Gesundheit

  • Warum der Sprung ins Wasser tödlich enden kann
    WELT am SONNTAG: Immer wieder sterben junge, scheinbar gesunde Menschen beim Baden und Schwimmen. Warum?   Dietrich Andresen: Wir kennen in erster Linie zwei Ursachen. Zum einen können Herzrhythmusstörungen zum plötzlichen Herzstillstand führen. Oder die Menschen ertrinken wegen eines Lungenödems, Todesursache ist dann ein Atemstillstand.   WELT am SONNTAG: Wieso kann Schwimmen Herzrhythmusstörungen auslösen?   Andresen: Taucht ein Mensch ins Wasser ein, dann wirkt sich das auf sein vegetatives Nervensystem aus. Das kann sich fatal auf Menschen auswirken, die am QT-Syndrom leiden. Bei diesen Patienten ist die elektrische Reizleitung im Herzmuskel gestört. Wenn bei ihnen die Balance im vegetativen Nervensystem, das Zusammenspiel zwischen Sympathikus und Parasympathikus gestört wird, dann kann das Herzrasen und im schlimmsten Fall auch Kammerflimmern auslösen. Es kommt so zum Herzstillstand. Die einzige Hoffnung besteht dann noch darin, den Betroffen aus dem Wasser zu ziehen und zu reanimieren   WELT am SONNTAG: Woher weiß man, ob man in Gefahr ist? Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Welt GesundheitPubliziert am 20-07-2019
  • Gefahr für Ältere und Kranke: Die nächste Hitzewelle rollt auf Deutschland zu – Temperaturen bis 38 Grad
    Es wird wieder heiß in Deutschland! Ab Montag rollt eine neue Hitzewelle auf uns zu. Liegen die Höchstwerte im Norden und Nordosten zum Start in die Woche noch bei 21 bis 26 Grad, steigen sie im übrigen Land schon auf 26 bis 33 Grad, am heißesten wird es dabei wohl wieder an Ober- und Hochrhein.Zur Wochenmitte hin ziehen die Temperaturen dann aber noch mehr an: In der Nordosthälfte werden zwischen 26 bis 31 Grad erwartet, in Richtung Südwesten klettert das Thermometer sogar wieder in schwindelerregende Höhen von 36 Grad und teilweise mehr. Lediglich an Küstenabschnitten und auf Inseln mit Seewind sowie in höheren Lagen etwas weniger warm beziehungsweise heiß.Alte, chronisch kranke Menschen und kleine Kinder müssen dann besonders vorsichtig sein: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet damit, dass ab Montag in mehreren Regionen Deutschlands die Voraussetzungen für Hitzewarnungen erfüllt sind. "In den folgenden Tagen werden die Menschen in manchen Teilen Deutschlands mit der Warnstufe 2 leben müssen", sagte Andreas Matzarakis, Leiter des Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung des DWD in Freiburg.Experte rät: Unbedingt viel trinken!Die Warnstufe 2 wird herausgegeben, wenn tagsüber extreme Wärmebelastung herrscht. Die sogenannte gefühlte Temperatur liegt dann über 38 Grad. Dieser Wert dürfte ab Mittwoch in vielen Landesteilen erreicht werden. Starke Wärmebelastung und damit die Voraussetzung für die Warnstufe 1 liegt vor, wenn um 14 Uhr die gefühlte Temperatur 32 Grad und mehr beträgt. Die vom DWD verwendete gefühlte Temperatur ist nicht mit der Lufttemperatur gleichzusetzen. Für die Wärmebelastung müssen neben der Lufttemperatur der Wasserdampfgehalt der Luft, der Wind und die Strahlung berücksichtigt werden.Angesichts der erwarteten Hitzebelastungen, die nach bisherigen Prognosen mindestens bis zum folgenden Wochenende anhalten können, empfahl Matzarakis, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Nicht nur für gesundheitlich geschwächte Menschen sei es an heißen Tagen wichtig, viel zu trinken. "Halten Sie Ihre Wohnung kühl, denn ein erholsamer Schlaf hilft dabei, die Hitze des Tages besser zu verkraften", so eine Empfehlung des DWD.Auffallend viele Hitzewellen in DeutschlandAllerdings dürfte es in der kommenden Woche gerade in den städtischen Ballungszentren der Rhein-Main-Region, am Oberrhein und im Rhein-Neckar-Gebiet wieder zu den sogenannten Tropennächten kommen. Dann sinken die Temperaturen nicht unter 20 Grad – was eine Kühlung der Wohnung erschwert. "Gebäude hinken auch nach dem Ende einer Hitzeperiode hinterher", sagte Matzarakis. "Bis die wieder ausgekühlt sind, dauert es auch dann noch, wenn die Außentemperaturen bereits wieder gesunken sind." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern GesundheitPubliziert am 20-07-2019
  • US-Studie: Was im Körper passiert, wenn Sie am Tag auf 300 Kalorien verzichten
    Wer weniger Kalorien aufnimmt und auf seine Ernährung achtet, nimmt ab. Diese Erkenntnis ist nicht überraschend. Wie aber wirkt sich eine kalorienarme Kost auf den Rest des Körpers aus? Forscher der US-amerikanischen Duke University haben das in einer Studie untersucht – und waren von dem Ausmaß der positiven Effekte selbst überrascht. Demnach nahmen Studienteilnehmer, die ihre tägliche Kalorienaufnahme um 300 Kilokalorien (Kcal) nach unten schraubten, nicht nur ab, sie verbesserten gleichzeitig auch andere Gesundheitswerte, unter anderem Blutdruck, Entzündungen und den Cholesterinspiegel.An der Untersuchung nahmen 218 Probanden teil. Die Forscher teilten die Personen in zwei Gruppen auf: 143 von ihnen sollten versuchen, zwei Jahre lang täglich 25 Prozent weniger Kalorien aufzunehmen als bisher. Die anderen 73 Teilnehmer konnten während dieses Zeitraums ganz normal weiteressen. Die Studienteilnehmer waren zwischen 21 und 50 Jahren alt und hatten einen Body-Mass-Index zwischen 22 und 27.9. Das bedeutet: Die Probanden waren normalgewichtig (BMI zwischen 18,5 und 24,9) oder hatten leichtes Übergewicht (BMI zwischen 25 bis 29,9). Untergewichtige oder adipöse Menschen nahmen nicht an der Studie teil.Weniger Kalorien aufnehmen – gar nicht so einfachTatsächlich hatten viele Menschen Probleme damit, die Kalorienaufnahme um die erwünschten 25 Prozent zurückzufahren. Ein Beispiel: Hatte ein Proband täglich 2300 Kilokalorien am Tag zu sich genommen, musste er nun auf 575 Kilokalorien verzichten. Das entspricht in etwa der Menge, die in einer kalorienarmen Hauptmahlzeit steckt, zum Beispiel einem Teller Risotto.Die Forscher versuchten, die Diätgruppe so gut wie möglich zu unterstützen. So wurden die Teilnehmer von Ernährungsexperten beraten und es wurde ihnen beigebracht, Mahlzeiten möglichst kalorienarm zuzubereiten. Im Schnitt konnten die Teilnehmer die Kalorienaufnahme um rund zwölf Prozent zurückschrauben. Die durchschnittliche Kalorienaufnahme in der Diätgruppe sank im Laufe der zwei Jahre von 2467 Kcal auf 2170 Kcal – ein Minus von 300 Kcal.Werte für Risikofaktoren besserten sichObwohl die Teilnehmer das ursprünglich angesetzte Ziel verfehlten, profitierten sie nachweislich von der Ernährungsumstellung, berichten die Forscher um Professor William Kraus im Fachblatt "The Lancet - Diabetes & Endocrinology". Im Schnitt hatten die Teilnehmer 7,5 Kilogramm abgenommen, allen voran Fettmasse. Die Kontrollgruppe hatte dagegen 0,1 Kilogramm zugenommen.In der Diätgruppe besserten sich alle gemessenen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten, darunter der Blutdruck, der Gehalt des schädlichen LDL-Cholesterins im Blut und der Wert eines Entzündungsbotenstoffes. Außerdem zeigte sich, dass die Körper der Probanden wieder besser auf das Hormon Insulin reagierten. Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, das den Blutzuckerspiegel reguliert. Werden Körperzellen unempfindlich gegenüber Insulin, kann Diabetes entstehen."Wir waren nicht überrascht, dass es Änderungen gab", wird Professor William Kraus von der "New York Times" zitiert. "Aber die Größenordnung war ziemlich erstaunlich." Nach Aussage des Forschers gebe es keine fünf Medikamente, die in Kombination diese Verbesserungen nach sich ziehen könnten.Die Studienergebnisse sind vor allem deshalb von besonderer Bedeutung, weil sie zeigen, dass selbst nicht-fettleibige Menschen von einer Kalorienreduktion zu profitieren scheinen. Die Studie besitzt zudem einen entscheidenden Vorteil: Es handelt sich hierbei um eine Interventionsstudie, was im Ernährungsbereich eher selten ist. Dass die Teilnehmer tatsächlich von der Kalorienrestriktion profitiert haben – und nicht von möglichen anderen Faktoren – kann als wahrscheinlich angesehen werden.Zwar zeigt die Studie, dass sich mit einer Ernährungsumstellung Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Leiden beeinflussen lassen. Ob und wie sich das auf das Krankheitsrisiko auswirkt – also ob sich damit tatsächlich Herzinfarkte oder Schlaganfälle verhindern lassen – bleibt unklar. Weitere Forschung ist hierzu nötig.Quelle: The Lancet - Diabetes & Endocrinology / New York TimesLet's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern GesundheitPubliziert am 20-07-2019
  • USA: Mann glaubt, er habe einen Sägespan im Auge. Tatsächlich ist es eine Zecke
    Chris Prater aus dem US-Bundesstaat Georgia arbeitet im Auftrag eines Energieunternehmens. Er ist viel im Freien und schneidet Bäume zurück, die in Stromleitungen wachsen. Als er vor einer Woche bemerkt, dass sich sein Auge entzündet, glaubt er zunächst, ein Sägespan stecke in seinem Auge fest. Er versucht, den Fremdkörper mit Wasser wegzuspülen. Doch die Beschwerden halten an.Sein Vorgesetzter schickt ihn zum Arzt und dort folgt eine riesige Überraschung: "Der Arzt kam ins Zimmer und untersuchte mich. Er sagte: 'Ich weiß, was in Ihrem Auge steckt. Es ist eine Zecke'", berichtet er gegenüber dem US-Fernsehsender "WYMT". "Ich beugte mich zu ihm vor und fragte ihn, ob er Witze mache, und er sagte 'Nein, Sie haben eine Hirschzecke oder eine andere Zeckenart im Auge'. Sie war sehr klein.""Ploppendes Geräusch"Der Arzt betäubt das Auge und entfernt den Parasiten mit einer Pinzette. Wie Prater sagt, habe es beim Herausziehen "ein leises, ploppendes Geräusch" gegeben. Er bekommt entzündungshemmende Augentropfen und ein Antibiotikum verschrieben, da Zecken bakterielle Infektionen wie Borreliose übertragen können. Der Arzt rät ihm außerdem zu einem Kontrolltermin einige Tage später. Der ungewöhnliche Zeckenbiss scheint glimpflich auszugehen: Bislang sind keine Komplikationen aufgetreten. Als Waldarbeiter schütze er sich immer gut vor Zecken und benutze viel Anti-Zeckenspray, berichtet Prater und scherzt: "Aber man kann sich das nicht in die Augen sprühen."Nathan Frisby, Sicherheitsbeauftragter der Firma, hat den Vorfall auf Facebook publik gemacht. Der Post wurde mittlerweile rund 160.000 Mal geteilt. Zecke im Auge - weiterer FallberichtWie häufig sich Zecken in Augen festsaugen, ist nicht bekannt. Die amerikanische Fachgesellschaft für Augenheilkunde berichtet jedoch über mindestens einen weiteren Fall aus dem Jahr 2011. Der 28-jährige Patient war wandern gewesen und klagte im Anschluss über ein Fremdkörpergefühl im linken Auge. Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass sich eine Zecke in der Bindehaut des Auges festgesaugt hatte. Die Einstichstelle war rot unterlaufen.Die Ärzte entfernten den Parasiten und ließen ihn in einem Labor unter anderem auf Borreliose-Erreger testen. Bei dem Tier handelte es sich um eine Zeckenlarve.Die Beschwerden des Mannes besserten sich schnell. Auch die Rötung des Auges klang wieder ab. Durch den Zeckenbiss hatte er sich keine weiteren Infektionen zugezogen.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern GesundheitPubliziert am 19-07-2019
  • Gedenktag 21.7.: Drogenhilfe könnte Todesfälle verhindern
    19.07.2019 – 14:05 Deutsche AIDS-Hilfe Berlin (ots) Kommunale Drogenhilfe kann Leben retten und Gesundheit erhalten - ist aber chronisch unterfinanziert. Deutsche Aidshilfe: "An Menschenleben spart man nicht!" Zahl der Drogentodesfälle könnte deutlich niedriger sein. Passgenaue Hilfe bei Problemen im Umgang mit Drogen - dafür gibt es die kommunale Suchthilfe. Dass sie vielerorts dramatisch unterfinanziert ist, kostet Menschen ihr Leben. Der Internationale Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen am 21. Juli steht darum dieses Jahr unter dem Motto: "Überleben und Gesundheit gibt es nicht zum Nulltarif". Denn die Zahl der Toten könnte deutlich geringer sein. "Die so genannten Drogentoten fallen nicht einfach den Substanzen zum Opfer", sagt Sven Warminsky vom Vorstand der Deutschen Aidshilfe. "Viele Menschen sterben, weil ihnen vorher keine passende Unterstützung angeboten wurde. Drogenhilfe kann Leben retten und Gesundheitsrisiken wie HIV- und Hepatitis-Infektionen reduzieren. Die Finanzierung sollte selbstverständlich sein. An Menschenleben spart man nicht!" Schwindende Ressourcen Die Finanzierung der kommunalen Drogenhilfe in Deutschland geht laut Deutscher Suchthilfestatistik faktisch zurück. Kürzungen beziehungsweise keine Erhöhungen bei steigenden Kosten und auslaufende Modellprojekte reißen Lücken in die Versorgungslandschaft. "Die Versorgung von Menschen mit Drogenproblemen ist in den letzten Jahren faktisch schlechter geworden. Dabei müsste sie ausgebaut werden, denn neue Substanzen und verändertes Konsumverhalten erfordern differenzierte Antworten", betont DAH-Vorstand Sven Warminsky. Fachwelt und Politik weisen seit Jahren auf dieses Problem hin. Der Bedarf an Suchthilfe wächst. Rund eine halbe Million Menschen sucht laut Bericht der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht jährlich Beratung und Unterstützung in ambulanten Einrichtungen. Auch Marlene Mortler (CSU) hat in ihrer gerade beendeten Amtszeit als Drogenbeauftragte der Bundesregierung die Bedeutung der kommunalen Drogenhilfe unterstrichen. Bundesregierung muss Impulse geben Ein zentrales Problem: Der Bund finanziert immer wieder Modellprojekte, die erfolgreich verlaufen, nach Ablauf aber in den Kommunen nicht weitergeführt werden. DAH-Vorstand Sven Warminsky: "Nachweislich wirksame Maßnahmen müssen in die Regelfinanzierung vor Ort übergehen. Die Kommunen stehen in der Pflicht, Innovationen auch langfristig zu ermöglichen. Die Bundesregierung muss hier ein klares Signal setzen und mit Ländern und Kommunen gemeinsam Lösungen entwickeln. Um Menschen möglichst früh gezielt zu unterstützen, müssen die Angebote dauerhaft finanziell abgesichert und gut vernetzt sein." Was hilft Suchtforschung und praktische Erfahrungen in der Drogenhilfe zeigen klar, welche Maßnahmen und Einrichtungen benötigt werden: - Drogenkonsumräume ermöglichen schnelle Hilfe bei einer Überdosis und vermeiden Infektionen, doch neun Bundesländer nutzen diese Möglichkeit nicht. - Leicht erreichbare Angebote für Tests auf HIV und Hepatitis fördern frühe Diagnose und Behandlung und verhindern weitere Infektionen. Sie müssen ausgebaut werden. - Das Notfallmedikament Naloxon rettet Leben bei einer Überdosis Heroin. Es muss nicht nur an Abhängige, sondern auch an Polizei, Drogenhilfe, Angehörige und andere potenzielle Ersthelfer_innen abgebeben werden - begleitet von umfassenden Schulungsprogrammen. - Angebote, die Konsumierende vor Ort aktiv aufsuchen, sorgen dafür, dass mehr Menschen erreicht werden, Sie müssen ausgebaut werden. - Benötigt werden noch mehr spezielle Beratungsangebote und Hilfestrukturen, die neu entstandene Herausforderungen in den Blick nehmen, z.B. für Menschen, die synthetische Drogen in Verbindung mit Sexualität konsumieren (Chemsex). - Die deutliche Zunahme des Konsums so genannter neupsychoaktiver Substanzen" (NPS) erfordert mehr mobile Angebote des Drugchecking in Verbindung mit Beratungsangeboten. Dringend erforderlich sind außerdem längere Öffnungszeiten der bestehenden Einrichtungen, mehr Personal und kontinuierliche Fortbildungsangebote, die bisher häufig nur in sehr beschränktem Maße möglich sind. Auch ausreichend Zeit, um sich um die jeweiligen Menschen empathisch zu kümmern, gibt es nicht zum Nulltarif. Drogenhilfe gibt Halt Kommunale Einrichtungen leisten dabei mehr als Hilfe im Einzelfall: "Drogenhilfe schafft auch soziale Orte, an denen Drogen konsumierende Menschen sich über Gesundheitsfragen informieren und Kraft schöpfen können, auch um sich mit ihrer Situation auseinanderzusetzen und Hilfe in Anspruch zu nehmen", betont Warminsky. Im Jahr 2018 starben 1276 an den Folgen von Schwarzmarktsubstanzen mit unbekanntem Reinheitsgehalt, etwa die Hälfte davon an Heroin. Pressekontakt: Deutsche AidshilfeHolger Wicht, PressesprecherTel. (030) 69 00 87 - 16presse@dah.aidshilfe.dewww.aidshilfe.de Original-Content von: Deutsche AIDS-Hilfe, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 19-07-2019
  • ADHS – was ist das und wie behandelt man?
    Konzentrationsprobleme, ein unbändiger Bewegungsdrang und impulsives Verhalten gelten als Hauptsymptome von ADHS. In Deutschland sind rund fünf Prozent der Kinder und Jugendlichen von einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung betroffen. Manchmal begleitet ADHS Menschen bis ins Erwachsenenalter. Nicht still sitzen können (Hyperaktivität), unfähig sein, sich in der Schule zu konzentrieren (Aufmerksamkeitsstörung) oder scheinbar ohne Anlass "hochgehen wie eine Rakete" (Impulsivität): ADHS hat viele Gesichter. Artikelinhalte im Überblick: Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung ist eine psychische Störung, die bereits im 19. Jahrhundert Erwähnung fand: Ein Nervenarzt aus Frankfurt schildert die typischen Symptome anhand der Figur des "Zappelphilipps" in seinem bekannten Kinderbuch "Der Struwwelpeter". Mittlerweile gilt ADHS als häufigste psychische Störung bei Kindern und Jugendlichen, die sich auf alle Lebensbereiche auswirkt. Bei über vier Prozent der drei bis 17-jährigen in Deutschland lebenden Kinder und Jugendlichen wurde bereits einmal ADHS diagnostiziert. Das ergab eine Elternumfrage zwischen 2014 und 2017. Die Diagnose wird bei Jungen viermal häufiger gestellt als bei Mädchen. Warum Jungen öfter betroffen sind, ist noch unbekannt. ADS und ADHS: Unterschied und Definition Eine Aufmerksamkeitsdefizitstörung kann auch ohne nach außen erkennbare Hyperaktivität auftreten. Dann spricht man von ADS. Kinder mit ADS wirken meist ruhig und stören kaum im Unterricht, sind aber trotzdem nicht bei der Sache. Sie scheinen in ihren Träumen und Gedanken versunken zu sein. Auch sie haben Probleme, sich zu konzentrieren. Daher sollte eine ADS auch ohne Hyperaktivität behandelt werden. ADHS-Kinder leiden neben einer gestörten Aufmerksamkeit außerdem unter Unruhe und Hyperaktivität, weshalb sie in ihrem Verhalten meist auffälliger sind als ADS-Betroffene. Nicht selten werden sie als sehr anstrengend und manchmal sogar als aggressiv empfunden. ADHS-Betroffene sind überdreht, Menschen mit ADS dagegen ruhig und introvertiert. ADHS bei Erwachsenen und Kindern: 19 wichtige Symptome Bei Erwachsenen bleibt ADHS oft unerkannt Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung betrifft vor allem Kinder und Jugendliche. In den meisten Fällen zeigen sich die Symptome mit dem Eintritt in den Kindergarten oder die Grundschule. Die Annahme, dass ADHS nur Kinder betrifft und spätestens mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter verschwindet, ist falsch, denn auch Erwachsene können unter ADHS leiden. Die Störung bleibt bei circa der Hälfte der betroffenen Kinder später bestehen und ist mittlerweile auch für das Erwachsenenalter von psychiatrischen Fachgesellschaften anerkannt. Da sich die Störung bei Erwachsenen in veränderten Symptomen zeigt und Betroffene gelernt haben, mit diesen zu leben, bleibt eine entsprechende Diagnose oft aus. Ursachen: ADHS entsteht nicht durch Erziehungsfehler Eine Hyperaktivitätsstörung ist nicht die Folge eines "Erziehungsfehlers" – vielmehr scheint eine Störung im Gehirnstoffwechsel eine zentrale, ursächliche Rolle zu spielen. Es wird angenommen, dass durch mangelhaft durchblutete Gehirnareale wichtige Botenstoffe wie Dopamin und Serotonin nicht in ausreichender Menge ausgeschüttet werden können. Als Auslöser für ADHS führen Experten insbesondere genetische Faktoren an. Aber auch psychosoziale Faktoren haben einen Einfluss: Die Schnelllebigkeit unserer Zeit, Reizüberflutung durch TV, Internet oder PC-Spiele sowie familiäre Probleme können zum Auftreten und zu einer Verstärkung der Symptomatik beitragen. ADHS Symptome und Test Wie Eltern erkennen, ob Hyperaktivität oder Unkonzentriertheit ihres Kindes noch ganz normal oder schon Anzeichen von ADHS sind.zum ADHS-Test Ein Kind ist zappelig, kann Hausaufgaben nicht ausstehen und will am liebsten immer auf Achse sein? Das bedeutet noch lange nicht, dass es an AD(H)S leidet. Schließlich sind einige Kinder aktiver und "hibbeliger" als andere. Die Schlussfolgerung "mein Kind hat ADHS" wird häufig voreilig gezogen. Umso wichtiger ist es, die typischen ADHS-Symptome zu kennen und richtig zu reagieren. Zu den wichtigsten Anzeichen, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein können, zählen: Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwäche: Defizite bei der Konzentration beziehungsweise gehäufte Unaufmerksamkeit Unruhe: das Bedürfnis, ständig in Bewegung zu sein Impulsivität: stürmisches, teils aggressives Verhalten Klassische Symptome wie aggressives Verhalten, das Aufmerksamkeitsdefizit und die Hyperaktivität führen nicht selten dazu, dass ein betroffenes Kind zunehmend in die Rolle des Außenseiters gerät. Auch die Eltern von ADHS-Kindern stehen unter dem ständigen Druck, alles richtig zu machen und geraten dabei häufig an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Positive Seiten von ADHS Die Diagnose ADHS stellt Betroffene und Angehörige vor große Herausforderungen, die Aufmerksamkeitsdefizitstörung kann aber auch positive Seiten haben. Menschen mit ADHS sind oft sehr begeisterungsfähig, haben eine blühende Phantasie und eine ausgesprochen kreative Ader. Zudem verfügen ADHS-Betroffene häufig über einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Sie sind oft besonders offen und empathisch und werden von ihren Mitmenschen für ihre Hilfsbereitschaft geschätzt. Einige Menschen mit ADHS sind auch überaus sensibel und können Stimmungen anderer Personen oft schneller und besser erkennen als andere. ADHS: Diagnose beim Facharzt Bei der Diagnose AD(H)S handelt es sich immer um eine Ausschlussdiagnose. Das bedeutet, dass andere Ursachen  ausgeschlossen werden müssen. Besteht der Verdacht, dass ein Kind AD(H)S hat, gilt es, einen Experten – meist den behandelnden Kinderarzt oder auch einen Kinder- und Jugendpsychologen – aufzusuchen. Nur dieser kann anhand einer umfassenden Untersuchung sowie eines festgelegten Fragenkatalogs eine Diagnose stellen und gegebenenfalls eine individuell angemessene Therapie einleiten. Warum die Diagnose von ADHS so wichtig ist Damit betroffene Kinder und Erwachsene sowie deren Angehörigen ein nahezu normales Leben führen können, ist eine frühzeitige Diagnose wichtig. Nur so können geeignete Therapiemaßnahmen schnell eingeleitet werden. Wird eine Hyperaktivitätsstörung nicht behandelt, droht den Betroffenen mitunter ein Abgleiten in die soziale Ausgrenzung. Zusätzliche gesundheitliche Einschränkungen, etwa durch Depressionen oder Angststörungen, sind keine Seltenheit. Sie treten vor allem bei Erwachsenen mit ADHS auf. Auch der verstärkte Hang zum Drogenkonsum kann laut Wissenschaftlern die Folge einer unzureichend behandelten ADHS-Störung sein. Fehldiagnose ADHS? Was es noch sein könnte ADHS ist keine Störung, die man medizinisch eindeutig diagnostizieren oder ausschließen kann. Weil die Symptome in schwach ausgeprägter Form auch bei gesunden Kindern im Rahmen eines normalen Entwicklungsverlaufs auftreten können, wird AD(H)S von einigen Ärzten oft nicht erkannt. Auf der anderen Seite wird ADHS oft auch fälschlicherweise diagnostiziert. Denn es gibt viele andere mögliche Ursachen für die Symptome. Darunter zum Beispiel: schulische Unter- oder Überforderung Schlafmangel, Bewegungsmangel, Mangelernährung und/oder Vernachlässigung Autismus geistige Behinderungen Wahrnehmungsstörungen Hirnschäden Epilepsie verschiedene psychische Störungen oder
    Quelle: lifeline.dePubliziert am 19-07-2019
  • Ebola DR Kongo: Aufklärung und Vorsorge retten Leben / Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ leisten Hilfsmaßnahmen zur Eindämmung der Ebola-Epidemie
    19.07.2019 – 12:40 Aktion Deutschland Hilft e.V.
    Bonn (ots) In den östlichen Provinzen der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) haben sich seit Juli 2018 mehr als 2.500 Menschen mit dem Ebola-Virus infiziert. Mit 1.600 Toten ist es für die Region die schlimmste Epidemie seit dem Ausbruch 2014. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in dieser Woche den Gesundheitsnotstand ausgerufen. Eine grenzüberschreitende Ausweitung des Virus wird zunächst nicht erwartet, eine Zunahme der Infektionen muss jetzt aber dringend verhindert werden. "Wird der Virus nicht eingedämmt, könnte es neben weiteren Todesopfern auch zu verheerenden Folgeerscheinungen kommen", warnt Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand von "Aktion Deutschland Hilft". "Die Ebola-Epidemie 2014 hatte in vielen der damals betroffenen Länder soziale und ökonomische Folgen: Aufgrund der Erkrankung oder dem Tod von Bauern und landwirtschaftlichen Helfern konnten Felder nicht bestellt werden, was zu Nahrungsmittelengpässen, immensen Preissteigerungen und Hunger führte. Viele Kinder haben damals einen oder beide Elternteile verloren und waren von Armut bedroht." Organisationen im Bündnis "Aktion Deutschland Hilft" sind schon seit langen Jahren mit Hilfsprojekten in der DR Kongo aktiv. Sie verstärken jetzt ihre laufenden Hilfsmaßnahmen, um eine weitere Ausbreitung des tödlichen Virus zu verhindern. Neben der direkten Hilfe am Patienten erreichen die Helfer das nur durch konsequente Vorbeugemaßnahmen. "Diese Prävention geht über Impfmaßnahmen hinaus und kann auf vielen Wegen erfolgreich sein: Die Verteilung von medizinischem Material wie Schutzanzügen und Handschuhen oder die Ausbildung medizinischer Fachkräfte sind dabei genauso wichtig wie die langfristige und nachhaltige Aufklärung der Bevölkerung über Ansteckung und Hygiene oder die Ausgabe von Hygieneartikeln", so Roßbach. Die Bündnisorganisationen action medeor, die Johanniter und Malteser International führen in unterschiedlichen Regionen der DR Kongo neben der Gesundheitsversorgung auch regelmäßige Trainings für lokale medizinische Kräfte und die Bevölkerung durch, die über Hygienemaßnahmen zur Vorbeugung aber auch den Umgang mit auftretenden Ebolafällen aufklären. Auch World Vision hat seine Aufklärungsmaßnahmen ausgeweitet: Unter anderem wird die Bevölkerung über das Radio für die Gefahren und Schutzmöglichkeiten sensibilisiert. Zudem verteilt die Bündnisorganisation Hygieneartikel wie Handschuhe oder Chlorreinigungstabletten an Standorten, an denen viele Menschen zusammenkommen, so zum Beispiel in Schulen. Auch die Johanniter, die seit langem zwei Gesundheitsprojekte in Nord-Kivu betreuen, planen jetzt eine Intensivierung der Präventionsmaßnahmen, etwa durch die Installation weiterer Handwaschbecken in ausgewählten Gesundheitszonen oder die Aufstockung von Desinfektionsmitteln. Die humanitären Organisationen Help und HelpAge werden mit lokalen Partnern ebenfalls in der Gesundheitsversorgung aktiv. Die Bündnisorganisation CARE kämpft bereits seit einem Jahr gegen die Ausbreitung des Ebola-Virus und erweitert jetzt ihre Hilfe. Im Fokus steht hier die Versorgung von Mädchen und Frauen. "Aktion Deutschland Hilft", das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen nimmt Spenden für die Eindämmung von Ebola entgegen: Stichwort "Ebola Kongo" IBAN: DE62 3702 0500 0000 10 20 30 (Bank für Sozialwirtschaft) Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk höher) Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden (10EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 9,83 EUR) Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V. "Aktion Deutschland Hilft" ist das 2001 gegründete Bündnis von deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Hilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit weiter zu optimieren. Unter dem gemeinsamen Spendenkonto 10 20 30 bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüfte und dem Deutschen Spendenrat angehörige Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im Katastrophenfall auf. www.aktion-deutschland-hilft.de Pressekontakt: Aktion Deutschland Hilft e.V. Tel.: 0228/ 242 92 - 222Fax: 0228/ 242 92 - 199E-Mail: presse@aktion-deutschland-hilft.de Original-Content von: Aktion Deutschland Hilft e.V., übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 19-07-2019
  • Rechtzeitig aufs Hundeherz hören / Frühzeitig diagnostiziert lassen sich Auswirkungen von Herzerkrankungen spürbar mildern
    19.07.2019 – 12:35 Bundesverband für Tiergesundheit e.V.
    Bonn (ots) Kleine Hunderassen werden im Durchschnitt älter als große. Aber es gibt Krankheiten, die kleine Hunde häufiger betreffen als ihre größeren Artgenossen. Dazu gehören unter anderem Erkrankungen des Herzes. Eine frühe Diagnose ist wichtig. In der Summe treten Herzerkrankungen bei Hunden relativ häufig auf, nach aktuellem Wissensstand ist jeder zehnte Vierbeiner betroffen. Wenn erste Symptome auftreten, ist die Herzerkrankung bereits weiter fortgeschritten. Dem Hundehalter fällt vielleicht auf, dass sein Liebling nicht mehr so aktiv ist wie gewohnt. Vielleicht hechelt er auch mehr, hustet aus unerklärlichen Gründen oder frisst weniger. Bereits bedrohlich sind Ohnmachtsanfälle oder sichtbare Ansammlungen von Flüssigkeiten (Ödeme) in unteren Körperbereichen. Auch wenn nicht zwingend ein krankes Herz die Ursache für diese Veränderungen ist, sollten beim Tierhalter alle Alarmglocken läuten. Ein Tierarztbesuch ist jetzt zwingend geboten. Doch eigentlich hat man bereits wertvolle Zeit verloren. Mit moderner Diagnostik lassen sich Herzprobleme nämlich schon erkennen, bevor es zu sichtbaren Beeinträchtigungen kommt. Beim jährlichen Gesundheitscheck etwa kann der Tierarzt Herz und Lunge abhören und im Verdachtsfall unverzüglich weiterführende Untersuchungen einleiten. Röntgen, Herzultraschall und EKG sind heute in vielen Arztpraxen möglich. Es stehen zudem wirksame Medikamente zur Verfügung, die das kranke Herz entlasten. Frühzeitig verabreicht, führen diese zwar nicht zur Heilung, schieben aber die Symptome um bis zu 15 Monate hinaus. Das bedeutet für erkrankte Hunde, die meist schon etwas älter sind, gewonnene beschwerdefreie Lebenszeit. Kleinere Hunde wie Yorkshire Terrier oder Dackel leiden meist an einer chronischen Klappenerkrankung. In der Mehrzahl der Fälle ist dabei die sogenannte Mitralklappe krankhaft verändert (Mitralklappeninsuffizienz). Dann ist die Herzklappe verdickt und schließt nur noch unvollständig. Es kommt zum Rückfluss von Blut in die Gefäße und Organe. Im fortgeschrittenen Stadium führt das zu einer Vergrößerung von Vorhof und Herzkammer. Bei größeren Hunden wie Dobermänner, Doggen oder Boxer ist eher der Herzmuskel betroffen. Dieser wird dünn und schwach und kann seine Pumpleistung nicht mehr erbringen. Die Krankheit wird dilatative Kardiomyopathie genannt. Ob groß oder klein, Herzerkrankungen lassen sich heute besser kontrollieren als früher. Speziell für das Tier entwickelte Herzmedikamente haben deutliche Fortschritte in der Behandlung dieser schwerwiegenden Erkrankung gebracht. Aber nicht nur Medikamente helfen, auch der Tierhalter kann - vor allem bei einer frühen Diagnose - viel dazu beitragen, dass der vierbeinige Hausgenosse länger fit bleibt. Eine angepasste Ernährung hilft, den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen zu versorgen und belastendes Übergewicht zu vermeiden. Kleinere Spaziergänge, die den Patienten nicht überfordern, halten den Hund ebenfalls fit. http://ots.de/UOI7bd Pressekontakt: Abdruck Text und Foto (nur in Verbindung mit dieser Meldung) honorarfrei bei Quellenangabe.Weitere Informationen: Bundesverband für Tiergesundheit e.V.Dr. Sabine Schüller, Schwertberger Str. 14,53177 Bonn, Tel. 0228 / 31 82 96, E-Mail bft@bft-online.de, www.bft-online.de Original-Content von: Bundesverband für Tiergesundheit e.V., übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 19-07-2019
  • Urteil zu HIV im Polizeidienst in Niedersachsen: Ausschluss jetzt bundesweit beenden
    19.07.2019 – 12:05 Deutsche AIDS-Hilfe Berlin (ots) Polizei darf HIV-Positive nicht pauschal ablehnen. Deutsche Aidshilfe: Wissenschaftliche Tatsachen gelten bundesweit und auch in der nächsten Instanz. Die Polizei darf HIV-positive Bewerber_innen nicht pauschal ablehnen. Das hat gestern das Verwaltungsgericht Hannover entschieden. Geklagt hatte ein HIV-positiver Mann, der sich Ende 2016 als Polizeikommissar-Anwärter beworben hatte. Seine Infektion wird, wie bei den allermeisten Menschen mit HIV, erfolgreich behandelt, HIV ist bei ihm daher auch nicht mehr übertragbar; in alltäglichen Situationen besteht ohnehin kein Risiko. Dazu erklärt Ulf Kristal vom Vorstand der Deutschen Aidshilfe (DAH): "Wir freuen uns sehr über dieses Urteil. Es macht unmissverständlich deutlich: Die Benachteiligung HIV-positiver Menschen in Bewerbungsverfahren ist unzulässig, denn es gibt dafür keinen vernünftigen Grund. Das müssen nun alle Bundesländer akzeptieren und den ungerechtfertigten Ausschluss HIV-positiver Menschen vom Polizeidienst beenden." Das Gericht stellte auf Basis medizinischer Gutachten fest, dass von dem Mann im Polizeidienst keine Gefahr für andere ausgehen würde und dass er den Anforderungen des Jobs voraussichtlich bis zum Rentenalter gesundheitlich gerecht werden könne. Dazu DAH-Vorstand Kristal: "Nicht von Menschen mit HIV geht Gefahr aus, sondern von falschen Vorstellungen bezüglich der Übertragbarkeit und Diskriminierung. Stigmatisierung trägt zu Tabus bei und schreckt viele Menschen vom HIV-Test ab - und damit von einer wirksamen Behandlung." Appell an Niedersachsen: Akzeptieren Sie das Urteil! Das Land Niedersachsen will Berufung einlegen, teilte der Anwalt des Klägers mit. Ulf Kristal: "Wir fordern das Land Niedersachen auf, dieses Urteil jetzt zu akzeptieren. Auch in der nächsten Instanz gelten wissenschaftliche Tatsachen. Irrationale Übertragungsängste zu schüren, schadet hingegen Menschen mit HIV ebenso wie der HIV-Prävention. Das Verfahrens weiter zu betreiben, würde eine völlig falsche Botschaft vermitteln. Wir appellieren daher eindringlich: Beenden Sie das unwürdige Schauspiel, indem Sie erklären: Wir haben etwas dazugelernt." Bericht auf aidshilfe.de: https://www.aidshilfe.de/meldung/hiv-polizei Deklaration #positivarbeiten mit Informationen zu HIV im Arbeitsleben: https://www.aidshilfe.de/positivarbeiten Pressemitteilung der Aidshilfe Niedersachsen vom 17.7.2019: http://ots.de/d3qSbn Pressekontakt: Deutsche AidshilfeHolger Wicht, PressesprecherTel. (030) 69 00 87 - 16presse@dah.aidshilfe.dewww.aidshilfe.de Original-Content von: Deutsche AIDS-Hilfe, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 19-07-2019
  • Fußpflege: Hornhaut richtig entfernen und Pediküre-Tipps
    Unsere Füße tragen uns im Laufe des Lebens rund viermal um die Erde – etwa 160.000 Kilometer. Allein beim Joggen lastet auf ihnen etwa das Fünffache des Körpergewichts. Im Jugendalter ist das alles kein Problem, später aber entstehen oft Schmerzen. Die richtige Fußpflege und regelmäßiges Entfernen der Hornhaut sind daher wichtig. Wie Sie Ihre Füße selber richtig pflegen. Gepflegte Füße sehen nicht nur gut aus, sondern schützen auch vor Krankheiten wie Nagelpilz. © iStock.com/robertprzybysz Fußpflege (Pediküre) ist mehr als purer Luxus, denn schöne Füße sind gesunde Füße. Die regelmäßige Fußpflege kann Krankheiten (etwa Nagelpilz), rissiger Hornhaut, schmerzhaften Hühneraugen und eingewachsenen Zehennägeln vorbeugen – wenn man es richtig macht. Die sieben häufigsten Fußprobleme 1. Schritt der Pediküre: Füße waschen Als Erstes werden die Füße gewaschen, entweder während des Duschens beziehungsweise Badens oder mit einem Fußbad. Benutzen Sie milde Seifen, um die Haut nicht auszutrocknen und lassen Sie Ihre Füße etwa zehn Minuten einweichen. 2. Schritt der Pediküre: Hornhaut entfernen Hornhaut entsteht immer da, wo die Haut besonderem Druck ausgesetzt ist – als eine Art Selbstschutz der Füße. Je dicker die Hornschicht wird, desto leichter reißt sie ein und kann bluten. Hornhaut sollte deshalb regelmäßig entfernt werden. Fußfeilen können im Kampf gegen überschüssige Hornhaut gute Dienste leisten. Hornhauthobel sollten hingegen nicht verwendet werden, denn sie entfernen häufig zu viel Hornhaut und legen eine tiefer liegende, empfindliche Hautschicht frei. Außerdem rutscht man mit der Klinge leicht ab und kann umliegende Hautpartien verletzen. Schonender ist ein Bimsstein, der die trockene Haut sanft wegschmirgelt. Sind die Füße nur leicht verhornt, reicht manchmal schon ein Fußpeeling mit kleinen Schleifpartikelchen. Wer vor Werkzeugen wie der Feile zurückschreckt, kann der Hornhaut mit speziellen Salben und Pflastern zu Leibe rücken. Viele dieser Produkte enthalten Salizylsäure. In höheren Konzentrationen weicht sie die Hornhaut auf, indem sie die Kittsubstanz zwischen den Zellen auflöst. Wichtig ist, entsprechende Cremes und Lotionen nur auf die Hornhaut aufzutragen und die umliegende Haut etwa mit etwas Fettcreme vor der Säure zu schützen. Salicylsäure kann außerdem in flüssiger Form und als Pflaster angewendet werden. Letztere werden drei bis vier Tage getragen. Nach dieser Zeit ist die Hornhaut in der Regel so weich, dass sie sich problemlos mit einem rauhen Handtuch abrubbeln lässt. Nagelkrankheiten erkennen: Was Längsrillen und Co. bedeuten 3. Schritt der Pediküre: Füße abtrocknen Spülen Sie die Füße nach dem Entfernen der Hornhaut noch einmal kurz ab. Trocknen Sie sie dann sorgfältig mit einem Handtuch. Dabei sollten auch die Ferse und die Zehenzwischenräume berücksichtigt werden, denn hier siedeln sich Pilzerreger besonders leicht an. Tipp: Es ist angenehm, die Füße trocken zu föhnen. 4. Schritt der Pediküre: Nägel kürzen Jetzt können die Nägel gekürzt werden. Dabei ist es wichtig, sie nicht zu kurz zu schneiden. Sie sollten immer oberhalb des Nagelbetts enden. Was Sie außerdem beachten sollten: Zu rund oder zu kurz geschnittene Zehennägel wachsen schnell ins Nagelbett ein. Besser ist es darum, die Nägel relativ gerade und spatenförmig in Form zu bringen. Die Ecken sollten nur ganz leicht abgerundet sein, damit Strümpfe oder Schuhe nicht hängen bleiben. Die Nagelhaut niemals schneiden, sondern immer vorsichtig zurückschieben. Das richtige Handwerkszeug für die Fußnagelpflege ist eine Nagelzange, ein Nagelknipser und eine Feile. Bei harten Nägeln kann es mit der Schere schnell "Ausrutscher" geben. Bei Bedarf lässt sich nun die Oberfläche der Nägel mit einer Polierfeile bearbeiten, damit sie schön glänzen. Alternativ trägt man Nagellack auf. Das sollte immer in drei Schichten passieren: Klarlack als Untergrund, dann erst der Farblack, damit sich der Nagel nicht verfärbt, und anschließend Klarlack zum Fixieren. Zwischendurch die Schichten gut trocknen lassen. Besondere Regeln bei einer Nagelpilzinfektion Liegt bereits bei einem Teil der Nägel eine Nagelpilzinfektion vor, sollten die Pediküre-Instrumente nach Gebrauch desinfiziert werden. Damit können Sie vermeiden, dass sich der Nagelpilz weiter ausbreitet. Die Behandlung mit einem Anti-Pilz-Lack muss außerdem auf freiem Nagel erfolgen. Falls Sie auf kosmetischen Lack nicht verzichten möchten, tragen Sie zuerst das Mittel auf, dann den Schmucklack. 5. Schritt der Pediküre: Pflegen Nach dem Schleifen der Hornhaut mit Feile oder Bimsstein braucht die Haut eine Extraportion Pflege. Eine echte Wohltat bei rauen, rissigen Füßen sind Cremes mit dem Wirkstoff Urea. Das ist die lateinische Bezeichnung für Harnstoff. Aufgrund seiner feuchtigkeitsbindenden Eigenschaften wird er vor allem Cremes und Salben für die Pflege sehr trockener und juckender Haut zugesetzt. Der Effekt lässt sich intensivieren, wenn man nach dem Eincremen in Baumwollsocken schlüpft. Wann zur medizinischen Fußpflege? Grundsätzlich können Sie Ihre Füße selber pflegen. In besonderen Fällen empfiehlt es sich allerdings, einen Podologen oder medizinischen Fußpfleger aufzusuchen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Ihre Füße eine ausgeprägte Hornhaut gebildet haben oder Sie an einer Wundheilungsstörung, zum Beispiel in Zusammenhang mit einem diabetischen Fußsyndrom oder Gefäßverschluss, leiden. In solchen Fällen heilen selbst kleine Verletzung mitunter nicht mehr ab und können sogar eine Amputation nach sich ziehen. Fußpilz: Bilder zum Erkennen und Tipps für die Behandlung Let's block ads! (Why?)
    Quelle: lifeline.dePubliziert am 19-07-2019
  • Cross Tapes: Akupunktur ohne Nadeln: Gitterpflaster versprechen Schmerzlinderung
    Egal, ob verhärtete Muskulatur oder Gelenkschmerzen, Verspannungen im Kopf-, Schulter- und Nackenbereich oder Kreislaufprobleme: Gitterpflaster sollen bei Beschwerden jeglicher Art Linderung verschaffen – und das ganz ohne Medikamente oder anderweitige Wirkstoffe. Doch wie genau funktioniert das? Laut Hersteller werden die selbstklebenden Cross Tapes einfach nur auf bestimmte Schmerz-, Akupunktur- oder Triggerpunkte geklebt. Da die starren Gitterpflaster nicht elastisch sind, können sie sich mit der Haut nicht dehnen. Wenn die betroffene Stelle bewegt wird, kommt es zu mikroskopisch kleinen Hautverschiebungen. Dadurch werden wiederum minimale Reize ausgelöst, die den natürlichen Selbstheilungsprozess unseres Körpers vorantreiben.Bevor Sie mit der Anwendung der Akupunktur-Pflaster beginnen, sollten Sie jedoch noch einige Punkte beachten. Welche das sind, erfahren Sie wie folgt.Worin unterscheiden sich Gitterpflaster?Die gitterförmigen Cross Tapes werden aus einem resistenten, wasserabweisenden und atmungsaktiven Material hergestellt – wie zum Beispiel Polyester bzw. Polyurethan. Auf der Rückseite befindet sich ein hautfreundlicher Acrylkleber, sodass die Akupunkturpflaster mehrere Tage auf der Haut kleben bleiben. Auch dann, wenn Sie damit duschen, baden oder schwimmen gehen. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben und Größen, die für unterschiedliche Körperregionen geeignet sind:Größe A ist vor allem für Kinder gedacht, können aber auch bei Erwachsenen im Bereich des Gesichts angewendet werden.Größe B wird sowohl für die Behandlung von blauen Flecken bei größeren Kindern als auch für entzündete Körperregionen oder Gelenke eingesetzt. Für Erwachsene hingegen eignen sie sich überall am Körper außer im Gesicht (Größe A) und an den Gelenken (Größe C).Größe C soll bei Erwachsenen mit Muskelproblemen, Gelenk- und Rückenbeschwerden Linderung verschaffen.Tipp: Es gibt auch spezielle Cross Tapes, die auch gegen Mückenstiche helfen sollen. Auch hier ganz ohne den Einsatz von Medikamenten und pharmazeutischen Wirkstoffen.Wie Sie die Cross Tapes richtig aufkleben, wird in diesem Video anschaulich erklärt: [embedded content]Für wen sind Cross Tapes nicht geeignet?Auch wenn die Gitterpflaster auf natürliche Art und Weise schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen sollen, so sind sie dennoch nicht für jeden geeignet. Bis heute liegen zwar noch keine klinischen Tests vor, dennoch können die Cross Tapes unerwünschte Hautreaktionen hervorrufen. In dem Fall sollte das Pflaster umgehend entfernt und die betroffene Stelle gereinigt werden. Menschen mit Hautproblemen sollten gänzlich die Finger davon lassen. Das Gleiche gilt für jene, die schnell zu Hämatomen neigen.Zudem sollten Sie wissen, dass die Gitterpflaster bei Beschwerden, die länger andauern, nicht immer helfen können. Einen Versuch ist es allemal wert, dennoch sollten Sie einen Arzt aufsuchen, wenn die Schmerzen über längere Zeit nicht nachlassen. Vor allem aber auch dann, wenn Sie offene Wunden oder offene Stellen am Körper haben – hier dürfen die Cross Tapes in keinem Fall eingesetzt werden. Das gilt im Übrigen auch für schwangere Frauen: Rund um den Bauchnabel herum und am Unterschenkel können die Gitterpflaster unter Umständen Wehen auslösen!Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern GesundheitPubliziert am 19-07-2019
  • Frühstück mit Nebenwirkung: Morgenstund’, Gift im Mund: Wie eine Tasse Kaffee einen Mann verrückt werden ließ
    Der 59-Jährige war in erbärmlichem Zustand, als er die Tagesklinik des Massachusetts General Hospital in Boston betrat. Vor drei Tagen hatte er sich noch völlig normal gefühlt. Jetzt litt er unter starken Bauch- und Gelenkschmerzen und Übelkeit. Seine Fußknöchel waren geschwollen, er schlief schlecht und hatte einen widerlichen Geschmack im Mund.Bei der Blutuntersuchung fiel sein extrem niedriger Hämatokrit-Wert auf: Der Mann hatte viel zu wenig rote Blutkörperchen. Wegen der Kombination aus Bauchweh und Blutarmut vermuteten die Ärzte ein offenes Magengeschwür und entließen den Patienten mit Säureblockern und einer Einladung zur Magenspiegelung. Zum Weiterlesen ... ... "DR. v. HIRSCHHAUSENS STERN GESUND LEBEN". Das Heft gibt es ab sofort am Kiosk oder hier zu kaufen. Themen im Heft:"Ferien, aber richtig!" So wird Urlaub wirklich erholsam - für Sie und alle drumherumReise-Apotheke: Was muss mit?Beeren statt Pillen: Entzündungen natürlich heilen In den nächsten Tagen ging es ihm aber so schlecht, dass er sich mehrmals bei seinem Hausarzt und in der Notaufnahme meldete: Die Schmerzen zogen sich nun bis in Brust und Beine, mehrmals hatte er das Gefühl, kaum Luft zu bekommen. Jetzt wurde er stationär aufgenommen.Auch psychisch wirkte er angeschlagen, erinnert sich die Internistin Leigh Simmons, die ihn untersuchte und den Fall im New England Journal of Medicine beschrieb: "Am Tag seiner Aufnahme weinte und lachte er abwechselnd. Er hatte Angst, dass er sterben müsse, aber es war ihm offenbar auch peinlich, so krank zu sein."Bei der nun folgenden Magenspiegelung fand sich kein Geschwür, Blutwerte und Computertomografie lieferten weder Hinweise auf Tumoren noch auf eine Entzündung. Der Patient gab zwar an, täglich Wein zu trinken, aber für eine Alkoholleber waren seine Werte zu unauffällig.Auf die richtige Spur kamen die Ärzte erst durch eine Testfärbung der Blutprobe: Unterm Mikroskop fielen dunkle Pünktchen in den Zellen auf, die auf eine genetisch bedingte Fehlfunktion der roten Blutkörperchen hinweisen können. In Verbindung mit einer Störung des Geschmackssinns sind solche Tüpfel allerdings ein Alarmzeichen für eine Bleivergiftung – erst recht zusammen mit Bauchschmerzen und psychischen Problemen, da Blei auch die Nervenzellen angreift.Schwermetall im BlutIm Blut des Mannes fanden sich tatsächlich 910 Mikrogramm Blei pro Liter. 100 hält die Weltgesundheitsorganisation gerade noch für tolerabel. Er bekam Tabletten zur Entgiftung und fühlte sich schon nach zwei Tagen besser.Aber wo hatte er sich das Schwermetall eingefangen? "Ich fragte den Patienten nach möglichen Bleiquellen", beschreibt Leigh Simmons ihre Recherchen. "Er arbeitete im Homeoffice, also konzentrierten wir uns auf Quellen daheim." Welche Gewohnheiten hatte er, was aß und trank er? Nach seinem Frühstück befragt, erzählte er von einem antiken russischen Emaillelöffel, mit dem er morgens seinen Kaffee umrührte. Ein Labor bestätigte, dass der zu 50 Prozent aus Blei bestand und das Gift anscheinend Tag für Tag freisetzte.Für den schönen Glanz werden Bleiverbindungen bis heute auch in Glasuren für Porzellan und Keramik verwendet. Heute ist das Metall darin meist chemisch fest gebunden und gelangt kaum in Lebensmittel. Als Bleischleudern fallen bei Kontrollen allerdings manchmal bunt bemalte Keramik-Importwaren auf, darunter auch buntes Kindergeschirr. Über betroffene Produkte informieren die Untersuchungsämter der Bundesländer.Von buntem Ess- und Trinkgeschirr als Mitbringsel aus dem Urlaub raten die Behörden eher ab. Es sei denn, man will die Stücke nur auf die Kommode stellen und angucken.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern GesundheitPubliziert am 19-07-2019
  • Erstes Praxis-Lehrbuch „Schematherapie bei Depressionen“
    19.07.2019 – 10:58 Max-Planck-Institut für Psychiatrie München (ots) Der praxisorientierte Band vermittelt erstmals die notwendigen Fähigkeiten zur stationären schematherapeutischen Behandlung von Depressionen. Neben einer Einführung in das Störungsbild Depression werden die Grundlagen der Schematherapie und der Arbeit mit dem Modus-Modell dieser Therapieform dargestellt. Das Fachbuch "Schematherapie bei Depressionen" entstand durch die Zusammenarbeit des Chefarztes und Klinik-Direktors des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie (MPI) Martin Keck, dem Leitenden Psychologen Samy Egli und dem seit dem Jahr 2014 bestehenden Schematherapie-Team des MPI mit Elisabeth Frieß, Patricia Graf, David Höhn, Johannes Kopf-Beck, Martin Ludwig Rein, Amelie Ruderer, Nicole Szesny-Mahlau (MPI-Alumni) und Petra Zimmermann (MPI-Alumni). Es erscheint im Sommer im Hogrefe Verlag. Grundlage der Schematherapie ist die Annahme, dass Menschen im Laufe eines Lebens Schemata erwerben - beispielsweise Erinnerungen und Emotionen, Kognitionen und Körperempfindungen, die ein krankmachendes Verhalten fördern können. Durch das Erkennen dieser Schemata kann das negative Verhalten günstig beeinflusst werden. Hier bietet das Buch eine besondere Hilfestellung für Therapeuten in Form von ausdruckbaren "Modicons", Bildern, die den beim Patienten aktiven Modus sichtbar machen und so die Kommunikation mit ihm erleichtern. "Am Max Planck Institut für Psychiatrie erforschen wir aktuell in der in dieser Art weltweit größten Psychotherapiestudie "Optima" die Wirksamkeit verschiedener Therapiemethoden bei Depression - unter anderem der Schematherapie", so Studienleiter Keck. "Im Vorfeld haben wir festgestellt, dass großer Bedarf für ein Praxis-Lehrbuch zur Schematherapie vorhanden ist. Wir wollen Therapeuten mit dem Band erstmalig ein Behandlungskonzept für stationäre und teilstationäre Settings an die Hand geben." Die Schematherapie bedient sich der Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie, der Elemente psychodynamischer Konzepte und anderer bewährter Therapieverfahren. Sie ist eine der aktuell wirksamsten und pragmatischsten Therapiemethoden zur Behandlung von Depression. Die Therapie verläuft in der Regel über 7 Wochen, in denen je 14 Gruppen- und Einzelsitzungen angeboten werden. Pressekontakt: Elisabeth Spiegelbergerpresse@psych.mpg.de089 30622-516 Original-Content von: Max-Planck-Institut für Psychiatrie, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 19-07-2019
  • Omega-3-Fettsäuren in Fisch und Kernen
    Fettsäuren fürs Gehirn Wer regelmäßig Fisch isst, tut sich damit etwas Gutes. Aktuelle Studien bescheinigen den in Lachs und anderen Lebensmitteln enthaltenen Omega-3-Fettsäuren großen Nutzen für Herz, Gehirn und Gefäße. Noch mehr von den gesunden Gehirnfetten steckt allerdings in pflanzlichen Nahrungsmitteln. Leinsamen enthalten viele gesunde Omega-3-Fettsäuren. © iStock.com/alejandrophotography Dass fetter Seefisch wie Lachs und Hering gesunde Omega-3-Fettsäuren enthält, ist bekannt. Nachdem aber Fisch weltweit immer knapper wird und man ihn kaum noch guten Gewissens kaufen kann, wächst die Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren pflanzlicher Herkunft, wie sie etwa Leinsamen und -öl, Walnüsse, Raps oder auch Soja liefern. Omega-3-Fettsäuren: 17 Lebensmittel fürs Gehirn Omega-3-Fettsäuren gegen Zivilisationskrankheiten Die langkettigen, mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren wirken in sämtlichen Lebensperioden gesundheitsfördernd, betont Volker Richter, Professor an der Universität Leipzig. Im Kindesalter bieten sie eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems. Im späteren Lebensalter beugen sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einer Makuladegeneration und geistigen Funktionsverlusten vor. Die regelmäßige Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren senkt die Häufigkeit von Schlaganfällen und Krebserkrankungen. Menschen, bei denen häufig Fisch auf den Tisch kommt, haben außerdem das niedrigste Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Auch Menschen mit ADHS sollten vorbeugend und unterstützend auf eine ausreichende Zufuhr von Lebensmitteln mit Omega-3-Fettsäuren achten. Die wichtigsten Omega-3-Fettsäuren sind die Eicosapentaensäure (kurz: EPA) und die Docosahexaensäure (DHA). Die Messung des Anteils von EPA und DHA am Blutspiegel ermöglicht wichtige Rückschlüsse auf die Herz-Kreislauf-Risiken von Menschen, berichtet Clemens von Schacky von der LMU München. Menschen mit einem überdurchschnittlichen Omega-3-Index können ein um rund 1,3 Jahre längeres und gesünderes Leben erwarten als mit diesen Fetten schlechter versorgte Personen, betonte der Kardiologe. Lebensmittel mit Omega-3-Fettsäuren Um auf die empfohlene Menge von täglich mehr als 0,3 Gramm Omega-3-Fettsäuren zu kommen, gehören als Lebensmittel zum Beispiel fette Fischsorten auf den Tisch, unterstreicht Professor Gustav Belz aus Wiesbaden. Der Fisch muss außerdem durch Dünsten, Grillen oder Backen in der Alufolie schonend zubereitet sein. Gerichte wie Fischstäbchen oder Fish and Chips sind dagegen unvorteilhaft: Sie stammen meist aus fettarmen Fischsorten, können dafür aber ungesunde sogenannte Transfettsäuren enthalten, die beim starken oder wiederholten Erhitzen von Fetten (wie eben beim Frittieren) entstehen. Mit Fischmahlzeiten allein ist die Deckung des Bedarfs an Omega-3-Fettsäuren aber kaum möglich: Frischfisch von hoher Qualität gehört zu den teureren Lebensmitteln. Da ist es gut zu wissen, dass noch mehr von den gesunden Fettsäuren beispielsweise in Walnüssen, Rapsöl und Leinsamen stecken. Hitliste der gesündesten Lebensmittel Let's block ads! (Why?)
    Quelle: lifeline.dePubliziert am 19-07-2019
  • „Christoph 47“ mit Blut- und Plasmakonserven im Einsatz
    19.07.2019 – 10:17 DRF Luftrettung
    Filderstadt (ots) Seit dieser Woche führt der Hubschrauber der DRF Luftrettung der Station Greifswald als erster in Deutschland optional nicht nur Blut- sondern auch Plasmakonserven bei seinen Einsätzen mit. Der DRF Luftrettung und der Universitätsmedizin Greifswald ist es gemeinsam gelungen, ein wissenschaftlich geprüftes Verfahren zu etablieren, mit dem der schnelle Transport der Blutprodukte mit dem Hubschrauber möglich ist. Das ist insbesondere für Notfallpatienten mit massivem Blutverlust entscheidend, die durch schnelle Gabe von Blut und Blutprodukten direkt am Einsatzort gerettet werden können. "Aufgrund ihrer Schnelligkeit erreichen unsere Hubschrauber schwer verletzte oder erkrankte Notfallpatienten häufig als erstes Rettungsmittel. Nach der erfolgreichen Erprobung des Verfahrens beabsichtigen wir daher, an ausgewählten Stationen der DRF Luftrettung Blut und Gerinnungsprodukte als festen Bestandteil des Hubschraubers mitzuführen", so Dr. Jörg Braun, Fachbereichsleiter Medizin der DRF Luftrettung. Wie wichtig diese schnelle Bereitstellung im Notfall ist, wird insbesondere in ländlich geprägten Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern deutlich: "Auf einer Insel wie Rügen dauert der Transport bis zur geeigneten Klinik deutlich länger als zehn Minuten", bestätigt Gregor Jenichen, Notarzt der Universitätsmedizin Greifswald. "Dabei ist diese Zeit entscheidend: Blutpräparate, die sehr schwer Verletzte direkt am Einsatzort erhalten, können daher lebensrettend sein." Auch Dr. Timm Laslo vom Landkreis Vorpommern-Greifswald als Träger des bodengebundenen Rettungsdienstes begrüßt die Etablierung dieses Projektes. So könne mit Hilfe dieses Projektes die Versorgungsqualität weiter erhöht werden. Bis der Start des Projekts möglich war, wurde im Echtbetrieb an der Station der DRF Luftrettung in Greifswald der Einfluss der besonderen Lager- und Transportbedingungen im Hubschrauber auf die Qualität der Blutbestandteile und den Gerinnungsfaktor in zahlreichen Tests untersucht. "Mit dem nun erarbeiteten Verfahren zur sicheren Nutzung von Blutprodukten in der Luftrettung verbessern wir die medizinische Notfallversorgung der Bevölkerung nachhaltig", erklärt Dr. Krystian Pracz, Vorstand der DRF Luftrettung. Die Stiftung der DRF Luftrettung hatte die Forschungen zusätzlich zur praktischen Zusammenarbeit auch finanziell in Höhe von 15.000 Euro unterstützt. Pressekontakt: Claudia ZieglerT +49 711 7007-2204claudia.ziegler@drf-luftrettung.de Original-Content von: DRF Luftrettung, übermittelt durch news aktuell Let's block ads! (Why?)
    Quelle: DPA GesundheitPubliziert am 19-07-2019