Familie

  • Mehr als 25 Prozent – Deutschland hat immer mehr Einser-Abiturienten – Experten warnen vor Trend
    Mehr als 25 Prozent: Deutschland hat immer mehr Einser-Abiturienten - Experten warnen vor Trend Der Anteil der Einser-Abiturienten ist bundesweit in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Das geht aus einer neuen Untersuchung hervor. Zwischen den einzelnen Bundesländern gibt es aber starke Unterschiede. An der Spitze stehen zwei ostdeutsche Länder. Hatte 2008 noch jeder fünfte Schulabsolvent eine Abschlussnote mit einer Eins vor dem Komma, war es 2018 bereits mehr als jeder vierte: Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" in allen 16 Bundesländern.In 15 der Länder stieg der Anteil der Einser-Abiturienten im Verlauf der vergangenen zehn Jahre. Allein Baden-Württemberg verzeichnete einen leichten Rückgang. Deutschlandweit stieg der Anteil der Abiturienten mit einer Eins vor dem Komma zwischen 2008 und 2018 von 20,2 auf 25,8 Prozent.Die Daten der Länder zeigen nicht nur, dass die Zahl der Einser-Abiturienten zugenommen hat. Sie belegen auch, wie groß nach wie vor die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind. In Thüringen hatten vergangenes Jahr 37,9 Prozent der Abiturienten eine Eins vor dem Komma stehen. Bei Schlusslicht Schleswig-Holstein waren es zuletzt nur 17,3 Prozent.Die FDP forderte bundesweit einheitliche Standards für das Abitur, um das deutliche Gefälle von Bundesland zu Bundesland auszugleichen. "Die Zukunftsperspektiven von Schülerinnen und Schülern dürfen nicht länger von ihrem Wohnort abhängen", sagte die stellvertretende FDP-Vorsitzende Katja Suding zu AFP.Forderung nach allgemeinen Standards und Zentralabitur"Abiturnoten müssen endlich eine bundesweit gültige Aussagekraft über die tatsächliche Schülerleistung bekommen", sagte die Bildungspolitikerin. "Dazu brauchen wir endlich bundesweit einheitliche und ambitionierte Bildungsstandards und ein Zentralabitur."Der Deutsche Hochschulverband (DHV) kritisierte die Entwicklung. "Wir sehen es mit Sorge, dass die Abiturnoten besser werden", sagte DHV-Sprecher Matthias Jaroch der "Rheinischen Post". Der "Noteninflation" müsse Einhalt geboten werden: "Qualität muss Vorrang vor Quantität haben." Schon heute fehlten den Studienanfängern häufig wichtige Grundkenntnisse, etwa in der Mathematik.Nach Thüringen auf Platz zwei des Rankings lag Sachsen mit 34,6 Prozent, gefolgt von Bayern (31,5 Prozent), Brandenburg (30,2 Prozent), Sachsen-Anhalt (29,9 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (28,9 Prozent), Bremen (27,4 Prozent), Berlin (26,4 Prozent), Hessen (27,2 Prozent), Hamburg (26,0 Prozent), Saarland (25,8 Prozent), NRW (24,3 Prozent), Baden-Württemberg (24,0 Prozent), Rheinland-Pfalz (22,5 Prozent), Niedersachsen (21,7 Prozent) und Schleswig-Holstein (17,3 Prozent). Nach Eklat bei Interview: ZDF-Chef reagiert in "Mittagsmagazin" auf Höcke-Drohung Lesen Sie auch Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Focus FamiliePubliziert am 16-09-2019
  • "Qualität muss Vorrang vor Quantität haben" – Hochschulverband warnt vor "Noteninflation": Mehr als jeder Vierte macht Einer-Abi
    "Qualität muss Vorrang vor Quantität haben": Hochschulverband warnt vor "Noteninflation": Mehr als jeder Vierte macht Einer-Abi Der Anteil der Einser-Abiturienten ist bundesweit in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Hatte 2008 noch jeder fünfte Schulabsolvent (20,2 Prozent) einen Notenschnitt von 1,9 oder besser, war es 2018 mehr als jeder vierte (25,8 Prozent). Das ist das Ergebnis einer Umfrage der "Rheinischen Post" in allen 16 Bundesländern. Dabei sei der Anteil der Einser-Abiturienten in allen Bundesländern außer in Baden-Württemberg gestiegen.Für den Deutschen Hochschulverband (DHV) sind mehr Einser-Abiturienten eine schlechte Nachricht. "Wir sehen es mit Sorge, dass die Abiturnoten besser werden", sagt DHV-Sprecher Matthias Jaroch der Zeitung. Der "Noteninflation" müsse Einhalt geboten werden: "Qualität muss Vorrang vor Quantität haben." Denn trotz der besseren Noten fehlten den Studienanfängern häufig wichtige Grundkenntnisse, etwa in der Mathematik.Große Unterschiede zwischen BundesländernDie Schulexpertin der Lehrergewerkschaft GEW, Ilka Hoffmann, sieht dagegen keinen Qualitätsverlust, sondern glaubt, "dass die Jugendlichen heute zielstrebiger sind".Die Daten der Länder zeigen nicht nur, dass die Zahl der Einser-Abiturienten zugenommen hat. Sie belegen auch große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Den höchsten Anteil verzeichnete Thüringen, wo 37,9 Prozent der Abiturienten 2018 eine Eins vor dem Komma stehen hatten (2008: 30,5 Prozent). Am niedrigsten war die Quote in Schleswig-Holstein mit 17,3 Prozent (14,9). "Keinen Millimeter nach rechts", brüllt Grönemeyer am Ende seiner Wut-Rede Lesen Sie auch Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Focus FamiliePubliziert am 16-09-2019
  • Wiedergutmachungen: Was Kinder aus ihrem Fehlverhalten lernen können
    16. September 2019 um 14:17 Uhr Wiedergutmachungen : Was Kinder aus ihrem Fehlverhalten lernen können <!-- <!-- <!-- Mit einem selbstgemalten Bild können Kinder ihren Eltern immer eine Freude machen - auch als Wiedergutmachung nach einem Streit. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn. Hamburg Das Kind schlägt einen Spielkameraden mit der Schaufel - das kann vorkommen, sei es in der Kita oder auf dem Spielplatz. Die Zeitschrift „Kinder!“ (Ausgabe September 2019) rät Eltern in solchen Fällen nicht auf Bestrafung, sondern auf Wiedergutmachung zu setzen.
    Quelle: Aachener Nachrichten FamiliePubliziert am 16-09-2019
  • Eine Schule für alle: Welche Chancen eröffnet die Grundschule?
    13. September 2019 um 14:00 Uhr Eine Schule für alle : Welche Chancen eröffnet die Grundschule? <!-- <!-- <!-- Seit nun 100 Jahren lernen Kinder gemeinsam in der Grundschule. Foto: Arno Burgi. Berlin „Auf einer für alle gemeinsamen Grundschule baut sich das mittlere und höhere Schulwesen auf“, so stand es in der Weimarer Verfassung, die 1919 in Kraft trat. Seitdem bekommen die jüngsten Schüler in Deutschland das Wissen für später an der Grundschule vermittelt.
    Quelle: Aachener Nachrichten FamiliePubliziert am 13-09-2019
  • Nach Forstunfall: Extremskifahrer Davo Karnicar gestorben
    Der slowenische Alpinist Davo Karnicar ist beim Holzfällen tödlich verunglückt. Der 56-Jährige war vor fast zwanzig Jahren als erster Mensch auf Skiern in einem Zug den Mount Everest abgefahren. Binod Joshi/ AP Der Sportler Davo Karnicar ist bei einem Forstunfall tödlich verletzt worden. Das Foto zeigt ihn im Jahr 2000, einige Tage nach seiner Mount-Everest-Abfahrt (Archivbild)
    Der slowenische Bergsteiger und Extremskifahrer Davo Karnicar ist im Alter von 56 Jahren gestorben. Das berichtet unter anderem die Tageszeitung "Delo" unter Berufung auf die Polizei. Ein Baum, den er mit einer Motorsäge gefällt hatte, war demnach am Montag auf ihn gestürzt. Karnicar sei in seiner Heimatgemeinde Jezersko in den slowenischen Alpen seinen Verletzungen erlegen. Karnicar wurde weltweit bekannt, als er im Jahr 2000 als erster Mensch mit Skiern vom Gipfel des Mount Everest (8848 Meter) in einem Zug abgefahren war. Nach sechs Stunden hatte er das Basislager auf einer Höhe von 5340 Metern erreicht. Der Mount Everest ist der höchste Berg der Welt. Später fuhr Karnicar auch von den anderen sogenannten "Seven Summits" ab, den jeweils höchsten Bergen jeden Kontinents, darunter der Elbrus im Kaukasus und der Kilimandscharo in Afrika. Darüber hinaus betätigte er sich als Bergsteiger und betrieb in Jezersko eine Ski- und Bergschule. In einem Interview für die Tageszeitung "Delo" sagte er im Januar: "Das Leben am Berghang hat mich den gebotenen Respekt vor den Bergen und die Furcht im Umgang mit ihnen gelehrt." Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Spiegel Online PanoramaPubliziert am 17-09-2019
  • Wildau in Brandenburg: Einkaufszentrum bei Großbrand zerstört
    Ein Einkaufszentrum im brandenburgischen Wildau ist am frühen Morgen vollständig abgebrannt. Die Polizei vermutet Brandstiftung.  Jörg Carstensen/ DPA Zerstörtes Einkaufszentrum in Wildau
    Bei einem Großbrand in der brandenburgischen Kleinstadt Wildau wurde ein Einkaufszentrum vollständig zerstört. Verletzt wurde niemand, sagte ein Sprecher der Polizei. Demnach wurde am frühen Dienstagmorgen die Feuerwehr gerufen. 170 Einsatzkräfte beteiligten sich an den Löscharbeiten. Inzwischen ist der Brand gelöscht. Der Schaden belaufe sich den Angaben zufolge auf mehrere Hunderttausend Euro. Erste Geschäftsleute seien bereits in ihre Läden gekommen, um mögliche verschonte Wertgegenstände zu sichern, sagte der Sprecher. Ersten Erkenntnissen zufolge soll ein brennendes Sofa das Feuer verursacht haben. Es habe an der Außenmauer des Gebäudes gestanden. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Es werde nun ermittelt, ob das Sofa fahrlässig oder vorsätzlich in Brand gesetzt worden sei, sagte der Polizeisprecher. Um 0.23 sei der Brand der Feuerwehr gemeldet worden. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand das Gebäude bereits vollständig in Flammen und war nicht mehr zu retten. Auf 5000 Quadratmetern Grundfläche waren unter anderem eine Bank, ein Imbiss und ein Reisebüro untergebracht. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Spiegel Online PanoramaPubliziert am 17-09-2019
  • Taste Hero aus „Die Höhle der Löwen“: Wie gut ist das Produkt?
    Flaschenbier, das schmeckt wie frisch gezapft - das verspricht der Flaschenaufsatz "Taste Hero", der bei 'Die Höhle der Löwen' ins Rennen geht. Wir haben uns das Produkt angeschaut: Was taugt es wirklich? Wer Bier trinkt, kennt das Problem: Während das Bier in der Kneipe oder im Restaurant frisch gezapft richtig lecker schmeckt, hat es zuhause in der Flasche häufig einen schalen Beigeschmack. Was fehlt, ist der Sauerstoff, der beim Zapfen an der Anlage ins Bier gelangt.Dadurch schmeckt das Bier milder und es befindet sich weniger Kohlensäure darin. Gezapftes Bier ist deshalb bekömmlicher - besonders für alle, die schnell Sodbrennen bekommen oder von Flaschenbier ständig aufstoßen müssen.Wie funktioniert Taste Hero?Taste Hero ist ein neuartiger Flaschaufsatz, der auf jede Bierflasche passt. Er sorgt beim Einschenken dafür, dass Luft im Bier verwirbelt wird. Sauerstoff gelangt ins Bier und gleichzeitig entweicht die Kohlensäure. Der gleiche Effekt also, den auch eine Zapfanlage verursacht.Damit Taste Hero funktioniert, muss das Bier allerdings ins Glas geschenkt werden. Bier wie frisch gezapft "to Go" gibt es also auch mit dem Taste Hero nicht. Ein kleiner Minuspunkt.Hier könnt ihr euch "Taste Hero" auf Amazon anschauen.Nicht nur für BiertrinkerTaste Hero aus 'Die Höhle der Löwen' soll aber nicht nur etwas für Biertrinker sein, deren Anteil bei uns Frauen bekanntlich ja etwas geringer ist. Mit dem Flaschenaufsatz soll man auch andere kohlensäurehaltige Getränke wie Limonade, Cola oder Fruchtschorlen leckerer und bekömmlicher machen können.Durch das Einschenken mit dem Taste Hero soll die Kohlensäure weniger präsent sein, ohne dass die Getränke abgestanden schmecken, wie das zum Beispiel durch Schütteln und Öffnen der Flasche der Fall wäre.Wie teuer ist der "Taste Hero" und wo kann ich ihn kaufen?Der Flaschenaufsatz aus 'Die Höhle der Löwen' kostet 9,99 Euro. Ihr könnt ihn zum Beispiel auf der Website testhero.de shoppen oder ihr kauft ihn bequem bei Amazon.Hier gibt es den Taste Hero bei Amazon.Taste Hero: Fazit zum 'Die Höhle der Löwen'-ProduktFür Bierliebhaber, die ohne ihr Frisch-Gezapftes nicht leben können, ist der Taste Hero mit Sicherheit eine clevere Erfindung. Er kann auch eine witzige Geschenkidee für Bierfreunde sein. Mit knapp 10 Euro ist der Preis in Ordnung. Besonders wenn man bedenkt, dass der Taste Hero wiederverwendbar und spülmaschinengeeignet ist.Was der Taste Hero allerdings nicht kann, ist für die lauschige Kneipen-Atmosphäre sorgen. Und die ist schließlich auch Teil des Geschmackserlebnis, oder?Ob "Taste Hero" einen Deal bekommt, erfahrt ihr heute Abend um 20:15 Uhr bei 'Die Höhle der Löwen' auf Vox.Noch mehr Produkte aus 'Die Höhle der Löwen' im Test:Soummé aus "Die Höhle der Löwen" im Test: Wie gut wirkt es wirklich?Jagua For You aus "Die Höhle der Löwen" im Test: Wie gut ist das Tattoo-Gel?Im Test: So gut ist "Smartsleep" aus "Die Höhle der Löwen" wirklichWaschies aus "Die Höhle der Löwen" im Test: Sind sie wirklich so gut? Let's block ads! (Why?)
    Quelle: gofeminin.dePubliziert am 17-09-2019
  • Kriegt Heidi Klum GNTM-Verbot in Düsseldorf?
    Dein Browser kann dieses Video nicht abspielen. Im Düsseldorfer Gleichstellungsausschuss wurde beraten, ob das Finale von 'Germany's Next Topmodel' wie in den Jahren zuvor weiterhin in Düsseldorf ausgetragen werden sollte. von Jutta Eliks Das Finale von Germany's Next Topmodel wird seit der 4. Staffel immer als große Live-Show zelebriert. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns das GNTM-Finale 2015, bei dem uns erstmals richtig bewusst wurde, dass das Finale tatsächlich live übertragen wird. Die Show musste damals nämlich plötzlich abgebrochen werden, weil die Arena wegen einer Bombendrohung evakuiert wurde.Es gab in der Vergangenheit verschiedene Austragungsorte für das GNTM-Finale: Köln (5x), Mannheim (2x), Palma de Mallorca (1x), Oberhausen (1x) – die letzten beiden Male fanden in Düsseldorf statt. Ob das Finale 2020 künftig wieder in Düsseldorf ausgetragen wird, haben nun Politiker im Düsseldorfer Gleichstellungsausschuss beraten.Gegen frauenfeindliche DarstellungMitglieder der Links-Fraktion stellten die Frage, ob man Shows wie Germany's Next Topmodel nicht generell in Düsseldorf verbieten sollte, weil sie ein frauenfeindliches Bild vermitteln. Die Stadt könnte mit einem Verbot ein Zeichen für Gleichberechtigung und gerechte Rollenbilder setzen.Doch daraus wird wohl nichts. Die Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Wilfart erklärte, dass die Kritik an Germany's Next Topmodel grundsätzlich richtig sei, die Show aber nicht gegen geltendes Recht verstoßen würde. Somit könnte das nächste GNTM-Finale durchaus wieder in Düsseldorf stattfinden. Zurzeit laufen die Casting für GNTM 2020. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: gofeminin.dePubliziert am 17-09-2019
  • „Mitgefühl und Freundlichkeit“: Vierjähriger weint vorm ersten Vorschultag, doch die Schulbusfahrerin hält seine Hand
    Der vierjährige Axel war bester Dinge, als er mit seiner Mutter Amy vergangene Woche das Haus verließ, um seinen Vorschulbus zu kriegen. Amy Johnson hat sogar noch ein Foto davon gemacht, wie ihr kleiner, großer Junge mit Baseballcap und Rucksack ausgestattet das Haus verließ. Er strahlt darauf über das ganze Gesicht. Doch die Vorfreude auf den ersten Vorschultag hielt nur so lange, bis der Schulbus um die Ecke kam. So beschrieb es seine Mutter laut CNN: "Er war super aufgeregt, aber als der Bus um die Ecke bog, wurde er ganz still", sagt Amy. "Als sich die Tür öffnete und ich ihn ansah, begann er zu weinen."Seine Mutter nahm Axel auf den Arm, um ihn auf einen Sitzplatz zu setzen, doch er klammerte sich an ihr fest. Die Busfahrerin, Isabel Lane, bemerkte die schwierige Situation und zeigte Axel, dass die Sitze hinter ihr noch frei waren.Busfahrt gut, alles gutObwohl seine Mutter ihm versicherte, dass er das schon schaffen und richtig viel Spaß haben würde, wollte Axel sie nicht gehen lassen, er versuchte immer wieder, sie festzuhalten. Lane schaltete blitzschnell: "Ich streckte meine Hand hinter den Sitz, sodass er sich an etwas anderem festhalten konnte – und er griff meine Hand", sagte sie CNN. Als Axels Mama noch ein Bild ihres "großen Jungen" an seinem großen Tag machen wollte, nahm sie statt eines vorfreudig strahlenden Vorschülers die süße Geste der Busfahrerin und ihres Sohnes auf: Hand in Hand und abfahrbereit.Isabel Lane arbeitet seit knapp einem Jahr als Schulbusfahrerin für den Bezirk in Augusta, im Bundesstaat Wisconsin. Sie liebt die Arbeit mit den Kindern. "Ich konnte sehen, dass er Trost brauchte und es war das Beste, was ich zu dem Zeitpunkt tun konnte", sagte Lane CNN. Gerührt von der Kollegin, veröffentlichte die Polizei in Augusta das Foto, das Alex' Mutter gemacht hatte, bei Facebook. Dort fand es mit mehr als 2000 Likes und über 500 Shares großen Beifall, die User lieben die Busfahrerin für ihr Mitgefühl und ihre Freundlichkeit.Für Axel Johnson ging der erste Schultag gut aus. Schon am Ende der Straße waren seine Tränen getrocknet. "Inzwischen steigt er jeden Tag in den Bus und liebt die Schule, sagte seine Mutter CNN.Quelle: CNNLet's block ads! (Why?)
    Quelle: Stern FamiliePubliziert am 16-09-2019
  • Feuchte Nasszelle: Schimmel im Bad entfernen: So machen Sie den Pilzen den Garaus
    Schimmel im Bad ist in der Regel nicht gesundheitsschädlich, sofern Sie kein geschwächtes Immunsystem haben oder unter einer Allergie leiden. Die schlechte Nachricht ist: Das macht die Pilzsporen auch nicht schöner. Ganz im Gegenteil – die meisten Menschen ekeln sich regelrecht vor dem schwarzen Belag, der sich am liebsten auf den Fugen zwischen den Fliesen ungehindert ausbreitet. Unternehmen Sie nichts dagegen, können Sie davon ausgehen, dass der Schimmel die gesamte Nasszelle einnehmen wird und einen modrigen Geruch verbreitet. Hinzukommt, dass großbefallene Flächen durchaus eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. So oder so kommen Sie nicht drum herum, die Pilzsporen zu entfernen und einem erneuten Befall vorzubeugen.Erste Maßnahmen ergreifen: Das hilft gegen SchimmelEin altbewährtes Hausmittel, das in vielen Lebenslagen aushelfen kann, ist Essig. Der Vorteil liegt ganz klar darin, dass Sie damit den Schimmelpilz bekämpfen können – jedoch nicht die Sporen selbst. Im Klartext bedeutet das: Einen oberflächlichen Befall können Sie mit verdünntem Essig durchaus entfernen, hat er sich jedoch schon in das Silikon gefressen, haben Sie keine Chance.Ebenfalls in vielen Haushalten zu finden ist Brennspiritus. Dabei handelt es sich um eine günstige Version von Trinkalkohol, die jedoch nicht zum Verzehr geeignet ist – dafür aber zur (kurzfristigen) Bekämpfung von Schimmel auf sämtlichen Oberflächen. Am besten tragen Sie den Alkohol mit einem Lappen auf die betroffenen Stellen auf und bearbeiten diese, bis sie verblassen. Langfristig kehren die Flecken jedoch zurück.Und auch Wasserstoffperoxid kann zur Entfernung von Schimmelflecken eingesetzt werden. Die Wirkung ist die Gleiche wie beim Friseur: Tragen Sie die verdünnte Lösung (drei Prozent reichen aus) auf die befallenen Fugen auf und lassen diese 30 Minuten lang einwirken. Das Wasserstoffperoxid sorgt dafür, dass die Pilzsporen absterben und die Flecken gebleicht werden.Wenn nur Chemie hilft: Diese Mittel wirken aggressivAm besten bewährt gegen Schimmel im Bad haben sich Reinigungsmittel, die Chlor enthalten. Da sie besonders aggressiv gegen Pilzsporen vorgehen, sind sie auch äußerst gesundheitsschädlich für Menschen. Vor allem der starke Geruch ist eine Art Warnsignal, das Ihnen vermitteln soll, die Dämpfe nicht einzuatmen, da sie die Atemwege stark reizen. Daher sollten Sie ein chlorhaltiges Putzmittel nur in gut gelüfteten Räumen verwenden – dann können Sie regelrecht dabei zusehen, wie der Schimmel effektiv und langfristig bekämpft wird.!!Warnung!! Verwenden Sie dieses niemals mit anderen sauren Putzmitteln, da ggf. hochgiftiges Chlorgas freigesetzt werden kann!Alternativ dazu können Sie auch Reinigungsmittel verwenden, die den Wirkstoff Benzalkoniumchlorid enthalten. Sie müssen die schimmeligen Stellen zwar deutlich länger und stärker schrubben, dafür gefährden Sie aber auch nicht Ihre Gesundheit – oder die Umwelt. Und das Beste daran ist: Der Effekt ist mindestens genauso gut, wenn Sie alles richtig gemacht haben.Wenn Silikonfugen so stark verschimmelt sind, dass sich die Sporen in das Material reingefressen haben, nützt Ihnen auch die Chemiekeule nichts mehr. Hier sollten Sie das alte Silikon entfernen und ihre Fugen neu machen (lassen). Es empfiehlt sich der Einsatz von speziellem Sanitärsilikon, das pilzabtötende Stoffe (Fungizide) enthält und somit einem neuen Befall vorbeugt.
    Fullscreen Nachdem das alte Silikon entfernt wurde, müssen die Fugen neu verdichtet werden Schimmelfreie Alternative: Darum ist Kalkputz sinnvollSeit jeher sind wir es gewöhnt, dass die Wände im Badezimmer zu großen Teilen mit Kacheln überzogen werden. Aber ist das überhaupt notwendig? Fakt ist, dass die kleinen Platten gut zu reinigen und wasserabweisend sind – die Fugen aber nicht. Und genau deshalb breitet sich der Schimmel im Bad so gerne daran aus. Warum also die kompletten Wände für teures Geld kacheln, wenn es doch genug Flächen gibt, die kein Spritzwasser abbekommen. Hier bietet es sich an, Kalkputz zu verwenden. Er hat die sogenannte Löschblattwirkung, was übersetzt bedeutet: Entsteht im Badezimmer viel Wasserdampf, etwa beim Duschen, nimmt der Putz den Dampf auf. Dadurch setzt sich automatisch weniger Wasser an den anderen Oberflächen ab, wodurch das Schimmelrisiko deutlich sinkt. Abgesehen davon trocknet der Putz sehr schnell wieder, was ebenfalls ein großer Vorteil ist.So beugen Sie Schimmel im Badezimmer vorDamit Sie sich erst gar nicht damit auseinandersetzen müssen, wie Sie den Schimmel im Bad am besten entfernen, können Sie vorbeugende Maßnahmen treffen, wie etwa:Lüften Sie regelmäßig: Da vor allem das feucht-warme Klima im Badezimmer Schimmelsporen den Weg ebnen, müssen Sie den Raum mehrmals am Tag lüften – vor allem aber nach dem Baden oder Duschen. Anstatt das Fenster nur zu kippen, sollten Sie dieses für fünf bis zehn Minuten ganz öffnen, da regelmäßiges Stoßlüften erwiesenermaßen effektiver und wirtschaftlicher ist. Selbst dann, wenn Sie an einem Tag nicht duschen, ist das Lüften unumgänglich, da die feuchten Handtücher ebenfalls Wasserdampf im Bad verteilen.Halten Sie die Türen geschlossen: In vielen Haushalten steht die Badezimmertür nach dem Duschen sperrangelweit offen, um die Feuchtigkeit schnell aus dem Raum zu vertreiben. Das funktioniert zwar auch, dafür verteilt sie sich jedoch im Rest der Wohnung. Wenn Sie dort auch an der einen oder anderen Stelle (z.B. den Fenstern) mit Schimmelbefall zu kämpfen haben, ist diese Variante definitiv keine gute Wahl. Halten Sie die Tür also besser geschlossen, während Sie im Badezimmer Stoßlüften.Heizen Sie im Bad: Da die feuchte Luft an kalten Stellen besonders schnell kondensiert, sollte der Raum vor allem im Herbst und Winter durchgehend beheizt werden. Das bedeutet nicht, dass Sie den Heizkörper auf die höchste Stufe stellen sollen, sondern vielmehr, dass im Badezimmer immer zwischen 21 und 23 Grad Celsius herrschen sollten. Denn warme Luft kann die Feuchtigkeit besser aufnehmen – allerdings nur dann, wenn sie alle Stellen erreichen kann. Aus diesem Grund sollten die Heizkörper immer freistehen.Breiten Sie den Duschvorhang aus: Viele Menschen haben nach dem Duschen die Angewohnheit, den Vorhang zuzuziehen – dadurch kann er nur sehr langsam trocknen und bietet einen perfekten Nährboden für Schimmelpilze. Um sicherzugehen, dass sich die Sporen nicht daran haften, sollte der Vorhang immer ausgebreitet werden, bis er getrocknet ist. Zudem sind die meisten Modelle heutzutage waschmaschinenfest, sodass Sie das Material hin und wieder grundreinigen können. Hier finden Sie passende Modelle.Trocknen Sie die Wände: Da sich der Schimmel im Bad in erster Linie zwischen den Fliesen, genauer gesagt auf den Fugen ausbreitet, sollten Sie die Wände nach dem Duschen abziehen – dadurch trocknen die Fliesen schneller und
    Quelle: Stern FamiliePubliziert am 16-09-2019

Nachrichten

Tagesschau

  • „Snowden ist in Moskau am falschen Platz“
    Der Whistleblower Snowden hat ein Buch über seine Geschichte geschrieben. Im Interview erklärt Georg Mascolo, was man darin Neues über den Ex-Geheimdienstler erfährt - und was die Tragik seines Lebens ist. NDR Info: Was ist denn für Sie die Botschaft, die Edward Snowden mit diesem Buch transportieren will? Georg Mascolo: Ich glaube, er hat sich dazu entschlossen, nachdem er lange Zeit gedacht hat, es reicht ja völlig, wenn ich die technischen Dinge erkläre - die Art und Weise, wie Geheimdienste vorgehen. Er dachte, dass die Menschen sich nicht für den Boten interessieren, sondern eigentlich nur für die Nachricht selbst. Und das hat er dann im Laufe der Jahre doch noch einmal anders entschieden und gesagt: Es ist auch wichtig, dass die Menschen meine Beweggründe verstehen, mich besser kennenlernen. Im Grunde hat er sich schon seit Jahren mit der Frage beschäftigt, ob er seine Geschichte noch einmal aufschreiben sollte: seine Reise hin von jemandem, der aus einer Familie kommt, in der es üblich gewesen ist, auch im Militär oder in der Coast Guard dem Staat zu dienen, jemand, der sich entschlossen hatte, nach dem 11. September selber zur Armee zu gehen - und der dann zum Whistleblower wird. Eben diese Geschichte hat er jetzt aufgeschrieben, und er hat es mit der ihm eigenen Perfektion getan. Er hat sich an einen Schriftsteller gewandt, hat regelrecht Unterricht genommen. Nun muss man sagen: Es ist ihm gelungen, ein ungewöhnlich spannendes und zugleich unterhaltsames Buch zu schreiben. Zwei große Enttäuschungen NDR Info: Hat Sie etwas besonders überrascht? Mascolo: Jetzt bin ich vielleicht nicht der beste Leser, was das angeht, weil ich mich sehr intensiv mit ihm beschäftigt und ihn mehrfach getroffen habe. Insofern wusste ich viel über seine Beweggründe. Und trotzdem habe ich es jetzt auch noch einmal mit Interesse gelesen, um nachvollziehen zu können, wie er eigentlich an diesen Punkt gekommen ist: Von jemandem, der nach dem 11. September sehr überzeugt davon gewesen ist, dass man dem Land dienen muss, jemand, der ein großer Anhänger der Freiheit des Internets gewesen ist, und der heute sagt: Es gibt zwei große Enttäuschungen in meinem Leben. Die eine ist das Internet, die andere ist das Land, weil es dann doch zu einem solchen Überwachungs- oder möglichen Überwachungsinstrument ausgebaut worden ist, wie ich mir das nicht hätte vorstellen können. All diejenigen, die sich für diese Diskussionen interessieren, werden in dem Buch eine gute Lektüre finden. NDR Info: Was erfährt man von Snowden, was noch nicht bekannt ist? Mascolo:  Er ist zurückhaltend, wenn es darum geht, sein heutiges Leben zu schildern. Man merkt, dass er das nach wie vor eigentlich nicht will. Es gibt ja viel Kritik an ihm. Es gibt immer wieder die Behauptung, dass er doch in irgendeiner Art und Weise mit russischen Stellen kooperieren würde, kooperieren müsste. Da schildert er eine Ankunftsszene am Flughafen Moskau-Scheremetjewo, wo die russischen Geheimdienste das versucht hätten und er gesagt habe, er werde nicht kooperieren. Er geht aber auf all diese Dinge nur relativ kurz ein. Im Grunde endet das Buch in dem Moment, wo er in Moskau ankommt. Ich nehme an, viele Menschen würden gerne mehr erfahren davon, wie er da eigentlich lebt, was er da eigentlich macht. Aber er zieht nach wie vor eine Grenze. Er öffnet die Tür ein kleines bisschen und lässt einen ein wenig teilhaben, aber auch nicht so viel. "Die Tragik seines Lebens" NDR Info: Wie ist das für ihn, nur von Russlands Gnaden in Moskau zu sein? Und hat der russische Präsident Putin möglicherweise doch einmal vor, Snowden eines Tages gegen etwas einzutauschen, was für Moskau, für Putin persönlich, vielleicht vorteilhaft wäre? Mascolo:  Die Spekulationen hat es ja immer wieder gegeben, im Grunde schon mit der Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten. Da ist diese Idee im Raum gewesen: Könnte es jetzt zu einer großen Verständigung kommen zwischen Trump und Putin? Und wird dann im Rahmen einer solchen Verständigung möglicherweise auch der Fall Snowden einmal so gelöst, dass er sich in einem Flugzeug wiederfindet und in die USA ausgeliefert wird? Ich glaube, dass Snowden klug genug ist, um zu wissen, dass jemand wie er, der sich einsetzt für die Verteidigung von Demokratie und Menschenrechten  -  so sieht er sich selbst -, jemand, der andere Whistleblower ermutigen will, jemand, der gegen die übertriebene Funktion von Geheimdiensten eintritt, in Russland am falschesten Platz ist, den man sich ungefähr vorstellen kann. Und so ist ein Stück die Tragik seines Lebens, dass er nun mal keinen anderen Platz gefunden hat. Er spricht das ja auch in Interviews in diesen Tagen immer wieder an, dass er sich gewünscht hätte, ein anderes Land zu finden, das ihn aufnimmt. Deutschland hat immer ganz oben auf der Liste der Länder gestanden, in die er gerne gehen würde, das gilt auch heute noch. Aber das ist so unwahrscheinlich wie es im Jahr 2013 unwahrscheinlich gewesen ist. Das zeigen ja auch die schnellen Reaktionen in der Politik in den vergangenen Tagen. NDR Info: Weil man sagt, die USA wollen ihn doch strafrechtlich belangen. Ist das der Hauptgrund? Mascolo: Ja, das ist der - sagen wir mal - technische Grund. Der juristische Grund ist, man sagt, jemand käme hier hin, der in den USA wegen des Verrats von Staatsgeheimnissen angeklagt ist - etwas, was auch in Deutschland strafbar ist. Jetzt könnte man sehr wohl im Fall Snowden auch eine andere Argumentation aufmachen und sagen: Für ihn gilt im Grunde die ganz klassische Whistleblower-Funktion, und dann muss es auch den Schutz geben, den ein solcher Whistleblower verdient. Aber es ist aus meiner Sicht ganz und gar ausgeschlossen, dass ein europäisches Land es auf diesen Konflikt mit den USA ankommen lassen würde, und deswegen bleibt es bei der bisherigen Entscheidung. Edward Snowden ist am falschen Platz in Moskau, aber einen anderen Platz wird er nach Lage der Dinge auch erst mal gar nicht finden können. Das Interview führte Stefan
    Quelle: TagesschauPubliziert am 17-09-2019
  • Scharfe Kritik von allen Seiten
    "Unzureichend" und "unverhältnismäßig": Ganz unterschiedliche Organisationen haben scharfe Kritik an den Klimaschutzplänen der Bundesregierung veröffentlicht. Besonders im Fokus steht Verkehrsminister Scheuer. Erst in drei Tagen findet die entscheidende Sitzung des Klimakabinetts der Bundesregierung statt. Doch schon jetzt - unmittelbar nach der Präsentation des Klimakonzepts der CDU - weht ihr starker Gegenwind entgegen. Insbesondere das Verkehrsministerium steht im Fokus der Kritik. Und diese kommt nicht nur von einer Seite, sondern gleich von mehreren. Eine davon ist ein breites Bündnis von Umweltverbänden sowie verkehrsorientierten Verbänden. Das kritisiert die bisherigen Vorschläge von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) scharf. "Die beschriebenen Maßnahmen sind klimapolitisch unzureichend, beruhen auf fragwürdigen Annahmen und belasten zudem den Staatshaushalt über Gebühr", hieß es in einem veröffentlichten offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel.  Viel Geld für wenige Ergebnisse Die Vorschläge Scheuers würden "unverhältnismäßig hohe staatliche Ausgaben mit sich bringen, ohne jedoch die gebotene Minderung des Ausstoßes von Treibhausgasen zu erreichen", hieß es weiter in dem Schreiben mit Blick auf die erwarteten Kosten von 75 Milliarden Euro bis 2030. Diese hohen Ausgaben stünden "in einem krassen Missverhältnis zu den dadurch zu erreichenden Treibhausgasreduktionen". Selbst unter optimalen Bedingungen sei so ein Erreichen der Klimaziele im Verkehrsbereich bei weitem nicht zu gewährleisten. Die Umweltverbände fordern im Verkehrsbereich "ein Bonus-Malus-System, das den Kauf von energetisch ineffizienten Fahrzeugen verteuert und den Kauf von effizienten kleinen Elektromobilen über die bisherige Kaufprämie hinaus erleichtert". Zudem müsse es Quoten für den Verkauf von Elektroautos geben. Forderung nach Steuerreform Steuervergünstigungen für Diesel-Kraftstoff sollten entfallen und generell Treibstoffe CO2-orientiert stärker besteuert werden. Verknüpft werden müsse dies mit einem generellen Umsteuern in der Verkehrsplanung, um den motorisierten Individualverkehr sowie den Straßengüterverkehr zu verringern, verlangten die Verbände weiter. An dem Aufruf beteiligt sind die Verbände BUND, NABU, WWF, Deutscher Naturschutzring, Germanwatch und Deutsche Umwelthilfe sowie die verkehrsorientierten Verbände VCD, ADFC und Allianz pro Schiene. Kritik auch vom Sachverständigenrat Und das Bündnis ist mit seiner Meinung und seinen Forderungen nicht alleine: Auch der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat die Vorschläge des Verkehrsministeriums kritisiert. "Das vom Bundesverkehrsministerium Anfang September 2019 vorgestellte Maßnahmenpaket reicht nicht aus, um das Klimaschutzziel des Verkehrssektors zu erreichen", erklären die Umweltberater der Regierung - ebenfalls in einem offenen Brief. In dem Schreiben fordern sie von Scheuer unter anderem eine Zulassungsquote für Elektroautos, eine streckenabhängige Pkw-Maut sowie ein Tempolimit. Es müssten Entscheidungen getroffen werden, dass fossile Kraftstoffe zügig durch erneuerbare Energien ersetzt würden. Genau wie das Bündnis fordert auch der Sachständigenrat eine grundlegende Reform des Steuer- und Abgabensystems inklusive eines CO2-Preises, der sozial verträglich sei, aber auch ein wirksames Signal setze. Der SRU mit sieben Professoren ist unabhängig und berät die Bundesregierung seit 1972 in Umweltfragen. Verbraucherschützer sieht Belastung für Bürger Auch Deutschlands oberster Verbraucherschützer hat sich zu Wort gemeldet. Er warnt mit Blick auf das Klimapaket der Bundesregierung vor einer zu großen Belastung der Bevölkerung. Klimaschutz sei für viele Bürger keine Verheißung, sondern eine Anstrengung, sie hätten das Gefühl, der "Zahlmeister und Dumme" zu sein, sagte der Chef der Verbraucherzentrale Bundesverband, Klaus Müller, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Die Maßnahmen müssten daher bezahlbar sein. Es sei richtig, dass, wer viel fliege, einen SUV fahre und oft Fleisch esse, künftig mehr belastet werde, sagte Müller. "Denn die Preise haben heute nicht die ökologische Wahrheit gesagt." Wenn die Regierung zum Heizen und Verkehr entsprechende Maßnahmen beschließe, sei dies ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Aber die angedachte Entlastung der Verbraucher durch eine Senkung der Stromsteuer müsse auch wirklich bei den Kunden ankommen und dürfe nicht die Margen der Versorger aufpäppeln. Die Bundesregierung will am Freitag Beschlüsse fassen, um das Klimaziel für 2030 zu erreichen. Es sieht eine Kürzung der Treibhausgas-Emissionen um 55 Prozent gegenüber 1990 vor. Derzeit sind es weniger als 30 Prozent. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: TagesschauPubliziert am 17-09-2019
  • Koalition streitet über Waffenexporte nach Saudi-Arabien
    Bis zum 30. September muss die Bundesregierung über eine Verlängerung des Rüstungsexportstopps nach Saudi-Arabien entscheiden. Droht neuer Krach in der Koalition? Nach dem Angriff auf die Ölanlagen in Saudi-Arabien haben Unionspolitiker ein Ende des Rüstungsexportstopps gefordert. Es zeige sich, "dass der Selbstschutz Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate auch in unserem eigenen Stabilitätsinteresse liegt", sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Deshalb sollten wir unsere Rüstungskooperation einer neuerlichen Überprüfung unterziehen. Eine Aufhebung der Exportsperre für defensive Waffensysteme ist in unserem strategischen Interesse", sagte er weiter. Saudi-Arabien "strategischer Partner" Ähnlich äußerte sich der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Johann Wadephul. Ein Fortschreiten des Konflikts "schadet nicht nur unseren wirtschaftlichen, sondern auch unseren sicherheitspolitischen Interessen, sagte er der Agentur Reuters. Deutschland brauche strategische Partner in der Region, und "dazu gehört bei allen Differenzen auch Saudi-Arbabien", betonte der CDU-Politiker und ergänzte. "Die SPD muss in der neuen Lage ankommen." SPD will an Exportstopp festhalten Ein Appell, der wohl nicht verfangen wird, und das aus gleich mehreren Gründen. Zum einen war es die SPD, die bereits im Koalitionsvertrag auf einen Exportstopp an alle im Jemenkrieg beteiligten Parteien bestanden hatte. Zum anderen gilt es auch wegen der anstehenden GroKo-Halbzeitbilanz in der SPD als ausgeschlossen, dass die Sozialdemokraten ihre Meinung ändern - zumal, solange die Partei ohne Vorsitzende dasteht. "Der Union scheint gerade etwas der außenpolitische Kompass abhanden zu kommen", sagte denn auch SPD-Fraktionsvize Sören Bartol den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland und erinnerte an den "brutalen Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi", der "immer noch nicht aufgeklärt" sei. "Wo Krieg geführt wird, gehören keine deutschen Waffen hin", fügte er mit Blick auf den Jemen hinzu. Exportstopp läuft am 30. September aus Beides - der Krieg im Jemen und der Mord an Kashoggi - waren die Gründe gewesen, warum die Bundesregierung im Herbst vergangenen Jahres den Waffenexportstopp verhängt und im März dieses Jahres verlängert hatte. Ende September muss der geheim tagende Bundessicherheitsrat nun über eine erneute Verlängerung entscheiden. Auch der Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour erklärte, eine Aufhebung des Rüstungsexportstopps gegen Saudi-Arabien und andere am Jemenkrieg beteiligte Akteure wäre ein "völlig falscher Schritt". Das militärische Vorgehen Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate im Jemen und in Libyen destabilisiere die Region und sei damit nicht mit deutschen strategischen Interessen vereinbar. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet unter Berufung auf Regierungskreise, dass die Bundesregierung den Rüstungsexportstopp nach Saudi-Arabien verlängern wolle. Dies werde unter anderem mit dem Jemenkrieg und der klaren Haltung der SPD begründet. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: TagesschauPubliziert am 17-09-2019
  • Trump möchte keinen Krieg, aber…
    Werden die USA militärisch auf die Angriffe auf saudische Ölanlagen reagieren? US-Präsident Trump sagt, er wolle keinen Krieg, Gleichzeitig droht er weiter dem Iran, dessen Schuld für ihn außer Frage steht. Von Torben Ostermann, ARD-Studio Washington Auch bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Bahrains Kronprinz Salman im Weißen Haus galt das Hauptinteresse der Reporter den Angriffen auf die Ölfelder in Saudi-Arabien. Vor allem aber wollten sie wissen: Wie wird der US-Präsident reagieren? Donald Trump machte klar, dass die USA bereit seien, militärisch zu reagieren. Er sagte aber auch, dass er das eigentlich nicht vorhabe. "Ich möchte mit niemandem Krieg - aber wir sind besser vorbereitet als alle anderen." Deutlich martialischer äußerte sich Trump zuvor auf Twitter. Hier schrieb er, die USA seien "locked and loaded" - damit nutzt er einen amerikanischen Militärbefehl, der bedeutet, dass die Waffen für den Kampf vorbereitet seien.
    Verantwortliche stehen für US-Regierung fest Auch Trump geht davon aus, dass der Iran für den Angriff auf die saudische Ölraffinerie verantwortlich ist. So sieht es auch die Führung Saudi-Arabiens. Doch noch müssten letzte Details des Drohnenangriffs ausgewertet werden, so Trump. Mit Blick auf das Ergebnis der Untersuchung sagte er, dass es niemanden überraschen werde.  Für den US-Außenminister scheint die Sache schon vor dem Ende der Untersuchungen klar zu sein: Bereits am Wochenende erklärte Mike Pompeo, dass der Iran Schuld sei und sprach von einem beispiellosen Angriff auf die globale Energieversorgung. Ähnlich deutlich äußerte sich auch Kelly Craft, die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen. Beweise für die Schuld des Irans führten sie nicht an. Furcht vor Ölengpässen Am Samstagmorgen hatten mehrere Explosionen große Teile der Anlagen des saudischen Erdöl-Förderers Aramco zerstört und zu massiven Produktionseinbußen geführt. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen aus dem Jemen bekannten sich zu den Angriffen. Der Ölpreis ging in die Höhe. Schnell war von Engpässen die Rede. Trump gibt sich jedoch gelassen. In Amerika werde das Öl nicht knapp, versicherte er. "Wir haben große Ölreserven. Davon könnten wir was nutzen. Außerdem könnten andere Länder wie Bahrain etwas großzügiger sein und uns mit Öl versorgen. Das ist kein Problem." Angesprochen auf einen möglichen Vergeltungsschlag machte der US-Präsident klar, dass dieser Angriff Saudi-Arabien gegolten habe und nicht den USA. Doch er werde der saudischen Führung gerne helfen. Natürlich müssten sich die Saudis finanziell an den Maßnahmen beteiligen, so Trump. Unterstützung für den "Freund" Trumps enges Verhältnis zum saudischen Königshaus brachte ihm immer wieder Kritik ein. Mehr als einmal bezeichnete er den autokratischen Kronprinzen Mohammed bin Salman als einen Freund. Auch bei der gestrigen Pressekonferenz lobte er Saudi-Arabien für die milliardenschweren Investitionen in den USA. Trump macht keinen Hehl daraus, das für ihn vor allem wirtschaftliche Interessen zählen. Schnellstmöglich sollen offene Fragen zu den Angriffen auf die saudische Ölraffinerie geklärt werden. Saudi-Arabien kündigte an, die Vereinten Nationen und internationale Experten einladen zu wollen, um sich an den Ermittlungen zu beteiligen. Wie auch immer die Untersuchungen ausgehen werden: Trumps Unterstützung dürfte seinem Freund, dem Kronzprinzen, gewiss sein. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: TagesschauPubliziert am 17-09-2019

N24

  • Leichte Zunahme der Asylanträge in Europa
    Die WELT als ePaper: Die vollständige Ausgabe steht Ihnen bereits am Vorabend zur Verfügung – so sind Sie immer hochaktuell informiert. Weitere Informationen: http://epaper.welt.de Der Kurz-Link dieses Artikels lautet: https://www.welt.de/200443668 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 17-09-2019
  • Englisch im Job – Diese Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden
    Sänk ju for träwelling wis Deutsche Bahn – ein Satz wie Fingernägel auf der Tafel. Doch auch wenn die Durchsagen der Bahnmitarbeiter oft klingen, als hätte CDU-Politiker Günther Oettinger sie höchstpersönlich eingesprochen, muss man ihnen dennoch eines zugutehalten: Immerhin sind sie grammatikalisch einwandfrei – meistens jedenfalls. Dass Deutsche sich mit dem Englischen oft schwertun, wissen vor allem Expats, die mit ihnen mehr als nur „Hello“ und „Goodbye“ austauschen. Zur Ehrenrettung muss man allerdings sagen, dass wir Deutschen – anders als beispielsweise die Schweden – nur selten im Alltag damit konfrontiert sind. Während hierzulande beispielsweise alle Kinofilme übersetzt werden, schauen die Schweden sie im Originalton – lucky you! Englisch und Deutsch sind sprachverwandt So kommt es vor, dass die Aussprache der Deutschen in den Ohren der meisten Englischsprachigen gelegentlich heftig klingt. Die Beziehung der Bundesbürger zur englischen Sprache steckt ferner aber auch in einem Dilemma.
    Dieser Artikel stammt aus einer Kooperation mit dem Magazin t3n. Klicken Sie auf diese Links, verlassen Sie welt.de und landen auf den Artikeln bei t3n.de. „Die Deutschen haben den Vorteil, dass ihre Sprache dem Englischen in vielen Punkten sehr ähnelt – immer klappt die direkte Übersetzung jedoch nicht“, erklärt Ted Mentele von der Sprachlernplattform Babbel. Tatsächlich besteht zwischen Englisch und Deutsch eine enge Sprachverwandtschaft – beides sind germanische Sprachen. Ein Großteil der Wörter im Englischen hat insofern einen germanischen Ursprung. Ein Kritiker wird zu „critic“, dynamisch zu „dynamic“, ignorieren zu „ignore“ und akzeptieren zu „accept“. In vielen Fällen ist sogar die Satzstruktur gleich, wie etwa bei „I am tired“ und „Ich bin müde“. Oder „I see you“ und „Ich sehe dich“. Und sogar einige Idiome, also Sprechweisen einer sogenannten regional oder sozial abgegrenzten Gruppe, haben eine sehr ähnliche Bedeutung. Beispielhaft sei „The early bird catches the worm“ (Sprich: Der frühe Vogel fängt den Wurm) oder „To hit the nail on the head“ (Sprich: Den Nagel auf den Kopf treffen) genannt. Kein Wunder also, dass sich viele Deutsche im Englischen vergleichsweise sicher fühlen und oft nicht merken, dass sie sich im Alltag den ein oder anderen Patzer leisten – der jedoch schnell aus der Welt geschafft ist. Wir lernen ja schnell, nicht wahr? Fehler im Business-Englisch Einige Fehler begehen wir vor allem im Arbeitskontext immer wieder. So wird „wie“ häufig sinngemäß mit „how“ übersetzt. Das funktioniere zwar bei „How are you?“, erklärt Ted Mentele, passe aber trotzdem nicht immer. Dadurch würden beispielsweise Konstruktionen wie „How this looks like?“ entstehen, wenn wir eigentlich wissen wollen: „What will this look like?“ Babbel-Sprachexperte Ted Mentele, der ursprünglich aus dem US-Bundesstaat Wisconsin kommt, kennt weitere Beispiele, die zeigen, wie wir Deutschen dem Dilemma auf den Leim gehen. Die Arbeit von zu Hause aus kündigen wir beispielsweise häufig mit „I am doing Home Office“ an, was so aber niemand sagen würde. Eigentlich müsste es „I’m working from home“ heißen.
    Mehr zum Thema Karriere Beide Sätze weisen aber noch einen weiteren typisch deutschen Schwachpunkt auf: Während sich „Wir gucken mal, wie das aussieht“ im Deutschen sehr wohl auch auf die Zukunft beziehen kann, fehlt hier im Englischen die entsprechende Zeitform. „How this looks like“, „I am doing Home Office“ oder – auch beliebt – „I make a party“ verstehen englischsprachige Kollegen und Kolleginnen zwar, dennoch wundern sie sich über die fehlende Zukunftsform. Das sei ein häufiger Fehler, so Ted Mentele, den die Deutschen im sprichwörtlichen Eifer des Gefechts mit der englischen Sprache immer wieder begehen. Wer sich dessen einmal bewusst ist, wird sich jedoch fortan immer wieder daran erinnern. Für Aussagen in der Zukunft brauche es ein „will“. Schreiben von E-Mails Ein ebenfalls beliebter Fehler: „Uns“ immer mit „us“ zu übersetzen passiert ähnlich häufig wie im Falle von „wie“ mit „how“ – und auch das ist nicht immer richtig. Deutsche, die sich verabschieden, sagen deshalb oft: „We see us tomorrow!“ Ein Fehler, über den wirklich so gut wie jeder Englischanfänger anfangs noch stolpert. Dabei klingt der Satz schon etwas merkwürdig, oder? Richtig ist: „We’ll see each other tomorrow.“ Das Problem ist hier nicht nur die zunächst sinngemäß wirkende, direkte Übersetzung, sondern auch die offensichtliche Interferenz, also dass die Wörter sich extrem ähneln. Im Grunde fehlt ja nur das „n“ in der Mitte. So wird im Kopf schnell eine Verbindung geknüpft, die jedoch keinem guten Englisch standhält. **Jetzt bei WELTJobs den Job finden, der wirklich zu Ihnen passt.** Auch beim Schreiben von E-Mails stoßen Muttersprachler oft auf Satzkonstruktionen, die fehlerhaft sind. „Look forward to meet you“ klingt für Englischsprechende genauso so komisch wie „Looking forward meet you“. „Look forward to meeting you“ funktioniert schon irgendwie, da eine „-ing“-Form verwendet werden muss, erklärt Ted Mentele – besser ist aber: „Looking forward to meeting you.“ Wenn die Deadline für Freitag gesetzt ist, werden auch „until“ und „by“ verlässlich oft verwechselt. Es muss „We need to finish this by Friday“ und nicht etwa „We need to finish this until Friday“ heißen. Übrigens: „Wochentage sind Eigennamen, und die werden immer großgeschrieben“, fügt Ted Mentele hinzu. Falsche Freunde kennen Während die eingangs erwähnten Wörter „critic“, „dynamic“, „ignore“ und „accept“ als echte Freunde der deutschen Sprache gelten, gibt es im Englischen auch ein paar extrem falsche Freunde, wie Mentele sie nennt. Gerade bei feststehenden Ausdrücken kann das fatal sein, so wie bei „to table something“. Die Übersetzung mit „etwas auf den Tisch bringen“ scheint naheliegend – bedeutet aber genau das Gegenteil von dem, was im Englischen gesagt wird. „To table something“ bedeutet, etwas erst einmal hinten anzustellen. In diesem Zusammenhang sei auch das beliebte falsche Verwenden des Verbs „become“ genannt – es steht für „werden“ und eben nicht „bekommen“. Wieder so ein Dilemma! Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 17-09-2019
  • Dieses deutsche Symbol von 1931 spaltet den US-Fußball
    Es ist wohl nicht vermessen zu behaupten, dass 99,99 Prozent der Amerikaner bis vor knapp vier Wochen nichts mit der „Eisernen Front“ anzufangen wussten. Doch spätestens seit dem 23. August, seit dem ohnehin emotional aufgeladenen Derby zwischen den Portland Timbers und den Seattle Sounders, läuft in der Fußball-Profiliga MLS eine heftige Debatte über die 1931 gegründete, von der SPD dominierte Bewegung, die im März 1933 von den Nationalsozialisten verboten wurde. Tatsächlich geht es um eine Fahne. Das Symbol der Eisernen Front waren drei von rechts oben nach links unten gerichtete Pfeile, meist in schwarzer oder weißer Farbe auf rotem Grund. Das Bündnis bekämpfte neben den Nationalsozialisten auch die Kommunisten und Monarchisten. In Fußball-Stadien in den USA wird nun zunehmend eine grüne Fahne geschwenkt, auf der drei gelbe Pfeile von rechts oben nach links unten zeigen. Sie ist nicht zuletzt ein Symbol der militanten Antifa-Bewegung. Besonders heftig diskutiert wird über die „Iron Front“ derzeit in Portland und in Seattle. In Portland tauchte die Fahne schon vor Jahren im Block der „Timbers Army“ auf, seit Saisonbeginn jedoch stuft die MLS sie als eine „politische“ Stellungnahme ein: Beim Spiel gegen Seattle am 23. August schwiegen daraufhin die Fangruppierungen beider Mannschaften in Erinnerung an das Jahr 1933 für 33 Minuten, um gegen das Verbot der Fahne durch die Liga zu protestieren.
    Otto Wels hält Rede im Lustgarten,1932. - Otto Wels Speaks in Lustgarten / 1932 -
    Der SPD-Politiker Otto Wels 1932 bei einer Kundgebung der "Eisernen Front" im Berliner Lustgarten
    Quelle: pa/akg-images Eine zunehmende Anzahl von Fan-Gruppierungen ignoriert das Verbot – mit kuriosen Folgen. In Seattle wurde am Wochenende der Anführer der „Emerald City Supporters“ des Stadions verwiesen, weil er die Iron-Front-Fahne schwenkte: Aus Protest verließen sämtliche ESC-Mitglieder zu Beginn der zweiten Halbzeit ihre angestammten Blöcke. Fangruppen aus mehreren MLS-Standorten haben sich mittlerweile unter dem Hashtag „#AUnitedFront“ solidarisiert. Fan-Kultur ist vielen Amerikanern suspekt Auch in der Frauen-Profiliga NWSL ist die Iron-Front-Fahne in verschiedenen Farbvarianten mittlerweile präsent; Weltstar Christine Sinclair, kanadische Kapitänin der Portland Thorns, ließ sich mit einem T-Shirt fotografieren, auf dem die drei Pfeile zu sehen sind. Derlei politische Stellungnahmen laufen „konträr zur tief verwurzelten Annahme der Amerikaner, dass Sport frei von Politik sein sollte“, schrieb die „Washington Post“. Die Fan-Kultur im Fußball ist vielen in den USA suspekt. Immerhin: Es wird gesprochen. Am Donnerstag treffen sich Vertreter der Fanklubs und der MLS zum Meinungsaustausch. Da wird wohl auch zur Sprache kommen, dass andere als politisch einzustufende Meinungsäußerungen in den Stadien erlaubt sind – etwa die Regenbogenfahne oder das im Stadion von Seattle nach wie vor zu sehende Banner: „Anti-Fascist, Anti-Racist, Always Seattle“. Dagegen hält die MLS die Iron-Front-Fahne für eine „Bedrohung der Sicherheit“ der Spiele.  Den Mund hat sich die „Timbers Army“ derweil noch nicht verbieten lassen. Sie singt nach wie vor inbrünstig „Bella Ciao“: Das Protestlied in der Version italienischer Partisanen im Zweiten Weltkrieg gilt als eine Hymne antifaschistischer, anarchistischer, kommunistischer und sozialdemokratischer Bewegungen.

    Seattle-Fans singen "Bella Ciao" Let's block ads! (Why?)

    Quelle: N24Publiziert am 17-09-2019
  • „Inflationsbekämpfung ist so etwas wie eine Sonntagsrede“
    Die europäische Zentralbank hat es vorgemacht, nun könnte die US-Notenbank Fed nachziehen. Analysten rechnen mit einer Senkung der Zinsen um 0,25 Prozentpunkte. Unser Wirtschaftsexperte Robert Halver bleibt entspannt. © Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: N24Publiziert am 17-09-2019

NTV

  • 74 Unfälle in drei Monaten: E-Tretrollerfahrer in Berlin sind oft betrunken
    Dienstag, 17. September 2019
    Über zweihundert Bußgelder verhängte die Berliner Polizei in den vergangenen drei Monaten gegen E-Tretrollerfahrer. (Foto: picture alliance/dpa) Die Berliner Polizei präsentiert eine Bilanz der ersten drei Monate E-Tretroller. Die zeigt, dass die neuen Verkehrsteilnehmer viele Unfälle provozieren und Alkohol am Lenker dabei ein großes Problem ist. Sie zeigt aber auch, dass oft nur die Fahrer selbst zu Schaden kommen. Fahrer von E-Tretrollern in Berlin sind auffallend oft betrunken unterwegs und verursachen zahlreiche Unfälle. Das geht aus einer Bilanz der Berliner Polizei für die ersten drei Monate seit der Erlaubnis für diese Roller hervor. Seit dem 15. Juni registrierte die Polizei demnach 74 Unfälle von Rollerfahrern. Dabei wurden 16 Menschen schwer und 43 leicht verletzt.Die häufigsten Ursachen für die Unfälle waren Fehler beim Fahren, unzulässige Benutzung von Gehwegen und Alkohol. In fast 90 Prozent der Fälle waren die Fahrer der E-Tretroller schuld an dem Unfall. An über einem Drittel der Unfälle in der Hauptstadt war niemand anderes beteiligt, der Rollerfahrer stürzte von selbst. In jedem vierten Fall ermittelt die Polizei wegen Unfallflucht. Die Polizei leitete 87 Ermittlungsverfahren gegen Fahrer ein. In 75 Prozent dieser Verfahren ging es um Trunkenheit im Straßenverkehr. "Der festgestellte Höchstwert lag hier bei rund 2,78 Promille." Besonders bei Kontrollen am Abend und in der Nacht seien die Fahrer "überdurchschnittlich oft alkoholisiert" gewesen.Die Polizei verhängte 233 Bußgelder, vor allem wegen Fahrens auf dem Gehweg, zu zweit oder mit einem Telefon in der Hand. Bei der Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt drohen außerdem Punkte in Flensburg. Die Polizei betonte: "E-Tretroller sind kein Spielzeug, es sind Kraftfahrzeuge." Fahrer sollten zu ihrer eigenen Sicherheit immer einen Schutzhelm tragen, auch wenn das nicht vorgeschrieben sei.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 17-09-2019
  • ZEW-Index legt überraschend zu: Zuversicht der Börsianer steigt etwas
    Dienstag, 17. September 2019
    Die Konjunkturlage bewerteten die Börsianer allerdings so schlecht wie seit Mai 2010 nicht mehr. (Foto: Christian Charisius/dpa) Nicht mehr ganz so pessimistisch blicken Börsianer auf deutschen Konjunkturaussichten. Das Barometer für ihre Erwartungen stiegen im September leicht an. Doch ihr aktueller Blick auf die deutsche Wirtschaft fällt verheerend aus. Börsianer schätzen die deutschen Konjunkturaussichten nicht mehr ganz so pessimistisch ein. Das Barometer für ihre Erwartungen für das nächste halbe Jahr stieg im September um 21,6 auf minus 22,5 Punkte, wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zu seiner monatlichen Umfrage unter 193 Analysten und Anlegern mitteilte. Ökonomen hatten lediglich mit einem Anstieg auf minus 37,0 Zähler gerechnet. Die Konjunkturlage bewerteten die Börsianer allerdings so schlecht wie seit Mai 2010 nicht mehr. "Die Zunahme der ZEW-Konjunkturerwartungen bedeutet keine Entwarnung bezüglich der Entwicklung der deutschen Wirtschaft im kommenden halben Jahr", sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. "Die Aussichten bleiben weiterhin negativ."Die starken Befürchtungen vom Vormonat hinsichtlich einer weiteren Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China hätten sich jedoch nicht bewahrheitet. Es bestehe zudem noch Hoffnung, dass sich ein ungeordneter Austritt Großbritanniens aus der EU vermeiden lasse. "Zudem versucht die Europäische Zentralbank, durch eine weitere Lockerung der Geldpolitik die konjunkturellen Risiken im Eurogebiet zu reduzieren", sagte Wambach.Das Bruttoinlandsprodukt war im zweiten Quartal wegen schwächelnder Exporte um 0,1 Prozent geschrumpft. Für das laufende Sommerquartal zeichnet sich ein erneutes Minus ab, womit Deutschland erstmals seit dem Jahreswechsel 2012/13 in eine Rezession rutschen würde. Die Bundesregierung rechnet mit einer anhaltenden Flaute. "Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Schwächephase", heißt es im aktuellen Monatsbericht des Wirtschaftsministeriums. "Ein stärkerer Abschwung oder gar eine ausgeprägte Rezession sind gegenwärtig nicht zu erwarten."Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 17-09-2019
  • Ashley ist wunschlos glücklich: „Derrick“-Regisseur feiert 100. Geburtstag
    Dienstag, 17. September 2019
    In den 60ern begann Helmuth Ashleys Karriere als Regisseur. (Foto: dpa) Ein ganzes Jahrhundert wird "Derrick"-Regisseur Helmuth Ashley alt. Als Kameramann fliegt er im Zweiten Weltkrieg in Kampfflugzeugen mit. Auch mit der DDR beschäftigt er sich filmisch. Bekannt wird er aber für Krimis. Körperlich merkt er sein beachtliches Alter wohl kaum - das will er mit Champagner feiern. Was wünscht man sich zum 100. Geburtstag? Gar nichts, findet der Regisseur, Fotograf und Kameramann Helmuth Ashley. Als wunschlos glücklich beschreibt sich der Münchner, der am 17. September 2019 seinen runden Geburtstag feiert. Das mag auch daran liegen, dass der aus Wien stammende Filmemacher auf ein erfülltes und bewegtes Leben zurückblicken kann. Viele Filme und Fernsehserien hat er inszeniert, darunter bekannte Formate wie "Der Alte" oder "Forsthaus Falkenau". Zwischen 1975 und 1992 inszenierte er rund 40 Folgen der Kultkrimiserie "Derrick". Geboren wurde Ashley in bewegten Zeiten. Die Habsburger Monarchie war seit rund einem Jahr vorbei und im Frieden von Saint-Germain-en-Laye am 10. September 1919 war Österreich verpflichtet worden, alle nicht deutschsprachigen Gebiete abzutreten. Ashley wuchs in Wien auf, ging dort zur Schule. Sein Nachname stammt von den englischen Vorfahren seines Vaters. Er entdeckte seine Begeisterung für die Fotografie und arbeitete nebenbei im Atelier der Wiener Modefotografin Kitty Hoffmann.1939 zog die deutsche Wehrmacht den 20-Jährigen zum Militärdienst ein. Erst wurde er zum Luftfotografen, später zum Kriegsberichterstatter ausgebildet. Als Kameramann flog er bei rund 80 Einsätzen von Kampfflugzeugen mit. Auch an einem Dokumentarfilm über die Luftwaffe war er beteiligt. Reden will er über die Zeit nicht. "Krieg ist was Schreckliches", sagte er mal in einem Interview. Viel nachgedacht habe er während dieser Bombenflüge nicht. "Ich hatte nur einen Gedanken, dass ich heil zurückkomme." 1942 endete seine Karriere abrupt. Nachdem sein Vater aus politischen Gründen von den Nazis verurteilt worden war, wurde der Sohn im November als politisch unzuverlässig aus der Wehrmacht entlassen."Ganz normal gelebt"
    Szene aus "Das schwarze Schaf" mit Heinz Rühmann und Siegfried Lowitz. (Foto: imago images / United Archives) Bald nach dem Krieg fing er an, Filme zu drehen, erst als Kameramann. 1960 debütierte er als Regisseur und inszenierte "Das schwarze Schaf" mit Heinz Rühmann. Der Film wurde ein Erfolg, auch wenn Rühmanns Ehefrau, die Schauspielerin Hertha Feiler, anderer Meinung war. Nach einer Sondervorführung habe sie erklärt, sie hätte gerade den schlechtesten Film ihres Mannes gesehen, erinnert sich Ashley. Von da an lief es rund. Sein Film "Nachtzug D 106" von 1964 über den Fluchtversuch eines DDR-Bürgers brachte ihm beim Internationalen Fernsehpreis Berlin die silberne Plakette ein. Auch Streifen wie den TV-Zweiteiler "Das Millionending" und vor allem Krimis für "Der Alte", "Derrick" oder "Jerry Cotton" inszenierte er, ebenso wie die mehrteilige Jugendbuchverfilmung "Trotzkopf". "Ich habe mein ganzes Leben unglaubliches Glück gehabt", zieht der in München lebende Regisseur Bilanz. Bis heute, trotz der 100 Jahre. "Ich bin total gesund." Nur das Laufen fällt ihm momentan etwas schwer. "Aber sonst geht es mir wunderbar, ich habe keinerlei Probleme." Wie er es geschafft hat, so fit zu bleiben? Keine Ahnung. "Ich habe nie auf was Besonderes geachtet, ganz normal gelebt." Das Alter macht sich auf andere Weise schmerzlich bemerkbar: Seine engen Freunde seien mittlerweile alle gestorben. Alleine ist er aber nicht. "Ich habe eine wunderbare Frau und bin glücklich." Mit ihr will er auch seinen 100. Geburtstag feiern. Ehemalige Mitarbeiter sind eingeladen und es soll Champagner geben. "Leider Gottes werde ich der Sache nicht entgehen können", meint er und lacht.Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 17-09-2019
  • Todesursache bekannt: Woran Ric Ocasek gestorben ist
    Dienstag, 17. September 2019
    Wurde 75 Jahre alt: Ric Ocasek. (Foto: imago images / MediaPunch) Im Alter von 75 Jahren stirbt The-Cars-Sänger Ric Ocasek am Wochenende plötzlich und unerwartet. Zunächst ist die Todesursache unklar. Jetzt aber ist offenbar das Ergebnis der Obduktion bekannt. Ric Ocasek, Frontmann der Band The Cars, ist am Wochenende in seiner Wohnung in Manhattan von seiner Noch-Ehefrau tot aufgefunden worden. Fremdeinwirkung schloss die Polizei sofort aus. Nun berichtet unter anderem die US-Nachrichtensendung "Fox News", dass Ocaseks Tod auf eine natürliche Ursache zurückzuführen sei. Der 75-Jährige habe eine hypertensive und atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkankung gehabt, heißt es demnach. Außerdem sei bei der Obduktion ein Lungenemphysem entdeckt worden, eine Erweiterung der Bronchiolen und der damit verbundenen Lungenbläschen, die dafür sorgen, dass die Lunge überbläht.Operation kurz vor dem Tod
    Ocasek und seine Frau lernten sich beim Videodreh kennen. (Foto: imago images / MediaPunch) Offenbar war Ocasek kurz vor seinem Tod noch operiert worden. Paulina Porizkova, mit der der Musiker seit 1989 verheiratet und von der er seit dem Frühjahr 2018 getrennt war, schrieb bei Instagram: "Ric hatte sich gut von der Operation erholt. Unsere zwei Söhne, Jonathan und Oliver, und ich taten alles, damit es ihm gut ging. Wir bestellten Essen und sahen gemeinsam fern. Ich fand ihn noch immer schlafend, als ich ihm am Sonntagmorgen einen Kaffee bringen wollte. Ich berührte seine Wange, um ihn zu wecken. Dann realisierte ich, dass er in der Nacht friedlich entschlafen war."Ocasek und das ehemalige Supermodel hatten sich 1984 beim Videodreh zum The-Cars-Hit "Drive" kennengelernt. Ein Song, den Ocasek schrieb, aber sein Bandkollege Benjamin Orr sang. Ocasek war dreimal verheiratet und hinterlässt insgesamt sechs Kinder. Bekannt wurden The Cars, nachdem sie 1978 ihr selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlicht hatten, dem fünf weitere Longplayer folgten. Ihren größten Erfolg in Deutschland feierten sie 1984 mit dem Album "Heartbeat City" und den Singles "Drive" und "Hello Again". *Datenschutz Let's block ads! (Why?)
    Quelle: ntv NewsPubliziert am 17-09-2019

Welt

  • Ökonomen warnen vor „Subventionsorgie“ im Klimaschutz
    Beschlossen ist vor dem Koalitionstreffen am Donnerstag noch nichts. Doch das Klimakonzept der CDU zeigt bereits in Umrissen, welche Anreize, Preise und Verbote das Klimakabinett der Bundesregierung am Freitag beschließen könnte. Die Reaktion der von WELT befragten Ökonomen und Klima-Experten auf das Maßnahmenpaket fällt allerdings kritisch aus. So loben die befragten Wissenschaftler zwar das grundsätzliche Bekenntnis der CDU zur CO2-Bepreisung über einen Emissionshandel. Kritisiert wird aber gleichzeitig, dass die Union diesem marktwirtschaftlichen Instrument gleichzeitig nicht viel zutraut und vor jeder Konkretisierung zurückschreckt. Anstatt staatliche Eingriffe zurückzunehmen und den CO2-Preis wirken zu lassen, wie Wirtschaftsexperten empfohlen hatten, drohe nun die Fortsetzung der bisherigen Planwirtschaft und womöglich sogar das Abgleiten in eine „Subventionsorgie“.
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    Broder bei „Fridays for Future“ „Noch ist kein roter Faden erkennbar, und dem Ganzen fehlt der übergeordnete Rahmen“, kritisiert etwa Brigitte Knopf, Generalsekretärin des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, das CDU-Konzept: „Der nationale Emissionshandel für die Sektoren Verkehr und Wärme, als Instrument für eine durchgängige CO2-Bepreisung in Deutschland, könnte diesen Rahmen bieten.“ Allerdings solle dieser erst in einem zweiten Schritt eingeführt werden, der Zeitrahmen bleibe dabei völlig unklar, so Knopf: „Es bleibt auch vage, welche Rolle er genau spielen soll.“
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    Angela Merkel – hier im isländischen Thingvellir Nationalpark - hat den Begriff "Klimakanzlerin" für sich gebrandet. Doch es ist einiges liegen geblieben Neue Beschlussvorlage Die Wirkung des CO2-Handels solle laut CDU zwar zunächst durch Mindest- und Höchstpreise staatlich gesteuert werden, doch werde hier keine konkrete Zahl genannt, moniert die promovierte Physikerin, die auch der wissenschaftlichen Beratergruppe zur Vorbereitung des nächsten UN-Klimagipfels angehört. „Ob der Höchstpreis beim Start dieses Instruments bei 30 oder bei 70 Euro liegt, ist entscheidend dafür, ob der CO2-Preis das Leitinstrument wird.“ Die Höhe des Preises ist für Knopf „ein Indikator für die Ernsthaftigkeit der Klimapolitik“. Damit aber ist es womöglich nicht weit her. Nach den Berechnungen des MCC wäre für 2020 ein Mindestpreis von 35 Euro und ein Höchstpreis von 70 Euro pro Tonne CO2 angemessen, der dann bis 2030 auf 70 beziehungsweise 180 Euro steigen müsste. Doch „statt dem CO2-Preis Priorität einzuräumen, stellt das Papier zunächst andere Maßnahmen und Förderprogramme in den Vordergrund“. Allerdings werde hier wiederum „nichts dazu gesagt, welche CO2-Minderung diese Maßnahmen bringen, was sie kosten und ob sie sich nicht gegenseitig widersprechen“. Preis für Emissionszertifikate ist entscheidend Für Knopf ist es entscheidend, bis zum Beschluss des Klimakabinetts zu klären, „welche Rolle der Preis spielen soll, wann er eingeführt werden soll und in welcher Höhe“. Erst dann sollten die übrigen Maßnahmen priorisiert werden, so Knopf: „Schließlich wäre es wichtig, jeweils zu sagen, wie lange die Maßnahmen laufen sollen – damit wir nicht in eine dauerhafte Subventionsorgie hineinlaufen.“ Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft am ZEW Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaft in Mannheim, lobt ausdrücklich, dass das CDU-Papier „sehr stark das Potenzial eines sektorübergreifenden Ausbaus des Emissionshandels betont“. Emissionszertifikate mit gleichen Preisen für alle CO2-Emissionen in Industrie, Energie, Landwirtschaft, Verkehr, Gebäude seien „der Königsweg zu einer effizienten Emissionsreduktion“, sagte Heinemann WELT: „Der Atmosphäre ist egal, wo die Tonne CO2 eingespart wird, also sollten wir es dort tun, wo es am günstigsten ist. Und das gewährleistet ein möglichst breiter Emissionshandel.“ Auch müsse man anerkennen, dass sich das Dokument der Regierungspartei mehrfach für mehr Technologieneutralität ausspricht. Eine bestimmte Technologie wie zum Beispiel der Elektromotor werde gegenüber Autogas oder synthetischen Kraftstoffen nicht privilegiert, lobt Heinemann: „Mit all diesen Prinzipien setzt es sich wohltuend ab von aktuellen Verbotsorgien, die andere Diskussionsbeiträge zur Klimapolitik prägen.“
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    Fridays for Future - Berlin CO2-Bepreisung Die Union habe aber „erkennbar Sorge vor den politischen Folgen, wenn Privatpersonen mit dem CO2-Preis zu sichtbar konfrontiert werden“, kritisiert der Wirtschaftswissenschaftler. „Das erklärt, dass dann doch wieder die Angst vor der eigenen Courage durchschlägt, zum Beispiel bei der Idee von Maximalpreisen für die Zertifikate im Kontext Verkehr“, so Heinemann. „Das ist inkonsequent.“ Zu dieser Inkonsequenz gehöre auch die Überlegung, Pendler bei steigendem CO2-Preis zu entlasten durch eine höhere Pendlerpauschale. Ein problematischer Ansatz, findet Heinemann: „Pendler können der CO2-Bepreisung ja durch freie Entscheidungen über ihr Transportmittel, inklusive alternativen Antriebs des Pkws, entgehen. Sie benötigen daher keine Entlastung bei zu hohen CO2-Preisen. Das würde die ganze Lenkungswirkung wieder konterkarieren.“ Auch bei Gebäuden zeigt sich aus Sicht des ZEW-Finanzwissenschaftlers die Angst vor der eigenen Courage: „Wozu benötigt man noch eine Abwrackprämie für alte Heizungen, wenn es gelingt, den CO2-Ausstoß der Heizung konsequent zu bepreisen?“ Erneut würden „politisch bedingte Rücksichtnahmen das eigentliche Ziel eines umfassenden und einheitlichen Preises unterlaufen“. ZEW-Wissenschaftler: CDU-Plan lässt Mut vermissen Insgesamt gehe der CDU-Plan damit in die richtige Richtung, weil er „den Menschen die Wahlfreiheit lässt, sie aber mit den Kosten der klimaschädlichen Emissionen teilweise konfrontieren will“. Aber er lasse „den Mut zu einer wirklich konsequenten Anwendung eines CO2-Preises vermissen“, kritisiert Heinemann. „Drastisch ausgedrückt: CO2-Preise müssen den Menschen, die weiter CO2 emittieren wollen, wehtun, sonst führen sie nicht zu Verhaltensänderungen. Politiker neigen trotzdem immer dazu, diese Schmerzen zu vermeiden, das ist die Krux.“ Für Justus Haucap, Leiter des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie, zeigt sich in der gesellschaftlichen Diskussion generell, „dass ein gewisses Grundverständnis darüber fehlt, dass viele klimapolitische Maßnahmen in Deutschland in ihrer heutigen Ausgestaltung hinsichtlich der Erreichung internationaler Klimaziele schlichtweg wirkungslos sind“.
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    16.09.2019, Berlin: Paul Ziemiak (l-r), CDU-Generalsekretär, Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Bundesministerin der Verteidigung und CDU-Bundesvorsitzende, Andreas Jung (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages und stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, und Bundeskanzlerin  <a target=
    Quelle: Welt NewsPubliziert am 17-09-2019
  • Dieser Baukredit kündigt eine historische Übertreibung an
    Nur wenige Tage nach dem jüngsten Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) werden Hypothekenkredite immer billiger. Die Zinsen für Darlehen mit zehnjähriger Bindung sackten unter die 0,5-Prozent-Marke, wie der Münchener Kreditvermittler Interhyp meldete. Bei nur durchschnittlicher Bonität erhielten Kreditnehmer ein Darlehen mit zehnjähriger Laufzeit für gerade mal 0,7 Prozent Effektivzins pro Jahr, wie ein Vergleich aktueller Konditionen bei 400 verschiedenen Kreditinstituten ergeben habe. Die Frankfurter Finanzberatung FMH verzeichnet ebenfalls neue Tiefststände. Bei einem Kredit mit einer Laufzeit von zehn Jahren fielen im Schnitt nur noch 0,69 Prozent Zinsen an. Vor drei Wochen waren es noch 0,71 Prozent pro Jahr gewesen.
    Quelle: Infografik WELT Bei sehr viel Eigenkapital und guter Bonität seien auch Spitzenangebote von 0,3 Prozent drin, meldete FMH. „Kreditnehmer erleben in diesen Wochen eine nie da gewesene Entwicklung“, sagt Interhyp-Vorständin Mirjam Mohr. Immobilienökonomen befürchten nun ein weiteres Anwachsen einer Preisblase, vor allem in größeren Städten. Die EZB hatte in der vergangenen Woche den Strafzins für Einlagen der Banken auf minus 0,5 Prozent abgesenkt und gleichzeitig angekündigt, das Anleihekaufprogramm wieder aufzunehmen. Die tatsächliche und die zu erwartende Nachfrage insbesondere nach deutschen Anleihen drückt auf die Renditen, was sich auf die Anleihen von Pfandbriefbanken und damit auch auf Bauzinsen auswirkt. Negative Zinsen aktuell „nicht vorstellbar“ „Die Banken wollen ihr Geld loswerden, weil die EZB ihnen zu teuer wird“, sagt FMH-Experte Max Herbst. „Als eine Lösung bieten sich große Baufinanzierungsvolumen an, die selbst bei niedrigen Zinsen so gut wie ohne Risiko vergeben werden können.“ Er rechnet deshalb damit, dass die Institute ihre Zinssätze sogar noch weiter senken. Negative Zinssätze sind laut Branchenportal „Finanz-Szene.de“ aber noch nicht absehbar. Die Deutsche Bank etwa erklärte, sie plane „derzeit nicht, negative Zinsen für Baufinanzierungen einzuführen“. Die Commerzbank teilte mit, dies sei aktuell „nicht vorstellbar“.
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    Contemporary, modern architecture house on green meadow between old farming houses. Contemporary building with green garden in summer under a blue sky. Modern Architecture. Wenn es zu negativen Immobilienzinsen hierzulande kommen sollte, dann wohl nur in Einzelfällen, glaubt auch Mohr von Interhyp. Etliche Banken hätten schon Mindestzinsen im positiven Bereich eingeführt. Ähnlich sieht das Max Herbst von der FMH-Finanzberatung. „Es ist möglich, dass die Bauzinsen bis null fallen, aber die Wahrscheinlichkeit negativ verzinster Immobilienkredite für die Masse ist minimal.“ Spitzenangebote über zehn Jahre mit rund 0,3 Prozent Sollzins beträfen Käufer mit viel Eigenkapital und guter Bonität. Je niedriger der Zins, desto kleiner die Schuldenlast. „Ein Ehepaar, das vor zehn Jahren eine Monatsrate von 1000 Euro zur Finanzierung übrig hatte, kann heute mit der gleichen Summe einen weit höheren Kredit stemmen“, sagt Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Ökonomen fürchten Preisblase am Immobilienmarkt Im Zuge des Immobilienbooms ist das Volumen von Wohnimmobilienkrediten bereits angeschwollen: Binnen zehn Jahren kletterten die Schulden der Bundesbürger um etwa ein Viertel, zeigt eine Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion. Demnach nahmen Privathaushalte 2018 rund 995 Milliarden Euro zur Finanzierung von Wohnungen und Häusern auf.
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    Vor zehn Jahren lagen die Hypothekenzinsen gut drei Prozent höher als heute Immobilienfinanzierung Je niedriger die Zinsen und je mehr Kredit man aufnehmen kann, umso höher steigen die Preise. Schließlich wissen auch Entwickler und Verkäufer am Immobilienmarkt, was sich die Kunden rechnerisch leisten können. Bei Ökonomen wächst deshalb die Sorge, dass hier eine Immobilienpreisblase aufgepumpt wird, die sich nur noch mit niedrigen Zinsen begründen lässt und die nicht mehr den realen Verhältnissen der Wirtschaft entspricht. „Die Maßnahmen der EZB werden das Risiko einer Preisblase am Immobilienmarkt weiter verstärken“, sagt Günter Vornholz, Immobilienökonom an der EBZ Business School in Bochum. Die Einführung der sehr lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank habe schon vor Jahren dazu geführt, dass die Preise der Immobilien deutlich stärker als die Mieten gestiegen seien. „Der Preis spiegelt vielfach nicht mehr den fundamentalen Wert einer Immobilie wider“, so Vornholz. Seit Einführung des Anleihenkaufprogramms seien die Mieten in den Städten um jährlich rund vier Prozent gestiegen. Kaufpreise hingegen um das Doppelte.

    Weshalb immer weniger Baugenehmigungen erteilt werden

    Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der erteilten Baugenehmigungen um 2,3 Prozent gesunken. Die damit vorgesehene Entstehung von Wohnraum durch Politik und Bauwirtschaft, kann der hohen Nachfrage kaum gerecht werden.

    Quelle: WELT/ Nicole Fuchs-Wiecha Auch beim Marktforschungsinstitut Empirica werden die Warnungen lauter. Das Berliner Institut misst regelmäßig das Verhältnis aus Kaufpreisen und Mieten in der Bundesrepublik und fasst die Ergebnisse in einem „Blasenindex“ zusammen. Dieser Index zeigt immer größere Ausschläge. In 248 von 401 Landkreisen und kreisfreien Städten liegen Mieten und Kaufpreise demnach nicht mehr im Einklang. Das Rückschlagpotenzial bei Kaufpreisen liege bundesweit nunmehr bei 19 Prozent, in den größten sieben Städten der Republik sogar bei 37 Prozent. „Ein weiteres Aufblähen der Blasengefahr wird begünstigt durch eine falsche Diskussion um ‚zu viel‘ Neubau, neue Zinssenkungen oder eine degressive Abschreibung im Neubau“, schreiben die Empirica-Analysten.

    Quelle: Infografik WELT Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Welt NewsPubliziert am 17-09-2019

  • „Ganz kurz vor Krieg“
    Nach den Angriffen auf Öl-Anlagen in Saudi-Arabien warnt der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen vor einem neuen Krieg am Persischen Golf. Die Situation sei an einem Punkt, an dem man in einen Krieg hineinstolpern könne, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses dem Deutschlandfunk. „Sie ist ganz kurz vor Krieg“. Allerdings hätten weder der Iran, noch die USA und Saudi-Arabien Interesse an einem Krieg. Röttgen forderte die Europäer zu einem größeren politischen Engagement in der Region auf. Dazu schlug er eine europäische Initiative für eine Art Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren Osten vor. Auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg äußerte sich am Montag in Bagdad „äußerst besorgt über die Gefahr einer Eskalation“ und forderte alle Parteien auf, weitere Angriffe zu verhindern. Er warf dem Iran vor, die Gewalt im Nahen Osten anzuheizen. „Der Iran unterstützt verschiedene terroristische Gruppen und ist für die Destabilisierung der gesamten Region verantwortlich“, erklärte Stoltenberg. Russland warnt vor „voreiligen Schlüssen“ Die EU sowie Russland und China riefen zur Zurückhaltung auf. Russland warnte die USA und alle anderen Länder zudem vor „voreiligen Schlüssen“ zur Urheberschaft der Angriffe, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte.
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    ©Kyodo/MAXPPP - 01/06/2017 ; Former U.S. National Security Agency contractor Edward Snowden gives an exclusive interview to Kyodo News in Moscow on May 29, 2017. Snowden warned that Japan may be moving closer to sweeping surveillance of ordinary citizens as the government eyes a legal change to enhance police powers in the name of counterterrorism. (Kyodo) ==Kyodo Foto: MAXPPP [ Rechtehinweis: (c) dpa ] Snowden im Interview Damit gemeint sein könnten die USA. Die Vereinigten Staaten seien bereit, dem Verbündeten Saudi-Arabien nach den Angriffen zu „helfen“, sagte US-Präsident Donald Trump am Montag im Weißen Haus. Die Regierung werde jedoch das „definitive“ Ergebnis der Untersuchungen, wer hinter den Angriffen steckt, abwarten. Zu den Attacken auf die Öl-Anlagen des saudiarabischen Staatskonzerns Aramco am Samstag hatten sich die jemenitischen Huthi-Rebellen bekannt. Die USA machen jedoch den Iran dafür verantwortlich, der die Huthi-Rebellen im Bürgerkrieg im Jemen unterstützt. Teheran wies die Vorwürfe zurück und erklärte laut der Nachrichtenagentur AFP zudem, mit den USA keine Gespräche führen zu wollen. Trump betonte, er wolle einen militärischen Konflikt mit dem Iran möglichst vermeiden. Allerdings sei sein Land auf einen Kriegseinsatz besser vorbereitet als jedes andere. Die für die globale Energieversorgung lebenswichtigen Erdölanlage im Königreich Saudi-Arabien wurden am Samstag, den 14. September 2019 mit mehreren Drohnen angegriffen. Wie das Energieministerium mitteilte, wird dadurch die Erdölproduktion von Saudi Aramco um etwa 50 Prozent gemindert.
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    Gregory Rowe, Aktienhändler, überwacht die Aktienkurse an der Börse in New York. Die globalen Aktienmärkte sanken am Montag, nachdem die Rohölpreise nach einem Drohnenangriff auf eine Ölverarbeitungsanlage in Saudi-Arabien stiegen Drohnenangriffe in Saudi-Arabien Erste Untersuchungen haben ergeben, dass die bei dem Angriff verwendeten Waffen iranische Herkunft sind. Die Ursachen des Angriffes werden zurzeit noch untersucht. Saudi-Arabien lädt ausländische Experten ein Anders als US-Präsident Trump hat Saudi-Arabien seinen Erzfeind Iran bislang nicht beschuldigt. Das Saudische Königreich gab folgende Stellungnahmne ab: „Wir verurteilen dieses abscheuliche Verbrechen, das den Frieden und die internationale Sicherheit bedroht, und sieht die globale Energieversorgung als Hauptziel dieses Angriffes.“ Der Angriff stehe in engem Zusammenhang mit früheren Angriffen auf saudische Aramco-Pumpwerke mit iranischen Waffen. Weiter heißt es, dass das Königreich an die internationale Gemeinschaft appelliere, den Angriff klar zu verurteilen. Um den Vorfall aufzuklären, werde Saudi Arabien „die UN und internationale Experten einladen, die die Situation vor Ort beobachten und um sich an den Ermittlungen zu beteiligen“. Der Ölpreis war nach den Angriffen auf die Öl-Anlagen von Aramco so stark in die Höhe geschnellt wie seit dem Golfkrieg Anfang der 90er Jahre nicht mehr. Die Attacken führten außerdem zu einem Einbruch der Ölproduktion des Konzerns um die Hälfte. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent stieg am Montag erstmals um 14,6 Prozent auf 69,02 Dollar. Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Welt NewsPubliziert am 17-09-2019
  • „Trump weiß, dass das Ganze ein Flächenbrand werden könnte“
    Die WELT als ePaper: Die vollständige Ausgabe steht Ihnen bereits am Vorabend zur Verfügung – so sind Sie immer hochaktuell informiert. Weitere Informationen: http://epaper.welt.de Der Kurz-Link dieses Artikels lautet: https://www.welt.de/200415288 Let's block ads! (Why?)
    Quelle: Welt NewsPubliziert am 17-09-2019