, das gleiche Präparat nach dem ursprünglich geschützten Verfahren herzustellen und zu verkaufen. Einzige Bedingung: So genannte "Generika" dürfen in ihrer Bioverfügbarkeit, also in ihrer Wirkkraft, nicht mehr als 80 bis 125 Prozent vom Originalpräparat abweichen. Weil die für die Zulassung nötigen "Bioäquivalenzstudien" sehr viel günstiger sind als die grundlegende Forschung, können Anbieter von Generika die Preise von Originalpräparaten oft deutlich unterbieten. Zusätzlich sinken die Preise für Arzneimittel dadurch, dass oft mehrere Generika-Anbieter miteinander um Marktanteile ringen. Preisvorteile zwischen null und 94 Prozent Verbraucher können vom regen Wettbewerb auf dem Markt für Arzneimittel profitieren. Wie stark die Preisdifferenz zwischen einzelnen Anbietern letztlich ausfällt, hängt allerdings stark vom Wirkstoff ab. Bei der Stichprobe betrug der durchschnittliche Preisvorteil zwischen dem günstigsten und teuersten Präparat 49,85 Prozent beziehungsweise 10,14 Euro. Hinter diesem rechnerischen Mittelwert verbargen sich jedoch große Unterschiede. Für sechs Wirkstoffe konnten die Tester von mydealz jeweils - zumindest in der gewünschten Packungsgröße und Darreichungsform - keine Alternativen finden: Für die Wirkstoffe Benzethoniumchlorid, Dimetinden, Enterococcus faecalis-Autolysat, Hexamidin, Hexetidin und Salicylsäure fand sich jeweils nur ein Präparat. Jeweils rund neunzig Prozent hätten Verbraucher bei den drei Wirkstoffen Omega-3-Fettsäure (88,80 Prozent), Cetirizin dihydrochlorid (90,99 Prozent), und Paracetamol (94,05 Prozent) sparen können. Für sechzig Kapseln mit dem Nahrungsergänzungsmittel Omega-3-Fettsäure hätten die Tester im günstigsten Fall 2,79 Euro ("Gehe Balance Omega 3 Kapseln Vitamin E") und im teuersten Fall 24,90 Euro ("Silbertau 60 Krill Öl Omega-3 Fettsäure Kapseln") gezahlt. 100 Tabletten des Antiallergikums Cetirizin dihydrochlorid kosteten zwischen 4,25 Euro ("Cetirizin Vividrin 10 mg") und 47,19 Euro ("Aca Müller Zyrtec"). Und zwanzig Kapseln mit dem schmerzstillenden Wirkstoff Paracetamol kosteten zwischen 33 Cent ("1A Pharma Paracetamol 500") und 5,55 Euro ("Pfizer Spalt Kopfschmerz"). Preisvergleichsportale wie Medizinfuchs.de oder Idealo helfen bei der Suche Die Beispiele zeigen: Wer nicht das erstbeste Präparat kauft, sondern die Preise verschiedener Anbieter und Händler vergleicht, kann sparen. Preisvergleichsportale helfen, das günstigste Präparat zu finden. Mit Billiger.de, Geizhals oder dem auf den Arzneimittelbereich spezialisierten Portal Medipreis.de können Verbraucher den günstigsten Anbieter finden, wenn sie bereits wissen, welches Medikament sie kaufen möchten. Noch einen Schritt weiter gehen die Preisvergleichsportale Idealo und Medizinfuchs.de. Bei beiden können Verbraucher auch nach Wirkstoffen suchen oder nach den zu behandelnden Krankheiten beziehungsweise Symptomen suchen, um passende Medikamente zu finden. Während Idealo sich hierbei genauso wie Billiger.de und Geizhals auf freiverkäufliche Medikamente beschränkt, lassen sich mit Medizinfuchs.de genauso wie mit Medipreis.de auch die Preise für verschreibungspflichtige Arzneimittel vergleichen. "Aut idem"-Regel und Rabattverträge bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln Aktiv müssen Verbraucher allerdings nur bei Medikamenten die Preise vergleichen, die ihr Arzt ihnen nicht verschrieben hat. Für rezeptpflichtige Medikamente hat der Gesetzgeber ein System entwickelt, mit dem gesetzliche Krankenkassen und ihre Versicherten sparen können: Auf Kassenrezepten finden sich - anders als auf Privatrezepten - immer drei Kästchen mit dem lateinischen Hinweis "aut idem" ("oder das Gleiche"). Kreuzt der Arzt diesen Hinweis nicht durch, sind Apotheker nach § 129 SGB V gehalten, ihren Patienten jeweils das günstigste Medikament mit dem verordneten Wirkstoff zu verkaufen. Durch Rabattverträge mit Pharmaunternehmen senken gesetzliche Krankenkassen ihre Ausgaben für Arzneimittel zusätzlich: Krankenkassen verpflichten sich mit diesen Verträgen dazu, ausschließlich ein bestimmtes Medikament abzunehmen. Pharmaunternehmen gewähren ihnen im Gegenzug Rabatte, die sich für sie dank des zu erwartenden
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 17-09-2019
  • Beteiligung statt Bürokratie: CIRS dent – Jeder Zahn zählt / Die KZBV zum Welttag der Patientensicherheit
    17.09.2019 – 10:00 Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung Berlin (ots) Anlässlich des heutigen Welttages der Patientensicherheit hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung erneut auf die Bedeutung des zahnärztlichen Online-Berichts- und Lernsystems "CIRS dent - Jeder Zahn zählt!" für den Erhalt und den Ausbau der qualitativ hochwertigen Versorgung in Deutschland hingewiesen. Martin Hendges, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes: "CIRS dent - Jeder Zahn zählt! ist Beteiligung statt Bürokratie. Das System hat zum Ziel, Abläufe und Prozesse systematisch zu optimieren und unerwünschte Ereignisse im Praxisalltag zu minimieren. Für die Sicherheit der Patienten in Praxen und Kliniken ist das ein wichtiger Beitrag. Die Bereitschaft der Zahnärztinnen und Zahnärzte für eine aktive Mitwirkung ist dabei sehr ausgeprägt. Das ist entscheidend, da Patientensicherheit und Qualitätsförderung gelebt werden müssen und des kontinuierlichen Engagements bedürfen. Diese Zielsetzung wird erreicht durch persönliche Verantwortung und den Beitrag jedes einzelnen Nutzers. Vertrauenswürdigkeit nach innen und außen - Vertraulichkeit nach innen - Transparenz nach außen - das sind die Grundpfeiler von CIRS dent - Jeder Zahn zählt!" Hintergrund: "CIRS dent - Jeder Zahn zählt!" "CIRS dent - Jeder Zahn zählt!" (CIRS: Critical Incident Reporting System) ist das gemeinsame Berichts- und Lernsystem von KZBV und Bundeszahnärztekammer. Es ermöglicht angemeldeten Zahnärzten seit 2016 den online-basierten Erfahrungsaustausch zu unerwünschten Ereignissen im Praxisalltag. Nicht nur die betroffene Praxis, sondern auch andere Praxen sollen aus solchen Ereignissen lernen, damit diese im Idealfall künftig vermieden werden. Aktuell haben sich 5.856 Zahnärztinnen und Zahnärzte im System registriert, 170 Berichte können eingesehen werden. Zahnärzte können unter www.cirsdent-jzz.de freiwillig, anonym, sanktionsfrei, sicher und ohne Rückschlüsse auf die jeweilige Praxis von unerwünschten Ereignissen bei Behandlungen berichten. Die Berichte können kommentiert und mit anderen Nutzern des Systems direkt und unkompliziert austauscht werden. Für die Registrierung erhält jede vertragszahnärztliche Praxis von ihrer Kassenzahnärztlichen Vereinigung oder unter cirsdent@kzbv.de einen individuellen anonymisierten Zugangsschlüssel sowie Informationsmaterialien. Auch weitere an der Versorgung teilnehmende Einrichtungen wie privatzahnärztliche Praxen, Universitätskliniken, Bundeswehr-Standorte können mitmachen. Ein Fachberatungsgremium stellt nach Eingang eines Berichts die Anonymisierung sicher und ergänzt diesen um Hinweise und Vorschläge, wie sich das geschilderte Ereignis künftig vermeiden lässt. Anschließend wird der Bericht in dem ausschließlich für Nutzer des Systems zugänglichen Bereich veröffentlicht. Die CIRS dent-Website hat zudem eine Datenbank-Funktion. Das zahnärztliche Berichts- und Lernsystem erfüllt die Standards für Risikomanagement- und Fehlermeldesysteme, die in der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die grundsätzlichen Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement festgelegt sind. Weitere Informationen zu zahnärztlicher Qualitätsförderung unter www.kzbv.de/qualitaetsfoerderung.81.de.html. Hintergrund: Welttag der Patientensicherheit am 17. September 194 Länder haben sich auf der 72. Weltgesundheitsversammlung im Mai 2019 in Genf verpflichtet, Patientensicherheit als vorrangige Gesundheitspriorität anzuerkennen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Patientensicherheit weltweit zu verbessern und zu gewährleisten. Weitere Informationen zum "Welttag der Patientensicherheit" unter www.tag-der-patientensicherheit.de. Pressekontakt: Telefon: 030 - 280 179 27 Email: presse@kzbv.de Original-Content von: Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 17-09-2019
  • Die gesetzliche Unfallversicherung auf der REHACARE 2019
    17.09.2019 – 10:00 Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) Berlin (ots) Wie können Beschäftigte in der Pflege sicher und gesund arbeiten? Welche Leistungen umfasst eigentlich die Rehabilitation durch die gesetzliche Unfallversicherung? Wer sind die Ansprechpartner bei Berufsgenossenschaften und Unfallkassen? Diese und viele andere Fragen beantworten Träger der gesetzlichen Unfallversicherung und ihre Partner auf der Messe REHACARE vom 18.09. - 21.09.2019 in Düsseldorf. An einem Gemeinschaftssand in Halle 6 (Stand F27) präsentieren sich die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), die Berufsgenossenschaft Holz Metall (BGHM), die Unfallkasse NRW, der Spitzenverband der gesetzlichen Unfallversicherung, die DGUV, die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) und der Deutsche Rollstuhl-Sportverband (DRS). Am Stand stellt sich auch die Präventionskampagne kommmitmensch vor. Sie wirbt für eine ganzheitliche Kultur der Prävention im Unternehmen. Ein gutes Betriebsklima, eine konstruktive Fehlerkultur, die Beteiligung der Beschäftigten an Entscheidungen - all das trägt dazu bei, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und Belastungen zu mindern. Die Kampagne gibt Tipps, wie ein Betrieb sich auf den Weg machen kann, um eine gute Präventionskultur zu etablieren. Es gibt aber noch mehr zu entdecken: In einem "Reha-Haus" wird demonstriert, welche Umbauten nach einem Unfall möglich sind. Ein Parcours leitet Interessierte durch verschiedene Online-Gefährdungsbeurteilungen und an allen Messetagen präsentiert der DRS Sportarten für Menschen mit Behinderungen. Die Vorführungen finden jeweils um 11, 13 und 15 Uhr statt. Los geht es am Eröffnungstag mit WCMX - Adrenalin auf Rädern. Patrick Krause zeigt, wie man einen Rollstuhl als Skateboard einsetzen kann (11 Uhr und 21.9., 11 Uhr). Spannend wird es auch um 15 Uhr, wenn Rennrollstuhlfahrer Alhassane Baldé von seiner Fahrt zu Silber über 5000 Meter bei der Para-Leichtathletik-EM in Berlin berichtet. Am Freitag (20.09.) freut sich Conny Runge über viele Mittänzerinnen und Mittänzer beim Rollstuhl-Zumba (11 Uhr). Weitere Sportarten im Angebot sind Rollstuhltennis, Rollstuhltanz, Tischtennis und Yoga. PRESSEKONTAKT: Stefan BoltzPressesprecherDeutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und UnfallkassenTel.: +49-30-130011414presse@dguv.de Original-Content von: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 17-09-2019
  • Anästhesisten sorgen oft unbemerkt für Patientensicherheit – Internationaler Aktionstag heute – Narkoseärzte sind „Scout“ und „Bodyguard“ rund um eine Operation
    17.09.2019 – 09:57 Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) Nürnberg (ots) "Im Laufe eines Krankenhausaufenthaltes gibt es für einen Patienten immer wieder Momente, in denen er einer erhöhten Gefahr ausgesetzt ist", sagt Professor Rolf Rossaint, Facharzt für Anästhesiologie und Präsident der "Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin" (DGAI). "Das lässt sich auch nicht immer vermeiden", erklärt der Arzt weiter. Was für den Außenstehenden sehr besorgniserregend klingt, ist den Medizinern aber sehr bewusst und sie wissen, diese Gefahren vorauszusehen und zu bewältigen. Am heutigen internationalen "Tag der Patientensicherheit" wollen sie auf diesen Zusammenhang besonders aufmerksam machen. "Sicherheit" spielt für den Anästhesisten eine Rolle, schon lange bevor der Patient in den OP kommt: "Im Narkosevorgespräch werden mit dem Patienten alle Fragen besprochen, die für eine passende und sichere Narkose wichtig sind", beschreibt Rossaint das Vorgehen. Dabei geht es um zum Beispiel um die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, den Grad an körperlicher Belastbarkeit, mögliche Atemnot bei Anstrengung oder auch bekannte Allergien: "Wir wollen alle Gefahren kennen, damit wir sie noch vor dem Eingriff eindämmen oder beseitigen oder dann während der Narkose sicher darauf reagieren können." Das gehe bis zu der Entscheidung, einen Patienten im Augenblick nicht zu operieren, sondern zuerst seinen gesundheitlichen Zustand zu verbessern. Gefahr durch Narkosen ist äußerst gering In deutschen Krankenhäusern bekommen pro Jahr etwa 17 Millionen Menschen eine Narkose. Die Gefahr für gesunde Menschen, durch die Narkose einen lebensbedrohlichen gesundheitlichen Schaden zu erleiden oder sogar zu versterben, liegt bei sieben zu einer Million: "Jeder Zwischenfall ist ganz sicher einer zu viel", ist sich Rossaint bewusst. "Aber dieser Wert ist schon jetzt sehr sehr niedrig." Zu dieser hohen Sicherheit beitragen haben auch die vielen Empfehlungen, Leitlinien, Kampagnen und Checks, die in der Anästhesie im Laufe der Jahre erarbeitet wurden und täglich angewendet werden. Wie zum Beispiel auch der mehrfache Check aller Geräte vor Beginn einer Narkose: "Eine Narkose ist vergleichbar mit einem Flug", sagt Rossaint. "Und auch ein Flug kann nur dann sicher sein, wenn vor dem Start alle Systeme überprüft wurden." Lückenlose Überwachung im OP Während der Narkose wird der Patient lückenlos überwacht, durch den Anästhesisten, zusätzlich durch eine Anästhesieschwester oder einen Anästhesiepfleger und durch jede Menge Technik: Neben dem Narkosegerät im Operationssaal hängt ein Monitor, auf dem das EKG, die Herzfrequenz, der Blutdruck und die Sättigung des Blutes mit Sauerstoff dargestellt werden. Rossaint erklärt: "Weicht einer dieser Werte von der Normalität ab, ertönt direkt ein Warnton." Ebenso unersetzlich ist der erfahrene Blick des Narkosearztes, um einzuschätzen, wie die Operation verläuft und ob es möglicherweise Schwierigkeiten gibt, zum Beispiel durch einen erhöhten Blutverlust: "Auch dann greift der Anästhesist ein und hat eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die Gefahr abzuwenden und die Sicherheit für den Patienten wiederherzustellen." Der Narkosearzt sei für viele Menschen nur der Arzt, der sie während eines Eingriffs "schlafen" lässt, weiß Professor Rossaint. Dass der Anästhesist rund um den operativen Eingriff aber so etwas wie einen "Scout", einen "Bodyguard" oder einen "Garanten für Sicherheit" verkörpert, ist den meisten Patienten nicht bewusst. Diese intensive Betreuung im Sinne der Sicherheit reicht weit über einen Eingriff hinaus, bis zur Rückkehr des Operierten auf die Normalstation: Kommt es hier beispielsweise zu Kreislaufproblemen und kann der Operateur nicht zu seinem Patienten kommen, weil er noch operieren muss, kann es wieder der Anästhesist sein, der von der Stationsschwester alarmiert wird und den Betroffenen zügig stabilisiert und versorgt: "Wir Narkoseärzte arbeiten an vielen Stellen im Krankenhaus für die Sicherheit des Patienten", sagt Rossaint. Auch wenn dies meistens unauffällig, automatisch und routiniert geschieht, ist es den Anästhesisten aber immer ein ganz besonderes Anliegen - nicht nur am internationalen "Tag der Patientensicherheit" ... Pressekontakt: Medienbetreuung"Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin"(DGAI) /"Berufsverband Deutscher Anästhesisten" (BDA)Roritzerstraße 2790419 NürnbergTelefon: 0171 / 837 873 8E-Mail: presse@dgai-ev.depresse@bda-ev.deInternet:www.dgai.dewww.bda.de Original-Content von: Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 17-09-2019
  • Prostatakrebs rechtzeitig erkennen und Überlebenschancen erhöhen: Astellas informiert über ein vernachlässigtes Thema / Nur jeder vierte Mann nimmt Angebote zur Krebsfrüherkennung wahr (1)
    17.09.2019 – 09:41 Astellas Pharma GmbH
    München (ots) Prostatakrebs ist mit jährlich etwa 60.000 Neuerkrankungen die häufigste Krebserkrankung und eine der häufigsten Todesursachen aufgrund von Krebs bei Männern in Deutschland. (2) Werden die bösartigen Wucherungen jedoch im Anfangsstadium entdeckt und eine Therapie begonnen, überstehen fast alle Patienten die Erkrankung; die relative Fünf-Jahres-Überlebenschance liegt bei über 90 Prozent. (3) Daher engagiert sich die Astellas Pharma GmbH dafür, Männer über ihre Informationsmöglichkeiten und die Wichtigkeit von Vorsorge aufzuklären. Anlässlich des europäischen Prostata-Tags, der am 15. September stattfand, bringt das Unternehmen unter dem Motto "Prostatakrebs geht uns alle an" das Thema in die Öffentlichkeit und spricht auch Angehörige und Partnerinnen an: Sie haben eine wichtige Rolle, ihre Liebsten zu mehr Verantwortung für ihre Gesundheit zu bewegen. So sollen mehr Männer motiviert werden, jährlich zur Früherkennung zu gehen; die Kosten werden ab dem 45. Lebensjahr von den Krankenkassen getragen. Astellas engagiert sich für mehr Aufmerksamkeit für ein vielfach tabuisiertes Thema: "Prostatakrebs ist sehr gut erforscht, aber kaum Gegenstand der öffentlichen Diskussion", erklärt Gudrun Mächler, Medical Director bei Astellas in München. "Gerüchte und fehlerhafte Annahmen gibt es viele, beispielsweise, dass nur ältere Männer erkranken oder die Untersuchung schmerzhaft ist. Da kaum Austausch stattfindet, halten sich solche Mythen hartnäckig und sorgen dafür, dass jährliche, kostenlose* Früherkennungs-Angebote nur von einem Viertel wahrgenommen werden (1) - mit lebensgefährdenden Konsequenzen. Das möchten wir mit unserem Aufruf und entsprechenden Informationsmöglichkeiten ändern." Vorsorge kann Leben retten Durch Informationen, die unter www.meine-prostata.de abgerufen werden können, möchte Astellas helfen, gängige Vorurteile zu entkräften und Hürden abzubauen, die Männer davon abhalten, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen. Oft sind auch Partnerinnen oder andere Angehörige gefragt, das Gespräch zu suchen. Denn es gibt viele Gründe, warum Männer den regelmäßigen Besuch beim Urologen scheuen: Darunter das Gefühl, alles sei in Ordnung und Scham beim Gedanken an die Abtastuntersuchung. Dabei ist das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, hoch: Bei jedem sechsten Mann über 50 wird ein Prostatakarzinom festgestellt. (4) Da dieses oft jedoch sehr langsam wächst, ist es im Frühstadium gut behandelbar. (5) Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können daher Leben retten. Sie werden ab dem 45. Lebensjahr empfohlen; bei bestimmten Risikofaktoren wie familiärer Vorbelastung auch für jüngere Männer. Irrglauben: Keine Symptome, keine Probleme Prostatakarzinome werden im Frühstadium durch Betroffene selbst oft nicht bemerkt. Erst wenn der Tumor eine kritische Größe erreicht hat, verursacht er Probleme wie Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen. Wächst er weiter, kann er in die benachbarten Lymphknoten streuen und über das Blutsystem Metastasen in weiteren Organen bilden. Dies geschieht bei Prostatakrebs am häufigsten in den Knochen. Nicht jede Prostatavergrößerung bedeutet allerdings Krebs, auch gutartige Vergrößerungen sind möglich. Sie können ebenso Beschwerden verursachen und sollten durch regelmäßige Untersuchungen abgeklärt werden. Weitere Informationen zum Themenfeld Prostatagesundheit, Früherkennung und Therapiemöglichkeiten finden Betroffene und Angehörige auf der Website www.meine-prostata.de. * Ab dem 45. Lebensjahr Referenzen 1 http://ots.de/zejKbs. Abgerufen im August 2019 2 http://ots.de/sX0Lfm. Abgerufen im August 2019 3 http://ots.de/dNLXZT 4 Bundesärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung: http://ots.de/j0Qvuf. Abgerufen im August 2019 5 https://www.urologie-fuer-alle.de/fuer-maenner/prostatakarzinom. Abgerufen im August 2019 Über Astellas Astellas Pharma GmbH, München, ist die deutsche Tochtergesellschaft der weltweit tätigen Astellas Pharma Inc. mit Sitz in Tokio. Die europäische Zentrale, Astellas Pharma Europe Ltd. befindet sich in London, UK. Astellas ist ein forschungsorientiertes pharmazeutisches Unternehmen, das sich mit innovativen und bewährten Arzneimitteln dem Ziel Changing Tomorrow verschrieben hat. Astellas arbeitet tagtäglich daran, durch die Bereitstellung und den Zugang zu innovativen Arzneimitteln einen spürbaren Mehrwert für Patienten und deren Angehörige zu schaffen. Bei der Forschung und Entwicklung neuartiger Arzneimittel fokussiert sich Astellas auf die Therapiegebiete Onkologie, Antiinfektiva, Urologie und Transplantation. www.astellas.com/de Pressekontakt: Kontakt für Fragen und weitere InformationenRedaktion:Burson Cohn & Wolfe GmbHEschersheimer Landstraße 660322 Frankfurt am MainE-Mail: Alicja.Feltens@bcw-global.comwww.bcw-global.comHerausgeber:Astellas Pharma GmbH Ridlerstraße 5780339 MünchenE-Mail: communications.de@astellas.comwww.astellas.com/de Original-Content von: Astellas Pharma GmbH, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 17-09-2019